Da guckt Imperator Shaddam grimmig: Dune Part 2 verschoben …
Statt den Forderungen der Schauspielenden und Drehbuchautor°Innen nachzukommen, beginnen die Hollywood-Studios Filmstarttermine zu verschieben, damit es keine Zeiten ohne neu Filme in den Kinos geben wird.
Einer der Filme, die hiervon betroffen sind ist Deni Villeneuves DUNE: PART 2. Der hätte eigentlich ursprünglich am 3. November in die Kinos kommen sollen. Das wurde jetzt gleich um mehrere Monate verschoben, der neue US-Termin ist erst am 15. März 2024, bei uns in Schland also vermutlich am 14.03.2023.
Als Grund gibt Warner Bros. übrigens nicht an, dass man Löcher im Kinoprogramm vermeiden möchte, sondern dass man aufgrund des Streiks nicht mit den Schauspielern auf Tour gehen und werben kann.
Ich sehe eine schnelle und einfache Lösung: Den berechtigten Forderungen der Schauspielenden und Drehbuchautor°Innen nachkommen. In Hollywood scheint man sich darauf einzustellen, dass sich das noch ein paar Monate hinziehen wird.
Man ist im Prinzip schon zu Beginn ein wenig geflahshed, wenn es einen Introscroller gibt, aber nicht dreidimensional in den Raum, sondern vertikal. Trotzdem gemahnt bereits das an klassische STAR WARS-Filme, auch aufgrund so einer Kleinigkeit wie den berühmten vier Punkten am Ende. Man will vermutlich hier bereits unsubtil darauf hinweisen, dass man etwas Bekanntes in neuem Gewand erwarten darf.
Und das funktioniert auch ganz großartig. Nach dem Ausflug in eher Wild West-Artiges beim MANDALORIAN (und auch bei BOBA FETT) bekommt man bei AHSOKA ganz klassisches STAR WARS. Allein durch viele, viele Kleinigkeiten und leicht cheesy Klamotten der Protagonisten von der Neuen Republik, die and frühe Filme gemahnen, und selbstverständlich auch dadurch, dass es sich hier streng genommen um die fünfte Staffel von STAR WARS REBELS handelt. Da sind dermaßen viele liebevolle Kleinigkeiten am Rande und im Hintergrund, dass allein das bereits Spaß bereitet.
Aber auch Handlung und Figuren wissen zu erfreuen, ausgesprochen gut gefallen hat mir Natasha Liu Bordizzo als Sabine Wren, die in der übernommenen Rolle zu überzeugen weiß und auch nichts von ihrem Cartoon-Charme eingebüßt hat. Eine schöne Überraschung war die Besetzung von Clancy Brown als Lothal-Gouverneur Ryder Azadi, das Casting passt wie die Faust aufs Auge. Und dann ist da noch der Roboter Huyang, dessen Stimme mir bekannt vorkam und der wird von niemand anderem gesprochen als vom Ex-Doctor David Tennant. Dazu einen bemerkenswerten Antagonisten samt mich noch nicht so ganz überzeugender Schülerin, aber ich warte einfach mal ab.
Dazu kommen klassisch anmutende Lichtschwert-Kämpfe, X‑Wings, Mon Calamari-Kreuzer und das alles ergibt für mich eine Mischung wie man sie vom Gefühl her zuletzt in den Episoden IV bis VI hatte. Und dennoch ist das nicht altbacken, sondern modern inszeniert und auch das Drehbuch geht völlig in Ordnung. Dave Filoni und Jon Favreau haben ein weiteres Mal bewiesen, dass sie es grandios verstehen, STAR WARS fürs Fernsehen aufzubereiten. Das hätte ich gern im Kino gesehen.
Um hier nicht allzu sehr zu fangirlen: Ein klein wenig gestört hat mich, dass die Ruinen am Anfang dann doch sehr nach Unreal Engine ausgesehen haben, aber das stört vermutlich nur mich als jemand, der mit 3D-Software hantiert.
Wenn das so weiter gehen sollte, wird es eine der besten STAR WARS-Serien ever. STAR WARS-Feeling, Sense Of Wonder, Weiterführung von REBELS, da geht mir das Herz auf.
Ich muss ehrlich zugeben, dass ich Zack Snyder ziemlich über habe. Seine Reihe von unausgegorenen DC-Filmen inklusive nervigen, aufgepfropftem »Grimdark« gingen mir auf die Nerven und ich habe den Hype um ihn nie verstanden. Ja, 300 war überraschend und neu, ja, WATCHMEN was ein Knüller (da machte Grimdark aber auch wenigstens Sinn). Nach dem Ende des DC Expanded Universe und dem Neustart mit James Gunn hatte Snyder Zeit für neue Projekte und die Chance hat Netflix ergriffen, um ihn für die Filmreihe REBEL MOON angeheuert.
