Arrr! Ich hatte auf PhantaNews bereits über NBCs neue Piratenserie mit dem Arbeitstitel CROSSBONES berichtet. Die Show wird entwickelt und geschrieben von Neil Cross (LUTHER), es produzieren Walter Parkes und Laurie MacDonald. Jetzt wird gemeldet, dass sich Hugh Laurie, bekannt in letzter Zeit insbesondere als unkonventioneller Arzt in der Serie DR. HOUSE, die Hauptrolle übernehmen soll. Es handelt sich dabei um keinen anderen, als den berüchtigten Piraten Blackbeard alias Edward Teach. Es handelt sich, wie gesagt, derzeit noch um Verhandlungen, man wird abwarten müssen, wie die ausgehen werden.
Bei CROSSBONES handelt es sich um eine auf zehn Teile angelegte Serie, die im Jahr 1715 spielt und auf der und um die Bahamas-Insel New Providence handelt. Dort regiert der diabolische Pirat Edward Teach, alias Blackbeard, über eine Nation von Dieben, Außgestoßenen und schurkischen Seefahrern – und eine frühe amerikanische Demokratie. Die Ansiedlung ist eine Barackenstadt und ein Paradies für Marodeure, ein Ort wie kein anderer auf der Welt. Doch sie stellt eine wachsende Bedrohung für den internationalen Handel dar – und das gefällt vielen nicht …
Die Show basiert auf Colin Woodards Buch THE REPUBLIC OF PIRATES und steht in direkter Konkurrenz zur sich ebenfalls für Starz in Entwicklung befindenden Reihe BLACK SAILS von Michael Bay. Bisher hätte ich nicht darauf gewettet, dass CROSSBONES gegen eine Starz-Serie anstinken kann, aber mit Hugh Laurie als Blackbeard ..? Shiver me timbers!
Liebe Qualitätsmedien. Habt ihr wieder alle bei der dpa abgeschrieben? Oder bei einer anderen Agentur? Anders kann ich es mir eigentlich nicht erklären, dass ich allenthalben im Web die Überschrift »Tolkien-Erben klagen gegen HOBBIT-Produzenten« und Variationen davon lesen muss. Beispielsweise beim Focus, beim Tagesspiegel, bei Der Westen, Berliner Zeitung, fr-online, Börsenblatt (wo ich das zum ersten Mal fand) und zahllosen mehr (liebe Leser, wenn ihr nach »Tolkien« und »Produzenten« googlet, findet ihr reichlich Treffer).
Ihr müsst jetzt ganz stark sein: nein, liebe Qualitätsmedien, das stimmt so nicht.
Korrekt ist, dass das Tolkien-Estate (und noch ein paar mehr) Warner Bros. Entertainment wegen angeblich unerlaubter digitaler Verwertung im Rahmen von »Glücksspielen« und Online-Games wie LOTRO, sowie der »Schädigung des Ansehens Tolkiens und seiner Werke« vor einem kalifornischen Gericht verklagt hat. Bis hierhin nicht schlecht.
Inkorrekt ist aber, dass Warner Bros. Produzent des HOBBITS ist. Warner Bros. ist vielmehr der Distributor. Die produzierenden Firmen der Filmreihe sind: New Line Cinema, Metro-Goldwyn-Mayer (MGM), WingNut Films und 3Foot7. Warner produziert zwar auch Filme, aber in diesem Fall nicht direkt, sondern höchstens indirekt über die Firmen, die ihm gehören – sie treten aber definitiv nicht offiziell als Produzent der HOBBIT-Verfilmung auf. Der Warner-Konzern macht aber auch noch eine ganze Menge anderer Dinge, beispielsweise durch seine Marke Warner Bros. Interactive – die stehen letztlich auch hinter dem bemängelten HERR DER RINGE ONLINE und unter anderem wegen dieses MMORPGs (ich habe den Begriff für euch verlinkt, falls ihr den nicht kennt) ist der Konzern verklagt worden. Warum muss dann in der Schlagzeile was vom »HOBBIT-Produzenten« stehen? Weil das Thema HOBBIT so angesagt ist und garantierte Hits verspricht? Weil irgendeine Agentur, bei der ihr alle copy&pastet, es so verlauten ließ?
