Computerspiel

Vorbestellbar: M‑77 Paladin – Pistole aus MASS EFFECT

Wer Com­man­der She­pard aus MASS EFFECT nach­ei­fern möch­te, kann das jetzt zumin­dest mit einer ori­gi­nal­ge­treu­en Nach­bil­dung einer sei­ner (oder ihrer) Waf­fen tun. Im Bio­Wa­re-Shop kann man einen Nach­bau der »M‑77 Pala­din« erwer­ben. Dafür muss man aller­dings bereit sein, 400 Dol­lar auf den Tisch zu legen, dazu kom­men noch Ver­sand­kos­ten und ggfs. Ein­fuhr­zöl­le. Will man sich eins der auf 200 Stück limi­tier­ten Exem­pla­re sichern, möch­te Bio­Wa­re wei­ter­hin gern, dass man schon­mal vor­ab 200 Dol­lar über­weist. Geschätz­ter Lie­fer­ter­min ist irgend­wann im drit­teln Quar­tal 2013 (per­sön­lich fin­de ich den Preis irr­wit­zig über­zo­gen, aber Hard­core-Fans und Cos­play­er wer­den sich viel­leicht freu­en).

Pro­mo­fo­tos Copy­right Bio­Wa­re

Electronic Arts in den USA wieder zur »schlechtesten Firma« gewählt

Na, da ist doch ein Hat­trick mög­lich! Ist schon ein paar Tage her, aber mir gera­de erst vor die vir­tu­el­len Füße gefal­len: wie schon im Vor­jahr kür­te das Web­por­tal The Con­su­me­rist Elec­tro­nic Arts zur schlech­tes­ten Fir­ma der USA. The Con­su­me­rist gehört zur 1936 gegrün­de­ten Ver­brau­cher­schutz­or­ga­ni­sa­ti­on Con­su­mer Reports und läss­te sei­ne Besu­cher im K.O.-Verfahren ent­schei­den, wel­ches von 32 Unter­neh­men das mie­ses­te ist. Schon im letz­ten Jahr konn­te EA sich mit Abstand durch­set­zen, sogar gegen die Bank Of Ame­ri­ca, das hat der Spie­le­pu­blisher auch 2013 wie­der geschafft. Mit fast 78% der Stim­men war Elec­tro­nic Arts auch in die­sem Jahr weit vor dem Rest.

Man soll­te sich hier­über nicht zu sehr wun­dern, denn zum einen macht EA immer wie­der Schlag­zei­len durch kun­den­un­freund­li­che Aktio­nen wie Ori­gin-Zwang, einem SIMCITY-Start mit ver­mut­lich völ­lig über­flüs­si­gem always-on-DRM, bei dem dann die Ser­ver nicht funk­tio­nie­ren, oder durch ande­re unpo­pu­lä­re Maß­nah­men. Zum ande­ren muss man aller­dings auch sehen, dass Com­pu­ter­spie­ler übli­cher­wei­se gut ver­netzt sind und des­we­gen in mei­nen Augen grö­ße­re Men­gen an Abstim­men­den mobi­li­sie­ren kön­nen, als das bei ande­ren Kun­den der Fall ist.

Wie auch immer: von mir hat Elec­tro­nic Arts sicher kein Mit­leid zu erwar­ten. Bis zum nächs­ten Jahr!

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Bild »Evil« von mir.

ARCHEAGE: Fishing Trailer

Es gab ja bereits eine Men­ge abge­fah­re­nes Zeug in Sachen des korea­ni­schen MMOs ARCHEAGE zu sehen, wir wis­sen auch, dass man von Häu­sern bis zu Schif­fen jede Men­ge bau­en kann und dass Craf­ting und Far­ming (nicht das von Mons­tren oder Gold, son­dern Pflan­zen wach­sen las­sen) eine wich­ti­ge Rol­le im Game spie­len soll. Jetzt zeigt XLGa­mes es sogar einen »Fishing Trai­ler«. Offen­bar kann man sich sogar Ruder­boo­te den­geln …

http://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​y​n​J​T​Q​R​d​T​kMI

Fliegendes Modell der NCC-1701‑D

Ver­blüf­fend, da hat tat­säch­lich jemand ein flie­gen­des RC-Modell der USS Enter­pri­se NCC-1701‑D aus STAR TREK – THE NEXT GENERATION gebaut, falls das Gan­ze kein Fake sein soll­te. Sieht aber echt aus. Auf­grund der Eigen­schaf­ten der Form des Schif­fes fliegt es zwar wie eine flü­gel­lah­me Ente (oder als ob der Riker am Steu­er wäre), ver­blüf­fend ist das trotz­dem.

