Computerspiel

Disney axt STAR WARS 1313 weg – LucasArts wird aufgelöst

Wie WIRED ges­tern berich­te­te, wird die Arbeit am STAR WARS-Spiel für eine erwach­se­ne Ziel­grup­pe ein­ge­stellt – und das, obwohl es bereits weit gedie­hen war. Doch damit nicht genug: offen­bar wird die berühm­te Mar­ke Luca­sA­rts kom­plett ein­ge­stellt.

Luca­sA­rts war ver­ant­wort­lich für etli­che berühm­te Spie­le­klas­si­ker wie die MONKEY ISLAND-Rei­he, INDIANA JONES-Adven­tures, MANIAC MANSION oder DAY OF THE TENTACLE. In neue­ren Jah­ren konn­ten sie aller­dings kei­ne neu­en Hits mehr lan­den, auch das MMO THE OLD REPUBLIC, an dem sie zusam­men mit Bio­Wa­re arbei­te­ten, ern­te­te schlech­te Kri­ti­ken und kam nicht gut an, so dass es kurz­fris­tig auf ein free-2-play-Modell umge­stellt wer­den muss­te.

In Sachen STAR WARS 1313 hat man wohl noch ver­sucht, einen exter­nen Publisher für das Pro­jekt zu inter­es­sie­ren, das jedoch lei­der erfolg­los. Des­we­gen ist es im Moment also mehr als unwahr­schein­lich, dass das Spiel noch jemals das Licht des Tages erbli­cken wird. Äußerst scha­de.

Uner­war­tet kommt das Ende von Luca­sA­rts jedoch nicht, denn Dis­ney hat­te so etwas bereits beim Lucas­Film-Kauf im letz­ten Jahr ange­kü­digt. Wei­te­re Pro­duk­te um Lucas­Film-Fran­chi­ses wer­den in Zukunft nur noch von Dritt­fir­men erstellt wer­den, denen ent­spre­chen­de Lizen­zen ver­ge­ben wer­den sol­len. Durch die Auf­lö­sung wer­den hun­der­te Ange­stell­te ihren Job ver­lie­ren.

Für STAR WARS 1313 ist das eine äußerst schlech­te Nach­richt. Für Fans der alten Spie­le viel­leicht eher eine gute, denn alle Mit­ar­bei­ter, die für die frü­he­ren Luca­sA­rts-Hits ver­ant­wort­lich waren, sind lan­ge nicht mehr dort, son­dern haben Fir­men wie Tell­ta­le Games oder Dou­ble Fine gegrün­det. Und die sind durch­aus erfolg­reich, Tell­ta­le kauft sogar Lizen­zen wie THE WALKING DEAD, um dar­aus Adven­tures im klas­si­schen stil zu ent­wi­ckeln – und ver­kauft gut.

Hier noch­mal ein bedau­ern­der Blick dar­auf, was uns erwar­tet hät­te:

http://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​9​X​z​W​l​I​E​x​z8w

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Kon­zept­gra­fik STAR WARS 1313 Copy­right Luca­sA­rts /​ & The Walt Dis­ney Cor­po­ra­ti­on

Game Developers Choice Awards: großer Gewinner ist JOURNEY

Soeben wur­den in San Fran­cis­co die Game Deve­lo­pers Choice Awards ver­ge­ben, also ein Spie­le­preis von Ent­wick­lern für Ent­wick­ler. Dabei ist etwas gesche­hen, das es in der 13-jäh­ri­gen Geschich­te des Prei­ses noch nie gab: ein Spiel hat in allen sechs Kate­go­rien, in denen es nomi­niert war, auch gewon­nen. Der gro­ße Abräu­mer ist JOURNEY, das bereits bei den BAFTA-Awards punk­ten konn­te. Mit sechs Aus­zeich­nun­gen hält es damit auch den Preis für die meis­ten gleich­zei­ti­gen Tro­phä­en in einem Jahr, bis­her waren SHADOW OF THE COLOSSUS (2006) und UNCHARTED (2010) mit jeweils fünf Awards die Spit­zen­rei­ter.

