Meist harmloser Nerd mit natürlicher Affinität zu Pixeln, Bytes, Buchstaben und Zahnrädern. Konsumiert zuviel SF und Fantasy und schreibt seit 1999 online darüber.
Bei Emmerich Books & Media ist gestern der zweite Roman aus der ALKATAR-Reihe von Anja Fahrner erschienen. Er trägt den vollständigen Titel ALKATAR – DER ERBE. Zum Inhalt:
Planet Zadeg, 2592 – 500 Jahre nach dem Scheitern der Menschenmission beherrschen reiche Händler mit Hilfe des Militärs eine primitive Welt der Armut. Um ihre Warenkonvois vor den menschenfressenden Kreaturen in der Wildnis zu schützen, züchten sie Kriegersklaven mit übermenschlichen Fähigkeiten.
Einer ihrer Kriegersklaven ist Alvan, ein Kämpfer mit außergewöhnlich ausgeprägten Sinnen. Als eine geheimnisvolle Händlerin Kontakt zu ihm aufnimmt, um ihn über seine wahre Herkunft aufzuklären, verwehrt er sich ihren Worten. Kurz darauf sendet ihn ein dubioser Offizier allein in die von Bestien verseuchten Ruinen einer unbekannten Kultur, um eine Frauengruppe zu befreien. Die vermeintliche Todesmission wird zu einer Reise in eine fremde Welt, zur Begegnung mit einer erschütternden Wahrheit.
Band zwei kann auch ohne Vorkenntnisse des ersten Buches gelesen werden, Ebenfalls im Buch enthalten ist die Kurzgeschichte DIE ERBEN DER VERBANNTEN, welche bislang nur als separates E‑Book erschien, sowie ein Interview mit der Autorin.
Das Taschenbuch hat eine Größe von 20,3 x 12,7 x 2,9 cm und einen Umfang von 448 Seiten. Es kostet 16,00 Euro. Die eBook-Fassung bekommt man für faire 4,95 Euro. Beziehen kann man die Printfassung über die Verlagsseite oder via Amazon, das eBook gibt es ebenfalls bei Amazon.
Coverabbildung Copyright Emmerich Books & Media
Als ich gestern berichtete, dass Amazon Publishing mit KNV kooperiert, um seine gedruckten Bücher auch über den Buchhandel verkaufen zu können, prophezeihte ich Widerstand des Buchhandels. Aber um eine solche Reaktion vorherzusehen benötigt man in #neuland weder die Fähigkeiten eines Nostradamus, noch eine Kristallkugel.
Die Ankündigung von Amazon Publishing, seine deutschsprachigen Titel als Printbücher über das Barsortiment KNV dem stationären Buchhandel anzubieten, stößt unter Buchhändlern auf breite und heftige Ablehnung.
Nein! Damit konnte ja keiner rechnen!
Thalia winkt ab (deren Methoden, um kleine Buchhändler als Konkurrenzen aus dem Rennen zu drücken sind seit Jahren aus einschlägigen Medienberichten bekannt). Aber auch Christian Rietmüller von Osiander und Hartmut Falter von der Mayerschen beklagen sich darüber, dass sie »die Gefahr einer absehbaren Totalabhängigkeit des Selfpublishing-Marktes von Amazon« sehen.
Ja, dank der grottenschlechten und allzu oft abzockerischen Selfpublishing-Angebote der Branche ist der Onlinehändler aus Seattle hier mit weitem Abstand Primus.
Nur geht es bei Amazon Publishing gar nicht um Selfpublishing, denn dabei handelt es sich um einen Verlag, der in seinen Imprints Bücher zu verschiedenen Genres verlegt. Wir reden bei diesem Thema nicht über Selfpublishing – und die Bücher der Amazon-Tochter CreateSpace kann man bis heute überhaupt nicht im Buchladen kaufen. Haben die hohen Herren aus den Totholz-Tempeln das nicht begriffen?
Auch der gesamte restliche Börsenblatt-Artikel stellt auf Selfpublishing ab. Thema offensichtlich weit verfehlt. Außerdem könnte die Branche im Bereich Selfpublishing ja auch einfach mal ein für Selfpublisher brauchbares, faires Angebot mit ähnlich guten Konditionen wie Amazon schaffen. Dann wäre die Dominanz schnell vorbei. Solange man jedoch nur auf schnell gedrehtes Geld schielt … Aber das geht, wie bereits gesagt, am Thema komplett vorbei, ebenso wie die Tatsache, dass danach über eReader schwadroniert wird, und wie toll doch angeblich die verschiedenen Ausprägungen des Tolino sind. Auch das geht meilenweit am Kern vorbei, denn bei der Zusammenarbeit zwischen Amazon und KNV geht es in erster Linie um Printbücher. Worüber schwafeln die da also alle? Haben die das Thema nicht verstanden? Nehmen die Drogen? Liegt es am Adrenalin aufgrund der Aktion KNVs?
