Na das wurde aber auch Zeit. Nachdem im Romantasy-Bereich die Blutsauger (Vampire) und Fellknäuel (Werwölfe) die Nase weit vorne hatten, kommen jetzt auch Zombies in den Genuss menschlicher Wärme – und, nein, ich meine damit nicht 37 Grad warme Hirne …
Nach einer Zombie-Epidemie begegnet R (ein äußerst ungewöhnlicher Zombie) der Überlebenden Julie und rettet sie vor einem Angriff der restlichen untoten Schlurfer. Julie stellt fest, dass R anders ist als die anderen Zombies und die beiden formen eine spezielle Art von Beziehung, wärend sie ums Überleben kämpfen. R wird dabei immer menschlicher.
Der einzige Lichtblick dürfte daran wohl sein, dass das offenbar nicht so ganz ernst gemeint ist. Hoffentlich. Ach nein, es gibt noch einen weiteren Lichtblick: John Malkovich. Einmal dürft ihr raten, welches Studio hinter dem Film steht: richtig! Summit Entertainment (TWILIGHT).
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Man muss weiterhin leider konstatieren, dass der Börsenverein die Fehler der Musikindustrie wiederholen möchte.
Mir sind daran allerdings einige Dinge unklar:
Wäre es nicht viel sinnvoller, endlich kundenfreundlich zu agieren und auf DRM-Maßnahmen zu verzichten, die die Nutzung der erworbenen Nutzungslizenzen auf beliebigen Geräten unterbinden, die Handhabung der eBooks höchst sperrig machen und die Kunden unter Generalverdacht stellen? Wäre es zudem nicht viel sinnvoller, endlich von den Mondpreisen abzukommen und eBooks zu angemessenen Kosten anzubieten? In beiden Fällen würde das sofort für eine höhere Akzeptanz und größere Umsätze sorgen. Sind Umsätze nicht genau das, was die Anbieter wollen?
Nach den Pressemitteilungen der letzten Zeit sind eBooks immer noch kein wirklicher Faktor im deutschen Markt und der Umsatz dümpelt auf äußerst niedrigem Niveau. Wenn das so ist, dann kann auch in der Schlussfolgerung eBook-Piraterie noch kein nennenswerter Markt sein. Was stimmt denn nun? Oder handelt es sich um eine Präventivmaßnahme, weil das Internet ja schließlich in Kürze von eBook-Kopien überschwemmt wird? Hört sich für mich nicht nach einem plausiblen Szenario an.
Noch ein ketzerischer Gedanke zum Abschluss: wenn man einer Organisation Geld dafür bezahlt, gegen Urheberrechtsverstöße vorzugehen, dann wird diese in dem Moment überflüssig, in dem sie großflächig erfolgreich ist … Im Jahr 2006 wurden gegen die GVU Ermittlungen eingeleitet, weil sie selbst illegal geschütztes Material in Tauschbörsen verbreitet hatten – sie begingen also möglicherweise genau die Taten, die sie verhindern sollten. Weiterhin halten sie selbst Honeypots vor, damit diese von Release-Gruppen genutzt werden können. Unbedenklich sind diese Vorgehensweisen nicht, meiner Meinung nach auch nicht moralisch oder rechtlich einwandfrei. Vielleicht denkt darüber ja beim Börsenverein mal jemand nach …
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Bild iPad von mir, Jolly Roger von Jack Rackham, gemeinfrei, Collage von mir
Ich hatte auf die Kickstarter-Seite zu David BrabensELITE-Neuauflage bereits hingewiesen. Unter den Spendenwilligen regte sich Unmut darüber, dass es auf der Projektseite kaum weitere Informationen zum Spiel gab, noch nicht einmal ein Einführungsvideo. Das wurde jetzt behoben:
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Und da ist sie auch schon, die Episode eins des BATTLESTAR GALACTICA-Ablegers BLOOD & CHROME um die Abenteuer des jungen Adama im ersten Cylon-Krieg. Wie ich bei einer Webserie befürchtet hatte, ist die »Episode« gerade mal 12 Minuten lang, darauf stehe ich gar nicht, ich mag TV-Folgen aus dramaturgischen Gründen deutlich länger, als dieses »short attention span«-Zeug (aber man muss ja derzeit froh sein, wenn man überhaupt noch eine SF-Serie mit Raumschiffen zu sehen bekommt). Damit wird die Gesamtlänge der ersten »Staffel« der Webserie bei gerade mal ungefähr 120 Minuten liegen, weniger, wenn man Vorschauen am Ende und Werbung für die Blue-Ray und SyFy abzieht – gerade mal Spielfilmlänge. Da steht aber verblüffenderweise auch, dass BLOOD & CHROME im Februar 2013 bei SyFy (USA) gezeigt werden wird. Hoffen wir, dass der Versuchsballon im Web erfolgreich ist, dann könnte vielleicht doch noch eine TV-Serie daraus werden …
Altgediente PERRY RHODAN-Fans werden sie noch kennen, die klassischen Hörspiele um den Risikopiloten, die vor langen Jahren noch im letzten Jahrtausend bei Europa erschienen sind. Man erinnert sich an Titel aus den 1970ern wie INVASION DER PUPPEN, AUFRUHR IN TERRANIA oder PLANET DES TODES.
