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DIABLO 3 wird für Blizzard zum PR-Desaster

Nach­dem die Ser­ver zum Start von DIABLO 3 stun­den­lang nicht erreich­bar waren, bes­ser­te sich die Lage im Ver­lauf des ers­ten Tages, um dann Abends wie­der für vie­le Spie­ler nicht erreich­bar zu sein.

Das Pro­blem dabei ist: obwohl es sich um ein Off­line­spiel han­delt (da der Online­mo­dus erst noch nach­ge­lie­fert wird), muss zwin­gend eine Ver­bin­dung zum Ser­ver bestehen, sonst ver­wei­gert das Spiel die Funk­ti­on. Um es noch­mal ganz klar zu sagen: ohne Onlin­ever­bin­dung kann man DIABLO 3 nicht spie­len, fällt also die Inter­net­ver­bin­dung aus, oder hat man kei­ne oder sind die Log­in-Ser­ver Bliz­zards nicht erreich­bar, dann kann man das für 50 Euro erwor­be­ne Pro­dukt nicht nut­zen und schaut in die Röh­re.

Dass Bliz­zard offen­sicht­lich nicht in der Lage ist, aus­rei­chend Ser­ver­ka­pa­zi­tät zur Ver­fü­gung zu stel­len ist über­aus bla­ma­bel und wei­tet sich der­zeit zu einer Public Rela­ti­ons-Kata­stro­phe ers­ten Ran­ges aus, da die Kun­den ihem Ärger laut und deut­lich im Web Luft machen.

Auf Ama­zon bei­spiels­wei­se kamen inner­halb von kür­zes­ter Zeit über 500 nega­ti­ve ein-Stern-Kri­ti­ken zusam­men (zum Zeit­punkt da die­ser Arti­kel geschrie­ben wur­de), die sich über das Ver­hal­ten Bliz­zards beschwer­ten.

Erneut zeigt sich, dass der ehr­li­che Kun­de der Dum­me ist und nach Strich und Faden ver­arscht wird. Wenn der­art frus­trier­te Kun­den in Zukunft lie­ber zwei­mal über­le­gen, ob sie ein kas­trier­tes Spiel kau­fen undd das lie­ber sein las­sen, sind an den Umsatz­ein­bu­ßen natür­lich wie­der die bösen Raub­ko­pie­rer schuld …

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Box­shot DIABLO 3 Copy­right Acti­vi­si­on Bliz­zard

Mojangs 0x10c hat einen »Hyperplayer-Modus«

Mar­kus »Notch« Pers­son, Erfin­der von MINECRAFT arbei­tet zusam­men mit ande­ren bei Mojang der­zeit bekann­ter­ma­ßen an einem Sand­box-SF-Spiel mit dem gewag­ten Namen 0x10c. Es wer­den den gie­rig war­ten­den Fans immer wie­der mal klei­ne Bröck­chen vor­ge­wor­fen, aktu­ell twit­ter­te Notch den Link zu einem Screen­shot des Haupt­me­nüs:

Jetzt ergeht man sich natür­lich in Spe­ku­la­tio­nen, um was für einen Modus es sich bei »Hyper­play­er« han­deln könn­te, oder ob es sich um eines der bekann­ten Notch-Späß­chen han­delt. Es soll aller­dings gele­ak­te Infor­ma­tio­nen geben, nach denen es sich um eine Ver­qui­ckung aus Off­line- und Online-Modus han­deln könn­te.

Spä­tes­tens bei Erschei­nen der ers­ten öffent­li­chen Alpha­ver­si­on wis­sen wir mehr.

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Screen­shot Coyp­right Mojang

DIABLO 3: sind Grafikfilter Cheats?

