RED DEAD REDEMPTION 2: Online-Beta im November

RED DEAD REDEMPTION 2: Online-Beta im November

Rock­star Games hat ange­kün­digt, dass es zur Online-Ver­si­on sei­nes Wes­tern-Games‹ RED DEAD REDEMPTION 2 irgend­wann im Novem­ber eine Beta geben wird. Das bedeu­tet aber auch, dass der Mul­ti­play­er-Modus nicht bereits zur Ver­öf­fent­li­chung des Spiels am 26. Okto­ber 2018 ver­füg­bar sein wird.

Offen­bar sind Ent­wick­ler und Publisher sich auch nicht sicher, ob das alles wie erwar­tet funk­tio­nie­ren wird, denn laut Pres­se­mit­tei­lung erwar­tet man zum Launch der Beta »Tur­bu­len­zen«.

Wie genau sich die Online­fas­sung spie­len wird, dar­über ist noch nichts bekannt. Rock­star Games beschrei­ben es als

… the clas­sic mul­ti­play­er expe­ri­ence in the ori­gi­nal Red Dead Redemp­ti­on, blen­ding nar­ra­ti­ve with com­pe­ti­ti­ve and coöpe­ra­ti­ve game­play in fun new ways.

Die Online-Ver­si­on soll regel­mä­ßig mit neu­en Inhal­ten ver­sorgt wer­den. Man darf gespannt sein, wie das umge­setzt wird, schon Wild West Online hat­te ja fest­stel­len müs­sen, dass es nicht zu ein­fach ist, ein Wild West-MMO auf den Markt zu brin­gen.

RED DEAD REDEMPTION 2 wird für PS4 und XBox One erschei­nen.

Pro­mo Red Dead Redemp­ti­on 2 Copy­right Rock­star Games

tolino-media.de ist online – irgendwie

tolino-media.de ist online – irgendwie

Logo Tolino MediaIch hat­te hier über tolino-media.de, die Self­pu­blisher-Platt­form, der Toli­no-Alli­anz berich­tet. Die scheint nun online zu sein, auch wenn so man­ches arg »mit hei­ßer Nadel gestrickt« wirkt. Das war übri­gens der O-Ton eines Mit­ar­bei­ters des Betrei­bers auf Face­book.

Ich ver­such­te mich anzu­mel­den, gab also mei­ne Daten ein und klick­te auf »absen­den«. Im Brow­ser erschien erneut die­sel­be Sei­te, mei­ne ein­ge­ge­be­nen Infor­ma­tio­nen waren noch vor­han­den, aber sonst pas­sier­te gar nichts. Nach meh­re­ren Ver­su­chen kam ich dem auf die Spur: Die Betrei­ber erlau­ben offen­bar kei­ne Son­der­zei­chen im Pass­wort (war­um auch, wäre ja nur sicher), wei­sen aber vor­sichts­hal­ber mal nicht dar­auf hin, damit es für den Nut­zer span­nend bleibt.Weiterhin ver­wen­det die Sei­te ein ungül­ti­ges falsch ein­ge­bun­de­nes SSL-Zer­ti­fi­kat (sie­he auch Kyrs Kom­men­tar wei­ter unten), dar­auf weist der Brow­ser beim Auf­ru­fen hin. Sehr ver­trau­en­er­we­ckend. Wenn die ein­fachs­ten Din­ge schon nicht klap­pen, habe ich arge Beden­ken hin­sicht­lich des Funk­tio­nie­rens der rest­li­chen Platt­form.