Das für die PS3 als Down­load erhält­li­che JOURNEY von that­game­com­pany­ge­wann die Aus­zeich­nun­gen für »Bes­tes Spiel«, »Inno­va­ti­on«, »Bes­ter Ton«, »Bes­tes Down­load­spiel«, »bes­tes Game­de­sign« und »Bes­te Visu­el­le Dar­bie­tung«.

Der Publi­kums­preis ging an DISHONORED: DIE MASKE DES ZORNS von Arka­ne Stu­di­os, über den für das bes­te Debut darf sich Sub­set Games freu­en, die erhiel­ten den Preis für das Welt­raum-Tower­de­fen­se-Game FTL: FASTER THAN LIGHT

Die Game Deve­lo­pers Choice Awards sind für die Com­pu­ter­spiel­bran­che das, was die Oscars für Hol­ly­wood sind.

Nach­fol­gend alle Nomi­nier­ten und Gewin­ner, die Preis­trä­ger sind fett gekenn­zeich­net.

Die Retro-Konsole: Hyperkin RetroN 5

Der Retro-Spie­le-Fan (so wie ich) schlägt sich ja gern mal mit Emu­la­to­ren her­um, oder hält alte Spiel­kon­so­len (und ande­re Hard­ware) vor, bei denen man nie weiß, wann sie das Hand­tuch wer­fen und auf­ge­ben. Der Anbie­ter Hyper­kin hat schon frü­her Meta-Kon­so­len her­aus gebracht, die es mög­lich mach­ten, die Car­tridges älte­rer Gam­ing­Hard­ware in einem Gerät zu nut­zen, ein Bei­spiel hier­für ist die RetroN 3, der Her­stel­ler redet also nicht nur, er hat bereits gelie­fert.

Jetzt haben sie unter dem Namen RetroN 5 ein Gerät ange­kün­digt, das die Her­zen aller Retro-Kon­so­len-Fans höher schla­gen las­sen muss. Denn es kann Car­tridges von fol­gen­den Kon­so­len lau­fen las­sen: NES, SNES, Mega Dri­ve (aka Gene­sis), sowie den Hand­helds Game­boy, Game­boy Advan­ced und Game­boy Color. Dabei ist es bei den Kon­so­len irrele­vant, um wel­che Län­der­ver­si­on es sich han­delt, es kön­nen alle Modu­le ein­ge­setzt und ver­wen­det wer­den. Wow! Der Her­stel­ler nennt einen vor­aus­sicht­li­chen Laden­preis für das Wun­der­ge­rät von gera­de mal 99 Dol­lar. Es bleibt abzu­war­ten, was Ein­fuhr­zöl­le und Gier hie­si­ger Händ­ler dar­aus machen wer­den.

Die RetroN 5 wird neben einem AV-Anschluss auch über einen HDMI-Con­nec­tor ver­fü­gen, um an moder­ne Fern­seh­ge­rä­te anschließ­bar zu sein, dabei kommt ein angeb­lich hoch­wer­ti­ger Ups­ca­ler zum Ein­satz, denn die Auf­lö­sun­gen der betag­ten Kon­so­len sind selbst­ver­ständ­lich weit ent­fernt von HD. Man soll hier­bei zwi­schen 4:3 und 16:9 wäh­len kön­nen, letz­te­res dürf­te aller­dings ver­zerrt sein. Auch der Sound soll mit tech­ni­schen Tricks (der Her­stel­ler spricht von »audio inter­po­la­ti­on«) ver­bes­sert wer­den. Das kann, der Purist selbst­ver­ständ­lich deak­ti­vie­ren.
Es gibt Anschlüs­se für die klas­si­schen Con­trol­ler, das Gerät kommt aber zudem mit kabel­lo­sen Blue­tooth-Pads daher. Hat man vier davon, kann man ohne Mul­ti­tap Mehr­spie­ler-Games zocken. Wei­ter­hin kann man die Con­trol­ler­be­le­gung über die Menü­füh­rung des Gerä­tes frei kon­fi­gu­rie­ren.

Geil. Ich will das haben!