Heu­te Nacht um 0:01 star­te­te bekann­ter­ma­ßen das lang erwar­te­te hack&slay-Spiel DIABLO 3 aus dem Hau­se Bliz­zard. Es kam natür­lich zu den erwar­te­ten Ser­ver­pro­ble­men durch den star­ken Andrang, aber damit war zu rech­nen, das geschieht bei so ziem­lich jedem Online­spiel, das die Gamer­ge­mein­de halb­wegs inter­es­siert. Dum­mer­wei­se ist der Online­mo­dus noch gar nicht frei­ge­schal­tet – DIABLO 3 benö­tigt aber auch für die Off­line­va­ri­an­te eine Ser­ver­ver­bin­dung …

Inter­es­sant aller­dings erneut die Arro­ganz des Ent­wick­lers Bliz­zard. Es exis­tiert ein Gra­fik­fil­ter namens DarkD3 ali­as Dar­ker D3 Pixel Shader, der die Gra­fik des Spiels ver­än­dert und aus der von vie­len Spie­lern bemän­gel­ten bon­bon­bun­ten Welt eine düs­te­re­re macht. Acti­vi­si­on-Bliz­zard sieht das nicht gern und weist dar­auf hin, dass Spie­ler, die die Gra­fik auf die­se Art und Wei­se gegen die Nut­zungs­be­din­gun­gen ver­sto­ßen und des­we­gen aus dem Spiel aus­ge­schlos­sen wer­den könn­ten. Nach dem Shit­s­torm, der sich dar­auf­hin unter den Nut­zern erhob, sah man sich offen­sicht­lich genö­tigt, zumin­dest ein wenig zurück zu rudern, denn Chef­ent­wick­ler Jay Wil­son twit­ter­te auf eine Anfra­ge hin (die Über­set­zung ist von mir und passt nicht in 140 Zei­chen):

TOS against mods is so we can ban chea­ters. I agree DarkD3 is not a cheat…yet. As long as it is not a cheat, no ban is likely.

Die Nut­zungs­be­din­gun­gen gegen Mods ist dafür gedacht, dass wir Chea­ter aus­schlie­ßen kön­nen. Ich stim­me zu, dass DarkD3 kein Cheat ist … noch nicht. Solan­ge es kein Cheat ist, ist ein Ban unwahr­schein­lich.

Die Wort­wahl »noch nicht« und »unwahr­schein­lich« zeigt aber deut­lich, dass Bliz­zard der Ansicht ist, den Spie­lern vor­schrei­ben zu kön­nen, wie sie sich DIABLO 3 anzu­se­hen haben. Was kommt als nächs­tes? Wird das Ver­än­dern des Gam­ma­wer­tes, damit das Spiel hel­ler wird und man mehr Details sehen kann, als Chea­ten ein­ge­stuft? Denn letzt­end­lich ermög­li­chen auch ande­re Soft­ware und etli­che Gra­fik­kar­ten (bzw. deren Trei­ber) selbst den Ein­satz von spe­zia­li­sier­ten Shadern, um das auf dem Bild­schirm Gese­he­ne zu ver­än­dern. Wird das zukünf­tig von Bliz­zard alles als Betrug durch Kon­ten­sper­run­gen geahn­det?

Lächer­lich!

Tat­säch­lich sind die Unter­schie­de mar­gi­nal, wie zwei Screen­shots von der Web­sei­te des Shaders ver­deut­li­chen – links die nor­ma­le Ansicht, rechts die »normal«-Einstellung von DarkD3 – muss man dar­um wirk­lich so ein Auf­he­bens machen?

Wei­ter­hin wur­de sei­tens Bliz­zard nun auch offi­zi­ell erläu­tert, dass es  eine Art Demo­zu­gang geben wird. Erst ein­mal über einen Gäs­te­pass, der jedem Spiel bei­liegt (wie bei WOW und des­sen Game Time Cards auch) und der es ermög­licht, das Spiel ohne Auk­ti­ons­h­aus­zu­gang bis auf Level 13 zu tes­ten und dabei den ers­ten Akt um den Ske­lett­kö­nig durch­zu­spie­len. Ab dem 15. Juni wird die­ser Test­zu­gang dann jedem zur Ver­fü­gung ste­hen.

