Schau an: wie aus dem Nichts gibt es auf einmal einen ersten offiziellen Trailer zur STAR WARS-Serie THE MANDALORIAN, die am 12. November 2019 auf dem neuen Streamingkanal Disney+ starten wird. Showrunner ist wie bereits bekannt Jon Favreau (IRON MAN), den Titelhelden spielt Pedro Pascal. THE MANDALORIAN spielt nach der Schlacht von Endor aber vor dem Aufkommen der First Order.
Da es für das Neuland noch keinen offiziellen Starttermin für Disney+ gibt (irgendwann im Frühjahr 2020) schauen wir in die Röhre …
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Starregisseur Robert Rodriguez (SIN CITY, ALITA) macht einen Genre-Film für Netflix. Der trägt den Titel WE CAN BE HEROES und dreht sich um die Folgen einer Alien-Invasion und um die Kinder von Superhelden, die sich zusammentun müssen, um ihre Eltern zu retten. Mit Kindern in Hauptrollen hat man bei Netflix mit STRANGER THINGS gute Erfahrungen gemacht.
Wie bereits oft gemeldet, will Mediengigant und Maus-Haus Disney einen eigenen Streamingdienst anbieten, wie es heutzutage gefühlt jeder und sein Hund tut. Jetzt gibt es Details dazu, wann das genau startet – allerdings nicht für Deutschland.
In den USA und Kanada soll Disney+ am 12. November 2019 an den Start gehen, ebenso in Kanada und – man lese und staune – in den Niederlanden. Am 20. November folgen Neuseeland und Australien. Einen Termin für Deutschland gibt es nicht, allerdings hatte man beim Konzern in der Vergangenheit März 2020 angekündigt. Warum das bei uns so viel länger dauert als anderswo ist unbekannt (hängt aber möglicherweise mit deutscher Bürokratie zusammen). »Andere Märkte« sollen innerhalb von zwei Jahren folgen.
Man wird den Streamingdienst zum Start auf folgenden Geräten nutzen können:
Apple TV (tvOS)
Android mobile devices
Android TV
Chromecast
Desktop web browsers
iPad (iPadOS)
iPhone (iOS)
PlayStation 4
Roku streaming players
Roku TV
Xbox One
Sofort fällt auf, dass Amazon Fire TV oder ‑Stick sowie die Tablets des Onlinehändlers fehlen. Vermutlich konnten sich die Konkurrenten bisher nicht über die Modalitäten und Lizensierung einigen.
Der Preis liegt in den USA bei sieben Dollar im Monat oder 70 Dollar im Jahr. In den Niederlanden soll das Ganze 7 Euro pro Monat und 70 Euro im Jahr liegen, das dürften vermutlich auch die Preise für Deutschland werden.
Auf Disney+ sollen unter anderem diverse neue Serien zu STAR WARS und aus dem MCU laufen, allein das macht den Dienst für Fans interessant. Aber:
Dass jeder Anbieter meint einen eigenen Streamingdienst aufmachen zu müssen, um ordentlich Geld abzuschöpfen ist in meinen Augen kein schlauer Plan, denn man müsste ordentlich Kohle in die Hand nehmen, um alles sehen zu können, was einen interessiert. In den USA ist das noch viel dramatischer als bei uns im schnarchigen Neuland. Das Verhalten der Studios hat bereits dazu geführt, dass Piraterie wieder signifikant zugenommen hat, da eben nicht jeder Zuschauer für zehn Streamingdienste ausgenommen werden möchte.
Nachtrag (26.08.2019) Neue informationen von der D23 Expo: Für die sieben Dollar bekommt man bis zu vier gleichzeitige Streams und die können auch in 4K sein. Die Preise sind eine eindeutige Kampfansage in Richtung Netflix. Ich gehe davon aus, dass der bisherige Platzhirsch angesichts dessen die Preise senken wird.