In mei­nen Augen aber höchst bedenk­lich ist, dass es kei­ner­lei AGB hin­sicht­lich vom Nut­zer hoch­ge­la­de­ner eBooks gibt. Die auf der Sei­te ver­link­ten Nut­zungs­be­din­gun­gen befas­sen sich aus­schließ­lich mit der Nut­zung der Web­sei­te. Rechts­si­che­re Hin­wei­se dazu, unter wel­chen Bedin­gun­gen man sei­ne Wer­ke hoch­lädt, feh­len voll­stän­dig (oder ich habe sie trotz inten­si­ver Suche nicht gefun­den). Mir per­sön­lich wäre es des­we­gen der­zeit viel zu gefähr­lich, dort eBooks hoch­zu­la­den, denn man weiß nicht, wel­chen Regeln man sich damit unter­wirft.

p. s.: Nach wie vor wird damit gewor­ben, dass das Ein­stel­len der Bücher kos­ten­frei ist. Aller­dings nur bis Jah­res­be­ginn 2016. Da das immer wie­der so betont wird, wür­de ich davon aus­ge­hen, dass ab die­sem Zeit­punkt dafür ein Obo­lus erho­ben wird, zusätz­lich zu den 30% die toli­no media ohne­hin bereits erhält. Mög­li­cher­wei­se wer­den etli­che Self­pu­blisher dann die­se zusätz­li­chen Kos­ten zäh­ne­knir­schend auf sich neh­men, um in den ange­schlos­se­nen Shops prä­sent zu blei­ben. Trans­pa­renz und autoren­freund­li­ches Ver­hal­ten sieht in mei­nen Augen jedoch anders aus. Wenn man ab Anfang 2016 mehr neh­men möch­te, könn­te man das ein­fach mal ganz ehr­lich sagen, statt sich um die Ant­wort her­um zu lavie­ren.

p. p. s. (29.04.2015): Nut­zer berich­ten von mas­si­ven Pro­ble­men bei der Nut­zung und beim Hoch­la­den, wenn man ande­re Brow­ser als den Inter­net Explo­rer benutzt, also bei­spiels­wei­se Fire­fox. Tja, sowas kommt dabei raus, wenn man Sei­ten nicht mit meh­re­ren Brow­sern tes­tet. Mir scheint aber ohne­hin, dass kein umfang­rei­cher Test der Platt­form statt­ge­fun­den hat. Auf­grund der offen­sicht­li­chen Pro­ble­me schon bei Klei­nig­kei­ten mache ich mir ernst­ha­fe Sor­gen über das Sicher­heits­kon­zept. Wie lan­ge mag es dau­ern, bis das Sys­tem von Inter­net­kri­mi­nel­len gehackt wird und die Nut­zer­da­ten abge­grif­fen wer­den?

Logo toli­no media Copy­right toli­no media GmbH & Co. KG

Welcome to the ´Verse: FIREFLY ONLINE

Welcome to the ´Verse: FIREFLY ONLINE

Wenn es ein Online­spiel-Pro­jekt gibt, von dem ich ange­nom­men habe, dass es heim­lich still und lei­se ver­stirbt, dann ist das FIREFLY ONLINE nach der gran­dio­sen, aber lei­der kurz­le­bi­gen Serie glei­chen Namens. Aber Brown­coats sind offen­sicht­lich nicht unter­zu­krie­gen, denn trotz unbe­streit­ba­rer ursprüng­lich vor­han­de­ner recht­li­cher Pro­ble­me auf­grund feh­len­der Lizen­zen, die inzwi­schen mit Fox ein­ver­nehm­lich geklärt wer­den konn­ten denn die sind mit im Boot (man mun­kelt von einer Inter­ven­ti­on durch Joss Whe­don per­sön­lich), scheint es tat­säch­lich so, dass inten­siv dar­an gear­bei­tet wird. Hier ist das »Launch«-Video vom SDCC.

http://www.youtube.com/watch?v=y364b2Hcq7I

FIREFLY ONLINE wird als »mul­ti-user stra­te­gic role­play­ing game« bezeich­net, was das genau hei­ßen soll ist noch unklar, ich wür­de mal davon aus­ge­hen, dass es zum einen dar­um geht, mit sei­nem Schiff Waren und Pas­sa­gie­re zu trans­por­tie­ren, und zum ande­ren even­tu­ell um eine taktisch/strategische Kom­po­nen­te im Kon­flikt mit der Alli­anz. Die Screen­shots sehen danach aus, als gäbe es zum einen eine Raum­flug-Kom­po­nen­te und zum ande­ren iso­me­tri­sche Räu­me und Schif­fe, in denen die Cha­rak­te­re agie­ren.

