Cyanide Studio arbeitet an einem Computerspiel mit dem Titel CALL OF CTHULHU und der Mythos-Fan kann sich natürlich sofort denken, worum es dabei geht: eine Umsetzung der Geschichten von H. P. Lovecraft. Ursprünglich war der Titel 2014 von Focus Home Interactive angekündigt worden, aber danach hatte man nicht mehr viel davon gehört. Inzwischen hat sich Cyanide offenbar dem Projekt angeschlossen, die kennt man von Titeln wie beispielsweise der BLOOD BOWL-Serie oder STYX: MASTER OF SHADOWS.
Die zeigen jetzt die ersten Bilder zum Game, und die sehen schön stimmungsvoll aus, auch wenn sie noch nicht so richtig viel zeigen. CALL OF CTHULHU soll irgendwann im Jahr 2017 für PC und Konsolen erscheinen. Weitere Informationen finden sich bei Focus Home Entertainment und auf der Webseite zum Spiel.
Promofotos Copyright Cyanide Studios und Focus Home Entertainment
Vulkan– anfangs alsNext Generation OpenGLoderglNextbezeichnet – ist eineoffeneProgrammierschnittstellefür die EntwicklungplattformübergreifenderAnwendungen mit dem Schwerpunkt auf 2D- und 3D-Grafik. Die Schnittstelle ermöglicht im Vergleich zuOpenGLeinen direkteren Zugriff auf die Hardware, bietet jedoch einen geringeren Grad anAbstraktion. Beide Schnittstellen werden parallel weiter entwickelt.
Und wenn das auf hochgerüsteten Mobilgeräten gut aussieht, kann es auf dem Desktop-PC nur noch viel besser werden. Effizientere und performantere Grafik ist insbesondere für die kommenden Virtual Reality-Brillen unabdingbar notwendig.
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DOOM war in jeder Inkarnation nicht eben zimperlich und die erste Version war in Deutschland auf dem Index, durfte also nicht einmal beworben werden, was damals einige Protestaktionen von Spieleredakteuren nach sich zog, die sich diese lächerliche Zensur nicht gefallen lassen wollten. Inzwischen sieht die Situation etwas anders aus und die Sittenwächter sind weitaus großzügiger als früher. Manche Spiele werden allerdings auch in vorauseilendem Gehorsam von den Publishern für den deutschen Markt entschärft. In Zeiten des internets besonders lächerlich.
Die neueste Fassung des First-Person-Shooters DOOM von ID Software erscheint in Deutschland am 13. Mai 2016 angeblich ungeschnitten, das meldet Publisher Bethesda. Das Game erhält die Freigabe »USK 18«, darf also an Jugendliche unter 18 Jahren nicht abgegeben werden. Aber es wird nicht indiziert, man darf es also offen verkaufen und bewerben.
DOOM erscheint in Versionen für XBox One, PS 4, und PC.
ADR1FT ist ein Computerspiel, in dem man eine Astronautin spielt. Man befindet sich in einer Raumstation, in der offenbar ein Unglück passiert ist, aber wenn man aus der Bewusstlosigkeit erwacht, kann man sich an nichts erinnern. Nun muss man herausfinden, was geschehen ist – allerdings sollte man als allererstes versuchen, den eigenen Raumanzug zu reparieren, der Luft verliert. Der offizielle Waschzettel liest sich wie folgt:
ADR1FT ist ein Spiel aus Egoperspektive, das dich in die Rolle einer Astronautin in Not schlüpfen lässt. In der Stille des Weltraums in einem stark beschädigten EVA-Anzug umherschwebend, umgeben von den Trümmerteilen einer zerstörten Raumstation und ohne Erinnerungen, versuchst du als einzige Überlebende die Gründe für den Katastrophenfall herauszufinden, der allen Menschen an Bord das Leben gekostet hat. Du kämpfst ums Überleben, indem du in Wrackteilen nach kostbaren Ressourcen suchst und allen Gefahren der erbarmungslosen Umgebung trotzt, um das beschädigte Notfallfluchtfahrzeug zu reparieren und sicher nach Hause zurückzukehren.
Als ich den Trailer sah, dachte ich sofort: Virtual Reality! Und tatsächlich soll ADR1FT von Start weg auch VR-Headsets wie die Oculus Rift unterstützen.
ADR1FT erscheint am 28. März auf Steam für Windows. Und das sieht alles richtig gut aus.
