Es gibt mal wieder eine Möglichkeit, sein schwer verdientes Geld auf Kickstarter für eine Crowdfunding-Kampagne loszuwerden. Diesmal dreht es sich um das Computerspiel U55 – END OF THE LINE. Dabei gibt es in meinen Augen insgesamt drei Besonderheiten, die für die Investition sprechen:
1. Das Game spielt vor dem Hintergrund des Cthulhu-Mythos von H. P. Lovecraft
2. Allerdings im heutigen Berlin, oder genauer gesagt (unter anderem) in dessen U‑Bahn-System
3. Chris Hülsbeck ist involviert
Das Game basiert auf der Unreal-Engine und soll für die Plattformen PC (als boxed und Downloadversion), XBox One und Playstation 4 erscheinen. Beim Gameplay setzt man nicht auf Action, sondern auf Beklemmung setzen. Konsequent ist dabei auch, dass man keinen »verwässerten« Horror produzieren möchte, sondern eine FSK-Einstufung »ab 18« anstrebt, um zu zeigen, dass es auch noch Spiele mit intensiver Spielerfahrung für Erwachsene gibt. Der Spieler soll durch seine Entscheidungen sowohl den Ablauf wie auch das Ende des Spiels beeinflussen können. Coolerweise wird U55 – END OF THE LINE die VR-Brille Oculus Rift vollständig unterstützen.
Wer das alles attraktiv findet, der kann auf Kickstarter für das Projekt pledgen, dafür hat man noch 24 Tage Zeit; bereits für 20 Dollar erhält man nach Fertigstellung (voraussichtlich Dezember 2014) eine Downloadversion des Games.
»I never ask a man what his business is, for it never interests me. What I ask him about are his thoughts and dreams.«
- H.P. Lovecraft
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Drei Jahre später. Bedeutet drei Jahre älter. Das macht es schon wieder eine Spur weniger verstörend, wenn ein minderjähriges Mädchen mehr Freude an Schwertern hat, als an den zelebrierten Verwirrungen der Pubertät. Matthew Vaughn hat gerade einmal sechs Filme inszeniert, mit KICK-ASS allerdings das Superhelden-Kino auf den Kopf gestellt, und Comic-Nerds wie Film-Freaks in heftige Verzückung versetzt. Vaughn hat Mark Millars und John Romitas gezeichnete Vorlage filmisch auf den Punkt gebracht. Einen exquisiten Vergleich hat diesbezüglich schnittberichte.com erstellt. Einer, den man als Loser bezeichnen würde, weil er keine Freundin hat und in Comic-Läden herum hängt, stellt sich die einfache Frage, warum niemand seines Schlages nicht längst selbst ein Kostüm angelegt hat, und in der Verbrechensbekämpfung seinen gezeichneten Vorbildern nachgeeifert hat. Dave Lizewski heißt der Typ, einer jener durchschnittlichen Typen, die trotz vieler Ambitionen doch kaum etwas erreichen. Mit einem umgewandelten Taucheranzug, will er dies ändern, und patrouilliert bald die Straßen als Kick-Ass.
Ab sofort kann der Steampunk-Roman UNNATURAL HISTORY, der erste aus der PAX BRITANNIA Reihe des Londoner Autoren Jonathan Green, vorbestellt werden. Erscheinen wird das Buch am 15.10.2013, es handelt sich um eine Übersetzung aus dem Englischen.
Werbetext:
Es ist das Ende des 20. Jahrhunderts und Queen Victoria regiert das Reich noch immer an oberster Stelle, gewartet von einer Babbage-esken Lebenserhaltungsmaschine. Aufwiegelungen und Unzufriedenheit wachsen so stetig in Magna Britannia, wie das ständige Streben von Schattenwesen nach Macht und Einfluss.
Alles, was Sie in den viktorianischen Gothic-Novellen gelesen haben, ist wahr: Menschen können vom Tod wiederauferstehen, Dinosaurier leben noch immer in abgelegenen Bereichen der Welt (und im Londoner Zoo!), und auch Darwins Evolutionstheorie wurde korrekt nachgewiesen.
Aristokratische Stammbaumhalter der Vampire setzen sich in Osteuropa durch und graben ihre Klauen in die königliche russische Familie, Dampf- und Uhrwerkbetriebene Robotersklaven arbeiten neben den Ärmsten der Gesellschaft, während logisch denkende Maschinen der Führungsschicht helfen, ihren Machtanspruch in dieser überbevölkerten Welt aufrecht zu erhalten.
