Nachdem die Server zum Start von DIABLO 3 stundenlang nicht erreichbar waren, besserte sich die Lage im Verlauf des ersten Tages, um dann Abends wieder für viele Spieler nicht erreichbar zu sein.
Das Problem dabei ist: obwohl es sich um ein Offlinespiel handelt (da der Onlinemodus erst noch nachgeliefert wird), muss zwingend eine Verbindung zum Server bestehen, sonst verweigert das Spiel die Funktion. Um es nochmal ganz klar zu sagen: ohne Onlineverbindung kann man DIABLO 3 nicht spielen, fällt also die Internetverbindung aus, oder hat man keine oder sind die Login-Server Blizzards nicht erreichbar, dann kann man das für 50 Euro erworbene Produkt nicht nutzen und schaut in die Röhre.
Dass Blizzard offensichtlich nicht in der Lage ist, ausreichend Serverkapazität zur Verfügung zu stellen ist überaus blamabel und weitet sich derzeit zu einer Public Relations-Katastrophe ersten Ranges aus, da die Kunden ihem Ärger laut und deutlich im Web Luft machen.
Auf Amazon beispielsweise kamen innerhalb von kürzester Zeit über 500 negative ein-Stern-Kritiken zusammen (zum Zeitpunkt da dieser Artikel geschrieben wurde), die sich über das Verhalten Blizzards beschwerten.
Erneut zeigt sich, dass der ehrliche Kunde der Dumme ist und nach Strich und Faden verarscht wird. Wenn derart frustrierte Kunden in Zukunft lieber zweimal überlegen, ob sie ein kastriertes Spiel kaufen undd das lieber sein lassen, sind an den Umsatzeinbußen natürlich wieder die bösen Raubkopierer schuld …
Markus »Notch« Persson, Erfinder von MINECRAFT arbeitet zusammen mit anderen bei Mojang derzeit bekanntermaßen an einem Sandbox-SF-Spiel mit dem gewagten Namen 0x10c. Es werden den gierig wartenden Fans immer wieder mal kleine Bröckchen vorgeworfen, aktuell twitterte Notch den Link zu einem Screenshot des Hauptmenüs:
Jetzt ergeht man sich natürlich in Spekulationen, um was für einen Modus es sich bei »Hyperplayer« handeln könnte, oder ob es sich um eines der bekannten Notch-Späßchen handelt. Es soll allerdings geleakte Informationen geben, nach denen es sich um eine Verquickung aus Offline- und Online-Modus handeln könnte.
Spätestens bei Erscheinen der ersten öffentlichen Alphaversion wissen wir mehr.
Heute Nacht um 0:01 startete bekanntermaßen das lang erwartete hack&slay-Spiel DIABLO 3 aus dem Hause Blizzard. Es kam natürlich zu den erwarteten Serverproblemen durch den starken Andrang, aber damit war zu rechnen, das geschieht bei so ziemlich jedem Onlinespiel, das die Gamergemeinde halbwegs interessiert. Dummerweise ist der Onlinemodus noch gar nicht freigeschaltet – DIABLO 3 benötigt aber auch für die Offlinevariante eine Serververbindung …
Interessant allerdings erneut die Arroganz des Entwicklers Blizzard. Es existiert ein Grafikfilter namens DarkD3 alias Darker D3 Pixel Shader, der die Grafik des Spiels verändert und aus der von vielen Spielern bemängelten bonbonbunten Welt eine düsterere macht. Activision-Blizzard sieht das nicht gern und weist darauf hin, dass Spieler, die die Grafik auf diese Art und Weise gegen die Nutzungsbedingungen verstoßen und deswegen aus dem Spiel ausgeschlossen werden könnten. Nach dem Shitstorm, der sich daraufhin unter den Nutzern erhob, sah man sich offensichtlich genötigt, zumindest ein wenig zurück zu rudern, denn Chefentwickler Jay Wilson twitterte auf eine Anfrage hin (die Übersetzung ist von mir und passt nicht in 140 Zeichen):
TOS against mods is so we can ban cheaters. I agree DarkD3 is not a cheat…yet. As long as it is not a cheat, no ban is likely.
