Ich hatte hier an anderer Stelle bereits berichtet, dass es eine HALO-Fernsehserie geben soll. Nicht animiert, sondern mit echten Schauspielern. Dabei ist »Fernsehserie« nicht ganz korrekt, denn sie wird erst einmal exklusiv auf Microsofts XBox-Channel zu sehen sein. Ursprünglich war dabei als Produzent Steven Spielberg im Gespräch, tatsächlich ist es nun aber Ridley Scott (ALIEN, PROMETHEUS) geworden. Die Serie debütiert am 11. November 2014 im Rahmen der HALO MASTER CHIEF COLLECTION.
Halo Nightfall is a live action series providing insight into the origin and backstory of legendary manhunter Agent Locke (Mike Colter, THE GOOD WIFE), a pivotal new character in the Halo universe who will play a key role in HALO 5: GUARDIANS. A strange and treacherous world exposes élite UNSC operatives to a much deeper danger.
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In einem weiteren der spektakulären Deals, die immer wieder mal durch das Internet wabern, hat Onlinehändler und Cloud-Anbieter Amazon den Streamingdienst Twitch für eine Milliarde US-Dollar gekauft. Dem waren monatelang Gerüchte vorausgegangen, dass Google die Platform erwerben wolle.
Twitch ist eine Livestreaming-Plattform, bei der die Nutzer hauptsächlich Live-Streams rund um verschiedene Computerspiele anbieten. Ähnlich wie »let´s play«-Videos auf Youtube, nur eben live, manche Spieleentwickler bieten inzwischen sogar gleich technische Möglichkeiten zum Streamen in ihre Games integriert an. Twitch hatte in den letzten Monaten erheblich an Bedeutung gewonnen, als immer mehr Gamer ihre »Sendungen« zu den verschiedensten Spielen anboten und auch Firmen die einfach zu nutzende Streamingseite für ihre Präsentationen verwendeten.
Einer der Gründe dürfte sein, dass Amazon hier natürlich über gezielt platzierte Werbung zu den bestreamten Spielen Umsätze generieren kann.
In Deutschland kann man die Plattform im Prinzip auch nutzen. Dan der völlig rückständigen Rechtslage, die mit den Realitäten im Internet nichts zu tun hat, muss man aber theoretisch ggfs. eine Sendelizenz beantragen, ähnlich wie bei Google Hangouts (die Rechtslage ist hier wie immer bei neuen Medien ein wenig unsicher). Das gilt insbesondere dann, wenn man eine regelmäßige Sendung ausstrahlt. Ich sage deswegen theoretisch, weil es für die Behörden schwierig werden dürfte, einen Streamer zu finden, der Twitch anonym nutzt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Betreiber oder Amazon Nutzerdaten so einfach herausgeben. Davon abgesehen gehören die Medienrechte in dieser Hinsicht dringend reformiert, es kann nicht angehen, dass Bürgerjournalismus im Bereich Video derart unterbunden wird.
Logo Twitch Copyright Twitch Interactive, Inc.
Vor ungefähr fünf Jahren Jahren kam ein GHOSTBUSTERS-Videospiel auf den Markt, das weitestgehend übersehen wurde, dabei war das wirklich klasse gemacht und die Originalschauspieler haben ihre Figuren gesprochen, also Bill Murray, Dan Aykroyd, Harold Ramis und Ernie Hudson. Die Story zum Spiel stammt von Aykroyd und Hudson. ich hatte es damals angespielt und das alte GHOSTBUSTERS-Feeling kam tatsächlich wieder auf. ich muss das unbedingt nochmal rauskramen.
Jetzt hat sich »BrySkye« die Arbeit gemacht, alle Cutszenen aus dem Spiel zu einer Art Spielfilm zusammenzuschneiden. Den gibt es in zwei Teilen auf Youtube, er ist sagenhafte zwei Stunden 40 Minuten lang und liegt in 720p vor.
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Shirts mit irgendwelchen beweglichen Elementen wie beispielsweise eine Fortschrittsanzeige, ein Pong-Spiel oder eine WLAN-Feldstärkeanzeige sind nun wirklich nichts neues mehr, die bekommt man seit Jahren bei ThinkGeek. Dieses T‑Shirt hebt das Ganze auf einen neuen … äh … Level, denn man kann TETRIS darauf spielen. Außerdem ist es ein Selbstbauprojekt, basierend auf einem Arduino Uno, kombiniert mit 128 LEDs und betrieben über vier Mignonzellen. Es basiert auf Pumpktris bei Instructables. Eine äußerst originelle Form von »wearable electronics«. :)
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Ganz großes Kino: Das inzwischen ikonische Intro aus GAME OF THRONES übertragen in die gute, alte 8‑Bit-Welt aus LEGEND OF ZELDA. Grandios! :) (Schnell anschauen, bevor es dank GEMA aufgrund der Musik verschwindet)
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BlinkenTV aka der Elektrische Reporter hat für ZDFInfo einen Bericht über Retrocomputing realisiert. Da das ein Thema ist, das mich ebenfalls interessiert, erlaube ich mir mal, das hier zu teilen.
