DRAGONLANCE kehrt zurück: Weis, Hickman und Manganiello bei Wizards Of The Coast

Dan Ayoub mit Margaret Weis, Tracy Hickman, Laura Hickman und Joe Manganiello

Wer in den 1980ern ADVANCED DUNGEONS & DRAGONS gespielt hat, für den war DRAGONLANCE ver­mut­lich eines der prä­gen­den Erleb­nis­se: die Welt Krynn, die Dra­chen­lan­ze, Rais­t­lin, Tanis, Tas­s­le­hoff (ich hab das damals auch gespielt). Die ori­gi­na­le CHRO­NIC­LES-Tri­lo­gie von Mar­ga­ret Weis und Tra­cy Hick­man ver­kauf­te sich über 35 Mil­lio­nen Mal und mach­te das Set­ting zu einem der belieb­tes­ten in der gesam­ten D&D‑Geschichte. In den letz­ten Jah­ren war es aller­dings still gewor­den um Krynn, zumin­dest was offi­zi­el­le D&D‑Produkte anging. Doch das ändert sich gera­de.

Dan Ayoub, seit Juli 2025 neu­er Chef der D&D‑Franchise beim Rech­te­inha­ber Wizards of the Coast, hat im Okto­ber 2025 auf X ein Foto geteilt, das ihn zusam­men mit Weis, Tra­cy Hick­man, des­sen Frau Lau­ra Hick­man und Schau­spie­ler Joe Man­gani­ello im WotC-Haupt­quar­tier in Ren­ton, Washing­ton zeigt. Ayoubs Kom­men­tar:

When I took over D&D, I had some very spe­ci­fic folks I wan­ted to bring back to The Table. Today, I had the honor of wel­co­ming the­se folks back home. Ama­zing things ahead

Man­gani­ello pos­te­te das glei­che Bild auf Insta­gram mit »WE’RE BACK«, Tra­cy Hick­man schrieb auf Face­book: »Some­thing is coming…« Was genau, wur­de nicht ver­ra­ten. Man­gani­ello trug auf dem Foto wenig sub­til ein DRA­GON­LAN­CE-T-Shirt.

Die Bezie­hung zwi­schen den DRA­GON­LAN­CE-Schöp­fern und WotC war zuletzt alles ande­re als har­mo­nisch. 2020 ver­klag­ten Weis und Hick­man Wizards, nach­dem eine ver­trag­lich ver­ein­bar­te Roman­tri­lo­gie ein­sei­tig gestoppt wor­den war. Die Kla­ge wur­de spä­ter ohne Urteil zurück­ge­zo­gen. Man­gani­ello, beken­nen­der DRA­GON­LAN­CE-Fan und im TTRPG-Umfeld bekannt durch sei­nen D&D‑Charakter Ark­han der Grau­sa­me (unter ande­rem bei CRITICAL ROLE), arbei­te­te par­al­lel an einer Live-Action-DRA­GON­LAN­CE-Serie, bestä­tig­te aber im Febru­ar 2024, dass WotC kein Inter­es­se an dem Pro­jekt hat­te. Er ver­such­te sogar, die DRA­GON­LAN­CE-Rech­te zu kau­fen, wur­de aller­dings abge­wie­sen. Dass jetzt alle gemein­sam am WotC-Haupt­quar­tier ste­hen, dürf­te am Füh­rungs­wech­sel lie­gen: Ayoub über­nahm, nach­dem Crea­ti­ve Direc­tor Chris Per­kins und Game Direc­tor Jere­my Craw­ford zu Dar­ring­ton Press (CRITICAL ROLE) gewech­selt waren; die bei­den hat­ten in den ver­gan­ge­nen Jah­ren eini­ge äußerst frag­wür­di­ge Ent­schei­dun­gen bei WotC getrof­fen.

Bereits auf der Gen­Con 2024 hat­ten Weis und Hick­man die Roman­tri­lo­gie DRAGONLANCE LEGACIES ange­kün­digt. Der ers­te Band, WAR WIZARD, erzählt die Geschich­te des Magi­ers Magi­us und des Rit­ters von Sol­am­nia Huma Dra­chen­tö­ter und erscheint am 4. August 2026 bei Ran­dom House Worlds (352 Sei­ten, Hard­co­ver). Auf die Fra­ge, ob die Hand­lung mit Richard A. Knaaks THE LEGEND OF HUMA kol­li­die­re, ant­wor­te­te Weis: »This is our sto­ry«. Auf die Fra­ge nach Has­bros Betei­li­gung ver­wies sie ledig­lich auf Ran­dom House Worlds als Ver­lag.

