THE HUNGER GAMES: CATCHING FIRE – Bundesstart 21.11.2013
Lionsgate hat sich keine Zeit gelassen, und dies wird überaus belohnt. DIE TRIBUTE VON PANEM war schon ein kalkulierter Erfolg, doch mit fast 700 Millionen Dollar, hatte man dann doch nicht gerechnet. Dieses Feuer durfte also nicht ausgehen, und eine etwas überstürzt wirkende Vorproduktion war dabei eine weise Entscheidung. Denn andere Reihen müssen mit Abständen von mindestens zwei, eher drei Jahren zwischen den einzelnen Teilen das Feuer beim Publikum immer wieder neu entfachen. Nach nur 20 Monaten war das begeisterte Hunger-Games-Publikum noch immer heiß. Zudem verlegte sich damit der Start außerhalb der an Konkurrenz nicht zu überbietenden Sommer-Saison. CATCHING FIRE bricht nicht unbedingt alle Rekorde, aber seine bisherigen Ergebnisse übertreffen erneut die Erwartungen. Und das verdient, denn die zweite Adaption von Suzanne Collins´ Roman-Trilogie, ist der weit bessere Film. Was zu weiten Teilen auch an Garry Ross gelegen haben mag, der eine akzeptablen Vorlage inszeniert hatte, den Stoff aber in seiner eigentliche Tiefe aber nicht zu vermitteln verstand. Wegen der kurzen Vorproduktionsphase, sah sich Garry Ross außerstande, seine Vision des zweite Teils für ihn adäquat umzusetzen. Er verabschiedete sich, und machte Platz für Francis Lawrence, der aber erst nach einigen Abwägungen verpflichtet wurde.
Markus Heitz’ im Jahr 2003 veröffentlichter Roman DIE ZWERGE (dem bis 2008 noch drei weitere ZWERGE-Werke folgten) zählt zu den erfolgreichsten deutschen FantasyRomanen und befand sich über Monate auf den Belletristik-Bestsellerlisten. Für Heitz selbst markierte die Veröffentlichung den endgültigen Durchbruch als Autor. Es folgten Hörbuch-Adaptionen und spektakulär inszenierte Lesungen, die einem aufwändigen Theaterstück glichen.
Konzipiert als vierbändige Reihe (die nach Abschluss zudem um eine Gesamtausgabe im kleineren Graphic Novel-Format ergänzt werden soll), beginnt nun beim Splitter Verlag die nächste mediale Übersetzung des ersten Buchs: Der spektakuläre Überlebenskampf der Zwerge, deren Land von gleich drei gewaltigen Kräften bedroht wird – den Trollen, den Ogern und den Orks –, hält nun auch im Comic Einzug.
In Zusammenarbeit mit Szenarist Yann Krehl (DAS WOLKENVOLK, FROSTFEUER) wird Zeichner Che Rossié den Roman adaptieren. Ein atemberaubendes Comicdebüt des bislang hauptsächlich im Rollenspiel-Segment tätigen Mönchengladbachers.
Erscheinungstermin des ersten Bandes ist der 1. Dezember 2013. Weitere Informationen auch direkt beim Verlag.
Die Zwerge – Band 1
Rossié, Krehl, Heitz
Fantasy-Comicalbum
Alben-Überformat, HC
48 Seiten,
€ 13,80 [D] € 16,20 [A]
ISBN: 978–3‑86869–541‑0
Splitter
Ein Science Fiction-Thriller, bei dem es sich mal um kein Remake oder Reboot handelt, ist THE MACHINE. Die Maschine ist eine denkende, fühlende KI in Form einer Frau (das muss ja Ärger geben) und wird dargestellt von Caity Lotz, die kennt man in letzter Zeit als Black Canary in der TV-Serie ARROW. Ebenfalls mit dabei ist Toby Stephens, den können wir demnächst in der Piratenserie BLACK SAILS bewundern und nicht zuletzt Denis Lawson, der hat in der ersten STAR WARS-Trilogie Wedge Antilles gespielt. Regie führt Caradog W. James.
Plot: Zwei Programmierer erschaffen die erste sich ihrer selbst bewusste und fühlende künstliche Intelligenz. Es kommt zu Konflikten, als das Verteidigungsministerium ihre Entwicklung stiehlt und daraus eine Waffe machen will.
Als Kinostarttermin ist bisher nur »2014« angegeben.
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Nachdem ich vor einiger Zeit den Trailer gezeigt hatte ist der Fanfilm (oder ist es eine Bierwerbung?) STAR WARS DOWNUNDER nun fertig. Die Spielzeit ist für ein solches Projekt mit über 30 Minuten schon beeindruckend und auch wenn die Story ihre Schwächen hat (was man einer Parodie aber nachsehane kann) sind die Spezialeffekte beeindruckend. Das sollte aber nicht wundern, denn Regisseur Michael Cox ist ein australischer SFX-Spezialist. Mein einziges Problem: dank des australischen Slangs und Akzents habe ich kaum was verstanden (und eigentlich ist mein Englisch gut) – ich werde es mir also wohl noch ein paar Mal ansehen müssen.