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Aus den USA kennt man verschiedene Serienkonzepte, in denen Schrauber Autos oder Motorräder bauen. Mit AZEROTH CHOPPERS wird das Konzept jetzt auf WORLD OF WARCRAFT erweitert. Der legendäre Chopper-Bauer Paul jr. baut zwei Motorräder, eins im Stil der Horde und eins in dem der Allianz. Die Stimmen der Zuschauer werden entscheiden, welcher davon tatsächlich ins Spiel kommen wird. Das ist doch mal ein Konzept für eine Fernsehsendung! Großartig! :D
Ich wage die Vorhersage: Horde gewinnt. :) Weitere Informationen auf der offiziellen Webseite.
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Das Crowdfunding für die Virtual Reality Brille Oculus Rift auf Kickstarter war eines der erfolgreichsten in der Geschichte der Plattform. Die Aussicht auf ein tatsächlich funktionierendes Gerät traf den Nerv der Nerds und Erfinder Palmer Luckey präsentierte sich mit seinen Mittätern von Oculus VR als sympathischer Frickler.
Gestern Abend dann die Meldung: Facebook kauft Oculus VR für zwei Milliarden US-Dollar. Auch wenn die in ihrem Blog von einer »Partnerschaft« sprechen, sieht Zuckerberg das anders. FB sagt eindeutig: »Wir haben die gekauft«.
Die Reaktionen der Community sind zum weitaus größten Teil negativ, das kann man den Kommentaren zum Blog und den Beiträgen im Entwickler-Forum entnehmen. Viele derjenigen, die auf Kickstarter unterstützt hatten, um einer kleinen Firma eine Chance zu geben, fühlen sich betrogen und sorgen sich um das, was Facebook mit dem Projekt anstellen wird. Etliche äußerten, dass sie niemals Geld für den »Traum« Oculus Rift investiert hätten, wenn sie das vorher gewusst hätten. Es bleibt abzuwarten, ob sich der Deal für Oculus VR tatsächlich auf lange Sicht als positiv erweist.
Auch ansonsten gab es negative Reaktionen. Markus Persson, alias Notch, Erfinder von MINECRAFT twitterte, dass man die Entwicklung einer Version des Sandbox-Spieles für die OR einstellen werde und den entsprechenden Deal gekündigt habe.
We were in talks about maybe bringing a version of Minecraft to Oculus. I just cancelled that deal. Facebook creeps me out.
In einem Stellungnahme elaboriert er das weiter, vielleicht sollte man besser sagen, er betreibt ein wenig Schadensbegrenzung für seinen Tweet. Seine Meinung drückt der aber deutlich aus. Man wird sehen, wie andere Entwickler reagieren, ich gehe davon aus, dass die Indies eher negativ bewerten werden und die Big Player jauchzen.
Meiner Ansicht nach wird dem Produkt der Deal vermutlich gut tun und den Endkunden wird kaum interessieren, wer hinter der VR-Brille steht, solange Facebook keine sehr dummen Fehler macht. Persönlich halte ich den Schritt allerdings für problematisch und dumm, denn es ist offensichtlich, dass die Community, die das Projekt aus vollem Herzen unterstützt hat, sich nun – und ich sage es deutlich – verarscht fühlt. Sollte das dazu führen, dass die Unterstützung gerade durch Indie-Entwickler wegbricht, hat Oculus VR und hat auch Oculus Rift ein Problem.
Klar: wenn mir jemand zwei Milliarden Dollar zuwirft (wobei es sich tatsächlich um 400 Millionen Dollar handelt, der Rest sind Facebook-Anteile), würde ich vermutlich auch nicht lange überlegen. Jeder ist käuflich. Auf der anderen seite war davon auszugehen, dass Oculus VR selbst ein Major Player hätte werden können, wenn das Produkt erstmal am Markt gewesen wäre.
