Na, schon mal was von OTHER SPACE gehört? Nicht? Kein Wunder. Das ist eine Science Fiction-Fernsehserie von Paul Feig (GHOSTBUSTERS 2016), die mal für den okkulten und nicht mehr existenten Streamingdienst Yahoo Stream produziert wurde (haben die bei Yahoo eigentlich irgendwas zustande bekommen?).
Sieht man sich den Trailer an, dann hat das Ganze einen Anarcho-Indie-Look und sieht eher aus wie ein Fanfilm, aber das muss ja nichts Schlechtes sein, die BBC produziert in dem Stil seit Jahrzehnten Klassiker.
DUST ist ein auf SF spezialisierter Anbieter, denn kennen PhantaNews-Leser durch die Kurzfilme auf Youtube, die ich hier immer wieder mal poste. Die wollen ihr Programm aber offenbar mit Bezahldienstleistungen erweitern, zumindest deutet ihre Webseite darauf hin. Zu diesem Zweck gibt es dort exklusive Premieren oder SF-Podcasts, aber eben ab heute auch OTHER SPACE. Über die Webseite kann man sich bereits jede Menge Content ansehen, zudem sollen die Inhalte über diverse Plattformen übertragen werden, von denen die meisten hiesigen Nutzern vollkommen unbekannt sein dürften: Samsung TV Plus, Roku, Xumo, IMDb TV, Vizio, Stirr und xfinity stream.
Aber zurück zu OTHER SPACE: Die Show entstand im Jahr 2015 und ist an allen vorüber gegangen, weil Yahoo nicht die Geringste Werbung dafür machte. Schöpfer war Paul Feig, der schrieb auch zusammen mit anderthalb Handvoll anderen Autoren die Drehbücher. Es spielen: Bess Rous, Karan Soni, Trace Beaulieu, Neil Casey, Eugene Cordero, Joel Hodgson, Conor Leslie u.v.a.m.
Die Prämisse:
It is the year 2105… a young, inexperienced and highly flawed crew embarks on a routine exploratory space mission. Suddenly, their ship, the UMP Cruiser, is drawn through a portal into a different, mysterious universe. With no maps, no contact, and no way back home, Captain Stewart Lipinski, First Officer/Stewart’s‑Older-Sister Karen Lipinski and their crew have to learn to work together, all while dealing with mysterious space clouds, food and fuel shortages, robot rebellions, folds in time, and the occasional alien attack.
Die Bewertungen auf IMDb sind mit 7.1 äußerst positiv, noch besser fällt das Ergebnis bei Rotten Tomatoes aus, da bekommt die Show von Kritikern 85% und von den Zuschauern sogar 89%.
Ab heute also auf Dust, mal sehen, wie man da ran kommen wird …
Die Dreharbeiten für die dritte Staffel STAR TREK DISCOVERY konnten trotz der Pandemie abgeschlossen werden und Postproduction scheint in den USA auch vom Homeoffice aus zu funktionieren. Kein Wunder, abseits des Neulands ist das Internet schnell.
Seit kurzem gibt es nun auch einen Starttermin für Season 3: Es soll am 15. Oktober 2020 losgehen, danach folgt wöchentlich eine neue Episode. Wir erinnern uns: Die Discovery hat es samt Crew in eine ferne Zukunft verschlagen. Das bedeutet: keine Fans mehr, die über angebliche oder echte Kontinuitätsprobleme moppern können. Und im Prinzip auch Möglichkeiten für neue, interessante Plots abseits der ausgetretenen Pfade. Für die Fans eher konservativer Serienkonzepte kommt ja »demnächst« STRANGE NEW WORLDS.
Ich gehe davon aus, dass man das dann auch bei uns wieder zeitnah wird sehen können, entweder beim bisherigen Lizenznehmer Netflix, oder bei Amazon Video.
