Medien

Offizieller Trailer: EPIC

Bei EPIC han­delt es sich um den neu­es­ten Ani­ma­ti­ons­film aus den Häu­sern Blue Sky und Cent­fox (ICE AGE). Er basiert auf einem Kin­der­buch The Leaf Men and the Bra­ve Good Bugs von Wil­liam Joy­ce. Regie führt Chris Wedge (ICE AGE, ROBOTS), es spre­chen Aman­da Sey­fried, Josh Hut­cher­son, Chris­toph Waltz, Ste­ven Tyler (Ste­ven Tyler???), Aziz Ansa­ri, Pit­bull, Jason Sude­ikis, Bey­on­cé Know­les und Colin Far­rell.

Deutsch­land­start ist am .

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Kickstarter: GIRL GENIUS AND THE RATS OF MECHANICSBURG

Wer sich mit Steam­punk beschäf­tigt, hat wahr­schein­lich auch schon ein­mal etwas über Phil und Kaja Fogli­os Web- und Print-Comic GIRL GENIUS gehört. Das Mot­to der Serie lau­tet:

»Adven­ture, Romance, MAD SCIENCE!«

GIRL GENIUS ver­folgt die Aben­teu­er einer jun­ge Hel­din namens Aga­tha Hete­ro­dy­ne in einem par­al­lel­welt­li­chen, vik­to­ria­ni­schen Steam­punk-Set­ting, oder auch einem »Gas­lamp-Style«, wie es die Autoren nen­nen.

Auf Kick­star­ter wur­de Ende letz­ter Woche ein Pro­jekt mit dem Titel GIRL GENIUS AND THE RATS OF MECHANICSBURG aus­ge­ru­fen. Hier sucht man Unter­stüt­zer für ein Spiel, das für iOS und Android erschei­nen soll. Unter­stützt wer­den muss da inzwi­schen nichts mehr, denn das 7500-Dol­lar-Zeil wur­de nahe­zu in Null­zeit erreicht, bis  jetzt gin­gen fast 31000 Dol­lar ein. Spen­den kann man aller­dings wei­ter­hin, noch 19 Tage ste­hen zur Ver­fü­gung. Für gera­de mal 4 Dol­lar erhält man als Gegen­leis­tung die Android-App – da habe zumin­dest ich nicht lan­ge über­legt … :)

Alles wei­te­re auf der Kick­star­ter-Pro­jekt­sei­te.

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Pro­mo­gra­fik Copy­right Ste­phen Bee­man

Teaser-Poster zum MAN OF STEEL

Auch zu Zack Sny­ders »Neu­erfin­dung« des Stäh­ler­nen ali­as SUPERMAN ali­as Clark Kent ali­as Kal El (ali­as Hen­ry Cavill) gibt es ein Teaser-Pos­ter. Der Grund ist ein ähn­li­cher wie wei­ter unten bei STAR TREK INTO DARKNESS: auch hier­für wird es vor dem HOBBIT einen (neu­en) Trai­ler geben. Man fragt sich: was soll uns das Bild mit SUPERMAN in Hand­schel­len sagen? Ich wür­de mal ver­mu­ten, dass auch die­ser Span­d­ex­trä­ger als Vigi­lant in Kon­flikt mit dem Gesetz gerät. Sie­he DARK KNIGHT.

Dank an Sean fürs fin­den.

Pro­mo-Pos­ter Copy­right War­ner Bros.

Teaser-Poster STAR TREK INTO DARKNESS

Es ist nicht mehr lan­ge hin bis zum ers­ten Trai­ler von STAR TREK INTO DARKNESS, denn den wird es zum Start des HOBBIT geben. Als klei­nes Appe­tit­häpp­chen wirft Para­mount uns inzwi­schen schon ein­mal ein Teaser-Pos­ter vor, das aller­dings ein »klein wenig« vom Stil des Anreis­ser­pos­ters zu THE DARK KNIGHT RISES »inspi­riert« zu sein scheint. Macht aber nichts, gefällt mir dank sei­nes Spiels mit dem STAR TREK-Logo trotz­dem ganz gut, da habe ich schon viel Schlim­me­res gese­hen. Viel mehr Angst habe ich davor, dass der Film in 2D gedreht wur­de und nach­träg­lich in 3D umge­rech­net wird (gru­sel).

Dank an Sean für den Hin­weis.

