Medien

Apple und das eBook: was geschieht am Donnerstag?

Bran­chen­rie­se Apple ist dafür bekannt, neue Kon­zep­te aus dem Ärmel zu schüt­teln, die nicht nur die Com­pu­ter­welt, son­dern auch ande­re Bran­chen erschüt­tern kön­nen. Das war in Sachen Musik übers Inter­net so und das war auch im Zusam­men­hang mit dem Publi­zie­ren so, als mit dem iPad eine neue Platt­form zum Kon­su­mie­ren von Ihal­ten auf den Markt gebracht wur­de. Fei­er­ten die Ver­le­ger Apple zunächst noch als neu­en Heils­brin­ger und Ret­ter ihrer ach so schma­len Mar­gen, so muss­ten sie schnell fest­stel­len, dass Apple die Bedin­gun­gen dik­tiert – das hät­te man vor­her wis­sen kön­nen.

Für Don­ners­tag kün­dig Apple nun eine Pres­se­kon­fe­renz in New York an, in der nichts weni­ger als das Erstel­len von Inhal­ten und wohl auch das eBook »revo­lu­tio­niert« wer­den sol­len. Wer die Apfel­fir­ma kennt, der weiß, dass man zwar gern mal den Mund voll nimmt, aber übli­cher­wei­se dann auch lie­fert.

Chris Fores­man von Ars Tech­ni­ca behaup­tet, er habe aus »siche­rer Quel­le« erfah­ren, dass eine Art »Gara­ge­band für eBooks« prä­sen­tiert wer­den soll – eine Soft­ware mit der die Erstel­lung von inter­ak­ti­ven Inhal­ten für iOS-Gerä­te (also iPad, iPod und iPho­ne) zum »Kin­der­spiel« wer­den soll. Ste­ve Jobs soll mit die­ser Idee offen­bar bereits seit Jah­ren schwan­ger gegan­gen sein, die Ver­öf­fentlch­ung war bereits für den ver­gan­ge­nen Okto­ber par­al­lel zum iPho­ne 4S-Launch geplant, wur­de aber auf­grund des Todes des Fir­men­grün­ders ver­scho­ben.

Ich wür­de ver­mu­ten, dass sich jene Ver­le­ger, die sich das Inter­net nicht aus­dru­cken las­sen, ange­sichts die­ser Ankün­di­gung bis Don­ners­tag vor Angst die Fin­ger­nä­gel bis zum Ellen­bo­gen abkau­en. :o)

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Bild: iPad als eBook-Rea­der Copy­right Apple Inc.

 

Featurette: ABRAHAM LINCOLN – VAMPIRE HUNTER

Zur Ver­fil­mung von Seth Gra­ha­me Smit­hs Roman ABRAHAM LINCOLN – VAMPIRE HUNTER gibt es nun eine Fea­tur­et­te. Inter­es­sant ist der Strei­fen ins­be­son­de­re wegen der Betei­li­gung von Tim Bur­ton (Pro­du­zent) und Timur Bek­m­am­be­tov (Regie).

Das Video ist durch Geo­lo­ca­ti­on davor geschützt, außer­halb der USA betrach­tet zu wer­den, was bei ins­be­son­de­re bei einem Wer­be­clip für einen Film natür­lich dop­pelt idio­tisch ist, nicht wahr, MTV? Erneut also der Hin­weis auf Ste­alt­hy: Wer das Video se­hen möch­te, ohne tech­ni­sche Klimm­züge ma­chen zu müs­sen, nutzt als Brow­ser Chro­me oder Fi­re­fox und instal­liert dar­in das Ad­don »Ste­althy« (Ste­althy für Chro­me, Ste­althy für Fi­re­fox), das Ad­don bei Be­darf über des­sen But­ton ak­ti­vie­ren und die Sei­te mit dem Vi­deo neu la­den. Ja, das ist legal.