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Via Kris­ti­an Köhn­topp

INJUSTICE: GODS AMONG US – GREEN LANTERN-Trailer

Am 16. April erscheint INJUSTICE: GODS AMONG US von War­ner Inter­ac­ti­ve und DC Comics. Es han­delt sich dabei um ein Beat´em Up-Game für XBox 360, Play­sta­ti­on 3 und Wii U. Aller­dings geht es dies­mal nicht wie sonst in asia­ti­schen Spie­len wie TEKKEN oder SOUL CALIBUR um irgend­wel­che sich gegen­sei­tig ver­klop­pen­den Mar­ti­al Artists, son­dern um Super­hel­den aus dem DC-Uni­ver­sum.

Ein aktu­el­ler Trai­ler zeigt, war­um das auf­grund der Fähig­kei­ten der Hel­den wit­zig sein könn­te, denn der wid­met sich GREEN LANTERN. Es bleibt abzu­war­ten, wie viel­fäl­tig die Waf­fen und Ver­tei­di­gun­gen sind, die man als Spie­ler aus dem grü­nen Ring zau­bern kann. Zuerst hielt ich die Idee eines Span­d­ex-Prüg­lers für selt­sam, aber das könn­te tat­säch­lich Spaß machen. War­nung: ich sage das als lang­jäh­ri­ger TEKKEN- und SOUL CALI­BUR-Fan.

Das Game soll zum Start unver­schäm­te 70 Euro kos­ten (aller­dings ist das die US-Ver­si­on), aber man kann ja ein­fach mal ein hal­bes Jahr war­ten …

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RESCUE ON FRACTALUS-Remake

RESCUE ON FRACTALUS (ali­as BEHIND JAGGI LINES) aus dem Jahr 1984 war das ers­te Spiel von Lucas­film Games, als sie noch nicht Luca­sA­rts hie­ßen (RIP). Damals war das eine Sen­sa­ti­on, denn die Pla­ne­ten­ober­flä­che von der man abge­stürz­te Pilo­ten ret­ten muss­te, wur­de dyna­misch auf Frak­ta­len besie­rend erzeugt. Via Data­set­te am Ata­ri 400 dau­er­te das Laden des Spiels sat­te 15 Minu­ten, wobei es gern mal in der 14. davon zu einem Lese­feh­ler kam.

Luke’s Soft­ware and Design (kurz: LSD) aus Perth in Aus­tra­li­en pro­gram­miert an einem Remake, das in Sachen Gra­fik eine Mischung aus dem alten Fee­ling und moder­ner Her­an­ge­hens­wei­se ist. FRACTALUS (so der Name) liegt der­zeit in der Alpha-Ver­si­on 0.6.0 vor, man soll­te also kein voll­stän­di­ges Spiel erwar­ten; her­un­ter laden kann man die Alpha aber schon – kos­ten­los, Spen­den erwünscht.

Nost­al­gie pur!

via Kris­ti­an Köhn­topp

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LucasArts-Schließung: Raven veröffentlicht Spiele-Quellcodes

Offen­bar als Reak­ti­on und Pro­test auf die Schlie­ßung der Tra­di­ti­ons­spie­le­schmie­de Luca­sA­rts durch Dis­ney (sie­he heu­te mor­gen) hat der zu Acti­vi­si­on gehö­ren­de Ent­wick­ler Raven die Quell­codes von zwei erfolg­rei­chen STAR WARS-Spie­len zur Ver­fü­gung gestellt. Es han­delt sich dabei um die Games JEDI KNIGHT 2: JEDI OUTCAST und JEDI ACADEMY.

Die Quell­codes sind über Sourcef­or­ge erhält­lich, wo zu jedem der bei­den Spie­le ein Pro­jekt geöff­net wur­de, hier die Links: JEDI OUTCASTJEDI ACADEMY. JEDI OUTCAST basiert auf der Qua­ke 3‑Engine.

Es ist zwar davon aus­zu­ge­hen, dass etli­che des Spiel­as­sets wie Gra­fi­ken nach wie vor unter Lucas­Film-Copy­right ste­hen, durch die Ver­öf­fent­li­chung der Quell­codes wer­den Inter­es­sier­te aller­dings bei­spiels­wei­se in die Lage ver­setzt, neue HD-Ver­sio­nen der Spie­le zu erschaf­fen. Dass so etwas mög­lich ist und auch gemacht wird, zei­gen Pro­jek­te, die Total Con­ver­si­ons auf Basis einer Game-Engi­ne erschaf­fen haben, bei­spiels­wei­se Welt­raum­shoo­ter im BATTLESTAR- oder BABYLON 5‑Universum auf Basis von FREESPACE 2. Auch für Ego­shoo­ter gibt es zahl­lo­se Bei­spie­le für Mods.