Pro­mo-Pos­ter STAR TREK INTO DARKNESS Copy­right Para­mount

Featurette zur dritten Staffel GAME OF THRONES

Die GAME OF THRONES-Fans fie­bern wahr­schein­lich nicht auf die­ses Fest Ende Dezem­ber hin, son­dern wis­sen zum einen ohne­hin, dass der Win­ter kommt, und ihr Fei­er­tag ist eher der 31. März. Denn dann star­tet die drit­te Staf­fel der Erfolgs­se­rie nach den Roma­nen von Geor­ge R. R. Mar­tin. Wie schon in den letz­ten Jah­ren ver­süßt HBO den War­ten­den die Zeit mit hau­fen­wei­se Trai­lern und Fea­tur­et­ten (im Gegen­satz zu ande­ren Sen­dern ohne die hie­si­gen Zuschau­er durch Geo­lo­ca­ti­on aus­zu­sper­ren). Hier ist eine:

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HOBBIT-Trailer – mit Smaug!

Eigent­lich woll­te ich ja kei­ne Trai­ler zum HOBBIT mehr zei­gen. Hat nicht funk­tio­niert. In die­sem Fern­seh­spot sieht man jedoch zum ers­ten Mal den Dra­chen Smaug, wenn auch nur für Augen­bli­cke. Das war es mir dann doch wert …

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Das HUMBLE THQ BUNDLE

Zum ers­ten Mal fin­den sich in einem HUMBLE BUNDLE kei­ne Inde­pen­dent-Spie­le, son­dern wel­che von einem bekann­ten Publisher. Wei­ter­hin gibt es dies­mal zudem aus­schließ­lich Stoff für das Betriebs­sys­tem Win­dows – und man kann sie nur via Steam bekom­men. Ges­tern kam die Hum­ble Bund­le Inc. mit der Infor­ma­ti­on aus der Höh­le, dass es jetzt ein HUMBLE THQ BUNDLE gibt, das aus­schließ­lich Games des Publishers THQ beinhal­tet. Es han­delt sich hier­bei um:

Darks­i­ders, Metro 2033, Red Fac­tion: Arma­ged­don und Com­pa­ny of Heroes sowie des­sen Erwei­te­run­gen OPPOSING FRONTS und TALES OF VALOR. Zusätz­lich erhält man zu aus­ge­wähl­ten Spie­len davon die Sound­tracks. Wer mehr als den durch­schnitt­lich gezahl­ten Preis blecht, erhält zusätz­lich noch Saints Row: The Third. Wie immer geht ein Teil der Ein­nah­men (die bis jetzt bereits bei fast zwei Mil­lio­nen Dol­lar lie­gen) an wohl­tä­ti­ge Zwe­cke.

Und mit SAINTS ROW geht der Ärger durch die Ver­wen­dung von Steam auch schon los, denn Berich­ten im Web zufol­ge lässt sich das Spiel in Deutsch­land nicht erfolg­reich instal­lie­ren und akti­vie­ren, da es hier über die Platt­form nicht ver­kauft wird. Steam bie­tet bestimm­te Spie­le aus Angst vor den Moral­apos­teln in gewis­sen Par­tei­en gar nicht erst an. Schö­nen Dank, (ins­be­son­de­re) CSU.

Auch wenn man im Prin­zip für ganz klei­nes Geld sehr gute Spie­le bekommt (wie die Meta­cri­tics der Titel deut­lich zei­gen) ist der Steam-Zwang aus offen­sicht­li­chen Grün­den äußerst unschön.

[Update:] Der Steam Key für SAINTS ROW: THE THIRD wird neu­er­dings expli­zit als »Ger­man Key« aus­ge­wie­sen. Ob man das Spiel dar­über tat­säch­lich akti­vie­ren kann, weiß ich aller­dings noch nicht. Eigent­lich woll­te ich die­ses Bund­le nicht kau­fen, weil mich COMPANY OF HEROES so gar nicht inter­es­siert, aber ich habe trotz­dem sechs Dol­lar inves­tiert. War­um? Für den Preis loh­nen sich allein die ande­ren Spie­le und ich bekom­me als alter Game-Sound­track-Freak durch die Musik-Bei­ga­ben ohne­hin einen guten Gegen­wert.

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Logo HUMBLE THQ BUNDLE Copy­right Hum­ble Bund­le Inc.