Den bezeichnet der Streamingdienst allerdings nicht als SciFi, sondern als »Science-Fantasy decades in the making«. Wenn ich allerdings schon höre, dass das als »wie STAR WARS, nur in düster« beworben wird, habe ich eigentlich schon keinen Bock mehr (»düster« haben wir gerade in realitas mehr als genug). Außerdem ist, da es sich um eine Netflix-Produktion handelt, auch die Option raus, sich den im Kino ansehen zu können.
Der Teaser-Trailer (fast vier Minuten ist lang für einen Teaser …) sieht sehr … kraftvoll aus, allerdings auch ziemlich gewalttätig, wie man das von Snyder erwarten kann. Auf der anderen Seite wirkt das in vielen Facetten wieder mal irgendwie sehr bemüht (wie bei DC), als wolle man es unbedingt richtig machen – und ein paar STAR WARS-Zitate fand ich sehr »in your face«, beispielsweise die Lichtschwerter oder das imperiale Fenster hinter einem der Obermurkel.
Getreu meinem Spruch »erst ansehen« werde ich mir eine endgültige Meinung bilden nachdem ich es gesehen habe.
Regie führt Zack Snyder nach einem Drehbuch von ihm, Shay Hatten (JOHN WICK CHAPTER 3 & 4) und Kurt Johnstad (300). Die zwei sind auch ausführende Produzenten, zusammen mit Sarah Bowen und Bergen Swanson. Snyder produziert.
REBEL MOON PART 1: A CHILD OF FIRE soll am 22. Dezember 2023 auf dem Streamingdienst zu sehen sein.
Es sagt übrigens viel über die gamescom, wenn das bahnbrechendste Thema dort kein Spiel ist, sondern ein Film, präsentiert an einem riesigen Netflix-Stand, inklusive Anwesenheit des Regisseurs (nur halt nicht gestern, als ich dort war).
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Auf der Computergrafik- und VFX-Konferenz SIGGRAPH 2023 (Special Interest Group on Graphics and Interactive Techniques) wurde im Rahmen des Computer Animation Festivals soeben der computeranimierte Film THE VOICE IN THE HOLLOW mit dem Jury’s Choice Award ausgezeichnet.
Das Bemerkenswerte am Film von Miguel Ortega, Tran Ma und Alex Alvarez ist, dass er nicht in einer der klassischen Modelling und Render Engines realisiert wurde, sondern in der Unreal Engine (Wobei klassische Software wie Maya oder Houdini Teil der Pipeline waren, das Rendering geschah aber in Unreal). Die mausert sich mehr und mehr als Konkurrenz zu den klassischen Render-Applikationen, da sie erheblich schneller und oft auch vielseitiger ist. Kurzbeschreibung:
An African fable of sisterhood, envy, and ancient evil.
Eine Menge Details zum Kurzfilm inklusive Interview und vielen weiterführenden Informationen findet sich bei CGChannel.
Triggerwarnung: THE VOICE IN THE HOLLOW ist stellenweise ziemlich gruselig.
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Es existiert auch ein Making-Of inklusive Q&A mit den Macher°Innen, in dem auch auf den Workflow zwischen den verschiedenen Applikationen eingegangen wurde:
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Da ist man mal ein paar Tage in Urlaub und schon hauen Marvel und Disney+ einen Vorgucker zur zweiten Staffel LOKI raus. Leicht verspätet möchte ich den hier trotzdem noch zeigen, denn er ist in meinen Augen bemerkenswert.
Offensichtlich wird die erfrischende Skurrilität der ersten Season fortgesetzt und die einschlägigen Seiten und Youtube-Kanäle haben sich auch bereits dabei überschlagen, alle Ostereier zu finden und heftigst zu spekulieren. Das sieht nach dem unsäglichen und unerträglichen SECRET INVASION (wie kann man eine gute Comicreihe nur dermaßen verhunzen?) wieder nach einer sehenswerten MCU-Serie aus.
Es gibt ein Wiedersehen mit diversen Protagonisten aus Staffel eins, aber aufgrund der veränderten Realität vielleicht nicht ganz so, wie man es erwartet …
LOKI Season 2 startet am 6. Oktober beim Streamingdienst Disney+.
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Im Science Fiction-Film THE CREATOR geht es mal wieder um die alte Story Menschen gegen Maschinen. Nachdem es ordentlich schief gegangen ist, einer künstlichen Intelligenz die Zukunft der Menschheit anzuvertrauen liegen Menschen und die Roboter der KI im Krieg miteinander.