Der Punkt ist: Amazon Publishing ist ein Verlag, der seine Bücher über den Buchhandel verkaufen möchte. Das geschieht via KNV mit höchstwahrscheinlich handelsüblichen Konditionen, da das Angebot Amazon Publishings im deutschen Buchmarkt viel zu unbedeutend ist, um Mörder-Konditionen raushauen zu können.
Aber statt sich zu freuen, dass sie auf diesem Weg endlich was vom Kuchen abbekommen, geht das übliche Heulen und Zähneklappern einer fossilen Branche los, wenn der Begriff »Amazon« fällt.
Und weiter: Was soll die Weigerung, die Bücher eines Verlags zu verkaufen, wenn Kunden danach fragen? Ist das Kundenservice? Ist es nicht, im Gegenteil, der so gefoppte Kunde bestellt beim nächsten Mal sofort bei Amazon und ist möglicherweise für den stationären Handel verloren.
Aber eine andere Frage ist viel wichtiger: Wie unfassbar arrogant und unverschämt ist es, die Produkte eines Verlages hochherrschaftlich nicht verkaufen zu wollen? Klar, wenn es um extreme Inhalte gehen würde, wie beispielsweise Volksverhetzung oder Aufruf zu Gewalt, dann könnte ich verstehen, wenn Buchhändler sich weigern, die Produkte eines Verlags zu vertreiben. Aber wenn es um ganz normale Belletristik geht, dann muss man sich fragen, ob der Buchhandel seine Position hier nicht schlicht missbraucht, wenn er einen Verkauf ablehnt? Welche Verlage wird es als nächstes treffen?
In meinen Augen ist das äußerst bedenklich. Und das erwartete »Mimimi!« aus Richtung Buchhandel ein weiterer Beweis für die Rückständigkeit einer Branche angesichts des digitalen Wandels.
Und da ist er, ein erster Teaser für den AVENGERS: INFINITY WAR, der in den USA am 4. Mai 2018 starten wird (bei uns bereits am 26. April).
Im Film treffen die AVENGERS auf die GUARDIANS OF THE GALAXY und er soll den Abschluss der ersten Ära des Marvel Cinematic Universe bedeuten – denn es werden nicht alle Helden überleben, und danach soll alles anders werden.
Das bedeutet, dass Marvel einen Reset durchführt und nach INFINITY WAR mit neuen Helden und neuen Stilen weiter machen will. Das ist sicher auch notwendig, damit nach gut 20 Filmen keine Sättigung eintritt. Wobei ich davon ausgehe, dass man insbesondere die neueren Helden aus dem MCU noch weiter wird begleiten dürfen.
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Von der SFX-Schule Artfx stammt der Science Fiction-Kurzfilm DFAULT. Er zeigt Diane, ein Androiden-Hausmädchen, das Freiheit von ihrem tyrannischen Besitzer sucht.
Realisiert wurde der Film von Amaury Rospars, Wilson Virassamy Sacri, Jory Bertand und Nina Chlodnik.
Weitere Informationen auch auf der Facebookseite zum Film (allerdings nur in französischer Sprache).
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Wie bekannt ist, verlegt Amazon auch selbst über seinen Verlagsableger Amazon Publishing deutschsprachige Bücher. Die gab es bislang nur beim Onlineversender selbst. Das hat sich seit gestern geändert, denn Amazon hat einen Vertrag mit dem Barsortimenter KNV geschlossen. Damit sind die ca. 800 Amazon Publishing-Bücher im Buchhandel bestellbar.
Theoretisch.
Denn wie wir aus vergangenen Szenarien wie beispielsweise dem Verkauf von Kindle-Geräten über den Buchhandel im Rahmen von Amazon Source wissen, weigern sich viele Händler schlichtweg mit dem »bösen Feind« zusammenzuarbeiten. Da hilft dann auch nicht die Einsicht, dass man selbst ordentlich mit am Kuchen verdienen würde und überlässt Amazon lieber komplett das Feld. Was dazu führen kann, dass der Kunde dort beim nächsten Mal direkt bestellt, statt beim unwilligen Buchhändler.
Aktuell ist das Angebot Amazon Publishings noch eher überschaubar und vor allem recht unbedeutend, echte Blockbuster findet man darunter nicht. Aber nach dieser Ankündigung könnte man sich vorstellen, dass vielleicht auch mal ein namhafter Bestsellerautor über Amazons Verlagssparte veröffentlicht, und spätestens dann werden die Buchhändler umdenken müssen, wenn sie am Hype mitverdienen möchten.
Offen ist, welche Konditionen Amazon und KNV ausgehandelt haben, aber ich gehe angesichts des überschaubaren Portfolios nicht davon aus, dass der Barsortimenter dem Onlinehändler bessere eingeräumt hat, als anderen Verlagen.