Die Roman­tri­lo­gie war zum Zeit­punkt des WotC-Tref­fens aller­dings bereits ange­kün­digt, das Foto muss also auf etwas dar­über hin­aus hin­deu­ten. Die Spe­ku­la­tio­nen rei­chen von einer Wie­der­be­le­bung der TV-Serie über ein neu­es Quel­len­buch bis hin zu einem Com­pu­ter­spiel. Für ein Quel­len­buch spricht, dass das letz­te D&D‑Produkt für Krynn, DRAGONLANCE: SHADOW OF THE DRAGON QUEEN (2022), laut Poly­gon gera­de ein­mal 20 Sei­ten Set­ting­in­for­ma­tio­nen ent­hielt. Laut Weis soll es im August 2026 Neu­ig­kei­ten geben, pas­send zum Erschei­nungs­ter­min von WAR WIZARD.

Erfah­rungs­ge­mäß tun Stu­di­os aller­dings nichts lie­ber, als Pro­jek­te zu beer­di­gen, ins­be­son­de­re WoTC hat in der Hin­sicht einen schlech­ten Ruf, aber die Zei­chen schei­nen dies­mal gut zu ste­hen; man darf also gespannt sein, was dar­aus wird.

Bild: Dan Ayoub auf X

Free League Publishing: Sommer-Sale gestartet

Free League Summer Sale - fliegender Katezroboter aus Electric State über Wiese

Der äußerst umtrie­bi­ge Spie­le­ver­lag Free League Publi­shing hat sei­nen jähr­li­chen Som­mer-Sale eröff­net. Bis zum 16. Juli bie­tet das Stu­dio im eige­nen Web­shop Rabat­te von 40 Pro­zent auf zahl­rei­che Kern­re­gel­wer­ke, Star­ter-Sets und Brett­spie­le für den Pen-&-Paper- und Brett­spiel-Bereich. Auf aus­ge­wähl­te Arti­kel gewährt der Ver­lag Preis­nach­läs­se von bis zu 80 Pro­zent.

Die Akti­on umfasst einen Groß­teil des Port­fo­li­os, dar­un­ter bekann­te Pen-&-Paper-Titel wie DRAGONBANE, THE ONE RING, BLADE RUNNER THE ROLEPLAYING GAME sowie ALIEN THE ROLEPLAYING GAME. Auch VAESEN, TALES FROM THE LOOP und THE WALKING DEAD UNIVERSE ROLEPLAYING GAME sind Teil der Rabatt­ak­ti­on.

Titel, die über das Sub­la­bel Free League Work­shop ver­trie­ben wer­den – dazu zäh­len etwa MÖRK BORG oder OUTGUNNED – sind von der Akti­on aus­ge­schlos­sen. Alle Ange­bo­te fin­det man unter https://​free​le​ague​pu​bli​shing​.com.

Pro­mo­gra­fik Copy­right Free League

XBox Game Pass: Microsoft »pausiert« Deals für Spiele von Drittanbietern

Game Pass Logo

Wie ein Bran­chen­ve­te­ran berich­tet, hat Micro­soft die Unter­zeich­nung neu­er Deals für Dritt­an­bie­ter-Spie­le im Abon­ne­ment-Dienst »Game Pass« vor­erst aus­ge­setzt. Die Ent­schei­dung soll vie­le betrof­fe­ne Ent­wick­ler­stu­di­os völ­lig unvor­be­rei­tet getrof­fen haben, da die­se ihre Finan­zie­rung fest auf eine Auf­nah­me in den Kata­log aus­ge­rich­tet hat­ten.

Die plötz­li­che Kurs­än­de­rung bei Micro­soft sorgt in der Spie­le­indus­trie für erheb­li­che Ver­un­si­che­rung. Nach­dem der Game Pass lan­ge Zeit als ver­läss­li­cher Part­ner für die Vor­fi­nan­zie­rung von Ent­wick­lungs­bud­gets und als Instru­ment zur Sicht­bar­keits­stei­ge­rung galt, fal­len nun für vie­le Stu­di­os wich­ti­ge Ein­nah­me­quel­len weg oder wer­den zumin­dest unge­wiss.

Eine offi­zi­el­le Bestä­ti­gung sei­tens Micro­soft steht noch aus. Ob es sich bei die­ser Maß­nah­me um eine vor­über­ge­hen­de stra­te­gi­sche Neu­aus­rich­tung oder eine dau­er­haf­te Abkehr vom bis­he­ri­gen Geschäfts­mo­dell han­delt, bleibt der­zeit offen. Für vie­le unab­hän­gi­ge Ent­wick­ler, deren Kal­ku­la­tio­nen auf der Ein­bin­dung in den GAME PASS basie­ren, ist die aktu­el­le Situa­ti­on exis­tenz­be­dro­hend.