In diese Kulisse setzen wir nun den höflichen Dandy und Galgenvogel Ulysses Lucian Quicksilver, gelegentlicher Abenteurer und Agent im Dienste des Thrones, der für schattenhafte Herren arbeitet, welche verzweifelt ein Régime zu erhalten versuchen, das seit 150 Jahren andauert und nun von innen einzustürzen droht – also keineswegs mehr das ist, was es zu sein scheint.
Er bekämpft schnauzbärtige Schurken in den zylindrischen Gewölben der Unterwelt mit raffinierter Eleganz und modischer Stilsicherheit. Unterstützung findet er dabei in seinem unerschütterlichen Hausdiener Nimrod, während die Uhr des Big Bens das Jahr 2000 ankündigt … und damit das Ende der Welt.
PAX BRITANNIA 1 – UNNATURAL HISTORY erscheint im Luzifer-Verlag und wird EUR 13,95 kosten. Wer jetzt vorbestellt, der erhält das Buch zum Subskriptionspreis von EUR 12,95. Ordern kann man den Roman beispielsweise bei Amrûn. Bei Amazon gibt es keinen Subskriptionspreis, dort ist der Preis für das Buch einen Euro höher.
Cover UNNATURAL HISTORY Copyright Luzifer-Verlag
Träumer, Schelme, sympathische Verlierer und andere Antihelden tummeln sich in der aktuell erschienenen September-Ausgabe des monatlichen F&SF-Magazin NAUTILUS – Abenteuer & Phantastik, und mit Monster- und Schattenjägern geht es hinab in die Unterwelt der Städte.
Unter dem Pflaster unserer Städte gibt es gemäß der Urban Fantasy eine düstere Unterwelt mit Vampiren, Werwölfen, Hexenmeistern, Feenwesen und Dämonen, die für Normalsterbliche unsichtbar ist. Dass diese phantastische Anderswelt tatsächlich real ist, muß die junge Clary auf bittere Weise erfahren, als ihre Mutter von Dämonen entführt wird und sie entdeckt, dass sie einer Dynastie von Schattenjägern entstammt. Anläßlich des kommenden Kinostartes der Verfilmung des ersten Romans CITY OF BONES der sechsbändigen CHRONIKEN DER UNTERWELT-Saga berichten die Autorin Cassandra Clare und der Regisseur Harald Zwart in der NAUTILUS über die Dreharbeiten. Dazu gibt eine Galerie der wichtigsten Figuren und ein Lexikon der Begriffe und Schauplätze der UNTERWELT-Saga. In begleitenden Sachartikeln wird dazu die Evolution der Monsterjäger vom antiken Helden zum modernen Ghostbuster und Vampire-Slayer erläutert und ein Überblick über die berühmtesten Monsterjäger in Sagen und Legenden, Film, TV und Roman gegeben.
Einen Gegensatz zu strahlenden Helden bilden nicht nur die düsteren Schattenjäger, sondern auch solch narrenhafte Gestalten wie Don Quijote als der Ritter von der traurigen Gestalt, Till Eulenspiegel, Simplicisimus und der brave Soldat Schwejk, die auf düstere Weise Verwandelten der Phantastik wie beispielhaft die Frankenstein-Kreatur oder solch liebenswerte Comic-Loser der Moderne wie Donald Duck – sie sind allesamt Antihelden. Welche Entwicklung die Figur des Antihelden vom klassischen Schelmenroman bis zu den gebrochenen Gestalten des Hollywood-Kinos und der modernen Videospiele genommen hat und in welcher Form sie auch in unserer heutigen Gesellschaft eine wichtige Rolle spielt, zeigt ein umfassender Artikel nebst Galerie der wichtigsten Antihelden in aktuellen und kommenden Adventure-Games.
Über die Gestalt des von Monstern und Kopfgeldjägern gejagten Antihelden RIDDICK im gleichnamigen SF-Film mit Vin Diesel in der Hauptrolle spricht dazu im Magazin der Regisseur und Drehbuchautor David Twohy. Ebenfalls ein Antiheld ist die von Matt Damon dargestellte Figur des Max im neuen dystopischen SF-Film ELYSIUM von Regisseur Neill Blomkamp. Der Filmemacher und seine beiden Hauptdarsteller Matt Damon und Sharlto Copley berichten in der NAUTILUS über das Setting mit einem reichen Oben im Orbit und einem verarmten Unten auf der überbevölkerten und ausgebeuteten Erde, die Figuren und ihre positive oder pessimistische Sicht auf die Zukunft unserer Welt.
