Wie Variety berichtet, ist der Ofen in Sachen DC Kinofilme für die bisherige Riege aus der Snyder-Ära unter der neuen Ägide von James Gunn und Peter Safran aus. Ben Affleck, Henry Cavill, Gal Gadot, Ezra Miller und Jason Momoa werden ihre bisherigen Rollen nicht nochmal übernehmen, während Gunn ein neues DC-Kinouniversum aufbauen möchte. Das Problem dabei dürfte sein, dass im Gegensatz zu Disney, wo Marvel – bzw. Kevin Feige – die volle kreative Kontrolle hat und Disney »nur« verleiht, will Warner Bros. ständig reinreden. Was nicht hilfreich ist.
Dazu kommen die zahllosen gemeldeten Querelen um den zweiten AQUAMAN-Film bei denen Amber Heard eine zentrale Rolle spielt. Bei den Querelen, nicht dem Film, denn dem Vernehmen nach wurden etliche ihrer Szenen gestrichen, nachdem sie den Prozess gegen Johnny Depp verloren hatte – und Hollywood-Quellen zufolge ihre Intrigenspielchen auch am Set beispielsweise gegenüber Momoa versucht hatte.
Momoa könnte dem DC-Kinouniversum dennoch erhalten bleiben, denn Quellen sagen, dass er sich in Gesprächen befindet, um in Gunns Film SUPERMAN: LEGACY die Rolle des intergalaktischen Kopfgeldjägers Lobo zu übernehmen. Rein vom Typ her wäre das wohl eine passende Besetzung.
Promofoto aus AQUAMAN AND THE LOST KINGDOM Copyright Warner Bros.
Offenbar gab es leider nicht genug Interessierte, denn drei Tage vor dem Ende der Kampagne war noch nicht mal ein Viertel der angesetzten knapp 500000 Euro zusammen gekommen. Deswegen wird das Crowdfunding heute gestoppt werden.
If you watched the Oct 8th episode of »Todd’s Corner«, you know the Kickstarter effort has gotten »The Eagle Has Landed« recognized by private investors. The Kickstarter is being discontinued as of Oct 9th. With private funding, we are now able to greenlight the project and go forward with the documentary.
Thank you all for getting us to this point. It was because of your efforts, encouragement, and supporting us with Kickstarter pledges.
Stay tuned for further updates as we continue to move forward.
Man darf als Eagle-Fan also weiterhin gespannt sein, was mit dem Projekt jetzt passieren wird.
Animierte Serien laufen gut bei Netflix. Sei es CASTLEVANIA, CARMEN SANDIEGO oder insbesondere ARCANE. Alle basieren auf Computerspielen. Da ergibt es Sinn, dem Portfolio noch ein weiteres bekanntes Franchise hinzuzufügen.
Adi Shankar, der ausführende Produzent der CASTLEVANIA-Serie, ist der Showrunner einer kommenden Animationsshow, die auf Capcoms Computerspielereihe DEVIL MAY CRY basiert. In der geht es um einen Dämonenjäger namens Dante und seine Jagd nach den Böswatzen. Das erste Game der Reihe erschein 2001. Zum Spiel existieren bereits zwei Animéserien.
Netflix hat für die erste Staffel von DEVIL MAY CRY acht Episoden bestellt, einen Starttermin gibt es noch nicht, dafür einen ersten Teaser.
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Netflixens Apokalypse oder Postapokalypse LEAVE THE WORLD BEHIND ist zumindest eins: voller Stars. Nach dem Begutachten des Trailers weiß man noch nicht so genau, worum es da gehen soll. Und auch wenn man die Zusammenfassung liest, ist man kaum schlauer … Aber spannend ist es schon …
A family’s vacation is upended when two strangers arrive at night, seeking refuge from a cyberattack that grows more terrifying by the minute, forcing everyone to come to terms with their places in a collapsing world.
Regie führte Sam Esmail, den kennt man insbesondere durch die Fernsehserie MR. ROBOT, der schrieb auch das Drehbuch, basierend auf dem Roman von Rumaan Alam.
In den USA soll LEAVE THE WORLD BEHIND ab dem 22. November 2023 in ausgewählten Kinos gezeigt werden, davon kann man in Schland aufgrund der Blockadehaltung der Kinobetreiber nur träumen. Auf dem Streamingdienst wird der Film dann ab dem 8. Dezember zu sehen sein.
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ARGYLLE, der neue Film von Matthew Vaughn (KINGSMEN), sieht nach einer Menge Spaß aus, sowie nach dem skurrilen Humor, den seine Filme ausmachen. Prämisse:
Elly Conway, eine introvertierte Spionageromanautorin, die ihr Haus nur selten verlässt, wird in die reale Welt der Spionage hineingezogen, als die Handlungen ihrer Bücher den Aktivitäten eines finsteren Untergrundsyndikats etwas zu nahe kommen.