Star Wars Downunder: an epic tale of the good, the bad and the thirsty.Written by Bryan Meakin and Michael Cox, Star Wars Downunder, is half an hour of action, special effects and lovable Aussie larrikins.
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Die VR-Brille Oculus Rift ist in der Endkundenversion noch nicht einmal auf den Markt, und schon sieht es so aus, als gäbe es bereits eine verbesserte Nachfolgertechnik. Bei der im Video vorgestellten Brille sieht man die Bilder nicht über eine Optik mit Tonnenverzerrung auf einem Bildschirm, sondern sie werden direkt auf die Netzhaut projziert. Die Auflösung ist Full HD (1920x1080 Pixel), allerdings sieht man angeblich aufgrund der verwendeten Technologie keinerlei Gittermuster. Problematisch soll dabei allerdings angeblich zum einen der eingeschränkte Sichtbereich sein, zum anderen könnte ich mir vorstellen, dass man die Augen nicht zu sehr hin und her bewegen darf … Aber es handelt sich ja auch hier um einen Prototypen.
Spannend!
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Die Crew der wir bereits STAR TREK: OF GODS AND MEN (2007) verdanken, geht demnächst mit einem neuen Independent STAR TREK-Projekt an den Start. Der Titel lautet STAR TREK RENEGADES. Die Liste der teilnehmenden Schauspieler ist beeindruckend: Walter Koenig (Chekov, TOS), Tim Russ (Tuvok, VOYAGER, der führt auch Regie), Gary Graham (Alien Nation; Soval, Enterprise), Robert Picardo (Holodoc, Voyager), Manu Intiraymi (Icheb, Voyager), Corin Nemec (Stargate SG‑1), Courtney Peldon (Entourage, Home Improvement), Larissa Gomes (Saw VI, Saw 3D), Tarah Paige (Make It or Break It, Rise of the Planet of the Apes), Vic Mignogna (Dragonball Z, Star Trek Continues) und Richard Herd (Admiral Paris, Voyager).
RENEGADES ist im Gegensatz zu dem üblichen klassischen STAR TREK der Ur-Zeitlinie düster, actionorientiert und dreht sich um Spannung und Spionage. Wenn alles gut geht, soll es weitere Episoden von RENEGADES geben.
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Am 8. November 2013 traf der Taifun Haiyan die Philippinen und hinterließ eine Spur der Verwüstung, die bis heute die Region erschüttert. Um auf diese Tragödie zu reagieren, starten CCP Games und seine aus mehr als einer halben Million Spielern bestehende Community eine neue PLEX for GOOD Benefiz-Aktion für die Opfer des Taifuns.
Die PLEX for GOOD-Initiative ist eine Kooperation zwischen CCP und ihrer EVE Online-Community, durch die bereits Opfern von Naturkatastrophen, wie dem Erdbeben in Haiti 2010 oder Japan 2011 geholfen werden konnte. PLEX, kurz für Pilot’s License Extension, ist ein wertvolles Item in EVE Online, mit dem man Spielzeit erlangen oder das man auf dem Markt in EVE Online verkaufen kann. Anstatt es aber im Spiel zu verwenden, spenden die Spieler ihr PLEX im Rahmen der PLEX for GOOD-Aktion. Seit seinem Start wurden so bisher etwa 108.000 Dollar für den guten Zweck gesammelt.
Seit dem 20. November und bis zum 7. Dezember nimmt CCP PLEX for GOOD-Spenden an. Mit jedem in dieser Zeit gespendeten PLEX unterstützt CCP das Isländische Rote Kreuz mit 15 US-Dollar bis die Maximalsumme von 75.000 US-Dollar erreicht ist. Als kleines Geschenk bekommen Spender pro PLEX dafür zwei spezielle virtuelle T‑Shirts für EVE Online.
Zur Fortsetzung des letzten Muppets-Films mit dem Titel MUPPETS MOST WANTED gibt es nach dem Teaser nun einen ersten Trailer. Neben Jim Hensons Puppen spielen unter anderem Ricky Gervais, Ty Burrell und Tina Fey, Regie führt James Bobin. Deutscher Kinostart ist am 29.05.2014.