Es war zu befürchten, dass so etwas passieren könnte: Sony und Disney bzw. Marvel streiten sich um Verteilung der Einnahmen aus SPIDER-MAN-Filmen und den Auftritten des Charakters in anderen MCU-Filmen.
Die Gemengelage ist schwierig, denn Sony Pictures hält die Filmrechte an der Figur Spider-Man. Deswegen kam es vor ein paar Jahren zu einem Agreement, um den Charakter – eine der zentralen und bekanntesten Marvel-Figuren – zu einem Teil des MCU machen zu können. Es war eigentlich eine win-win-Situation für beide Seiten.
Das Problem: Disney möchte offenbar, dass zukünftige SPIDER-MAN-Filme eine 50/50-Coproduktion zwischen den Firmen werden. Das würde bedeuten, dass Disney mehr als nur die bisherigen fünf Prozent der Einnahmen an den Kinokassen und vom Merchandising bekommen würde. Damit war man bei Sony offenbar nicht einverstanden, was dazu führte, dass Marvel-Chef Kevin Feige sich als Produzent aus weiteren Filmen mit dem Netzspinner zurückgezogen hat. Das würde für die Zukunft bedeuten, dass es zwar weitere Kinoabenteuer mit Spidey geben kann, allerdings keine Crossover von MCU-Figuren und keine Auftritte Spider-Mans in MCU-Filmen.
We hope this might change in the future, but understand that the many new responsibilities that Disney has given him – including all their newly added Marvel properties – do not allow time for him to work on IP they do not own.
Der Hinweis, dass Disney die IP nicht besitzen ist an der Stelle schon ziemlich deutlich – wenn auch nicht ganz korrekt, denn selbstverständlich hält Marvel die Rechte am Charakter, nur eben nicht die Filmrechte, die fielen vor etlichen Jahren durch diverse Übernahmen für ein Taschengeld an Columbia bzw. Sony Pictures.
SPIDER-MAN: FAR FROM HOME war mit über einer Milliarde Dollar Einnahmen an den Kinokassen Sonys erfolgreichster Film aller Zeiten, das dürfte auch der Grund sein, warum Disney mehr vom Kuchen abhaben möchte, was Sony verweigert. Offenbar ist man der Ansicht, dass man auch ohne das MCU weiterhin erfolgreiche Filme um den Protagonisten machen kann. Das halte ich für zumindest fragwürdig, denn ohne den schieren Erfolg der Marvel-Filmreihe wären Sonys SPIDER-MAN-Streifen ganz sicher nicht ebenfalls dermaßen erfolgreich geworden. Und man sollte auch die Fangemeinde nicht außer acht lassen, die es sicherlich nicht gerade gnädig aufnehmen würde, wenn Peter Parker (und damit potentiell noch haufenweise weitere Figuren aus dem Spidey-Umfeld, die Teil des ursprünglichen Deals waren) nicht mehr Teil des MCU wäre.
Angesichts des im allgemeinen sehr milden Tons zum Thema seitens Sony, die sich laut weiteren Tweets offenbar eine weitere Zusammenarbeit wünschen, steht zu hoffen, dass sich die Streithähne einigen können. Am Ende sitzen meiner Ansicht nach Disney und Marvel am deutlich längeren Hebel.
Update: Text zu den Einnahmen korrigiert, Dank an Sven Scholz für den Hinweis.
Promofoto SPIDER-MAN: FAR FROM HOME Copyright Sony Pictures
Nein, es ist kein verspäteter Aprilscherz. Laut verschiedener Quellen im Web ist 20 Jahre nach dem bahnbrechenden ersten Teil eine vierte Installation der MATRIX-Trilogie in Arbeit. Dabei soll Keanu Reeves seine Rolle als Neo wieder aufnehmen, ebenfalls dabei wird Carrie-Anne Moss als Trinity sein. Regie soll Lana Wachowski übernehmen, die schrieb auch zusammen mit Aleksandar Hemon and David Mitchell das Drehbuch. Lana Wachowski produziert zusammen mit Grant Hill (SENSE8, TITANIC).