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Schade: MASS EFFECT 3 ausschließlich via ORIGIN

Bio­Wa­re hat bestä­tigt, dass man den drit­ten Teil sei­nes Sci­ence Fic­tion-Epos´ MASS EFFECT nur dann spie­len kann, wenn man über ein Kon­to bei Elec­tro­nic Arts´ umstrit­te­nen Online-Ser­vice »Ori­gin« ver­fügt, dort muss das Spiel zwin­gend regis­triert wer­den. Der Ent­wick­ler reagiert auf kri­ti­sche Fra­gen der Spie­ler in einem Bei­trag im offi­zi­el­len Forum und ver­sucht abzu­wie­geln, indem dar­auf hin­ge­wie­sen wird, dass es für deut­sche Spie­ler gemäß der hie­si­gen Geset­zes­la­ge eine opt-out-Mög­lich­keit gibt, die EA das Sam­meln von Daten ver­bie­ten soll. Die fin­det man inner­halb des Spiel, es ist also durch­aus mög­lich, dass bereits Daten gesam­melt und an EA wei­ter­ge­ge­ben wer­den, bevor man die ent­spre­chen­den Haken in den Ein­stel­lun­gen setzt.

Erschwe­rend kommt hin­zu, dass auch Elec­tro­nic Arts Ori­gin-EULA trotz Anpas­sun­gen für den deut­schen Markt nach wie vor kri­tisch gese­hen wer­den und Ant­wor­ten auf die Fra­gen von Daten­schüt­zern eben­so nach wie vor aus­ste­hen, eben­so wie die Kon­se­quen­zen dar­aus, dass EA wegen der Nut­zungs­be­din­gun­gen vom Bun­des­ver­band der Ver­brau­cher­zen­tra­len abge­mahnt wur­de.

Um das Spiel im Ein­zel­spie­ler­mo­dus zu nut­zen ist laut Bio­Wa­re kei­ne Inter­net­ver­bin­dung und auch kei­ne Ver­bin­dung zu EAs Ser­vern via Ori­gin not­wen­dig, die braucht man nur im Mul­ti­play­er­mo­dus.

Wei­ter­hin erläu­tert der Foren­bei­trag, dass ME3 nicht über Steam erhält­lich sein wird. Erklärt wird das mit »restrik­ti­ven Bedin­gun­gen« sei­tens Steam gegen­über den Anbie­tern der Spie­le. Ange­sichts der Tat­sa­che, wie Elec­tro­nic Arts mit ihren Kun­den umge­hen, reizt mich die­se Erklä­rung aller­dings nur zum Lachen.

Für mich ist das bei der der­zei­ti­gen Lage um EAs Vor­ge­hen und solan­ge Daten­schüt­zer und Ver­brau­cher­zen­tra­len kei­ne Ent­war­nung gege­ben haben lei­der ein Grund MASS EFFECT 3 im Regal ste­hen zu las­sen, auch wenn es mir schwer fällt.

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Cover MASS EFFECT 3 Copy­right Bio­Wa­re

Die Golden Globes 2012: George Clooney und Peter Dinklage

Ges­tern wur­den von der Hol­ly­wood For­eign Press Asso­cia­ti­on (HFPA), einer Ver­ei­ni­gung inter­na­tio­na­ler Film­jour­na­lis­ten, zum 69. Mal in ins­ge­samt 25 Kate­go­rien die Gol­den Glo­be Awards ver­ge­ben. Die Ver­lei­hung fand im Bever­ly Hil­ton Hotel in Bever­ly Hills statt. Mode­riert wur­de die Ver­an­stal­tung erneut, und damit zum drit­ten Mal in Fol­ge, vom Komi­ker Ricky Ger­vais.

Gro­ßer Gewin­ner im Bereich Film ist THE DESCENDANTS (FAMILIE UNDANDERE ANGELEGENHEITEN), der als bes­te Pro­duk­ti­on aus­ge­zeich­net wur­de, für sei­ne Rol­le dar­in erhielt Geor­ge Cloo­ney den Glo­be als bes­ter Haupt­dar­stel­ler. Bemer­kens­wert fin­de ich, dass im Bereich »Komödie/​Musical« mit THE ARTIST ein Stumm­film aus­ge­zeich­net wur­de.

Das Gen­re ist wie immer dünn ver­tre­ten, aller­dings mit dem Regie­preis an Mar­tin Scor­se­se für HUGO (HUGO CABRET) ganz weit vor­ne. Als bes­ter Ani­ma­ti­ons­film wur­de THE ADVENTURES OF TINTIN (DIE ABENTEUER VON TIM UND STRUPPI) gekürt (was ich per­sön­lich ver­blüf­fend fin­de, da die Mei­nun­gen dar­über doch stark aus­ein­an­der gehen …).

