Meist harmloser Nerd mit natürlicher Affinität zu Pixeln, Bytes, Buchstaben und Zahnrädern. Konsumiert zuviel SF und Fantasy und schreibt seit 1999 online darüber.
Die BBC möchte Ian McEwans Roman THE CHILD IN TIME, der im Jahr 1987 erschien (deutsch: EIN KIND ZUR ZEIT, 1990), in einen neunzigminütigen Fernsehfilm adaptieren. Für die Hauptrolle wurde Benedict Cumberbatch besetzt.
THE CHILD IN TIME spielt in einer dystopischen nahen Zukunft Ende des 20. Jahrhunderts (wir erinnern uns: geschrieben 1987). Es handelt um den Verlust eines Kindes und damit, dass Zeit etwas Relatives ist, das fluide und unstrukturiert sein könnte.
Stephen Butchard (THE LAST KINGDOM, VINCENT) hat das Drehbuch verfasst, Regie führt Julian Farino (BYRON, BROOKLY NINE-NINE). Wann der Sendetermin sein wird steht noch nicht fest.
Bild Benedict Cumberbatch SDCC 2015 von Gage Skidmore, aus der Wikipedia, CC BY-SA
Im Mai vergangenen Jahres hatte ich das letzte Mal darüber berichtet, dass Ron Moore, Michael Dinner und Bryan Cranston ausführende Produzenten bei einer SF-Fernsehserie namens ELECTRIC DREAMS: THE WORLDS OF PHILIP K. DICK sind, die auf den Werken des US-amerikanischen Autors basiert. Ursprünglich sollte die Show auf AMC laufen, da war laut der Produktionsfirma Channel 4 angeblich auch schon alles in trockenen Tüchern, aber dann hat der Sender offenbar kalte Füße bekommen und eine Verzögerungstaktik gefahren, die jetzt offenbar dazu führte, dass man sich jetzt einen neuen Partner gesucht hat.
Neuer Co-Produzent ist Amazon Video, das Konzept bleibt dasselbe: Eine zehnteilige Serie, bei der jeder Episode ein Werk von Dick zugrunde liegen wird. Die Episoden werden von namhaften Autoren verfasste, beispielsweise Jack Thorne (HARRY POTTER AND THE CURSED CHILD, THE FADES), Matthew Graham (DOCTOR WHO, die nicht realiserte STAR WARS-Serie), Tony Grisoni (FEAR AND LOATHING IN LAS VEGAS) oder David Farr (THE NIGHT MANAGER).
Cranston wird nicht nur produzieren, sondern auch mitspielen.
Im vergangenen Mai hatte ich noch vermutet, die Serie käme im Frühjahr 2017. Daraus wird dank AMC nun nichts, mein neuer Tipp wäre der Herbst diesen Jahres.
Bild: Bryan Cranston 2014, von Peabody Awards, aus der Wikipedia, CC-BY
Amazon feiert gerade sein sogenanntes Indie-Lesevestival ab, in dessen Rahmen haufenweise Selfpublisher-eBooks günstiger abgegeben werden. Darunter ist auch die Glasberg-Trilogie von Anja Bagus, die einen halten es für Steampunk, die anderen für Phantastik vor einer alternativen Historie, die zur Zeit des deutschen Kaiserreichs spielt. Zum Inhalt:
Seit dem Jahr 1900 gibt es auf der Welt eine seltsame Substanz: Æther ist als grüner Nebel über Flüssen und Seen aufgestiegen. Er ist energiereich und wird als Treibstoff für Luftschiffe und industrielle Prozesse genutzt. Aber er hat die Welt noch tiefgreifender verändert: Kreaturen aus Mythen und Legenden tauchen aus den Nebeln auf und jedem kann es passieren, dass ihm Flügel oder Hörner, Hufe oder Klauen wachsen.
Schwarzwald 1912: Im mondänen Hotel Waldesruh scheint die Welt noch in Ordnung. Man will hier die Silvesterfeier ungestört von den Vorgängen am Rhein verbringen. Aber der Æther hat auch diesen Rückzugsort verändert und der Glasberg hat seinen grünen Gipfel enthüllt. Religiöse Fanatiker und eine uralte Wesenheit stören die Feierlichkeiten. Begleiten Sie die adelige Freifrau Minerva von Rappenfeld und den Unternehmer Falk Bischoff durch die Unruhen dieser besonderen Nacht.