USA-Start ist am 2. Februar 2024, bei uns vermutlich einen Tag vorher.
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Bei der BBC möchte man es zum 60. Jubiläum der Kult-SciFi-Serie DOCTOR WHO offensichtlich ordentlich krachen lassen, zumindest wenn man dem kürzlich erschienenen neuen Trailer Glauben schenken darf.
Dass die letzte Reinkarnation des Doctors eine durchaus überraschende war ist kein Spoiler mehr. David Tennant übernimmt erneut die Rolle des zeitreisenden Timelords und da war es natürlich nur konsequent, dass auch Catherine Tate erneut Ex-Companion Donna Noble spielt. Dazu kommt Neil Patrick Harris, der als einer der ältesten Feinde des Doctors zurückkehr: der Toymaker.
Tennant übernimmt für drei Episoden und regeneriert dann in Ncuti Gatwa.
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Ursprünglich hätte die zweite Staffel der MCU-Serie LOKI – in der Tom Hiddleston erneut die Rolle des »Gods Of Mischief« übernimmt – am 6. Oktober 2023 beim Streamingdienst Disney+ starten sollen.
Das wurde jetzt überraschenderweise vorverlegt und die neue Season beginnt nun bereits am Donnerstag, den 5. Oktober. Die Startzeit ist in den USA 6 PM Pacific Time, das ist leider freitags morgens um drei bei uns. Wer also nicht wachbleiben oder mitten in der Nacht aufstehen möchte, bekommt die weiteren Abenteuer von Thors Halbbruder im Multiversum dann doch erst am Freitag zu sehen.
Bei Disney+ experimentiert man gern mal mit Startzeiten und verschiebt diese, die erste Staffel LOKI kam plötzlich Mittwochs statt wie angekündigt Freitags und auch AHSOKA wurde kürzlich verschoben.
Neultich gab es auch nochmal einen Teaser:
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Youtube spielt in letzter Zeit immer ausgiebigere und nervigere Werbung aus. Da werden gleich mehrere Werbeclips abgespielt, oder man kann sie nicht wie bisher nach wenigen Sekunden überspringen. Das war ohne Werbeblocker schon bisher unfassbar nervig. Jetzt will Google, denen Youtube gehört, die Enshittification vollständig machen und Videos für Adblock-Nutzer abbrechen oder gar nicht mehr zeigen. Dieses Verhalten wird nun offenbar mehr und mehr ausgerollt, offenbar insbesondere für Desktop-Browser. Offensichtlich möchte Google die Nutzer auch dazu bringen, 11,99 Euro im Monat für ihr sogenanntes »Premium-Abo« auszugeben, hat man das, bekommt man keine Werbung zu sehen.
Manche Seiten im Netz berichten jetzt, dass man über ein Konto in eine anderen Land deutlich günstiger and das Abo kommt, in der Türkei beispielsweise werden nur umgerechnet 1,40 Euro im Monat fällig. Dafür soll man ein VPN mit einem Endpunkt im anderen Land nutzen und ein neues Konto eröffnen. Das funktioniert technisch, ist aber ein verstoß gegen Googles Nutzungsbedingungen und der Konzern könnte den Zugang deswegen jederzeit sperren.
Es gibt allerdings auch noch eine andere, viel einfachere und ebenfalls legale Möglichkeit. Es gibt ein Open Source-Tool namens Invidious, das ist im Prinzip ein Proxy für Youtube-Videos, die über eine eigene Oberfläche angezeigt werden. Invidious entfernt Googles Schnüffelei und auch die Werbung aus den Youtube-Videos. Es existieren bereits zahllose Invidious-Instanzen (hier ist eine Liste, bitte dort die Sicherheitshinweise beachten, denn unseriöse Instanzen könnten Schaden anrichten), man könnte das Tool aber auch selbst hosten, wenn man über einen Server verfügt. Die Nutzung ist einfach: Eine Invidious-Instanz aufrufen, dort den Suchbegriff eingeben und der Server holt das Video von Youtube und zeigt es an.
Google ist das natürlich ein Dorn im Auge und sie versuchen Invidious über die beliebten Copyrighttroll-»Cease And Desist-Orders« wegzubekommen, bislang ohne Erfolg. Bislang zeigen die Entwickler Google allerdings den Mittelfinger und der Code ist inzwischen nicht mehr nur auf Github verfügbar (das gehört Microsoft und die schließen bisweilen einfach Projekte, auch wenn eine Illegalität noch nicht gerichtlich bestätigt wurde), sondern wurde breit übers Netz verteilt.
