Blizzard beendet Unterstützung für Windows XP und Vista

Mal im Ernst: wer heu­te noch mit Win­dows XP unter­wegs ist, dem gehört der Rech­ner sofort abge­nom­men, denn er ist eine Gefahr für sich und ande­re im Netz. Das Ser­vice­en­de wur­de bereits 2009 ange­kün­digt, seit 2014 wer­den kei­ne Sicher­heits­lü­cken mehr gefixt, noch damit lau­fen­de Rech­ner sind also ver­mut­lich Viren­schleu­dern und hän­gen in Bot­net­zen. Ähn­lich sieht es mit Vis­ta aus, da war das Ser­vice­en­de bereits 2012 ange­kün­digt wor­den, ab dem 11. April die­sen Jah­res ist auch hier nach Ver­län­ge­rung end­gül­tig Schluss mit Sicher­heits­up­dates.

Bliz­zard Enter­tain­ment kün­dig­te vor kur­zem in sei­nen US-ame­ri­ka­ni­schen Foren an, dass alle ihre Pro­duk­te ab irgend­wann in 2017 Win­dows XP und Vis­ta nicht mehr unter­stüt­zen wer­den. Man könn­te jetzt anneh­men, dass die Soft­ware schon noch wei­ter dar­un­ter läuft und man nur kei­nen Sup­port mehr von Bliz­zard erhält, wenn man die fos­si­len Betriebs­sys­te­me wei­ter nutzt. Tat­säch­lich sag­te aber Com­mu­ni­ty Mana­ger Spy­ri­an, dass bei­spiels­wei­se World of War­craft, Hearth­stone, Star­Craft II, Dia­blo III oder Heroes of the Storm ihre Funk­ti­on unter XP und Vis­ta ein­stel­len wer­den.

Wie­vie­le Nut­zer davon tat­säch­lich betrof­fen sind ist schwer abzu­schät­zen. Man wird das aller­dings in den Foren nach­le­sen kön­nen, wo sich die Geheu­le-Bei­trä­ge sicher­lich häu­fen wer­den wenn es tat­säch­lich so weit ist.

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Stefan Holzhauer

AutorIn: Stefan Holzhauer

Meist harm­lo­ser Nerd mit natür­li­cher Affi­ni­tät zu Pixeln, Bytes, Buch­sta­ben und Zahn­rä­dern. Kon­su­miert zuviel SF und Fan­ta­sy und schreibt seit 1999 online dar­über.

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