Und dafür soll man Rundfunkgebühren zahlen?

Sor­ry, ein wenig off­topic, aber ich habe ja auch den Gebüh­ren­zwang der öffent­lich-recht­li­chen Sen­der hier bereits ein paar Mal thematisiert.

Zeit­wei­lig war die Web­sei­te des ZDF gar nicht zu errei­chen, die Media­thek bekommt es offen­sicht­lich immer noch nicht geba­cken, das Spiel Deutsch­land – Ser­bi­en zu strea­men. Kein Wun­der, denn man kann sich leicht aus­rech­nen, wie­viel Band­brei­te da zusam­men­kommt, wenn ein paar hun­dert­tau­send Zuschau­er ver­su­chen, das Spiel online zu sehen. Es ist aber abzu­se­hen, dass sie damit argu­men­tie­ren wer­den, die Gebüh­ren drin­gend zu benö­ti­gen, um die Infra­struk­tur aus­zu­bau­en. War­um man aber bereits heu­te für ein offen­sicht­lich völ­lig unzu­rei­chen­des Ange­bot zah­len soll, kann mir kei­ner glaub­wür­dig machen.

Man soll­te auch mal dar­über nach­den­ken, war­um die öffent­lich-recht­li­chen 700 Per­so­nen vor Ort haben, Sky aber mit einem Fünf­tel davon aus­kommt, alle Begeg­nun­gen über­trägt, statt nur 54, und die Qua­li­tät auch nicht schlech­ter ist…

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AutorIn: Stefan Holzhauer

Meist harm­lo­ser Nerd mit natür­li­cher Affi­ni­tät zu Pixeln, Bytes, Buch­sta­ben und Zahn­rä­dern. Kon­su­miert zuviel SF und Fan­ta­sy und schreibt seit 1999 online darüber.

Ein Kommentar for “Und dafür soll man Rundfunkgebühren zahlen?”

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sagt:

Die Qua­li­tät von Sky ist bes­ser… unendlich!

Zitat vom Spiel Südkorea-Griecheland:
»Süd­ko­rea schlägt sich sehr gut. Sie kön­nen auf’s Klo gehen, wir sagen ihnen Bescheid, wenn die Grie­chen mitspielen.«

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