Auf der FedCon ging es nicht nur um diverse Fernsehserien und deren Stars, es gab zudem einen für mich hochinteressanten Punkt: eine Ausstellung von DR. GRORDBORT, die zuvor bereits in diversen Ländern der Erde zu sehen war – und nun endlich auch in Deutschland. Den Doktor – alias Greg Broadmore – kennt der interessierte Fan und insbesondere natürlich der geneigte Steampunk nicht zuletzt durch seine brillianten Strahlenwaffen, auch bekannt als Rayguns, die man über die neuseeländische Effektschmiede WETA Workshop (HERR DER RINGE) als limitierte Auflagen für nicht ganz kleines Geld erwerben kann. Das Projekt hat sich inzwischen jedoch erweitert, es gibt nun beispielsweise unter anderem auch Comics aus der Welt des Doktors und eben die Ausstellung.
Da ich Alex vom Clockworker versprochen hatte, mich in Sachen Steampunk auf der FedCon umzutun, erscheint mein Bericht über Greg, die Ausstellung und auch jede Menge Fotos vom dort am Samstag standesgemäß stattgefundenen Treffen der anwesenden Steampunks nicht hier auf PhantaNews, sondern drüben auf Clockworker.de – denn da passt er viel besser hin!
Ich wünsche viel Vergnügen!
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Logo DR. GRORDBORTS Copyright Greg Broadmore und Weta Workshop
Manch einer bezeichnet die US-Variante des Sherlock Holmes im heutigen New York unter dem Titel ELEMENTARY als dreisten Ripoff der britischen Serie SHERLOCK und ganz falsch mag das nicht sein, auch wenn CBS selbstverständlich heftigst abstreitet. Es gibt nun auf jeden Fall einen Trailer, so dass man sich ein erstes Bild machen kann.
Das dürfte den hiesigen Verlegern neue Schweißperlen auf die Stirn treiben: Amazonsprint-on-demand-Dienst CreateSpace wird laut einer Pressemitteilung ab sofort in Europa, also auch Deutschland, angeboten. CreateSpace ermöglicht es Selfpublishern, ihre Bücher nicht nur wie bisher als eBooks für den Kindle unter die Leser zu bringen, sondern auch in klassischer, gedruckter Form in Form von Büchern. Diese Bücher können dann über die Amazon-Webseiten in Deutschland, Großbritannien, Spanien, Frankreich und Italien erworben werden.
Amazons Tochterunternehmen CreateSpace hat bei print-on-demand keine Lagerhaltungskosten, da die Bücher erst gedruckt werden, wenn sie auch tatsächlich jemand bestellt, dennoch sollen sie noch am Tag der Bestellung versandt werden, wenn die Order früh genug eingeht. Nach Aussagen des Konzerns behalten die Autoren die Rechte an ihren Büchern und erhalten Tantiemen, die weit über die Angebote der restlichen Branche hinaus gehen. Auch wenn daran natürlich viel PR-Geklapper ist, weiß man bereits aus dem eBook-Bereich, dass Amazon hier nicht übertreiben dürfte.
Noch nicht herausfinden konnte ich, ob die die in den USA für kleines Geld, nämlich 25 Dollar, zubuchbare Option gibt, die Bücher mit einer ISBN zu versehen, wodurch die PoD-Produkte auch im Buchhandel zu erwerben wären. Zusätzlich zum Druck und dem Verkauf über Amazon gibt es für Autoren die Möglichkeit, deutlich preiswertere Exemplare für den Eigenbedarf zu erwerben.
Amazon positioniert sich hier erneut gegen die restliche Branche und dieser Coup dürfte deutlich schwerer wiegen, als das Selfpublishing-Programm für eBooks, denn diese sind bei den Nutzern hierzulande leider nach wie vor noch nicht so recht angekommen – Bücher aber schon. Wenn die Selfpublisher nun auch noch die Möglichkeit haben, Printbücher anzubieten, wird das manch einem in der Branche schlaflose Nächte verschaffen … wie es auf den ersten Blick aussieht, dürfte CreateSpace mit seinen Preisen und der unkomplizierten Handhabung aber auch hiesige Anbieter in Sachen PoD unter Druck setzen, so dass mit Preissenkungen zu rechnen ist.
Die CreateSpace-Seite liegt derzeit nur in englischer Sprache vor, es ist aber davon auszugehen, dass in Kürze lokalisierte Versionen angeboten werden.
Spannend! Ich werde mich weiter informieren – und vielleicht gibt es die Steampunk-Chroniken ja demnächst auch als Printversion via Amazon …
[Update 18:10:]auf Facebook wurde kommentiert »PoD war, was Phantanews wohl irgendwie nicht mitbekommen hat, auch bisher schon sehr gut in D möglich, ohne den Verlegern Schweißperlen abzuringen. Da wird CreateSpace nur einen Preiskampf bringen.«
Mein Kommentar dazu: dass es PoD in Deutschland bereits gibt, habe ich oben explizit erwähnt. Gestestet habe ich PoD-Anbieter ebenfalls bereits und mich vor allem mit deren Bedingungen auseinander gesetzt. Die eine Möglichkeit ist, ein Buch für relativ kleines Geld auf den Markt zu bringen, dabei räumen sich die Anbieter aber weitreichende Rechte an den Inhalten ein – manche sogar bis hin zur Aufführung und Sendung, das halte ich nicht für akzeptabel. CreateSpace tut das nicht und die Rechte verbleiben beim Autor.