SPARTACUS: Poster zur letzten Staffel, Spinoff geplant

Es war eine ver­blüf­fen­de Ent­schei­dung: nach der kom­men­den Staf­fel wird Schluss sein mit den Aben­teu­ern des Gla­dia­tors und ent­kom­me­nen Skla­ven SPARTACUS in der gleich­na­mi­gen Starz-Serie. Ver­blüf­fend ist das des­we­gen, weil es sich bei der San­da­len-Show um die erfolg­reichs­te selbst­pro­du­zier­te Rei­he aller Zei­ten für den Sen­der han­del­te. Übli­cher­wei­se kennt man es von jen­seits des gro­ßen Teichs, dass Seri­en, die bei den Zuschau­ern der­art gut ankom­men, tot gerit­ten wer­den. Doch »aus erzäh­le­ri­schen Grün­den« ist mit der letz­ten Staf­fel WAR OF THE DANMED Schluss. Man wol­le nicht noch ein paar wei­te­re Staf­feln ein­fach nur zei­gen, wie die Römer immer wie­der besiegt wer­den, bis Mar­cus Cras­sus sie irgend­wann schlägt, hieß es sei­tens Starz.

Den­noch waren man­che in der Chef­eta­ge nicht so recht glück­lich über das Ende und es wur­de nach einem Aus­weg gesucht. In der letz­ten Sea­son wird ein Neben­cha­rak­ter ein­ge­führt, es han­delt sich dabei um einen geschicht­lich wohl nicht ganz kor­rekt dar­ge­stell­ten Mann namens Gai­us Iuli­us Cäsar (von dem nicht belegt ist, dass er etwas mit den Skla­ven­auf­stän­den zu tun hat­te, aber: was soll’s? Wenn die Serie unter­hält … SPARTACUS dürf­te ohne­hin von His­to­ri­kern nicht ernst genom­men wer­den). Der soll offen­bar die zen­tra­le Figur der Spin­off-Rei­he wer­den.

Der Kopf hin­ter der Spin­off-Idee ist Bob Tapert, der SPARTACUS zusam­men mit dem Show­run­ner Ste­ven S. DeKnight aus­ar­bei­te­te. Letz­te­rer hat aller­dings kei­ne Zeit für den Able­ger, denn er ist damit beschäf­tigt, eine SF-Serie namens INCURSION für Starz an den Start zu brin­gen, bei der ein inter­ga­lak­ti­scher Krieg im Mit­tel­punkt steht. Bei der Qua­li­tät der Starz-Pro­duk­tio­nen und amge­sichts der­zeit non­e­xis­ten­ter Welt­raum-Seri­en durch­aus ein Grund für ein wenig Spei­chel­fluss beim Nerd …

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Pos­ter SPARTACUS – WAR OF THE DAMNED Copy­right Starz

Rant: Leistungsschutzrecht: »empörte« Parteien und Käse von Keese

Ich woll­te hier ja eigent­lich nichts mehr über das ver­kack­te Leis­tungs­schutz­recht schrei­ben, eigent­lich ist schon alles dazu gesagt, nur noch nicht von jedem. Soeben bin ich aller­dings über zwei Din­ge gestol­pert, die haben trotz – oder gera­de wegen – ihrer offen­sicht­li­chen Idio­tie bei mir für Lach­an­fäl­le gesorgt. Und ich muss drü­ber schrei­ben, sonst plat­ze ich noch. Wer Sati­re fin­det, darf sie rot anstrei­chen.

Zuerst ist heu­te in zahl­lo­sen Medi­en zu ver­neh­men, wie es sich für Qua­li­täts­me­di­en gehört, meist kom­men­tar­los:

Ver­tre­ter von CDU und FDP ver­ur­teil­ten scharf, dass Goog­le die Inter­net­nut­zer für sei­ne Lob­by­in­ter­es­sen miss­brau­che

Die größ­te Lach­num­mer von allen. Gera­de die, die Licht­jah­re tief in den Ärschen Taschen aller Lob­by­ver­tre­ter ste­cken, die nicht recht­zei­tig auf die Bäu­me kom­men, monie­ren Lob­by­ar­beit? Das ist ganz gro­ßes Kino und ich schla­ge CDU/​CSU und FDP für die­sen Spruch für den deut­schen Come­dy­preis vor. Oder viel­leicht ärgern die sich nur dar­über, dass Goog­le ihnen kei­ne Koh­le rüber schiebt? Wer weiß …

Ihr wisst aber schon, lie­be Volks­ver­rä­ter, äh… ´schul­di­gung, Volks­ver­tre­ter, dass sich eure Jugend­or­ga­ni­sa­tio­nen zusam­men mit den Jusos, den Jun­gen  Grü­nen und den Jun­gen Pira­ten heu­te deut­lich vom LSR distan­ziert haben? Hat euch sicher nicht gefal­len, was?

