Guillermo del Toros Plan, H. P. Lovecrafts Horrorklassiker AT THE MOUNTAINS OF MADNESS zu verfilmen scheiterte ja leider. Für HPL-Fans gibt es aber Hoffnung: Die spanischen Entwickler Team Clockwork arbeiten an einer Computerspiel-Umsetzung des Stoffes. Die Unreal-Engine wird dabei für eine First-Person-Adventure-Umsetzung genutzt, es handelt sich aber nicht um einen Shooter. Das Abenteuer entwickelt sich allein durch Interaktion mit der Umgebung, als Inspiration könnte man vielleicht MYST nennen.
Und was man in der Beta-Preview gezeigt bekommt, sieht gar nicht schlecht aus. Man fragt sich, warum ein Crowdfunding im vergangenen Jahr nicht erfolgreich war. Vermutlich weil sich das nicht rumsprach oder es noch nicht genug zu sehen gab. AT THE MOUNTAINS OF MADNESS hat auf Steam bereits grünes Licht bekommen und die Entwickler (ein Zweimannteam) kündigte an, es jetzt nochmal auf Kickstarter versuchen zu wollen.
Die New York Public Library hat aus ihrem Bestand über 187000 gemeinfreie (public domain) Bilder aus allen möglichen Jahrhunderten bereitgestellt. Der Steampunk freut sich dabei auch über zahllose Darstellungen aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert. Glücklicherweise kann man die schiere Menge nach Zeit und Genres filtern, denn die ist überwältigend. Auch Spielleiter, die mit ihren Rollenspielgruppen CALL OF CTHULHU oder eben steampunkiges spielen, kommen für Charakterbilder oder Handouts voll auf ihre Kosten.
Unter diesen Bildern sind auch zahllose frühe stereoskopische Aufnahmen, denn »3D-Bilder« im side-by-side-Verfahren sind älter, als die meisten von uns annehmen würden. Als ich die gesehen habe, kam mir sofort mein Oculus Rift DK2 in den Sinn. Eigentlich müsste es doch möglich sein, sich die alten 3D-Bilder darin ansehen zu können, einen Linsenhalter für den die Bilder gedacht sind aufzutreiben dürfte nicht ganz einfach sein. Ein wenig Recherche förderte den Viewer Whirligig zutage, der mit verschiedensten 3D-Formaten zurecht kommt (stille wie bewegte Bilder) und die Darstellung für die OR umfangreich parametrisieren kann.
Wirft man dann allerdings die alten Bilder inklusive ihrer Rahmen in den Viewer, funktioniert das nicht, denn der stört den 3D-Effekt, weil in der side-by-side 3D-Darstellung der Rahmen einmal links und einmal rechts ist. Siehe obige Abbildung, die ein vollständiges stereoskopisches Bild zeigt.
Aber wofür hat man Photoshop. Man muss ein wenig Aufwand treiben, da die Bilder zum Teil verzogen sind oder Linsenverzerrungen durch ihre Archivierung aufweisen, die man ebenso entfernen sollte, wie Fehler (oben rechts der Fleck im Himmel beispielsweise). Je genauer man hier arbeitet, desto besser ist hinterher der Effekt.
Wirft man das in Whirligig und betrachtet es in der Oculus Rift ist der Effekt schon erstaunlich. Man kann zahllose Fotografien aus dem 19. Jahrhundert in 3D betrachten, wenn man gewillt ist, etwas Zeit in die Nachbearbeitung zu investieren. Was die Qualität angeht, muss man sich natürlich darüber im Klaren sein, wie alt die Bilder sind …
p.s.: Hat man einen Computer mit 3D-Monitor, einen 3D-Fernseher oder 3D-tauglichen Beamer, klappt das mit einer entsprechenden App oder Software selbstverständlich auch ohne Oculus Rift.
Bei STAR WARS UNDERWORLD handelte es sich um ein Konzept für eine Fernsehserie im Saga-Universum, die angeblich ein 40er Jahre »Film Noir«-Feeling hätten haben sollen. STAR WARS 1313 hätte ein grandioses Computerspiel werden sollen, in dem man sich als Bounty Hunter in die Unterwelt Coruscants begibt und wohl auch einen jungen Boba Fett hätte spielen können. Als Disney LucasFilm aufkaufte hieß es, beide Projekte seien gecancelt worden, was insbesondere beim Spiel besonders viel Unverständnis auslöste, da es sogar bereits grandios aussehende Trailer und Bilder zu sehen gab. Aber auch für die Serie waren schon Drehbücher für bis zu 100 Episoden verfasst worden. Und das alles einfach so weggeaxt?