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Logo DIABLO 3 Copy­right Acti­vi­si­on Bliz­zard, Quel­le der Screen­shots ist dar​k3d​.com, Copy­right der Screen­shots: Acti­vi­si­on Bliz­zard

Sechs Videos: MECHWARRIOR ONLINE

Nach diver­sen Vor­schau­bil­dern gibt es nun sechs Vide­os zum kom­men­den Batt­le­mech-MMO MECHWARRIOR ONLINE basie­rend auf FASAs Table­top-Klas­si­ker BATTLETECH. Man soll­te dar­an den­ken, dass das alles frü­he Ein­drü­cke sind und die­se noch rela­tiv unfer­tig daher kom­men. Inter­es­sant dürf­te sein, dass offen­bar ver­sucht wird, eine Balan­ce zwi­schen den ver­schie­de­nen Mech-Typen zu erlan­gen und nicht (wie in den Ansät­zen frü­he­rer Spie­le) die dicks­ten Brum­mer die Köni­ge sind und dem Rest bes­ten­falls eine Staf­fa­ge­rol­le zukommt.

Das alles sieht trotz des frü­hen Zustands wirk­lich nicht schlecht aus … ich könn­te mir vor­stel­len, dass Team-gegen-Team-Kämp­fe sehr viel Spaß machen könn­ten und es dürf­te ins­be­son­de­re dann inter­es­sant wer­den, wenn die Mög­lich­keit zu län­ger­fris­ti­gen Kam­pa­gnen bestehen soll­te, die man gemein­sam mit einer Grup­pe von Freun­den oder Guil­dies durch­ar­bei­ten kann.

In den Vide­os bekommt man die ver­schie­de­nen Mech-Gewichts­klas­sen vor­ge­führt, natür­lich wie das Game sich spielt und auch die Anpas­sungs- und Modif­kat­i­ons­mög­lich­kei­ten der Kampf­ro­bo­ter wer­den gezeigt.

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Wuppertaler Studio SilentFuture übernimmt EARTHRISE

Das Open Word- & Sand­box-MMO EARTHRISE hat­te offen­bar nicht hin­rei­chend Spie­ler über­zeu­gen kön­nen und wur­de, statt des ursprüng­li­chen Plans, es auf ein f2p-Modell umzu­stel­len, am 9. Febru­ar die­sen Jah­res vom bul­ga­ri­schen Betrei­ber Mas­thead Stu­di­os ein­ge­stellt. Mas­thead-Chef Ata­na­sov ent­schul­dig­te sich bei den Spie­lern für die Abschal­tung und eben­so dafür, dass EARTHRISE offen­sicht­lich zu früh gestar­tet wor­den war und noch unter diver­sen Kin­der­krank­hei­ten litt (ein Pro­blem, das nicht weni­ge MMOs, auch »gro­ße«, tei­len). Das ist natür­lich ins­be­son­de­re bei Sand­box-MMOs pro­ble­ma­tisch, denn die sind selbst­ver­ständ­lich bereits in Sachen Kon­zep­ti­on und Pro­gram­mie­rung weit­aus kom­ple­xer als rei­ne Theme­park-Spie­le.

Das Wup­per­ta­ler Ent­wick­ler­stu­dio Sil­ent­Fu­ture hat ges­tern ver­kün­det, dass man die Rech­te an EARTHRISE erwor­ben hat und das Spiel in einer über­ar­bei­te­ten und erwei­ter­ten Fas­sung im vier­ten Quar­tal 2012 erneut auf den Markt brin­gen möch­te. Dabei will man dem MMO nicht nur ein »Face­lif­ting« ver­pas­sen, son­dern auch diver­se Aspek­te beim Game­play und der ver­wen­de­ten Tech­no­lo­gie ver­än­dern. Auch die Hin­ter­grund­ge­schich­te wird eine neue wer­den: statt in einer Post­apo­ka­lyp­se zu spie­len, han­delt die neue Fas­sung wäh­rend die­ser Kata­stro­phe. Als eines der vor­dring­lichs­ten Zie­le der Ent­wick­ler wird zudem genannt, die beim Betrieb von EARTHRISE äußerst pro­ble­ma­ti­schen Lag­pro­ble­me durch Opti­mie­run­gen des Ser­ver­codes zu besei­ti­gen. Das Spiel wird als free-to-play-Ver­si­on erneut auf den Markt kom­men.

