Die Fanserie STAR TREK CONTINUES hat soeben ihre dritte Episode veröffentlicht, sie trägt den Titel FAIREST OF THEM ALL und spielt im Spiegeluniversum. Die Folge hat eine Länge von knapp 41 Minuten und kann wie immer kostenlos angesehen werden.
In the Mirror Universe, Spock faces a choice that determines the future of the Terran Empire.
Solange wir auf den Warpantrieb der NASA noch warten müssen, bleibt für uns für Reisen durch das All wohl nur, einen Science Fiction-Film oder eine Serie in den BlueRay-Player zu werfen.
Doch halt! Es gibt noch eine weitere Möglichkeit: Wer Animationen erstellen möchte, wie man sie aus den diversen STAR TREK-Introsequenzen kennt, dem kann jetzt geholfen werden. SPACE ENGINE ist kein Spiel, sondern eher eine Art Universums-Simulator, mit dem man atemberaubende Szenerien gestalten und dann selbstverständlich auch filmen kann. Die Liste der Features ist bemerkenswert:
All types of celestial objects are represented: galaxies, nebulae, stars and star clusters, planets and moons, comets and asteroids.
Known celestial objects are represented using data from the catalogs: galaxies (NGC/IC), stars (HIPPARCOS), star clusters, nebulae, planets (our Solar system data and known extrasolar planets).
Uncharted regions of space feature procedurally generated objects: galaxies, stars, star clusters, nebulae and planetary systems.
The observer is free to move around the universe. Transition between any celestial body and any scale occurs seamlessly.
The observer can move around in space using the WASD keys, like in First Person Shooters. Movement with inertia is made possible in Spacecraft mode or Aircraft mode.
»Select and fly« autopilot: just click on any object with the mouse and hit the ‘G’ key to automatically go directly to the object.
Automatic binding of the observer to a moving object and automatic selection of optimum flight speed.
Search for celestial objects by name. Search for stars in a radius around you. Scalable map of the Universe and a planetary system browser. Saving locations and autopilot’s journal.
Built-in wiki system with descriptions of many known objects and ability to extend by user. Possibility of renaming and describing of any object, including procedural ones.
The orbital motion of planets and stars is calculated in real time, with the ability to accelerate, decelerate, or reverse the flow of time.
Display of orbital paths of celestial objects, their rotation and motion vectors, labels and markers, celestial grid, current selection pointer and user velocity vector.
Volumetric 3D models of galaxies and nebulae with interstellar dust clouds.
3D landscapes of planets and stars: for many solar system bodies actual data from space probes is used; for uncharted and procedural planets the surface is generated procedurally on the GPU.
The exact model of the Earth’s atmosphere (code by Eric Bruneton), adapted for the other planets.
Lighting effects: lens flares, solar eclipses, shadows of planetary rings. Celestial objects cast light and shadows onto each other.
Controllable space ships (alpha).
Original background music with context-dependent switching of tracks.
Localization to many languages, with the ability to add new ones.
Ability to import user addons: models, textures, catalogs.
SPACE ENGINE ist im Moment in einer Betaphase und kann auf der Projektseite kostenlos herunter geladen werden, der Download schlägt mit ca. 850 MB zu Buche. Der Entwickler akzeptiert gern Spenden via PayPal oder WebMoney. Und so sieht das Ganze aus. Grandios!
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Ah, langsam wird klar, warum das Thema Alcubierre-Überlichtantrieb in den letzten Tagen wieder vermehrt durchs Web wabert: NASA-Ingenieur und Physiker Harold White hat nicht nur einen Vortrag zu dem Thema gehalten, sondern auch ein Design vorgstellt, wie er sich das erste irdische Schiff mit Warp-Antrieb vorstellen könnte. Und das allercoolste daran: Es trägt den Namen IXS Enterprise!
White hatte vor ein paar Jahren darüber gesprochen, dass er an einer bahnbrechenden Idee grübelt, wie man das Alcubierre-Prinzip tatsächlich umsetzen könnte – und zwar mit weitaus weniger Energie, als angenommen. Im Rahmen dessen hat der Designer Mark Rademacher, mit dem White zusammenarbeitet, nicht nur die Enterprise designed, sondern White auch einen Vortrag gehalten. Letzteren kann man unten sehen, er ist ungefähr eine Stunde lang.
Wie sich die beiden das Warpschiff vorstellen (und noch weitere Designs von Rademacher), kann man auf flickr begutachten.
Ja, es kann sich durchaus »nur« um eine Publicitykampagne der NASA handeln. Mir egal. Sehr geil! Ich will das auf jeden Fall noch erleben, wie sie innerhalb von zwei Wochen nach Alpha Centauri fliegen!
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Heute gibt es gleich einen ganzen Haufen neuer Gerüchte um das revitalisierte (werden wir noch sehen) STAR WARS-Universum.