COVID-19 macht Dinge möglich, um die jahrelang vergeblich gerungen wurde. Bisher hatten Kinobetreiber auf einem ca. dreimonatigen Erstauswertungsfenster (das unterscheidet sich in Details von Land zu Land) für Filme beharrt und waren auch nicht davon abzubringen. »Erstauswertungfenster« bedeutet, dass Filme so lange im Kino laufen müssen und nicht als Stream oder als Konserve erhältlich sein dürfen.
Der größte Kinobetreiber AMC hat jetzt mit Universal einen Deal geschlossen, nach dem das Erstauswertungsfenster zukünftig nur noch 17 Tage lang ist. Und das nachdem AMC zuletzt noch groß rumgetönt hatte, so etwas werde es nicht geben
Ist das ein Dammbruch? Vermutlich eher nicht, denn Universal hat in letzter Zeit nicht eben die Blockbuster am Start (deswegen ist es noch verwunderlicher, dass AMC eingeknickt ist). Disney verleiht seine Filme selbst und hat ebenfalls bereits begonnen, Film statt im Kino auf dem hauseigenen Streamingdienst Disney+ auszuwerten, HAMILTON ist ein aktuelles Beispiel. Andere Studios halten sich noch bedeckt.
Ist das das Ende des Kinos? Schwer zu sagen aber möglicherweise nicht. Aktuell schreiben die Verleiher den Kinos bei Blockbustern wie Marvel-Filme vor, wie lange die in welchen Sälen zu laufen haben. Möglicherweise schafft eine Abkehr vom dreimonatigen Erstauswertungsfenster Platz für andere und mehr Filme als bisher. Die Frage ist dann halt, ob diese nicht-Blockbuster ein Publikum finden, oder ob das ohnehin in großer Zahl nur für gigantomanisches Popcornkino in die Lichtspielhäuser eilt. Und dann stellt sich die Frage, ob diese Blockbuster nicht ohnehin nach zwei Wochen abgefrühstückt sind, wenn in aller Regel intensiv auf das Startwochenende geschielt wird. Wie groß ist der Wille der Kinobesucher, sich das Erlebnis mit großer Leinwand zu geben, wenn sie den Film ohnehin drei Wochen später im Heimkino sehen können, wo man für Bier und Popcorn keine Bank überfallen muss und wo keine lärmenden Deppen die Vorstellung stören …
… und wo derzeit auch keine Coronaviren durch die klimatisierte Kinoluft trudeln …
Wir leben in den 20er Jahren des 21. Jahrhunderts und die Digitalisierung erreicht alle Winkel unserer Gesellschaft, auch wenn sich manche Protagonisten mit Händen und Füßen dagegen wehren und an überkommenen Geschäftsmodellen festhalten wollen (und damit meine ich nicht einmal in erster Linie die Kinos). Aber die Entwicklungen lassen sich nicht aufhalten und auch nicht wieder zurückfahren, erst recht nicht in Zeiten einer Pandemie. Deswegen ist es meiner Ansicht nach unausweichlich, dass es zu solchen Änderungen kommt und weiter kommen wird.
Ich bin – und das habe ich immer wieder gesagt – ausgewiesener Kinofan, der das Spektakel im Lichtspielhaus genießt. Und würde deswegen bedauern, wenn Kinos schließen müssen. Tatsächlich glaube ich allerdings nicht daran, dass eine Verkürzung des Erstauswertungsfensters derart drastische Folgen haben wird. Denn wer Kino hasst wartet ohnehin auf die Konserve oder sucht sich den Film in einer Tauschbörse der eigenen Wahl. Wenn wie angekündigt Teile der Einnahmen aus einer angekündigten Premium-Filmplattform den Kinobetreiber zugute kommen werden, wie es angedacht ist, dann könnte das möglicherweise zu ganz neuen Ideen bei den Kinobetreiber führen, die nicht mehr nur darauf angewiesen sind, den nächsten Disney-Blockbuster zu Knebelkonditionen zu zeigen. Vielleicht lässt man sich in Zukunft ja doch mal dazu herab, Netflix-Premieren im Kino zu zeigen, Indie-Produktionen eine Chance zu geben, oder Twitch-Streams in den großen Saal zu bringen. Vielleicht gibt es dafür ein zahlendes Publikum. Vielleicht auch nicht, aber das wäre zumindest mal Experimente wert.