Nicht nur in ein Oben und Unten getrennt, sondern tatsächlich vollkommen auf den Kopf gestellt ist die dystopische Doppelwelt im märchenhaft anmutenden romantischen SF-Film UPSIDE DOWN mit Kirsten Dunst und Jim Sturgess in den Hauptrollen. Dort überwindet die Liebe sowohl die Grenzen entgegengesetzer Schwerkraft wie auch gegensätzlicher politischer und sozialer Systeme. Und noch einen Schritt weiter geht die tiefschwarze britische SF-Komödie THE WORLD’S END: Wie im Magazin der Regisseur Edgar Wright und die Hauptdarsteller Simon Pegg und Nick Frost berichten, endet hier die anarchische Zechtour einer Gruppe Normal-Loser in der Entdeckung, dass eine englische Kleinstadt von Aliens unterwandert ist, was letztlich zum Ende der menschlichen Zivilisation führt – aber anders als von den Außerirdischen gedacht.
Die NAUTILUS erscheint monatlich um Abenteuer Medien-Verlag und ist im Zeitschriftenhandel, beim Pressekatalog als ePaper und bei Amazon erhältlich (dort jedoch nur im Abonnement). neuerdings gibt es auch App-Versionen für Kindle Fire und iOS. Bereits seit Anfang August kann die gesamte NAUTILUS 114, 09/2013, auf www.fantasymagazin.de kostenlos online durchgeblättert werden.
Marvel Entertainment stellt den Fans eine Promo zur demnächst stertenden und und insbesondere von Joss Whedon-Anhängern und AVENGERS-Fans sehnsüchtig erwarteten Serie AGENTS OF S.H.I.E.L.D. zur Verfügung. Agent Coulson selbst (alias Clark Gregg) führt durch das Video und berichtet über seine Rückkehr (jedoch nicht darüber, wie er von den Toten auferstanden ist).
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Heutzutage werden Blockbuster und insbesondere SFX-lastige Filme nicht mehr auf … eben Film gedreht, sondern digital gespeichert. Erstaunlicherweise wird man beim nächsten Teil der STAR WARS-Saga einen anderen Weg gehen. Dan Mindel, der Kameramann für die Episode VII, hat angekündigt, dass er auf einem fast schon klassische zu nennenden Medium drehen wird: 35 mm Film, genauer gesagt dem Typ Kodak 5219.
Das ist eine durchaus verblüffende Ankündigung. Macht aber Sinn, wenn man versuchen möchte, »look & feel« der ursprünglichen Trilogie einzufangen – und es entfernt sich diametral von George Lucas´ digitalen (und in Teilen völlig überflüssigen) Überarbeitungsorgien der vergangenen Jahrzehnte. Das könnte zudem darauf hinweisen, dass man nicht plant, die neuen STAR WARS-Filme auf Sith komm raus in 3D zu produzieren. Allerdings sollte man nicht vergessen, dass man auch hierbei nachträglich alles in den Streifen reinrendern kann, was man möchte.
Dan Mindel ist einer der rennomiertesten Kameramänner Hollywoods, er arbeitete unter anderem für SHANGHAI NOON, MISSION IMPOSSIBLE 2, SUPER 8 und STAR TREK INTO DARKNESS.
Der Starttermin von Episode VII wurde übrigens gerade vom üblichen Mai (in diesem Monat starteten alle anderen STAR WARS-Filme) in den Dezember 2015 verlegt.
[cc]
Logo Episode VII Copyright Disney & LucasFilm
Man sollte annehmen, dass sich Filmautor Juan Solanas etwas dabei gedacht hat, als er eine Welt erschuf die allen Regeln der Physik widerspricht. Doppel-Gravitation heißt das Phänomen, klärt uns der Hauptprotagonist Adam aus dem Off auf, über die zwei Planeten, die so dicht beieinander liegen, dass sich Menschen auf den sich gegenüberliegenden Berggipfeln beider Welten fast berühren können. Die Doppel-Gravitation sorgt dafür, dass alle Menschen und Dinge eines Planeten nur der Gravitation eben dieser einen Welt gehorchen. Adam und Eden, ihre Namen sind Programm, begegnen sich in jungen Jahren auf den Berggipfeln ihrer jeweiligen Welt. Adam ist allerdings nicht auf den Kopf gefallen, wirft ein Seil hoch (oder auch runter) zu seiner Geliebten und zieht sie zu sich herunter. Eden muss die Zeit auf Adams Planeten unter einem Felsvorsprung verbringen, weil ihre Gravitation sie nach oben zieht, sprich nach unten in ihre eigene Welt. Und wer bis hierher immer noch nicht verstanden hat, um was es eigentlich geht oder was wirklich passiert, der sei entschuldigt. Die beiden Welten von UPSIDE DOWN sind eben sehr komplex.
