Meist harmloser Nerd mit natürlicher Affinität zu Pixeln, Bytes, Buchstaben und Zahnrädern. Konsumiert zuviel SF und Fantasy und schreibt seit 1999 online darüber.
Humble Bundle hat mal wieder ein Bundle aufgelegt. Diesmal ist es ein besonderes, denn die gesamten Einnahmen aus den Verkäufen gehen an Hilfsorganisationen, die die Ukraine gegen den Invasionskrieg durch Russland unterstützen.
Aber auch abseits des guten Zwecks ist das ein Megabundle, denn man bekommt für knapp 40 Euro nicht nur einen Haufen Spiele, sondern auch Tools, Software, Gamedev Resourcen, Comics, Rollenspielregelwerke und 3D-Druck-Dateien. Alles in allem über 120 Dinge.
Darunter einige echte Knüller, wie SATISFACTORY, SLAY THE SPIRE, das brilliante YOKU´S ISLAND EXPRESS PATHFINDER und STARFINDER Core Rules oder den Comic INCAL von Moebius. Und folgerichtig auch das Spiel THIS WAR OF MINE.
Seit einiger Zeit wird Epics Game Engine Unreal nicht nur für Spiele eingesetzt, sondern auch ziemlich erfolgreich für Film- und Fernsehproduktionen, prominentestes Beispiel ist hier wohl das virtuelle Set, das für die Produktion von THE MANDALORIAN eingesetzt wurde, und wo auf einem sechs Meter hohen, runden 270-Grad-LCD-Bildschirm Szenerien eingeblendet werden, die dann auch noch in Echtzeit über ein iPad gesteuert werden können. Das »StageCraft« genannte System macht Außenaufnahmen in vielen Fällen unnötig und ersetzt echte, physisch vorhandene Sets, was die Produktionskosten dramatisch verringert. Aber auch dort wo man normalerweise Software wie Houdini, Maya oder Cinema4D einsetzen würde (mit entsprechenden Renderzeiten und dem Problem dass man neu rendern muss, wenn etwas nicht genau passt), werden inzwischen etliche Szenarien in Echtzeit in der speziell für Filmproduktionen angepassten Spiele-Engine umgesetzt.
Da möchte Unreal-Konkurrent Unity natürlich nicht ins Hintertreffen geraten und zeigt in einem Teaser für eine aktuelle Techdemo selbst fotorealistische Umgebungen. Unity schreibt dazu:
Enemies is the latest project by Unity’s award-winning Demo Team. It showcases Unity’s capabilities for powering high-end visuals in 2022, including the latest improvements to its High Definition Render Pipeline (HDRP), new high-end Adaptive Probe Volume lighting system, an all-new strand-based Hair solution, and an evolved Digital Human toolkit. Unity’s Demo productions drive advanced use of the Unity real-time 3D platform through autonomous creative projects, led by Creative Director Veselin Efremov.
Sie arbeiten also noch daran, wollten aber vorsichtshalber schon mal was zeigen, denn der Druck durch Epics Unreal Engine dürfte hoch sein.
Die Entwicklungen dürften auch Indie-Filmemachern und Fanfilmen zugute kommen, denn auch ohne Stagecraft werden VFX-Umgebungen immer einfacher und günstiger realisierbar, unter anderem auch deswegen, weil es für Indie-Projekte kostenlose Versionen der Engines gibt.
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Den Namen des Komikers Mike Myers kennt man nicht nur durch WAYNE’S WORLD, sondern auch durch die AUSTIN POWERS-Filme. Und damit dürfte die Art von Humor in Netflixens kommender Serie THE PENATVERATE auch vorhersehbar sein.
THE PENTAVERATE kann ab dem 5. Mai 2022 bei Netflix gestreamt werden.
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Vielleicht ist es ein großer Vorteil, dass ich keinen einzigen Teil der Computerspielereihe HALO gezockt habe und deswegen unvoreingenommen an die kommende Fernsehserie heran gehen kann.