Der für mich inter­es­san­tes­te und span­nends­te Aspekt ist, dass man expli­zit dar­auf hin­weist, User Gene­ra­ted Con­tent zuzu­lase­sen, Spie­ler sol­len Ques­ten für die ande­ren Spie­ler erzeu­gen kön­nen.

Andy Gore von Quan­tum Mecha­nix (eine Fir­ma, die für Fans Film-Repli­ken und ähn­li­ches her­stellt, und auch in die Ent­wick­lung des Spiels invol­viert ist) sagt dazu:

For us, the most exci­ting thing is play­er-crea­ted »jobs« (the Fire­fly Online name for quests). The­re will be a job-crea­ti­on sys­tem whe­re play­ers will be able to craft adven­tures for other play­ers to par­ta­ke in. We’re loo­king for­ward to see­ing what peop­le do with that sys­tem.

And the­re will be a lot to do bey­ond quests. You can focus on pim­ping your ride, get­ting a new ride, hiring a crew, kee­ping them hap­py, tra­ding, craf­ting, collec­ting swag, or just fly­ing around the mul­ti­tu­de of ter­ra­for­med worlds of the Ver­se in the free­form flight simu­la­tor.

FIRFLY ONLINE läuft unter der Unity Engi­ne soll erschei­nen für Win­dows Desk­top und mobil, Mac OS, iOS und Andro­id, star­ten soll das Gan­ze Mit­te 2014. Liest man sich die FAQ durch, soll­te man aller­dings ein Augen­merk dar­auf rich­ten, dass es als »sin­gle­play­er-game« beschrie­ben wird. Die Inter­ak­ti­on könn­te sich dem­nach dar­auf beschrän­ken, von ande­ren Fans erstell­te Ques­ten durch­zu­spie­len. Viel inter­es­san­ter wäre natür­lich ein voll­stän­di­ges MMO, aber so etwas zu pro­du­zie­ren ist immens auf­wen­dig. Ich per­sön­lich wäre auch mit einem gut gemach­ten Ein­zel­spie­ler-Game im ´Ver­se sehr zufrie­den.

A captain’s goal was simp­le: find a crew, find a job, keep fly­ing.” She­pherd Der­ri­al Book

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen auf der offi­zi­el­len Web­sei­te und in einem reich bebil­der­ten Arti­kel auf io9.

Ich bin sehr gespannt.

Firefly Online Concept Art

Creative Commons License

Fire­fly Online Con­cept Art Copy­right Fox & SparkP­lug Games

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E3 2012: Teaser zu THE ELDER SCROLLS ONLINE

[E3 2012] Zur E3 lässt Zen­iMax einen Ren­der-Teaser zu sei­nem kom­men­den MMO THE ELDER SCROLLS ONLINE von der Ket­te. Wie bei Teasern üblich, zeigt er eher nichts. Auf der Mes­se ver­öf­fent­lich­te Zen­iMax-Chef Matt Firor wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum Spiel. Dass es bereits 2013 erschei­nen soll war bereits bekannt, zudem wur­de dar­über infor­miert, dass das Kampf­sys­tem action­las­ti­ger sein soll, als bei­spiels­wei­se bei WOW, wei­ter­hin legt man viel Wert auf »sozia­le Inter­ak­ti­on«.

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Hinweise auf Selfpublishing-eBooks

Ich möch­te ver­su­chen, an die­ser Stel­le – also auf die­sem Por­tal – ver­mehrt auch auf selbst­ver­öf­fent­lich­te eBooks noch eher unbe­kann­ter Autoren auf­merk­sam zu machen, die Ande­ren­orts (zum Bei­spiel in soge­nann­ten »pro­fes­sio­nel­len Publi­ka­tio­nen«, die in mei­nen Augen unter ande­rem durch ihre Nähe zur Buch­bran­che arge Stan­des­dün­kel pfle­gen – oder die Kon­kur­renz unter­drü­cken möch­ten) nicht ver­öf­fent­licht wer­den.