Es ist das klas­si­sche Lehr­buch­bei­spiel für den schlei­chen­den Pro­zess der Ens­hit­ti­fi­ca­ti­on: Erst lockt man die Pro­du­zen­ten mit attrak­ti­ven Ver­spre­chen und güns­ti­gen Kon­di­tio­nen in das eige­ne Öko­sys­tem, um sie dann, sobald die Abhän­gig­keit groß genug ist, wie hei­ße Kar­tof­feln fal­len zu las­sen. Die­se über­mä­ßi­ge Bran­chen­macht erlaubt es Kon­zer­nen, nach Belie­ben den Ste­cker zu zie­hen und die Stu­di­os ste­hen am Ende mit lee­ren Hän­den da. Ein­mal mehr zeigt sich, dass man sich auf die Lau­nen der US-Tech-Rie­sen nicht ver­las­sen soll­te. Offen­bar braucht Micro­soft jeden Cent für KI-Slop, aller­dings mun­kelt man (nicht nur) in der Bran­che der­zeit auch dar­über, ob Micro­soft viel­leicht kom­plett aus dem Kon­so­len­markt aus­steigt, da man gegen die Kon­kur­renz ohne­hin nicht anstin­ken kann.

Game Pass-Logo Copy­right Micro­soft

EVE FRONTIER: CYCLE 6 SANCTUARY gestartet

Der Inhalt ist nicht verfügbar.
Bitte erlaube Cookies und externe Javascripte, indem du sie im Popup am unteren Bildrand oder durch Klick auf dieses Banner akzeptierst. Damit gelten die Datenschutzerklärungen der externen Abieter.

Fen­ris Crea­ti­ons hat heu­te mit CYCLE 6: SANCTUARY ein neu­es Update für das Hard­core-Sur­vi­val-MMO EVE FRONTIER ver­öf­fent­licht. Mit dem Update geht ein kom­plet­ter Ser­ver-Reset ein­her, der allen Spie­lern einen Neu­an­fang ermög­licht. Ergän­zend zum Start bie­tet das Stu­dio eine fünf­tä­gi­ge Test­pha­se für Inter­es­sier­te an, die bis­her kei­nen Zugang zum Foun­der-Pro­gramm hat­ten.

Das Update mar­kiert eine grund­le­gen­de Neu­aus­rich­tung des Spiel­erleb­nis­ses. Die Nut­zer star­ten nun in einer über­ar­bei­te­ten Anfangs­se­quenz, die als Tuto­ri­al fun­giert und die Über­le­bens­me­cha­ni­ken in der feind­se­li­gen Umge­bung ein­führt. Zen­tral für das Game­play in EVE FRONTIER ist ab sofort ein neu­es, modu­la­res Schiffs­sys­tem. Die bis­he­ri­gen fes­ten Schiffs­mo­del­le wur­den durch ein Root-Sys­tem ersetzt, bei dem Spie­ler ihr Schiff durch die Inte­gra­ti­on ver­schie­de­ner Kom­po­nen­ten indi­vi­du­ell spe­zia­li­sie­ren kön­nen.

Auch die Umwelt­be­din­gun­gen wur­den ver­schärft: Ster­ne agie­ren nun als akti­ve Gefah­ren­quel­len, die bei direk­ter Aus­set­zung Hit­ze auf den Schiffs­hül­len auf­bau­en, was tak­ti­sche Deckung hin­ter Trüm­mern oder Aste­ro­iden not­wen­dig macht. Die soge­nann­ten Fer­als, die KI-Geg­ner im Spiel, wur­den eben­falls über­ar­bei­tet und wei­sen nun ein dyna­mi­sches, unvor­her­seh­ba­res Ver­hal­ten auf.

Ein wei­te­rer Fokus liegt auf dem Aus­bau der spie­ler­ge­steu­er­ten Wirt­schaft. Durch die Ein­füh­rung eines auf Treib­stoff basie­ren­den Sys­tems soll Res­sour­cen­knapp­heit simu­liert wer­den. Treib­stoff ist essen­ti­ell für Basen, Rei­sen und indus­tri­el­le Pro­zes­se. Pas­send dazu wur­de der Cut­ting Laser als neu­es Werk­zeug inte­griert, das manu­el­les Zie­len erfor­dert und sowohl für den Abbau von Res­sour­cen als auch für den Kampf gegen Geg­ner und ande­re Schif­fe genutzt wer­den kann.

Zudem las­sen sich nun soge­nann­te »schla­fen­de Tore« (dor­mant Gates) ent­de­cken und reak­ti­vie­ren, um abge­le­ge­ne Gebie­te mit­ein­an­der zu ver­bin­den. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen sind unter www​.eve​fron​tier​.com zu fin­den.

Quel­le: Pres­se­mit­tei­lung

SUPGERGIRL – wirklich super?

Supergirl Poster - Supergirl sitzt mit Krypto über Wolken vor Sonnenaufgang

SUPERGIRL – Deutsch­land­start 24.06.2026

Kann Spu­ren von Spoi­lern ent­hal­ten
(Seht ihn euch an, bevor ihr die­se Kri­tik lest! Ich habe euch gewarnt!)