Erstens: Die geplante Fernsehserie STAR WARS UNDERWORLD wurd angeblich komplett ad acta gelegt, obwohl es dem Vernehmen nach bereits 50 Drehbücher zu Episoden geben soll, darunter auch welche von Ron Moore. Dafür gibt es offenbar drei Gründe: STAR WARS REBELS, der geplante Han Solo-Film und Geld (eine STAR WARS-Serie mit echten Schauspielern wäre wohl auch heute noch zu teuer). UNDERWORLD sollte zwischen Epsiode III und IV handeln und sich mit der Unterwelt des Universums befassen, im Mittelpunkt sollten Han Solo, Chewbacca und Boba Fett stehen. Dieselbe Zeit wird nun durch STAR WARS: REBELS abgehandelt, da war man der Ansicht, dass noch eine Serie nicht passen würde. Außerdem spielen Solo und sein haarigere Kumpel eine größere Rolle in der Episode VII. Angeblich will man einige der Drehbücher für den halbwegs angekündigten Han Solo-Film recyclen. Schade, eine »Young Han Solo«-Serie hätte ich gern gesehen.
Zweitens: IGN meldet, dass Simon Pegg angeblich in Abu Dhabi bei den Dreharbeiten zu Episode VII war, weil er darin einen Cameo-Auftritt bekommen soll. Was IGN nicht sagte ist, dass Pegg in CLONE WARS den Bounty Hunter Dengar gesprochen hat und es von anderer Seite die Äußerung gibt, dass er diese Rolle eventuell auch in Episode VII spielen soll, wenn auch nur für einen kurzen Auftritt. Pegg selbst hatte früher zu einem möglichen Auftritt in der neuen Trilogie gesagt:
I don’t think it would be appropriate for me to be in it, to be honest. I think J.J. should cast new faces with no stunt casting
Drittens: Immer wieder wird behauptet, einer der Spinoff-Filme würde sich um Boba Fett, den Kopfgeldjäger, drehen. Auch hier weiß man noch nichts Genaues, jetzt heißt es allerdings via Mania, dass John Schneoo von AMC geäußert habe, dass das stimmt und der führt weiter aus, dass Lawrence Kasdan das Drehbuch dazu schreiben soll. Er gibt weiterhin an, dass diese Information aus einer »äußerst vertrauenwürdigen Quelle« stammt und dass die Information auf alle Fälle korrekt ist. Allerdings wird das bei solchen Gerüchten ja gern behauptet. Angeblich soll dieser Film nach dem kommen, bei dem Gareth Edwards Regie führt und dessen Drehbuch von Gary Whitta geschrieben werden soll.
Ganz großes Kino: Das inzwischen ikonische Intro aus GAME OF THRONES übertragen in die gute, alte 8‑Bit-Welt aus LEGEND OF ZELDA. Grandios! :) (Schnell anschauen, bevor es dank GEMA aufgrund der Musik verschwindet)
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Kein Rant, aber wer gewisse satirische Anklänge findet, darf sie behalten.
Ich will den Namen nicht schon wieder nennen, man vermutet in mir ob meiner regelmäßig geäußerten Kritik an der Buchbranche seitens derselben ohnehin immer wieder einen Claqueur für einen gewissen Onlinehändler, dabei ist das gänzlich falsch. Mal sehen, ob ich es schaffe, diesen Artikel zu schreiben, ohne den Namen des Ladens zu nutzen. Die Buchbranche ist ja inzwischen so weit, dass ihn etliche nicht mehr »Voldemort« nennen, sondern als »you shall not name him« bezeichnen. Wie Harry Potters Konsorten werden sie irgendwann feststellen, dass Ignorieren das Problem nicht löst. Aber darüber wollte ich eigentlich – wie bereits angemerkt – gar nicht reden.
Reden wir doch mal über ein beinahe monolithisches Gebilde wie die kartellhafte Buchbranche. Warum ein Teil davon, nämlich das Verlagskonglomerat in meinen Augen ein gesetzlich lizensiertes Kartell ist, habe ich an anderer Stelle bereits ausführlich analysiert. Die Kurzfassung: Es gibt keinen echten Wettbewerb, weil man sich im ruhigen Gewissen zurück lehnen kann, dass es die Buchpreisbindung gibt, die eine normale Entwicklung von Preisen unmöglich macht. Wenn man Personen fragt, die bereits seit Jahren durch die Branche indoktriniert wurden, dann wird man immer wieder mantraartig zu hören bekommen, dass eine Abschaffung der Buchpreisbindung den Untergang des literarischen Abendlandes bedeuten würde.
Oh Gott! Oh Gott! Wir werden alle störrrben! – Nicht!
