Tausend Jahre ist es her, dass die Menschheit ihren Heimatplaneten aufgrund von Raubbau, Umweltverschmutzung und Überfischung aufgeben musste. Ein Zuhause hat sie auf Nova Prime gefunden, in den Ursas aber auch einen neuen Gegner. Ursas sind mutierte Kampfbestien, die nicht sehen, aber die Angst ihrer Gegner riechen können. Wer keine Angst hat, wie der verdiente Kriegsheld Cypher Raige, der ist im Nahkampf unbesiegbar. Cyphers Sohn Kitai möchte seinem Vater natürlich nacheifern, versagt aber wegen seiner Ängste immer wieder bei der Prüfung zum Ranger. Jetzt wird es für Cypher Zeit, sich selbst seines Sohnes anzunehmen. Bei einem Kontrollflug zur Erde kommt es dann auch zur Katastrophe. Das Raumschiff stürzt ab und nur Vater und Sohn überleben, der Held allerdings schwerverletzt. So liegt es an Kitai, sich zu hundert Meilen entfernten Wrackteilen durchzuschlagen, von denen aus man einen Notruf absetzen könnte. Der ängstliche Sohn muss sich durch eine mittlerweile für den Menschen feindliche Welt schlagen. Die Gefahr ist real, seine Angst allerdings eine Wahl.
Zum zweiten Teil der HOBBIT-Trilogie unter dem Titel SMAUGS EINÖDE (engl.: THE DESOLATION OF SMAUG) gibt es jetzt den ersten Trailer. Ja, ich weiß, ich bin spät dran, aber der Server- und Hoster-Umzug hat mich ein klein wenig zurück geworfen … ;)
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Auf diepresse.com produziert sich Buchverleger Jochen Jung in Sachen eBook. Überschrieben ist der Artikel mit »wider das eBook-Bashing«. Das ließ hoffen. Was sich dann allerdings im Text findet, lässt mich erblassen. Denn wir, die wir die unglaubliche Dreistigkeit besitzen, im Internet Waren zu kaufen, sind miese Diebe. Glaubt ihr nicht? Ich zitiere aus dem Artikel (fehlende Leerzeichen sind 1:1 übernommen):
Heute sind reale Geschäfte für immer mehr Menschen nur noch eine Art Musterausstellung: Man schaut sich die Dinge an, probiert sie aus, entscheidet sich und geht dann nach Hause und bestellt am Computer. Und wer noch einen Schritt weiter ist, der findet gleich im Netz den größten Musterkoffer überhaupt und füllt seinen Warenkorb dort. Das erspart ihm das Wochenendgedränge in der U‑Bahn und im Kaufhaus, und schon nach wenigen Tagen kommen die Sachen mit der Post ins Haus. Es ist kaum übertrieben, wenn man dieses Verhalten als eine Art Diebstahl betrachtet. Der stationäre Handel,egal ob mit Kleidung,Elektronik oder zum Beispiel Büchern, bezahltMiete, Arbeitskraft, Ausbildung und Know-how,um am Ende die richtige, angesagte, verlangte Ware im Geschäft auslegen und anbieten zu können. Dass sich dann Menschen ohne jede Kaufabsicht dieserMöglichkeiten bedienen, ist zwar nicht verboten, aber unanständig ist es doch. Und unklug ist es auch, denn natürlich führt der schrumpfende Umsatz zu abnehmenden Einkünften, und eines Tages wird die Tür an einem Samstagabend geschlossen und am Montagmorgen nicht mehr aufgemacht: Der Musterkoffer bleibt zu.
Da bleibt einem die Luft weg, oder? Wenn ich also die Entscheidung treffe, nicht beim einen, sondern beim anderen Händler meine Waren zu erwerben, dann bin ich in den Augen des einen ein Dieb? Das ist so dermaßen abstrus und weltfremd, dass sogar mir jede sarkastische Bemerkung im Hals stecken bleibt. Sehen wir uns doch mal ein Detail an (fehlende Leerzeichen wurden eingefügt):
Der stationäre Handel,egal ob mit Kleidung, Elektronik oder zum Beispiel Büchern, bezahlt Miete, Arbeitskraft, Ausbildung und Know-how, um am Ende die richtige, angesagte, verlangte Ware im Geschäft auslegen und anbieten zu können.