Man darf auf die neue Ver­si­on aus Wup­per­tal gespannt sein! Ich wer­de berich­ten.

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Cover EARTHRISE Copy­right Mas­thead & Sil­ent­Fu­ture

Phoenix entschuldigt sich für WOW-Bericht

Bereits im April wur­de auf dem öffent­lich-recht­li­chen Sen­der Phoe­nix (ein Able­ger von ARD & ZDF) ein Bericht gesen­det, der das Spiel und die Spie­ler des nach wie vor belieb­ten MMOs WORLD OF WARCRAFT ver­un­glimpf­te. Unter Bezug­nah­me auf die Pro­zess­eröff­nung gegen den Utøya-Atten­tä­ter Anders Brei­vik und der Tat­sa­che, dass die­ser selbst angeb­lich jeden Tag meh­re­re Stun­den am Spiel ver­bracht hat­te, kam es nach einem State­ment eines Sach­ver­stän­di­gen zu einer frag­wür­di­gen Aus­sa­ge des Mode­ra­tors.

Pro­fes­sor Tho­mas Schl­äp­fer, ein Psych­ia­ter am Uni­kli­ni­kum Bonn, wur­de zum The­ma inter­viewt und der Mode­ra­tor der Sen­dung äußer­te sich danach dahin­ge­hend, dass WORLD OF WARCRAFT angeb­lich ein »kriegs­trei­ben­des Spiel« sei, bei dem nicht nur geschos­sen wer­de, son­dern »die Spie­ler ret­ten Euro­pa, auch vor einem Teil der Isla­mi­sie­rung in gewis­ser Wei­se«.

Jeder WOW-Spie­ler fragt sich da natür­lich sofort »WTF?« und ich mich, wel­ches Spiel der Mode­ra­tor wohl tat­säch­lich gemeint haben mag. Und ob man nicht »die Fres­se hal­ten soll­te, wenn man kei­ne Ahnung hat«, um wie­der ein­mal Die­ter Nuhr zu zitie­ren.

Offen­sicht­lich brach im Netz ein Sturm der Ent­rüs­tung los – und obgleich nicht nur die pri­va­ten son­dern auch die öffent­lich-recht­li­chen Sen­der Kri­tik gern mal igno­rie­ren, war die nega­ti­ve Reso­nanz offen­sicht­lich der­art groß, dass Phoe­nix sich in Gestalt des Mode­ra­tors Micha­el Sahr jetzt für die grob fal­sche Dar­stel­lung in einer offi­zi­el­len Erklä­rung ent­schul­dig­te:

»Grund­sätz­lich ging es in dem Gespräch mit dem Psych­ia­ter Prof. Schl­äp­fer am 16. April, dem Tag der Pro­zess­eröff­nung gegen Anders Brei­vik, um die vie­le Men­schen beschäf­ti­gen­de Fra­ge: Wel­chen Ein­fluss kön­nen Com­pu­ter­spie­le auf Gewalt­or­gi­en wie in Nor­we­gen haben. World of War­craft ist ein Spiel, das Anders Brei­vik ein Jahr lang vor sei­ner Tat täg­lich bis zu 16 Stun­den gespielt hat. Das Spiel rück­te damit wie­der in den öffent­li­chen Fokus und war des­halb natür­lich auch The­ma unse­res Gesprächs. Tat­säch­lich hat sich dann aber unser Mode­ra­tor mit dem Hin­weis, ‘die Spie­ler ret­ten Euro­pa, auch vor einem Teil der Isla­mi­sie­rung in gewis­ser Wei­se’, geirrt. Das tut uns leid.«