DER HOBBIT und dessen Produktion hat mit der Klage erst einmal exakt nichts zu tun – höchstens indirekt, weil das Tolkien-Estate eine Promo-Seite mit einem Slotmachine-Spiel, in dem Konterfeis der Helden aus HOBBIT und HERR DER RINGE auftauchten, idiotischerweise als »Glücksspiel« bezeichnete und bemängelte. Warner produziert den HOBBIT nicht. Korrekt wäre es also gewesen, wenn die Schlagzeile beispielsweise gelautet hätte: »Tolkien-Erben verklagen Warner Bros.«. So wie bei mir gestern.
Aber ihr lest das hier ja eh nicht. :)
Update: auf einigen Webseiten ändern die Zeitungen die Titel inzwischen, in den Google Ergebnissen finden sich aber noch die alten Überschriften.
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Bild Produzent – Distributor von mir. CC BY-NC-SA.
Am 17. und 18. November 2012 fand in München Trudering der diesjährige MucCon statt. Miriam Pharo hatte sich freundlicherweise bereit erklärt, für PhantaNews von dort zu berichten. Vielen Dank dafür! Der Red.
Um es vorweg zu nehmen: Am letzten Wochenende sind in München Trudering keine Aliens gelandet. Auch wenn einige Mitglieder des SFCD – nachfolgend »la Famiglia« genannt – sich nicht darüber einig waren, ob der Begriff »Aliens« als Subjekt oder Akkusativobjekt gemeint war. Ich kann bezeugen: Es handelte sich um harmlose Strichzeichnungen im Rahmen des MucCon-Programms. Am Sonntag bot Multitalent Gabi Behrend neben einem Schreibworkshop ein Zeichenworkshop an, eben unter jenem Motto »Aliens zeichnen«.
Bereits am 19. November verstarb der russische Science Fiction-Autor Boris Strugatzki. Er gehörte mit seinem Bruder Arkadi (1925–1991) zu den bedeutendsten Vertretern russischer Phantastik; sie verfassten zahllose Romane und Kurzgeschichten. Die Gesamtauflage ihrer Bücher liegt bei über 50 Millionen Exemplaren, sie wurden in mehr als 30 Sprachen übersetzt.
Beide Brüder wuchsen im damaligen Leningrad, dem heutigen Sankt Petersburg, auf. Nach dem zweiten Weltkrieg studierte er an der dortigen Universität, danach arbeitete er zeitweilig in dieser Stadt auch als Programmierer für das Pulkowo-Observatorium.
Etliche Bücher der Strugatzki-Brüder sind im sogenannten »Mittags-Universum« angesiedelt. Die Menschheit hat hier einen hohen gesellschaftlichen, wissenschaftlichen und technischen Standard erreicht. Da jedermann einer Beschäftigung nach den eigenen Interessen nachgeht und damit für das Gemeinwohl arbeitet, hat Geld an Bedeutung verloren. Eine forgeschrittene, mysteriöse Zivilisation, die Wanderer, scheinen immer wieder in die Entwicklung der Menschheit einzugreifen.
George Lucas hat schon vor langer Zeit betont, dass er sich nach Abschluss der jüngsten STAR-WARS-Trilogie zurückziehen wolle, um sich kleinen persönlichen Filmen widmen zu können. RED TAILS kann nicht dieser kleine persönliche Film sein. Von der ersten Minute an ist er ein reißerisches Effekte-Abenteuer, das die letzten Errungenschaften der Computeranimation in vollem Umfang ausnutzt. Der Film startet mitten in dem Versuch, ob Afro-Amerikaner tauglich wären, für die U.S.-Streitkräfte Kampfflugzeuge zu fliegen. Tatsächlich gab es eine ärztliche Studie aus den Neunzehnhundertzwanzigerjahren, in der bescheinigt wurde, dass Schwarze nicht in der Lage sind, Flugzeuge zu steuern. 1944 sitzt ein komplettes Geschwader schwarzer Piloten mit überalterten Maschinen irgendwo in Italien und wartet auf die Chance, sich zu beweisen und den rassistischen Vorurteilen entgegenzuwirken.