Die Nutzungsbedingungen gegen Mods ist dafür gedacht, dass wir Cheater ausschließen können. Ich stimme zu, dass DarkD3 kein Cheat ist … noch nicht. Solange es kein Cheat ist, ist ein Ban unwahrscheinlich.
Die Wortwahl »noch nicht« und »unwahrscheinlich« zeigt aber deutlich, dass Blizzard der Ansicht ist, den Spielern vorschreiben zu können, wie sie sich DIABLO 3 anzusehen haben. Was kommt als nächstes? Wird das Verändern des Gammawertes, damit das Spiel heller wird und man mehr Details sehen kann, als Cheaten eingestuft? Denn letztendlich ermöglichen auch andere Software und etliche Grafikkarten (bzw. deren Treiber) selbst den Einsatz von spezialisierten Shadern, um das auf dem Bildschirm Gesehene zu verändern. Wird das zukünftig von Blizzard alles als Betrug durch Kontensperrungen geahndet?
Lächerlich!
Tatsächlich sind die Unterschiede marginal, wie zwei Screenshots von der Webseite des Shaders verdeutlichen – links die normale Ansicht, rechts die »normal«-Einstellung von DarkD3 – muss man darum wirklich so ein Aufhebens machen?
Weiterhin wurde seitens Blizzard nun auch offiziell erläutert, dass es eine Art Demozugang geben wird. Erst einmal über einen Gästepass, der jedem Spiel beiliegt (wie bei WOW und dessen Game Time Cards auch) und der es ermöglicht, das Spiel ohne Auktionshauszugang bis auf Level 13 zu testen und dabei den ersten Akt um den Skelettkönig durchzuspielen. Ab dem 15. Juni wird dieser Testzugang dann jedem zur Verfügung stehen.
[cc]
Logo DIABLO 3 Copyright Activision Blizzard, Quelle der Screenshots ist dark3d.com, Copyright der Screenshots: Activision Blizzard
Nach diversen Vorschaubildern gibt es nun sechs Videos zum kommenden Battlemech-MMO MECHWARRIOR ONLINE basierend auf FASAs Tabletop-Klassiker BATTLETECH. Man sollte daran denken, dass das alles frühe Eindrücke sind und diese noch relativ unfertig daher kommen. Interessant dürfte sein, dass offenbar versucht wird, eine Balance zwischen den verschiedenen Mech-Typen zu erlangen und nicht (wie in den Ansätzen früherer Spiele) die dicksten Brummer die Könige sind und dem Rest bestenfalls eine Staffagerolle zukommt.
Das alles sieht trotz des frühen Zustands wirklich nicht schlecht aus … ich könnte mir vorstellen, dass Team-gegen-Team-Kämpfe sehr viel Spaß machen könnten und es dürfte insbesondere dann interessant werden, wenn die Möglichkeit zu längerfristigen Kampagnen bestehen sollte, die man gemeinsam mit einer Gruppe von Freunden oder Guildies durcharbeiten kann.
In den Videos bekommt man die verschiedenen Mech-Gewichtsklassen vorgeführt, natürlich wie das Game sich spielt und auch die Anpassungs- und Modifkationsmöglichkeiten der Kampfroboter werden gezeigt.
Der Inhalt ist nicht verfügbar. Bitte erlaube Cookies und externe Javascripte, indem du sie im Popup am unteren Bildrand oder durch Klick auf dieses Banner akzeptierst. Damit gelten die Datenschutzerklärungen der externen Abieter.
Der Inhalt ist nicht verfügbar. Bitte erlaube Cookies und externe Javascripte, indem du sie im Popup am unteren Bildrand oder durch Klick auf dieses Banner akzeptierst. Damit gelten die Datenschutzerklärungen der externen Abieter.