Wenn also jemand ein eBook aus dem Bereich Phan­tas­tik publi­ziert hat, darf er oder sie sich gern per eMail (sie­he Impres­sum) mit einer Pres­se­infor­ma­ti­on an mich wen­den. In der soll­te ver­merkt sein, wor­um es geht (mög­lichst nicht mit der Län­ge über­tei­ben, es soll­te in der Form eines »Klap­pen­tex­tes« sein) wo man das eBook genau bezie­hen kann (Ama­zon, etc.), wel­chen Umfang es hat und auch in wel­chen For­ma­ten es vor­liegt (z.B. Kind­le, ePub, PDF). Sinn­voll ist es, wenn es eine Lese­pro­be gibt, denn ich behal­te mir vor, Bücher nicht vor­zu­stel­len, die grund­le­gen­de Ansprü­che an Ortho­gra­fie, Dra­ma­tur­gie oder Stil nicht erfül­len. Wenn eine ISBN exis­tiert ist es natür­lich schlau, auch die anzu­ge­ben.

Aber: Bit­te kei­ne zig-Mega­byte-Gigant­mails ohne vor­he­ri­ge Rück­spra­che, das Cover muss bei­spiels­wei­se für eine Abbil­dung im Web kei­ne Druck­aus­ma­ße haben. :o)

Ich wer­de dann eine ent­spre­chen­de Nach­richt dazu ver­fas­sen.

Angekündigt: MECHWARRIOR ONLINE

Gerüch­te gab es schon län­ger, nun ist es offi­zi­ell: es wird ein MMO zu BATTLETECH geben, ursprüng­lich ein Table­top der inzwi­schen nicht mehr exis­ten­ten Fir­ma FASA, das auch  unter dem Titel MECHWARRIOR als Pen&Paper-Rollenspiel exis­tier­te. Wei­ter­hin gab es meh­re­re Inkar­na­tio­nen als Com­pu­ter­spiel.

Piran­ha Games hat soeben die offi­zi­el­le Ankün­di­gung zu MECHWARRIOR ONLINE aus dem vir­tu­el­len Sack gelas­sen: angeb­lich soll noch in 2012 ein MMO auf Basis der Lizenz erschei­nen. MWO soll in einer »off­set-Zeit­li­ne« des Batt­le­Tech-Uni­ver­sums spie­len, was das genau bedeu­ten mag, dar­über schweigt man sich aller­dings noch aus. Man wird nur Mechs steu­ern kön­nen, kei­ne Hover­fahr­zeu­ge oder Pan­zer; aus­stei­gen kann man aus dem Kampf­ro­bo­ter eben­falls nicht, die Maschi­nen sind in Gren­zen modi­fi­zier­bar, das bedeu­tet, dass man sie farb­lich gestal­ten und mit Decals ver­se­hen, sowie die Zusam­men­stel­lung der Muni­ti­on bestim­men kann. Tech­ni­sche Aspek­te und Waf­fen kön­nen nicht ver­än­dert wer­den.

Publisher des Spiels ist Infi­ni­te Game Publi­shing. Sobald ich mehr weiß, erfahrt ihr es als ers­te!

Update: Ursprüng­lich als klas­si­cher Shoo­ter ange­kün­digt, modelt man das Spiel nun zum MMO mit Team-Kämp­fen um. Als Geschäfts­mo­dell möch­te man bei Piran­ha auf free-2-play set­zen.