Wir erin­nern uns: Das DC Cine­ma­tic Uni­ver­se (wie hieß es noch gleich genau? Ich habs ver­ges­sen) von Zack Sny­der war – mit weni­gen Aus­nah­men – alles in allem eher eine Auf­ein­an­der­fol­ge von Pein­lich­kei­ten, als wirk­lich sehens­wert. Weil das auch den hohen Her­ren bei War­ner, den Rech­te­inha­bern an Super­man, Bat­man und Co, irgend­wann däm­mer­te, wit­ter­te man Mor­gen­luft, als James Gunn beim Maus-Haus auf­grund Mani­pu­la­tio­nen rech­ter Trol­le in Ungna­de gefal­len war, und man heu­er­te ihn an, um DC-Hel­den im Kino so erfolg­reich zu machen, wie die­ses gewis­se ande­re Comic-Uni­ver­sum.

Und es hät­te alles so schön sein kön­nen, denn prin­zi­pi­ell hat­te Gunn mit drei GUARDIANS OF THE GALA­XY-Fil­men bewie­sen, dass er es drauf hat. Und der SUPER­MAN-Film ließ dann auch hof­fen, dass es jetzt mit dem DC-Film-Uni­ver­sum berg­auf gehen könn­te, denn der wur­de all­ge­mein recht posi­tiv auf­ge­nom­men, eben­so wie David Coren­swet als der Kryp­to­nier mit der roten Bade­ho­se, auch wenn ich fand, dass es gewis­se Abzü­ge in der B‑Note gab.

Dass Gunn am Ruder (als Pro­du­zent, Regie führ­te Craig Gil­le­spie) noch kein Garant für gute Fil­me ist, zeigt SUPERGIRL.

Kommentar: Die Blu-Ray ist tot? Lang lebe die Blu-Ray!

Blu-Ray Face, Blu-Ray with a face made of drops

Ich habe noch einen Schrank vol­ler DVDs- und Blu-rays, in dem die Video-Kon­ser­ven ste­hen, die ich dort haben möch­te, weil ich mich nicht dar­auf ver­las­sen will, dass irgend­ein Strea­ming-Dienst sie mor­gen viel­leicht noch im Pro­gramm hat – wird er näm­lich nicht haben. Genau die­ses Argu­ment scheint inzwi­schen wie­der mehr Leu­te zu über­zeu­gen, denn ein bri­ti­sches Press­werk mel­det erstaun­li­che Zah­len.

Am 20. Juni 2026 wird die Blu-ray 20 Jah­re alt. Pünkt­lich zum Jubi­lä­um hat das bri­ti­sche Bran­chen­ma­ga­zin Tech­Ra­dar mit Kath Sum­mers­gill gespro­chen, Joint Group Head of Sales bei Key Pro­duc­tion Group, einem Her­stel­ler, der eigent­lich pri­mär Vinyl, Kas­set­ten und CDs fer­tigt, dane­ben aber eben auch Blu-rays und DVDs. Sum­mers­gills Aus­sa­ge zur Auf­trags­la­ge: ein Plus von über 10.000 Pro­zent bei Blu-ray-Bestel­lun­gen, ins­be­son­de­re im Bereich Blu-ray Audio, gemes­sen über die letz­ten acht bis zehn Jah­re. Für ein angeb­lich totes For­mat ist das eine ziem­lich bemer­kens­wer­te Haus­num­mer.

Belast­ba­rer als die Zah­len eines ein­zel­nen Press­werks sind die Daten der bri­ti­schen Enter­tain­ment Retail­ers Asso­cia­ti­on. Laut deren Jah­res­re­port für 2025 ist der phy­si­sche Video­markt ins­ge­samt zwar wei­ter geschrumpft, Blu-ray leg­te aber um drei Pro­zent zu, 4K-Blu-ray sogar um 19,5 Pro­zent. Best­ver­kauf­te Schei­be des Jah­res war WICKED. Steel­books und Son­der­edi­tio­nen spie­len dabei eine wach­sen­de Rol­le: Jede zehn­te 4K-Blu-ray-Ver­öf­fent­li­chung kam 2025 als Steel­book oder Spe­cial Edi­ti­on, und auf die­se Edi­tio­nen ent­fie­len 20 Pro­zent des gesam­ten 4K-Blu-ray-Umsat­zes in Groß­bri­tan­ni­en.