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Quel­le: Engad­get

Pres­se­fo­to RetroN 5 Copy­right Hyper­kin

Nein Blizzard, das ist nicht euer Ernst, oder? HEARTHSTONE – HEROES OF WARCRAFT

Wie ver­mut­lich vie­le ande­re hing ich gera­de am Live­stream von der Pax East, für die Bliz­zard ange­kün­digt hat­te »etwas ganz Neu­es« vor­zu­stel­len. Die Spe­ku­la­tio­nen waren vor­ab natür­lich wild und reich­ten von DOTA bis hin zur offi­zi­el­len Ankün­di­gung von »PROJECT TITAN«, und das obwohl Blizz vor­ab bereits gesagt hat­te, dass es sich nicht um ein MMO han­del­te.

Zuerst erläu­ter­te ein Bliz­zard-Fragg­le, des­sen Namen ich mir wegen irrele­vant nicht gemerkt habe, dass in den Ent­wick­lungs­ab­tei­lun­gen viii­ieeeel mehr Ent­wick­ler arbei­ten als frü­her. Und dass man sich Gedan­ken dar­über gemacht habe, was für ein Pro­jekt man mit deut­lich weni­ger davon umset­zen kön­ne. Bei­spiels­wei­se nur 15. Her­aus­ge­kom­men ist dabei ein Online-Sam­mel­kar­ten­spiel. Im Ernst. Bahn­bre­chend …

Unter dem Titel HEARTHSTONE: HEROES OF WARCRAFT wird ein pop­li­ges Sam­mel­kar­ten­spiel, wie es sie in unge­zähl­ter, oft über­flüs­si­ger, Men­ge gibt, in ein Com­pu­ter­spiel umge­setzt, das man online gegen ande­re Gamer spie­len kann. Das Spiel basiert, wie der Name bereits sagt, auf WARCRAFT bzw. WORLD OF WARCRAFT und man fin­det dar­in Moti­ve aus dem Fran­chise wie­der, also Ras­sen  Klas­sen, Sprü­che und Mons­tren. Das Gan­ze soll angeb­lich free2play sein, man kann aller­dings Boos­ter-Packs erwer­ben, für wel­chen Real­geld-Preis, dar­über war man sich noch nicht so ganz sicher, wahr­schein­lich um einen Dol­lar her­um. Wer das nicht will, kann zusätz­li­che Kar­ten aller­dings auch durch Spie­len erhal­ten, es wur­de aller­dings ange­deu­tet, dass das dau­ern kann. Um auf die weni­gen Ent­wick­ler zurück zu kom­men: Bliz­zard hat also offen­bar nach einer Mög­lich­keit gesucht, den WAR­CRAFT-Fans mit mög­lichst gerin­gem Auf­wand noch ein wenig mehr Geld aus der Tasche zu zie­hen. Net­ter Ver­such, lei­der durch­sich­tig.

Die Demons­tra­ti­on zeigt, dass es sich tat­säch­lich um ein pop­li­ges Sam­mel­kar­ten­spiel han­delt, das mit viel Knall und Bumm und Eye­can­dy auf­ge­bohrt wur­de, dem Anschein nach um zu ver­de­cken, was für ein eigent­lich bil­li­ges und ver­staub­tes Spiel­prin­zip dahin­ter steht.

Wir hal­ten fest: die groß ange­kün­dig­te Neue­rung ist eine Luft­num­mer, nur ein vir­tu­el­les one-on-one-Sam­mel­kar­ten­spiel, das man auch als WARCRAFT: THE GATHERING oder YU-GI-WOW bezeich­nen könn­te. Spielt eigent­lich noch irgend jemand Tra­ding Card Games? Das The­ma ist doch lan­ge durch?

Zusam­men­fas­sung: Laaa­ang­wei­lig!

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Logo HEARTHSTONE Copy­right Bliz­zard Enter­tain­ment

JURASSIC PARK: AFTERMATH zeigt was die CryEngine 3 kann

JURASSIC PARK: AFTERMATH ist kei­ne Spiel. Lei­der. Vagrant­art zeigt auf ein­drucks­vol­le wei­se, wozu die CryEn­gi­ne 3 fähig ist und kehrt zum Schau­platz des ers­ten JURASSIC PARK-Films zurück. Mehr Infor­ma­tio­nen dazu fin­den sich auf sei­nem Blog, das sich mit 3D und Games beschäf­tigt. Das Video habe ich hier ein­ge­bun­den, obwohl es dank des Streits zwi­schen Goog­le und der GEMA eigent­lich in Deutsch­land nicht ange­zeigt wer­den kann. Aber inzwi­schen hat hof­fent­lich jeder ein Addon im Brow­ser instal­liert, um das zu umge­hen, oder? Falls nicht wird’s aber Zeit, das ist völ­lig legal.