Es gibt auch ein Video dazu im offi­zi­el­len Phoe­nix-Kanal auf You­tube, in dem Sahr sich per­sön­lich ent­schul­digt. Man muss sich aller­dings fra­gen, ob ein öffent­lich-recht­li­cher Sen­der tat­säch­lich nicht in der Lage ist, etwas Pro­fes­sio­nel­le­res zu pro­du­zie­ren, als ein offen­sicht­lich schnell mit der Han­dy­ka­me­ra hin­ge­schlu­der­tes Video?

Ich habe die Infor­ma­ti­on zum Phoe­nix-State­ment auf diver­sen Gam­ing-Sei­ten gefun­den, aller­dings nicht bei Phoe­nix selbst. Das könn­te mit der hunds­mi­se­ra­blen Such­funk­ti­on dort zusam­men­hän­gen …

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Cover WORLD OF WARCRAFT Copy­right Bliz­zard Enter­tain­ment

THE ELDER SCROLLS wird zum MMO

Nach­dem die Gerüch­te­kü­che bereits seit eini­ger Zeit vor sich hin bro­del­te, wur­de es nun sei­tens Bethes­da Soft­works bestä­tigt: aus der Spie­le­rei­he THE ELDER SCROLLS, des­sen letz­ter Teil SKYRIM mit sagen­haf­ten zehn Mil­lio­nen ver­kauf­ten Exem­pla­ren zum Block­bus­ter wur­de und Spie­ler wie Kri­ti­ker begeis­ter­te, wird ein Mas­si­ve Mul­ti­play­er Online­spiel. Bethes­da selbst hat­te das selbst immer wie­der nach­drück­lich demen­tiert. Bis ges­tern.

Wei­te­re Ein­zel­hei­ten sind bis­lang offen, da das Stu­dio einen exklu­si­ven Infor­ma­ti­ons­deal mit dem zu Game­Stop gehö­ren­den US-Spie­le­ma­ga­zin GAME INFORMER geschlos­sen hat. So ist es bis­lang nicht bekannt, ob es sich um ein Spiel mit Free-2-Play-Modell mit Item­shop oder um eine Abo­va­ri­an­te han­deln wird.

Bethes­da wird damit zum direk­ten Gegen­spie­ler all der­je­ni­gen, die aktu­ell mit MMOs am Markt sind oder sich kurz vor dem Launch befin­den. Die Lage ist nicht ganz ein­fach, da im Prin­zip alle gro­ßen Namen Spie­ler ver­lie­ren. WOW auf­grund des Gewöh­nungs­ef­fekts und SWTOR wegen des feh­len­den Con­tents. Wie SECRET WORLD ange­nom­men wer­den wird muss man abwar­ten, ers­te Stim­men aus der Fach­welt, die das Spiel tes­ten konn­ten, zeig­ten sich nur mäßig über­zeugt. Und dann ist da auch noch das mit Span­nung erwar­te­te GUILD WARS 2, das den unschätz­ba­ren Vor­teil mit­bringt, dass es kei­ne monat­li­chen Abo­kos­ten gibt.

Die Spie­ler sind inzwi­schen ver­wöhnt und aus die­sem Grund muss ein neu­es Spiel nicht nur so umfang­reich sein, dass es die Nut­zer auf Mona­te, bes­ser Jah­re fes­seln kann, es muss zudem Allein­stel­lungs­merk­ma­le vor­wei­sen kön­nen, die es von den Mit­be­wer­bern deut­lich und posi­tiv abhe­ben.

