Buch

DCs BLACK LIGHTNING wird zur Fernsehserie

Black Lightning

Auch Fox möch­te vom im Fern­se­hen erfolg­rei­chen DC-Super­hel­den­ku­chen etwas abha­ben und hat erfolg­reich mit Greg Ber­lan­ti (ARROW, FLASH, LEGENDS OF TOMORROW, SUPERGIRL) ver­han­delt, um den unbe­kann­te­ren Hel­den BLACK LIGHTNING aufs Pan­tof­fel­ki­no zu brin­gen.

Wie üblich wird es erst ein­mal eine Pilo­t­epi­so­de geben, die wer­den die Mäch­ti­gen dann begut­ach­ten, und wenn alles so ist wie immer, wer­den sie die Serie dann abset­zen, bevor es sie über­haupt gege­ben haben wird. Wenn dann immer noch alles so ist wie immer, wird The CW sie kau­fen … ;)

Geschrie­ben wird die ers­te Epi­so­de von Mara Brock Akil (BEING MARY JANE) und ihrem Ehe­mann Salim Akil, die sol­len auch zusam­men mit Ber­lan­ti und Sarah Sch­ech­ter als aus­füh­ren­de Pro­du­zen­ten fun­gie­ren. Die Akils wer­den ver­mut­lich nicht Show­run­ner wer­den, denn die sind mit BEING MARY JANE noch gut beschäf­tigt, ver­mut­lich wird erneut Ber­lan­ti den Job über­neh­men. Pro­duk­ti­ons­fir­ma hin­ter der Show ist wie bei allen Ber­lan­ti-Pro­jek­ten War­ner Bros. TV.

Fox schreibt zur Show:

Jef­fer­son Pier­ce made his choice. He hung up the suit and his secret iden­ti­ty years ago, but with a daugh­ter hell-bent on jus­ti­ce and a star stu­dent being recrui­ted by a local gang, he’ll be pul­led back into the fight as the wan­ted vigi­lan­te and DC legend — Black Light­ning.

Wei­te­re Details feh­len noch, bei­spiels­wei­se, wann die BLACK LIGHT­NING-Serie star­ten soll, oder wer mit­spie­len wird.

Black Light­ning Copy­right DC Comics – Bild von Matthew Clark

Der PHANTASTISCHE BÜCHERBRIEF 634

Cover Bücherbrief 634

Am Frei­tag ist die Aus­ga­be 634 des PHANTASTISCHEN BÜCHER­BRIEFs von Erik Schrei­ber ein­ge­tru­delt. Auch die­se Aus­ga­be ent­hält Bespre­chun­gen von Publi­ka­tio­nen aus dem Bereich SF, Fan­ta­sy, Phan­tas­tik und Krimi/​Thriller.

Dies­mal unter ande­rem mit Jo Walt­ons IN EINER ANDEREN WELT (deut­sche Phan­tas­tik), Marc Hama­chers Fun­tas­tik (Kurz­ge­schich­ten), Cathe­rien She­p­herds Krä­hen­mut­ter (Kri­mi & Thril­ler), BLÄTTER FÜR VOLKSLITERATUR (Fan­zines & Maga­zi­ne), Micha­el Bükers ICH WAR NOCH NIEMALS AUF SATURN (Sach­bü­cher), SHERLOCK HOLMES 25 –  DER ANGESTELLTE DES BÖRSENMAKLERS (Hör­spie­le) und die HARLEY QUINN ANTHOLOGIE (Comics).

Der Bücher­brief liegt im PDF-For­mat vor und kann wie immer hier her­un­ter gela­den wer­den.