Europa will die alten Hörspiele nun im MP3-Format neu auflegen. Den Start macht eben INVASION DER PUPPEN; das Hörspiel mit einer Laufzeit von knapp 40 Minuten ist ab sofort via hoerspiel24.de zum Preis von 4,99 erhältlich – das erscheint mir persönlich allerdings für das Gebotene zu teuer. Auf der anderen Seite sollte der nostalgische Fan froh sein, dass er überhaupt nochmal an das Zeug heran kommt.
Welche Hörspiele nun genau neu aufgelegt werden (alle aus den 1970ern? Die aus den 1980ern?), das war der knappen Mitteilung auf der Europa-Facebook-Seite nicht zu entnehmen, auf der Verlagssseite sucht man auch eine Pressemitteilung zum Thema vergeblich. Gute Informationsarbeit sieht anders aus.
Kaum wissen wir, dass heute der Serienableger BLOOD & CHROME auf Machinima Prime (klingt eigentlich eher wie der Hauptplanet einer Roboterzivilisation) startet, da gibt es auch schon eine Pressemitteilung zum Release auf DVD und Blue-Ray – allerdings natürlich erst einmal nur in den USA. Hinter der Serie stehen zumindest in Teilen dieselben Macher, die auch für das überaus erfolgreiche BATTLESTAR GALACTICA-Reboot verantwortlich waren.
Universal Cable Productions weist darauf hin, dass es die ersten zehn »Kapitel« der Webserie schon ab dem 19. Februar als Blue-Ray, DVD, Video On Demand und Digital Download geben wird. Zu den Preisen schweigen sie sich allerdings noch aus. Wann wir hier jenseits des großen Teichs an die Silberscheiben kommen können, ist offen, aber man kann ja auf einen schnellen Release in Großbritannien hoffen und dann via Amazon oder play.com inportieren. Ist wahrscheinlich sogar mit Porto ohnehin preisgünstiger als die Halsabschneiderpreise für »Halbstaffeln« in Deutschland zu zahlen …
Zusammen mit der Ankündigung gab es aber einen neuen Trailer – es sieht aus, als habe man auch Szenen aus CAPRICA recycled:
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Man hatte so lange nichts mehr vom Zombiefilm WORLD WAR Z mit Brad Pitt gehört, dass man fast schon annehmen durfte, das Projekt sei sanft verschieden. Doch in den letzten Tagen gab es dann plötzlich wieder tröpfelnde Infos und jetzt sogar einen Trailer.
Die Story dreht sich um einen UN-Mitarbeiter namens Gerry Lane (Pitt), der um die Welt reist, um eine Zombie-Pandemie zu stoppen.
Der Film basiert auf dem gleichnamigen Buch von Max Brooks, Regie führt Marc Forster (QUANTUM OF SOLACE), das Drehbuch stammt von Damon Lindelof und Matthew Michael Carnahan. Neben Pitt spielen unter anderem Eric West, Matthew Fox, David Morse, James Badge Dale, Mireille Enos, David Andrews und Elyes Gabel. US-Kinostart ist am 21. Juni 2013, bei uns erfreulicherweise bereits eine Woche später.