Falk entdeckt, dass das Glas des Glasbergs besondere Kräfte hat. Die Vorgänge der Silvesternacht haben Folgen: Baden-Baden wird durch eine seltsame Krankheit bedroht, die Kinder grausam sterben lässt. Finden Falk und Minerva die Ursache? Und können sie den Widersacher, der hinter allem steckt, schließlich besiegen oder wird es im Finale am Rhein zu einem Scharmützel kommen, welches in weltweitem Krieg enden könnte?
Was in WALDESRUH beginnt, nimmt in GLASBERG seinen Lauf und endet actionreich und dramatisch in RHEINGOLD. In der Steampunk-Welt von Anja Bagus gibt es alles, was das Herz begehrt: starke Frauen, Soldaten, Beamte und Monster, Action und Romantik.
Die drei Bücher erhält man im Rahmen des Indie-Festivals noch bis zum 22.02.2017 vergünstigt. WALDESRUH wäre als Print-Ausgabe 312 Seiten dick, GLASBERG hätte 378 Seiten und RHEINGOLD käme mit 307 Seiten. Alle drei eBooks erhält man derzeit für jeweils nur 1,19 Euro.
Die Erfinder der Netflix-Erfolgsserie STRANGER THINGS hatten mit dem Konzept sagenhafte 19 Sender angesprochen, die alle abgewunken hatten, bis Netflix zugriff. Was dann daraus wurde, wissen wir alle: Die Seriensensation 2016.
Matt und Ross Duffer haben kürzlich bestätigt, dass es über die zweite Staffel hinaus noch weitere Seasons geben wird. Allerdings will man das Thema nicht bis in alle Ewigkeit tot reiten.
Matt Duffer sagte, dass man nicht wie andere Serien enden möchte, die irgendwann den Drive verlieren und nur weitergeführt werden, weil sich noch Geld damit verdienen lässt, »man sollte aufhören, wenn man am Besten ist«. STRANGER THINGS wird nach seinen Vorstellungen insgesamt vier oder fünf Staffeln haben. Allerdings fügte er hinzu, dass es durchaus auch noch mehr sein könnten, falls sie noch etwas zu erzählen haben, und dass die Serie ein definiertes Ende haben wird.
Die zweite Season STRANGER THINGS startet zu Halloween auf Netflix.
Promografik STRANGER THINGS Copyright Netflix
Die humoristische Fox-Serie LUCIFER, in der der Teufel die Schnauze von der Hölle voll hat, seinen Job quittiert und fortan auf der Erde ein Lotterleben führt, und dann durch Zufall einer Polizistin bei Fällen hilft, kommt beim Publikum (und damit bei den Werbetreibenden) offenbar so gut an, dass der als überaus absetzungsfreudig berüchtigte Sender Fox der Show eine dritte Staffel spendiert. LUCIFER hat derzeit pro Folge ungefähr 300000 mehr Zuschauer als das mit viel Werbung promotete Fox-Zugpferd GOTHAM. Ob die Produzenten dafür einen Handel mit dem Teufel abschließen mussten ist unbekannt.
LUCIFER erfindet das Fernsehen nicht neu, aber es bietet kurzweilige, leichte Unterhaltung, ohne dabei zu seicht zu werden, mit einem herausragenden Tom Ellis als Hauptdarsteller.
Die erste Staffel von LUCIFER hatte nur 13 Episoden und startete in der Midseason, aufgrund des Erfolgs durfte man dann im Fortsetzungsjahr bereits 22 Episoden realisieren. Auch Staffel drei wird so viele Folgen haben.
Während wir noch auf IRON SKY: THE COMING RACE warten, tut sich unerwartet Neues, denn es ist ein weiteres Projekt in der Pipeline. Es trägt den Titel IRON SKY: THE ARK und ist eine chinesisch-finnisch-kanadische Coproduktion. Die erzählt die Geschichte zweier chinesischer audiophiler Studienabbrecher, die sich bemühen, ein mysteriöses Signal vom Mond zu entschlüsseln, und sich mit einem Mal in einem Kampf gegen die Mutter aller Verschwörungstheorie-Organisationen befinden: Die Illuminati.
Die Produktion soll später in 2017 in Beijing (Peking) beginnen.
Der Teaser ist auf jeden Mal schon mal episch!
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Es gibt einen neuen Trailer zur Animé- und Manga-Verfilmung GHOST IN THE SHELL, in der Scarlett Johansson die vollvercyberte Polizeioffizierin Motoko Kusanagi spielt. In weiteren Rollen Michael Wincott und Michael Pitt, Regie führt Rupert Sanders nach einem Drehbuch von Jamie Moss.
Deutschlandstart ist am 30. März 2017.
