Trailer: BRAVE NEW WORLD

Trailer: BRAVE NEW WORLD

In einer Zeit in der neue Strea­ming­diens­te wie Pil­ze aus dem Boden schie­ßen, suchen deren Ver­ant­wort­li­che natür­lich nach Con­tent, denn nur wenn inter­es­san­te Inhal­te vor­han­den sein, sind die Abon­nen­ten wil­lig, Koh­le zu inves­tie­ren. NBCs Strea­ming­dienst nennt sich nach dem Sen­der-Wap­pen­tier »Peacock«.

Dort hat man eine Serie nach Aldous Hux­leys Sci­ence Fic­tion-Klas­si­ker BRAVE NEW WORLD in Auf­trag gege­ben. Es geht um ein Uto­pia, das nicht so para­die­sisch ist, wie es scheint und tat­säch­lich eine Dys­to­pie.

In einer Haupt­rol­le ist Alden Ehren­reich zu sehen, der in der Ver­gan­gen­heit bekann­ter­ma­ßen etwas unglück­lich den jun­gen Han Solo gege­ben hat. Da dort nicht mit Fort­set­zun­gen zu rech­nen ist, hat er Zeit für ande­re Jobs. In wei­te­ren Rol­len: Jes­si­ca Brown Find­layHar­ry LloydNichol­le HembraNina SosanyaKylie Bun­bu­ry u.a.

Showrun­ner ist David Wie­ner (FEAR THE WALKING DEAD, HOMECOMING), der ist auch aus­füh­ren­der Pro­du­zent und Autor. Eine der betei­lig­ten Pro­duk­ti­ons­fir­men ist Ste­ven Spiel­bergs Amblin Enter­tain­ment.

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Bandit bespricht: GUNS AKIMBO

Bandit bespricht: GUNS AKIMBO

GUNS AKIMBO – Bun­des­start 25.06.2020

Wäre es nicht unglaub­lich schön, die­sen unsäg­li­chen Inter­net-Trol­len im Kel­ler­zim­mer von Mamas Haus einen Besuch abstat­ten zu kön­nen? Sie aus der Anony­mi­tät hin­ter ihrer Tas­ta­tur zu rei­ßen, sie mit ihren belei­di­gen­den, nerv­tö­ten­den, ver­let­zen­den, unsach­li­chen Kom­men­ta­ren von Ange­sicht zu Ange­sicht zu kon­fron­tie­ren. Klei­ne, unschein­ba­re Ver­lie­rer, die es im wirk­li­chen Leben zu nichts brin­gen und ihren Frust dar­über in wahl­los aus­ge­such­ten Inter­net­fo­ren mit Belei­di­gun­gen und ver­ach­tens­wer­ter Über­heb­lich­keit kom­pen­sie­ren. Miles Lee Har­ris ist so ein halb­sei­de­nes Würst­chen, das sich hin­ter sei­ner ver­bor­ge­nen IP-Adres­se sicher fühlt und den­noch eines Tages Besuch bekommt. Da trifft Autor und Regis­seur Jason Lei How­den einen Nerv. Denn end­lich muss jemand ein­mal die Rech­nung bezah­len, wel­che er auf wider­wär­ti­ger Wei­se auf­ge­macht hat.

wei­ter­le­sen →

CYBERPUNK 2077: Netflix produziert Animé-Serie CYBERPUNK EDGERUNNERS

CYBERPUNK 2077: Netflix produziert Animé-Serie CYBERPUNK EDGERUNNERS

In der Spie­le­welt wird CD Pro­jekt Reds neu­es Open World-Spiel CYBERPUNK 2077 sehn­süch­tig erwar­tet. Das Game, bei dem Kea­nu Ree­ves mit­spielt, soll am 19. Novem­ber pünkt­lich zum Weih­nachts­ge­schäft erschei­nen.

Net­flix möch­te auch ein wenig am Hype teil­ha­ben und wird des­we­gen  dazu eine Ani­me-Fern­seh­se­rie pro­du­zie­ren. Rea­li­sie­ren soll die Stu­dio Trig­ger, das besteht aus ehe­ma­li­gen Mit­ar­bei­tern des legen­dä­ren Stu­di­os Gai­nax. Das bedeu­tet, dass die Trig­ger-Mit­ar­bei­ter nicht nur am Kult­klas­si­ker NEON GENESIS EVANGELION mit­ar­bei­te­ten, sie zeich­nen auch für KILL LA KILLDARLING IN THE FRANXX und den Film PROMARE ver­ant­wort­lich.

Der Titel der Show lau­tet CYBERPUNK: EDGERUNNERS. CD Pro­jekt Red schrei­ben zur Serie:

CYBERPUNK: EDGERUNNERS tells a stan­da­lo­ne, 10-epi­so­de sto­ry about a street kid try­ing to sur­vi­ve in a tech­no­lo­gy and body modi­fi­ca­ti­on-obses­sed city of the future. Having ever­ything to lose, he choo­ses to stay ali­ve by beco­m­ing an edgerunner—a mer­cen­a­ry out­law also known as a cyber­punk.