Im Bereich Fern­se­hen erhielt HOMELAND die Kugel als bes­te Serie, an die auch die Aus­zeich­nung für die bes­te Haupt­dar­stel­le­rin ging, die erhielt Clai­re Danes. Hier muss­te das Gen­re eben­falls nicht auf einen Glo­be, als bes­te Neben­dar­stel­le­rin ehr­te man Jes­si­ca Lan­ge für AMERICAN HORROR STORY und erfreu­li­cher­wei­se ging der Bes­te Neben­dar­stel­ler an Peter Din­kla­ge für sei­ne Dar­stel­lung des Thy­ri­on Lan­nis­ter in HBOs GAME OF THRONES.

Alle Gewin­ner und Nomi­nier­ten im erwei­ter­ten Arti­kel.

…

Schwarzenegger und Stallone in THE TOMB

Es sieht so aus, als wür­den sich die bei­den alten Hau­de­gen des Action­ki­nos auch außer­halb von THE EXPENDABLES 2 für einen Film zusam­men tun. Dead­line berich­tet, dass der ehe­ma­li­ge Gou­ver­na­tor Arnold Schwar­zen­eg­ger sich für nun ein Pro­jekt inter­es­siert, für das er im letz­ten Jahr bereits eine Opti­on hat­te, das dann aber an aber an Syl­ves­ter Stal­lo­ne ging: Sum­mit Enter­tain­ments THE TOMB.

Wie aus Hol­ly­wood nun zu ver­neh­men ist, kommt er doch an Bord, aller­dings in einer ande­ren Haupt­rol­le als der ursprüng­lich vor­ge­se­he­nen. Wel­che das genau ist, wur­de aber bis­lang noch nicht klar. Mit Antoine Fuqua (TEARS OF THE SUN, KING ARTHUR) hat der Film bereits einen Regis­seur ver­schlis­sen, aktu­ell ist Mika­el Håf­ström (1408) in Gesprä­chen, um even­tu­ell das Ruder zu über­neh­men. Das Dreh­buch stammt von Miles Chap­man und Jason Kel­ler.

THE TOMB dreht sich um einen Sicher­heits­spe­zia­lis­ten, der gezwun­gen wird aus einem von ihm selbst ent­wor­fe­nen Hoch­si­cher­heits­ge­fäng­nis zu ent­kom­men und der jeden ihm bekann­ten Trick nut­zen muss, um her­aus zu fin­den, wer ihn dort hin­ein beför­dert hat – und war­um.

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Bil­der: links Arnold Schwar­zen­eg­ger 2010  von Bob Doran CC-BY 2.0, aus der Wiki­pe­dia, rechts Syl­ves­ter Stal­lo­ne 2010 von Gage Skid­mo­re CC-BY 3.0, aus der Wiki­pe­dia

Amazon: »Send To Kindle« – Dateien zum eReader schicken

Wenn man bis­her Doku­men­te auf Ama­zons Lese­ge­rät bekom­men woll­te, dann gab es die Opti­on, sie als Datei­an­hang an eine spe­zi­el­le Email­adres­se zu schi­cken, die wur­den dann vom Buch­ver­sen­der auf­be­rei­tet und via WiFi oder Whis­per­net ans Gerät geschickt. Jetzt bie­tet Ama­zon mit sei­ner Soft­ware »Send To Kind­le« eine ein­fa­che­rer Mög­lich­keit – zumin­dest für Win­dows-Nut­zer.

Nach der Instal­la­ti­on klinkt sich »Send To Kind­le« zum einen ins Kon­text­me­nü ein und stellt zum ande­ren einen Dru­cker­trei­ber zur Ver­fü­gung. Bei bei­den Optio­nen öff­net sich ein Dia­log­fens­ter, in dem man einen Titel und einen Autor für das Doku­ment ange­ben kann, außer­dem muss man wäh­len, ob die Datei via WLAN oder Whis­per­net aufs Gerät kom­men soll. Beim Weg über das Kon­text­me­nü klappt das sogar mit meh­re­ren Datei­en gleich­zei­tig.

Je nach Datei­in­halt wird als PDF oder mobi über­tra­gen, wel­che Fas­sung gewählt wird kann man nicht beein­flus­sen, das ent­schei­det die Soft­ware selbst.