Vielleicht gibt es aber doch noch Hoffnung, denn LucasFilm-Chefin Kathleen Kennedy hat kürzlich in einem Interview bei Slashfilm ausgesagt, dass aus dem Material vielleicht doch noch was werden könnte. Auf Slashfilms Frage, ob das Serienmaterial verloren sei, antwortete sie:
No. No, interestingly enough, thats an area we’ve spent a lot of time, reading through the material that he [Lucas] developed is something we very much would like to explore. And there was 1313 the game, where there was …
Nein. Nein, interessanterweise ist das ein Thema dem wir eine Menge Zeit gewidmet haben, durch das Material, das er [Lucas] entwickelt hat, zu lesen ist etwas, das wir sehr gerne weiter verfolgen würden. Und dann war da noch das Spiel 1313, wo …
Der Interviewer unterbrach an dieser Stelle und sagte: »Die Konzeptkunst sah großartig aus!«, und Kennedy fügte hinzu:
Unbelievable. So our attitude is, we don’t want to throw any of that stuff away. It’s gold. And it’s something we’re spending a lot of time looking at, pouring through, discussing, and we may very well develop those things further. We definitely want to.
Unfassbar gut. Auf jeden Fall ist unsere Einstellung, dass wir nichts davon einfach wegwerfen wollen. Es ist eine Goldgrube. Und das sind alles Dinge, bei denen wir eine Menge Zeit damit verbringen, es uns anzusehen, uns durchzugraben, es zu diskutieren, und es könnte gut sein, dass wir diese Projekte weiter entwickeln. Wir wollen das definitiv.
Das sind ja grandiose Nachrichten, auch wenn man wird abwarten müssen, was dann tatsächlich daraus wird. Es gibt seit einiger Zeit Gerüchte darüber, dass LucasFilm eine STAR WARS-Fernsehserie für Netflix entwickelt, UNDERWORLD hätte eine aufwendige Kabelsender-Show ähnlich GAME OF THRONES werden sollen, das wäre eine ähnliche Richtung. Die 1313-Marke ist Ende 2013 ausgelaufen, wenn es also noch ein Spiel mit dem Material gibt, könnte es eventuell anders heißen (müssen). Spannend!
Terence Eden hat den neuen Raspberry Pi Zero in einen alten XBox-Controller eingebaut. Das »Duke« genannte Gamepad ist groß genug, um ausreichend Platz für die neue Iteration des DIY-Computers zu bieten, wenn man die Steckplätze für Memorykarten entfernt.
Dann muss man nur noch die Emulatorsoftware RetroPie installieren (die in einer passenden Version vorliegt) und hat eine Spielkonsole für die verschiedensten Systeme. RetroPie ist im Prinzip eine spezialisierte Linux-Variante, die dann auch die USB-Verbindung zum Controller auf Anhieb erkennt.
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Bei DEPONIA handelt es sich um ein Point & Click-Adventure aus dem Hause Daedalic, das erste eine Trilogie, das ganz in der Tradition von Klassikern wie MONKEY ISLAND oder MANIAC MANSION steht. Auf der komplett zugemüllten Welt Deponia fällt dem leicht tumben Bastler Rufus ein Mädchen fast wortwörtlich auf den Kopf. Goal stammt von Elysium, einer Raumstation der Reichen und Privilegierten im Orbit um Deponia. Der Spieler hat die Aufgabe, Rufus dabei zu helfen, Goal wieder zu ihrem Zuhause zu bringen, und es dabei – selbstverständlich völlig selbstlos – auch selbst ins gelobte Land Elysium zu schaffen.
Ich habe das durchgespielt und fand es wie die folgenden Teile ob des skurrilen Humors mit unzähligen schrägen Ideen und Popkultur-Referenzen ganz großartig. Es kommt nicht mehr oft vor, dass ich Computerspiele komplett zuende bringe, deswegen ist das von meiner Seite ein großes Lob.