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Nachdem Kevin Smith einige Ausflüge ins Superhelden-Genre hinter sich brachte (Regie bei Episoden von THE FLASH und SUPERGIRL), will er sich wieder eigenen Projekten widmen. Eigentlich war CLERKS III geplant, der ist jetzt aber offenbar erst einmal auf Eis gelegt worden. Auf Twitter schrieb er, dass sein nächstes Filmprojekt JAY AND SILENT BOB REBOOT heißen wird und dass Jay Mewes involviert sein wird. Smith wird wie immer Silent Bob spielen.
Die beiden Figuren traten zum ersten Mal 1994 in CLERKS in Erscheinung, wo sie vor dem Laden herumlungerten und Drogen verkauften. Danach tauchten sie in MALLRATS (1995), CHASING AMY (1997) und DOGMA (1999) auf, bevor sie 2001 ihren eigenen Film bekamen: JAY AND SILENT BOB STRIKE BACK. Danach waren sie noch in CLERKS II zu sehen (2006).
Der eigentlich geplante CLERKS III wurde offenbar auf Eis gelegt und MALLRATS 2 wird nach Smiths Angaben ins Fernsehen wandern. Auf Instagram zeigte er auch noch die erste Seite eines Drehbuchs zu JAY AND SILENT BOB REBOOT.
Laut den Aussagen des Regisseurs reisen die Jungs aus Jersey nach Hollywood, um ein Reboot des Films BLUNTMAN & CHRONIC zu verhindern, den sie abgrundtief hassen. Dabei wird sich der neue Film offenbar über den Reboot‑, Remake- und Reimagining-Wahn lustig machen, der seit Jahren in Hollywood grassiert. Wie immer wird es haufenweise Cameos geben. Angeblich hat Miramax bereits grünes Licht gegeben und die Produktion soll im Sommer 2017 beginnen.
Promofoto JAY AND SILENT BOB Copyright Miramax, Dimension Films und View Askew Productions
Das für Ende letzten Jahres angekündigte und auf (inzwischen) Mai 2017 (ursprünglich März 2017) verschobene Virtual Reality-Spiel STAR TREK BRIDGE CREW ermöglicht es einem Team von vier Personen die Brückenbesatzung eines Sternenflottenschiffes zu spielen. Bisher zeigten die Demos dabei leider nur die Brücke der USS Aegis, eines Schiffs aus J. J. Abrams’ Reboot-Universum, also der sogenannten Kelvin-Zeitlinie.
Und jetzt die Überraschung: Der neueste Screenshot aus dem Hause Ubisoft beinhaltet eine Kommandozentrale im Stil der Originalserie, also die aus den 1960ern. Und das ist tatsächlich die Brücke der USS Enterprise. Man spielt allerdings nicht Kirk und Co, sondern eine andere Crew, aber egal!
Wie geil ist das denn?
STAR TREK BRIDGE CREW erscheint am 20. Mai 2017 für Playstation VR, Oculus Rift und HTC Vive. Man wird es online in Vierergruppen oder solo spielen können.
Es war ein hartes Stück Arbeit, künstlich erschwert durch Fehler in WordPress-Themes, aber es ist vollbracht: PhantaNews hat einen Tapetenwechsel bekommen. Das nun verwendete Theme ist endlich ein responsives, das bedeutet, der Inhalt wird auf den Bildschirmen unterschiedlicher Gerätegrößen gut angezeigt, ohne dass ich auf irgendwelche mobil-Plugins zurückgreifen muss. Ein weiterer Vorteil ist, dass ich mich von verschiedenen Altlasten im alten Theme trennen konnte.
An verschiedenen Ecken muss ich noch nachbessern, beispielsweise ragt der Seitenheader bei der Ansicht auf Smartphones noch in Stellen, wo er nicht hingehört. An ein paar Stellen werde ich noch Übersetzungen einpflegen müssen, bzw. überhaupt die Stelle finden, an der ich übersetzen muss. Deswegen steht im Kommentarfeld oben links noch »Comment«.
Der Bilderslider für Feature-Artikel oben rechts in der Seitenleiste zeigt das alte Bildformat, das passt da aber nicht hin, deswegen sind die Bilder rechts abgeschnitten. Neue Feature-Bilder werden dann das korrekte Format haben.
Aber das und andere sind alles Dinge, die jetzt nach und nach erledigen kann.
Weiterhin viel Spaß mit PhantaNews!
p.s.: Wenn ihr irgendwo einen Fehler seht, wäre ein Kommentar klasse.
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