Ver­ant­wort­lich für die Serie ist Hiroyu­ki Imai­shi, ihm assis­tiert Masa­hi­ko Ots­uka, Crea­ti­ve Direc­tor ist Hiro­mi Waka­ba­ya­shi. Als Cha­rak­ter Desi­gner arbei­ten Yoh Yoshi­na­ri und Yuto Kaneko (LITTLE WITCH ACADEMIA), das Dreh­buch schrei­ben Yoshi­ki Usa und Masa­hi­ko Ots­uka. Den Score kom­po­niert Aki­ra Yamao­ka (SILENT HILL).

CYBERPUNK: EDGERUNNERS soll irgend­wann in 2022 bei Net­flix zu sehen sein.

Pro­mo­gra­fik Copy­right Net­flix

Netflix lässt die Muskeln spielen

Netflix lässt die Muskeln spielen

Nach dem immensen Erfolg des Strea­ming­diens­tes Net­flix haben in den USA bekann­ter­ma­ßen die alt­ein­ge­ses­se­nen Stu­di­os Mor­gen­luft geschnup­pert und gefühlt hat jeder und sein Hund einen eige­nen, ähn­li­chen Ser­vice an den Start gebracht.

Mit mehr oder weni­ger gro­ßem Erfolg, übri­gens. Zwar gab es Flag­po­le-Con­tent wie bei­spiels­wei­se THE MANDALORIAN bei Dis­ney+ oder PICARD by CBS All Access, aber im Gro­ßen und Gan­zen kämp­fen die Diens­te damit, dass sie bei wei­tem nicht genug Con­tent vor­wei­sen kön­nen, um die Nut­zer bei der Stan­ge zu hal­ten – lies: die­se dazu zu bewe­gen, jeden Monat die Abo­ge­büh­ren zu zah­len. Dazu kommt natür­lich, dass kaum jemand Wil­lens ist, für jeden Strea­ming­dienst extra zu zah­len.

Noch­mal erschwe­rend wirkt sich zudem die COVID-19-Pan­de­mie aus, die Hol­ly­wood zum Erlie­gen gebracht hat und des­we­gen kei­ne neu­en Inhal­te pro­du­ziert wer­den konn­ten.

Net­flix möch­te jetzt offen­bar dem Mit­be­wer­bern zei­gen, was eine Har­ke ist und hat für den Juli sage und schrei­be 59 neue Inhal­te ange­kün­digt: Seri­en, Fil­me, Doku­men­ta­ti­on, Ani­mé, dar­un­ter die nächs­te Staf­fel der Comic­ver­fil­mung UMBRELLA ACADEMY, sowie THE OLD GUARD ein auf­we­nig pro­du­zier­ter Mys­te­ry-Film mit Char­li­ze The­ron. Nicht in den 59 Pro­duk­ten ent­hal­ten sind übri­gens zuge­kauf­te älte­re Inhal­te, wie bei­spiels­wei­se Sucker PunchSpace­balls, Cloud Atlas und die Kara­te Kid-Tri­lo­gie. Das kann man eigent­lich ange­sichts der Con­tent-Pro­ble­me ande­rer Strea­ming­diens­te nur so inter­pre­tie­ren, dass der Platz­hirsch den Kon­kur­ren­ten mit vol­ler Absicht eine lan­ge Nase dreht.

War­um kann Net­flix das? Zum einen müs­sen sie Seri­en weit im vor­aus pro­du­zie­ren, da die­se nicht häpp­chen­wei­se jede Woche son­dern am Stück ver­öf­fent­licht wer­den. Laut einem Net­flix-Spre­cher ist das gesam­te Pro­gramm für 2020 bereits pro­du­ziert. Und zum ande­ren hat der Strea­ming­dienst sich inter­na­tio­nal breit auf­ge­stellt und kann in Län­dern, in denen die Pan­de­mie deut­lich zurück gegan­gen ist, bereits wie­der fil­men.

[Update:] Die kom­plet­te Lis­te der Neu­hei­ten auf Net­flix im Juli (das ist die US-Fas­sung, die Inhal­te sind im Rest der Welt nicht zwin­gend stream­bar – außer Eigen­pro­duk­tio­nen, die erschei­nen stets welt­weit):

July 1

Chi­co Bon Bon: Mon­key with a Tool Belt: Sea­son 2 — NETFLIX FAMILY

Dead­wind: Sea­son 2 — NETFLIX ORIGINAL

Say I Do — NETFLIX ORIGINAL

Under the Ric­cio­ne Sun — NETFLIX FILM

Unsol­ved Mys­te­ries — NETFLIX DOCUMENTARY

#Anne Frank – Par­al­lel Sto­ries

A Bridge Too Far

A Thousand Words

A Touch of Green: Sea­son 1

A Walk to Remem­ber

Abby Hat­cher: Sea­son 1

Air­pla­ne!

