Die Darsteller sind engagiert, das Drehbuch steht, die Lokationen bereits seit Monaten ausbaldowert, aber dennoch wird sich George Millers Reboot des MAD MAX Franchise verzögern. Hautpsächlicher Grund hierfür ist der starke Kursanstieg des Aussie-Dollar in letzter Zeit, der für eine rapide Erhöhung der voraussichtlich anfallenden Kosten führt.
Dadurch verzögert sich der Start der Pre-Produktion von MAD MAX: FURY ROAD erneut, wahrscheinlich bis zum November 2011, das würde einen Drehstart in der Broken Hill-Region nicht vor Frühjahr 2012 bedeuten. Sollte der Kursanstieg des australischen Dollars anhalten, könnte das sogar dazu führen, dass das Projekt komplett abgesagt werden muss.
In der neuen Fassung der Abenteuer eines Helden in einem Endzeit-Szenario sollten unter anderem Tom Hardy, Charlize Theron, Nicholas Hoult, Zoe Kravitz, Adelaide Clemens und Riley Keough spielen. Regisseur George Miller wollte angeblich gleich zwei Filme am Stück drehen, die dann mit Abstand in die Kinos kommen sollten.
Mit seiner ersten, in den 50er Jahren entstandenen Comicfigur SIGURD schuf Hansrudi Wäscher nicht nur einen mutigen und tollkühnen Ritter, der an der Seite seiner Freunde Bodo und Cassim für Gerechtigkeit kämpft, sondern auch eine bis heute unsterbliche und populäre Kultfigur.
Auch TIBOR zog eine ganze Generation Jugendlicher in seinen Bann: Erzählt wird die Heldengeschichte des Millionärs Gary Swanson alias TIBOR, der über dem Dschungel abstürzt und fortan mit dem Gorilla Kerak und den beiden Äffchen Pip und Pop zahlreiche Abenteuer besteht.
Mit FALK kehrte Wäscher wieder zum Ritterabenteuer zurück. Der Ritter ohne Furcht und Tadel begeisterte die Jugend der 60er Jahre und entführte seine jugendlichen Leser auf phantastische Reisen in eine mittelalterliche Welt.
Hansrudi Wäscher wurde im Jahr 1928 in St. Gallen in der Schweiz geboren. Er zog im Jahr 1940 nach Hannover um und begann nach dem Abschluss der Mittleren Reife eine Lehre als Plakatmaler, studierte dann aber Gebrauchsgrafik. In dieser Zeit zeichnete er unter dem Titel DER HERR BOLL für den »Schwarzwald-Verlag« Heftchen zur Verkehrserziehung.
Anlässlich des Deutschlandstarts seiner Mystery-Serie HAVEN hat sich der hiesige Ableger des SyFy-Channels etwas Besonderes als Werbemaßnahme einfallen lassen:
Eine Woche lang – bis zum 18.10.2010 – kann man sich den Pilotfilm WILLKOMMEN IN HAVEN ganz legal in voller Länge online auf der Webseite von SyFy.de ansehen.
In dieser Stadt ist nichts wie es scheint – denn jeder in HAVEN hütet ein Geheimnis. Die scharfsinnige und selbstbewusste FBI-Agentin Audrey Parker (Emily Rose) kommt in die Kleinstadt, um einen Routinefall zu bearbeiten: Zusammen mit dem Polizisten Nathan Wournes (Lucas Bryant) versucht sie den rätselhaften Tod eines ehemaligen Sträflings aufzuklären. Doch es dauert nicht lange bis ihre Neugierde sie in das Zentrum kurioser Ereignisse treibt. Nach und nach kommt die junge Agentin dem Geheimnis der scheinbar normalen Kleinstadt auf die Spur: HAVEN ist ein Zufluchtsort für Menschen mit merkwürdigen Fähigkeiten. Was Audrey jedoch nicht weiß: Zu dem mysteriösen Ort hat sie selbst eine engere Verbindung, als ihr lieb ist.
HAVEN basiert auf dem Kurzroman COLORADO KID von Stephen King und ist eine von SyFy USA produzierte Serie. Diverse Autoren und Co-Produzenten von HAVEN haben bereits an der Serie THE DEAD ZONE zusammen gearbeitet, die ebenfalls auf einer Idee von Stephen King beruht.
Die brandneue britische Produktionsfirma Fairbanks fackelt nicht lange und startet sofort in eine nicht ganz preiswerte Produktion. Der Hollywood Reporter berichtet, dass man bei Fairbanks eine 120 Millionen Dollar-Adaption von Baroness Orczys klassischem Abenteuerroman THE SCARLET PIMPERNEL (dt. DAS SCHARLACHROTE SIEGEL). Die Firma wurde von Dominick Fairbanks, dem Enkel der Hollywood-Legende Douglas Fairbanks junior, gegründet und hat bereits den englischen Schauspieler Neil Jackson (QUANTUM OF SOLACE, FLASH FORWARD) für die Hauptrolle engagiert, weiterhin spricht man davon, dass es eine Menge Cameos bekannter Mimen geben soll. Es ist geplant, den Film im zweiten Halbjahr 2011 irgendwo in Osteurope zu drehen, wer Regie führt ist noch nicht bekannt.
