Erster Trailer: X‑MEN – DAYS OF FUTURE PAST

Und da ist ein ers­ter Trai­ler zur nächs­ten X‑MEN-Ver­fil­mung mit dem Titel DAYS OF FUTURE PAST (deutsch als ZUKUNFT IST VERGANGENHEIT). Ich fin­de es sehr ange­nehm, dass sie eher gemäch­lich da ran gehen und uns nicht wie sonst gern genom­men stak­ka­to­ar­tig hau­fen­wei­se Action­se­quen­zen an den Kopf wer­fen. Dies­mal bekommt man gleich die dop­pel­te Mutan­ten­power, denn es spie­len sowohl die Schau­spie­ler aus den ers­ten X‑MEN-Fil­men mit, als auch ihre jün­ge­ren Alter Egos aus dem Pre­quel FIRST CLASS. Wie das geht? Der Anfang des Film spielt in der nahen Zukunft, in der es aller­dings äußerst düs­ter für die Welt aus­sieht.

Es spie­len unter ande­rem Ja­mes McA­voy, Mi­chael Fass­ben­der, Jen­ni­fer La­w­rence, Ni­cho­las Hoult, Pa­trick Ste­wart, Ian McKel­len, Hugh Jack­man, Hal­le Ber­ry, Anna Paquin, El­len Page und Shawn Ashmo­re. Regie füh­re Bryan Sin­ger.

Kino­start in Deutsch­land ist am 22. Mai 2014, in den USA einen Tag spä­ter.

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Neu bei Folgenreich: DIE ELFEN und DORIAN HUNTER

Fol­gen­reich lässt wie­der ein­mal neue Hör­spie­le aus ihren erfolg­rei­chen Seri­en auf die Fans los. Dies­mal han­delt es sich um eine Epi­so­de aus Bern­hard Hen­nens ELFEN-Rei­he und ein neu­es Aben­teu­er des »Dämo­nen­kil­lers« DORIAN HUNTER.

Cover Die Schlacht am Mordstein

DIE ELFEN – Fol­ge acht – DIE SCHLACHT AM MORDSTEIN

Bei ihrer Flucht aus der Biblio­thek von Isken­dria kön­nen sich Schwert­meis­ter Ollo­wain und die Kobol­din Gan­da auf einen Alben­pfad ret­ten, jedoch ver­ge­hen dabei gan­ze 15 Jah­re, bis sie zu Elfen­kö­ni­gin Eme­rel­le zurück­keh­ren kön­nen. Zeit genug für die Yin­giz, die Alben­mark zu ver­wüs­ten und für die Trol­le, erneut ein über­mäch­ti­ges Heer auf­zu­stel­len. Die Lage scheint aus­sichts­los, den­noch sucht Ollo­wain als Heer­füh­rer die Ent­schei­dungs­schlacht am Mord­stein …

DIE SCHLACHT AM MONDSTEIN erscheint am 15. Novem­ber 2013 bei Folgenreich/​Universal Music, die Arti­kel­num­mer ist 0602537390281.

Cover Tod eines Freundes

DORIAN HUNTER – Fol­ge 23 – TOD EINES FREUNDES

Dori­an Hun­ters zwei­te Inkar­na­ti­on Juan Gar­cia de Tabe­ra wird Zeu­ge der Geburt eines dämo­ni­schen Dril­lings, schei­tert jedoch beim Ver­such, die­sen mit Hil­fe des Dru­den­fu­ßes, einem Pen­ta­gramm aus mas­si­vem Gold, zu ver­nich­ten. 500 Jah­re spä­ter erin­nert sich Dori­an end­lich wie­der an sein Leben als de Tabe­ra und was damals geschah. Ein ent­schei­de­ner Hin­weis des zwie­lich­ti­ge Oli­vero bringt ihn auf die Spur des ver­lo­ren gegan­ge­nen Dru­den­fu­ßes, der ein­zi­gen Waf­fe, mit der man den Dämo­nen­dril­lings besie­gen kann.

TOD EINES FREUNDES wird am 29.11.2013 in den Han­del gehen, die Arti­kel­num­mer ist 0602537578399.

Bei­de Höspie­le wer­den zu einem Preis von EUR 7,99 ver­kauft wer­den.