Ich hatte kürzlich gegenüber für Sean O’Connells Blog »Wortwellen« einige Fragen im Zusammenhang mit der Zukunft von Buchhandel und Verlagen beantwortet. Dabei hatte ich mich unter anderem auch dazu geäußert, dass der hiesige Buchhandel tief und fest schläft, wenn es um eBooks geht. Es gibt beispielsweise bei kaum einem Händler die Möglichkeit, eBooks vor Ort zu erwerben.
Dass das auch ganz anders geht, zeigt die Kette Orell Füssli in der Schweiz laut einem Bericht beim Buchreport. Dort kann der Kunde nicht nur diverse eReader-Modelle testen – und wird auch noch dazu beraten (versucht das mal in Deutschland, bei meinen Tests bestand die Beratung aus »damit kann man Bücher lesen«). Zusätzlich gibt es »Surfstationen«, über die man sofort an Material für den eReader kommen kann.
Es geht also doch. Natürlich sind Investitionen in eine entsprechende Infrastruktur nötig und es wird sich auch nicht jeder kleine Buchhändler öffentliche »Surfstationen« in den Laden stellen wollen. Das Beispiel zeigt aber deutlich, was möglich ist – und mir fallen auf Anhieb noch weitere Möglichkeiten ein, wie man eBooks auch am »Point Of Sale« an die Kunden bekommen könnte, damit das Geschäft nicht ausschließlich online gemacht wird – wenn man nur wollte.
Anderes als im obigen Screenshot dräuen düstere Wolken über der virtuellen Mittelerde:
Eine Gemeinschaft aus dem Tolkien-Estate (Nachlass- und Rechteverwalter des Professors), sowie weiteren Teilnehmern, hat Warner Bros. und den Lizenzinhaber The Saul Zaentz Company verklagt, die Klageschrift wurde beim Hollywood-Reporter veröffentlicht. Saul Zaentz halten bereits seit 1969 bzw. 1975 Lizenzrechte an dem Marken LORD OF THE RINGS und HOBBIT. Zentraler Punkt der Klage ist, dass die Rechteinhaber ihr Lizenzrecht unerlaubt auf nichtphysische Produkte ausgeweitet zu haben sollen. Damit sind insbesondere »Glücksspiele« (bitte?), aber auch »herunterladbare Spiele« und Online-Games gemeint. Primäres Ziel ist hier offenbar HERR DER RINGE ONLINE, es geht aber auch um Offline-Spiele, für die Download-Content zur Verfügung gestellt wurde.
Das Pikante daran: es wird nicht nur Schadensersatz in Höhe von 80 Millionen Dollar gefordert, zusätzlich ist eine Forderung ein Teil der Klage, sämtliche »nichtphysischen« Produkte sofort einzustellen und vom Markt zu nehmen.
Ein Auszug aus der Klageschrift:
However, in recent years, and particularly in the aftermath of the unprecedented financial and critical success of the Films, defendants have, with increasing boldness, engaged in a continuing and escalating pattern of usurping rights to which they are not entitled — rights which belong exclusively to plaintiffs.
For example, although their limited merchandising license only gives them the right to sell tangible merchandise, defendants have developed, licensed and/or sold (and continue to develop, license and/or sell) downloadable video games based on The Lord of the Rings and The Hobbit, available only by downloading and/or access via the Internet, via mobile apps, tablet apps or other similar digital distribution channels, or through other online interconnectivity such as Facebook. There is no physical or tangible item of merchandise sold to the consumer with these games.
Defendants also have asserted and continue to assert that they have rights relating to a wide variety of goods and services beyond »articles of tangible personal property« and have registered trademarks and/or filed »intent to use« applications in those same categories, including without limitation hotels, restaurants, travel agencies, ringtones, online/downloadable games and housing developments — categories of rights which plainly have not been granted to them.