Bücher­brief 634 August 2016 (PDF, ca. 2,5 MB)

Das neue Buchpreisbindungsgesetz, eBooks und die Selfpublisher

eBook-Paragraph

Man­che Geset­ze benö­ti­gen Jah­re bis zu ihrem Inkraft­tre­ten, wenn aller­dings eine Lob­by drän­gelt, macht die Poli­tik auch schon mal deut­lich schnel­ler: Seit heu­te gilt das neue Buch­preis­bin­dungs­ge­setz, her­beilob­by­isiert vom Bör­sen­ver­ein des Deut­schen Buch­han­dels und Co, das jetzt auch eBooks ein­deu­tig benennt (wit­zig dar­an ist aller­dings nach wie vor, dass es bis heu­te kei­ne ein­deu­ti­ge, rechts­gül­ti­ge Defi­ni­ti­on gibt, was ein eBook eigent­lich ist).

Mathi­as Mat­ting wid­met sich dem The­ma auf sei­ner Sei­te Self­pu­blisher­bi­bel, und bekräf­tigt auch auf Nach­fra­ge in der Face­book-Grup­pe »Self Publi­shing«, dass sich für Selbst­ver­le­ger nichts ändert. Er beharrt dar­auf, dass das Gesetz auch für Self­pu­blisher gilt.

Doch da irrt er mei­ner Ansicht nach. Ich schrieb bereits im Mai die­ses Jah­res über das The­ma, denn in den Begrün­dun­gen zum Gesetz, die von Gerich­ten zur Urteils­fin­dung her­an­ge­zo­gen wer­den, steht, dass die Preis­bin­dung für eBooks von Self­pu­blishern eben NICHT gilt. Der Pas­sus (sie­he Begrün­dung im PDF des BMWI)

»Der Preis­bin­dung unter­lie­gen­de elek­tro­ni­sche Bücher wer­den zum dau­er­haf­ten Zugriff ange­bo­ten und sind unter Wür­di­gung aller Umstän­de als über­wie­gend ver­lags- oder buch­han­dels­ty­pisch anzu­se­hen.«

Und das schließt Self­pu­blisher aus, denn die sind eben NICHT ver­lags­ty­pisch, ins­be­son­de­re dann nicht, wenn man aus­schließ­lich über Ama­zon anbie­tet, dann ist das eBook mög­li­cher­wei­se noch nicht ein­mal buch­han­dels­ty­pisch, denn man bekommt es im her­kömm­li­chen Buch­han­del (bzw. bei deren Online­platt­for­men) nicht. Ich ste­he übri­gens mit die­ser Mei­nung nicht allei­ne.

Im Geset­zes­ent­wurf stand sogar noch:

Elek­tro­ni­sche Bücher, die nicht als ver­lags- oder buch­han­dels­ty­pisch anzu­se­hen sind, wie bei­spiels­wei­se von den Autoren selbst unter Nut­zung spe­zia­li­sier­ter Platt­for­men ver­öf­fent­lich­te elek­tro­ni­sche Bücher, fal­len nicht unter die Preis­bin­dung.

Da hat man offen­bar noch eini­ges an Lob­by­tum in Bewe­gung gesetzt, um den Pas­sus aus den Begrün­dun­gen her­aus zu bekom­men.

Ob man sich mit dem Bör­sen­ver­ein und des­sen Treu­hän­der­kanz­lei, die über die Ein­hal­tung der Buch­preis­bin­dung wacht und dafür auch gern mal abmahnt, anle­gen möch­te, muss man natür­lich als Self­pu­blisher abwä­gen. Es könn­te aller­dings sein, dass Bör­sen­ver­ein und Co. wie bis­her lie­ber die Schaf­fung eines Prä­ze­denz­falls unbe­dingt ver­mei­den möch­ten. Ein recht­li­ches Rest­ri­si­ko bleibt, denn was die juris­ti­sche Power angeht, sitzt der Bör­sen­ver­ein sicher am län­ge­ren Hebel und bereits die­ses Droh­sze­na­rio könn­te ver­hin­dern, dass Selbst­ver­le­ger Expe­ri­men­te wagen, hier das Recht also durch Inter­es­sen­grup­pen selbst­ge­macht wird.