War­um das so ist, ist wahr­lich kein Mys­te­ri­um. Fil­me ver­schwin­den ohne Vor­war­nung aus den Strea­ming-Biblio­the­ken, wech­seln zu Kon­kur­ren­ten, bei denen man kein Abo hat, oder wer­den auch nach dem Kauf wie­der ein­kas­siert. Auf red­dit gibt es regel­mä­ßig Berich­te von Leu­ten, denen gekauf­te Fil­me bei Ama­zon Prime Video schlicht aus der Biblio­thek ver­schwun­den sind. Dazu kommt die völ­li­ge Abhän­gig­keit von der Inter­net­ver­bin­dung. Wer schon mal ver­sucht hat, einen 4K-Stream mit mäßi­ger deut­scher Band­brei­te zu schau­en und statt­des­sen ein mat­schi­ges 720p-Bild mit Buf­fe­ring-Pau­sen ser­viert bekam, weiß, wovon ich rede. Eine Schei­be im Play­er macht sol­che Pro­ble­me nicht. Und eben der zen­tra­le Punkt: Man kann zwar theo­re­tisch alle Mar­vel-Block­bus­ter bei Dis­ney+ sehen, aber nur so lan­ge, bis man das Abo kün­digt. Auf Sil­ber­schei­be kann man sie nach dem Kauf jeder­zeit aus dem Schrank zie­hen.

Sum­mers­gill zieht im Gespräch eine Par­al­le­le zum Vinyl, die auch ein­leuch­tet: Nie­mand erwar­tet, dass Schall­plat­ten oder Blu-rays das Strea­ming erset­zen, aber sie exis­tie­ren dane­ben, weil sie etwas ande­res bie­ten. Etwas, das man besitzt, anfas­sen und immer wie­der abspie­len kann, ohne dass eine Lizenz­ab­tei­lung in Bur­bank oder Seat­tle dar­über ent­schei­det, ob man das mor­gen noch darf.

Eine wich­ti­ge Rol­le spie­len dabei auch die unab­hän­gi­gen Labels, die hoch­wer­ti­ge Restau­ra­tio­nen her­aus­brin­gen und Fil­men damit über­haupt erst einen Grund geben, im Regal zu lan­den. Cri­ter­ion, Arrow Video, Kino Lor­ber, Shout Fac­to­ry und das BFI bedie­nen ein Publi­kum, das nicht unbe­dingt den nächs­ten Mar­vel-Film kon­su­mie­ren will, son­dern eine sorg­fäl­tig restau­rier­te Fas­sung eines Klas­si­kers in der best­mög­li­chen Bild- und Ton­qua­li­tät. Genau die­ses Publi­kum wächst offen­bar wie­der und das fin­de ich über­aus erfreu­lich, denn das bedeu­tet, dass wir mög­li­cher­wei­se Klas­si­ker in ver­bes­ser­ter Form bekom­men kön­nen.

Sony und LG haben sich Ende 2024 bezie­hungs­wei­se Anfang 2025 aus dem Blu-ray-Play­er-Geschäft zurück­ge­zo­gen, was als Sarg­na­gel für das For­mat gehan­delt wur­de. Ver­ba­tim und I‑O Data haben dage­gen erklärt, dass sie an der Disc fest­hal­ten. Wenn die Zah­len der ERA und die Auf­trags­la­ge bei Press­wer­ken stim­men, dann war das viel­leicht kei­ne Fehl­ent­schei­dung, son­dern Rea­li­täts­sinn. Zumin­dest ist die Lage der Blu-ray zum 20. Geburts­tag deut­lich bes­ser, als die Abge­sän­ge der letz­ten Jah­re ver­mu­ten lie­ßen. Und man bekommt nach wie vor nicht nur Play­er, son­dern auch reich­lich Medi­en; zudem wis­sen wir dass es äußerst umtrie­bi­ge chi­ne­si­sche Anbie­ter gibt, die ver­meint­lich vor­sint­flut­li­che Medi­en wie CDs oder sogar Com­pact-Cas­set­ten aus Cool­ness- und Life­style-Grün­den mit neu­en Play­ern ver­sor­gen (FiiO), ich bin sicher, dass aus der Quel­le auch qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ge DVD und Blu-Ray-Abspie­ler kom­men wer­den, wenn auch nur ein wenig Nach­fra­ge besteht – und die wird bestehen.

Wie sag­te schon Mark Twa­in: »Die Berich­te über mei­nen Tod waren eine Über­trei­bung.«

Russell T Davies: Hass gegen ihn begann mit Trans-Figur in DOCTOR WHO

Russel T Davies 2025

Zur Mel­dung neu­lich, dass die BBC das DOCTOR WHO-Weih­nachts­spe­cial gestri­chen hat und Rus­sell T Davies geht, passt ein Inter­view, das Davies kurz vor­her der Huff­Post UK gege­ben hat­te. Eigent­lich ging es dar­in um sein neu­es Chan­nel-4-Dra­ma TIP TOE, das sich mit Online-Radi­ka­li­sie­rung und Hass gegen LGBTQ+-Menschen beschäf­tigt. Im Rück­blick  und dem Zusam­men­hang mit DOCTOR WHO bekom­men sei­ne Aus­sa­gen eine neue Per­spek­ti­ve.