Als ech­te »Open Source« kann man die frei­ge­ge­be­nen Quell­codes aller­dings viel­leicht nicht bezeich­nen, da auf den Sourcef­or­ge-Pro­jekt­sei­ten immer noch »Copy­right Acti­vi­si­on« ver­merkt ist, gleich­zei­tig ist aller­dings ver­merkt, dass die Quel­len unter »GNU GPLv2« ste­hen, damit han­delt es sich um eine soge­nann­te »Copy­left-Lizenz«.

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Cover JEDI OUTCAST Copy­right Acti­vi­si­on & Raven Soft­ware

Disney axt STAR WARS 1313 weg – LucasArts wird aufgelöst

Wie WIRED ges­tern berich­te­te, wird die Arbeit am STAR WARS-Spiel für eine erwach­se­ne Ziel­grup­pe ein­ge­stellt – und das, obwohl es bereits weit gedie­hen war. Doch damit nicht genug: offen­bar wird die berühm­te Mar­ke Luca­sA­rts kom­plett ein­ge­stellt.

Luca­sA­rts war ver­ant­wort­lich für etli­che berühm­te Spie­le­klas­si­ker wie die MONKEY ISLAND-Rei­he, INDIANA JONES-Adven­tures, MANIAC MANSION oder DAY OF THE TENTACLE. In neue­ren Jah­ren konn­ten sie aller­dings kei­ne neu­en Hits mehr lan­den, auch das MMO THE OLD REPUBLIC, an dem sie zusam­men mit Bio­Wa­re arbei­te­ten, ern­te­te schlech­te Kri­ti­ken und kam nicht gut an, so dass es kurz­fris­tig auf ein free-2-play-Modell umge­stellt wer­den muss­te.

In Sachen STAR WARS 1313 hat man wohl noch ver­sucht, einen exter­nen Publisher für das Pro­jekt zu inter­es­sie­ren, das jedoch lei­der erfolg­los. Des­we­gen ist es im Moment also mehr als unwahr­schein­lich, dass das Spiel noch jemals das Licht des Tages erbli­cken wird. Äußerst scha­de.

Uner­war­tet kommt das Ende von Luca­sA­rts jedoch nicht, denn Dis­ney hat­te so etwas bereits beim Lucas­Film-Kauf im letz­ten Jahr ange­kü­digt. Wei­te­re Pro­duk­te um Lucas­Film-Fran­chi­ses wer­den in Zukunft nur noch von Dritt­fir­men erstellt wer­den, denen ent­spre­chen­de Lizen­zen ver­ge­ben wer­den sol­len. Durch die Auf­lö­sung wer­den hun­der­te Ange­stell­te ihren Job ver­lie­ren.

Für STAR WARS 1313 ist das eine äußerst schlech­te Nach­richt. Für Fans der alten Spie­le viel­leicht eher eine gute, denn alle Mit­ar­bei­ter, die für die frü­he­ren Luca­sA­rts-Hits ver­ant­wort­lich waren, sind lan­ge nicht mehr dort, son­dern haben Fir­men wie Tell­ta­le Games oder Dou­ble Fine gegrün­det. Und die sind durch­aus erfolg­reich, Tell­ta­le kauft sogar Lizen­zen wie THE WALKING DEAD, um dar­aus Adven­tures im klas­si­schen stil zu ent­wi­ckeln – und ver­kauft gut.

Hier noch­mal ein bedau­ern­der Blick dar­auf, was uns erwar­tet hät­te:

http://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​9​X​z​W​l​I​E​x​z8w

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Kon­zept­gra­fik STAR WARS 1313 Copy­right Luca­sA­rts /​ & The Walt Dis­ney Cor­po­ra­ti­on

Game Developers Choice Awards: großer Gewinner ist JOURNEY

Soeben wur­den in San Fran­cis­co die Game Deve­lo­pers Choice Awards ver­ge­ben, also ein Spie­le­preis von Ent­wick­lern für Ent­wick­ler. Dabei ist etwas gesche­hen, das es in der 13-jäh­ri­gen Geschich­te des Prei­ses noch nie gab: ein Spiel hat in allen sechs Kate­go­rien, in denen es nomi­niert war, auch gewon­nen. Der gro­ße Abräu­mer ist JOURNEY, das bereits bei den BAFTA-Awards punk­ten konn­te. Mit sechs Aus­zeich­nun­gen hält es damit auch den Preis für die meis­ten gleich­zei­ti­gen Tro­phä­en in einem Jahr, bis­her waren SHADOW OF THE COLOSSUS (2006) und UNCHARTED (2010) mit jeweils fünf Awards die Spit­zen­rei­ter.