Der Inhalt ist nicht verfügbar. Bitte erlaube Cookies und externe Javascripte, indem du sie im Popup am unteren Bildrand oder durch Klick auf dieses Banner akzeptierst. Damit gelten die Datenschutzerklärungen der externen Abieter.
Der Inhalt ist nicht verfügbar. Bitte erlaube Cookies und externe Javascripte, indem du sie im Popup am unteren Bildrand oder durch Klick auf dieses Banner akzeptierst. Damit gelten die Datenschutzerklärungen der externen Abieter.
Der Inhalt ist nicht verfügbar. Bitte erlaube Cookies und externe Javascripte, indem du sie im Popup am unteren Bildrand oder durch Klick auf dieses Banner akzeptierst. Damit gelten die Datenschutzerklärungen der externen Abieter.
Der Inhalt ist nicht verfügbar. Bitte erlaube Cookies und externe Javascripte, indem du sie im Popup am unteren Bildrand oder durch Klick auf dieses Banner akzeptierst. Damit gelten die Datenschutzerklärungen der externen Abieter.
Das Open Word- & Sandbox-MMO EARTHRISE hatte offenbar nicht hinreichend Spieler überzeugen können und wurde, statt des ursprünglichen Plans, es auf ein f2p-Modell umzustellen, am 9. Februar diesen Jahres vom bulgarischen Betreiber Masthead Studios eingestellt. Masthead-Chef Atanasov entschuldigte sich bei den Spielern für die Abschaltung und ebenso dafür, dass EARTHRISE offensichtlich zu früh gestartet worden war und noch unter diversen Kinderkrankheiten litt (ein Problem, das nicht wenige MMOs, auch »große«, teilen). Das ist natürlich insbesondere bei Sandbox-MMOs problematisch, denn die sind selbstverständlich bereits in Sachen Konzeption und Programmierung weitaus komplexer als reine Themepark-Spiele.
Das Wuppertaler Entwicklerstudio SilentFuture hat gestern verkündet, dass man die Rechte an EARTHRISE erworben hat und das Spiel in einer überarbeiteten und erweiterten Fassung im vierten Quartal 2012 erneut auf den Markt bringen möchte. Dabei will man dem MMO nicht nur ein »Facelifting« verpassen, sondern auch diverse Aspekte beim Gameplay und der verwendeten Technologie verändern. Auch die Hintergrundgeschichte wird eine neue werden: statt in einer Postapokalypse zu spielen, handelt die neue Fassung während dieser Katastrophe. Als eines der vordringlichsten Ziele der Entwickler wird zudem genannt, die beim Betrieb von EARTHRISE äußerst problematischen Lagprobleme durch Optimierungen des Servercodes zu beseitigen. Das Spiel wird als free-to-play-Version erneut auf den Markt kommen.
Man darf auf die neue Version aus Wuppertal gespannt sein! Ich werde berichten.
Bereits im April wurde auf dem öffentlich-rechtlichen Sender Phoenix (ein Ableger von ARD & ZDF) ein Bericht gesendet, der das Spiel und die Spieler des nach wie vor beliebten MMOs WORLD OF WARCRAFT verunglimpfte. Unter Bezugnahme auf die Prozesseröffnung gegen den Utøya-Attentäter Anders Breivik und der Tatsache, dass dieser selbst angeblich jeden Tag mehrere Stunden am Spiel verbracht hatte, kam es nach einem Statement eines Sachverständigen zu einer fragwürdigen Aussage des Moderators.
Professor Thomas Schläpfer, ein Psychiater am Uniklinikum Bonn, wurde zum Thema interviewt und der Moderator der Sendung äußerte sich danach dahingehend, dass WORLD OF WARCRAFT angeblich ein »kriegstreibendes Spiel« sei, bei dem nicht nur geschossen werde, sondern »die Spieler retten Europa, auch vor einem Teil der Islamisierung in gewisser Weise«.