Die Welt der ELDER SCROLLS soll­te hin­rei­chend Tie­fe auf­wei­sen, um inter­es­san­te Hin­ter­grund­plots bie­ten zu kön­nen. Angeb­lich soll die Hand­lung 1000 Jah­re vor SKYRIM spie­len, der Daedri­sche Prinz Molag Bal ver­sucht die Welt Tam­ri­el in sein höl­li­sches Reich zu zie­hen. Es soll Solo­ques­ten, offe­ne (also nicht instan­zier­te) Dun­ge­ons und natür­lich groß­maß­stäb­li­ches PVP geben. Sprach­ver­sio­nen sol­len in Eng­lisch, Fran­zö­sisch und Deutsch vor­lie­gen, das Spiel wird für PC und MAC erschei­nen.

Geplan­ter Launch­ter­min ist bereits 2013, man kann also davon aus­ge­hen, dass bereits eini­ges pro­gram­miert wur­de …

Mehr wer­den wir erfah­ren, sobald die Juni-Aus­ga­be des GAME INFORMER erschie­nen ist.

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Logo THE ELDER SCROLLS Copy­right Zen­imax, Bethes­da

PhantaNews für Smartphones und Tablets via Google Currents

Ab sofort kann man die Inhal­te von Phan­ta­News auch bequem auf dem Smart­phone und Tablet lesen – und das unab­hän­gig davon, ob es sich um ein Android- oder iOS-Gerät han­delt. Goog­le Curr­ents machts mög­lich.

Ich hat­te eine Zeit lang mobi­le Inhal­te über spe­zi­el­le Word­Press-Plug­ins und The­mes ange­bo­ten, lei­der war das feh­ler­an­fäl­lig und die­se Lösun­gen hat­ten ernst­haf­te Pro­ble­me mit Cus­tom Post Types, so dass ich dar­auf wie­der ver­zich­ten muss­te.

Goo­gles neu­er Dienst Curr­ents macht es nun ein­fach, die Inhal­te von Phan­ta­News für ver­schie­de­ne mobi­le Platt­for­men anzu­bie­ten, ohne dass ich mir Sor­gen um die Tech­nik machen muss, denn die Auf­be­rei­tung für die ver­schie­de­nen Fla­vours (und Auf­lö­sun­gen) von Smart­phones und Tablets über­nimmt Goo­gles Tech­nik.

Um Phan­ta­News via Curr­ents zu lesen, muss man ein­fach nur die fürs eige­ne Gerät pas­sen­de kos­ten­lo­se App instal­lie­ren (für Android oder für iOS) und dort dann in den Inhal­ten nach »Phan­ta­News« suchen, um es zur eige­nen Biblio­thek hin­zu­zu­fü­gen. Man kann mit dem Mobil­ge­rät der eige­nen Wahl auch ein­fach die­sen Link auf­su­chen.

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Logo Goog­le Curr­ents Copy­right Goog­le

Der Hammer! STAR WARS – THE OLD REPUBLIC-Fanfilm: HOPE

Da bleibt selbst mir die Spu­cke weg und ich habe schon eine Men­ge Fan­fil­me gese­hen. Fans stel­len den ger­en­der­ten Film HOPE nach, den man als Pro­mo für SWTOR sehen konn­te und der auch Teil des Spiels ist. Als Real­film mit Com­pu­ter­ef­fek­ten, wohl­ge­merkt. Aller­dings ist Sate­le Shan hier plötz­lich männ­lich – scha­de …

Wahn­sinn!

