BECOMING SUPERMAN – J. Michael Straczynskis Autobiografie

BECOMING SUPERMAN – J. Michael Straczynskis Autobiografie

Wer sich mit SF, Fan­ta­sy und Super­hel­den beschäf­tigt, der kennt selbst­ver­ständ­lich den Namen J. Micha­el Strac­zyn­ski. Der steckt bei­spiels­wei­se hin­ter der Kult-SF-Serie BABYLON 5, hat aber auch zusam­men mit den Wachow­skis für Net­flix SENSE8 gemacht und die Sto­ries zu zahl­lo­sen Super­hel­den­co­mics ver­fasst.

Mit dem Buch BECOMING SUPERMAN stellt er jetzt sei­ne Auto­bio­gra­fie vor. Dar­in erzählt er über eine Kind­heit und Jugend in Armut, über einen gewält­tä­ti­gen Vater,  wie er in Comics und Super­hel­den eine Flucht vor dem All­tag fand und wie er dazu kam, für Film, Fern­se­hen und Comic­ver­la­ge zu schrei­ben.

Für Strac­zyn­ski-Fans sicher­lich eine span­nen­de Lek­tü­re.

Aller­dings soll­te man mit dem Kauf mög­li­cher­wei­se ein wenig war­ten, denn das 462 Sei­ten star­ke Werk ist sau­teu­er: Als Hard­co­ver wer­den 27,99 Euro fäl­lig, das ist für so eine Aus­ga­be wohl gera­de noch akzep­ta­bel, aller­dings soll das eBook fast 21 Euro kos­ten.

BECOMING SUPERMAN – MY JOURNEY FROM POVERTY TO HOLLYWOOD – so der voll­stän­di­ge Titel – erscheint am 23. Juli 2019.

Cover­ab­bil­dung Copy­right Har­per Voy­a­ger

SENSE 8 bekommt Abschluss als Fernsehfilm

SENSE 8 bekommt Abschluss als Fernsehfilm

Die Fans der von Net­flix auf­grund abge­setz­ten Serie SENSE8 (vor­ge­brach­te Grün­de waren: zu teu­er, zu weni­ge Zuschau­er und »wir set­zen eh zu wenig ab«) von den Wachow­skis und JMS haben offen­bar genug Auf­ruhr ver­an­stal­tet, um den Strea­ming­dienst dazu zu bewe­gen, der Show wenigs­tens einen ordent­li­chen Abschluss zu ermög­li­chen.

Wie Net­flix ges­tern mel­de­te, wird es einen Abschluss in Form eines zwei­stün­di­gen Films geben. Der offi­zi­el­le SENSE8 Twit­ter-Account pos­te­te einen Brief von Lana Wachow­sky:

Abruf­bar wird der Film irgend­wann im Jahr 2018 auf Net­flix sein.

Kom­men­tar: Auf der einen Sei­te muss man ganz klar sehen, dass die Serie bei her­kömm­li­chen Sen­dern ent­we­der gar nicht erst pro­du­ziert, oder aber auf­grund der schlech­ten Seh­be­tei­li­gung in oder nach der ers­ten Staf­fel weg­ge­axt wor­den wäre. Net­flix hat sie pro­du­ziert. Auch bei dem Strea­ming­dienst han­delt es sich um ein Wirt­schafts­un­ter­neh­men, das bei aller Expe­ri­men­tier­freu­dig­keit an ers­ter Stel­le Geld ver­die­nen möch­te. Ich gehe davon aus, dass etli­che der pro­tes­tie­ren­den SEN­SE8-Fans ihre Dro­hung wahr gemacht haben und ihr Abo kün­dig­ten. Das dürf­te mei­ner Ansicht nach der Grund dafür gewe­sen sein, dass Net­flix den Film geneh­migt hat. Das wür­de dann aber zei­gen, dass man in sol­chen Fäl­len durch­aus mit der Brief­ta­sche abstim­men kann.