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Der Star Wars-Fan kennt sicherlich BioWares beinahe schon klassisch zu nennendes STAR WARS-Computerspiel KNIGHTS OF THE OLD REPUBLIC. An mir war das damals (2003) aus irgendwelchen Gründen leider vorbei gegangen, und heute besitze ich es zwar dank Steam und irgendeinem Humble Bundle, aber die Spielmechaniken und insbesondere die Grafik haben bisher verhindert, dass ich das wirklich mal spielte (und ich habe es versucht. Ernsthaft).
Doch es gibt Hoffnung: Einige Games und Fans mit dem Namen »Poem Studios« arbeiten an einer Art Ultra-HD-Conversion des Spiels, das die Unreal Engine 4 als Basis benutzt. Die wollen nicht nur alle Originalinhalte umsetzen, sondern sogar noch neue Schauplätze, sowie neue Companions und Missionen hinzufügen.
Um die nicht mehr ganz als Modifikation zu bezeichnende HD-Umsetzung spielen zu können, benötigt man das Originalgame, da die Audiodateien und die Musik aus diesem übernommen werden.
Das sieht bisher alles ziemlich gut aus und könnte ein Knüller werden. Falls LucasFilm und oder Disney nicht dazwischenfunken …
Da bin ich doch schon wieder zufrieden, dass ich mir die Consumer-Version der Oculus Ruft bestellt habe. SyFy zeigt sich als innovativer Sender und hat beim kanadischen Studio Secret Location eine Fernsehserie geordert, bei der es Episoden geben wird, die man sich nur mit der VR-Brille ansehen kann.
Der Titel der Show ist HALCYON, sie spielt im Jahr 2058 und es handelt sich dabei um eine Krimiserie in einer Welt, in der virtuelle Realität so normal ist, wie heute Smartphones. Die Show dreht sich um Detective Julie Dover, die arbeitet bei der VR Crimes Unit und muss den ersten Mord untersuchen, der in der VR verübt wurde.
Zehn der 15 Folgen werden ganz normale TV-Episoden sein, fünf allerdings wird man sich nur mit der Oculus Rift ansehen können (und möglicherweise auch anderen VR-Brillen). Für die Zuschauer, die keine entsprechende Hardware besitzen, wird es Zusammenfassungen der VR-Folgen geben.
Regie führt Benjamin Arfmann, die Produktion hat bereits in Toronto begonnen. Wann HALCYON gesendet werden und wie die Distribution der VR-Folgen realisiert werden wird, ist derzeit noch unklar.
Ich war zuerst etwas unschlüssig, ob ich darüber schreiben soll. Denn eigentlich ist das, was Electronic Arts bei STAR WARS BATTLEFRONT mit seinen Kunden macht eine grobe Unverschämtheit. Man bekommt ein Spiel mit erschreckend wenigen Inhalten und soll dann ein Heidengeld für Downloadcontent ausgeben, der nach und nach reingepatched wird. Von den spielerischen Problemen wie völlig idiotischem Gespawne noch gar nicht gesprochen.
Auf der anderen Seite muss man ganz klar sagen, dass die grafische Präsentation des Spiels ein Knüller ist und die Szenarien eine Augenweide. Und für einen casual gamer wie mich ist das Game im Prinzip auch genau richtig: Laden, mal eben ´ne halbe Stunde Spaß in einem STAR WARS-Szenario haben und wieder beenden. Ich habe aber auch eine Presseversion und kein Heidengeld für ein Minispiel ausgegeben.
Sei´s drum, es kann sicherlich jeder entscheiden, ob er EA Geld in den Rachen werfen möchte, oder einfach mal ein halbes Jahr wartet und BATTLEFRONT dann zum Budget-Preis kauft.
Jetzt wurden auf jeden Fall DLCs angekündigt, die aufhorchen lassen – wenn sie denn gut gemacht sind. Im nächsten erscheinenden Pack gibt es eine neue Karte auf Tatooine: Jabbas Palast. Dass es ebenfalls eine weitere Karte umd die »Fabriken von Sullust« geben wird, interessiert dagegen eher keinen, da es sich nicht um einen Schauplatz aus einem der Filme handelt.
Für die Zukunft sind zudem Maps in der Wolkenstadt Bespin und im Inneren des Todessterns angekündigt. Zudem sind weitere Karten und Szenarien für die bereits vorhandenen Planeten angekündigt. Wenn das alles grafisch so aufwendig ist, wie bisher, bekommt der Fan viel zu gucken. Wenn er eine dicke Brieftasche hat und EAs kundenfeindliche DLC-Politik unterstützen möchte. Eigentlich ist das alles sehr schade, BATTLEFRONT hätte das Zeug zu einem Klassiker gehabt.