Jeder WOW-Spieler fragt sich da natürlich sofort »WTF?« und ich mich, welches Spiel der Moderator wohl tatsächlich gemeint haben mag. Und ob man nicht »die Fresse halten sollte, wenn man keine Ahnung hat«, um wieder einmal Dieter Nuhr zu zitieren.
Offensichtlich brach im Netz ein Sturm der Entrüstung los – und obgleich nicht nur die privaten sondern auch die öffentlich-rechtlichen Sender Kritik gern mal ignorieren, war die negative Resonanz offensichtlich derart groß, dass Phoenix sich in Gestalt des Moderators Michael Sahr jetzt für die grob falsche Darstellung in einer offiziellen Erklärung entschuldigte:
»Grundsätzlich ging es in dem Gespräch mit dem Psychiater Prof. Schläpfer am 16. April, dem Tag der Prozesseröffnung gegen Anders Breivik, um die viele Menschen beschäftigende Frage: Welchen Einfluss können Computerspiele auf Gewaltorgien wie in Norwegen haben. World of Warcraft ist ein Spiel, das Anders Breivik ein Jahr lang vor seiner Tat täglich bis zu 16 Stunden gespielt hat. Das Spiel rückte damit wieder in den öffentlichen Fokus und war deshalb natürlich auch Thema unseres Gesprächs. Tatsächlich hat sich dann aber unser Moderator mit dem Hinweis, ‘die Spieler retten Europa, auch vor einem Teil der Islamisierung in gewisser Weise’, geirrt. Das tut uns leid.«
Es gibt auch ein Video dazu im offiziellen Phoenix-Kanal auf Youtube, in dem Sahr sich persönlich entschuldigt. Man muss sich allerdings fragen, ob ein öffentlich-rechtlicher Sender tatsächlich nicht in der Lage ist, etwas Professionelleres zu produzieren, als ein offensichtlich schnell mit der Handykamera hingeschludertes Video?
Ich habe die Information zum Phoenix-Statement auf diversen Gaming-Seiten gefunden, allerdings nicht bei Phoenix selbst. Das könnte mit der hundsmiserablen Suchfunktion dort zusammenhängen …
Der Inhalt ist nicht verfügbar. Bitte erlaube Cookies und externe Javascripte, indem du sie im Popup am unteren Bildrand oder durch Klick auf dieses Banner akzeptierst. Damit gelten die Datenschutzerklärungen der externen Abieter.
[cc]
Cover WORLD OF WARCRAFT Copyright Blizzard Entertainment
Nachdem die Gerüchteküche bereits seit einiger Zeit vor sich hin brodelte, wurde es nun seitens Bethesda Softworks bestätigt: aus der Spielereihe THE ELDER SCROLLS, dessen letzter Teil SKYRIM mit sagenhaften zehn Millionen verkauften Exemplaren zum Blockbuster wurde und Spieler wie Kritiker begeisterte, wird ein Massive Multiplayer Onlinespiel. Bethesda selbst hatte das selbst immer wieder nachdrücklich dementiert. Bis gestern.
Weitere Einzelheiten sind bislang offen, da das Studio einen exklusiven Informationsdeal mit dem zu GameStop gehörenden US-Spielemagazin GAME INFORMER geschlossen hat. So ist es bislang nicht bekannt, ob es sich um ein Spiel mit Free-2-Play-Modell mit Itemshop oder um eine Abovariante handeln wird.
Bethesda wird damit zum direkten Gegenspieler all derjenigen, die aktuell mit MMOs am Markt sind oder sich kurz vor dem Launch befinden. Die Lage ist nicht ganz einfach, da im Prinzip alle großen Namen Spieler verlieren. WOW aufgrund des Gewöhnungseffekts und SWTOR wegen des fehlenden Contents. Wie SECRET WORLD angenommen werden wird muss man abwarten, erste Stimmen aus der Fachwelt, die das Spiel testen konnten, zeigten sich nur mäßig überzeugt. Und dann ist da auch noch das mit Spannung erwartete GUILD WARS 2, das den unschätzbaren Vorteil mitbringt, dass es keine monatlichen Abokosten gibt.