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Fast geschenkt: Steam-Spielekonsole für nur 1000 Dollar

Val­ve tönt bereits seit Län­ge­rem dar­über, dass man eine »eige­ne« Spie­le­kon­so­le ent­wi­ckeln will, mit der man dann die Spie­le des haus­ei­ge­nen Ser­vice Steam nut­zen kann. Dafür wird aller­dings kein eige­nes Sys­tem ent­wi­ckelt, es han­delt sich im Prin­zip über einen PC der mit einem Game­pad gesteu­ert wer­den kann. War­um man dafür eine eige­ne Kon­so­le benö­tigt, oder war­um das über­haupt »Kon­so­le« heißt, obwohl es sich doch eigent­lich auch nur um einen schnö­den PC han­delt, habe ich bis­her noch nicht ver­stan­den.

Die US-Fir­ma Isys Tech­no­lo­gies stellt nun die Xi3 Pis­ton vor. Genaue­res über das Innen­le­ben ist noch nicht bekannt, nur dass eine mit 3.2 GHz getak­te­te AMD-APU in dem Gerät tickt und in Sachen Bild von einer ATI HD 7000 unter­stützt wird. Dazu kom­men 8GB Ram und eine SSD. Wel­ches Betriebs­sys­tem auf der Kis­te läuft ist unklar, eben­so um wel­chen AMD-Pro­zes­sor es sich genau han­delt.

Wer bis zum 17. März bestellt, der bekommt das Gerät, das ca. ab Thanks­gi­ving erhält­lich sein soll, für 899 Dol­lar, danach wer­den 999 Dol­lar fäl­lig.

Mir fällt dazu eigent­lich nur eins ein: WTF? War­um soll­te ich tau­send Dol­lar für einen PC aus­ge­ben, den ich mit glei­chem oder bes­se­rem tech­ni­schen Innen­le­ben anders­wo deut­lich preis­wer­ter bekom­me? Wirk­li­che Allein­stel­lungs­merk­ma­le die einen Kauf recht­fer­ti­gen wür­den sehe ich bei dem Ding wahr­lich nicht.

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Pres­se­fo­to Xi3 Pis­ton Coyp­right Isys Tech­no­lo­gies

SIM CITY 5: Electronic Arts is evil V2.0

Wir hat­ten das alles irgend­wie schon mal. Der ein oder ande­re wird viel­leicht bereits mit­be­kom­men haben, dass der Start von SIM CITY 5 mit »unrund« noch sehr freund­lich beschrie­ben ist. Das Pro­blem liegt wie­der ein­mal in der Tat­sa­che, dass man zum Spie­len nicht nur eine Inter­net­ver­bin­dung benö­tigt, son­dern auch noch funk­tio­nie­ren­de EA-Ser­ver. Das war beim US-Start nicht gewähr­leis­tet und ist es bis heu­te nicht. Elec­tro­nic Arts ver­sprach hoch und hei­lig, dass es zum Deutsch­land­start sol­che Pro­ble­me nicht geben wür­de. Geglaubt hat dar­an mit Sicher­heit nie­mand und natür­lich war dem auch nicht so. Kun­den, die SIM CITY 5 erwor­ben haben, kön­nen es auf­grund von Bugs und mas­si­ven Kapa­zi­täts­pro­ble­men der Ser­ver nicht oder nicht sinn­voll nut­zen. EA ver­spricht Abhil­fe durch neue Ser­ver, wann die kom­men ist eben­so unklar, wie eine Ant­wort dar­auf, wie schnell die Bugs besei­tigt wer­den. Dass EA gern mal unfer­ti­ge, völ­lig ver­bugg­te Soft­ware als fer­ti­ges Pro­dukt ver­kauft, ist auch nichts wirk­lich neu­es, eben­so wenig wie die Tat­sa­che, dass deren Sup­port ins­be­son­de­re in Euro­pa lächer­lich ist.