Promografik STAR WARS BATTLEFRONT Copyright Electronic Arts
Auch wenn Regisseur J. J. Abrams und das Team für die STAR WARS-Episode THE FORCE AWAKENS eine Menge Wert auf praktische Effekte und echte Props gelegt haben, gan es natürlich auch haufenweise CGI. Weit vorne dabei natürlich der Charakter Maz Kanata, die durch Motion Capturing entstand, und von der Oscar-Gewinnerin Lupita Nyong’o gespielt wurde.
Aber auch hier ein interessanter Ansatz: Der Kopf des Charakters wurde real als Modell gebaut, dann eingescannt und das wurde dann als Basis für die Computeranimation genommen.
Mehr dazu, wie Maz realisiert wurde, im folgenden Video.
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Guillermo del Toros Plan, H. P. Lovecrafts Horrorklassiker AT THE MOUNTAINS OF MADNESS zu verfilmen scheiterte ja leider. Für HPL-Fans gibt es aber Hoffnung: Die spanischen Entwickler Team Clockwork arbeiten an einer Computerspiel-Umsetzung des Stoffes. Die Unreal-Engine wird dabei für eine First-Person-Adventure-Umsetzung genutzt, es handelt sich aber nicht um einen Shooter. Das Abenteuer entwickelt sich allein durch Interaktion mit der Umgebung, als Inspiration könnte man vielleicht MYST nennen.
Und was man in der Beta-Preview gezeigt bekommt, sieht gar nicht schlecht aus. Man fragt sich, warum ein Crowdfunding im vergangenen Jahr nicht erfolgreich war. Vermutlich weil sich das nicht rumsprach oder es noch nicht genug zu sehen gab. AT THE MOUNTAINS OF MADNESS hat auf Steam bereits grünes Licht bekommen und die Entwickler (ein Zweimannteam) kündigte an, es jetzt nochmal auf Kickstarter versuchen zu wollen.
Die New York Public Library hat aus ihrem Bestand über 187000 gemeinfreie (public domain) Bilder aus allen möglichen Jahrhunderten bereitgestellt. Der Steampunk freut sich dabei auch über zahllose Darstellungen aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert. Glücklicherweise kann man die schiere Menge nach Zeit und Genres filtern, denn die ist überwältigend. Auch Spielleiter, die mit ihren Rollenspielgruppen CALL OF CTHULHU oder eben steampunkiges spielen, kommen für Charakterbilder oder Handouts voll auf ihre Kosten.
Unter diesen Bildern sind auch zahllose frühe stereoskopische Aufnahmen, denn »3D-Bilder« im side-by-side-Verfahren sind älter, als die meisten von uns annehmen würden. Als ich die gesehen habe, kam mir sofort mein Oculus Rift DK2 in den Sinn. Eigentlich müsste es doch möglich sein, sich die alten 3D-Bilder darin ansehen zu können, einen Linsenhalter für den die Bilder gedacht sind aufzutreiben dürfte nicht ganz einfach sein. Ein wenig Recherche förderte den Viewer Whirligig zutage, der mit verschiedensten 3D-Formaten zurecht kommt (stille wie bewegte Bilder) und die Darstellung für die OR umfangreich parametrisieren kann.
Wirft man dann allerdings die alten Bilder inklusive ihrer Rahmen in den Viewer, funktioniert das nicht, denn der stört den 3D-Effekt, weil in der side-by-side 3D-Darstellung der Rahmen einmal links und einmal rechts ist. Siehe obige Abbildung, die ein vollständiges stereoskopisches Bild zeigt.
Aber wofür hat man Photoshop. Man muss ein wenig Aufwand treiben, da die Bilder zum Teil verzogen sind oder Linsenverzerrungen durch ihre Archivierung aufweisen, die man ebenso entfernen sollte, wie Fehler (oben rechts der Fleck im Himmel beispielsweise). Je genauer man hier arbeitet, desto besser ist hinterher der Effekt.
Wirft man das in Whirligig und betrachtet es in der Oculus Rift ist der Effekt schon erstaunlich. Man kann zahllose Fotografien aus dem 19. Jahrhundert in 3D betrachten, wenn man gewillt ist, etwas Zeit in die Nachbearbeitung zu investieren. Was die Qualität angeht, muss man sich natürlich darüber im Klaren sein, wie alt die Bilder sind …
p.s.: Hat man einen Computer mit 3D-Monitor, einen 3D-Fernseher oder 3D-tauglichen Beamer, klappt das mit einer entsprechenden App oder Software selbstverständlich auch ohne Oculus Rift.
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