Pro­mo­fo­to SENSE8 Copy­right Net­flix

J. Michael Straczynskis Comic RISING STARS wird zum Kinofilm

J. Michael Straczynskis Comic RISING STARS wird zum Kinofilm

Cover Rising Stars CompendiumBei Top Cow erschien ab 1999 J. Micha­el Strac­zynskis Comicrei­he RISING STARS, die sich damit befasst, wie sich die Welt und eine Gesell­schaft ver­än­dern wür­de, wenn es auf ein­mal Per­so­nen mit Super­kräf­ten gäbe. Der Plot liest sich wie eine Mischung aus HEROES und HIGHLANDER:

Ein Komet stürzt in der Nähe von Peter­son, Illi­nois aus dem Him­mel. Mit ihm kom­men aus dem kos­mos 133 Super­kräf­te, die auf 113 noch Unge­bo­re­ne soge­nann­te »Spe­cials« über­ge­hen. Man­che davon nut­zen ihre Fähig­kei­ten spä­ter zum Guten, wäh­rend ande­re sich in die Iso­la­ti­on zurück­zie­hen. Doch dann star­tet eine Rei­he von Mor­den an den Spe­cials. Es stellt sich her­aus, dass, wenn einer getö­tet wird, sich die Ener­gie auf die übri­gen ver­blie­be­nen ver­teilt. Und eine Spe­cial, die eine gespal­te­ne Per­sön­lich­keit hat und einen unstill­ba­ren Hun­ger nach Macht ver­spürt, will sich das zunut­ze machen …

Das klingt nach einer kom­ple­xen Hand­lung, wie sie typisch für den BABYLON 5‑Erfinder ist.

MGM hat nun die Rech­te erwor­ben, um dar­aus einen Kino­film zu machen, wei­te­re Infor­ma­tio­nen dazu gibt es auf­grund der frü­hen Pro­jekt­pha­se noch nicht.

Cover­ab­bil­dung Copy­right Top Cow Comics

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RED MARS: Fernsehserie verschoben

RED MARS: Fernsehserie verschoben

Cover Red MarsWie berich­tet, will Spike TV Kim Stan­ley Robin­sons RED MARS-Tri­lo­gie in eine Fern­seh­se­rie ver­wan­deln (an die­ser Stel­le einen kur­zen Rant vor­stel­len, über die Tat­sa­che, dass US- und bri­ti­sche Sen­der eine Gen­re-Serie nach der ande­ren raus­hau­en, in Deutsch­land das Gen­re aber nach wie vor qua­si nonexis­tent ist).

Zwar wur­de vor kur­zem ein Regis­seur gefun­den, näm­lich den Emmy-Gewin­ner Greg Yai­ta­nes (CHILDREN OF DUNE), kam es gera­de zu Kom­pli­ka­tio­nen, denn Showrun­ner Peter Noah hat das Pro­jekt auf­grund »krea­ti­ver Dif­fe­ren­zen« ver­las­sen. Das führt laut Spike TV zu einer »grö­ße­ren Ver­zö­ge­rung«.

Klar, denn nun muss man sich erst ein­mal einen neu­en Ver­ant­wort­li­chen für RED MARS suchen. Man will die Zeit die­ser Suche nut­zen, um das von J. Micha­el Strac­zyn­ski geschrie­be­ne Dreh­buch noch­mal zu über­ar­bei­ten. Ursprüng­lich war der Start der Serie für Früh­jahr 2017 geplant, das wur­de jetzt ohne neu­en Ter­min abge­sagt.

Cover­ab­bil­dung Copy­right Ran­dom House

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Neues zum BABYLON 5‑Reboot als Film

Neues zum BABYLON 5‑Reboot als Film

Logo Babylon 5

Ich hat­te bereits berich­tet, dass J. Micha­el Strac­zyn­ski sein BABYLON 5-Uni­ver­sum mit­tels eines Kino­films reboo­ten möch­te. Ver­su­che einen Film zu machen gab es seit den 1990ern bereits meh­re­re, aller­dings war kei­ner davon erfolg­reich. Doch im Gegen­satz zu den ver­gan­ge­nen Jah­ren gehö­ren die Rech­te nun wie­der JMS und nicht mehr War­ner.

Trotz­dem wür­de der Autor und Regis­seur den Film mit War­ner Bros. machen wol­len, berich­te­te er auf dem San Die­go Comic Con. Soll­ten die aller­dings nicht anbei­ßen, wür­de er selbst pro­du­zie­ren, immer­hin ver­fügt er inzwi­schen über die Pro­duk­ti­ons­fir­ma Stu­dio JMS. Nach sei­nen Aus­sa­gen will er das Dreh­buch bis Ende 2015 fer­tig haben, die Pro­duk­ti­on kön­ne dann im jahr 2016 begin­nen. Wenn das Skript steht, will er zuerst War­ner fra­gen, ob die­se grü­nes Licht für einen Big Bud­get-Film geben, soll­ten die abwin­ken, macht er das Gan­ze selbst und begibt sich auf die Suche nach Geld­ge­bern. Er geht von Kos­ten zwi­schen 80 und 100 Mil­lio­nen Dol­lar aus.