ich gehe davon aus, dass weitere Studios ähnliche Deals abschließen werden, denn die haben ein Interesse daran, ihre auf Halde liegenden Film ans Publikum zu bekommen. Und wenn man sich die Lage in den USA so ansieht, dann kann man davon ausgehen, dass die Kinos dort so schnell nicht wieder öffnen werden. Inzwischen denkt man sogar bereits laut darüber nach, die Streifen in Ländern mit gemäßigter COVID-Lage und geöffneten Kinos zuerst zu zeigen – möglicherweise Monate vor der US-Erstauswertung. Das dürften die US-Filmfans möglicherweise auch nicht eben gnädig aufnehmen, da dürfte den Entscheidern möglicherweise lieber sein, die Filme über eine Premium Video-On-Demand-Plattform zu vermarkten.
p.s.: [Update] Die Veröffentlichung als VoD ist kein Naturgesetz. Es ist gut denkbar, dass die Studios abwarten, wie stark die Filme an den Kinokassen nach zwei Wochen noch laufen und dann evtl. den Streamingstart verschieben. Es bleibt auch abzuwarten, ob die Kunden bereit sind, die angedachten 20 Dollar für den Stream zu zahlen. Für eine Familie ist das vergleichsweise günstig. Für Einzelpersonen nicht.
Netflix hat eine Spinoff-Serie seiner erfolgreichen Show THE WITCHER (basierend auf der gleichnamigen Romanserie) angekündigt. Die soll den Titel THE WITCHER: BLOOD ORIGIN tragen und 1200 Jahre vor den Geschehnissen der Serie spielen. Sie erzählt vom ersten Witcher und wie der Job entstanden ist. Netflix schreibt dazu:
1200 years before Geralt of Rivia, the worlds of monsters, men and elves merged into one, and the first Witcher came to be. AnnouncingThe Witcher: Blood Origin, a 6 part live-action The Witcher spin-off series from Declan de Barra and Lauren Schmidt Hissrich.
Zudem soll Andrzej Sapkowski, Autor der Romane, als »Creative Consultant« involviert sein. Schmidt-Hissrich ist bereits die Showrunnerin der Mutterserie, de Barra hat für diese geschrieben.
UTOPIA gab es schon mal als Serie aus England (2013 – 2014). Die hatte ich schnell abgebrochen, denn sie war mir zu konfus inszeniert und auch zu sinnlos gewalttätig (ich habe nichts gegen Gewalt, solange sie entweder begründet oder derart überbordend inszeniert ist, dass man sie nicht ernst nehmen kann). Amazon hat jetzt eine US-Fassung von UTOPIA produziert, die im Herbst auf dem Streamingdienst des Onlinehändlers anlaufen soll und die offensichtlich ganz anders inszeniert ist, als das Vorbild.
In der Neufassung von UTOPIA geht es um eine Gruppe Jugendlicher, die herausfinden müssen, dass die Ereignisse, die in der gleichnamigen Comicreihe beschrieben werden, nicht so fiktiv sind, wie man eigentlich annehmen sollte.
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STAR TREK und kein Ende: Am Wochenende war in San Diego »ComicCon@Home«, die 2020er-Ausgabe der Nerd-Veranstaltung. Dort wurde STAR TREK: PRODIGY offiziell angekündigt (Gerüchte gab es schon länger), eine neue Iteration des Franchise. Offenbar will man bei CBS die 16 Trek-TV-freien Jahre mit Macht nachholen.