Der ausführende Produzent James Black sagte: »Wir wollen mit THE SCARLET PIMPERNEL das machen, was Guy Ritchie bereits erfolgreich mit SHERLOCK HOLMES realisiert hat.« Man darf das wohl als »modernisieren« interpretieren. :o)
Konzept: Der Roman wurde erstmals im Jahr 1905 veröffentlicht und handelt von einem der ersten publizierten Helden, die eine Verkleidung anlegen, um ihre Identität geheim zu halten (ZORRO kam erst in den 1920ern). Angesiedelt ist die Geschichte zur Zeit der französischen Revolution, sie dreht sich um den Engländer Sir Percey Blakeney, einen Aristokraten am Tage und Helden in der Nacht, der sich bemüht, seine Landsleute vor der Guillotine zu retten. Zugleich muss er sich mit seiner entfremdeten Frau Marguerite auseinander setzen, die nichts von seinem Doppelleben ahnt und ihn für langweilig hält. In der Geheimidentität nennt man ihn SCARLET PIMPERNEL, da er eine rote Blume als Signatur an den Orten seiner Heldentaten zurück lässt.
THE TEMPEST ist eine Shakespeare-Verfilmung der amerikanischen Theater‑, Opern- und Filmregisseurin Julie Taymore (FRIDA, TITUS, ACROSS THE UNIVERSE), insbesondere bekannt durch ihre Inszenierung des Musicals LION KING. Aus dem Zauberer Prospero wurde für den Film »Prospera«, denn die Rolle wird gespielt von Helen Mirren…
Der Trailer lässt auf einen sehr kraftvollen und bildgewaltigen Film schließen, man kann allerdings nur hoffen, dass sie es mit den Spezialeffekten (die den Kinostart verzögert haben) nicht übertrieben hat.
Fast dreißig Jahre nachdem Regisseur Ridley ScottPhilip K. Dicks Roman DO ANDROIDS DREAM OF ELECTRIC SHEEP als Kultklassiker und einen der einflussreichsten SF-Filme der 80er unter dem Titel BLADE RUNNER auf die große Leinwand brachte, widmet er sich erneut eines Stoffes des großen Mannes der Science Fiction.
Diesmal handelt es sich jedoch um eine Umsetzung als Fernsehserie, genauer gesagt im Miniserien-Format. Scott wird sich den Hugo-prämierten Roman THE MAN IN THE HIGH CASTLE (dt. DAS ORAKEL VOM BERGE) vornehmen und in vier Stunden Pantoffelkino umsetzen. Howard Brenton (MI‑5 und SPOOKS) wird den Text in ein Drehbuch adaptieren, Freemantle Media produziert für BBC1.
Konzept: Dicks Roman aus dem Jahr 1962 ist eine dystopische Geschichte in einer alternativen Realität, in der die Achsenmächte, also primär Deutschland, Italien und Japan, nach der Ermordung von US-Präsident Franklin D. Roosevelt den zweiten Weltkrieg gewonnen haben.
Schon wieder so ein Film, der an mir völlig vorbei gegangen ist. Bereits Ende Oktober startet in Großbritannien die »düstere Komödie« BURKE & HARE, bei der nicht nur Altmeister John Landis (BLUES BROTHERS, AMERICAN WEREWOLF) Regie führt, sondern bei der auch noch die Titelrollen mit dem britischen Komödianten Simon Pegg (STAR TREK, SHAUN OF THE DEAD) und »Gollum« Andy Serkis besetzt sind. Der Humor ist – very british…
BURKE & HARE basiert auf einer wahren Geschichte um zwei Mörder und Leichendiebe und ist Landis´ lang erwartete Rückkehr zum Genre. Neben Pegg und Serkis spielen unter anderem Tom Wilkinson, Isla Fisher, Tim Curry (!), Jessica Hynes, Ronnie Corbett, Reece Shearsmith, David Schofield, Allan Corduner, Bill Bailey, Hugh Bonneville, Michael Smiley und Christopher Lee (!). Das Drehbuch stammt von Piers Ashworth und Nick Moorcroft.
