Anlässlich des STAR TREK Day ging gestern der Fanfilm FIRST FRONTIER online, der das erste Abenteuer der USS Enterprise unter Captain Robert April zeigt. Das Ganze ist 80 Minuten lang und damit deutlich über der durch die Fanfilm-Richtlinien erlaubten Länge, deswegen sollte man es sich schnell ansehen oder herunter laden, bevor die Rechteinhaber es offline nehmen lassen.
This is the story of the initial launching of the Starship USS Enterprise NCC-1701 under the command of Captain Robert April with his wife, Commander Sarah April, the ship’s first Chief Medical Officer. It’s the story of a starship that needs a Captain, and a Captain that needs a starship.
Das Intro wurde übrigens von Nichelle Nichols gesprochen …
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Im Rahmen der zahllosen Angebote und Online-Panels anlässlich des gestrigen STAR TREK Day gab es auch ein »Panel« zu STAR TREK: DISCOVERY, und dabei wurde ein Trailer zur dritten Staffel gezeigt.
Wenn man das unten eingebundene Video beklickt, startet der eigentliche Trailer bei 0:38. Ich finde es sehr vielversprechend, was man da sieht und durch den Kunstgriff des Sprungs in eine ferne Zukunft hört hoffentlich auch das Gemaule der selbsternannten Canon-Wächter im Fandom auf.
In den USA startet die dritte Staffel am 15. Oktober 2020, bei uns hoffentlich wieder zeitnah bei Netflix.
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Während andere Serien mit den Corona-bedingten Problemen kämpfen, wird die zweite Staffel der STAR WARS-Serie THE MANDALORIAN wie angekündigt starten. Bisher gab es allerdings noch keinen offiziellen Launchtermin, das hat sich nun geändert.
Laut einem Tweet auf dem offiziellen Twitter-Kanal wird es am 30. Oktober 2020 weiter gehen. Unklar ist allerdings, ob das nur für die USA gilt oder auch für den Rest der Welt, also ob sich der Start beispielsweise für Deutschland verzögern wird. Letzteres würde allerdings die aufgrund fehlenden neuen Contents stark angeschlagene Reputation von Disney+ weiter verschlechtern.
Für die Marvel-Serien, die eigentlich im Sommer hätten starten sollen, bzw. im Herbst anlaufen würden, gibt es weiterhin keine neuen Termine.
In Sachen MANDALORIAN wäre es vielleicht mal Zeit für einen Trailer, aber es könnte auch sein, dass sie vorab wieder gar nichts zeigen.
Die Namen David Benioff und D.B. Weiss kennt man insbesondere deswegen, weil sie die Showrunner von HBOs Kultserie GAME OF THRONES waren und sich damit sicherlich ihre Meriten erworben haben, auch wenn die letzte Staffel deutlich hinter den Erwartungen zurück blieb. Eigentlich sollten die eine STAR WARS-Filmtrilogie machen, aber nach der letzten GOT-Staffel hat man bei Lucasfilm und Disney davon abgesehen, deswegen hatten die beiden Zeit.
Für Netflix sollen sie jetzt Liu Cixins Trilogie The Three-Body Problem in eine Fernsehserie adaptieren. Spannend ist dabei, dass sie nicht die einzigen großen ins Projekt involvierten Namen sind. Ebenfalls dabei ist Regisseur Rian Johnson, den kennt man durch STAR WARS: THE LAST JEDI und KNIVES OUT, sowie dessen Produktionspartner Ram Bergman. Weiterhin Alexander Woo (TRUE BLOOD) als ausführender Produzent. Und auch Liu Cixin selbst sowie dessen US-Übersetzer Ken Liu werden an der Produktion beteiligt sein.
Weiss und Benioff sagten zum Projekt:
Liu Cixin’s trilogy is the most ambitious science-fiction series we’ve read, taking readers on a journey from the 1960s until the end of time, from life on our pale blue dot to the distant fringes of the universe. We look forward to spending the next years of our lives bringing this to life for audiences around the world.