Ali

Bat­man: Mask of the Phan­tasm

Charlotte’s Web

Clash of the Titans (1981)

Cleo & Cuquin: Sea­son 2

Cloud Atlas

David Fos­ter: Off the Record

Defi­ni­te­ly, May­be

Del­ta Far­ce

Don­nie Bras­co

Dou­ble Jeo­par­dy

Fidd­ler on the Roof

Fri­da

I Now Pro­noun­ce You Chuck and Lar­ry

Kil­ling Has­sel­hoff

King­dom: Sea­son 1–3

Lemo­ny Snicket’s A Seri­es of Unfor­tu­n­a­te Events

Mean Streets

Mil­li­on Dol­lar Baby

Para­nor­mal Acti­vi­ty

Patri­ots Day

Pol­ter­geist

Quest for Came­lot

Red Riding Hood (2011)

Schindler’s List

Slee­p­less in Seat­tle

Slee­py Hol­low

Space­balls

Spli­ce

Stand and Deli­ver

Star­dust

Stars­ky & Hut­ch

Sucker Punch

Swor­d­fi­sh

The Art of War

The Devil’s Advo­ca­te

The F**k‑It List

The Firm

The Kara­te Kid

The Kara­te Kid Part II

The Kara­te Kid Part III

The Naked Gun: From the Files of Poli­ce Squad!

The Town

The Wit­ches

This Christ­mas

Total Recall (1990)

Tro­tro

Win­ches­ter

July 2

Thia­go Ven­tu­ra: POKAS — NETFLIX COMEDY SPECIAL

War­ri­or Nun — NETFLIX ORIGINAL

July 3

The Baby-Sit­ters Club — NETFLIX FAMILY

Cable Girls: Final Sea­son: Part 2 — NETFLIX ORIGINAL

Despe­ra­dos — NETFLIX FILM

JU-ON: Ori­gins — NETFLIX ORIGINAL

Sou­thern Sur­vi­val — NETFLIX ORIGINAL

July 5

ONLY

July 6

A Kid from Coney Island

July 7

Dr. Seuss’ The Lorax

July 8

The Long Dumb Road

Mucho Mucho Amor: The Legend of Wal­ter Mer­ca­do — NETFLIX DOCUMENTARY

Stateless — NETFLIX ORIGINAL

Was It Love? — NETFLIX ORIGINAL

Yu-Gi-Oh!: Sea­son 1

July 9

Japan Sinks: 2020 — NETFLIX ANIME

The Pro­tec­tor: Sea­son 4 — NETFLIX ORIGINAL

July 10

The Clau­dia Kishi Club — NETFLIX DOCUMENTARY

Down to Earth with Zac Efron — NETFLIX ORIGINAL

The Epic Tales of Cap­tain Under­pants in Space — NETFLIX FAMILY

Hel­lo Nin­ja: Sea­son 3 — NETFLIX FAMILY

O Crush Per­fei­to (Dating Around: Bra­zil) — NETFLIX ORIGINAL

The Old Guard — NETFLIX FILM

The Twel­ve  — NETFLIX ORIGINAL

July 14

The Busi­ness of Drugs — NETFLIX DOCUMENTARY

On est ensem­ble (We Are One) — NETFLIX DOCUMENTARY

Urzi­la Carl­son: Over­qua­li­fied Loser — NETFLIX COMEDY SPECIAL

July 15

Dark Desi­re — NETFLIX ORIGINAL

Gli Infede­li (The Play­ers) — NETFLIX FILM

Skin Decisi­on: Befo­re and After — NETFLIX ORIGINAL

Sun­ny Bun­nies: Sea­son 1–2

July 16

Fatal Affair — NETFLIX FILM

Indian Match­ma­king — NETFLIX ORIGINAL

MILF — NETFLIX FILM

Pri­de & Pre­ju­di­ce (2005)