Die Alternative ist, die Rechte zu behalten, dann aber in Sachen Druck finanziell nicht unerheblich in Vorleistung treten zu müssen. Soweit ich das bislang überblicken konnte, fällt das bei der Amazon-Variante ebenfalls weg. Ich werde mich einlesen und berichten.
Aber diese deutlichen Unterschiede mag der Kommentierende möglicherweise irgendwie nicht mitbekommen haben … ;o)
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CreateSpace-Logo Copyright CreateSpace und Amazon.com
Bond, James Bond geht ins fünfzigste Jahr, der nächste Film, in dem Daniel Craig zum dritten Mal den britischen Geheimagenten mit der Lizenz zum Ausknipsen spielen wird, trägt den Titel SKYFALL. Sony Pictures rückt einen Teaser raus.
Persönlich würde ich mir wünschen, dass es mit dem dritten Craig dann auch gut ist mit dem 007-Reboot und zukünftige Filme in Sachen Humor und Unrealismus wieder deutlich zulegen. Denn das waren meiner Ansicht nach die Basiszzutaten für Bond-Filme. Das, was sie da mit Craig machen, ist zwar ganz unterhaltsam und dichter an Flemings Original, macht allerdings aus Bond einfach nur noch beliebige Agentenfilme und davon gab und gibt es schon mehr als reichlich.
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Im 2012er Serien-Lineup des US-Senders ABC finden sich zwei Shows, die man zum Genre zählen kann, sie werden im Herbst diesen Jahres starten. Zum einen 666 PARK AVENUE, eine Horror- oder Gruselserie, sowie LAST RESORT, hier handelt es sich um eine »Near Future«-Thematik.
666 PARK AVENUE erzählt von einem sehr alten Appartmenthaus namens »The Drake«, einer New Yorker Nobeladresse. Ein Pärchen wird angeheuert, um das Haus zu leiten, es kommt zu mysteriösen Vorfällen, bei denen zuerst noch niemand daran glauben mag, dass es sich um Übernatürliches handelt. Was niemand weiß: der Teufel selbst ist es, der für den erstaunlichen Erfolg der Bewohner der Appartements sorgt, doch dieser Pakt hat seinen Preis …
Prominent sind hier an Schauspielern wohl Terry O´Quinn (LOST, HAWAII 5‑o) zu nennen, der den Besitzer des verfluchten Hauses verkörpert, sowie Vanessa Williams, die seine Frau darstellt. In weiteren Rollen sind zu sehen: Rachael Taylor und Dave Annable (spielen das Verwalterehepaar) sowie Mercedes Masöhn und Robert Buckley als Drehbuchautor und Fotografin.
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LAST RESORT spielt in einer nahen Zukunft, in der die USA instabil geworden sind und verfolgt die Abenteuer des Atom-U-Boots USS Colorado. Die Besatzung verweigert einen Befehl zum Einsatz ihrer Atomwaffen, bringen danach einen NATO-Posten auf der Insel Sainte Marina unter Kontrolle und rufen sich zum eigenständigen Staat und zur Atommacht aus.
Das ist meiner Ansicht nach eins der geilsten Fotos von der FedCon überhaupt, auf jeden Fall ist es für mich das Bild des Tages: ein Paar in Outfit des »Held von Kosmos« Ijon Tichy – aus der ZDF-Comedy-SF-Serie IJON TICHY: RAUMPILOT sehr frei nach Lem – zusammen mit der analogen Halluzinelle (die auch souverän ein metallenes Nudelsieb auf dem Kopf trug, was man auf dem Bild leider nicht sehen kann). Ganz großes Kino, leider haben die beiden mir erzählt, dass das außer mir nur noch ein anderer Teilnehmer erkannt hat.
Der lautstarke Gegenwind und die massiven Kritiken aus den Reihen der Kunden aufgrund der schlecht oder nicht erreichbaren Login-Server während des Starts des lang erwarteten hack&slay-Spiels DIABLO 3 veranlasst Blizzardzuzugeben, dass man offenbar in Sachen Serverinfrastruktur deutlich gepatzt hat:
As many of you are aware, technical issues occurring within hours after the game’s launch led to players experiencing error messages and difficulty logging in. These issues cropped up again last night for the Americas and Europe servers. Despite very aggressive projections, our preparations for the launch of the game did not go far enough. […]
We greatly appreciate everyone’s support, and we want to sincerely apologize for the difficulties many of you encountered on day one.