Die Computerzeitschrift Chip war vor Jahrzehnten mal ein wirklich cooles Nerd-Blatt, heutzutage ist ihre Qualität in meinen Augen leider allzu oft eher fragwürdig und auf Massenleserschaft und überflüssige »Tools« ausgelegt. Trotzdem kann man in deren Adventskalender in jedem Jahr immer wieder mal Interessantes finden. Heute bietet man die PC- und MAC-Versionen des ersten Teils der DEPONIA-Trilogie für umme an. Für lau. Umsonst.
Einziger Nachteil: Man muss ein Konto bei Gamesrocket anlegen, um deren Newsletter zu abonnieren, allerdings muss man da bis auf die Emailadresse keine wahren Angaben machen, solange man nichts in realitas zugeschickt haben möchte – und das ist bei einem Download ja nicht nötig. Man erhält dann einen Steam-Code.
Was dabei heraus kommt, wenn das Management darauf besteht, Computerspiele unbedingt zu einem bestimmten Termin auf den Markt werfen zu müssen, auch wenn die definitiv noch nicht fertig sind, hat man erst neulich bei BATMAN- ARKHAM KNIGHT gesehen. Andere sind da schlauer. DEUS EX: MANKIND DIVIDED sollte ursprünglich am 23. Februar 2016 erscheinen, das wurde nun allerdings sechs Monate nach hinten verschoben, auf den 23, August.
We’re confident and proud of the game so far. However, as we are now playing through the game in full we can see that it will require more time in post-production for tuning, iterations and refinement to meet our high standards […] This game is a huge part of our lives, and we don’t want to compromise on its quality.
Wir sind so weit vom Spiel überzeugt und stolz darauf. Während wir gerade das Game komplett durchspielen, konnten wir feststellen, dass es für Finetuning, Überarbeitunge und Verbesserungen mehr Zeit in der Postproduction benötigt, um unsere hohen Standards einzuhalten. […] Dieses Game spielt in unseren Leben eine große Rolle, und wir wollen in Sachen seiner Qualität keine Kompromisse eingehen.
Man darf davon ausgehen, dass die Probleme mit DEUS EX: MANKIND DIVIDED keine kleinen sein dürften, wenn das so deutlich formuliert wird. Auch wenn die Vorbesteller vermutlich Frust schieben: Ich halte das für die deutlich fairere und professionellere Handlungsweise gegenüber den Käufern, als mit aller Gewalt verbuggte Bananensoftware zum ursprünglichen Releasetermin rauszuschieben.
DEUS EX: MANKIND DIVIDED soll für PlayStation 4, Xbox One und PC erscheinen.
Promofoto DEUS EX Copyright Eidos & Square-Enix
Kraftwerk ist der Name einer innovativen Energiezelle, die die Dresdner Firma eZelleron via Kickstarter finanziert hatte. Es handelt sich um eine Zelle, die Strom für mobile Geräte aus ganz normalem Feuerzeuggas erzeugt. Weitere Details finden sich auf der Projektseite bei Kickstarter. Da ich das Konzept ganz großartig und auch schlüssig fand, hatte auch ich mal für ein Gerät gepledged.
Nun ist der Name des Dings allerdings eben »Kraftwerk« – auch komplett passend für ein Gerät das Energie erzeugt. Dummerweise ist der Name einer gewissen deutschen Band ebenfalls »Kraftwerk«. Und die haben seit Jahren nichts Nennenswertes mehr veröffentlicht. Da muss man offenbar andere Wege suchen, an Geld zu kommen, beispielsweise Markentrollereien. Wie bereits seit Längerem bekannt ist, hat Mitgründer Ralf Hütter hierzulande mittels einer Klage versucht, die Nutzung des Begriffes verbieten zu lassen. Das Landgericht Hamburg hat dem allerdings glücklicherweise eine Absage erteilt, denn selbstverständlich darf man einen Stromerzeuger Kraftwerk nennen und berührt damit nicht die Marke einer fossilen Elektropop-Kombo.