JMS hät­te gern Schau­spie­ler aus alten der Serie im neu­en Film, er kön­ne sich bei­spiels­wei­se Bruce Box­leit­ner als Prä­si­dent der Erd­al­li­anz vor­stel­len und wür­de sich freu­en, wenn das klappt, mein­te er wäh­rend sei­nes Panels auf der Con.

Ich gehe davon aus, dass wir Anfang 2016 mehr erfah­ren wer­den.

Logo Baby­lon 5 Copy­right JMS

SENSE 8 im Juni auf Netflix

SENSE 8 im Juni auf Netflix

Logo Sense 8

Wie bereits bekannt haben sich die Wachow­ski-Geschwis­ter (MATRIX) und J. Micha­el Strac­zyn­ski (BABYLON 5) zusam­men getan, um eine SF-Serie namens SENSE 8 für Net­flix zu rea­li­sie­ren. Jetzt gibt es Neu­ig­kei­ten zum Start­ter­min. Die Show um para­nor­mal Begab­te wird am 5. Juni auf dem Strea­mings­dienst debu­t­ie­ren.

In den Haupt­rol­len wer­den zu sehen sein: Bri­an J. Smith (SGU Star­ga­te Uni­ver­se), Tup­pence Midd­le­ton (Jupi­ter Ascen­ding), Aml Ame­en (The Maze Run­ner), Doo­na Bae (Cloud Atlas), Miguel Sil­vest­re (Vel­vet), Tena Desae (The Best Exo­tic Mari­gold Hotel), Max Rie­melt (Amne­sia) und Jamie Clay­ton (Dir­ty Work). Sie spie­len acht Indi­vi­du­en die empa­thisch mit­ein­an­der ver­bun­den sind und von einer Orga­ni­sa­ti­on gejagt wer­den, die mehr über die­se Fähig­keit erfah­ren möch­te. Mit allen Mit­teln. In wei­te­ren Rol­len sind Daryl Han­nah (Kill Bill), Naveen Andrews (Lost), Free­ma Agy­e­man (Doc­tor Who), Alfon­so Her­re­ra, Eren­d­i­ra Ibar­ra and Ter­rence Mann (The Dres­den Files) zu sehen.

Wie üblich wer­den die zehn Epi­so­den am Stück ver­öf­fent­licht statt wie im her­kömm­li­chen Fern­se­hen nach­ein­an­der. Im Moment sieht es so aus, dass SENSE 8 auch ab Start­da­tum beim hie­si­gen Net­flix zu sehen sein wird.

J. Michael Straczynski schreibt Drehbücher zur Fernsehserie RED MARS

J. Michael Straczynski schreibt Drehbücher zur Fernsehserie RED MARS

J. Michael StraczynskiRED MARS ist das ers­te Buch aus der Sci­ence Fic­tion-Tri­lo­gie von Kim Stan­ley Robin­son, die sich um die Kolo­ni­sie­rung und das Ter­ra­forming des roten Pla­ne­ten dreht. Das gan­ze soll in eine Fern­seh­se­rie umge­setzt wer­den, die den­sel­ben Titel wie der ers­te Roman trägt.

Als Dreh­buch­au­tor wur­de dafür jetzt jemand gewon­nen, der nicht nur in Nerd-Krei­sen hohes Anse­hen genießt: BABYLON 5‑Erfinder J. Micha­el Strac­zyn­ski. Das Pro­jekt ist schon lan­ge in der War­te­schlei­fe und scheint jetzt end­lich Fahrt auf­zu­neh­men. RED MARS wird von Spike TV pro­du­ziert, die über­nah­men das Pro­jekt im letz­ten Okto­ber. Eben­falls als aus­füh­ren­der Pro­du­zent mit an Bord ist Vin­ce Gerar­dis (den ken­nen wir als Co-aus­füh­ren­den Pro­du­zen­ten bei GAME OF THRONES), Autor Robin­son wird als Con­sul­tant mit­ma­chen.

Wann die Serie ins Fern­se­hen kom­men wird ist der­zeit noch offen.

Neben Baby­lon 5 schrieb Strac­zyn­ski unter ande­rem den East­wood-Film THE CHANGELING und war Co-Autor bei WORLD WAR Z und THOR. Im Moment been­det er gera­de die Arbei­ten an der SF-Fern­seh­se­rie SENSE 8, die er zusam­men mit den Wachow­skis rea­li­siert. Er hat bis­her die Dreh­bü­cher für über drei­hun­dert Seri­en­epi­so­den geschrie­ben und ver­fass­te die Sto­ries für fast 500 Comics bei Mar­vel und DC.