Microsoft hat natürlich mitproduziert und erscheinen soll die Fernsehfassung von HALO auf dem Streamingdienst Paramount+, der immer noch händeringend nach Content sucht, der Leute dazu bringen könnte, NOCH einem Dienst ihr Geld hinterher zu werfen (für mich gilt: nie im Leben; Disney, Amazon und Netflix müssen reichen und die Content-Industrie hat mächtig einen an der Waffel, wenn sie meinen, mit Dollarzeichen in den Augen den Markt derart fragmentieren zu müssen).
Starttermin ist am 24. März 2022, aber eben leider nur auf dem zutiefst überflüssigen und in Europe weiterhin nicht angebotenen Streamingdienst Paramount+.
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MS MARVEL war, als die Neufassung im Jahr 2013 als Comic erschien, eine ziemliche Überraschung, denn die Heldin, mit bürgerlichem Namen Kamala Khan, war nicht nur Teenager, sondern auch Muslima pakistanischer Herkunft. Es gab zuvor zwar bereits seit 1977 mehrere weitere Inkarnationen der Figur in den Comics, aber die für Disney+ angekündigte Serie dreht sich eindeutig um die Variante aus denn 2013er Comics, ersonnen von Sana Amanat, G. Willow Wilson und Adrian Alphona.
Die MCU-Serie MS MARVEL wird am 8. Juni 2022 bei Disney+ starten, hier spielt Iman Vellani die Titelrolle und wird den Job auch im angekündigten Kinofilm THE MARVELS (2023) erneut übernehmen.
Showrunner und Chefautor ist Bisha K. Ali, Regie bei Episoden führten Meera Menon, Sharmeen Obaid-Chinoy, Adil El Arbi und Bilall Fallah. Man erkennt, dass Marvel das zugrunde liegende Kernthema auch beim Kreativteam durchzieht, übrigens genauso bei der weiteren Besetzung (siehe Link zur IMDb weiter oben).
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Seit einiger Zeit lamentiert die Buchbranche über deutlich gestiegene Papierpreise bzw. eine Papierknappheit. In den letzten Tagen hörte man aus Kreisen großer Publikumsverlage auch erst wieder, dass die Buchpreise deutlich angehoben werden müssten – natürlich nicht zugunsten der Autor°Innen, die weiterhin mit Brosamen abgespeist werden, sondern damit die Taschen der Verleger voller werden. Bücher sind in Deutschland im internationalen Vergleich ohnehin schon sauteuer und werden damit schon seit einiger Zeit zum Luxusgut, dass sich nicht mehr jede/r leisten kann oder will, erst recht nicht angesichts der katastrophalen Lage auf dem Wohnungsmarkt oder den aktuellen Entwicklungen um Lebensmittel‑, Energie- oder Kraftstoffpreise. Erschwerend kommt hinzu, dass sich nach all den Jahren offenbar in der Branche immer noch nicht die Erkenntnis durchgesetzt hat, dass man in direkter Konkurrenz zu 99 Cent-Apps oder Streamingdiensten steht, wenn es um das begrenzte Geld und den Krieg um die Aufmerksamkeit der Nutzer geht. Für den Preis eines Hardcovers, das nach drei Tagen durchgelesen ist, kann man auch beispielsweise zwei Monate WORLD OF WARCRAFT spielen …
Gerade interveniert der europäische Drucker-Dachverband Intergraf wegen der Papierknappheit und der hohen Preise bei der EU-Kommission. Die ist ohnehin dafür bekannt, der Verlagsbranche jeden Wunsch von den Lippen abzulesen.
Dabei existiert eine wirklich einfache und naheliegende Lösung für die Papierknappheit in der Buchbranche:
Das Lesen von eBooks forcieren.