Plot: William Burke (Simon Pegg) und William Hare (Andy Serkis) sind zwei irische »Geschäftsleute«, die feststellen, dass man für eine Leiche einen Haufen Münzen einheimsen kann, zumindest wenn man diese an die in dieser Hinsicht unterversorgten medizinischen Forscher Professor Knox (Tom Wilkinson) und Dr. Monroe (Tim Curry) verscherbeln kann, denen der übliche lokale Nachschub nicht ausreicht…
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WATCHMEN-Regisseur Zack Snyder wurde ausersehen, um das nach dem letzten Film leicht anämische SUPERMAN-Franchise zu revitalisieren (manche würden wohl eher sagen: »reanimieren«, auch der derzeit wohl unausweichliche Begriff »Reboot« steht im Raum). Der Streifen SUPERMAN RETURNS mit Brandon Routh in der Rolle des Stählernen wurde von Fans und Kritikern ob seiner uninspirierten Art eher ungnädig aufgenommen, der einzige Lichtblick war Kevin Spacey als Lex Luthor.
Snyder, der mit dem DAWN OF THE DEAD-Remake und dem Sandalen-Spektakel 300 gezeigt hat, was er drauf hat, soll nun als Regisseur antreten, um dem Blauroten neues Leben einzuhauchen, ihm steht dabei Christopher Nolan als Produzent zur Seite, der bekanntermaßen bereits BATMAN höchst erfolgreich neu erfunden hat. Auch der designierte Drehbuchautor David S. Goyer ist Superhelden-erfahren, denn er war ebenfalls an Nolans Fledermausmann-Filmen beteiligt.
Die neuen Macher haben bereits angekündigt, dass man sich an die Richard Donner-Filme aus den 70ern »anlehnen« möchte, in denen Christopher Reeve SUPERMAN spielte; zudem sagte Snyder aus, dass der Gegenspieler in seinem Streifen aller Wahrscheinlichkeit nach General Zod sein wird.
Die Projekt-Zusammenarbeit zwischen Snyder, der eher für seine actionreichen und bildgewaltigen Filme bekannt ist, mit dem Geschichtenerzähler Nolan dürfte sehr interessant werden. Ersterer hat jedoch noch bis Ende März 2011 mit seinem aktuellen Streifen SUCKER PUNCH zu tun, erst danach wird er mit der Produktion von THE MAN OF STEEL (so der geplante Titel) beginnen können.
Erstmal etwas zu HUMAN TARGET, das sollte eigentlich in der letzten Woche – genauer am Freitag – wieder starten, dazu ist es aber nicht gekommen. Die Mächtigen beim Sender FOX haben in ihrer unendlichen Weisheit kurzfristig nicht nur beschlossen, dass der Sendetermin vom Freitag auf den Mittwoch gelegt wird, sondern auch, dass der Start der zweiten Staffel erst im November stattfinden soll. Na, die werden sicher wissen, was sie tun – NOT.
SyFy holt in dieser Woche das BSG-Prequel CAPRICA aus der Versenkung zurück, bei dem man nur hoffen kann, dass man ein wenig mehr loslegt als bisher und die Serie an Dynamik gewinnt. Eigentlich ist das sehr interessant, was bei dieser Serie gemacht wird (SF-Sittengemälde einer zukünftigen Gesellschaft), leider ist die Darreichungsform allerdings etwas zäh. Weiter geht es am Dienstag (CAPRICA, Syfy, 10:00 PM EDT).
Nicht eben Genre (Moment… Hexen, Geister – doch Genre), aber wenn Sir Patrick Stewart mitspielt, muss man einfach darauf hinweisen: Auf PBS wird am Mittwoch Great Performances: Macbeth gezeigt. In dieser Verfilmung gibt der als Captain Picard bekannt gewordene Mime die Titelfigur, den mordenden Schotten. In dieser aktualisierten Fassung von Shakespeares Klassiker wird die Handlung in eine stalineske heutige Gesellschaft übertragen, in der Lady Macbeth als Trophäengattin eines gealterten Militärhelden herhalten muss. Die Kritiken, insbesondere was Stewarts Spiel angeht, waren im Vorfeld sehr positiv (Great Performances: Macbeth, PBS 9:00 PM EDT).
Nach ELEPHANTS DREAM und BIG BUCK BUNNY erschien nun das dritte »Open Movie« der Blender Foundation. »Open Movie« bedeutet, dass der Film unter eine Creative Commons Namensnennnungs-Lizenz steht und unter diesen Voraussetzungen weiter verbreitet und auch verändert werden darf. Üblicherweise stehen auch die zugrunde liegenden Ressourcen zur Verfügung.
Blender ist eine professionelle Open Source Modelling- und Rendering-Software sowie Gameengine, das bedeutet, jeder kann sie kostenlos herunter laden und nutzen.
SINTEL widerum kann man entweder direkt bei der Blender Foundation oder über das Bittorrent-Protokol herunter laden. Die MP4-Datei hat eine Größe von ca. 240 MB.
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