July 17

Boca a Boca (Kis­sing Game) — NETFLIX ORIGINAL

Cur­sed — NETFLIX ORIGINAL

Fun­an

July 18

Gigan­to­sau­rus: Sea­son 1

The Note­book

July 19

The Last Dance

July 20

Ash­ley Gar­cia: Geni­us in Love — NETFLIX FAMILY

July 21

How to Sell Drugs Online (Fast): Sea­son 2 — NETFLIX ORIGINAL

Ip Man 4: The Fina­le

Jack White­hall: I’m Only Joking — NETFLIX COMEDY SPECIAL

Street Food: Latin Ame­ri­ca — NETFLIX DOCUMENTARY

July 22

61

Fear City: New York vs The Mafia — NETFLIX DOCUMENTARY

Love on the Spec­trum — NETFLIX DOCUMENTARY

Nor­se­men: Sea­son 3 — NETFLIX ORIGINAL

The Remix: Hip Hop X Fashion

Signs — NETFLIX ORIGINAL

Spot­light

July 23

The Lar­va Island Movie — NETFLIX FAMILY

July 24

¡A can­t­ar! (Sing On! Spain) — NETFLIX ORIGINAL

Ani­mal Cra­ckers — NETFLIX FILM

Dra­gons: Res­cue Riders: Secrets of the Songwing — NETFLIX FAMILY

In the Dark: Sea­son 2

The Kis­sing Booth 2 — NETFLIX FILM

Ofren­da à la tor­men­ta — NETFLIX FILM

July 26

Bana­na Split

Shameless (U.S.): Shameless: Sea­son 10

July 28

Jeo­par­dy!: Collec­tion 6

Last Chan­ce U: Laney — NETFLIX DOCUMENTARY

July 29

The Hater — NETFLIX FILM

Insi­de the World’s Toughest Pri­sons: Sea­son 4 — NETFLIX ORIGINAL

July 30

Pira­tes Who Don’t Do Anything: A Veg­gi­e­Ta­les Movie

Trans­for­mers: War For Cyber­tron Tri­lo­gy — NETFLIX ANIME

July 31

Get Even — NETFLIX ORIGINAL

Lat­te and the Magic Water­stone — NETFLIX FAMILY

Serious­ly Sin­gle — NETFLIX FILM

The Speed Cubers — NETFLIX DOCUMENTARY

Sugar Rush: Extra Sweet — NETFLIX ORIGINAL

The Umbrel­la Aca­de­my: Sea­son 2 — NETFLIX ORIGINAL

Vis a vis: El Oasis (Locked Up) — NETFLIX ORIGINAL

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Tschüss Heise und c’t, hallo Readly

Tschüss Heise und c’t, hallo Readly

Eigent­lich passt es nicht zu den The­men die­ser Sei­te, aber wenn es um eBooks oder elek­tro­ni­sche Ver­sio­nen von Zeit­schrif­ten sowie deren Prei­se geht, irgend­wie doch.

Ich kann gar nicht mehr genau nach voll­zie­hen, wie lan­ge ich die Com­pu­ter­zeit­schrift c’t aus dem Hei­se Ver­lag schon lese. Es müs­sen Jahr­zehn­te sein, frü­her am Kiosk erwor­ben und vor ein paar Jah­ren dann abon­niert.

Seit Mona­ten ärge­re ich mich über die gesun­ke­ne Qua­li­tät und die gestri­che­nen The­men­be­rei­che. Wenn ich die bes­ten Hot­keys für Win­dows wis­sen woll­te, wür­de ich mir das Käse­blatt Chip kau­fen. Will ich aber nicht. Des­we­gen habe ich immer wie­der dar­über gere­det, dass »die Chip­i­fi­zie­rung der c’t nicht mehr auf­zu­hal­ten ist«. Neben­bei sag­te man mir als Plus-Abon­nen­ten regel­mä­ßig, ich habe als beson­de­res Goo­die »einen direk­ten Draht zur Redak­ti­on«. Davon habe ich aller­dings nie etwas bemerkt, auf kei­ne ein­zi­ge mei­ner nicht sehr zahl­rei­chen Mails über die Jah­re als Abon­nent habe ich auch nur die gerings­te Reak­ti­on erhal­ten. Noch nicht mal ein knap­pes »ist ange­kom­men« oder »sehen wir uns mal an«. Der »direk­te Draht« ist also eine Luft­num­mer und ein nicht ein­ge­hal­te­nes Abo-Ver­spre­chen.

Als Abon­nent hat mich Hei­se zudem mit Wer­bung per Email zuge­wor­fen. Eigent­lich kein Pro­blem, man soll­te mei­nen dass ein Ver­lag, der Maga­zi­ne wie die c’t oder die IX ver­öf­fent­licht, in der Lage sein muss, einen Wer­bungs-Abmel­de­link in der Mail funk­tio­nal zu imple­men­tie­ren. Waren sie aber nicht. Ich kann nicht mehr nach­voll­zie­hen, wie oft ich dar­auf geklickt habe und wie oft ich die Mel­dung »Sie wur­den erfolg­reich abge­mel­det« zu sehen bekam. Um danach wei­ter Spam­mails zu erhal­ten. Irgend­wann habe ich dann den Sup­port des­we­gen ange­schrie­ben – und kei­ne Ant­wort erhal­ten. Dann habe ich mich auf Face­book beschwert, dort woll­te man ver­an­las­sen, dass ich eine Rück­mel­dung bekom­me. Die kam nicht. irgend­wann schrieb die Dame, »ich hät­te jetzt ja eine Rück­mel­dung erhal­ten«. Hat­te ich nicht. Die kam Tage spä­ter. Man habe mich aus dem Ver­tei­ler aus­ge­tra­gen, »aus tech­ni­schen Grün­den kön­ne ich aber noch wei­ter Wer­bung bekom­men«. An der Stel­le blieb mir schon schwer die Spu­cke weg.

Erschwe­rend kam hin­zu, dass die Abozu­stel­lung der c’t in letz­ter Zeit nicht funk­tio­niert und die Zeit­schrift weder Frei­tags in mei­nem Brief­kas­ten lag, noch Sams­tags, noch irgend­wann. Der Sup­port ver­sprach in einem Fall schnel­le Abhil­fe, es kam aber erst ein Ersatz­ex­em­plar nach­dem ich noch­mals inter­ve­nie­ren muss­te. Bei der letz­ten Beschwer­de wegen nicht erhal­te­nen Hef­tes bekam ich gar kei­ne Rück­mel­dung mehr, immer­hin lag irgend­wann das Heft im Brief­kas­ten (aller­dings ca. zwei Wochen nach dem eigent­li­chen Zustell­da­tum).