Bild JMS von JMS, gemein­frei

BABYLON 5‑Reboot als Kinofilm?

BABYLON 5‑Reboot als Kinofilm?

Logo Babylon 5

Hin­weis: Die­se Mel­dung ist bereits aus dem August 2014, aber irgend­wie völ­lig an mir vor­bei gegan­gen. Nach­dem es 2011 demen­tier­te Gerüch­te gab, J. Micha­el Strac­zyn­ski berei­te eine neue BABYLON 5-Fern­seh­se­rie vor, sieht es nun so aus, als kehr­te die Kult-SF-Serie in ande­rer Form zurück: als Kino­film.

Dies­mal stammt die infor­ma­ti­on von JMS selbst, der arbei­tet angeb­lich bereits an einem Dreh­buch für ein Reboot als Kino­film. Das soll bis Ende 2015 abge­schlos­sen sein und die Pro­duk­ti­on dann irgend­wann in 2016 star­ten. Dabei han­delt es sich dem Ver­neh­men nach nicht um eine Fort­füh­rung der Serie, son­dern um ein Reboot.

JMS hofft, dass War­ner (damals Finan­zier der Serie) ein­stei­gen wird, sobald das Skript fer­tig ist, um einen Big-Bud­get-Film zu rea­li­sie­ren. Soll­te das nicht so sein, stört ihn das aber auch nicht wei­ter, da er die Rech­te an B5 hält und das Pro­jekt dann gege­be­nen­falls mit sei­ner eige­nen Pro­duk­ti­ons­fir­ma durch­füh­ren will. Strac­zyn­ski peilt Pro­duk­ti­ons­kos­ten zwi­schen 80 und 100 Mil­lio­nen Dol­lar an, für die er in dem Fall ande­re Geld­ge­ber fin­den müss­te. Der Autor und Regis­seur ver­sucht seit ca. 1990 einen Kino­film aus dem Fran­chise zu machen, das hat aller­dings aus ver­schie­de­nen Grün­den nie funk­tio­niert. Nun scheint die Zeit also reif zu sein, da die Rech­te voll­stän­dig an ihn zurück­ge­fal­len sind.

JMS hät­te gern Schau­spie­ler aus der Serie dabei, bei­spiels­wei­se Bruce Box­leit­ner oder Mira Fur­lan, aller­dings nicht in den­sel­ben Rol­len, die sie in den 90ern spiel­ten. Er könn­te sich vor­stel­len, dass Box­leit­ner den Prä­si­den­ten der Erd­al­li­anz dar­stel­len könn­te.

Ist das eine gute Idee? Ich weiß es ehr­lich gesagt nicht. Zum einen ist es JMS selbst, der das machen will und ich wür­de B5 wirk­lich gern mal im Kino sehen. Auf der ande­ren Sei­te könn­te B5 ein­fach als Kult für sich ste­hen blei­ben, ohne es reboo­ten zu müs­sen, wei­ter­hin ist die Sto­ry eigent­lich viel zu kom­plex für einen ver­gleichs­wei­se kur­zen Film. Ob dar­aus tat­säch­lich was wird, muss man abwar­ten, es gab bereits meh­re­re Pit­ches für Kino­fil­me, aus denen nie etwas wur­de, zuletzt THE MEMORY OF SHADOWS für das 2005 kei­ne Finan­zie­rung sicher­ge­stellt wer­den konn­te.

Neu­es von JMS gibt es in Kür­ze, dann läuft auf Net­flix die SF-Serie SENSE8 an, die er zusam­men mit den Wach­sow­skis gemacht hat.

Logo BABYLON 5 Copy­right Stu­dio JMS

Knüller: neue Fernsehserie von den Wachowskis und Straczynski!