Für private Videos gibt es übrigens noch die Fediverse-Variante Peertube, ebenfalls Open Source und ebenfalls auf einem eigenen server installierbar und dank Fediverse sind die Instanzen verknüpft. Da wird man natürlich beispielsweise keine Trailer von Filmstudios oder Game-Entwicklern finden. Noch nicht, denn es ist davon auszugehen, dass das Fediverse an Bedeutung gewinnt und wenn Youtube wegen des Werbezwangs, seines nutzerfeindlichen Verhaltens und der Enshittification der Plattform User verliert.
Ich werde zukünftig vermutlich Invidious-Links statt Youtube anbieten, muss mir aber noch überlegen, wie ich das technisch löse, damit man schnell die Invidious-Instanz für alle Videos wechseln kann, falls eine weggeklagt wurde (was vermutlich nicht so einfach werden wird, denn Interoperabilität und Datenschutz sind starke Argumente für das Tool).
Holen wir uns das Web von Big Tech und dessen Enshittification-Strategien zurück.
Am 20. Dezember 2023 ist es soweit: Die Fortsetzung zum DC-Überraschungserfolg AQUAMAN mit Jason Momoa in der Titelrolle kommt unter dem Titel AQUAMAN: LOST KINGDOM in die bundesdeutschen Kinos.
In dem von Regisseur James Wan inszenierten Unterwasserspektakel bekommt es der König von Atlantis erneut mit Black Manta (Yahya Abdul-Mateen II) zu tun, der mächtiger als je zu vor, nach Rache für den Tod seines Vaters trachtet. Nur gemeinsam mit seinem Halbbruder und Erzfeind Orm (Patrick Wilson) kann Aquaman seine Familie und Atlantis vor der Zerstörung retten.
Warner und DC spendieren dazu einen ersten Trailer.
Hätte man Black Mamba nicht ein etwas weniger peinliches Kostüm spendieren können? Auf den ersten Blick sieht das nach einem eher generischen Superhelden-Spektakel aus, aber abschließend bewerten kann man das natürlich erst, nachdem man ihn gesehen hat. Bereits jetzt gibt es Verwerfungen, weil Amber Heard behauptet, man habe ihre Rolle aus dem Film herausgeschrieben und bereits gedrehte Szenen geschnitten – aus Konsequenz wegen ihrer Rufmordkampagne gegen Johnny Depp, die sie vor Gericht verlor. Für Diskussionen um den Film ist also so oder so gesorgt.
Im Original ist der Titel übrigens AQUAMAN AND THE LOST KINGDOM, aber das war dem deutschen Verleiher wohl zu lang …
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Der Trailer zum neuseeländischen SciFi-Horrorfilm THE LAST BOY ON EARTH sieht ziemlich trashig aus, aber das muss ja nicht zwingend etwas Schlechtes sein … Die offizielle Pressemitteilung zum Inhalt liest sich wie folgt:
Psychopathische Roboter, monströse Propheten und die beunruhigende Welt von übermorgen: Regisseur Nicolas Onetti hat für seine ambitionierte SciFi-Anthologie eine Menge talentierter Mitstreiter vor und hinter der Kamera versammelt, und so wird THE LAST BOY ON EARTH zur aufregend fantastischen Beschreibung einer düsteren Zukunft – ein absolutes Muss für alle Fans von BLACK MIRROR und visionären Dystopien. Zu den Sternen … und wieder zurück!
BLACK MIRROR trifft auf BLADE RUNNER!
Und darum geht’s:
In einer fernen Zukunft wird ein rätselhafter Junge zur zentralen Figur auf der Suche nach einer neuen Hoffnung. Denn die Zukunft der Erde sieht unheimlich aus – die großen Städte gleichen alles verschlingenden Molochen aus Neon und Beton, in denen sich immer mehr Menschen auf immer weniger Ressourcen stürzen, in denen die Luft schlecht ist und ständiger Regen die düsteren Tage durchweicht. Kein Wunder, dass der namenlose Held dieser Geschichte davon träumt, das Elend hinter sich zu lassen und auf die in der Werbung angepriesenen „Offworld Islands“ umzusiedeln, paradiesische neue Wohnwelten weit draußen im All. Der Haken daran: Der letzte Flug geht in weniger als zwölf Stunden, und noch fehlt eine ziemlich große Summe für das heißbegehrte Ticket. Doch ein verzweifelter Mensch ist zu allem bereit, um an Geld zu kommen. Und wer ist dieser Junge, der in seinem sterilen weißen Raum alte Spiele spielt und ansonsten völlig mit sich selbst beschäftigt ist? Ist er tatsächlich das letzte Kind auf Erden?
Hier der Trailer, mit der Triggerwarnung Horrorfilm.
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