Man könn­te an die­ser Stel­le auch mal dar­über nach­den­ken, war­um Mat­ting so offen­siv eine ande­re Mei­nung ver­tritt. Viel­leicht weil er Mit­glied und 1. Vor­sit­zen­der eines Self­pu­blisher-Ver­eins ist, der in den Räu­men des Bör­sen­ver­eins gegrün­det wur­de?

In mei­nen Augen ist das Buch­preis­bin­dungs­ge­setz ohne­hin ein fos­si­ler Ein­griff in den Markt, der es der Bran­che ermög­licht, kar­tell­ar­ti­ge Struk­tu­ren zu schaf­fen und schwä­che­re Markt­teil­neh­mer aus­zu­boo­ten. Es gehört abge­schafft.

Vorbestellbar: STEAMPUNK MECHANICS

Cover Steampunk Mechanics

Im Herbst erscheint bei der Edi­ti­on Roter Dra­che der Bild­band STEAMPUNK MECHANICS – MADE IN GERMANY, der die Wer­ke eini­ger deut­scher Stam­punk-Maker im Detail vor­stellt – und das nicht nur im Bild, son­dern auch in deut­scher und eng­li­scher Spra­che.

Was wäre, wenn…

Kaum eine ande­re Fra­ge hat die mensch­li­che Fan­ta­sie so beflü­gelt, wie das Gege­be­ne nicht zu akzep­tie­ren und einen ande­ren Weg zu suchen. Den Mut zu haben, sich vom eige­nen Ein­falls­reich­tum lei­ten zu las­sen und ein »Das geht nicht«, nicht ein­fach hin­zu­neh­men.

Was wäre, wenn … altes Design und moder­ne Maschi­nen mit­ein­an­der ver­schmel­zen wür­den?
Was wäre, wenn … die Welt noch vol­ler unent­deck­ter Plät­ze wäre?
Was wäre, wenn … Wis­sen­schaft noch Aben­teu­er bedeu­te­te?
Was wäre, wenn … Hand­werk auf Elek­tro­nik trä­fe?
Was wäre, wenn … man die Tech­nik nicht nur benut­zen, son­dern auch ver­ste­hen und beherr­schen könn­te?

In die­sem Buch wer­den aus­führ­lich zwölf Maker der Steam­punk-Sze­ne mit ihren detail­rei­chen Arbei­ten vor­ge­stellt. Zudem ist das Buch kom­plett zwei­spra­chig in Deutsch und Eng­lisch gehal­ten.

Das Buch ist von Admi­ral Aaron Ravens­da­le und Com­pa­ny, hat 232 far­bi­ge Sei­ten und kommt als Hard­co­ver im For­mat 29,7 x 21 cm. Aktu­ell kann STEAMPUNK MECHANICS zum Sub­skrip­ti­ons­preis von 25 Euro vor­be­stellt wer­den, im Laden wird es dann 29,95 Euro kos­ten.

Dis­clai­mer: Das Cover stammt von mir … (sie­he: xan​athon​.com)

Das Humble Magazine Bundle – MAD Magazine

Mad Magazine Bundle

Nach Spie­len und eBooks bekommt man nun auch Maga­zi­ne beim Hum­ble Bund­le. Aktu­ell das MAD Maga­zi­ne Bund­le, mit einem Hau­fen Num­mern der US-Aus­ga­be des klas­si­schen sati­ri­schen Maga­zins. Die streu­en sich durch die letz­ten Jah­re, es gibt aber zudem ein ein­jäh­ri­ges Abon­ne­ment, zumin­dest wemm man mehr als 8 Dol­lar zahlt. In die­sem Tier bekommt man zudem eini­ge Sam­mel­bän­de mit MAD-Humor durch die Jah­re.

Der gro­ße Vor­teil gegen über der neu­en deut­schen Aus­ga­be (falls es die über­haupt noch gibt) ist, dass die in keins­ter wei­se wer­be­über­la­den ist, wie es bei Pani­ni erheb­lich nervt.