Arbeitskraft, Ausbildung und Know-How? Jung sollte sich mal aus seinem offenbar schlecht belüfteten Büro heraus begeben und persönlich einkaufen gehen, und das nicht nur beim Juwelier, Schampus- oder Leimhändler; dann würde ihm vielleicht auffallen, dass der Einzelhandel an (zu) vielen Stellen auf 400 Euro-Hilfskräfte umgestellt hat, die einem Gurken in die Hand drücken, wenn man Tomaten haben möchte. In den wenigsten Fällen erhalte ich gerade in Sachen Technik (oder Büchern) eine kompetente Beratung und die Ware, die ich möchte, findet sich in den Regalen gar nicht erst (gerade bei Büchern). Bestellen kann man die auch nicht, oder das dauert Tage, oder das Zeug ist dann dreimal so teuer wie beim Onlineversender (bei Büchern dank des Buchpreiskartells natürlich nicht). Da wird nicht das ausgelegt und angeboten, was verlangt ist, Herr Jung, und beraten werde ich dazu schon mal gar nicht. Oder falsch. Dann kann ich auch gleich online bestellen und bekomme das Zeug nach Hause geliefert. Der gruselige Service tun das seine dazu. Wer mal versucht hat, in der Gewährleistungszeit eine definitiv defekte Ware bei Saturn zurück zu geben, der weiß, wovon ich spreche. Ich lasse mich in Läden nicht mehr von unmotivierten Hilfskräften anmuffeln, weil ich es wage, sie nach etwas zu fragen oder weil ich meine Verbraucherrechte kenne.
Bevor er mich des Diebstahls bezichtigt, weil ich da kaufe, wo es das Angebot gibt, das ich möchte und wo das zudem auch noch deutlich preiswerter ist, sollte der Herr Jung vielleicht mal darüber nachdenken, ob man uralte Geschäftsmodelle nicht endlich mal den Realitäten anpassen sollte. Wer das nicht tut, der muss sich nicht wundern, wenn er Samstags ab- und Montags nicht wieder aufschließt. Vielleicht zeigt er mir mal einen Buchhändler, bei dem ich eBooks bekommen kann. Um genauer zu sein: welche, die ich auch möchte.
Die Schuld hierfür den Kunden zuschustern zu wollen, ist insbesondere in dieser dummdreisten Art eine Unverschämtheit – und das ist noch sehr freundlich ausgedrückt. Wenn das irgendwelche Sympathien wecken soll ist es nicht nur gründlich daneben gegangen, sondern dämlich. Vom Kauf irgendwelcher Produkte aus dem Verlag des Herrn Jung werde ich zukünftig jedenfalls absehen. Auch als eBook.
Mannmannmann.
Zum Rest des Artikels muss man sich ebenfalls kaum äußern. Wer die aktuellen Zahlen des Börsenverlags zum Thema eBooks kennt (dazu demnächst mehr), der weiß, dass die gesamte Branche sich verrechnet hat, was die Steigerung der Absatzzahlen angeht. Die sind nämlich deutlich höher als zuvor angenommen. Trotzdem sondert Jung noch solche Worthülsen ab:
Das E‑Book wird es schwer haben, die Konkurrenz zu einem schön gemachten Buch aus Papier, Farbe, Leim und Fantasie zu gewinnen
Nein, wird es nicht. Und darum geht es auch gar nicht, es gibt keinen Zwang zu entweder-oder. Aber lassen wir ihn vielleicht besser weiter in seinem Verlagsbüro am geliebten Leim vom kompetenten Händler schnüffeln. Sonst schreibt er womöglich noch weitere solcher Artikel … wer weiß, was wir außer Dieben noch alles sind …
Und noch ein Musikvideo. Jon Marco singt und performt seinen Song RHIANNA, der nichts mit der gleichnamigen Interprestin zu tun hat. Was dieses Video so besonders macht ist, dass der Sänger seine Angebetete durch Szenen aus Kultfilmen der 1980er verfolgt. Ganz großes, witziges Kino und wer damals in nerdige Filme (und auch andere) gegangen ist, dürfte sich daran wahrlich erfreuen. Schön auch die Blooper im Abspann.