An der Stel­le hat­te ich den Papp so auf, dass ich Hei­se mal einen DSGVO-Brand­brief habe zukom­men las­sen, den hat­te ich pikan­ter­wei­se aus der c’t. Es mel­de­te sich der Jus­ti­zi­ar des Ver­lags, gleich­zei­tig der Daten­schutz­be­auf­trag­te, und stell­te fest, dass das Aus­kunfts­er­su­chen zum einen viel zu umfang­reich sei (erzähl das der c’t-Redak­ti­on) und zum ande­ren ja eine Geschäfts­be­zie­hung bestehe, wes­we­gen man mir selbst­ver­ständ­lich Wer­be­mails zusen­den dür­fe. Dem erläu­ter­te ich die oben geschil­der­ten Pro­ble­me in einer wei­te­ren Mail und ergänz­te, dass ich ohne den gan­zen Stress gar kein DSGVO-Aukunfts­er­su­chen geschickt hät­te. Die Ant­wort lau­te­te wie folgt:

[…] vie­len Dank für Ihre Mail und die offe­ne Kri­tik, die mich ehr­lich gesagt erschreckt hat! Es ist nicht selbst­ver­ständ­lich, dass Sie sich dazu die Zeit neh­men.
Ich kann Sie gut ver­ste­hen und hät­te als Kun­de ver­mut­lich eben­so gehan­delt.
Für die Miss­stän­de kann ich mich nur ent­schul­di­gen! Ich lei­te Ihre Nach­richt direkt an die Ver­ant­wort­li­chen im Ver­lag wei­ter, damit die sich bei Ihnen mel­den.

Gemel­det haben sich kei­ne »Ver­ant­wort­li­chen«, erst auf noch eine wei­te­re Anfra­ge hin mel­de­te sich erneut der Abo­ser­vice.

Es kommt noch ein The­ma hin­zu: Ich wür­de trotz der seit  Jah­ren ver­bugg­ten und unre­pa­rier­ten App gern auf ein rein digi­ta­les Abo umstel­len. Das spart Papier und eigent­lich lan­det die c’t nach dem Lesen ohne­hin im Alt­pa­pier­con­tai­ner; wenn ich etwas nach­le­sen möch­te, kann ich das als Plus-Abon­nent im Arti­kel­ar­chiv tun. Aller­dings sind die Prei­se, die Hei­se für die e‑Abos ansagt in mei­nen Augen inak­zep­ta­bel. Es fal­len die Druck­kos­ten weg (gut, die dürf­ten zu ver­nach­läs­si­gen sein und bei ein paar Cent pro Heft lie­gen), außer­dem muss kein Por­to gezahlt wer­den. Und es fal­len kein Auf­wand und kei­ne Kos­ten für Nach­sen­dun­gen an, wenn die c’t mal wie­der nicht ankommt.

Etwas Sinn­vol­les anbie­ten will man mir nicht. Ich soll eine rein elek­tro­ni­sche App-Abo-Ver­si­on inklu­si­ve PDF-Aus­ga­be neh­men, die ich nicht möch­te. Die rei­ne PDF-Plus-Ver­si­on wäre güns­ti­ger, wenn sie mir für den­sel­ben Preis ein App-Abo anbie­ten wür­den, ohne PDF, wäre ich zufrie­den. Tun sie aber nicht, ich soll für einen höhe­ren Preis das PDF- dazu neh­men, das ich in all den Jah­ren noch nie genutzt habe und auch nie nut­zen wer­de. Immer wie­der bie­tet man mir eine Mogel­pa­ckung mit Cash­back an, bei der ich ach so tol­le 30 Euro zurück­er­hal­te (Jubel! Nicht.). Aller­dings nur im ers­ten Jahr, danach soll ich das Abo in vol­ler Höhe zah­len.

Ange­sichts all die­ser oben ste­hen­den Din­ge hat­te ich ges­tern nach dem letz­ten, dem x‑ten, »tol­len Super­son­der­spe­zi­al­an­ge­bot« die Schnau­ze der­ma­ßen voll, dass ich die c’t zum Ablauf des aktu­el­len Abo­zeit­raums gekün­digt habe, wie ich es den Mit­ar­bei­tern des Hei­se-Ver­lags bereits mehr­fach androh­te. Wie schon fast erwar­tet, haben Sie mir dar­auf­hin ein »ganz neu­es« Ange­bot gemacht, das ich nicht aus­schla­gen kann: Den­sel­ben Cash­back-Mist, den ich bereits abge­lehnt hat­te. Man muss den Ein­druck gewin­nen, dass die sich all mei­ne Tickets nicht ange­se­hen haben – oder dass bei Hei­se die rech­te Hand nicht weiß, was die lin­ke tut. Viel­leicht soll­ten die mal jeman­den, der sich mit sol­chen The­men aus­kennt, nach einem funk­tio­nie­ren­den Ticket­sys­tem fra­gen … Even­tu­ell die c’t-Redak­ti­on, falls die über­haupt noch exis­tie­ren soll­te.