Creative Commons License

Bild: Pro­mo­gra­fik MWO Batt­le­mech »Atlas« Copy­right 2011 Piran­ha Games

HAVEN in Deutschland – Pilot kostenlos im Netz

Anläss­lich des Deutsch­land­starts sei­ner Mys­te­ry-Serie HAVEN hat sich der hie­si­ge Able­ger des SyFy-Chan­nels etwas Beson­de­res als Wer­be­maß­nah­me ein­fal­len las­sen:

Eine Woche lang – bis zum 18.10.2010 – kann man sich den Pilot­film WILLKOMMEN IN HAVEN ganz legal in vol­ler Län­ge online auf der Web­sei­te von SyFy.de anse­hen.

In die­ser Stadt ist nichts wie es scheint – denn jeder in HAVEN hütet ein Geheim­nis. Die scharf­sin­ni­ge und selbst­be­wuss­te FBI-Agen­tin Audrey Par­ker (Emi­ly Rose) kommt in die Klein­stadt, um einen Rou­ti­ne­fall zu bear­bei­ten: Zusam­men mit dem Poli­zis­ten Nathan Wour­nes (Lucas Bryant) ver­sucht sie den rät­sel­haf­ten Tod eines ehe­ma­li­gen Sträf­lings auf­zu­klä­ren. Doch es dau­ert nicht lan­ge bis ihre Neu­gier­de sie in das Zen­trum kurio­ser Ereig­nis­se treibt. Nach und nach kommt die jun­ge Agen­tin dem Geheim­nis der schein­bar nor­ma­len Klein­stadt auf die Spur: HAVEN ist ein Zufluchts­ort für Men­schen mit merk­wür­di­gen Fähig­kei­ten. Was Audrey jedoch nicht weiß: Zu dem mys­te­riö­sen Ort hat sie selbst eine enge­re Ver­bin­dung, als ihr lieb ist.

HAVEN basiert auf dem Kurz­ro­man COLORADO KID von Ste­phen King und ist eine von SyFy USA pro­du­zier­te Serie. Diver­se Autoren und Co-Pro­du­zen­ten von HAVEN haben bereits an der Serie THE DEAD ZONE zusam­men gear­bei­tet, die eben­falls auf einer Idee von Ste­phen King beruht.

Pro­mo-Pos­ter HAVEN Copy­right 2010 SyFy.com

Und dafür soll man Rundfunkgebühren zahlen?

Sor­ry, ein wenig off­topic, aber ich habe ja auch den Gebüh­renzwang der öffent­lich-recht­li­chen Sen­der hier bereits ein paar Mal the­ma­ti­siert.

Zeit­wei­lig war die Web­sei­te des ZDF gar nicht zu errei­chen, die Media­thek bekommt es offen­sicht­lich immer noch nicht geba­cken, das Spiel Deutsch­land – Ser­bi­en zu strea­men. Kein Wun­der, denn man kann sich leicht aus­rech­nen, wie­viel Band­brei­te da zusam­men­kommt, wenn ein paar hun­dert­tau­send Zuschau­er ver­su­chen, das Spiel online zu sehen. Es ist aber abzu­se­hen, dass sie damit argu­men­tie­ren wer­den, die Gebüh­ren drin­gend zu benö­ti­gen, um die Infra­struk­tur aus­zu­bau­en. War­um man aber bereits heu­te für ein offen­sicht­lich völ­lig unzu­rei­chen­des Ange­bot zah­len soll, kann mir kei­ner glaub­wür­dig machen.

Man soll­te auch mal dar­über nach­den­ken, war­um die öffent­lich-recht­li­chen 700 Per­so­nen vor Ort haben, Sky aber mit einem Fünf­tel davon aus­kommt, alle Begeg­nun­gen über­trägt, statt nur 54, und die Qua­li­tät auch nicht schlech­ter ist…

Creative Commons License

WoW-Auktionshaus-Zugriff außerhalb des Spiels

WoW Online AuktionshausDa bie­tet man im Auk­ti­ons­haus des MMORPGs WORLD OF WARCRAFT auf einen Aus­rüs­tungs­ge­gen­stand, der dem Haupt­cha­rak­ter gut zu Gesicht ste­hen wür­de, um Arthas end­gül­tig das Licht aus­zu­pus­ten, doch dum­mer­wei­se wird man am Ende über­bo­ten, weil man gera­de nicht ein­ge­log­ged war. Die­ses wahr­lich exis­tenz­be­dro­hen­den Pro­blem gehört nun end­lich der Ver­gan­gen­heit an:

In Kür­ze kann man über die Web­sei­te des WoW-Arse­nals auch online auf das ingame-Auk­ti­ons­haus zugrei­fen und dort Trans­ak­tio­nen täti­gen. Wer also dum­mer­wei­se arbei­ten muss, statt sein Leben vor dem Bild­schirm zu ver­brin­gen, kann ab dem­nächst auch online die neu­es­ten epi­schen Goo­dies kau­fen – bis er vom Chef erwischt wird…

Die­se Dienst­leis­tung bie­tet Ober­golds­cheff­ler und WoW-Betrei­ber Bliz­zard als App für iPho­ne und iPad an, in dem Fall han­delt es sich um ein Abo und es wer­den im Monat 2,99 Dol­lar dafür fäl­lig. Es gibt auch eine kos­ten­lo­se Vari­an­te, in die­ser Ver­si­on kann man aber nur schau­en und kei­ne Trans­ak­tio­nen täti­gen. Ob es auch für die rei­ne Web-Vari­an­te ein Abo geben wird, ist noch nicht klar, es ist aber davon aus­zu­ge­hen, dass das eben­falls ein­ge­rich­tet wird, denn war­um soll­te man nur die Koh­le der iPad-Besit­zer neh­men, wenn man auch die der ande­ren bekom­men kann (außer­dem deu­ten Screen­shots auf Bliz­zards Arse­nal-Web­sei­te dar­auf hin)?

Die App befin­det sich der­zeit im Beta­test und wird in Kür­ze erhält­lich sein. Im Moment kann man das Online-Auk­ti­ons­haus nur im US-ame­ri­ka­ni­schen Arse­nal begut­ach­ten (oder bes­ser gesagt: nicht begut­ach­ten, denn man benö­tigt einen akti­ven US-Account dafür), aber es ist davon aus­zu­ge­hen, dass die Funk­ti­on kurz­fris­tig auch für Euro­pa bereit gestellt wird, denn auch dort woh­nen vie­le poten­ti­ell zah­lungs­wil­li­ge Spie­ler mit Apple-Gad­gets…

Als Kom­men­tar dazu ein Zitat aus Switch Clas­sic, genau­er der »Nel­ly von Sale-Show«: »Unglaub­lich!!! Ich muss mir an den Kopf fas­sen! Ich bin voll unend­li­cher, nie ver­sie­gen­der Freu­de!« :o)

Screen­shots Online-Auk­ti­ons­haus und App Copy­right 2010 Bliz­zard

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EA Sports kastriert gebrauchte Spiele

EA SportsAuf der Suche nach Mög­lich­kei­ten, den Spie­lern das Geld aus der Tasche zu zie­hen, ist EA Sports auf eine neue Metho­de ver­fal­len: Wenn man ein Sport­spiel gebraucht erwirbt, wird es zukünf­tig nicht mehr mög­lich sein, die Online-Funk­tio­nen zu nut­zen. Käu­fer einer gebrauch­ten Kopie von Fifa 11, NBA Live 11, Mad­den NFL 11, Tiger Woods PGA Tour 11 oder NHL 11 für Xbox 360 oder Play­sta­ti­on 3 müs­sen einen soge­nann­ten Online­pass erwer­ben, um die Online-Funk­tio­nen nut­zen zu kön­nen.
In den USA will man für den Online­pass zehn Dol­lar ver­lan­gen, über Prei­se für den Rest der Welt wur­den noch kei­ne Aus­sa­gen gemacht.