Eigentlich wollte ich heute nix schreiben, deswegen in aller Kürze: zum neuen RIDDICK-Film gibt es einen zweiten Fernsehspot. Im dritten Teil der Abenteuer des kosmischen Kriegers spielt erneut Vin Diesel die Titelrolle, neben ihm werden unter anderem Karl Urban, Katee Sackhoff und Dave Bautista zu sehen sein. US-Kinostart ist Anfang September 2013.
Auf der Crowdfunding-Plattform Startnext wurde soeben das Projekt EIS UND DAMPF gestartet. Ziel ist es, Geld zusammen zu bekommen, um eine Steampunk-Anthologie gleichen Titels beim Verlag Feder & Schwert als eBook und vielleicht auch als gedruckte Version heraus zu bringen (letztere, falls entsprechende Stretchgoals erreicht werden). Dieser Weg wurde gewählt, weil Storysammlungen es auf dem deutschen Markt nicht ganz einfach haben. Via Crowdfunding soll die Finanzierung der Produktion sicher gestellt werden. Enthalten sein werden 12 Geschichten von ebenso vielen Autoren, die alle in der Welt des Romans DIE ZERBROCHENE PUPPE von Christian und Judith Vogt spielen. Den Roman habe ich an anderer Stelle besprochen, er ist für den Deutschen Phantastik-Preis 2013 nominiert.
Wir, zwölf Autoren und Feder & Schwert, möchten über dieses Projekt Cover und Lektorat einer Anthologie mit Steampunk-Kurzgeschichten mit dem Titel EIS UND DAMPF finanzieren. Sie soll zunächst als E‑Book erscheinen.
Alle Geschichten spielen in der Welt der Zerbrochenen Puppe (von Judith und Christian Vogt, erschienen 2012 bei Feder & Schwert) also in einem alternativen 19. Jahrhundert, in dem eine Eiszeit herrscht. Technischer Aufschwung und soziale Unruhen prägen die Welt. Friesische Luftschiffpiraten und die Lufthanse ringen um die Kontrolle am Himmel. Expeditionen in unbekannte Länder im Westen, »Shellys« genannte künstliche Menschen und wundersame Uhrwerke warten auf den Leser.
Die Möglichkeiten sich zu beteiligen sind zahlreich und fangen bereits bei nur fünf Euro an. Schon für diesen geringen Betrag erhält man bei erfolgreicher Finanzierung das entstehende eBook. Wer noch mehr über das Projekt wissen möchte, der findet auf der Startnext-Seite der Anthologie jede Menge weitere Informationen. Die Crowdfunding-Kampagne läuft noch bis zum 20.10.2013, 23:59 Uhr.
Promografik EID UND DAMPF Copyright Feder & Schwert.
[GamesCom 2013] Im Großen und Ganzen war ich von der GamesCom in diesem Jahr ein wenig enttäuscht. Die neuen Konsolen eher so lala, ansonsten leider immer wieder nur Aufgüsse von bereits gefühlt hundertmal Gesehenem, SIMS 4, FIFA 14, PES 14, BATTLEFIELD 4 – Electronic Arts gönnte sich zwar den vermutlich größten Stand aller Zeiten, und bedröhnte die Besucher immer wieder mit Infraschall, aber wollte damit wohl nur davon ablenken, dass bei den Major Playern der Branche eine fast schon erschreckende Innovationsarmut herrscht.
Ebenfalls merkwürdig: wo man in den letzten Jahren auch immer mal kleinere Spieleschmieden und Anbieter fand, hatte ich in diesem Jahr den Eindruck, dass die sich rar machten, auf dieser Messe, die angeblich so viele Aussteller hatte, wie noch nie zuvor. Eine Menge Platz zwischen den Ständen (nach den Erfahrungen der vergangenen Jahre definitiv sinnvoll) erweckte ebenfalls nicht den Eindruck, als seien mehr Aussteller vorhanden. Und so wollte ich die Messe schon nur unter »ganz nett« einsortieren. Doch dann …
Ich hatte noch einen Termin im Business-Bereich, wo CCP eigentlich die Techdemo EVE VR vorstellen wollte. Daraus wurde dann kurz vor der Messe noch EVE VALKYRIE – dargestellt auf der VR-BrilleOculus Rift. Vergebt mir, wenn ich mich im Folgenden euphorisch anhöre, aber das ist mit weitem Abstand so ziemlich das Geilste, was ich seit vielen Jahren im Bereich Computergames gesehen habe.
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