Warner hat verständlicherweise bislang nicht zu den Vorwürfen Stellung genommen. Sollte die Klage Erfolg haben, würde das das Ende von LOTRO bedeuten, allerdings ist davon auszugehen, dass der Konzern seine gesamte Rechtsabteilung aktiviert – und der Ausgang solcher Klagen ist in den USA dank des verschwurbelten Rechtssystems alles andere als gewiss.
Ich würde mal vermuten, dass dem Tolkien Estate inzwischen geschwant hat, dass sie schlecht verhandelt haben und Verbreitungsrechte über das Internet nicht frühzeitig genug in die Verträge eingingen. Jetzt möchte man das nachholen und kassieren – es ist wahrscheinlich, dass sich Darth Warner wie üblich hierbei nicht sonderlich freigiebig zeigen wollte. Ich gehe nicht davon aus, dass die Verantwortlichen derart naiv sind zu glauben, wirklich eine Abschaltung des Onlinespiels erreichen zu können. Mal ganz davon abgesehen sollte ihnen klar sein, dass die Fangemeinde von HDRO insbesondere seitdem das Spiel zu free-2-play wurde groß ist und diese in hohem Maße erbost darüber sein würde, wenn das erfolgreiche MMO aufgrund der Klage so einfach abgeschaltet werden müsste – den Klägern dürfte dann ein Shitstorm epischen Ausmaßes ins Haus stehen. Ich denke, allerdings, dass das Ganze auf einen Vergleich hinauslaufen wird, bei dem Warner (zähneknirschend) einen Betrag bezahlt und dafür die Online-Inhalte bestehen bleiben.
Interessant wird allerdings sein zu sehen, ob die Forderungen der Tolkien-Erben gundsätzlich von Gerichten als valide angesehen werden. Sollte dem so sein, dürfte das möglicherweise auch Auswirkungen auf zahllose andere »Intellectual Properties« haben.
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Screenshot LOTRO Copyright Turbine und Warner Bros.
Die Firma TSR (Tactical Studies Rules) ist unter Rollenspielern legendär – es war die von Gary Gygax und dort erschien einer der Urväter des Pen & Paper-Rollenspiels: DUNGEONS & DRAGONS. Nach finanziellen Problemen wurde TSR 1979 von Wizkids aufgekauft (die existieren seit 2008 aber auch nicht mehr).
Jetzt gibt es Informationen, dass eine Firma namens TSR Games ab Dezember ein Rollenspieler-Magazin namens GYGAX MAGAZINE heraus bringen möchte. Es existiert dazu bereits eine rudimentäre Webseite, ebenso wie eine zur Firma TSR GAMES. Die Spekulationen schlugen natürlich sofort hohe Wellen. Über whois-Abfragen fand man im EN World-Forum heraus, dass der Inhaber der Domains ein Mann namens Jayson Elliot ist. Man fragte sich zudem, was das für ein Magazin sein kann und ob die Familie Gygax damit irgendwie zu tun hat. Jayson Elliot meldete sich dort im Forum daraufhin persönlich zu Wort (Übersetzung von mir):
Hi guys, this is Jayson. I’m the editor for Gygax Magazine.
Gygax Magazine is myself, Ernie Gygax, Luke Gygax, Tim Kask, James Carpio, and Jim Wampler. Our first issue is out in December; since it’s not finished yet, we’ve been pretty quiet about things until it’s ready.
Just to address some of the questions, I thought it was best that I leave a reply. We do own the trademark for TSR, and have since December of 2011. We are a new company, not the old TSR, as they were purchased by Wizards in the ’90s. The trademark was abandoned about nine years ago, and we registered it in 2011.
We decided the best thing to release first as TSR was a gaming magazine, because we wanted a way to bridge the traditions of the old guard with the awesome new games that are out today.
Hallo Leute. Ich bin’s, Jason. Ich bin der Redakteur des Gygax Magazine.
Gygax Magazin, das sind: ich, Ernie Gygax, Luke Gygax, Tim Kask, James Carpio und Jim Wampler. Unsere erste Ausgabe wird im Dezember erscheinen; da sie noch nicht fertig ist, haben wir uns bis jetzt ziemlich zurückgehalten, darüber zu sprechen.