Von den »Ver­ant­wort­li­chen« des Ver­lags hat sich – ent­ge­gen dem Ange­kün­dig­ten – nie jemand gemel­det, es sei denn, der Abo­sup­port mit sei­nen Text­bau­stei­nen sei damit gemeint.

Für mich geht damit eine jahr­zehn­te­lan­ge c’t-Ära zuen­de, eigent­lich ist das ziem­lich trau­rig, da mir ein so lan­ger Weg­be­glei­ter ver­lo­ren geht, aber da der Hei­se-Ver­lag der­art offen­sicht­lich kei­nen Wert auf mich als Abon­nen­ten legt, und da die Qua­li­tät des Hef­tes ohne­hin im Sturz­flug ist (ver­mut­lich aus Kos­ten­ein­spa­rungs­grün­den beim Hei­se-Ver­lag) sei es eben so.

Fun Fact am Ran­de: Bei der Maga­zin-eBook-Flat­rate Read­ly erhal­te ich für 120 Euro im Jahr Zugriff auf tau­sen­de, auch inter­na­tio­na­le, Maga­zi­ne. Mehr als ich jemals lesen könn­te. Die bekom­men jetzt mein Geld.

Bild Kains Face­palm von Alex E. Proi­mos, aus der Wiki­pe­diaCC BY

Trailer: WARRIOR NUN – als Serie bei Netflix

Trailer: WARRIOR NUN – als Serie bei Netflix

Strea­ming­dienst Net­flix ist offen­bar nicht in sei­nem Kreuz­zug auf­zu­hal­ten, allen Mit­be­wer­bern zu zei­gen was eine Har­ke ist, wenn es um ori­gi­nel­len Phan­tas­tik-Con­tent geht.

Am 2. Juli 2020 star­tet dort WARRIOR NUN, eine Serie um … Krie­ger­non­nen. Der Trai­ler zeigt schon ziem­lich deut­lich was man davon zu hal­ten hat und ich wür­de nicht sagen, dass es sich um Eti­ket­ten­schwin­del han­delt.

Showrun­ner bei WARRIOR NUN ist Simon Bar­ry, der zeich­ne­te für das anfangs ziem­lich gelun­ge­ne CONTINUUM ver­ant­wort­lich, er steckt auch hin­ter den Seri­en VAN HELSING und BAD BLOOD. Es spie­len u.a. Toya Tur­nerAlba Bap­tis­taLore­na AndreaKris­ti­na Ton­te­ri-YoungThek­la Reu­ten und Joa­quim de Almei­da.

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Michael Keaton zieht den Batsuit wieder an

Michael Keaton zieht den Batsuit wieder an

Micha­el Keaton hat­te im Jahr 1989 bekann­ter­ma­ßen BATMAN gespielt, eben­so in der For­set­zung BATMAN RETURNS von 1992. Jetzt sieht es so aus, als ob er die Rol­le min­des­tens für den Film THE FLASH mit Ezra Mil­ler in der Titel­rol­le noch­mal über­neh­men wird, das berich­ten ver­schie­de­ne Quel­len im Netz.

Damit dürf­te er einen älte­ren BATMAN spie­len, wie man ihn auch bereits aus eini­gen Comics kennt, dem Ver­neh­men nach soll Bruce Way­ne im Film eine Art Men­tor für Bar­ry Allen ali­as THE FLASH sein. Mög­li­cher­wei­se wird er die Rol­le auch in wei­te­ren Fil­men dar­stel­len, bei­spiels­wei­se im geplan­ten BATGIRL.

Bar­ry Allen hat­te in JUSTICE LEAGUE bereits einen ande­ren BATMAN getrof­fen, dar­ge­stellt von Ben Affleck. Jetzt wird es span­nend sein zu sehen, ob man den Schau­spie­ler ein­fach aus­tau­schen wird, oder ob das durch die für den Film ange­kün­dig­te Varia­ti­on der FLASH­POINT-Sto­ry­line erklärt wer­den wird.

Mehr Infor­ma­tio­nen wird es ver­mut­lich am 22. August geben, dann fin­det DC Comics´ »Fan Fare«-Event statt, bei dem wei­te­re Details über die Zukunft des fil­mi­schen DC-Uni­ver­sums offen­ge­legt wer­den sol­len.