Ganz anders sieht das allerdings in den USA aus, denn das Rechtssystem dort ist für Europäer bekanntermaßen bisweilen schwer nachzuvollziehen, und auch da hat Hütter seine Markentrollereien abgezogen. Laut einem aktuellen Statusupdate auf der Kickstarter-Projektseite könnte das dazu führen, dass eZelleron eine Strafe von mehr als unfassbaren zwei Millionen Dollar zahlen muss.
Mal ganz deutlich in Richtung Hütter: Was soll der Scheiß? Wenn man in Sachen Musik nichts mehr auf die Reihe bekommt, trollt man einfach ein innovatives Startup, um sich so ein paar Millionen unter den Nagel zu reißen? Ich finde das so dermaßen erbärmlich, dass mir die Worte fehlen.
Leider kann man ihnen das nicht persönlich sagen, beispielsweise per Mail, da Kraftwerk.de über kein rechtgültiges Impressum verfügt und somit auch nicht über eine ladungsfähige Adresse oder eine Kontaktmöglichkeit. Bei Denic wird der Inhaber zwar mit »Ralf Hütter« angegeben, aber dessen Adresse via OpenIT GmbH verschleiert, und die sind nur Hostingprovider. Es gäbe natürlich die Möglichkeit, unter info(at)OpenIT.de an die zu schreiben, mit der Bitte, das weiterzuleiten.
Man könnte seine Meinung zu diesem Thema auch über die einschlägigen sozialen Medien verbreiten, wenn das genug tun, kommts vielleicht auch beim Hütter an. Den ich nach diesen Aktionen für einen unerträglichen Unsympathen halte.
Den experimentierfreudigen Minirechner Raspberry Pi gibt es nun bereits einige Zeit, sogar schon in mehreren Inkarnationen. Dazu kommt jetzt eine neue: der Raspberry Pi Zero ist soeben veröffentlicht worden.
Das auffäligste Merkmal dürfte seine Größe sein, oder besser seine geringe Größe, denn er ist mit gerade mal 65mm x 30mm x 5mm deutlich kleiner als die bisherigen Modelle. Leistungsmäßig liegt er zwischen dem Pi1 und dessen Nachfolger Pi2.
Broadcom BCM2835 Prozessor
1GHz ARM11 core (40% schneller als der Raspberry Pi 1)
512MB LPDDR2 SDRAM
Micro-SD Card Steckplatz
Mini-HDMI Buchse für 1080p60 Videoausgabe
Micro-USB buchsen für Daten und Stromversorgung
40-pin GPIO Anschlüsse (ohne Stiftleiste)
Identisches Pinout wie bei den Modelen A+/B+/2B
Composite Video Anschluss (ebenfalls nur Lötpunkte)
Wer auf den britischen Inseln lebt, kann den Zero ab heute kostenlos mit dem MagPi-Magazin bekommen, dem liegt der Mini-Rechner nämlich als Gimmick bei. Auch abseits dieser Aktion sind fünf Dollar für einen in Wales produzierten vollwertigen Rechner natürlich ein Knüllerpreis.
Wo wir gerade bei Trailern sind. Es gibt auch Trailer für Spiele und die bestehen nicht selten aus ein paat ingame-Szenen oder kinoreifen Sequenzen, die allerdings gerendert sind. Für das Spiel THE HOBBIT – KINGDOMS OF MIDDLE EARTH geht man einen anderen Weg. Einen ganz anderen. Episch. Dranbleiben.
Das Spiel gibt es für Android und iOS, scheint laut den Wertungen auch ganz okay zu sein.
Eigentlich war die Geschichte um Commander Shepard in MASS EFFECT ja vorbei … aber Electronic Arts und BioWare möchten mit dem Franchise natürlich weiterhin Geld verdienen, deswegen gibt es eine Fortsetzung. Ohne Shepard und in einer anderen Galaxis, nämlich Andromeda, deswegen heißt das Ganze auch MASS EFFECT: ANDROMEDA. Man wird abwarten müssen, ob es dennoch irgendwelche Bezüge zum Universum der ersten drei Inkarnationen geben wird. Und man wird auch abwarten müssen, inwieweit die Fans dem Entwickler die Entscheidungen zum Ende der Trilogie vergeben.
Für MASS EFFECT: ANDROMEDA gibt es auf jeden Fall anlässlich des N7-Days einen weiteren Trailer. Diesmal ohne Johnny Cash.
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