Cover­ab­bil­dun­gen Copy­right Folgenreich/​Universal Music

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ALMOST HUMAN verschoben

Fox treibt Spiel­chen mit sei­ner neu­en Sci­ence Fic­tion-Serie ALMOST HUMAN, in der Karl Urban einen Cop der Zukunft spielt, der kei­ne Andro­iden mag, aber einen als Part­ner an die Sei­te gestellt bekommt. Ursprüng­lich hät­te die Pilot­fol­ge am 4. Novem­ber gesen­det wer­den sol­len, das wur­de jetzt auf den 17. Novem­ber ver­scho­ben. Grund: Man möch­te einen soge­nann­ten »Dou­be Hea­der«, also die ers­ten bei­den Epi­so­den an auf­ein­an­der­fol­gen­den Tagen sen­den. Der sieb­zehn­te ist ein Sonn­tag, die zwei­te Fol­ge kommt dann direkt am Mon­tag danach. Wahr­schein­li­cher dürf­te aber etwas ande­res sein: Fox hat­te immer wie­der Pro­ble­me mit dem Start neu­er Seri­en par­al­lel zu Foot­ball-Events durch den Start der Sai­son, wodurch die Shows unter­gin­gen. Auch dies­mal scheint ihnen das wie­der sehr spät auf­ge­fal­len zu sein …

Um die Zeit zu ver­kür­zen haut Fox dann auch gleich meh­re­re Pre­views und Fea­tur­et­ten raus.

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Neuer Trailer: 47 RONIN

Es gibt einen neu­en Trai­ler zum Eas­tern 47 RONIN mit Kea­nu Ree­ves in der Haupt­rol­le (ich hat­te berich­tet). Wer einen rea­lis­ti­schen Mar­ti­al Arts-Film erwar­tet, wird wohl ent­täuscht wer­den … ;) Kino­start in den USA ist ver­blüf­fen­der­wei­se am 25.12.2013.

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ENDER’S GAME gewinnt

Poster Enders Game

ENDER’S GAME – Bun­des­start 24.10.2013

Ein Krieg, der alle Krie­ge been­den soll. Der Film hat sich, nach sei­ner Vor­la­ge, ein gro­ßes Ziel gesetzt. Die­ser Krieg wird mit nur einer ein­zi­gen Schlacht ent­schie­den. Und heu­te, wo im Kino dank raf­fi­nier­ter Pro­gram­mie­rer alles mög­lich ist, wird die­se Schlacht dem Film und den Erwar­tun­gen der Zuschau­er auch durch­aus gerecht. Nur trägt ENDER’S GAME die Bür­de, wie eben­falls GRAVITY in die­sem Jahr, dass er sei­ne visu­el­le Kunst und Kraft ledig­lich auf der gro­ßen Lein­wand aus­spie­len kann. Aber hin­ter dem Film steht weit mehr, als nur ein Vehi­kel für visu­el­le Effek­te, son­dern eine fein­füh­lig ein­ge­wo­be­ne Geschich­te um Moral, Ver­ant­wor­tung und Ver­trau­en. Sei­ne bit­ters­te Schlacht hat ENDER’S GAME bereits weit­ge­hend für sich gewon­nen, nach­dem Buch­au­tor, aber auch Mit­pro­du­zent, Orson Scott Card Anfang des Jah­res das media­le Inter­es­se an der Ver­fil­mung sei­nes Kult­bu­ches dazu nutz­te, sei­ne Ein­stel­lung gegen­über gleich­ge­schlecht­li­cher Bezie­hun­gen kund zu tun. Ledig­lich die geschlos­se­ne Hal­tung von Regie und Dar­stel­lern, gegen die offe­ne Ableh­nung des Autors gegen­über Homo­se­xu­el­len, konn­te bis zum Film­start die gröbs­ten Wogen glät­ten. Schwie­rig wird es in einer Beur­tei­lung der Situa­ti­on dadurch, dass Orson Scott Card auch mit­pro­du­ziert hat, und somit am Ein­spiel­ergeb­nis des Films wei­ter ver­dient. Eine pre­kä­re Situa­ti­on, die jeder Zuschau­er für sich selbst ein­schät­zen muss. Denn ENDER’S GAME pro­pa­giert letzt­end­lich eine voll­kom­men kon­trä­re Anschau­ung zur pri­va­ten Gesin­nung des umstrit­te­nen Autors.