Davies sagt, der Hass im Netz gegen ihn habe in genau dem Moment ange­fan­gen, als er eine Trans-Figur in DOCTOR WHO ein­ge­führt hat. Gemeint ist Rose, gespielt von Yas­min Fin­ney aus HEARTSTOPPER, die 2023 in den 60-Jah­re-Spe­cials als Toch­ter von Don­na Noble ein­ge­führt wur­de. Seit­dem habe das nicht mehr auf­ge­hört »mit Wahn­sin­ni­gen und Idio­ten« (Zitat Davis), und das schwap­pe inzwi­schen aus dem Netz in die rea­le Welt.

TIP TOE selbst behan­delt genau die­se The­men, mit Alan Cum­ming und David Mor­ris­sey als zwei Nach­barn, die in einer immer stär­ker pola­ri­sier­ten Gesell­schaft anein­an­der­ge­ra­ten. Davies sagt, er habe das schrei­ben müs­sen, weil er sehe, wie sehr Freund°Innen aus der quee­ren Com­mu­ni­ty gera­de unter Druck ste­hen.

Gegen den »woke«-Vorwurf, der reflex­haft seit sei­ner Rück­kehr gegen die Serie geführt wird, hat­te Davies sich schon letz­tes Jahr in der BBC gewehrt: Was die einen Diver­si­tät nen­nen, sei für ihn schlicht eine offe­ne Tür, und er habe kei­ne Sekun­de Zeit für die­se alber­ne Debat­te. Im Huff­Post-Inter­view geht es jetzt aber nicht mehr um die Serie, son­dern dar­um, was die gan­ze Sache mit ihm per­sön­lich gemacht hat.

Einen direk­ten Zusam­men­hang zwi­schen dem Aus­stieg und dem geschil­der­ten Druck durch Rech­te und Trol­le stel­len weder Davies noch die BBC her. Aber dass die Troll­ar­meen den Aus­stieg als ihren Sieg fei­ern wer­den, ist abseh­bar. Und dass die Füh­rungs­eta­ge bei der BCC dem Ver­neh­men nach deut­lich kon­ser­va­ti­ver und offen­bar auch zumin­dest in tei­len LGBTIQ+-feindlich gewor­den ist, geis­tert eben­falls seit eini­ger Zeit durch die Com­mu­ni­ties, so dass ich per­sön­lich durch­aus Zusam­men­hän­ge sehen wür­de.

Bild Rus­sel T Davies von Gary Kirk, aus der Wiki­pe­dia, CC BY-SA

Netflix setzt THE BOROUGHS nach einer Staffel ab

Poster The Buroughs

Neu­lich war ich äußerst posi­tiv über­rascht, als ich die Sci­Fi-Mys­tery-Serie THE BOROUGHS, aus­füh­rend pro­du­ziert von den Duf­fer Brot­hers (STRANGER THINGS) bei Net­flix ent­deck­te. Man könn­te es als eine Art STRANGER THINGS mit Senior°Innen beschrei­ben; inno­va­tiv und eben mal mal mit älte­ren statt jun­gen Schauspieler°Innen.

Net­flix hat die Show aller­dings nach einer Staf­fel abge­setzt, knapp einen Monat nach dem Start und wäh­rend die Serie noch in den haus­ei­ge­nen Top 10 lief. Das berich­tet The Hol­ly­wood Repor­ter unter Beru­fung auf meh­re­re Quel­len. Im Cast: Alfred Moli­na, Gee­na Davis, Alf­re Woo­dard, Denis O’Ha­re, Clar­ke Peters und Bill Pull­man, also nicht die bil­ligs­te Trup­pe, die man so zusam­men­be­kommt.

Das Kurio­se: Die Serie kam gut an. In der ers­ten vol­len Woche Platz eins der eng­lisch­spra­chi­gen Net­flix-Charts mit 9,5 Mil­lio­nen Views, danach Platz vier, dann Platz acht, bei Niel­sen Platz zwei für die Start­wo­che hin­ter NEMESIS, eben­falls Net­flix. Bei Rot­ten Toma­toes 97 Pro­zent Kri­ti­kens­core, 79 Pro­zent Audi­ence Score. Abge­setzt wur­de THE BOROUGHS am 17. Juni, einen Tag nach Ver­öf­fent­li­chung der Zah­len für die vier­te Woche.

Offi­zi­ell sind es die Kos­ten. Laut THR liegt das Bud­get bei rund zehn Mil­lio­nen Dol­lar pro Fol­ge, eine zwei­te Quel­le nennt eine deut­lich höhe­re Zahl. Net­flix rech­net Zuschau­er gegen Pro­duk­ti­ons­kos­ten und THE BOROUGHS war zwar erfolg­reich, aber halt nicht WEDNESDAY.