Der zwei­te Ham­mer stammt von Sprin­ger-Vize Kee­se. Der ist zusam­men mit Goo­gles Kay Ober­beck heu­te vom Deutsch­land­ra­dio inter­viewt wor­den. Ober­beck sag­te:

Sie [die Ver­la­ge] kön­nen sel­ber fest­le­gen, wel­che Tei­le von Sei­ten, wel­che Tei­le ihres Ange­bo­tes über­haupt auf­find­bar gemacht wer­den sol­len oder gar nicht. Also inso­fern haben hier die Ver­la­ge schon jetzt sämt­li­che Hebel in der Hand, um sel­ber fest­zu­le­gen, was hier im Inter­net von ihren Ange­bo­ten sicht­bar ist oder was auch nicht.

Dar­auf­hin son­der­te Kee­se doch tat­säch­lich den fol­gen­den Bull­shit ab:

Genau das Gegen­teil ist der Fall, und da liegt sozu­sa­gen der Kern des Pro­blems. […] Es wäre schön, wenn es sol­che dif­fe­ren­zier­ten Mög­lich­kei­ten gäbe, wie Herr Ober­beck sie gera­de schil­dert, aber die gibt es im Augen­blick nicht.

Für wie dumm will der uns eigent­lich ver­kau­fen? Na gut, Sprin­ger-Pres­se halt, da erüb­rigt sich die Fra­ge ohne­hin schon, aber der­art öffent­lich gegen­über einem ÖR-Sen­der aus­ge­spro­chen kann man so etwas mei­ner Mei­nung nach nur als vor­sätz­li­che Lüge bezeich­nen. Dass er es nicht bes­ser weiß, kann ich mir nun wirk­lich nicht vor­stel­len.

Falls dem doch so sein soll­te, erläu­te­re ich das mal. Also, Kee­se, pass´ gut auf:

Da gibt es die­se Such­ma­schi­ne. Die heisst Goog­le. Die indi­ziert auto­ma­tisch Web­sei­ten, wenn sie über Links im Netz auf­find­bar sind, oder wenn man sie selbst bei Goog­le (wir erin­nern uns: eine Such­ma­schi­ne – eigent­lich ist es eine Find­ma­schi­ne, denn man fin­det mit ihr Web­sei­ten – auch Sei­ten von Zei­tun­gen) ein­trägt. Nun kann es aber sein, dass man nicht möch­te, dass Goog­le (die­se Such­ma­schi­ne) unse­re Sei­ten indi­ziert (für alte Män­ner mit Kugel­schrei­bern und Leser von Tot­holz­me­di­en: in sei­nen Index, also sei­ne Daten­bank auf­nimmt). Dann erstellt man eine Datei namens robots.txt. Da steht drin, wel­che Sei­ten der Web­pä­senz – Ent­schul­di­gung zu schwe­res Wort für Zei­tungs­ver­le­ger – der Web­sei­te nicht in Goo­gles (eine Such- und Find­ma­schi­ne) Index auf­ge­nom­men wer­den sol­len. Fer­tig. Kein Gesetz nötig.

Das ist Punkt eins.

Punkt zwei ist Goog­le News. Hier wer­den die Nach­rich­ten der Zei­tungs­web­prä… sei­ten gelis­tet, zusätz­lich mit einem Anrei­ßer­text, ein soge­nann­tes Snip­pet, das ist durch­aus kor­rekt. Aller­dings muss man sich selbst dafür dort anmel­den. Ich sage es noch­mal laut und deut­lich (und ent­schul­di­ge mich bei Web-Affi­nen für die Groß­buchs­sta­ben): WENN MAN MIT SEINEM DRECKS-KÄSEBLATT IN DEN GOOGLE-NEWS-INDEX WILL; MUSS MAN SICH SELBST DA ANMELDEN. Und das gilt auch für Sprin­ger!

Wenn ihr da nicht rein wollt, lie­be Tot­holz-Ver­öf­fent­li­cher mit unin­ter­es­san­ten Web­sei­ten, dann tragt euch ver­dammt noch­mal ein­fach nicht da ein. Und wenn ihr wie­der raus wollt, dann kün­digt ein­fach euren blö­den Account, Ent­schul­di­gung kei­ne zu kom­pli­zier­ten Wör­ter: mel­det euch wie­der ab. Ist das so schwer? Braucht man dafür ein Gesetz? Ich ant­wor­te mal, falls ihr etwas nicht ver­stan­den habt: nein, das braucht man garan­tiert nicht.