Die Dreharbeiten sollen irgendwann Mitte 2020 beginnen, die Produktionsfirmen und internationalen Distributoren werden Warner Bros. Pictures and Village Roadshow Pictures sein.
Die Nachricht kam gestern vom Picture Group-Vorstandsvorsitzenden Toby Emmerich, der sagte unter anderem:
We could not be more excited to be re-entering ‘The Matrix’ with Lana. Lana is a true visionary – a singular and original creative filmmaker – and we are thrilled that she is writing, directing and producing this new chapter in ‘The Matrix’ universe.
Weitere Details zum Plot oder zu weiteren Besetzungen gibt es derzeit ebensowenig wie einen Starttermin. Mehr wenn ich es erfahre.
Wenn man sich den Vorgucker zu UNDERWATER ansieht, wirkt das wie eine Mischung aus ALIENS und THE ABYSS, aber auf eine gute Art. Und der Trailer deutet bereits an, dass das offenbar kein Film für Zartbesaitete werden wird.
Die offizielle Zusammenfassung lautet wie folgt (aber der Trailer sagt bereits, dass es um etwas anderes geht):
A crew of underwater researchers must scramble to safety after an earthquake devastates their subterranean laboratory.
Deutschlandstart von UNDERWATER ist am 9. Januar 2020.
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Es gibt ein Wiedersehen mit He-Man und den MASTERS OF THE UNIVERSE, und natürlich ist mal wieder Netflix beteiligt. Die bewerfen Nerd-Ikone Kevin Smith mit Geld, damit der eine neue Animationsserie zum Thema macht, die das Ganze dort weiter führen soll, wo es in den 1980ern beendet wurde. Das soll dann MASTERS OF THE UNIVERSE: REVELATION heißen.
Smith wird als Showrunner und ausführender Produzent der Show agieren, die als »limited series« angekündigt wurde, also mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht endlos laufen wird sondern nur über eine Staffel, vielleicht zwei. Smith sagte zum Projekt:
I’m Eternia-ly grateful to Mattel TV and Netflix for entrusting me with not only the secrets of Grayskull, but also their entire Universe. In Revelation, we pick up right where the classic era left off to tell an epic tale of what may be the final battle between He-Man and Skeletor! Brought to life with the most metal character designs Powerhouse Animation can contain in the frame, this is the Masters of the Universe story you always wanted to see as a kid!
Die Animation machen Powerhouse Animation (CASTLEVANIA), Mattel Television produziert für die ist Rob David der ausführende Produzent. Autoren der Serie sind Eric Carrasco (Supergirl), Tim Sheridan (Reign Of The Supermen), Diya Mishra (Magic: The Gathering) und Marc Bernardin (Alphas).
Einen Starttermin gibt es noch nicht. Die Serie hat nichts mit dem neuen Kinofilm zu tun, der nach zahllosen Problemen 2021 endlich in die Kinos kommen soll.
ECHOES IN THE ICE ist ein Indie-SF-Kurzfilm von BJ Verot aus Kanada. Das Ganze handelt in einer verlassenen Forschungsstation in der Arktis und der Macher hat nach eigener Aussage einen »Lovecraft-Vibe« wiedergeben wollen.
Die offizielle Kurzbeschreibung lautet:
Four men explore an abandoned research facility. Within the station unsettling signs of disorder are revealed, and in the lowest level of the facility, a chilling discovery is made.
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Es gab lange Gerüchte, dass LucasFilm und Disney an einem Film arbeiten, der Ewan McGregor erneut in der ikonischen Rolle des Obi-Wan Kenobi aus STAR WARS zu sehen sein sollte. Nachdem SOLO: A STAR WARS STORY (unverständlicherweise) gefloppt war, wurden dieses und diverse andere Filmprojekte erst einmal auf Eis gelegt.