Man könn­te dar­in eine Ver­bes­se­rung zu der Vor­ge­hens­wei­se sehen, die Funk­ti­ons­fä­hig­keit eines Spiels von einem an den Pro­duct-Key gebun­de­nen, per­so­na­li­sier­ten Kon­to abhän­gig zu machen. Tat­säch­lich hal­te ich die­se Vor­ge­hens­wei­se aber eben­falls für höchst befrem­dend, denn bei einem Wie­der­ver­kauf wech­selt der phy­si­ka­li­sche Daten­trä­ger oder eine Lizenz den Besit­zer und der bis­he­ri­ge Inha­ber kann das Spiel über­haupt nicht mehr spie­len. Hier für die Online-Funk­tio­nen des­sel­ben Spiels noch­mal zu kas­sie­ren, ohne zusätz­li­che Leis­tun­gen zu erbrin­gen (es wer­den durch einen Ver­kauf kei­ne zusätz­li­chen Spie­ler auf die Ser­ver kom­men, es ent­ste­hen also kei­ne zusätz­li­chen Kos­ten für Traf­fic oder Infra­struk­tur) mag zwar lukra­tiv sein, ich hal­te eine sol­che Prak­tik aber für frag­wür­dig und wenig kun­den­freund­lich.

Logo »EA Sports« Copy­right Elec­tro­nic Arts

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Online-Kopierschutz: blamabler PR-GAU für Ubisoft

Cover Assassins Creed 2Ubi­soft hat­te ange­kün­digt, dass ihre Spie­le mit einem Online-Kopier­schutz ver­se­hen wer­den soll­ten. Die­se DRM-Maß­nah­me soll­te dafür sor­gen, dass man Spie­le des Publishers nur noch mit einer akti­ven Online­ver­bin­dung spie­len kann: Das Pro­dukt prüft auf einem Ser­ver, ob der Spie­ler berech­tigt ist es zu star­ten. Die­se Gän­ge­lung der Kon­su­men­ten führ­te bereits zu höchst nega­ti­vem Echo in den Medi­en und bei den Nut­zern.

Am letz­ten Wochen­en­de hat Ubi­soft selbst aber die bes­ten Argu­men­te gegen ihren neu­en Kopier­schutz gelie­fert: Der Authen­ti­fi­zie­rungs­ser­ver ging auf­grund der Men­ge der Anfra­gen in die Knie und Käu­fer von ASSASSINS CREED 2 waren des­we­gen über meh­re­re Stun­den (man spricht von sie­ben) nicht in der Lage, ihr legal erwor­be­nes Spiel zu instal­lie­ren oder zu spie­len. In den Foren war der Teu­fel los und die Ubi­soft-Mit­ar­bei­ter offen­sicht­lich mas­siv über­for­dert. Wei­ter­hin konn­ten sie die Pro­ble­me nicht nach­voll­zie­hen, da sie kei­ne Kopie des Spiels zur Ver­fü­gung hat­ten – mit »unpro­fes­sio­nell« ist das nur sehr unge­nü­gend umschrie­ben.

Der kun­den­un­freund­li­che Online-Kopier­schutz ist bis­lang bei SILENT HUNTER 5 und ASSASSINS CREED 2 im Ein­satz, soll aber auch bei SIEDLER 7 Ver­wen­dung fin­den, auf­grund der Popu­la­ri­tät der Sied­ler-Rei­he dürf­te das Release für den nächs­ten Zusam­men­bruch sor­gen. Inzwi­schen lau­fen die Ser­ver offen­bar wie­der pro­blem­frei, aber der ges­tern auf­ge­tre­te­ne Aus­fall zeigt exakt, war­um man sol­che Ein­schrän­kun­gen als Kun­de nicht akzep­tie­ren soll­te. Mir kom­men kei­ne Spie­le von Ubi­soft mehr ins Haus, solan­ge die die­se Unver­schämt­heit wei­ter durch­füh­ren; des­we­gen gibts in die­sem Arti­kel und in Zukunft auch kei­ne Links zu dem Publisher.

Bild: Cover ASSASSINS CREED 2, Copy­right 2010 Ubi­soft