Um auf einige der Fragen einzugehen, dachte ich es wäre am besten, hier zu antworten. Uns gehört das Trademark an TSR, wir haben es seit dem Dezember 2011. Wir sind eine neue Firma, nicht die alte TSR, denn die wurde in den 90ern von Wizkids gekauft. Das Trademark wurde vor neun Jahren aufgegeben und wir haben es in 2011 erworben.
Wir haben uns entschieden, dass es das beste wäre, als TSR zuerst einmal ein Spielemagazin zu veröffentlichen, weil wir eine Brücke von den Traditionen der alten Garde zu den großartigen neuen Spielen, die es heute gibt, schlagen wollen.
Holy Moly … Na, da darf man aber mal wirklich gespannt sein …
Man hatte bereits des Längerem nichts mehr vom Science Fiction-Film ELYSIUM gehört, jetzt veröffentlichte Sony Pictures ein Pressebild mit Matt Damon.
Regie bei ELYSIUM führ der südafrikanische Regisseur Neill Blomkamp, der 2009 mit seinem Debut DISTRICT 9 überrascht hatte, er verfasste auch das Drehbuch. Der neue Film wird bereits seit 2010 entwickelt, die Vorproduktion hatte im Januar 2011 begonnen – und dann war Ruhe. Jetzt gibt es eben das Szenenfoto mit Matt Damon, und Sony informiert auch über einen Starttermin: der wird in Deutschland am 29. August 2013 sein. In den USA läuft er 20 Tage früher an.
Plot: ELYSIUM spielt im Jahr 2159. Die Gesellschaft hat sich in zwei Klassen aufgeteilt: die Reichsten der Reichen leben in einer wunderbaren Raumstation, während die mittleren und unteren Klassen auf der sterbenden Erde zurück gelassen wurden (auch kein ganz neues Konzept). Matt Damon spiel teinen Mann namens Max, der den Menschen die Gleichberechtigung zurück bringen könnte. Der Bösewicht des Films ist Jodie Foster, weiterhin spielen William Fichtner, Alice Braga, Sharto Copley und Diego Luna.
Jay, endlich mal wieder eine Dystopie (seufz).
Im Jahr 2007 wurde beim britischen Fantasyautor Terry Pratchett Alzheimer diagnostiziert. Das hat ihn bislang nicht daran gehindert, weiter zu arbeiten und die Welt zu bereisen, um mit seinen Fans in Kontakt zu kommen. Trotzdem verfasst er seine Werke aufgrund der sich vergrößernden gesundheitlichen Probleme nicht mehr auf dem Computer oder mit einem Stift, sondern nutzt spracherkennende Diktiersoftware (TalkingPoint und Dragon Dictate). Nach seiner Aussage in einem Interview mit der US-Zeitung The Statesman geht das sogar fast besser als Schreiben.
Er erklärt weiterhin, dass er sich Gedanken über die Zukunft der Scheibenwelt-Serie gemacht hat, wenn er nicht mehr dazu in der Lage sein wird, die Geschichten weiter zu spinnen. Seine Tochter Rhianna wird das Ruder übernehmen und die Reihe weiter führen. Sie hat ohnehin über die Jahre an seinem Werk teil gehabt und auch bereits Hintergründe für Videospiele geschrieben, darunter TOMB RAIDER, PRINCE OF PERSIA oder
HEAVENLY SWORD – für letztes gewann sie einen Preis. Zudem ist sie eine der Autorinnen der neuen BBC-DISCWORLD-Serie THE WATCH, die von Pratchetts kürzlich gegründeter Produktionsfirma Narrativia produziert werden wird.
Pratchett ist nach eigener Aussage froh darüber, dass die Serie durch seine Tochter fortgeführt wird, er sagte:
»The Discworld is safe in my daughter’s hands«
Das ist wohl das erste Mal, dass Pratchett offen darüber spricht, irgend wann einmal nicht mehr in der Lage zu sein, weiter »schreiben« zu können. Wollen wir hoffen dass bis dahin noch eine lange Zeit vergeht.
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