Kun­den, die sich in den Foren kri­tisch äußern, wer­den nach Infor­ma­tio­nen auf ver­schie­de­nen Web­sei­ten (nicht nur) damit bedroht, dass man ihnen das Ori­gin-Kon­to sper­ren könn­te. Das wür­de bedeu­ten, dass man kein über den Online­dienst erwor­be­nes Spiel mehr nut­zen kann, eben­so­we­nig wie Spie­le, die ein Ori­gin-Kon­to vor­aus­set­zen.

Es kommt aber noch bes­ser: in einer Pres­se­mit­tei­lung infor­mier­te EA in den USA dar­über, dass unzu­frie­de­ne Kun­den das Spiel zurück­ge­ben und ihr Geld zurück­er­hal­ten kön­nen. Das ist jedoch offen­sicht­lich nur medi­en­wirk­sa­mes PR-Bla­bla gewe­sen, denn auch Kun­den, die dem nach­kom­men und die­sen Wunsch äußern, wer­den mit Kon­ten­sper­run­gen bedroht:

Und natür­lich pas­siert das, was pas­sie­ren muss: es hagelt hau­fen­wei­se nega­ti­ve Bewer­tun­gen bei Ama­zon. Ich gehe davon aus, dass auch die Social Media-Sei­ten des »schlimms­ten Unter­neh­mens der USA« nicht gut aus­se­hen dürf­ten.

Die wer­den nicht schlau. Der Ver­brau­cher­zen­tra­le Bun­des­ver­band hat­te in ähn­li­cher Cau­sa erst Bliz­zard erfolg­reich zur Abga­be einer Unter­las­sungs­er­klä­rung auf­ge­for­dert, Elec­tro­nic Arts dürf­te als nächs­tes dran sein. Die­ser always-on-DRM-Dreck muss end­lich weg!

Update: Man wird inzwi­schen offen­bar nicht mehr wie frü­her aus dem Ori­gin-Kon­to aus­ge­sperrt, wenn man einen Foren­ban erhält. Wei­ter­hin hat EA gera­de erst sei­ne SIM CITY-EULA ändern müs­sen. In der letz­ten fand sich der Pas­sus, dass man Beta­tes­ter von Ori­gin aus­schlie­ßen kön­ne, wenn die­se Bugs nicht mel­den. Das nega­ti­ve Medi­en­echo hier­zu hat sie dann offen­bar bewo­gen, die­sen Bull­shit zu ent­fer­nen.

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TORMENT: TIDES OF NUMENERA schafft sein Crowdfunding-Ziel innerhalb von sechs Stunden

Erneut gab es im Com­pu­ter­spiel-Bereich eine über­aus erfolg­rei­che Crowd­fun­ding-Kam­pa­gne via Kick­star­ter. TORMENT: TIDES OF NUMENERA hat­te ein Fun­ding­ziel in Höhe von 900000 Dol­lar, das wur­de in nur sagen­haf­ten sechs Stun­den erreicht.

TORMENT: TIDES OF NUMENERA ist ein Spiel, das in Nume­ne­ra, der Welt von Mon­te Cooks neu­em Table­top-Game han­delt. TORMENT führt die the­ma­ti­sche Tra­di­ti­on von PLANESCAPE: TORMENT fort, einem von Kri­ti­kern gelob­ten Rol­len­spiel aus dem Jahr 1999, das von vie­len als Mei­len­stein des Geschich­ten­er­zäh­lens in Com­pu­ter-RPGs ange­se­hen wird.

TORMENT ist ein iso­me­tri­sches Ein­zel­spie­ler-Game. Man spielt einen ein­zel­nen, bestimm­ten Cha­rak­ter, man begeg­net aber auch NPC-Beglei­tern, die man anneh­men kann  oder auch nicht. Das hand­lungs­ge­trie­be­ne Spiel wird ein umfang­rei­ches Dia­log­sys­tem und eine Her­ans­ge­hens­wei­se ähn­lich der von PLANESCAPE besit­zen. Es soll in der Unity-Engi­ne ent­wi­ckelt wer­den und damit für Win­dows, Mac und Linux zur Ver­fü­gung ste­hen, Sprach­ver­sio­nen wird es in Eng­lisch, Deutsch, Fran­zö­sisch, Ita­lie­nisch, Pol­nisch Rus­sisch und Spa­nisch geben. Das Game wird frei von jeg­li­chen DRM-Maß­nah­men sein.