Die etwas weni­ger offi­zi­el­le Ver­si­on: Die Duf­fer-Brü­der haben Net­flix für einen Vier­jah­res­ver­trag bei Para­mount ver­las­sen, und das hat eini­gen Ver­ant­wort­li­chen beim Strea­ming­dienst offen­bar gar nicht geschmeckt. Eine Quel­le sag­te dem Hol­ly­wood Repor­ter, das Ver­hält­nis sei seit­dem »ange­spannt«, die Brü­der hät­ten den Strea­mer mit ihrem Abgang »bla­miert«. Eine Net­flix-nahe Quel­le demen­tiert das aller­dings prompt und eine den Duf­fer-Brü­dern nahe­ste­hen­de Quel­le sag­te, das Ver­hält­nis zu Net­flix sei wei­ter­hin gut und die bei­den hät­ten dort meh­re­re Pro­jek­te in Ent­wick­lung, was die Zer­würf­nis-Les­art wie­der ein Stück weit ein­kas­siert.. Zwei Tage vor der Abset­zungs­mel­dung hat­te Para­mount übri­gens den geheim­nis­um­wit­ter­ten Event-Film der Duf­fer-Brot­hers auf den 3. Novem­ber 2028 datiert. Zufall?

Am 15. Juni lief die Frist für die Ver­län­ge­rung der Cast-Optio­nen, der Strea­mer ließ sie unge­nutzt ver­strei­chen. Net­flix besitzt die Serie zu 100 Pro­zent, ein Ver­kauf an die Kon­kur­renz, zu der jetzt eben auch Para­mount gehört, gilt als aus­ge­schlos­sen.  Gee­na Davis sagt im Inter­view mit dem Hol­ly­wood Repor­ter, sie habe kei­ne Erklä­rung für die Abset­zung bekom­men.

Es ist sehr scha­de um eine wirk­lich gute Serie.

Pro­mo­pos­ter Copy­right Net­flix

BBC streicht DOCTOR WHO Weihnachtsspecial, Russell T Davies verlässt die Serie

Es sieht gera­de gar nicht so gut aus für den bri­ti­schen Sci­Fi-Klas­si­ker: Die BBC hat das für 2026 geplan­te Weih­nachts­spe­cial von DOCTOR WHO abge­sagt und Rus­sell T Davies ver­lässt die Serie als Show­run­ner. Bei­des wur­de ges­tern bekannt gege­ben und bei­des hängt offen­bar zusam­men.

Davies schreibt auf Insta­gram, das Spe­cial sei ursprüng­lich nur ange­kün­digt wor­den, um in einer unkla­ren Pha­se über­haupt eine Zukunft der Serie zu garan­tie­ren. Jetzt, wo kla­rer ist, wie es wei­ter­geht, brau­che man die Brü­cke nicht mehr. Wört­lich kün­digt er an, die Fans müss­ten zwar etwas län­ger auf neue Fol­gen war­ten, dafür kom­me dann aber mehr als ein ein­zel­nes Spe­cial. Er stellt außer­dem aus­drück­lich klar, dass es nie ein Skript gege­ben habe und auch kein°e Schauspieler°in für die Rol­le des nächs­ten Doc­tor aus­ge­sucht wor­den sei. Klingt in mei­nen Ohre trotz­dem alles irgend­wie fishy. Zumal hin­ter der Reinkar­na­ti­on in Rose Tyler ja eigent­lich ein Plan gesteckt haben muss. So hofft man zumin­dest.

Die BBC selbst for­mu­liert in ihrer Mit­tei­lung, die Ent­schei­dung sei nicht leicht­fer­tig getrof­fen wor­den, man wol­le die Serie statt­des­sen lang­fris­tig neu auf­stel­len. Kon­kret bedeu­tet das, dass die Pro­duk­ti­on aus­ge­schrie­ben wird. Pro­duk­ti­ons­fir­men kön­nen sich bewer­ben, um die nächs­te Staf­fel als Kopro­duk­ti­on zu rea­li­sie­ren. Damit endet auch die bis­he­ri­ge Kon­stel­la­ti­on mit Bad Wolf aus Car­diff in der bis­he­ri­gen Form. Dis­ney+ war als inter­na­tio­na­ler Kopro­du­zent ohne­hin schon 2025 nach 26 Epi­so­den aus­ge­stie­gen.

Die letz­te Staf­fel lief im Mai 2025 und war die zwei­te und letz­te mit Ncu­ti Gat­wa in der Haupt­rol­le. Im Fina­le rege­ne­rier­te sich der Dok­tor, und am Ende stand über­ra­schend Bil­lie Piper da, die zwi­schen 2005 und 2010 die Com­pa­n­ion Rose Tyler gespielt hat­te. Ob sie damit als nächs­te Doktor°in ein­ge­führt wur­de oder in einer ande­ren Funk­ti­on zurück­kehrt, ließ die BBC sei­ner­zeit offen. Dar­an hat sich auch jetzt nichts geän­dert.

Davies gibt sich auf Insta­gram betont gelas­sen und stellt selbst die Fra­gen, die jetzt im Raum ste­hen. Bleibt das Titel­the­ma? Bleibt die blaue Box? Kom­men die Drah­vin zurück? Alles sei ver­han­del­bar, was sehr DOCTOR WHO sei. Eine bereits ange­kün­dig­te Ani­ma­ti­ons­se­rie für CBee­bies bleibt von all­dem unbe­rührt und wird pro­du­ziert.