Jetzt meldet der Hollywood Reporter (und der kennt sich üblicherweise gut aus), dass der britische Schauspieler sich in Verhandlungen befindet, um die Rolle nochmals zu übernehmen. Dabei geht es allerdings nicht um einen Kinofilm, sondern um eine geplante Serie auf dem Streamingdienst Disney+.
Weitere Details fehlen noch, aber diese neue Show reiht sich damit in weitere interessante Projekte ein, die auf dem neuen Streamingdienst starten sollen, in diesem Herbst THE MANDALORIAN und irgendwann später eine Serie um Cassian Andor (Diego Luna) aus ROGUE ONE.
Mehr wenn ich es erfahre.
Promografik Ewan McGregor als Obi-Wan Copyright LucasFilm und Disney
Manch einem Fan ist der Umstand bekannt, dass die Rechte an STAR TREK-Filmen bei Paramount/Viacom liegen und die Fernsehrechte bei CBS, was in den vergangenen Jahren immer wieder zu Problemen geführt hat, unter anderem, dass es eben nur mit größten Schwierigkeiten Filme zu Serien geben konnte.
Viacom hatte sich im Jahr 2005/2006 in zwei Firmen aufgeteilt, nämlich die CBS Corporation, denen gehörten die CBS Television Studios und in Viacom, denen gehörten Paramount Pictures. Jede Seite hockte mehr oder weniger eifersüchtig auf den eigenen Rechten und wollte mit diesen auch eigenes Geld verdienen. Bzw. bei CBS gar nicht, denn dort waren lange Personen am Ruder, die mit STAR TREK gar nichts anfangen konnten (einer davon Les Moonves, der wegen der sexueller Übergriffe gehen musste und der persönlich verantwortlich für die Absetzung von STAR TREK: ENTERPRISE war). Und so war es dann auch Paramount, die das Franchise 2009 mit dem JJVerse und der Kelvin-Timeline neu belebten. Und die dafür extra eine neue Zeitlinie erfinden mussten, um nicht mit CBS-Rechten zu kollidieren.
Dass das alles ziemlich albern war und dem Franchise nicht zuträglich konnte sogar ein Blinder ohne Visor erkennen. Und es gab gewisse Betrebungen, das wieder zu ändern und die Firmen erneut zusammenzuschließen, das natürlich auch angesichts solcher Entwicklungen wie Netflix oder dem Kauf von Fox durch Disney.
Nachdem sich die Führungsetage von CBS lange mit Händen und Füßen gegen einen Merger gewehrt hatte, wurde dieser Widerstand nun offenbar aufgegeben, denn es wird von verschiedenen Onlinemedien gemeldet, dass man sich zu einer neuen Firma namens ViacomCBS zusammenschließen will. Damit wären die STAR TREK-Rechte wieder unter einem Dach – und das kann dem Franchise definitiv nur gut tun.
Die Zukunft wird weisen, wie es weiter geht. Der nächste STAR TREK-Film aus dem JJVerse mit den bekannten Darstellern wird mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht stattfinden. Laut aktueller Aussage von Quentin Tarantino ist sein Film allerdings immer noch im Gespräch. Und ich gehe nicht davon aus, dass die verschiedenen sich in Produktion oder Pre-Produktion befindlichen Streamingserien so einfach weggeaxt werden, insbesondere eben angesichts der Tatsache, dass es im Kino aktuell und für die Zukunft nichts Konkretes gibt. Den weniger weit fortgeschrittenen Projekten könnte das natürlich dennoch passieren.
Es könnte aber auch bedeuten, dass es ein Wiedersehen mit aus der Serien-Vergangenheit bekannten Charakteren und Schauspielern im Kino geben könnte.
Im Großen und Ganzen sehe ich das alles also erst einmal positiv, was tatsächlich passiert, wird die Zukunft zeigen.
Logo Viacom Copyright Viacom, Logo CBS Copyright CBS Corporation
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