Es bleibt wohl nur abzuwarten, was weiter geschieht, in welche Richtung das Ganze nun geht, wie sehr sich Facebook einmischt. Und ob die Ablehnung der Community zu größeren Problemen führt. Ich war kurz davor, mir ein Devkit 2 zu bestellen. Davon sehe ich jetzt erst einmal ab und warte ab. Meine Chancen, das Devkit 1 auf Ebay für einen angemessenen Preis zu verkaufen, dürften durch diesen Schritt allerdings ins Bodenlose sinken.
Persönlich finde ich die Tatsache, dass Palmer an Zuckerberg und seine Schergen verkauft hat sch…lecht. Es wäre wirklich schade um das äußerst vielversprechende Produkt. Was jetzt schnell kommen muss, ist ein offizielles Statement von Palmer und Co., wie es konkret weiter geht und wie viel Einfluss Facebook auf die Fortführung nehmen wird.
Es gab seit Monaten Gerüchte um eine zweite Version des Oculus Rift Development Kits, die Entwickler haben nun die Katze aus dem virtuellen Sack gelassen: ab sofort kann man das DK2, wie es kurz bezeichnet wird, auf der OR-Webseite zum Preis von 300 Dollar vorbestellen, geliefert wird ab Juli 2014. Vor ziemlich genau einem Jahr wurde das erste Devkit zum ersten Mal verschickt.
Zur Auflösung des Displays schweigt man sich in der Mitteilung leider aus (The Verge spricht von 1080p OLED), allerdings ist sicher, dass das neue Entwicklerkit zusätzliches Positionstracking besitzt, das über eingebaute IR-Dioden und eine Kamera realisiert wird, wie man es bereits aus den Vorstellungen des »Crystal Cove«-Prototypen von diversen Messen und aus Presseberichten kannte. Damit sollen Latenzen erheblich verringert werden und damit soll auch die Simulator Sickness der Vergangenheit angehören. Zudem sind mit dem Positionstracking Bewegungen wie beispielsweise »um die Ecke schauen« möglich.
Weiterhin gehört die externe Kontrollbox mit dem DK2 der Vergangenheit an, zudem verfügt es über einen USB-Port, um Zubehör anschließen zu können. Die Unterstützung der Unity- und Unreal-Engines wurde weiter ausgebaut.
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Electronic Arts zeichnet sich ja immer wieder mal durch kundenfeindliches Verhalten aus. Die Gründe sind mannigfaltig: unzureichende DRM-Maßnahmen, bockende Server oder allgemein unsympathisches Verhalten. In den USA wurde EA deswegen mehrfach zum schlechtesten Firma des Jahres gewählt. Der neueste Stunt steht im Zusammenhang mit der Tablet-Version des Computerspiel-Klassikers DUNGEON KEEPER.
Interessanterweise hat das Game im Google Play-Store haufenweise fünf-Sterne-Wertungen, und das obwohl sich nicht eben wenige Nutzer darüber beschweren, dass man durch ingame-Käufe abgezockt werden soll, ohne die das Spiel kaum nutzbar ist (50 Blöcke um etwas zu bauen kosten beispielsweise laut Aussage eines Nutzers heftige 90 Euro). Das ist eindeutig eine ganz neue Auslegung des Geschäftsmodells »free2play«, mit dem das Game beworben wird.
Wie EA an die guten Wertungen kommt ist kreativ – und eine Unverschämtheit: tätigt man einen der fast unumgänglichen Ingame-Käufe, erscheint ein Fenster, in dem man DUNGEON KEEPER bewerten kann. Klickt man auf fünf Sterne, wird die Bewertung sofort in den Play-Store übernommen. Klickt man ein bis vier Sterne, wird man auf eine Seite geleitet, auf der man »Feedback« abgeben kann. Diese Wertung wird aber offenbar nicht umgehend in die Shop-Wertung übernommen. Will man ein bis vier Sterne vergeben, muss man das direkt im Store tun.
Wie gesagt: äußerst kreativ und allein durch die Art und Weise der Durchführung kann man sich leicht ausrechnen, dass man sich bei Electronic Arts bereits vorher über die Kundenreaktionen zum Spiel bzw. die Abzocke durch überteuerte Ingame-Käufe bewusst war und die Bewertung deswegen genau so implementiert hat. Die Alternative wäre, EA Inkompetenz zu unterstellen – aber diese Antwort halte ich für zu einfach. Offen agierende Unternehmen hätten solche peinlichen Winkelzüge nicht nötig.
[cc]
Screenshot DUNGEON KEEPER Copyright Electronic Arts
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