Bei der Instal­la­ti­on muss man in der Soft­ware sei­ne Ama­zon-Anmel­de­da­ten hin­ter­le­gen – aber das ver­steht sich von selbst, woher soll der Buch­ver­sen­der sonst auch wis­sen, an wel­ches Gerät die Datei­en geschickt wer­den sol­len. Es bleibt natür­lich der Bei­geschmack, nicht kon­trol­lie­ren zu kön­nen, was auf den Ama­zon-Ser­vern mit den Datei­en geschieht, des­we­gen soll­te man sich genau über­le­gen, wel­che Art von Inhal­ten man auf die­sem Weg auf den pro­prie­tä­ren eRea­der schickt …

Als Alter­na­ti­ve zur dedi­zier­ten Erzeu­gung eines eBooks über geeig­ne­te Tools taugt das Ver­fah­ren eher nicht, denn die For­ma­tie­rung lässt zu wün­schen übrig, es fehlt ein Cover und auch ein Inhalts­ver­zeich­nis wird nicht ein­ge­bun­den. Um »mal eben« einen Text auf den Kind­le zu bekom­men, ist »Send To Kind­le« aber sehr brauch­bar. Das Pro­gramm kann auf der Web­sei­te von Ama​zon​.com her­un­ter gela­den wer­den. [Update:] Bleibt nun nur noch abzu­war­ten, ob Ama­zon auch noch ande­re Infor­ma­tio­nen »nach Hau­se tele­fo­niert« …

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»Send To Kindle«-Logo Copy­right 2012 Ama​zon​.com

»Cat Women Of The Moon«: SF-Autoren diskutieren über Weltraum-Amazonen

In einem Zwei­tei­ler der BBC unter dem Titel »Cat Women Of The Moon« (Titel nach einem Film aus den 1950ern) dis­ku­tie­ren nam­haf­te Sci­ence Fic­tion-Autoren unter der Lei­tung von Tip­tree-Gewin­ne­rin Sarah Hall (DAUGHTERS OF THE NORTH) über ein Motiv des Gen­res, das ins­be­son­de­re in den 1960ern popu­lär war: Gesell­schaf­ten, die aus­schließ­lich aus Frau­en bestehen und die ohne Män­ner über­le­ben.

Teil­neh­men­de Autoren sind unter ande­rem Chi­na Mié­ville, Iain M. Banks and Ursu­la K. Le Guin, man unter­hält sich über das Zusam­men­le­ben der Geschlech­ter in der SF und im zwei­ten Teil über ver­schie­de­ne Arten des Fort­be­stehens der mensch­li­chen Ras­se im Gen­re.

Die bei­den Tei­le der Sen­dung kön­nen dank des BBC-Play­ers kos­ten­los auf der Web­sei­te des bri­ti­schen Sen­ders ange­hört wer­den. Ins­be­son­de­re für lang­ge­dien­te SF-Fans sicher­lich ein beson­de­rer Lecker­bis­sen. Jede der bei­den Epi­so­den dau­ert unge­fähr 30 Minu­ten.

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Pro­mo-Foto »Cat Women« Copy­right BBC

6. Japanische Filmwoche Düsseldorf 2012

Vom Frei­tag, dem 3. Febru­ar 2012, bis zum Mon­tag, dem 13. Febru­ar 2012, wird in Düs­sel­dorf zum sechs­ten Mal eine klei­ne Japa­ni­sche Film­wo­che ver­an­stal­tet, bei der man in 26 Vor­stel­lun­gen (zuzüg­lich zwei­er Son­der­vor­stel­lun­gen für Schu­len) elf Fil­me aus dem Land der auf­ge­hen­den Son­ne – dar­un­ter drei Zei­chen­trick­fil­me (Ani­mé) und zwei Man­ga-Real­ver­fil­mun­gen – in japa­ni­scher Ori­gi­nal­ver­si­on mit deut­schen Unter­ti­teln wird erle­ben kön­nen.

Alle Fil­me sind in Far­be und wer­den ohne Wer­bung gezeigt; zu jedem Film gibt es eine kur­ze Begrü­ßung und Ein­füh­rung. In Koope­ra­ti­on mit dem Insti­tut für Moder­nes Japan der Hein­rich-Hei­ne-Uni­ver­si­tät Düs­sel­dorf wird zudem eine Gesprächs­run­de zum The­ma Ani­me ange­bo­ten, zu der wir Sie eben­falls herz­lich ein­la­den.

Zu den Fil­men gehö­ren unter ande­rem die Ani­més Arri­et­ty – Die wun­der­sa­me Welt der Bor­ger (Kari­gu­ra­shi no Ari­et­ti) von Hayao Miya­za­ki.