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Seit SLUMDOG MILLIONAIRE ist der filmische Blick auf Indien auch von europäischer Seite aus geschärft. Später hat LIFE OF PI noch einmal nachgeschoben. Eigenartigerweise wird dabei gerne außer Acht gelassen, das der Erste eine britische und der Zweite eine taiwanesische Produktion ist. Bis dahin war der indische Film immer mit dem Klischee einhergegangen, dass selbst in den tragischsten Situationen die Darsteller in Gesang und Tanz ausbrechen würden. Doch LUNCHBOX zeigt nicht nur eine ganz andere Art Film, sondern auch eine sehr eigene Art, eine Geschichte zu erzählen. Die Werbetrommeln möchten LUNCHBOX als Feel-Good-Movie verstanden wissen, liegen damit allerdings deutlich daneben. Doch die Geschichte von Saajan und Ila zu kategorisieren ist ein schweres Unterfangen. Denn so witzig er stellenweise ist, umso trauriger ist er manchmal auch. Er stimmt nachdenklich, und macht dennoch Freude. Es ist eben ein indischer Film, der nicht auf die Standards zurückgreifen muss, die Hollywood so erfolgreich machen. Dass er dennoch mit diesen Standards spielt, sie andeutet und wieder verwirft, dass macht die zauberhafte Stimmung von LUNCHBOX aus.
Heute schreibe ich über ein Buch, bevor ich es gelesen habe. Warum ich das tue? Einfach: Weil ich noch nie etwas so Abgefahrenes gesehen habe und auch noch nie ein Buch mit einem derartig coolen und konsequent durchgezogenen Konzept in Händen hatte. Allein aufgrund der Aufmachung hat es bei mir bereits gewonnen, bevor ich auch nur eine Zeile gelesen habe. Das ist kein Lesen, das ist Erleben.
Es war bekannt, dass es ein Buch mit dem Titel »S« geben würde, bei dem die Idee vom Regisseur, Produzenten und Hollywood-Wunderkind J. J. Abrams stammt, der bekanntermaßen nicht nur STAR TREK aufgemischt hat, sondern auf bei der Fortführung der STAR WARS-SAGA Regie führen wird. Umgesetzt wurde diese Idee vom preisgekrönten US-Autor Doug Dorst.
Das Konzept ist der Knüller. In einem Pappschuber findet sich das Buch SHIP OF THESEUS des Autoren V. M. Straka, das scheinbar aus dem Jahr 1949 stammt, auf alt getrimmt ist und aussieht wie ein Bibliotheksexemplar, inklusive Inventuraufkleber und Ausleihstempeln auf der letzten Seite. Schlägt man es auf, trifft man nicht nur auf zahllose Randnotizen, die von den eigentlichen Protagonisten verfasst wurden, sondern es liegen zudem Unmengen von Begleitmaterial zum Inhalt bei: Postkarten, Zeitungsausschnitte, Eintrittskarten, handschriftliche Notizen und Abhandlungen, Skizzen auf Servietten (im Ernst!) und sogar eine Dechiffrierscheibe, die man offenbar benötigt, um das Rätsel zu lösen. Die Illusion ist so echt, dass man meint, ein altes Buch zu riechen, obwohl der muffig-Faktor fehlt, wie ein schnelles Schnüffeln bewies.
Hintergrund: In einer Leihbücherei entleiht eine junge Frau das Buch und entdeckt darin die Anmerkungen eines Fremden. Sie fügt ihre Anmerkungen hinzu und lässt das Buch widerum für den Fremden zurück, der erneut antwortet. Dieses Spiel wiederholt sich mehrfach und das Ergebnis des Austauschs über die Abenteuer des fiktiven Autoren und der Recherchen der beiden ergeben das Gesamtkunstwerk.
Und hier zeigt sich auch, dass manches eben nicht als eBook geht. »S« liegt auch als eBook vor, aber das Gesamtkonzept funktioniert in elektronischer Form nicht, in diesem Fall geht durch die zahllosen Gimmicks, das auf alt getrimmte Buch und Randnotizen und ‑Zeichnungen, ausschließlich das gedruckte Werk.
Grandios und vor allem: das ist mit derart viel Liebe fürs Detail umgesetzt, dass es eine wahre Freude ist. Das Papier des Buches ist an den Rändern vergilbt, bei den ungezählten Gimmicks hat man Wert auf Authentizität gelegt, bis hin zu Briefmarken und Poststempeln – oder eben der erwähnten Serviette: es handelt sich wirklich um eine.
Ich kann jedem, der auf solches abgefahrene Zeug steht nur enpfehlen: kaufen! Selbst wenn der Inhalt schlecht sein sollte, was ich nicht glauben kann, sind allein die Aufmachung und die zahllosen Beilagen die müden 17 Euro Wert, die man auf Amazon dafür ansagt. [Update: Der Preis ist kurz nach der Veröffentlichung dieses Artikels von Amazon wieder auf 19,95 Euro hochgesetzt worden. Das ist aber immer noch ein Mordspreis für das Gebotene]
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