Per­sön­lich habe ich PLANESCAPE: TORMENT nie gespielt, aber es macht den Ein­druck, als habe die­ses Spiel einen der­art blei­ben­den Ein­druck hin­ter­las­sen, dass so vie­le Fans sofort bereit waren, für einen Nach­fol­ger ihr Geld im Rah­men einer Crowd­fun­ding-Kam­pa­gne ein­zu­set­zen.

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Logo TORMENT: TIDES OF NUMENERA Copy­right inXi­le enter­tain­ment

Verliehen: BAFTA Computerspielepreis

In ande­ren Län­dern hat man bekann­ter­ma­ßen weni­ger Pro­ble­me damit, Com­pu­ter­spie­le als Kunst­form anzu­er­ken­nen und aus­zu­zeich­nen. Hier­zu­lan­de ste­hen dem lei­der immer wie­der vor­gest­ri­ge Poli­ti­ker mit zwei­fel­haf­ten Ein­stel­lun­gen im Weg, die Schieß­stän­de ein­wei­hen, aber Com­pu­ter­spie­le ver­teu­feln.
Am Diens­tag­abend hat die Bri­tish Aca­de­my of Film and Tele­vi­si­on Arts (BAFTA) in Lon­don zum neun­ten Mal Prei­se für bemer­kens­wer­te Com­pu­ter­spie­le ver­lie­hen.

Gro­ßer Sie­ger ist dabei JOURNEY vom Indie-Ent­wick­ler that­game­com­pa­ny aus Los Ange­les, das atmo­sphä­ri­sche Mehr­spie­ler-Aben­teu­er gleich in meh­re­ren Kate­go­rien aus­ge­zeich­net. Aller­ding snicht beim »Bes­ten Spiel«, das errang die Steam­punk-Schlei­che­rei DISHONORED – DIE MASKE DES ZORNS aus dem Hau­se ZeniMax/​Bethesda. Bes­ter Action­ti­tel wur­de FAR CRY 3.

Die Gewin­ner aller Kate­go­rien:

  • Action: Far Cry 3
  • Artis­tic Achie­ve­ment: Jour­ney
  • Audio Achie­ve­ment: Jour­ney
  • Best Game: Dis­ho­no­red
  • Bri­tish Game: The Room
  • Debut Game: The Unfi­nis­hed Swan
  • Fami­ly: LEGO Bat­man 2: DC Super Heroes
  • Game Design: Jour­ney
  • Game Inno­va­ti­on: The Unfi­nis­hed Swan
  • Mobi­le & Hand­held: The Wal­king Dead
  • Online-Brow­ser: Song­Pop
  • Online-Mul­ti­play­er: Jour­ney
  • Ori­gi­nal Music: Jour­ney
  • Per­for­mer: Dan­ny Wal­lace (Tho­mas Was Alo­ne)
  • Sports /​ Fit­ness: New Star Soc­cer
  • Sto­ry: The Wal­king Dead
  • Stra­tegy: XCOM: Ene­my Unknown

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Screen­shot JOURNEY Copy­right that­game­com­pa­ny

Das HUMBLE BUNDLE 5 – mit Android

Es gibt mal wie­der eine neu­es HUMBLY INDIE BUNDLE, dies­mal erhält man die Games nicht nur für Apple, Win­dows und Linux, son­dern zusätz­lich auch noch für Android. Fei­ne Sache.

Das Drum­her­um ist wie immer: man zahlt einen belie­bi­gen Betrag und erhält dafür die Spie­le sowie eini­ge Sound­tracks dazu. Zahlt man mehr als den Durch­schnitt (zu die­sem Zeit­punkt ca. 6,70 Dol­lar), erhält man zwei wei­te­re Spie­le und mehr Musik.

Im fünf­ten Bund­le sind ent­hal­ten: BEAT HAZARD ULTRA, DYNAMITE JACK, SOLAR 2 und NIGHTSKY HD, im erwei­ter­ten Pack kom­men noch DUNGEON DEFENDERS und SUPER HEXAGON hin­zu. Wie immer geht ein teil der Ein­nah­men an die Childs Play Cha­ri­ty.

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