Die Trilogie von Liu Cixin ist die ambitionierteste Science-Fiction-Reihe, die wir je gelesen haben. Sie nimmt den Leser mit auf eine Reise von den 1960er Jahren bis zum Ende der Zeit, vom Leben auf unserem blassblauen Punkt bis zu den fernen Rändern des Universums. Wir freuen uns darauf, die nächsten Jahre unseres Lebens damit zu verbringen, dies für ein Publikum auf der ganzen Welt zum Leben zu erwecken.
Eigentlich heißt die Trilogie Remembrance of Earth’s Past. Der erste Band trug den Titel THE THREE-BODY PROBLEM und erschien zuerst als Fortsetzungsgeschicht ab 2006 im chinesischen SF-Magazin SCIENCE FICTION WORLD, als Buch wurde es 2008 publiziert. Die englische Übersetzung bei TOR Books erschien 2014.
Weitere Details zum Inhalt, Schauspielern und einen Releasetermin gibt es aufgrund der frühen Projektphase noch nicht.
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Nach den ersten vorsichtigen Versuchen mit deutschen Genre-Serien auf Netflix, scheint es jetzt so richtig loszugehen:
Constantin Film kündigt an, für den Streamingdienst eine Realserie nach der Horror-Videospielereihe RESIDENT EVIL (in japan: BIOHAZARD) zu produzieren. Allerdings wird es internationale Beteiligung geben und vermutlich dürfte auch Capcom ein Wörtchen mitzureden haben:
Showrunner ist Andrew Dabb, der war Autor und Co-Showrunner von SUPERNATURAL, was schon mal ein ziemlich guter Leumund ist. Ausführende Produzent°Innen sind Robert Kulzer (PANDORUM, RESIDENT EVIL: AFTERLIFE) und Oliver Berben (ER IS WIEDER DA) sowie Mary Leah Sutton (TELL ME A STORY, TIME AFTER TIME), es produziert Martin Moszkowicz von Constantin. Regie bei den ersten beiden von insgesamt acht Folgen führt Bronwen Hughes (THE WALKING DEAD).
Die Serie wird kein Spiel der Reihe nacherzählen, sondern eine ganz neue Story. Die ist auf zwei Zeitebenen angesiedelt:
In der ersten müssen die beiden vierzehnjährigen Schwestern Jade und Billie Wesker nach New Raccoon City ziehen, einer aus dem Boden gestampften Planstadt, gerade als sie mitten in der Pubertät stecken. Doch je mehr Zeit sie dort verbringen, desto klarer wird den beiden, dass diese Stadt mehr ist als es zunächst scheint und dass ihr Vater dunkle Geheimnisse verbirgt. Geheimnisse, die die Welt vernichten könnten.
Die zweite Erzählebene spielt mehr als zehn Jahre in der Zukunft: Es gibt nur noch weniger als fünfzehn Millionen Menschen auf der Erde. Und mehr als sechs Milliarden Monster – Menschen und Tiere, die mit dem T‑Virus infiziert sind. Die inzwischen dreißigjährige Jade kämpft in dieser neuen Welt ums Überleben, während Geheimnisse aus ihrer Vergangenheit – über ihre Schwester, ihren Vater und sie selbst – sie weiter verfolgen.
Der erste Teil von Capcoms RESIDENT EVIL-Reihe erschien 1996 und hat diverse Fortsetzungen sowie Verfilmungen nach sich gezogen.
Einen Starttermin gibt es noch nicht.