Für gera­de mal knapp 14 Euro bekommt man Lese­spaß für vie­le Stun­den, auch wenn man sich dar­über im Kla­ren sein muss, dass man­che Gags viell­echt ohne inti­me Kennt­nis­se über die Gescheh­nis­se in den USA nicht zün­den.

Wie immer geht ein Teil der Ein­nah­men an wohl­tä­ti­ge Zwe­cke (Comic Book Legal defen­se Fund und Wiki­me­dia Foun­da­ti­on), man erhält beim Kauf Codes für die e‑Ma­ga­zi­ne-Platt­form Magzs­ter, dort muss man ein Kon­to ein­rich­ten, um die MADs lesen zu kön­nen, das funk­tio­niert auf dem PC oder einem Tablet.

Erwer­ben kann man das MAD-Paket auf der Hum­ble Bund­le-Web­sei­te. Ich habs ges­tern gekauft und schon gut gelacht.

DIE GRÜNE FEE

Cover Die grüne Fee

Argh, dar­über woll­te ich schon viel frü­her berich­ten, aber dann hat sich das mit mei­nem Urlaub über­schnit­ten. Naja, bes­ser spät als nie. :)

Judith und Chris­ti­an Vogs Welt von EIS UND DAMPF (aus dem Roman DIE ZERBROCHENE PUPPE) hat erneut Zuwachs bekom­men, und zwar in Form eines Gro­schen­hefts, die Anglo­phi­len wür­den auch »pen­ny dreadful« dazu sagen. Klap­pen­text:

Die Grü­ne Fee – Die Gro­schen­heft­sen­sa­ti­on des Jah­res 905 A.N.
905 Jah­re sind seit Beginn der Eis­zeit im Mit­tel­al­ter ver­gan­gen. Doch segens­rei­che Erfin­dun­gen wie Dampf­ma­schi­ne und Luft­schiff ermög­li­chen das Über­le­ben in der Käl­te und neue Erkennt­nis­se zu Elek­tri­zi­tät und Æro­nau­tik sind dabei, das Gesicht der Zivi­li­sa­ti­on für immer zu ver­än­dern.
Die Grü­ne Fee, der krea­ti­ve Geist im Absinth, leiht die­sem zeit­ge­nös­si­schen Gro­schen­heft ihren berühmt-berüch­tig­ten Namen. Las­sen Sie sich von aben­teu­er­li­chen Geschich­ten und phan­tas­ti­schen Illus­tra­tio­nen nicht nur in die Hoch­zeit des Absinths ent­füh­ren, son­dern auch in die Eis­zeit. Die alter­na­ti­ve Welt von Eis und Dampf erwar­tet Sie!

Ent­hält fol­gen­de Geschich­ten:

  •  Lot­te (Mia Stein­grä­ber, Tobi­as Rafa­el Jun­ge)
  • In 80 Tagen durchs Ewi­ge Eis (Judith Vogt, Chris­ti­an Vogt)
  • Der Schlüs­sel (Mia Stein­grä­ber, Judith Vogt)
  • Män­ner­bal­lett (Chris­ti­an Vogt)
  • Vom Wal­dorf-Aste­ria zur Quel­le des Nils (Judith Vogt)
  • Das Mäd­chen auf dem Eis (Mia Stein­grä­ber)

Wei­te­re Details fin­det man auf pen​ny​-dreadful​.de, über die Web­sei­te kann man das Heft auch ordern.

Cover­ab­bil­dung Copy­right Mia Stein­grä­ber

Zum 100. Geburtstag: JACK VANCE – WELTENSCHÖPFER UND WORTSCHMIED

Cover Jack Vance

Die Edi­ti­on Andre­as Irle fei­ert den 100. Geburts­tag des 2013 gestor­be­nen Haus­schrift­stel­lers Jack Van­ce.

