STAR TREK im Kino: vorerst eher nicht

STAR TREK im Kino: vorerst eher nicht

Wäh­rend wir im Fern­se­hen mit hau­fen­wei­se Ite­ra­tio­nen zuge­wor­fen wer­den, sieht die Zukunft von STAR TREK im Kino eher düs­ter aus. Von der Fort­set­zung der J.J. Abrams-Rei­he hat man schon lan­ge nichts Aktu­el­les mehr gehört, das war im San­de ver­lau­fen, als sich Chris Pine und Chris Hems­worth wegen ver­rin­ger­ter Gagen­zah­lun­gen ver­ab­schie­det hat­ten. Eigent­lich soll­ten die bei­den, die Sohn und Vater Kirk spie­len, in einem wei­te­ren Film der Rei­he aus dem Kel­vin-Uni­ver­sum auf­ein­an­der tref­fen. Eben­falls auf der lan­gen Bank scheint das Quen­tin Taran­ti­no-Pro­jekt zu sein, denn auch dazu herrscht wei­test­ge­hend Funk­stil­le.

Das letz­te geplan­te Kino­pro­jekt war ein Pitch von Noah Haw­ley (FARGO & LEGION), das wur­de aller­dings soeben von der Para­mount Moti­on Pic­tu­re Group weg­g­ex­at. Der Grund dafür ist so über­ra­schend wie unver­ständ­lich: Im Film hät­te es sich um eine Pan­de­mie gedreht, die gan­ze Son­nen­sys­te­me betrifft und Pla­ne­ten ent­völ­kert. Das war den Ver­ant­wort­li­chen offen­bar zu nah an der Rea­li­tät, obwohl ich das rich­tig umge­setzt für pas­send gehal­ten hät­te – zumin­dest mit einem guten Ende. Denn man hät­te pri­ma die Gescheh­nis­se der Gegen­wart reflek­tie­ren kön­nen, wie es sich für gute Sci­ence Fic­tion gehört.

Die neue Para­mount-Che­fin ist Emma Watts, die hat den Job gera­de erst vor einem Monat ange­tre­ten, nach­dem sie zuvor Che­fin bei Cent­fox war. Und die wir­belt die Film­plä­ne des Stu­di­os offen­bar gera­de stark durch­ein­an­der, nicht nur in Sachen TREK. Nach dem was man so von Insi­dern hört, will man zwar unbe­dingt STAR TREK im Kino machen, das Gan­ze aller­dings kom­plett »neu den­ken«.

Man darf gespannt sein, was bei die­sen Denk­vor­gän­gen her­aus kommt – und soll­te nicht ver­ges­sen, dass Para­mount und CBS sich wie­der in der­sel­ben Fir­ma befin­den, näm­lich der Via­comCBS Inc, es also kei­ne strik­te Tren­nung zwi­schen Fern­se­hen und Lein­wand mehr geben muss, wie es in den ver­gan­ge­nen Jah­ren auf­grund der Rech­te­pro­ble­ma­ti­ken der Fall war.

Sicher darf man sich aller­dings sein, dass neue STAR TREK-Kino­fil­me mit hoher Wahr­schein­lich­keit in fer­ner Zukunft lie­gen (pun inten­ded).

Logo STAR TREK Copy­right Via­comCBS Inc.

Neues zu STAR TREK 4

Neues zu STAR TREK 4

Nach STAR TREK BEYOND im Jahr 2016 war sofort ange­kün­digt wor­den, dass es einen wei­te­ren Film in J.J. Abrams´ Kel­vin-Time­li­ne geben wür­de. Danach wur­de es ruhig um das Pro­jekt, es gab aller­dings Mel­dun­gen, dass sowohl Chris Pine als Cap­tain Kirk raus sei, als auch Chris Hems­worth, der des­sen Vater Geor­ge spie­len soll­te – bei­de wegen Hono­rar­for­de­run­gen.

Jetzt scheint der Film wie­der Fahrt auf­zu­neh­men, das mel­den ver­schie­de­ne Quel­len im Netz. Regie soll Noah Haw­ley füh­ren, den kennt man ins­be­son­de­re durch sei­ne TV-Seri­en LEGION und FARGO.

Wie die Quel­len mel­den, soll angeb­lich auch Pine wie­der mit an Bord sein, zusam­men mit Zacha­ry Quin­to, Zoe Sald­ana, Simon Pegg und Karl Urban. Über Hems­worth sagt man nichts, es gibt wohl aktu­ell drei Dreh­bü­cher, die für eine Umset­zung her­an gezo­gen wer­den könn­ten. ich wür­de mal davon aus­ge­hen, dass die Fas­sung aus 2016 nicht mehr aktu­ell sein dürf­te.

Laut Dead­line ist übri­gens auch der STAR TREK-Film von Quen­tin Taran­ti­no immer noch in Arbeit. Da Para­mount und CBS jetzt wie­der der­sel­ben Mut­ter­fir­ma gehö­ren, wären auch ande­re Film­pro­jek­te denk­bar.

Logo STAR TREK Copy­right Para­mount Pic­tures

X‑MEN-Fernsehserie oder auch nicht: LEGION

X‑MEN-Fernsehserie oder auch nicht: LEGION

Promofoto Legion

Wenn man LEGION sagt, denkt der Gamer ver­mut­lich erst ein­mal an die Ende August star­ten­de neue Erwei­te­rung für das MMORPG WORLD OF WARCRAFT. Aber LEGION ist auch der Titel einer Fern­seh­se­rie um die X‑MEN, die Im Früh­jahr 2017 auf FX Pre­miè­re haben soll. Eigent­lich ist der Hin­weis auf das Super­hel­den-Team aus dem Hau­se Mar­vel aller­dings falsch, denn die Serie wird nicht im sel­ben Uni­ver­sum spie­len, wie bei­spiels­wei­se die Fil­me.

Showrun­ner ist Noah Haw­ley (FARGO), der schrieb auch das Dreh­buch zum Pilo­ten und führ­te Regie. Es wird sich um eine eher kur­ze Show mit acht Epi­so­den in der ers­ten Staf­fel han­deln. Es spie­len unter ande­rem Dan Ste­vens, Rachel Kel­ler und Jean Smart.

Sto­ry: David Hal­ler (Ste­vens) ist ein Mann, der laut Dia­gno­se an Schi­zo­phre­nie lei­det und der seit sei­ner Zeit als Teen­ager gegen die Krank­heit kämpft und von Kran­ken­haus zu Kran­ken­haus durch­ge­reicht wur­de. Doch alles ändert sich, als er das Mäd­chen sei­ner Träu­me trifft – eben­falls eine Pati­en­tin – und mit der Mög­lich­keit kon­fron­tiert wird, dass die Stim­men die er hört, und die Bil­der die er sieht, real sein könn­ten.

Pro­du­zent und Wäch­ter über das X‑MEN-Fran­chise Simon Kin­berg, der als aus­füh­ren­der Pro­du­zent agiert) sag­te zur Serie, dass sie sich ziem­lich radi­kal von dem unter­schei­det, was man sonst von den Mar­vel-Mutan­ten zu sehen bekom­men hat. Nach dem, was man so liest, könn­te der Ansatz eher einer wie bei DAREDEVIL oder JESSICA JONES sein. Wei­te­re aus­füh­ren­de Pro­du­zen­ten sind Jeph Loeb und Bryan Sin­ger.

Pro­mo­fo­to LEGION Copy­right FX Net­work