Dabei unterscheidet sich PRODIGY vom Rest des Franchise, denn es handelt sich um eine auf Jugendliche gezielte Computer-Animationsserie, die bei Nickelodeon laufen soll. Und es geht auch nicht um eine Starfleet-Crew.
Die Show dreht sich »um eine Gruppe rebellischer Teenager, die ein verlassenes Raumschiff finden und damit ins Universum aufbrechen um Abenteuer und mehr zu erleben«.
Die Macher hinter der Serie sind die Emmy-Gewinner Kevin und Dan Hageman, die kennt man unter anderem durch Trollhunters und Ninjago. Produziert wird das Ganze von Ramsey Naito, EVP, Animation Production und Development sowie Nickelodeon. Alex Kurtzman, Heather Kadin, Katie Krentz, Rod Roddenberry und Trevor Roth sind gemeinsam mit den Hagemännern ausführende Produzenten.
Einen genauen Starttermin gibt es noch nicht, nur das Jahr 2021.
BILL & TED FACE THE MUSIC wird zum Starttermin am 1. September in den USA nicht im Kino zu sehen zu sein, sondern nur via Video On Demand, den Grund dafür muss ich nicht erst erklären. Da bei uns die Situation deutlich besser aussieht als im Land das von »Shitler« (O‑Ton Wil Wheaton) regiert wird, könnte das hier anders sein. Hoffen wir es. Jedenfalls gibt es einen ersten vollständigen Trailer. In Deutschland soll der Film offenbar als BILL & TED 3 vermarktet werden … Wie immer ein hoch kreativer deutscher Verleihtitel. Nicht.
Und es sieht doch so aus, als wären ihre Töchter mit im Spiel, und die ähnlich bekloppt wie die Väter. Exzellent!
Party on, dudes!
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SPUTNIK ist ein Science Fiction-Film aus Russland mit eindeutigen Horroreinlagen. Nach einer Weltraummission ist ein Kosmonaut von einer Art Alien-Parasit befallen und man versucht mehr über den herauszufinden. Hätten sie besser mal Ellen Ripley gefragt, was bei so etwas heraus kommt …
In den USA wird SPUTNIK ab dem 14. August 2020 in ausgewählten Kinos und per Video On Demand gezeigt werden. Termine fürs #neuland: Fehlanzeige.
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Eigentlich war es angesichts der Corona-Pandemie zu erwarten, aber Disney und Marvel haben sich lange Zeit gelassen, um es zu bestätigen: Der Start der ersten MCU-Serie auf Disney+, THE FALCON AND THE WINTER SOLDIER wird verschoben. Ursprünglich sollte die ab August auf dem Streamingdienst gezeigt werden und direkt an die Geschehnisse in AVENGERS: ENDGAME anschließen, in dem Captain America seinen Schild an Falcon übergab.
Anthony Mackie (Sam Wilson / Falcon) und Sebastian Stan (Bucky Barnes / Winter Soldier) nehmen ihre Rollen aus den MCU-Filmen wieder auf.
Bisher hat Disney noch keinen neuen Termin für den Start der Serie genannt. Hoffen wir das Beste. Unklar ist zudem noch was das für WANDAVISION bedeutet, die Show war erst von 2021 auf Ende 2020 vorverlegt worden. Das könnte ebenfalls nicht klappen.
Das wird wohl Pflichtprogramm für alle Steampunks: Ethan Hawke spielt im Film TESLA den genialen Erfinder Nikola Tesla in einem Biopic bei dem Michael Almereyda Regie geführt hat und auch das Drehbuch verfasste. Der Trailer sieht danach aus, das sei die Umsetzung dabei stellenweise durchaus kreativ und auch ein wenig schräg, aber das passt ja durchaus zum Thema.
TESLA hätte ursprünglich im Januar 2020 in eine begrenzte Zahl von US-Kinos kommen sollen (er lief allerdings bereits im Januar auf dem Sundance Film Festival), der neue Termin ist der 21. August. Einen Termin für Deutschland gibt es laut IMDb leider nicht.
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