Nur rund 10 cm groß sind die sog. »Bor­ger«, zu denen die klei­ne Arri­et­ty gehört. Sie leben in der Nähe von Men­schen, von denen sie sich heim­lich das Lebens­not­wen­digs­te bor­gen, ohne von ihnen gese­hen wer­den zu dür­fen, denn sonst wird es für sie gefähr­lich. Da zieht der herz­kran­ke Shô ins Haus sei­ner Groß­tan­te mit dem rie­si­gen, ver­wun­sche­nen Gar­ten und ent­deckt rasch, dass klei­ne Wesen unter dem Haus leben. Sei­ne Neu­gier ist geweckt… – Nied­li­ches Ani­me aus dem Stu­dio Ghi­b­li nach einem Dreh­buch von MIYAZAKI Hayao; preis­ge­krönt u.a. bei den »Japa­ne­se Aca­de­my Awards« 2011 und »Tokyo Ani­me Awards« 2011, Publi­kums­preis der »Nip­pon Con­nec­tion« 2011.

sowie der bril­li­an­te und völ­lig zu Unrecht hier­zu­lan­de kaum bekann­te Klas­si­ker Nau­si­caä aus dem Tal der Win­de (Kaze no tani no Nau­shi­ka), eben­falls von von Miya­za­ki:

Ein­tau­send Jah­re nach der Zer­stö­rung des Öko­sys­tems rückt das »Meer der Fäul­nis« mit sei­nen gif­ti­gen Pil­zen und rie­si­gen Insek­ten immer näher an die weni­gen für Men­schen bewohn­ba­ren Gebie­te. Wäh­rend die meis­ten dar­in eine gro­ße Bedro­hung sehen, ent­deckt die jun­ge Nau­si­caä, Prin­zes­sin des »Tals der Win­de«, die bewusst mit der Natur lebt, mit ihr kom­mu­ni­ziert und sie zu schüt­zen ver­sucht, dass die Pflan­zen rei­ni­gen­de Funk­ti­on über­neh­men. Doch da über­fal­len feind­li­che Trup­pen das Tal, töten Nau­si­ca­äs Vater und begin­nen einen neu­en Krieg. Kann Nau­si­caä die Kata­stro­phe ver­hin­dern? – Einer der Ani­me-Klas­si­ker von MIYAZAKI Hayao, viel­fach preis­ge­krönt; sein rie­si­ger Erfolg ermög­lich­te die Grün­dung des Stu­di­os Ghi­b­li.

Die bei­den Man­ga-Real­ver­fil­mun­gen sind Gantz – Spiel um dein Leben (Gantsu)

Das zufäl­li­ge Wie­der­se­hen der bei­den eins­ti­gen Schul­freun­de Kur­o­no Kei und Kato Masaru an einer U‑Bahn-Sta­ti­on in Tôkyô ist kurz, da wer­den sie von einem her­an­ra­sen­den Zug über­rollt. Sie lan­den in einem selt­sa­men Raum mit einer omi­nö­sen Kugel namens Gantz, die sich als Spiel­lei­ter ent­puppt, die Anwe­sen­den mit spe­zi­el­len Waf­fen und Anzü­gen aus­rüs­tet und zu einem Spiel zwingt, bei dem sie sich gefähr­li­chen Ali­ens stel­len und Punk­te sam­meln müs­sen, um über­le­ben zu kön­nen. Und plötz­lich lau­ert die Gefahr über­all … – Action­rei­che Real­ver­fil­mung des Best­sel­ler-Man­ga von OKU Hiroya. Kino-Hit in Japan. Vor­sicht: nichts für sen­si­ble Gemü­ter!

und die Fort­set­zung Gantz – Die ulti­ma­ti­ve Ant­wort (Gant­zu – Pâfe­ku­to ansâ) als Deutsch­land­pre­mie­re

Hun­dert Punk­te benö­tigt jeder in die­sem Spiel, um die Frei­heit zu erhal­ten oder einen der bereits aus­ge­lösch­ten Mit­strei­ter zurück­ho­len zu kön­nen. Doch nun hat Spiel­lei­ter Gantz für alle einen beson­de­ren Geg­ner aus­ge­wählt, der KURONO Kei sehr am Her­zen liegt. Längst ist es kein Spiel mehr, son­dern gna­den­lo­ser Ernst im Kampf um Leben und Tod. – Unver­zicht­ba­re Fort­set­zung des 1. Teils, vol­ler spek­ta­ku­lä­rer Effek­te und Dra­ma­tik; nichts für schwa­che Ner­ven. Deutsch­land­pre­mie­re! (in Koope­ra­ti­on mit Sun­film Enter­tain­ment)

Alle wei­te­ren Infor­ma­tio­nen fin­den sich auf der Web­sei­te der Ver­an­stal­tung.