Spiel 2013 in Essen – »neues Hallenkonzept«?

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Ich hat­te in Sachen Phan­tas­tik auf der Spiel in Essen ohne­hin nicht mehr viel erwar­tet und so war es auch. Das soll bedeu­ten, dass man sicher­lich noch dort­hin gehen kann, wenn man irgend­wel­che Gesell­schafts­spie­le kau­fen möch­te, in Sachen Rol­len­spiel und LARP sah es aber noch düs­te­rer aus, als im Vor­jahr. Das war zu erwar­ten, des­we­gen wur­de ich in die­ser Hin­sicht auch nicht ent­täuscht.

Was aller­dings eine rei­ne Kata­stro­phe war: das »neue Hal­len­kon­zept«. Im Gegen­satz zu den Vor­jah­ren fand die Spiel nicht im Hal­len­kon­glo­me­rat Ost statt, son­dern in den Hal­len eins, zwei und drei. Die sind alle­samt deut­lich grö­ßer als die bis­her in Anspruch genom­me­nen Hal­len. Das führt zu erheb­li­chen Nach­tei­len: Die Hal­len sind durch die Grö­ße weit­aus unüber­schau­ba­rer, erschwe­rend kommt hin­zu, dass man offen­bar den­noch nicht genug Platz hat­te und die Gän­ge dadurch an eini­gen Stel­len äußerst eng aus­fie­len. Das soll­te sich am Sams­tag rächen. Der Geräusch­pe­gel in den gro­ßen Hal­len ohne jeg­li­che Trenn­wän­de war stel­len­wei­se durch die gro­ße Besu­cher­men­ge uner­träg­lich. An diver­sen Stän­den waren Unter­hal­tun­gen schwie­rig – sich unter die­sen Umstän­den Spie­le erklä­ren zu las­sen, ist kein Spaß, des­we­gen habe ich davon abge­se­hen.

Er ist zurück! ASTERIX BEI DEN PIKTEN

Cover Asterix bei den Pikten

Einer der belieb­tes­ten Comic­hel­den hat­te es lan­ge Zeit schwer. Lei­der ent­spra­chen die letz­ten Alben um den durch Zau­ber­trank unbe­zwing­ba­ren Gal­li­er ASTERIX und sei­nen nicht dicken Freund Obe­lix sowie die ande­ren kau­zi­gen Bewoh­nern jenes gal­li­schen Dor­fes nicht mehr den Vor­stel­lun­gen der Fans und der ver­zwei­fel­te Ver­such, sich zu moder­ni­sie­ren ging lei­der fürch­ter­lich in die Hose. Der ers­te Aus­rut­scher war der im Jahr 1983 erschie­ne­ne Band DER SOHN DES ASTERIX, danach wur­de es 1987 mit ASTERIX IM MORGENLAND noch­mal bes­ser, aber danach ging es übelst berg­ab. Ein Tief­punkt wur­de erreicht mit GALLIEN IN GEFAHR, in dem man gera­de­zu dis­ney­esk mit Ali­ens und Super­hel­den spiel­te. Uner­träg­lich. Damit ist es 26 Jah­re her, dass wir uns über einen les­ba­ren und wit­zi­gen ASTE­RIX-Band freu­en durf­ten.

Der Erwar­tungs­hal­tung war eben­so groß wie die Skep­sis, als vor eini­ger Zeit ange­kün­digt wur­de, es wer­de einen neu­en ASTERIX geben, der nicht vom Erfin­der und Zeich­ner Albert Uder­zo gestal­tet wer­den wür­de, son­dern von den bei­den Fran­zo­sen Jean-Yves Fer­ri (Autor) und Didier Con­rad (Zeich­ner). Konn­te das gut­ge­hen? Das frag­te ich mich als Leser der ers­ten Stun­de, ich erhielt mei­nen ers­ten ASTERIX Ende der 1960er – noch bevor ich lesen konn­te. Auf der ande­ren Sei­te waren die Ideen Uder­zos – wie oben beschrie­ben – schon lan­ge nicht mehr das Gel­be von Zau­ber­trank und schlim­mer konn­te es kaum noch kom­men. Oder?