Im Gegensatz zu dem »wir müssen die Maschinen wegballern«-Umsetzung, die wir aus anderen Stories und Franchises kennen, setzt man bei THE CREATOR auf einen alternativen Ansatz. Und Wegballern. In der Kombination sieht das aber äußerst reizvoll aus, da es facettenreicher ist als das, was man bisher so kannte.
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Ebenfalls anlässlich des SDCC zeigt Netflix einen vollständigen, langen Trailer zu seiner Realverfilmung von Eiichiro Odas Animé- und Manga-Reihe ONE PIECE, angeblich das erfolgreichste Franchise des Genres aller Zeiten.
Ich finde es erfreulich zu sehen wie hoch der Level an »abgefahren« und cheesyness ist, und dass man es passend zum Vorbild gar nicht erst versucht, das irgendwie ernst zu nehmen. Obwohl selbstverständlich auch Dramatik und Epikness zu sehen sind – wer japanische Animés kennt, weiß ohnehin, dass sich Klamauk und Drama dort absolut nicht ausschließen, insofern finde ich die Umsetzung sehr gelungen, zumindest im dem Rahmen, in dem man das aus einem Trailer bewerten kann.
ONE PIECE gibt es ab dem 31. August 2023 bei Netflix zu sehen.
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Zum San Diego Comic Con gab es nach all den Teasern einen ersten echten Trailer zum kommenden Superheldinnen-Film THE MARVELS. In dem treffen Carol Danvers (Captain Marvel), Kamala Khan (Ms. Marvel) und Monica Rambeau (Photon) aufeinander. Erstere und letztere waren in den Comics verschiedene Inkarnationen von Captain Marvel.
Und nachdem aus den Trailern noch nicht so recht entnehmen konnte, was hier abgeht, versteht man nach diesem Trailer deutlich mehr.
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Allerspätestens seit der BUFFY-Folge ONCE MORE WITH FEELING bekommt man bei US-Fernsehserien gern mal eine Musical-Episode zu sehen, in denen gesungen und getanzt wird. Die letzten, an die ich mich erinnern kann, gab es bei FLASH und LUCIFER. So etwas zu machen ergibt auch viel Sinn, denn zum einen erzeugt es bei den Zuschauenden viel Freude, die Charaktere und das Setting mal in einem neuen Kontext zu sehen, zum anderen haben so ziemlich alle Schauspieler°Innen in den USA eine umfassende Ausbildung, die auch Tanz und Gesang beinhaltet.
Dass die Gründe dafür, dass plötzlich alle singen und tanzen oft an den Haaren herbei gezogen wirken, stört überhaupt nicht, solange die Episoden Spaß machen, oder so brilliant umgesetzt sind, wie damals bei BUFFY.
Für STAR TREK gibt es natürlich unzählige Optionen, das zu begründen, von den gern genommenen Anomalien, bis hin zu Alien-Einfluss. Auf der San Diego Comic Con wurde eine Musical-Episode für STAR TREK: STRANGE NEW WORLDS angekündigt, die trägt den Titel SUBSPACE RHAPSODY – und hier ist der Trailer.
Anlässlich des 30. Jubiläums der Kult-Science Fiction-Serie BABYLON 5 (meiner Ansicht nach eine der besten SF-Serien aller Zeiten) hat Warner Bros. eine neue Konservenversion produziert. Im Dezember veröffentlicht Warner Bros. Discovery Home Entertainment (gehts nicht länger?) eine neue Blu-Ray-Fassung der Show. Dafür wurden zudem alle 110 Episoden in HD remastered, man kann also darauf hoffen, dass man eine bessere Bildqualität zu sehen bekommt, als bei der elenden, verrauschten DVD-Fassung oder der bisher erhältlichen Blu-Ray-Version (wollen wir hoffen, dass es sich nicht um die etwas matschige HBO Max-Version handelt). Auch die Pilotepisode THE GATHERING ist enthalten.
Die englische Fassung (und wer will schon die deutsche sehen) erscheint in den USA am 5. Dezember 2023, die insgesamt 4730 Minuten sollen 99,99 Dollar kosten, was ich für einen okay-Preis für die gesamte Serie halte.
J. Michael Straczynski, der Serienschöpfer, hatte so etwas in den letzten Tagen bereits angeteasert. Ist ist offenbar gerade eine gute Zeit für BABYLON 5‑Fans, denn in Kürze erscheint auch der Animationsfilm THE ROAD HOME, der erstmals auf dem San Diego Comic Con gezeigt werden soll.
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