Insbesondere den Leser°innen mit Sinn für Umweltschutz sollte doch zu vermitteln sein, dass für Bücher keine Bäume sterben und auch keine Unmengen an Wasser für Altpapiererzeugung verschwendet werden müssen. Das sollten auch Klebebindungs- und Druckerschwärze-Junkies, die über »Geruch eines gedruckten Buches« phantasieren, leicht einsehen können, oder?
Bei Bildbänden oder bestimmten Hardcovern sehe ich ja ein, dass man die im Regal stehen haben möchte, aber bei Wegwerfliteratur wie Massenpaperbacks und Taschenbüchern?
Der Herstellungsfootprint in Sachen Umweltbelastung eines eReaders amortisiert sich im Vergleich zu Printbüchern ungefähr innerhalb knapp eines Jahres, deutlich schneller bei Vielleser°Innen – ab dann ist die Umweltbilanz eines eReaders besser oder sehr viel besser als die von Papierbüchern. Moderne eReader verbrauchen aufgrund des eInk-Displays verschwindend geringe Mengen an Strom und sind äußerst langlebig. Meinen ersten Kindle habe ich verschenkt, als ich mir ein Nachfolgemodell mit besserem Display gegönnt habe, beide Geräte sind nach wie vor im Einsatz, der erste seit acht Jahren, ohne nennenswerte Verschleißerscheinungen.
Das nenne ich nachhaltig.
Seitdem hat die Darstellungsqualität nochmal erheblich draufgelegt, die neuen Kindles haben eInk-Displays mit einer Auflösung von 300 DPI, das ist wie auf Papier gedruckt. Die Ergonomievorteile liegen ebenfalls auf der Hand: Durch die Beleuchtung auch im Dunkeln lesen können, ohne jemanden mit einer Nachttischlampe zu stören und die Möglichkeit die Schriftgröße zu skalieren ist für Personen mit Sehschwächen ohnehin ein Killerfeature.
Insbesondere umweltschutzaffinen Leser°innen sollte doch zu vermitteln sein, dass eBooks eine geradezu perfekte Lösung darstellen.
Leider halten große Teile der Verlagsbranche eBooks immer noch für Ausgeburten der Hölle oder versuchen trotz erheblich geringerer Logistik- und Druckkosten Mondpreise dafür anzusagen.
Wie schon bei SUICIDE SQUAD 2 mit PEACEMAKER wird es einen Spinoff des gerade angelaufenen Kinofilms THE BATMAN auf dem Streamingdienst geben. Der dreht sich um Oswald Cobblepot, alias The Penguin, der im Kinofilm nur eine äußerst untergeordnete Rolle einnahm, weswegen ich mich in meiner Besprechung wunderte, dass sie Colin Farrell dafür den Fatsuit übergestülpt hatten.
Möglicherweise soll das in der Miniserie korrigiert werden und es wird der Weg vom kleinen Gauner zum Oberbösewicht Penguin gezeigt.
Ausführender Produzent der Streamingserie ist unter anderem THE BATMAN-Regisseur Matt Reeves und der sagte:
Colin exploded off the screen as the Penguin in The Batman, and having the chance to thoroughly explore the inner life of that character on HBO Max is an absolute thrill
Ich glaube, Reeves hat bei einem anderen Film Regie geführt, als ich im Kino sah … ;)
Weitere Details zu Besetzung, Plot und Starttermin gibt es derzeit noch nicht, ebensowenig einen Titel (ich hab in der Hinsicht allerdings schon Ideen), da Warner die Show gestern erst angekündigt hat.
Ist es Zufall, dass CBS/Paramount seinen ersten Teaser zur STAR TREK-Serie STRANGE NEW WORLDS, die auf dem hauseigenen Streamingdienst Paramount+ zu sehen sein soll, beinahe zeitgleich zum Release des OBI-WAN-KENOBI-Vorguckers veröffentlichte? Vermutlich nicht, denn offenbar läuft der Streamingdienst nicht so gut wie erhofft, soeben erst wurde gemeldet, dass Paramount Neukunden sagenhafte 80% Rabatt einräumen will. Das tut man nicht, wenn es gut läuft. Paramount hat das Problem, dass es außer STAR TREK immer noch nahezu keinen Tentpole-Content vorweisen kann.