ASTERIX BEI DEN PIKTEN, Band 35 der Rei­he, ist am 24.10.2013 erschie­nen.

Deutscher Trailer: CAPTAIN AMERICA – WINTER SOLDIER

Die deut­schen Ver­lei­her haben es wie­der ein­mal geschafft, einen eng­li­schen Titel gegen einen ande­ren aus­zu­tau­schen – und dazu noch gegen einen reich­lich beknack­ten. CAPTAIN AMERICA – WINTER SOLDIER heisst in den hie­si­gen Kinos THE RETURN OF THE FIRST AVENGER. Ver­mut­lich woll­ten sie AVENGER im Titel haben, weil sie sich davon Wie­der­ken­nungs­ef­fek­te ver­spra­chen.

In WINTER SOLDIER schlüpft erneut Chris Evans in die Rol­le des wohl ame­ri­ka­nischs­ten Mar­vel-Super­hel­den (der sich des­we­gen auch glück­li­cher­wei­se in AVENGERS reich­lich Sprü­che von Tony Stark gefal­len las­sen muss­te). Wei­ter­hin spie­len Scar­lett Johans­son, Sebas­ti­an Stan, Antho­ny Mackie, Robert Red­ford, Samu­el L. Jack­son, Cobie Smuld­ers, Frank Gril­lo, Emi­ly Van­Camp, Hay­ley Atwell u.v.m., Regie führ­ten Antho­ny und Joe Rus­so.

Kino­start in Deutsch­land ist am 27. März 2014.

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Noch ein Kickstarter: OBDUCTION – MYST reloaded

Promografik Obduction

Ich möch­te an die­ser Stel­le mal wie­der auf ein Crowd­fun­ding bei Kick­star­ter hin­wei­sen. Schein­bar han­delt es sich erneut um das Auf­wär­men eines alten Spiels, näm­lich MYST, aber wenn man sich mit die­sem Pro­jekt etwas näher beschäf­tigt, dann erkennt man, dass es tat­säch­lich um etwas ande­res geht. Cyan Inc. sind tat­säch­lich die Schöp­fer der MYST-Rei­he, die schon immer statt auf Waf­fen­ge­walt auf Erfor­schen und das Lösen von Rät­seln gesetzt hat und damit erfri­schen­de Abwechs­lung zum Com­pu­ter­spie­le-Einer­lei boten. Wei­ter­hin waren sie in der lage, nicht nur Geschich­ten zu spin­nen, son­dern auch einen kom­ple­xen Hin­ter­grund zu ihren Spie­len zu ersin­nen.

OBDUCTION ist kein moder­ner Neu­auf­guss der MYST-Rei­he, die Ent­wick­ler bei Cyan wol­len viel­mehr das Spiel­prin­zip ins 21. Jahr­hun­dert heben: Erfor­schung, das Lösen von Rät­seln und eine kom­ple­xe, dra­ma­ti­sche Hin­ter­grund­ge­schich­te. Aller­dings sieht es nach den Erläu­te­run­gen so aus, als wol­len sie dafür einen neue Hin­ter­grund erschaf­fen. Also kei­ne MYST-Epi­go­ne, son­dern etwas Eigen­stän­di­ges.

Dabei will man aber auch zeit­ge­mä­ße Tech­nik nut­zen. Ver­wen­dung fin­den soll nicht nur die Unre­al Engi­ne 4, als Stretch­goal ist sogar ange­dacht, die Ocu­lus Rift zu zu unter­stüt­zen, um die Erfah­rung noch immersi­ver zu gestal­ten.

Für mich gilt: Shut up and take my money!

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen und die Mög­lich­keit zum Mit­fi­nan­zie­ren auf der Kick­star­ter-Sei­te des Pro­jekts.

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Pro­mo­gra­fik OBDUCTION Copy­right Cyan Inc.

Snapload: Bahnbrechendes Konzept – Plastikmüll zum eBook

Snapload-Cards

Zeit für die nächs­te Gesichts­pal­me:

Auf der Suche nach Metho­den, um eBooks auch im Buch­la­den ver­kau­fen zu kön­nen, ver­steigt sich die Bran­che in immer abstru­se­re Kon­zep­te. Zuletzt soll man eBooks nur dann im Laden kau­fen kön­nen, wenn man über einen ganz bestimm­ten eRea­der ver­fügt, jetzt will man völ­lig über­flüs­si­gen Plas­tik­müll erzeu­gen.