Die Spieler sind inzwischen verwöhnt und aus diesem Grund muss ein neues Spiel nicht nur so umfangreich sein, dass es die Nutzer auf Monate, besser Jahre fesseln kann, es muss zudem Alleinstellungsmerkmale vorweisen können, die es von den Mitbewerbern deutlich und positiv abheben.
Die Welt der ELDER SCROLLS sollte hinreichend Tiefe aufweisen, um interessante Hintergrundplots bieten zu können. Angeblich soll die Handlung 1000 Jahre vor SKYRIM spielen, der Daedrische Prinz Molag Bal versucht die Welt Tamriel in sein höllisches Reich zu ziehen. Es soll Soloquesten, offene (also nicht instanzierte) Dungeons und natürlich großmaßstäbliches PVP geben. Sprachversionen sollen in Englisch, Französisch und Deutsch vorliegen, das Spiel wird für PC und MAC erscheinen.
Geplanter Launchtermin ist bereits 2013, man kann also davon ausgehen, dass bereits einiges programmiert wurde …
Mehr werden wir erfahren, sobald die Juni-Ausgabe des GAME INFORMER erschienen ist.
[cc]
Logo THE ELDER SCROLLS Copyright Zenimax, Bethesda
Ab sofort kann man die Inhalte von PhantaNews auch bequem auf dem Smartphone und Tablet lesen – und das unabhängig davon, ob es sich um ein Android- oder iOS-Gerät handelt. Google Currents machts möglich.
Ich hatte eine Zeit lang mobile Inhalte über spezielle WordPress-Plugins und Themes angeboten, leider war das fehleranfällig und diese Lösungen hatten ernsthafte Probleme mit Custom Post Types, so dass ich darauf wieder verzichten musste.
Googles neuer Dienst Currents macht es nun einfach, die Inhalte von PhantaNews für verschiedene mobile Plattformen anzubieten, ohne dass ich mir Sorgen um die Technik machen muss, denn die Aufbereitung für die verschiedenen Flavours (und Auflösungen) von Smartphones und Tablets übernimmt Googles Technik.
Um PhantaNews via Currents zu lesen, muss man einfach nur die fürs eigene Gerät passende kostenlose App installieren (für Android oder für iOS) und dort dann in den Inhalten nach »PhantaNews« suchen, um es zur eigenen Bibliothek hinzuzufügen. Man kann mit dem Mobilgerät der eigenen Wahl auch einfach diesen Link aufsuchen.
Da bleibt selbst mir die Spucke weg und ich habe schon eine Menge Fanfilme gesehen. Fans stellen den gerenderten Film HOPE nach, den man als Promo für SWTOR sehen konnte und der auch Teil des Spiels ist. Als Realfilm mit Computereffekten, wohlgemerkt. Allerdings ist Satele Shan hier plötzlich männlich – schade …
Wahnsinn!
Der Inhalt ist nicht verfügbar. Bitte erlaube Cookies und externe Javascripte, indem du sie im Popup am unteren Bildrand oder durch Klick auf dieses Banner akzeptierst. Damit gelten die Datenschutzerklärungen der externen Abieter.
hier zum Vergleich das Original:
Der Inhalt ist nicht verfügbar. Bitte erlaube Cookies und externe Javascripte, indem du sie im Popup am unteren Bildrand oder durch Klick auf dieses Banner akzeptierst. Damit gelten die Datenschutzerklärungen der externen Abieter.
Eines der umstrittensten Features in BlizzardsDIABLO 3 ist das angekündigte Auktionshaus, in dem man Spielgegenstände gegen ingame-Währung, aber auch gegen echtes Geld erwerben kann. Selbstverständlich will der Entwickler an diesen Transaktionen Geld verdienen. Details dazu:
Auf jede Transaktion, egal ob es sich um eine handelt, bei der virtuelles oder echtes Geld über den Tisch gehen, wird eine Gebühr erhoben. Auf Verkäufe die über die ingame-Währung abgewickelt werden erhebt man 15%, bei Deals mit echtem Geld ist es erstmal ein Dollar, in dem Moment, wo der Verkäufer seine Einnahmen auf ein Konto oder zu PayPal transferiert, erhebt Blizzard eine »Überweisungsgebühr« von ebenfalls 15%.