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Wieder einmal die Titelmusik von GAME OF THRONES, diesmal standesgemäß in passender Gewandung dargeboten. Featuring Jon Snow an den Bongos. Sehr schönes Arrangement. Mehr auf www.cosplaypiano.com.
Liebe Leser. Ihr werdet es bemerkt haben: gestern und heute kam es immer wieder zu Ausfällen dieser Webseite. Es handelte sich offenbar um grundsätzliche Probleme des Hosters Febas, denn nicht nur der Server auf dem meine Domains liegen, waren betroffen, sondern auch andere des Anbieters. Irgendwelche Informationen hierzu, also worin die Ausfälle begründet liegen oder wie lange sie andauern werden kamen vom Anbieter nicht. Angesichts dieser Probleme und der vorangehenden, die der Hoster auf die WordPress-Installation schiebt, ohne für eine Fehlersuche notwendige Logdateien zur Verfügung stellen zu wollen, damit man den angeblichen Fehler finden kann, habe ich mich schweren Herzens entschlossen, so schnell wie möglich umzuziehen; obwohl ich eigentlich die Zeit dafür im Moment gar nicht habe. Meine Schmerzschwelle ist allerdings überschritten und ich möchte mich nicht weiter über ständige Ausfälle ärgern müssen.
Im Moment versuche ich, Backups herunter zu laden, das ist aufgrund der fortgesetzten Ausfälle allerdings nicht zu einfach. Ich bitte weitere Down-Zeiten der Seite bis zum erfolgreich abgeschlossenen Umzug zu entschuldigen. Ich arbeite dran!
TEKKEN REVOLUTION ist ein neues Prügler aus der erfolgreichen Beam´em up-Reihe des japanischen Entwicklers Namco. Das soll demnächst erscheinen, online und als free-to-play-Game. Allerdings nicht auf Microsofts XBox 360, denn dort sind free-to-play-Spiele offensichtlich nicht erwünscht.
Schon andere Anbieter mussten feststellen, dass Microsoft nur bezahlte Inhalte auf seiner Konsole wünscht, als Nexon MABINOGI (ebenfalls f2p) auf die Konsole bringen wollte, sind sie kräftig vor eine Mauer gelaufen, andere kostenlose Spiele wurden nach und nach von der Plattform entfernt.
Es gefällt in Redmond offenbar nicht, dass es Titel gibt, die man nutzen kann, ohne dass irgendwelche Zahlungen an Microsoft anfallen.
Angesichts der zahllosen offenbar gewordenen Probleme mit der nächsten Generation der XBox wie beispielsweise die Tatsache, dass die Konsole ständig online sein muss, der Verkauf von Gebrauchtspielen erheblich eingeschränkt wird, oder dass die Kinect dauerhaft läuft und die Bewegungen der Spieler kontrolliert (vermutlich, um sie gleich an die NSA weiterzureichen), muss man sich unwillkürlich fragen, ob bei Microsoft eine fortgeschrittene Hirnerweichung vorliegt? Man kann es sich kaum noch umfangreicher und nachhaltiger mit den Spielern verscherzen – denn die lassen sich nun wahrlich nicht alles gefallen. Zu Recht.
Am 20. Juni startet er bei uns, einen Tag später in den USA, die Vorgeschichte zu den Abenteuer von Mike und Sulley unter dem Titel DIE MONSTER UNI (im Original: MONSTERS UNIVERSITY). Disney zeigt uns deswegen noch einen sogenannten »finalen« Trailer. Ob es wirklich der letzte bleibt, wird sich noch zeigen …
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Bereits gestern hat Peter Jackson auf Facebook das Teaser-Poster zum zweiten Teil der HOBBIT-Verfilmung mit dem Titel THE DESOLATION OF SMAUG (deutsch: SMAUGS EINÖDE) gepostet. Ja, Peter, mach uns ruhig die Zähne lang. Dezember … seufz!