Und das ist meiner Ansicht nach auch der richtige Weg: Mit internationaler Crew arbeiten, um Drehbuch- und Inszenierungsdesaster wie DARK zu vermeiden. Deutsche Serien bei denen das TATORT-Drehbuch noch durchschimmert brauchen wir nun wirklich nicht. International Kooperationen können den deutschen Protagonisten allerdings helfen, eigene Genreserienfüße zu finden und innovativ zu sein, statt zu versuchen, platt internationale Produktionen schlecht zu kopieren. SPIDES hat das schon ganz okay aber mit Schwächen hinbekommen, ebenso BIOHACKERS.
Millie Bobby Brown aus STRANGER THINGS und GODZILLA spielt im Netflix-Film ENOLA HOLMES die jüngere Schwester des Meisterdetektivs, der wiederum wird von Henry Cavill dargestellt. Das wussten wir schon und jetzt gibt es einen Trailer dazu, der wirklich vielversprechend aussieht. Das Ganze basiert auf einer (sechsteiligen) Romanreihe von Nancy Springer und die ist natürlich an Arthur Conan Doyle angelehnt.
Interessant am Rande: Eigentlich sind die Geschichten um Sherlock Holmes schon lange gemeinfrei (sprich: die Urheberrechte sind abgelaufen, da seit dem Tod des Urhebers ein ausreichend langer Zeitraum vergangen ist) und jeder kann daraus machen, was er oder sie will. Aufgrund von Lobbyarbeit des Doyle Estates gilt das allerdings nicht für alle Werke und alle Länder, manche Romane aus den 1920ern unterliegen nach wie vor einem Copyright, zumindest in englischsprachigen Ländern; diese Sonderregelung wird auch als »Lex Holmes« bezeichnet.
Das Doyle Estate bezieht sich darauf und hat Netflix verklagt. Sie behaupten, die Darstellung von Holmes durch Cavill, der im Gegensatz zu dem wie Doyle ihn beschrieben hat, in jungen Jahren menschen- und frauenfreundlich ist, entspreche der Darstellung in den späten, geschützten, Romanen und sei deswegen eine Urheberrechtsverletzung. Auszug aus der Klageschrift:
After the stories that are now in the public domain, and before the Copyrighted Stories, the Great War happened. In World War I Conan Doyle lost his eldest son, Arthur Alleyne Kingsley. Four months later he lost his brother, Brigadier-general Innes Doyle. When Conan Doyle came back to Holmes in the Copyrighted Stories between 1923 and 1927, it was no longer enough that the Holmes character was the most brilliant rational and analytical mind. Holmes needed to be human. The character needed to develop human connection and empathy.
Conan Doyle made the surprising artistic decision to have his most famous character—known around the world as a brain without a heart—develop into a character with a heart. Holmes became warmer. He became capable of friendship. He could express emotion. He began to respect women.
Damit wollen sie begründen, dass der freundliche, junge Sherlock aus ENOLA HOLMES aus den noch copyright-geschützen späten Geschichten »geklaut« wurde. Klingt bekloppt? Das sehe ich genauso. Ich hoffe, das fliegt dem Estate so richtig um die Ohren und der herbeilobbyisierte Sonderstatus der späten Geschichten wird aufgehoben. Denn das Herbeiführen von Sonderrechten für besonders beliebte Stoffe ist meiner Ansicht nach nichts anders als Copyright-Trollerei. Die Urheberrechtsgesetze gehören ohnehin dringend überarbeitet, 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers ist viel zu lang.
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Sony hält bekanntermaßen immer noch einen Haufen Rechte an Figuren aus dem SPIDER-MAN-Umfeld. Deswegen war es so schwierig, Peter Parker und sein Helden-Alter Ego ins Marvel Cinematic Universe zu bekommen. Und Sony möchte auch weiterhin Filme aus diesem Umfeld produzieren. Bisher waren sie damit eher so semi-erfolgreich, Produktionen wie VENOM kann man unter »ganz gut« einordnen, an die schiere Brillianz des MCU können sie aber nicht mal ansatzweise heranreichen, allein schon, weil der rote Faden (bisher) fehlt.