Alle Transaktionen haben eine Obergrenze in Höhe von 250 Dollar und man kann maximal zehn Gegenstände gleichzeitig im Auktionshaus stehen haben. Das Ganze funktioniert im Prinzip ähnlich wie Ebay, es gibt allerdings eine zusätzliche »Buyout«-Option, mit der man sofort kaufen kann.
Angeblich hat Blizzard Vorkehrungen getroffen, um zu verhindern, dass das System ausgenutzt werden wird. Beispielsweise soll die Menge wirklich seltener Items begrenzt und damit das »Farmen« begrenzt oder sogar verhindert werden. Auch Hacks oder Mods, um die Menge an Gegenständen zu verändern sollen angeblich unmöglich sein. Eine Aussage, über die ich herzlich lachen muss.
Mich wundert, dass hier die üblichen Verdächtigen in der Politik noch nicht Zeter und Mordio schreien – wenn ich nochmal darüber nachdenke wundert mich das allerdings nicht wirklich, die merken das wie immer zu spät. Ich frage mich zudem, wie Blizzard sicherstellen will, dass diese Transaktionen mit deutschem Recht zu vereinbaren sind – oder ob sie das gleich vorsichtshalber mal ignorieren? Eine weitere Möglichkeit ist natürlich immer, dass dieses Auktionshaus hierzulande nicht angeboten werden wird, das halte ich allerdings für unwahrscheinlich, da man angeblich ohnehin weltweit spielen kann (die Welt wurde für das Spiel in drei Zonen aufgeteilt: Amerika, Europa und Asien, man soll nur mit Spielern in der eigenen Zone dasselbe Auktionshaus nutzen können). Die Regierung von Südkorea beispielsweise hat das Echtgeld-Auktionshaus bereits eindeutig abgelehnt.
Ich sehe haufenweise Probleme für Blizzard am Horizont und muss zugeben, dass ich dieses Feature überaus skeptisch sehe. Zum ersten handelt es sich um ein »pay to win«-Feature (derjenige, der die meiste Kohle investiert hat die besten Gewinnchancen) und zum anderen kann man sich als Hardcore-Spieler dabei garantiert ordentlich ruinieren.
Weitere Details zum Auktionshaus auf der offiziellen Webseite. Ab dem 15. Mai wissen wir mehr – meiner Ansicht nach hat Blizzard einen gigantischen Sockenschuss.
Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies und von eingebundenen Skripten Dritter zu. Weitere Informationen
Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest (Navigation) oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst Du Dich damit einverstanden. Dann können auch Cookies von Drittanbietern wie Amazon, Youtube oder Google gesetzt werden. Wenn Du das nicht willst, solltest Du entweder nicht auf "Akzeptieren" klicken und die Seite nicht weiter nutzen, oder Deinen Browser im Inkognito-Modus betreiben, und/oder Anti-Tracking- und Scriptblocker-Plugins nutzen.
Mit einem Klick auf "Akzeptieren" werden zudem extern gehostete Javascripte freigeschaltet, die weitere Informationen, wie beispielsweise die IP-Adresse an Dritte weitergeben können. Welche Informationen das genau sind liegt nicht im Einflussbereich des Betreibers dieser Seite, das bitte bei den Anbietern (jQuery, Google, Youtube, Amazon, Twitter *) erfragen. Wer das nicht möchte, klickt nicht auf "akzeptieren" und verlässt die Seite.
Wer wer seine Identität im Web schützen will, nutzt Browser-Erweiterungen wie beispielsweise uBlock Origin oder ScriptBlock und kann dann Skripte und Tracking gezielt zulassen oder eben unterbinden.