Es muss möglich sein, ein Remake zu besprechen, ohne es dem Original gegenüber zu stellen. In der Regel. Doch bei BRICK MANSIONS ist das nicht möglich, der sich an einer Wiederholung des zehn Jahre zuvor gedrehten GHETTOGANGZ versucht. Erstaunlich daran ist, dass dieser letzte abgeschlossene Film von Paul Walker keine amerikanische Produktion ist. Luc Besson hat erneut mit EuropaCorp produziert und sein eigenes Drehbuch etwas modifiziert. Herausgekommen ist ein Film, den es einfach schon einmal gegeben hat. Zumindest von Handlungsablauf und Optik her. Denn war GHETTOGANGZ nur ein Vehikel für übersteigerte Action, das sich seiner Prämisse nach einfach nicht so ernst nahm, gibt sich BRICK MANSIONS so verbissen seiner Geschichte hin, dass jede Andeutung von Humor sich selbst erstickt.
Undercover-Polizist Damien Collier muss in einen mit einer hohen Mauer abgeriegelten Problemstadtteil einbrechen, der von Detroit hermetisch abgetrennt wurde. In dem Brick Mansions genannten gesetzesfreien Raum, ist dem Gangsterboss Tremaine Alexander ein nuklearer Sprengkopf in die Hände gefallen, und damit wäre das freie und im Glanz wiedererstrahlte Detroit erpressbar. Natürlich kann Collier diese Aufgabe nicht alleine stemmen, und braucht jemanden der sich innerhalb der Mauern auskennt.
Es gibt einen ersten echten Trailer zum Kickstarter-finanzierten STAR TREK-Fanfilm PRELUDE TO AXANAR. Wobei man das eigentlich nicht mehr einen »Fanfilm« nennen kann, allein schon, weil Schauspieler dabei sind, die man aus namhaften Hollywood-Produktionen kennt, nämlich Tony Todd (CANDYMAN, CHUCK), Kate Vernon (NEW BATTLESTAR GALACTICA), J.G. Hertzler (Martok in DEEP SPACE NINE), Richard Hatch (BATTLESTAR GALACTICA, beide Serien) und Gary Graham (Soval aus ENTERPRISE, er spielt die Rolle auch hier).
PRELUDE TO AXANAR erzählt die Geschichte der berühmten Schlacht von Axanar, in der Kirks Idol Garth von Izar den Vierjährigen Krieg zwischen der Föderation und den Klingonen zu einem Ende brachte und für einen brüchigen Frieden zwischen den beiden Fraktionen sorgte. AXANAR spielt einundzwanzig Jahre vor der Handlung der ersten STAR TREK-Episode WHERE NO MAN HAS GONE BEFORE.
Weitere Informationen zum Film, aus dem möglicherweise mit etwas Glück mehr werden könnte, findet man auf der offiziellen Webseite.
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Bei Amazon ist ab sofort eine Novelle von Anja Bagus erhältlich, die in der Ætherwelt spielt, also vor demselben Hintergrund wie ihre Romane ÆTHERHERTZ, ÆTHERRESONANZ und ÆTHERSYMPHONIE. Aus dem Inhalt:
Die Fortuna ist ein fliegendes Kasino, ein Luftschiff der Extraklasse. Man kann so lange mitreisen, wie man es sich leisten kann. Aber die exklusive Gesellschaft und der Luxus haben ihren Preis. Drei Männer gehen kurz nacheinander über Bord. Warum? Der blinde Adelige Claudius wird vom Amt für Aetherangelegenheiten als Undercover-Ermittler eingesetzt. Was niemand weiß: er sieht Aether. Trotzdem erkennt er die Lösung erst, als es fast zu spät ist.
FORTUNA erhält man zum Preis von 99 Cent als eBook für den Kindle bei Amazon (ASIN: B00KWE1YTK). Laut Angaben dort wäre eine Printausgabe etwa 69 Seiten stark, wobei der Onlineversender bei diesen Angaben üblicherweise untertreibt.
Es war angekündigt und nun ist es leider soweit: die Ausgabe 300 des seit 1989 erscheinenden Fanzines FANDOM OBSERVER bedeutet das Ende einer Ära, denn sie wird nach 25 Jahren die letzte sein. Noch einmal gibt die Crew alles und Chefredakteur Manfred Müller präsentiert auf 300 Seiten folgende Themen:
Aus nach zehn Jahren: Petra Hartmann über das Ende der ELFENSCHRIFT-Reihe Fanzine-Kurier: Noch einmal sezieren Holger Marks und Armin Möhle fannische Druckwerke. Kritische Frauen gehen ins Kino: Hestia von Roest, Katrin Hemmerling und Bettina Petrik über Spider-Man, die X‑Men und Godzilla Roger Corman: Günther Freunek porträtiert den Meister des B‑Movies Coin-Pong-Con: Klaus Sauer mit einem Juwel der fannischen Conberichterstattung
Weiterhin finden sich im FO 300:
Eine schier unglaubliche Menge von Leserbriefen, Rezensionen zu Büchern von Cylin Busby, Pierre Boulle, Clark Darlton und Lois McMaster Bujold, ein kurzer Werkstattbericht aus der Fantasyredaktion, sowie melancholische Abschiedsbriefe von Martin Kempf, Günther Freunek, Florian Breitsameter, Olaf Funke und Antje Brand, und natürlich das Highlight dieser Ausgabe: ein echter Langer, frisch vom Zeichentisch!
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