Was die Neu­aus­schrei­bung prak­tisch bedeu­tet, ist noch völ­lig offen. Klar ist, dass die nächs­te Inkar­na­ti­on der Serie nicht mehr in der bis­he­ri­gen Form ent­ste­hen wird, weder per­so­nell an der Spit­ze noch pro­duk­ti­ons­sei­tig. Wann tat­säch­lich wie­der neue Fol­gen kom­men, dazu hält die BBC sich bedeckt. Die­se Aus­schrei­be­rei an jeden der »hier« schreit, erscheint mir einer­seits bedenk­lich, ande­rer­seits kommt viel­leicht fri­scher Wind in die Serie. Wobei mir per­sön­lich Ncu­ti Gat­wa als Doc­tor aus­ge­spro­chen gut gefal­len hat­te und auch die Fol­gen völ­lig in Ord­nung waren. Bei Dis­ney hat­te man aber offen­sicht­lich das inter­na­tio­na­le Inter­es­se am Fran­chise deut­lich über­schätzt und der Aus­stieg des Maus-Hau­ses hat die Ver­ant­wort­li­chen bei der BBC offen­bar in eine exis­ten­zi­el­le DOCTOR WHO-Kri­se gestürzt.

Das alles ist übri­gens auch des­we­gen merk­wür­dig, weil man unter­schwel­lig ein STAR TREK: STRANGE NEW WORLDS-Cross­over ange­teasert hat­te und in einem SNW-Epi­so­de eine T.A.R.D.I.S. zu sehen war, wenn man sehr genau hin­sah (Staf­fel 3, Epi­so­de 6 – »THE SEHLAT WHO ATE IT’S TAIL«), und dar­auf­hin das Nerd-Inter­net explo­dier­te.

DISCLOSURE DAY – DER TAG DER WAHRHEIT

Poster Disclosure Day - Auge mit blauen Lichteffekten

DISCLOSURE DAY – DER TAG DER WAHRHEIT – Deutsch­land­start 10.06.2026

Kann Spu­ren von Spoi­lern ent­hal­ten, außer man hat die Trai­ler gese­hen, die haben im Prin­zip eh schon alles ver­ra­ten.

Ste­ven Spiel­berg war in der frü­hen Pha­se mei­ner Kino­zeit, also in den 1970ern bis 1990ern eine fes­te und prä­gen­de Grö­ße in den Licht­spiel­häu­sern. Und eigent­lich war auch damals alles was er abge­lie­fert hat­te, auto­ma­tisch ein Ren­ner. Alles bevor selbst­er­nann­te Fans und Wich­tig­tu­er per Inter­net und Social Media die allei­ni­ge Wahr­heit für sich rekla­mier­ten, heu­te hät­te es ver­mut­lich selbst ein Spiel­berg schwie­rig gegen die orga­ni­sier­ten Troll­ar­meen.
Aber unbe­strit­ten dürf­te sein, dass Spiel­berg der Meis­ter des mehr oder weni­ger leich­ten Aben­teu­er­films war, oft vol­ler Kli­schees, aber stets unge­heu­er unter­halt­sam.

Und letz­te­res könn­te auch das Fazit sein, mit dem DISCLOSURE DAY klas­si­fi­zie­ren kann.

Nach oben scrollen

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies und von eingebundenen Skripten Dritter zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest (Navigation) oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst Du Dich damit einverstanden. Dann können auch Cookies von Drittanbietern wie Amazon, Youtube oder Google gesetzt werden. Wenn Du das nicht willst, solltest Du entweder nicht auf "Akzeptieren" klicken und die Seite nicht weiter nutzen, oder Deinen Browser im Inkognito-Modus betreiben, und/oder Anti-Tracking- und Scriptblocker-Plugins nutzen.

Mit einem Klick auf "Akzeptieren" werden zudem extern gehostete Javascripte freigeschaltet, die weitere Informationen, wie beispielsweise die IP-Adresse an Dritte weitergeben können. Welche Informationen das genau sind liegt nicht im Einflussbereich des Betreibers dieser Seite, das bitte bei den Anbietern (jQuery, Google, Youtube, Amazon, Twitter *) erfragen. Wer das nicht möchte, klickt nicht auf "akzeptieren" und verlässt die Seite.

Wer wer seine Identität im Web schützen will, nutzt Browser-Erweiterungen wie beispielsweise uBlock Origin oder ScriptBlock und kann dann Skripte und Tracking gezielt zulassen oder eben unterbinden.

* genauer: eingebettete Tweets, eingebundene jQuery-Bibliotheken, Amazon Artikel-Widgets, Youtube-Videos, Vimeo-Videos

Schließen