Aus die­sem Anlass erscheint am 28. August die Essay­samm­lung JACK VANCE – WELTENSCHÖPFER UND WORTSCHMIED. Auf über 500 Sei­ten sind Arti­kel über Werk und Schaf­fen des ame­ri­ka­ni­schen Wel­ten­schöp­fers zu fin­den, des­sen Wort­neu­schöp­fun­gen eigens ein Lexi­kon mit etwa 1.800 Ein­tra­gun­gen gewid­met ist; zudem ein umfang­rei­cher biblio­gra­fi­scher Appa­rat.

Unter ande­rem ent­hal­ten ist der Arti­kel »Der Gen­re-Künst­ler« von Car­lo Rotel­la aus dem New York Times Maga­zi­ne von 2009, in wel­chem Jack Van­ce noch zu Leb­zei­ten als einer der größ­ten Künst­ler Ame­ri­kas gefei­ert wird.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen fin­det man auf der äußerst … archai­schen Web­sei­te der Edi­ti­on Andre­was Irle, dort kann man das Buch auch per Email (vor)bestellen.

Cover­ab­bil­dung Copy­right Edi­ti­on Andre­as Irle

Crowdfunding: LARP-Fotoband

LARP Fotobuch

Auf Start­next läuft seit Ende Juli ein Crowd­fun­ding für einen beson­de­ren Foto­band: Vie­le Jah­re lang ist Foto­graf Boris Leist über ver­schie­dens­te LARP-Ver­an­stal­tun­gen gereist und hat dort die Spie­ler foto­gra­fiert. Dar­aus soll nun ein groß­for­ma­ti­ges Hard­co­ver-Foto­buch mit Por­traits gemacht wer­den, für des­sen Pro­duk­ti­on sucht der Künst­ler jetzt Unter­stüt­zer. Aus dem Kam­pagn­en­text:

In die­sem Bild­band geht es geht natür­lich um Foto­gra­fie, es wer­den auch Geschich­ten erzählt, dies nimmt aber den deut­lich klei­ne­ren Teil im Buch ein. Es ist also ein klas­si­scher Bild­band. Dar­über hin­aus, geht es jedoch noch um viel mehr.
Es geht um Men­schen, um Lei­den­schaft, ums Spie­len, um Krea­ti­vi­tät und Phan­ta­sie, es geht um die Frei­heit zu sein wie man ist, wie man ger­ne wäre und um die Frei­heit, mal jemand ganz ande­rer zu sein , es geht um LARP (Live Akti­on Role Play).[…]
»LARP – The Pho­to­book« soll fas­zi­nie­ren und inspi­rie­ren. Es soll zei­gen, dass Men­schen fan­tas­ti­sche Lebe­we­sen sind, die mit viel Kraft, Lei­den­schaft und Phan­ta­sie fähig sind, sich zu ent­fal­ten und aus eige­nem Antrieb Enor­mes auf die Bei­ne zu stel­len.
Das Buch soll im Ide­al­fall in die Fusstap­fen sei­ner Prot­ago­nis­ten tre­ten und moti­vie­ren, offen und mit Neu­gier­de in die Welt zu schau­en und dar­über hin­aus die­se Welt im Namen der Viel­falt mit zu gestal­ten und dabei sei­ner eige­nen Phan­ta­sie zu ver­trau­en.

Alle wei­te­ren Infor­ma­tio­nen fin­det man auf der Pro­jekt­sei­te bei Start­next und auf der Web­sei­te zum Foto­buch. 30000 Euro wol­len finan­ziert wer­den, das ist für ein deut­sches Crowd­fun­ding ambi­tio­niert.