Heu­te Nacht wird dann also im Bun­des­tag über das Leis­tungs­schutz­recht debat­tiert. Na sicher. Um 2:45 Uhr. Unge­fähr. Zu die­ser Uhr­zeit tobt im Deut­schen Bun­des­tag sicher das pral­le Leben. Herz­li­chen Glück­wunsch an die Lob­by­ar­bei­ter, die es geschafft haben, die Aus­spra­che über die­ses Gesetz auf einen Zeit­punkt mit­ten in der Nacht zu legen, damit das mal wie­der nur zu Pro­to­koll gege­ben wird. Mir gegen­über hat der Bun­des­ver­band der Zei­tungs­ver­le­ger in einem Tweet geant­wor­tet »sie sei­en ja nicht für die Ter­min­pla­nung des Bun­des­ta­ges ver­ant­wort­lich«. Ja, ne, is´ klar. Wenn einer von euch Vögeln mal eben sei­nen Kum­pel Rös­ler anruft, dann sorgt der ganz sicher dafür, dass das The­ma beque­mer­wei­se auf einen Nacht­ter­min gelegt wird. Es ist ohne­hin auf­fäl­lig, wie oft Geset­ze in letz­ter Zeit mit­tels sol­cher Nacht- und Nebel-Aktio­nen heim­lich durch­ge­wun­ken wer­den sol­len. Und die flie­gen doch sowie­so auf, was soll das also?

Wenn das Leis­tungs­schutz­recht kommt, dass wer­den neue Wel­len von Abmah­nun­gen durch Abzo­cker-Anwäl­te durch die rea­le Welt zie­hen und es den Bür­gern schon zei­gen, dass sie nichts mehr im Inter­net ver­öf­fent­li­chen sol­len. Vie­le wer­den dann klein bei­geben und zuma­chen. Und schon ist die Ver­le­germafia ‑Mesch­po­ke hau­fen­wei­se Kon­kur­renz los. Fein aus­ge­dacht, ihr Wohl­tä­ter. Und dan­ke dafür, dass die ach so neu­tra­len und objek­ti­ven Qua­li­täts­me­di­en ihre Glaub­wür­dig­keit nach­hal­tig dadurch ein­ge­büßt, dass sie ten­den­zi­ell über die­ses The­ma berich­te­ten, näm­lich pro-Leis­tungs­schutz­recht. Bevor ich wie­der eine Zei­tung kau­fe und lese, ist die Son­ne aus­ge­brannt.

… So, nu´ geht’s wie­der.

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Bild: »Fear! The Ab­mahn­an­walt«, Co­py­right Jo­han­nes Kretz­sch­mar, CC BY-NC-SA

Eröffnung eines virtuellen Buchladens in Second Life mit Lesung von Merlin Thomas

In Second Life (ja, das gibt’s immer noch) wird in in Zusam­men­ar­beit mit dem »Kafé Krü­mel­kram« am Mon­tag, den 03.12.2012, Cyht­leen Ear­harts vir­tu­el­ler Buch­la­den eröff­net. Die­ser »Buch­la­den an der Ecke« soll aber weni­ger Laden als viel­mehr Treff­punkt für Lite­ra­tur­fans sein, eine Loca­ti­on für Dis­kus­sio­nen oder Lesun­gen. Selbst­ver­ständ­lich gibt es dort aber auch Bücher geben: Bild­bän­de zum Blät­tern, Bücher auf Note­cards, Links zu kos­ten­lo­sen Down­loads und pro­fes­sio­nel­len E‑Books.

Anläss­lich der Eröff­nung am Mon­tag um 20:00 MEZ wird es dort vir­tu­el­le Lesun­gen geben, das bedeu­tet, die Lesen­den sind als Ava­tare anwe­send und lesen live. Rus­sel Eponym wird Lyrik in eng­li­scher Spra­che vor­tra­gen. Für Sci­ence Fic­tion-Fans kein Unbe­kann­ter dürf­te der Vor­tra­gen­de  Micha­el Iwo­leit sein.

Per­sön­lich freue ich mich aber über eine Lesungs­pre­mie­re. Mer­lin Tho­mas, der für den just erschie­ne­nen zwei­ten Band der von mir her­aus gege­be­nen STEAMPUNK-CHRONIKEN mit dem Titel Geschich­ten aus dem Æther die Sto­ry Befrei­ungs­schlag bei­steu­er­te, wird aus genau die­ser Geschich­te lesen.

Zum Buch­la­den kommt man über den fol­gen­den Link, um ihn öff­nen zu kön­nen, muss man über einen instal­lier­ten Second-Life-Cli­ent ver­fü­gen.

http://​slurl​.com/​s​e​c​o​n​d​l​i​f​e​/​M​u​e​n​c​h​e​n​/​1​3​6​/​1​0​2/2

SL-Link zum Kafé Krü­mel­kram: http://​slurl​.com/​s​e​c​o​n​d​l​i​f​e​/​A​t​a​r​i​a​/​5​6​/​1​6​0​/23

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