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hier zum Ver­gleich das Ori­gi­nal:

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Details zu Blizzards Echtgeld-Auktionen in DIABLO 3

Eines der umstrit­tens­ten Fea­tures in Bliz­zards DIABLO 3 ist das ange­kün­dig­te Auk­ti­ons­haus, in dem man Spiel­ge­gen­stän­de gegen ingame-Wäh­rung, aber auch gegen ech­tes Geld erwer­ben kann. Selbst­ver­ständ­lich will der Ent­wick­ler an die­sen Trans­ak­tio­nen Geld ver­die­nen. Details dazu:

Auf jede Trans­ak­ti­on, egal ob es sich um eine han­delt, bei der vir­tu­el­les oder ech­tes Geld über den Tisch gehen, wird eine Gebühr erho­ben. Auf Ver­käu­fe die über die ingame-Wäh­rung abge­wi­ckelt wer­den erhebt man 15%, bei Deals mit ech­tem Geld ist es erst­mal ein Dol­lar, in dem Moment, wo der Ver­käu­fer sei­ne Ein­nah­men auf ein Kon­to oder zu Pay­Pal trans­fe­riert, erhebt Bliz­zard eine »Über­wei­sungs­ge­bühr« von eben­falls 15%.

Alle Trans­ak­tio­nen haben eine Ober­gren­ze in Höhe von 250 Dol­lar und man kann maxi­mal zehn Gegen­stän­de gleich­zei­tig im Auk­ti­ons­haus ste­hen haben. Das Gan­ze funk­tio­niert im Prin­zip ähn­lich wie Ebay, es gibt aller­dings eine zusätz­li­che »Buyout«-Option, mit der man sofort kau­fen kann.

Angeb­lich hat Bliz­zard Vor­keh­run­gen getrof­fen, um zu ver­hin­dern, dass das Sys­tem aus­ge­nutzt wer­den wird. Bei­spiels­wei­se soll die Men­ge wirk­lich sel­te­ner Items begrenzt und damit das »Far­men« begrenzt oder sogar ver­hin­dert wer­den. Auch Hacks oder Mods, um die Men­ge an Gegen­stän­den zu ver­än­dern sol­len angeb­lich unmög­lich sein. Eine Aus­sa­ge, über die ich herz­lich lachen muss.

Mich wun­dert, dass hier die übli­chen Ver­däch­ti­gen in der Poli­tik noch nicht Zeter und Mor­dio schrei­en – wenn ich noch­mal dar­über nach­den­ke wun­dert mich das aller­dings nicht wirk­lich, die mer­ken das wie immer zu spät. Ich fra­ge mich zudem, wie Bliz­zard sicher­stel­len will, dass die­se Trans­ak­tio­nen mit deut­schem Recht zu ver­ein­ba­ren sind – oder ob sie das gleich vor­sichts­hal­ber mal igno­rie­ren? Eine wei­te­re Mög­lich­keit ist natür­lich immer, dass die­ses Auk­ti­ons­haus hier­zu­lan­de nicht ange­bo­ten wer­den wird, das hal­te ich aller­dings für unwahr­schein­lich, da man angeb­lich ohne­hin welt­weit spie­len kann (die Welt wur­de für das Spiel in drei Zonen auf­ge­teilt: Ame­ri­ka, Euro­pa und Asi­en, man soll nur mit Spie­lern in der eige­nen Zone das­sel­be Auk­ti­ons­haus nut­zen kön­nen). Die Regie­rung von Süd­ko­rea bei­spiels­wei­se hat das Echt­geld-Auk­ti­ons­haus bereits ein­deu­tig abge­lehnt.

Ich sehe hau­fen­wei­se Pro­ble­me für Bliz­zard am Hori­zont und muss zuge­ben, dass ich die­ses Fea­ture über­aus skep­tisch sehe. Zum ers­ten han­delt es sich um ein »pay to win«-Feature (der­je­ni­ge, der die meis­te Koh­le inves­tiert hat die bes­ten Gewinn­chan­cen) und zum ande­ren kann man sich als Hard­core-Spie­ler dabei garan­tiert ordent­lich rui­nie­ren.

Wei­te­re Details zum Auk­ti­ons­haus auf der offi­zi­el­len Web­sei­te. Ab dem 15. Mai wis­sen wir mehr – mei­ner Ansicht nach hat Bliz­zard einen gigan­ti­schen Socken­schuss.

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DIABLO 3‑Logo Copy­right Bliz­zard Enter­tain­ment

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