Pro­mo­fo­to Copy­right Boris Leist

Erschienen: RUHELOS von Anja Bagus

Cover Ruhelos

Soeben ist mit RUHELOS eine neue Novel­le erschie­nen, die in Anja Bagus´ Æther­welt spielt, die bereits den Hin­ter­grund für die Anna­bel­le Rosen­herz- und die WAL­DES­RUH-Tri­lo­gien bil­de­te. Dies­mal geht es um Köln. Klap­pen­text:

Seit die Toten sich aus ihren Grä­bern erho­ben und zum Dom gezo­gen sind, ist Köln eine zer­ris­se­ne Stadt. Nacht für Nacht krei­schen und toben die Wie­der­gän­ger vor dem Sakral­bau – nie­mand weiß, war­um. Tags­über lie­gen sie her­um und wer­den von den beleb­ten Was­ser­spei­ern bewacht.
Hele­na Teu­fel ist stark. Ihre außer­ge­wöhn­li­che kör­per­li­che Kraft und Ent­schlos­sen­heit machen sie zu einer guten Sol­da­tin bei der exe­ku­ti­ven Ein­heit des kai­ser­li­chen Hee­res. Aber ihre rück­sichts­lo­se Ziel­stre­big­keit bei der Ver­fol­gung Kri­mi­nel­ler macht sie auch zu einer Gefahr. Nach einem spek­ta­ku­lä­ren Ein­satz, der aber bei­na­he eini­ge Leben gekos­tet hät­te, wird sie degra­diert. Als schlich­te Beam­tin im Amt für Aether­an­ge­le­gen­hei­ten kommt sie einem beson­ders per­fi­den Gau­ner auf die Schli­che. Zusam­men mit einem unge­wöhn­li­chen Pferd und dem Beam­ten Adam Schrei­ber nimmt sie die Spur auf.
Wird das Teu­fels­weib ihren neu­en Schütz­ling ret­ten und den ‘Kno­chen­bre­cher’ ding­fest machen kön­nen?

Aether­welt:
Seit dem Jahr 1900 liegt über den Flüs­sen und Seen der Welt an man­chen Tagen ein selt­sa­mer grü­ner Nebel. Man tauf­te die Sub­stanz Aether und begann, damit zu expe­ri­men­tie­ren. Aether ist ein Segen für die Wis­sen­schaft und Tech­nik, aber ein Fluch für Mensch und Natur. Selt­sa­me Wesen kom­men aus den Nebeln und man nennt sie die ‘Ver­dor­be­nen’. Aber sind sie alle böse? Und wie ist es mit den Men­schen, die sich ver­än­dern und Hör­ner oder Flü­gel bekom­men? Wie geht die Welt damit um, dass es jedem pas­sie­ren kann, egal ob Mann oder Frau, ade­lig oder bür­ger­lich? Davon han­deln die Geschich­ten aus der Aether­welt.

Der Roman, des­sen Print­aus­ga­be 152 Sei­ten stark ist, liegt als eBook vor und kann ab sofort via Ama­zon erwor­ben wer­den, der Preis beträgt 3,00 Euro (oder kos­ten­los via Kind­le Unli­mi­t­ed).

[Update 12:00:] Die Print­ver­si­on von RUHELOS erscheint dem­nächst und kann bereits ver­sand­kos­ten­frei vor­be­stellt wer­den.

Cover­ab­bil­dung Copy­right Anja Bagus

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Wortwerke: Buchhandlungen für Bücher von Selbstverlegern und Kleinverlagen

Logo Wortwerke

Und es gibt sie doch, die Buch­händ­ler, die anders den­ken und nicht am Ges­tern kle­ben:

Bei »Wort­wer­ke« han­delt es sich um eine Buch­hand­lung aus Bad Sege­berg, die inzwi­schen über meh­re­re Filia­len ver­fügt (bis­lang lei­der nur in Nord­deutsch­land: Husum und Bre­mer­ha­ven) und die sich auf die Bücher von Selbst­ver­le­gern und Klein­ver­la­gen spe­zia­li­siert haben. Das steht im kras­sen Gegen­satz zum Regel­fall bei deut­schen Buch­händ­lern, die Klein­ver­lags­bü­cher nicht bestel­len wol­len, wenn der Groß­händ­ler sie zwar gelis­tet hat aber nicht direkt lie­fern kann, oder die bei Selbst­ver­le­gern gar nicht erst anfra­gen, weil ihnen das zuviel Auf­wand bedeu­tet. Alles kei­ne Aus­nah­men son­dern nach mei­nen Erfah­run­gen eher die Regel, des­we­gen kann man einen Ansatz wie bei Wort­wer­ke gar nicht hoch genug loben.