Eigent­lich wäre es doch so ein­fach: Im Prin­zip benö­tigt man kei­ne Wer­be­trä­ger für eBooks im Laden. War­um nicht? Offen­sicht­li­cher kann es kaum sein: die Wer­be­trä­ger für eBooks sind die Papier­bü­cher, die dort ohne­hin bereits in rau­hen Men­gen her­um ste­hen. Dazu ein paar Schil­der instal­liert: »Sie möch­ten die­ses Buch als eBook kau­fen? Wen­den Sie sich an unse­re Mit­ar­bei­ter«. Die dru­cken dann einen Bon mit einem Code aus – das Kon­zept funk­tio­niert bei Pre-Paid-Kar­ten seit Jah­ren tadel­los -, den gibt man dann zu Hau­se ein und lädt das Buch auf den eRea­der. Opti­ma­ler­wei­se kann man den Code in WLAN-taug­li­chen Lese­ge­rä­ten direkt ein­ge­ben und das Buch her­un­ter laden.

Will man so etwas ver­schen­ken, druckt die Buch­hand­lung nach dem Kauf eine ver­klei­ner­te Ver­si­on des Covers aus, dar­auf der Code, und klebt das in eine Geburts­tags­kar­te, die man auf die­sem Wege gleich mit ver­kau­fen kann. Alle sind glück­lich. Es könn­te so ein­fach sein. Doch in der Buch­bran­che ist offen­sicht­lich nichts ein­fach.

eReader-Facepalm

Denn tat­säch­lich beharrt man dar­auf, dass eBooks im Laden »prä­sen­tiert« wer­den müs­sen. Zum einen erschließt sich mir nicht mal ansatz­wei­se, war­um man die ohne­hin aus­ge­stell­ten Bücher in elek­tro­ni­scher Form noch­mal aus­stel­len muss. Zum ande­ren bestehen die soge­nann­ten »Snap­Cards« nicht etwa umwelt­freund­lich aus recy­cel­tem Papier, son­dern aus – man fasst es nicht! – Plas­tik­kar­ten, in der Art von Gut­ha­ben­kar­ten für iTu­nes und Co. Ist es denn wirk­lich nötig, auf die­sem Wege noch mehr völ­lig über­flüs­si­gen Plas­tik­müll zu erzeu­gen? Hat es sich noch nicht bis zu den Sna­pload-Betrei­bern her­um gespro­chen, dass Res­sour­cen begrenzt sind und Müll­ver­mei­dung ange­sagt? Offen­bar nicht, statt­des­sen schrei­ben sie Codes für eine vir­tu­el­le Ware auf Plas­tik­kar­ten, die kei­ner­lei ande­ren Zweck erfül­len und danach weg­ge­wor­fen wer­den. Eine gigan­ti­sche, umwelt­feind­li­che Saue­rei!

Hin­zu kommt, dass bei allen vor­ge­stell­ten Kon­zep­ten noch jemand mit­ver­die­nen möch­te, sei­en es Umbreit, Epi­du oder in die­sem Fall Sna­pload. War­um wird nicht eine anbie­ter­un­ab­hän­gi­ge Struk­tur bereit gestellt, um allen Buch­händ­lern eine ein­fa­che Lösung wie den Kas­sen­bon­aus­druck (der sich als Code­aus­druck auch außer­halb von Kas­sen­sys­te­men ein­fach rea­li­sie­ren lie­ße, wenn die Ein­bin­dung für klei­ne­re Buch­hand­lun­gen zu auf­wen­dig ist – es reicht im Prin­zip ein pass­wort­ge­schütz­ter Inter­net­zu­gang zu einem Code­ser­ver) bereit­zu­stel­len? Statt gesun­dem Men­schen­ver­stand setzt man auf Müll­erzeu­gung. Unfass­bar …

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Pro­mo­fo­to Sna­pload-Cards Coyp­right sna­pload GmbH, Illus­tra­ti­on: eRea­der von mir, Face­palm von Fabio Ven­ni auf flickr, CC BY-SA

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