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Quel­le: Web­sei­te des Japa­ni­schen Gene­ral­kon­su­la­tes Düs­sel­dorf, von dort stam­men auch die Zita­te zu den Fil­men. Pro­mo­fo­to GANTZ Copy­right SUNFILM Enter­tain­ment

eBooks und das Jammertal der Buchbranche

Wolf­gang Tischer, der Her­aus­ge­ber von lite​ra​tur​ca​fe​.de, äußert sich in die­sem Video über die aktu­el­le Situa­ti­on des eBooks in Deutsch­land und über das Dau­er­ge­jam­mer der Bran­che. Im Prin­zip ein sehens­wer­ter Bei­trag, mich befrem­det aller­dings der Sei­ten­hieb auf sozia­le Netz­wer­ke, der mir einen eher über­heb­li­chen Ein­druck macht. Ver­ständ­li­cher­wei­se mögen es »Pro­fis« natür­lich nicht, dass sich nun auf ein­mal jeder im Web zu Wort mel­den kann – und mög­li­cher­wei­se dabei auch schlaue Din­ge sagt. Ich bin aller­dings der Ansicht, dass jene Pro­fis die Wahr­heit nicht für sich gepach­tet haben und ich lese immer wie­der Kom­men­ta­re zu Büchern oder zum The­ma eBooks auf Blogs und in sozia­len Netz­wer­ken, die weit­aus mehr Inhalt oder Nut­zen haben, als die abge­ho­be­nen Schwa­dro­nie­rerei­en eben jener »Pro­fis«. Und so lässt er sich dar­über aus, dass die Bran­che den Fort­schritt ver­pennt, über­sieht jedoch, dass sei­ne als Komik ver­bräm­te Kri­tik an moder­nen Kom­mu­ni­ka­ti­ons- und Publi­ka­ti­ons­for­men (und den dar­auf schrei­ben­den Kon­kur­ren­ten) auch nicht eben pro­gres­siv ist …

Übri­gens könn­te man ein sol­ches Video auch mit einem Ton ver­se­hen, der nicht über­steu­ert ist … :o)

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Produzent Rick McCallum zur STAR WARS Real-Fernsehserie

IGN hat den Pro­du­zen­ten Rick McCallum zur geplan­ten aber der­zeit auf unbe­stimm­te Zeit ver­scho­be­nen Real-Fern­seh­se­rie im STAR WARS-Uni­ver­sum befragt. McCallum erläu­tert erneut das, was als haupt­säch­li­cher Grund für den Pro­duk­ti­ons­stop ange­führt wur­de: die Serie wür­de zu teu­er wer­den; man hat eine Ober­gren­ze von fünf Mil­lio­nen Dol­lar pro Epi­so­de ange­setzt und die­se wür­de man wohl der­zeit über­schrei­ten (sehe ich mir ande­re SF-Seri­en so an, fra­ge ich mich aller­dings ernst­haft, wo das Pro­blem ist). Der Pro­du­zent führt wei­ter aus, dass bereits 50 »groß­ar­ti­ge« Dreh­bü­cher exis­tie­ren und die­se eben nicht ange­mes­sen umge­setzt wer­den könn­ten, zudem erklärt er, dass die Serie zeit­lich in den 20 Jah­ren zwi­schen Epi­so­de III und Epi­so­de IV ange­sie­delt wäre.

Ein wei­te­res Pro­blem ist die Tat­sa­che, dass die US-Net­works Seri­en sofort wie­der abset­zen, wenn die Zuschau­er­zah­len nicht stim­men und den Pro­du­zen­ten das zu unsi­cher ist. Zudem ist ange­sichts des Inter­net völ­lig unsi­cher, wie lan­ge das klas­si­sche Fern­se­hen über­haupt noch exis­tie­ren wird. Man fragt sich, war­um nicht gleich das Netz als Ver­triebs­platt­form genutzt wird, statt eines Fern­seh­sen­ders.

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Dank an Flo­ri­an für den Hin­weis!

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