Das für die PS3 als Down­load erhält­li­che JOURNEY von that­game­com­pany­ge­wann die Aus­zeich­nun­gen für »Bes­tes Spiel«, »Inno­va­ti­on«, »Bes­ter Ton«, »Bes­tes Down­load­spiel«, »bes­tes Game­de­sign« und »Bes­te Visu­el­le Dar­bie­tung«.

Der Publi­kums­preis ging an DISHONORED: DIE MASKE DES ZORNS von Arka­ne Stu­di­os, über den für das bes­te Debut darf sich Sub­set Games freu­en, die erhiel­ten den Preis für das Welt­raum-Tower­de­fen­se-Game FTL: FASTER THAN LIGHT

Die Game Deve­lo­pers Choice Awards sind für die Com­pu­ter­spiel­bran­che das, was die Oscars für Hol­ly­wood sind.

Nach­fol­gend alle Nomi­nier­ten und Gewin­ner, die Preis­trä­ger sind fett gekenn­zeich­net.

Die Retro-Konsole: Hyperkin RetroN 5

Der Retro-Spie­le-Fan (so wie ich) schlägt sich ja gern mal mit Emu­la­to­ren her­um, oder hält alte Spiel­kon­so­len (und ande­re Hard­ware) vor, bei denen man nie weiß, wann sie das Hand­tuch wer­fen und auf­ge­ben. Der Anbie­ter Hyper­kin hat schon frü­her Meta-Kon­so­len her­aus gebracht, die es mög­lich mach­ten, die Car­tridges älte­rer Gam­ing­Hard­ware in einem Gerät zu nut­zen, ein Bei­spiel hier­für ist die RetroN 3, der Her­stel­ler redet also nicht nur, er hat bereits gelie­fert.

Jetzt haben sie unter dem Namen RetroN 5 ein Gerät ange­kün­digt, das die Her­zen aller Retro-Kon­so­len-Fans höher schla­gen las­sen muss. Denn es kann Car­tridges von fol­gen­den Kon­so­len lau­fen las­sen: NES, SNES, Mega Dri­ve (aka Gene­sis), sowie den Hand­helds Game­boy, Game­boy Advan­ced und Game­boy Color. Dabei ist es bei den Kon­so­len irrele­vant, um wel­che Län­der­ver­si­on es sich han­delt, es kön­nen alle Modu­le ein­ge­setzt und ver­wen­det wer­den. Wow! Der Her­stel­ler nennt einen vor­aus­sicht­li­chen Laden­preis für das Wun­der­ge­rät von gera­de mal 99 Dol­lar. Es bleibt abzu­war­ten, was Ein­fuhr­zöl­le und Gier hie­si­ger Händ­ler dar­aus machen wer­den.

Die RetroN 5 wird neben einem AV-Anschluss auch über einen HDMI-Con­nec­tor ver­fü­gen, um an moder­ne Fern­seh­ge­rä­te anschließ­bar zu sein, dabei kommt ein angeb­lich hoch­wer­ti­ger Ups­ca­ler zum Ein­satz, denn die Auf­lö­sun­gen der betag­ten Kon­so­len sind selbst­ver­ständ­lich weit ent­fernt von HD. Man soll hier­bei zwi­schen 4:3 und 16:9 wäh­len kön­nen, letz­te­res dürf­te aller­dings ver­zerrt sein. Auch der Sound soll mit tech­ni­schen Tricks (der Her­stel­ler spricht von »audio inter­po­la­ti­on«) ver­bes­sert wer­den. Das kann, der Purist selbst­ver­ständ­lich deak­ti­vie­ren.
Es gibt Anschlüs­se für die klas­si­schen Con­trol­ler, das Gerät kommt aber zudem mit kabel­lo­sen Blue­tooth-Pads daher. Hat man vier davon, kann man ohne Mul­ti­tap Mehr­spie­ler-Games zocken. Wei­ter­hin kann man die Con­trol­ler­be­le­gung über die Menü­füh­rung des Gerä­tes frei kon­fi­gu­rie­ren.

Geil. Ich will das haben!

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Quel­le: Engad­get

Pres­se­fo­to RetroN 5 Copy­right Hyper­kin

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