Bild Micha­el Keaton (2014) von Blair-39, aus der Wiki­pe­dia, CC BY-SA

Bandit bespricht: CURON

Bandit bespricht: CURON

CURON – Net­flix seit 10.06.2020

Es sind jun­ge, ambi­tio­nier­te Fil­me­ma­cher. Autoren die etwas wagen. Und es gibt Dar­stel­ler die cha­ris­ma­tisch, begabt und unver­braucht sind. Das gesam­te krea­ti­ve Team ist inter­na­tio­nal noch voll­kom­men unbe­kannt, hat sich höchs­tens im Hei­mat­land Ita­li­en bis­her einen zwei­ten Blick erar­bei­tet. Und es gibt einen Sen­der, der gera­de­zu nach Poten­ti­al für Seri­en mit even­tu­el­lem Kult­cha­rak­ter und mys­tisch, fan­tas­ti­schen Ein­schlä­gen lechzt. Es ist natür­lich Net­flix – mit soviel Unver­fro­ren­heit und Selbst­be­wusst­sein, dass die­se Brut­stät­te von Inno­va­ti­on inner­halb kür­zes­ter Zeit die eiser­nen Struk­tu­ren des unbe­zwing­bar schei­nen­den Kolos­ses an Film­in­dus­trie auf­riss. Dass unmit­tel­bar so kurz nach dem Instant-Kult STRANGER THINGS aus­ge­rech­net eine deut­sche Serie wie DARK pro­du­ziert wer­den konn­te, ist kla­res Indiz, dass das gesam­te Kon­zept und die Bücher von sel­bi­ger bereits in den Schub­la­den vor sich hingam­mel­ten. Es bedurf­te nur einer Initi­al­zün­dung. DARK hat bei wei­tem nicht die Qua­li­tä­ten von STRANGER THINGS, aber es gab ein heiß­ge­lau­fe­nes Publi­kum. Und dass die ers­te ita­lie­ni­sche Net­flix-Serie CURON die­sem Trend fol­gen soll, war schon beim ers­ten Vor­gu­cker unüber­seh­bar.

wei­ter­le­sen →

Teaser: FOUNDATION

Teaser: FOUNDATION

Apple macht aus Isaac Asi­movs FOUN­DA­TI­ON-Serie, einer der Klas­si­ker der Sci­ence Fic­tion-Lite­ra­tur eine Fern­seh­se­rie, das ist so weit nichts Neu­es, dar­über hat­te ich bereits berich­tet.

Jetzt hat Apple TV einen ers­ten Trai­ler spen­diert, auch wenn sie den als Tea­ser dekla­rie­ren, dafür ist er mit über zwei Minu­ten etwas lang aus­ge­fal­len. Alt­ein­ge­ses­se­ne Fans wer­den ver­mut­lich allein des­we­gen abha­ten, weil männ­li­che Cha­rak­te­re durch weib­li­che ersetzt wur­den, näm­lich Sal­vor Har­din, Gaal Dor­nick und Eto Demer­zel.

Es spie­len unter ande­rem: Cas­si­an Bil­tonLau­ra BirnJared Har­risLeah Har­veyLou Llo­bellTer­rence MannLee Pace und Mido Hama­da. Pro­du­ziert wird das Gan­ze von Sky­dance Tele­vi­si­on und Wild Atlan­tic Pic­tures für Apple. Aus­füh­ren­de Pro­du­zen­ten sind Robyn Asi­mov, David S. Goy­er, Josh Fried­man, Came­ron Welsh, David Elli­son, Dana Gold­berg und Mar­cy Ross.

Die Serie soll irgend­wann in 2021 auf Apple TV star­ten einen kon­kre­ten Ter­min gibt es der­zeit noch nicht.

Ich weiß nach dem etwas unin­spi­riert wir­ken­den Tea­ser ehr­lich nicht, was ich davon hal­ten soll …

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HUMBLE SOFTWARE BUNDLE: MAPS EXTRAVAGANZA

HUMBLE SOFTWARE BUNDLE: MAPS EXTRAVAGANZA

Eigent­lich woll­te ich ja nicht mehr auf jedes neue Hum­ble Bund­le mit Com­pu­ter­spie­len hin­wei­sen, und dann hau­en sie mal wie­der ein außer­ge­wöhn­li­ches raus, dies­mal die HUMBLE SOFTWARE BUNDLE MAPS EXTRAVAGANZA.

Wer Kar­ten für Pen & Paper-Rol­len­spie­le oder ande­re fan­tas­ti­sche Medi­en erstellt, der kennt ver­mut­lich Pro­Fan­ta­sys CAMPAIGN CARTOGRAPHER, eine sehr knor­rig zu bedie­nen­de CAD-Soft­ware spe­zi­ell für Land­kar­ten. Es gibt Addons für Dun­ge­on, Städ­te und vie­les mehr. Frü­her war das mal aas­geie­rig teu­er, so dass ich vom Kauf zurück­ge­schreckt bin, das hat sich inzwi­schen deut­lich gebes­sert, aber durch­rin­gen konn­te ich mich trotz­dem nicht. Auch auf der Spie­le­mes­se bin ich jah­re­lang um den Stand her­um­ge­schli­chen, der Preis hat mich aller­dings jedes Mal zurück­ge­hal­ten. Bis heu­te.