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Als der Postbote mir einen neuen Fantasy-Roman aus dem Hause Knaur ins Haus brachte, erwartete ich nach einem Blick auf den Klappentext erst einmal Schlimmes. Denn eine Reise eines Protagonisten aus unserer (oder fast unserer) Realität in eine Fantasy-Welt ist nun wirklich ein alter Hut, egal ob es sich dabei um einen Autoren, eine Rollenspielrunde oder jemanden ganz anderen handelt (JOHN CARTER OF MARS, NARNIA, Die Chroniken von Thomas Covenant, Bannsänger, Flusswelt, Hüter der Flamme, um nur mal ein paar bekannte Beispiele zu nennen). In vielen Fällen geht der Ansatz aber leider gar fürchterlich ins Auge und es gibt haufenweise ganz, ganz üble Fanfiction in der Richtung.
Und so bereitete ich mich bereits innerlich auf einen Verriss des über 500 Seiten starken Ziegelsteins aus deutschen Landen vor, denn ich konnte mir kaum vorstellen, dass das was werden konnte. Doch meine Befürchtungen wurden nicht erfüllt und ich dafür freudig überrascht, denn der Roman ist wirklich gut.
Vorsicht! Auch bei der Besprechung dieses Buches lassen sich ein paar üble Spoiler nicht vermeiden!
…
Erneut gibt es ein HUMBLE INDIE BUNDLE diesmal wieder wie gewohnt mit Computerspielen statt eBooks. Der Clou diesmal: trotz des Namens erhält man die Spiele nicht nur in Versionen für Android, sondern gleich auch für PC, Mac OS X und Linux (falls vorhanden).
Mit dabei sind diesmal Crayon Physics Deluxe, Eufloria, Splice, Superbrothers: Sword & Sworcery EP und Waking Mars. Nun kenne ich die meisten davon zwar nicht, weiß aber, dass beispielsweise EUFLORIA und WAKING MARS hochgelobt ob ihres Spielwitzes und ihrer innovativen Ansätze sind.
Wie immer beim HUMBLE BUNDLE darf man zahlen, was man möchte. Gibt man mehr als den Durchschnitt, erhält man MACHINARIUM! als Dreingabe. Wie bei jedem BUNDLE bekommt man hier jede Menge DRM-freie und innovative Independent-Spiele fürs Geld. Die etablierte Spieleindustrie sollte sich ein Beispiel nehmen, aber die eiert ja lieber mit zwanzigmal aufgekochten alten Spielideen herum … Und natürlich geht auch diesmal ein Anteil an wohltätige Zwecke.
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Nach der Ankündigung von Chris Roberts, einen WING COMMANDER-Nachfolger namens STAR CITIZEN zu realisieren, hier die nächste Gefahr einer Herzattacke für altgediente Weltraum-Game-Fans. Kein Geringerer als David Braben selbst, sucht via Kickstarter nach Geld für ein Projekt namens ELITE: DANGEROUS. Und selbstverständlich handelt es sich dabei um eine moderne Version des Klassikers ELITE. Wer angesichts dessen nicht das Sabbern anfängt, der ist entweder zu jung oder eh nicht an komplexen Weltraum-Computerspielen interessiert …
ELITE: DANGEROUS soll das Gameplay des Originals mit moderner Technik verbinden, weiterhin soll es wie in der Fortsetzung FRONTIER aus dem Jahr 1993 möglich sein, die gesamte Milchstraße zu durchfliegen. Auch ein Multiplayer-Modus ist selbstverständlich geplant.
Wer mehr als 20 Pfund spendet – das sind aktuell ca. 25 Euro – der bekommt eine digitale Kopie des Spieles. Wer mehr ausgibt, der erhält Zugang zu Betatests und darf sich in einer geschlossenen Nutzergruppe der offiziellen Foren mit einbringen, um das Game zu gestalten. Außerdem kann man im Spiel namentlich auftauchen – als Raumstation, Planet oder Charakter.
ELITE: DANGEROUS ist eines der ersten Projekte auf der neu gegründeten britischen Dependance von Kickstarter. Braben ruft ein Pledge-Goal in Höhe von 1,25 Millionen britischen Pfund aus, das sind im Moment ca. 1,57 Millionen Euro. Nach seiner Aussage ist das nicht nur der Versuch, das Projekt zu finanzieren, sondern ebenso ein Test, ob das überhaupt jemand haben möchte. Are you fucking kidding me, Mr. Braben???
Wenn ich mal einen Blick in die Kristallkugel wagen darf: die Kohle kommt ganz entspannt und deutlich vor dem Termin zusammen. Nach drei von 60 Tagen sind bereits über 360000 Pfund auf dem virtuellen Konto.
Man entschuldige mich, ich muss Geld ausgeben gehen! Oder wie es neuerdings heißt: shut up and take my money!
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