Man darf gespannt sein, ob die Macher in der Lage sein werden, die Stimmung der Originalserie einzufangen, der Teaser gibt auf jeden Fall schon mal die richtigen Vibes ab. Drehbuchautor war Akiva Goldsman, der hat auch zusammen mit dem offenbar unvermeidlichen Alex Kurtzman und Jenny Lumet den Plot ersonnen.
Auch STRANGE NEW WORLDS startet wie OBI-WAN KENOBI im Mai 2022, die hier allerdings bereits am 5. Mai. Zu sehen sein wird sie ausschließlich beim Streamingdienst Paramount+ – und von dem ist hierzulande nach wie vor nichts zu sehen. Man darf gespannt sein, ob die Verantwortlichen bei Paramount wieder versuchen werden, die Zuschauerin wie im Mittelalter Freitags um 20:15 vor PlutoTV zu zwingen, oder ob es STAR TREK: STRANGE NEW WORLDS (so der vollständige Titel) bei Amazon zu sehen geben wird (wie PICARD).
Ende Mai läuft eine neue STAR WARS-Serie beim Streamingdienst Disney+ an, dass sich die um den Jedi-Meister Obi-Wan Kenobi dreht – und auch dessen Namen als Titel trägt – ist nichts Neues. Dazu hat LucasFilm gestern Abend einen ersten Teaser veröffentlicht.
Der zeigt zum ersten Mal mehr zum Inhalt. Es geht offenbar nicht nur darum, dass Kenobi aus der Ferne über Luke Skywalker wacht, sondern auch über die Jagd des Imperiums nach den letzten Jedi, denjenigen, die Order 66 überlebt haben. Hier kommen offensichtlich auch wieder die Inquisitoren ins Spiel, die wir schon aus REBELS kennen.
Ich finde das sieht sehr vielversprechend aus.
OBI-WAN KENOBI startet am 25. Mai 2022 weltweit bei Disney+.
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Es sieht deutlich so aus, als würde nach vielen Querelen, Wechseln des Kreativteams und Verzögerungen durch COVID nun endlich etwas werden, aus dem fünften Teil der Abenteuer um INDIANA JONES.
Es wurde offiziell zu Protokoll gegeben, dass die Dreharbeiten abgeschlossen wurden und Regisseur James Mangold (LOGAN) verkündete, dass er sich nun an den Schnitttisch begeben wird. Allerdings sagte er auch, dass es immer noch zu früh ist, um Details bekannt zu geben, oder gar erste Bilder zu zeigen. Da auch Indy jetzt eine Disney-Prinzessin ist, darf man annehmen, dass die Trailerpolitik gut durchorganisiert sein wird. Bisher war die Geheimhaltung zum Projekt INDIANA JONES 5 äußerst effektiv und ich gehe von Überraschungen aus. Es gibt allerdings einige Szenenbilder auf IMDb, die eindeutig einen gealterten Indy im typischen Outfit zeigen, er wurde also offenbar nicht durch einen jüngeren Schauspieler ersetzt (es kann natürlich immer noch Rückblenden geben, denn es gibt auch Szenenfotos mit Nazis, die möglicherweise in den 1930ern oder ‑40ern spielen könnten).
James Mangold hat den Sessel des Regisseurs von Steven Spielberg übernommen, den der bei den vier vorangegangenen Filmen innehatte. Trotzdem ist Spielberg nicht raus, er produziert zusammen mit Frank Marshall (RAIDERS OF THE LOST ARK) und Kathleen Kennedy von LucasFilm. Das Drehbuch verfasste diesmal nicht George Lucas, sondern Mangold zusammen mit Jez und John-Henry Butterworth (EDGE OF TOMORROW).
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