Wie viele von euch bemerkt haben, führten technische Probleme in den Stunden nach dem Start dazu, dass Spieler Fehlermeldungen zu sehen bekamen und Schwierigkeiten hatten, sich einzuloggen. Diese Probleme traten in der letzten Nach auf den amerikanischen und europäischen Servern erneut in Erscheinung. Trotz sehr aggressiver Planungen gingen unsere Vorbereitungen auf den Start nicht weit genug.
Wir freuen uns sehr über die Unterstützung die uns zuteil wird, und wir möchten uns ehrlich für die Schwierigkeiten entschuldigen, mit denen viele von euch am ersten Tag zu kämpfen hatten.
»Aggressive Prognosen« bedeutet wohl, dass man vor dem Launch der Ansicht war, mehr als genug Serverkapazität zur Verfügung zu stellen und damit dann auf die Nase gefallen ist. Peinlich.
Aufgrund der aktuellen Probleme verschiebt Blizzard den Start des Echtgeld-Auktionshauses, der ursprünglich für den 22. Mai geplant war, nach hinten. Einen neuen Termin gibt es nicht. Derweil wächst die Zahl der negativen Besprechungen bei Amazon stetig an.
Damit sind auch die Thesen der Fanbois widerlegt, dass man sich nicht so haben möge und das Spiel doch eigentlich toll ist. Wenn sogar Blizzard in dieser Weise vor den Spielern Kotau macht, dürfte auch dem Letzten klar werden, dass so einiges nicht stimmt im Lande Sanctuary …
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Logo DIABLO 3 Copyright Blizzard Entertainment
Den ersten Trailer gibt es zur neuen CW-Serie ARROW nach den GREEN ARROW-Comics von DC zu sehen. Stephen Amell spielt die Rolle des Vigilanten Oliver Queen. ARROW wird einen Sendeplatz vor SUPERNATURAL erhalten.
Nachdem die Server zum Start von DIABLO 3 stundenlang nicht erreichbar waren, besserte sich die Lage im Verlauf des ersten Tages, um dann Abends wieder für viele Spieler nicht erreichbar zu sein.
Das Problem dabei ist: obwohl es sich um ein Offlinespiel handelt (da der Onlinemodus erst noch nachgeliefert wird), muss zwingend eine Verbindung zum Server bestehen, sonst verweigert das Spiel die Funktion. Um es nochmal ganz klar zu sagen: ohne Onlineverbindung kann man DIABLO 3 nicht spielen, fällt also die Internetverbindung aus, oder hat man keine oder sind die Login-Server Blizzards nicht erreichbar, dann kann man das für 50 Euro erworbene Produkt nicht nutzen und schaut in die Röhre.
Dass Blizzard offensichtlich nicht in der Lage ist, ausreichend Serverkapazität zur Verfügung zu stellen ist überaus blamabel und weitet sich derzeit zu einer Public Relations-Katastrophe ersten Ranges aus, da die Kunden ihem Ärger laut und deutlich im Web Luft machen.
Auf Amazon beispielsweise kamen innerhalb von kürzester Zeit über 500 negative ein-Stern-Kritiken zusammen (zum Zeitpunkt da dieser Artikel geschrieben wurde), die sich über das Verhalten Blizzards beschwerten.
Erneut zeigt sich, dass der ehrliche Kunde der Dumme ist und nach Strich und Faden verarscht wird. Wenn derart frustrierte Kunden in Zukunft lieber zweimal überlegen, ob sie ein kastriertes Spiel kaufen undd das lieber sein lassen, sind an den Umsatzeinbußen natürlich wieder die bösen Raubkopierer schuld …
Wie kürzlich berichtet realisiert Michael Bay für Starz die Piratenserie mit dem (Arbeits-) Titel BLACK SAILS. Obwohl man eigentlich davon ausgehen sollte, dass der durch PIRATES OF THE CARIBBEAN ausgelöste Piraten-Hype schon wieder im Abklingen, wenn nicht vorbei ist, wird auch der Sender NBC eine Freibeuter-Serie ins Programm nehmen.
Der Titel lautet CROSSBONES, die Handlung spielt um das Jahr 1700, also im »Goldenen Zeitalter« der Piraten. Mittelpunkt der Seriengeschehnisse soll der legendäre Blackbeard sein.Die Show basiert auf Colin Woodards Roman THE REPUBLIC OF PIRATES und wird von Neil Cross (LUTHER) adaptiert. Das Ehepaar Walter Parkes und Laurie MacDonald werden produzieren, die Arbeiten werden vom Indie-Studio Georgeville Television sowie von Motion Picture Capital durchgeführt. NBC hat erst einmal zehn Episoden geordert.
Wenn ich mal eine Prophezeihung wagen darf: die Starz-Serie dürfte wesentlich mehr hermachen, als die bei NBC, da letzterer als öffentlicher Mainstream- und PrimeTime-Sender sich deutlich mehr Gedanken darum machen muss, was man in Sachen Sex und Gewalt zu sehen bekommt. Starz ist in der Hinsicht deutlich freier in seinen Umsetzungen, wie nicht zuletzt SPARTACUS: BLOOD AND SAND gezeigt hat…
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Cover THE REPUBLIC OF PIRATES Copyright 2008 Harvest Books
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