Gerade für Phantastikfreunde hat das Angebot von Amazons Verlagssparte über das Imprint 47North einiges zu bieten (beispielsweise Charlie N. Holmbergs PAPIERMAGIER-Reihe). Allerdings würde ich persönlich ohnehin eher auf die viel praktischere eBook-Version zurückgreifen.
2015 hatte ich das letzte Mal auf den via Crowdfunding finanzierten Film THE NINGYO hingewiesen, der 2016 fertig werden sollte, damals gab es einen Trailer. Wie immer bei solchen Produktionen hat das etwas länger gedauert, aber seit 18 Stunden steht die erste Episode mit einer Länge von knapp über 27 Minuten bereit.
Professor Marlowe finds a piece of a map pointing to the place where the Ningyo, a mythical Japanese creature, could be found. The legend claims whomever consumes its flesh will attain remarkable longevity. He presents the project to his peers, who mock and dismiss him as a fraud. He decides to risk everything and go after the Ningyo on his own in hopes to bring to light what could be one of the greatest contributions to science. What he could not anticipate is that, in his search, he is confronted with a choice that puts the very foundations of his morality to the test.
Erschaffen wurde das Ganze von Miguel Ortega und Tran Ma, Ortega führte auch Regie.
Ansehen kann man sich Episode eins von THE NINGYO auf Vimeo.
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THE AERONAUTS ist ein Pitch von Jack Thorne (THE FADES), das auf einer wahren Begebenheit basiert. Es geht um ein Pärchen von Luftfahrtpionieren, Amelia Wren und James Glaisher, die im Jahr 1862 mit einem Ballon aufbrechen, um höher als jeder andere vor ihnen zu fliegen. Übrigens auch höher als jeder danach in einem offenen Ballon und ohne Sauerstoffgerät. Sie machen atemberaubende Entdeckungen, aber sind auch gezwungen, um ihr Leben zu kämpfen. In der wahren Geschichte stieg Glaisher allerdings nicht mit einer Frau auf, sondern mit seinem Kollegen Henry Coxwell.
Amazon hat zugeschlagen, um daraus einen Streamingfilm zu machen, Eddie Redmayne (FANTASTIC BEASTS) und Felicity Jones (ROGUE ONE) befinden sich in Gesprächen als Besetzung für die Hauptrollen. Es produziert Todd Lieberman (BEAUTY AND THE BEAST) für Mandeville Films zusammen mit David Hoberman. Regie soll Tom Harper (PEAKY BLINDERS, MISFITS) führen.
Bild: zeitgenössische Darstellung der Rekordfahrt Glaishers, Public Domain
TRÜBERBROOK erzählt eine Mystery-Geschichte in einem alternativen Deutschland des Kalten Kriegs der 1960er Jahre, in der ein junger amerikanischer Wissenschaftler namens Hans Tannhauser den abgelegenen Ort Trüberbrook besucht und dort mit merkwürdigen Vorkommnissen konfrontiert wird. Wird er am Ende gar die Welt retten müssen?
Noch ein weiteres Point&Click? Höre ich den geneigten Leser fragen. Ja, aber allein die Tatsache, dass die Szenarien nicht am Computer erstellt werden, sondern alle in Handarbeit als Miniaturen entstehen finde ich ganz großartig und das erinnert an Stop-Motion-Produktionen von Aardman Animations (WALLACE & GROMIT, SHAUN THE SHEEP).
TRÜBERBROOK wird zudem für viele Plattformen erscheinen, geplant sind Windows, Mac, Linux, Xbox One, PlayStation4 und Nintendo Switch.
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Als der Kommunikations-Satellit der Mars-Kolonie beschädigt wird, bricht Emilia Riley zu einer scheinbar harmlosen Reparaturmission auf.
ICARUS hat auf Indie-Festivals einen Haufen Preise gewonnen. Produziert wurde der SF-Kurzfilm von Frame 48, unterstützt wurde das Ganze vom Dodge College of Film & Media Arts.
Es spielen Jason Tobias, Julia Farino, Thurston Hill und Sean Burgos. Regie führte Tom Teller nach einem Drehbuch von Andrew Guastaferro.
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Phantastik-Freunde mit einem eBook-Reader aufgemerkt: Bei Humble Bundle gibt es mal wieder einen »Stapel« eBooks aus dem Bereich SF & Fantasy für kleines Geld.
Enthalten sind Bücher zahlloser namhafter Autoren, wie beispielsweise Jeff VanderMeer, Peter S. Beagle, Tad Williams, Patricia A. McKillip, Bruce Sterling, Cory Doctorow, Alastair Reynolds, Brandon Sanderson und Nancy Kress.
Die eBooks sind selbstverständlich DRM-frei und liegen als pdf, mobi (Kindle) sowie epub vor.
Wie immer gibt es verschiedene Bezahl-Stufen für die man unterschiedliche eBook-Pakete erhält. Das Ganze beginnt bei einem Dollar (ungefähr 0,85 Euro), um alle Bücher zu bekommen, muss man 18 Dollar (ca. 15,32 Euro) berappen.
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