Die nächste Figur, der man eine filmische Umsetzung gönnen möchte ist offenbar SPIDER-WOMAN. Die Figur erschien erstmal im Jahr 1977 und war die Superheldenidentität von Jessica Drew; die war von einer giftigen Spinne gebissen worden und ihr Vater behandelte sie mit einem Präparat aus verstrahltem Spinnenblut, was ihr ihre Kräfte verschaffte. Sie starb am Ende der Serie, wurde aber wiederbelebt und auch andere fiktive Personen hatten über die Jahre die Rolle der Heldin übernommen. Da darf man gespannt sein, welche Inkarnation der Figur Sony in die Lichtspielhäuser bringen möchte.
Regie soll Olivia Wilde führen. Die kennt der Nerd natürlich aus ihrer Rolle in TRON: LEGACY, sie hat aber auch unter anderem mit BOOKSMART ein vielbeachtetes Filmregiedebut vorgelegt.
Es ist bisher noch nicht offiziell bestätigt, dass es sich bei diesem Projekt tatsächlich um einen SPIDER-WOMAN-Film handelt, Deadlines Quellen, da kommt die Nachricht her, sind allerdings üblicherweise gut.
Nein, es handelt sich bei AFTERLIVES nicht um eine neue Erweiterung, die Blizzard für sein langlebiges MMO angekündigt hat. Seit Jahren unterstützt der Entwickler sein Game mit computeranimierten Cinematics, aber auch mit Kurzfilmen, die eher klassisch animiert aussehen.
WORLD OF WARCRAFT: AFTERLIVES ist eine Animationsserie um das Spiel, die zur virtuellen Gamescom online gehen soll. Das ist aber selbstverständlich nicht in leerer Luft, es handelt sich offenbar auch um eine Promo für die in Kürze erscheinende neue Erweiterung SHADOWNLANDS, denn die Teaserbeschreibung sagt:
Prepare to delve into four realms of the Shadowlands – Bastion, Maldraxxus, Ardenweald, and Revendreth – and discover the journeys souls take once they cross the eternal veil.
Weitere Details zum Inhalt gibt es derzeit noch nicht, der Starttermin ist bereits am 27. August 2020. Wie und wo? Keine Ahnung, ich würde mal auf Youtube tippen.
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Es ist weniger ein Trailer, als vielmehr eine Mischung aus Teaser und Featurette, was da vom DC Fandome in Sachen SUICIDE SQUAD 2 gekommen ist. Es werden nicht nur Szenen aus dem Film gezeigt, sondern es kommen auch Schauspieler und der Regisseur James Gunn zu Wort. Und das sieht alles eindeutig nach James Gunns Handschrift aus, die wir durch GUARDIANS OF THE GALAXY kennen. Nach durch rechte Deppen ausgelöste Diskussionen um uralte Tweets Gunns hatte Disney diesen rausgeschmissen und DC hatte sofort zugegriffen und ihn für die Fortsetzung verpflichtet. Nach einigen Protesten aus der Fanszene und seitens der Schauspieler war man beim Maus-Haus schlau geworden und hatte ihn wieder eingestellt, aber der Vertrag für SUCIDE SQUAD 2 war unterschrieben und wird durchgezogen.
Und ich muss zugeben, dass ich hier viel Hoffnung habe, dass Teil zwei trotz des (für mich) eher unattraktiven Themas dann endlich mal ein Knaller werden könnte. Denn Gunn wird offensichtlich das ins DC Expanded Universe bringen, was es dringend braucht: Humor. Er führt nicht nur Regie, sondern verfasste auch das Drehbuch, basierend auf Comics von John Ostrander. Es spielen u.a.: Margot Robbie, Taika Waititi, Joel Kinnaman, Idris Elba, Alice Braga, Pete Davidson, Jai Courtney und Nathan Fillion.
Ursprünglicher Starttermin war der 6. August 2020, jetzt heißt es nur noch »irgendwann in 2021«.
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