Das dürf­te wohl die Mel­dung des Tages, wenn nicht sogar der Woche, sein: Lana und Andy Wachow­ski wagen ihren ers­ten Ver­such im Pan­tof­fel­ki­no mit einer Fern­seh­se­rie – und sie rea­li­sie­ren sie mit J. Micha­el Strac­zynskis frisch gegrün­de­tem Stu­dio. Mit­in­ha­be­rin Patri­cia Tall­man wies soeben auf Face­book auf einen Arti­kel bei Varie­ty hin, nach dem die Wachow­skis auf der Suche nach einem Geld­ge­ber für eine Serie aus ein­stün­di­gen Epi­so­den sind und bei der Rea­li­sie­rung mit Stu­dio JMS zusam­men arbei­ten wol­len. Der Arbeits­ti­tel, der viel­leicht auch der end­gül­ti­ge Titel sein wird lau­tet »SENSE8«. Was genau dahin­ter steht, das ist der­zeit noch ein gut gehü­te­tes Geheim­nis, wie man die Wachow­skis kennt, dürf­te aber wahr­schein­lich etwas aus dem Gen­re dahin­ter ste­hen (auch der Titel, den man als »ach­ter Sinn« über­set­zen könn­te, weist dar­auf hin).
Die Geschwis­ter und Strac­zyn­ski sol­len gemein­sam als Showrun­ner der neu­en Serie agie­ren, haben also das Gesamt­kon­zept in der Hand. Pro­du­ziert wird das Gan­ze vom neu gegrün­de­ten »Geor­ge­vil­le Tele­vi­si­on«, dahin­ter steht wie­der­um Reli­an­ce Enter­tain­ment. Des­sen Chef sag­te bereits, dass es bei den Schwer­ge­wich­ten hin­ter dem Pro­jekt kei­nen Sinn macht, erst­mal nur einen Pilo­ten zu pro­du­zie­ren, son­dern man gleich eine Serie machen will.

Stu­dio JMS wur­de erst im Juli von Strac­zyn­ski und Tall­man gegrün­det und ist schon äußerst umtrie­big. Man arbei­tet bereits an zwei Fern­seh­pro­jek­ten und einen Film mit dem Titel THE FLICKERING LIGHT, der im zwei­ten Welt­krieg spielt, bei dem JMS im nächs­ten Jahr Regie füh­ren wird. Wei­ter­hin hat man zwei Web­se­ri­en in arbeit und wer­kelt an vier Comics, die via Image ver­öf­fent­licht wer­den sol­len.

Mei­ne Güte … JMS und die Wachow­skis gemein­sam an einer Fern­seh­se­rie. Der feuch­te Traum eines jeden Nerds wird Rea­li­tät …

Creative Commons License

Bild: Lana und Andy Wachow­ski am 26. Sep­tem­ber 2012, von rwo­an auf flickr, CC BY-NC, Bild JMS von JMS, Public Domain

JMS gründet Multimedia-Studio

Ich hät­te im Titel auch J. Micha­el Strac­zyn­ski schrei­ben kön­nen, aber im Phan­tas­tik-Bereich dürf­te es wahr­schein­lich nie­man­den geben, der das Kür­zel JMS nicht kennt. Zu Welt­ruhm gelang­te der Dreh­buch­au­tor, Autor und Pro­du­zent in den 1990ern mit sei­ner Kult-Sci­ence Fic­tion-Serie BABYLON 5.

Wie Dead­line berich­tet, hat JMS soeben zusam­men mit Patri­cia Tall­man (die Tele­path­in Lyta Alex­an­der aus B5) ein Stu­dio gegrün­det. Die­ses soll sich nicht nur mit der Rea­li­sie­rung von Fil­men und Fern­seh­se­ri­en befas­sen, son­dern auch Comics, Com­pu­ter­spie­le und ande­re digi­ta­le Medi­en.

Pro­jek­te gibt es eben­falls schon: bei­spiels­wei­se wird THE ADVENTURES OF APOCALYPSE AL für MTV pro­du­ziert, wei­ter­hin wird es eine Web­se­rie mit dem äußerst viel­ver­spre­chen­den Titel LIVING DEAD – THE MUSICAL geben. Zusam­men mit Sam Rai­mi rea­li­siert JMS für den Sen­der Starz (SPARTACUS) die Serie VLAD DRACULA. Wie man Starz kennt, dürf­te die­se erneut nicht eben zim­per­lich daher kom­men. In Sachen Comics wer­den im Früh­jahr 2013 in Zusam­men­ar­beit mit Image FALLING ANGEL, TEN GRAND, THE GUARDIANS und SIDEKICK erschei­nen.

Nach eige­ner Aus­sa­ge möch­te Strac­zyn­ski mit dem eige­nen Stu­dio ins­be­son­de­re eige­ne Visio­nen rea­li­sie­ren. Sei­ne selbst­ge­stell­ten Vor­ga­ben sind steil: unge­fähr alle 18 Mona­te soll ein Film fer­tig wer­den …

Ich den­ke, wir dür­fen sehr gespannt sein, was aus die­ser Stu­dio­grün­dung alles erwächst.