Im MAPS EXTRAVAGANZA Bund­le erhält man für den obers­ten Preis-Tier eine lebens­lan­ge Voll­ver­si­on von CAMPAIGN CARTOGRAPHER, aber zudem auch den Iso­me­trie-Kar­ten-Edi­tor PERSPECTIVES 3 sowie zahl­lo­se vor­ge­fer­tig­te Kar­ten, Sym­bol­sets und das ela­bo­rier­te Hand­buch TOME OF ULTIMATE MAPPING.

Der höchs­te Preis­le­vel liegt gera­de mal 28 Euro, das ist ein abso­lu­tes Schnäpp­chen für Kar­ten­zeich­ner und sol­che, die dar­an inter­es­siert sind. Wer CC nicht kennt, soll­te sich aller­dings auf eine stei­le Lern­kur­ve ein­stel­len, denn das Pro­gramm ist alles ande­re als benut­zer­freund­lich. Wer bereits ist, sich damit aus­ein­an­der­zu­set­zen bekommt eine umfas­sen­de Map­ping-Lösung.

Das HUMBLE SOFTWARE BUNDLE: MAPS EXTRAVAGANZA kann man noch ca. 19 Tage bei der Hum­ble Bund­le Inc erwer­ben. Man bekommt dann Keys, die man beim Her­stel­ler Pro­Fan­ta­sy ein­löst, dafür muss man sich dort regis­trie­ren.

Die Oscar-Verleihungen werden verschoben – und diverser

Die Oscar-Verleihungen werden verschoben – und diverser

Die Aca­de­my of Moti­on Pic­tures Arts and Sci­en­ces hat sich ent­schie­den, die Ver­lei­hung der Aca­de­my-Awards (umgangs­sprach­lich: Oscars) um zwei Mona­te zu ver­schie­ben, vom ursprüng­li­chen 28. Febru­ar 2021 auf den 25. April. Grund dafür ist natür­lich der Hol­ly­wood-Still­stand sowie die geschlos­se­nen Kinos durch die COVID-19-Pan­de­mie.

Doch das ist nicht die ein­zi­ge Neu­ig­keit rund um die Aca­de­my. In einer in mei­nen Augen gera­de­zu revo­lu­tio­när zu nen­nen­den Äuße­rung bekann­te man sich dazu, die Ver­lei­hun­gen inklu­si­ver zu machen und mehr Prei­se an Peop­le Of Color zu ver­ge­ben, das soll unter ande­rem durch eine Ver­än­de­rung der Jury gesche­hen, die deut­lich reprä­sen­ta­ti­ver sein soll, Oder im Klar­text: Sie soll in Zukunft nicht mehr nur aus alten, wei­ßen Män­nern bestehen, die Prei­se bevor­zugt an Wei­ße ver­ge­ben. Das war ein Vor­wurf, der in den ver­gan­ge­nen Jah­ren immer wie­der laut wur­de – und das voll­kom­men berech­tigt. Neben der Erneue­rung der Jury soll es auch Schu­lungs­maß­nah­men für Mit­glie­der und Ange­stell­te der Aca­de­my sowie Film­schaf­fen­de geben, um unbe­wuss­te Ste­reo­ty­pe zu erken­nen und um Diver­si­tät vor und hin­ter der Kame­ra zu för­dern-

Eine längst über­fäl­li­ge Maß­nah­me, aller­dings fin­de ich sie ange­sichts der ein­ge­fah­re­nen Tra­di­tio­nen und ver­knö­cher­ten Struk­tu­ren im US-Film­busi­ness dann doch bemer­kens­wert. Was aus der selbst­ver­schrie­be­nen Umge­stal­tung der Jury tat­säch­lich wer­den wird, wird die Zukunft zei­gen.

HUMBLE FIGHT FOR RACIAL JUSTICE BUNDLE

HUMBLE FIGHT FOR RACIAL JUSTICE BUNDLE

Nach­dem itch.io es vor­ge­macht hat, möch­te sich auch die Hum­ble Bund­le inc. gegen Ras­sis­mus posi­tio­nie­ren und bringt das HUMBLE FIGHT FOR RACIAL JUSTICE BUNDLE an den Start. Dar­in fin­den sich nicht nur Com­pu­ter­spie­le (dar­un­ter eini­ge ech­te Kra­cher), son­dern auch ein paar Comics und eBooks aus den ver­schie­dens­ten Berei­chen, dar­un­ter Roma­ne und Sach­bü­cher, sowie mit STARFINDER ein Pen&Paper Rol­len­spiel-Regel­werk.

Das Bund­le ist nur eine Woche erhält­lich, 100% der Ein­nah­men gehen an NAACP Legal Defen­se Fund Race For­ward und The Bail Pro­ject.

Mit 30 Dol­lar (ca. 28 Euro) ist man dabei, benö­tigt aller­dings ein Kon­to bei Hum­ble. Nor­ma­ler­wei­se wür­de der Con­tent über 1200 Dol­lar kos­ten. Bei den Spie­len erhält man Steam keys, die eBooks sind DRM-frei. Zeit zum Kau­fen hat man noch knapp eine Woche.