Offenbar dringt es nach und nach auch bis zu den letzten Merkbefreiten in den Chefetagen der Publikumsverlage durch: harte DRM-Maßnahmen werden von den Kunden nicht angenommen, weil sie unbequem sind, das Handling deutlich verschlechtern und dafür sorgen, dass der Kunde die eBooks nicht auf allen seinen Plattformen nutzen kann. Das gilt übrigens hauptsächlich außerhalb des Amazon-Universum, das ohnehin ein geschlossenes System darstellt. Wer aber mal versucht hat mit Adobe-DRM zu hantieren, oder gar, es mit Linux zu nutzen, der weiß, was für ein – mit Verlaub – Scheiß das ist. Außerdem kann man solche Kopierschutzverfahren in Nullzeit entfernen – damit herumärgern muss sich nur der ehrliche Kunde.
Eine Variante sind digitale Wasserzeichen im Buch, sogenanntes Soft-DRM. Damit kann man erkennen, wer das eBook ursprünglich erworben hat und damit möglicherweise feststellen, wer das Ding in die Tauschbörse gestellt hat (wobei ich die Beweiskette wirklich gern mal vor Gericht sehen würde). Auch die sind aber leicht manipulier- oder entfernbar.
Der MVB (also der Börsenverein) hat jetzt das Fraunhofer-Institut Darmstadt mit der Entwicklung eines Wasserzeichens beauftragt (Korrektur vom 13.06.2014: Bösenverein und MVB sind nicht Auftraggeber, entwickeln das Projekt aber zusammen mit dem Fraunhofer-Institut), das auf »Textänderungen basiert«. Das System trägt den branchentypisch klobigen Namen »Sichere Dokumente durch individuelle Markierung« oder kurz SiDiM, das berichtet das Börsenblatt.
Was sich auf den ersten Blick nicht gerade schwerwiegend anhört, ist wenn man genauer nachsieht, eine grobe Unverschämtheit gegenüber den Werkschöpfern. Sieht man sich die Beispieltexte mal an (siehe PDFs im verlinkten Artikel), stellt man fest, dass das System darauf basiert, in einem eBook haufenweise kleine und angeblich »nicht ins Gewicht fallende« Änderungen am Inhalt vorgenommen werden. Beispiele gefällig? Bitte:
Aus
Der Staub den er aufwirbelte, ließ ihn unsichtbar aus der Stadt verschwinden.
wird
Der Staub den er aufwirbelte, ließ ihn nicht sichtbar aus der Stadt verschwinden.
Oder aus
Heute leben wir in einem Paradies, das in eurer Zeit nicht denkbar gewesen wäre.
wird
Heute leben wir in einem Paradies, das in eurer Zeit undenkbar gewesen wäre.
Man weist mit nicht übersehbarem Stolz darauf hin, dass diese Textänderungen vom entwickelten System automatisiert in die eBooks eingefügt werden, wodurch es problemlos in die bestehenden Produktionsprozesse integriert werden kann.
Wie bitte? Geht es nur mir so, oder müsste bei Autoren und Lektoren angesichts dieses merkwürdigen System Übelkeit ausbrechen? Da ringt man wochen‑, monate- oder jahrelang mit den Wörtern, damit sie so angeordnet werden, wie man es für am gelungensten hält, streitet sich ausgiebig aber fruchtbar mit dem Lektor, weil der oder die das ganz anders sieht – und nach all diesem Ringen soll man akzeptieren, dass ein automatisiertes System nach irgendwelchen Algorithmen beliebige und haufenweise (es müssen viele sein, um bei großen Auflagen eine eindeutige Identifizierbarkeit des Werkes herzustellen) Änderungen am mühsam erarbeiteten Text durchführt? Gerade das erste Beispiel zeigt die Schwächen von SiDiM sehr deutlich.
Meine Meinung: geht überhaupt nicht! Man kann allerdings an diesem »Wasserzeichen« wieder einmal erkennen, welchen Respekt die Publikumsverlage vor dem Werk der Autoren und der Leistung der Lektoren haben: gar keinen.
Ich würde als Verbraucher um eBooks, die auf diese Art und Weise verfälscht wurden einen weiten Bogen machen. Oder ist das gar eine Marketingmaßnahme für Printbücher? Denn die wären ja nach wie vor so, wie sie ursprünglich sein sollten.
Eine derartige Schnapsidee kann nur aus den staubigen Katakomben des Börsenvereins kommen …
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