Creative Commons License

Das Bild von JMS stammt von JMS, es ist gemein­frei

Kommt BABYLON 5 zurück?

Die Knül­ler­nach­richt des Monats:

Kann es denn wirk­lich wahr sein? Kommt die Kult-SF-Serie BABYLON 5 mit neu­en Inhal­ten zurück? Der Ver­rä­ter die­ser Top-Nach­richt war Wal­ter Koenig, der nicht nur den PSI-Poli­zis­ten Bes­ter in der Serie spiel­te, son­dern auch als Pavel Check­ov aus STAR TREK bekannt ist. Er erzähl­te auf  der STAR TREK-Con­ven­ti­on in Las Vegas, dass J. Micha­el Strac­zyn­ski mög­li­cher­wei­se neue Plä­ne mit dem B5-Uni­ver­sum hat:

[J Micha­el Strac­zyn­ski] told me that he is in nego­tia­ti­ons to re-acqui­re the rights to Baby­lon 5 and it looks pret­ty good. Now what that por­tends I am not ent­i­re­ly sure. It could be a new series or it could be a fea­ture film, but he was qui­te ani­ma­ted about it. He see­med very exci­ted and War­ner Bro­thers is dealing with him in good faith. So you might see ano­t­her Baby­lon 5 in the not too distant future.

[J Micha­el Strac­zyn­ski] hat mir erzählt, dass er sich in Ver­hand­lun­gen befin­det, um die Rech­te an BABYLON 5 zurück zu kau­fen und dass es ziem­lich gut aus­sieht. Was dabei her­aus kom­men wird, dar­über bin ich mir noch nicht ganz sicher. Es könn­te eine neue Serie sein, es könn­te auch ein Kino­film wer­den, aber er war auf jeden Fall ziem­lich aus dem Häus­chen des­we­gen. Er wirk­te sehr erfreut dar­über, dass War­ner Bros auf­rich­tig [sie­he »in good faith«] mit ihm ver­han­delt. Es könn­te also sein, dass ihr in nicht zu fer­ner Zukunft mehr BABYLON 5 sehen wer­det.

Das wäre wirk­lich mal ein Ham­mer… An dem The­ma blei­be ich natür­lich als gro­ßer B5-Anhän­ger dran. Man könn­te sich ein paar Sor­gen dar­um machen, was tat­säch­lich dabei her­aus kommt, aber ich will kei­nes­falls vor­ab­nör­geln… Außer­dem – JMS hat´s immer noch drauf.

Creative Commons License

Quel­le: io9, Bild: JMS von JMS, aus der Wiki­pe­dia, gemein­frei

VOICES FROM THE DEAD von J. Michael Straczynski

J. Micha­el Strac­zyn­ski (auch kurz JMS) hat sich mit der Serie BABYLON 5 für das Gen­re unsterb­lich gemacht. Vie­le wis­sen aber nicht, dass er auch danach erfolg­reich als Dreh­buch­au­tor gear­bei­tet hat, von ihm ist bei­spiels­wei­se auch das Skript der aktu­el­len THOR-Ver­fil­mung.

Dream­Works haben jetzt eine Sto­ry von ihm gekauft, um einen Film dar­aus zu machen, die Geschich­te heißt VOICES FROM THE DEAD und dreht sich um den Zau­be­rer und Ent­fess­lungs­künst­ler Har­ry Hou­di­ni sowie den SHERLOCK HOL­MES-Erfin­der Arthur Con­an Doyle.

Hou­di­ni und Doyle, der auch ein füh­ren­der Spi­ri­tua­list sei­ner Zeit war, tra­fen sich 1920 und wur­den – trotz ihrer deut­lich unter­schied­li­chen Ansich­ten zum Über­na­tür­li­chen – zu Freun­den. Doyle schrieb in einem Kapi­tel sei­nes Buches THE EDGE OF THE UNKNOWN, dass Hou­di­ni über über­na­tür­li­che Kräf­te ver­fü­gen wür­de, wäh­rend die­ser jedoch sei­ne Auf­trit­te auch dazu benutz­te, Betrü­ge­rei­en mit Geis­tern zu ent­lar­ven. Die bei­den Freun­de tun sich mit einem Medi­um zusam­men, um mys­te­riö­se und bizar­re Mor­de im New York des Jah­res 1920 auf­zu­klä­ren.

Bild: JMS 2008, aus der Wiki­pe­dia