Die Betrei­ber schrei­ben auf Wort­wer­ke:

Wir von »Wort­wer­ke« haben uns auf die Prä­sen­ta­ti­on und den Ver­kauf von Büchern selbst­ver­le­gen­der Autoren und Klein­ver­la­gen spe­zia­li­siert.
Bei uns fin­den Sie Wer­ke von Inter­net-Best­sel­lern und Außen­sei­tern, von Debüt­au­to­ren und Wie­der­ho­lungs­tä­tern, von  Jung­schrift­stel­lern und »alten Hasen«.
Ob Lie­bes­ro­man oder Fan­ta­sy, Kri­mi oder Sach­buch, Bel­le­tris­tik oder Lese­stoff für die Klei­nen, Kurz­ge­schich­ten­samm­lun­gen oder Fic­tion: Unse­re Rega­le sind voll mit Schät­zen, die pures Lese­ver­gnü­gen ver­spre­chen. Und es ist für jeden etwas dabei.
Doch auch Künst­ler wie Maler, Desi­gner, Bild­hau­er, Töp­fe­rer und Gold­schmie­de fin­den hier eine Platt­form, ihre Wer­ke in Aus­stel­lun­gen zu prä­sen­tie­ren. Das Ange­bot vari­iert von Filia­le zu Filia­le, es lohnt sich also, immer ein­mal wie­der her­ein­zu­schau­en.

Doch das ist nicht alles. In den Filia­len gibt es auch kuli­na­ri­sche Zusatz­an­ge­bo­te, wie Kaf­fee, Tee oder Kuchen, bei denen man in ein »Schmö­ker-Exem­plar« in aller Ruhe hin­ein­se­hen kann. Und abschlie­ßend exis­tiert auch ein Ver­an­stal­tungs­ka­len­der, denn Autoren lesen vor Ort.

Aktu­el­le Infor­ma­tio­nen fin­det man auch auf Face­book.

Bra­vo! Ich hof­fe, dass die­sem äußerst posi­ti­ven Bei­spiel vie­le fol­gen wer­den.

[Update 15:20] Es war dann doch zu schön, um wahr zu sein, denn die Kon­di­tio­nen sind lei­der nicht akzep­ta­bel, wie ich gera­de erfah­re: Es han­delt sich gar nicht um eine Buch­hand­lung im übli­chen Sin­ne, denn die Self­pu­blisher und Ver­la­ge müs­sen dort Regal­platz mie­ten. Wird ein Buch im Miet­zeit­raum ver­kauft, erhält man 100% der Erlö­se, wird es das nicht, hat man das Geld in den Wind geschos­sen. Das Pro­blem dabei ist: Wenn man als Klein­ver­lag oder Self­pu­blisher meh­re­re Bücher plat­ziert, die sich aber nicht, oder nur ver­ein­zelt ver­kau­fen, bedeu­te­te das im schlimms­ten Fall meh­re­re hun­dert Euro Ver­lust.

Scha­de, es hät­te so schön sein kön­nen. Das Risi­ko aus­schließ­lich auf den Anbie­ter aus­zu­la­gern mag aus Buch­händ­ler­sicht erstre­bens­wert sein, für alle Anbie­ter abseits von Best­sel­ler­au­toren ist das aber in mei­nen Augen eine ganz mie­se Geschäfts­prak­tik.

Logo »Wort­wer­ke« Copy­right Buch­hand­lung Wort­wer­ke Bian­ca Bol­du­an

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