Wir haben schon eine Weile nichts richtiges mehr von der Warner-Produktion 300: RISE OF AN EMPIRE gehört, also der Fortsetzung zu 300. Jetzt könnte es sein, dass es weiter geht, zumindest hat die Werbung für das Projekt gerade einen Gang hochgeschaltet und ein Logo veröffentlicht.
Die Geschichte dreht sich um Xerxes, den persischen König, der zu einem Gott wurde. Der führt eine Arme gegen griechische Truppen, die kaum trainiert sind, aber unter dem Kommando des Generals Themistokles stehen. Interessanterweise wird der große Kampf, der im Mittelpunkt der Fortsetzung steht, zum selben Zeitpunkt stattfinden, wie die Schlacht aus 300 (ja, ich verstehe auch auch nicht so ganz, aber so steht es geschrieben).
Diesmal führt nicht Zack Snyder Regie, sondern Noam Murro (SMART PEOPLE), derzeit sind als Schauspieler bestätigt: Sullivan Stapleton (ANIMAL KINDOM) als Themistokles, Rodrigo Santoro kehrt als Xerxes zurück. Eva Green (DARK SHADOWS) wird Artemisia darstellen, weiterhin spielen Lena Headey (GAME OF THRONES), Hans Matheson, Igal Naor, Callan Mulvey, Jack O’Connell und Andrew Tiernan.
300: RISE OF AN EMPIRE wird in 2D, 3D und IMAX in die Lichtspielhäuser kommen, Kinostart in Deutschland soll Anfang August sein.
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Logo 300: RISE OF AN EMPIRE Copyright Warner Bros.
Wir erinnern uns daran, dass es eine achte Staffel der Serie BUFFY THE VAMPIRE SLAYER in Form von Comics gab, an denen der Serienerfinder Joss Whedon persönlich intensiv mitgewirkt hatte. Dasselbe wird nun mit X‑FILES alias AKTE X geschehen.
Shock Till You Drop meldet, dass der Verlag IDW Publishing eine zehnte Staffel der von Chris Carter erschaffenen Mysteryserie heraus bringen wird, Carter wird als »ausführender Produzent« auftreten. Diese Rolle soll angeblich auch eine höchst aktive sein. Ob das erfolgreich sein wird? X‑FILES ist lange her und die letzte Staffel war nicht eben herausragend, ebenso wenig wie der letzte Film. Wird die Serie über die Comics nochmals ihren Weg in die Popkultur finden?
Geschrieben wird X‑FILES: SEASON 10, so der offizielle Titel, von Joe Harris (GREAT PACIFIC), die Zeichnungen und Farbe kommen von Michael Walsh, beim Kolorieren wird der unterstützt von Jordie Bellaire. Das erste Heft wird den Titel BELIEVERS tragen und am 19. Juni 2013 bei IDW erscheinen.
In der Zeit schwadroniert eine Redakteurin in einem länglichen Artikel mit dem Titel »Filmpiraten: Aufnahme läuft!« darüber, dass der Film CLOUD ATLAS durch Raubkopien kaputt gemacht wurde und nutzt dabei eine weltferne und/oder fragwürdige Argumentation, die einem die Schuhe auszieht. Sie lässt zahllose Fakten komplett außer Acht und führt den Flop auf Piraterie zurück … und das obwohl die ersten Rips erst auftauchten, nachdem der Film auf allen relevanten Märkten bereits gestartet war. Und obwohl andere Filme trotz vorhandener Rips im Netz hohe dreistellige Millionenumsätze einfahren …
Ich muss gar keinen ausführlichen Kommentar dazu schreiben, denn das hat Thorsten Dewi auf wortvogel.de bereits getan:
So, wie ich das sehe, bastelt Produzent Stefan Arndt an seiner eigenen Legende, um das Versagen von CLOUD ATLAS zu rechtfertigen – und eine Journalistin hat sich für den intimen Einblick in die Szene genau diese Narrative füttern lassen, ohne sie je zu hinterfragen. Handwerklich sauber geschrieben, exzellent recherchiert, aber absolut unseriös und fragwürdig in den Schlussfolgerungen.
Es wird nicht einmal die Frage gestellt, ob der Film einfach sein Publikum verfehlt hat, ob das Markting falsch war, ob nicht alle Beteiligten zu besoffen von ihrer eigenen Brillanz waren. Nein, es waren die Raubkopien. Die sind schuld.
Den kompletten Artikel findet der geneigte Leser auf wortvogel.de und man sollte ihn gelesen haben, um zu verstehen, mit welchen in meinen Augen haltlosen Behauptungen die Zeit argumentiert.
Wer sich wundert, warum hier ein Link zum Zeit-Artikel fehlt: Leistungsschutzrecht.
Update (08.03.2013): Die Zeit musste den Artikel aufgrund einer gerichtlichen Anordnung löschen. Eine zitierte Wissenschaftlerin hat sich erfolgreich gegen falsche Unterstellungen gewehrt. Weitere Details finden sich bei Stefan Niggemeyer:
Es ist eine kalkulierte Rufschädigung, die die »Zeit« hier vornimmt. Sie unterstellt, dass Google Einfluss hat auf die Forschung des Humboldt-Institutes — obwohl die Konstruktion der Finanzierung dessen Unabhängigkeit sicherstellen soll. Sie unterstellt, dass die renommierte Wissenschaftlerin Hofmann sich von Google hat kaufen lassen und bestellte wissenschaftliche Ergebnisse liefert.
Daniel Radcliffe, wohl am besten bekanntdurch seine Darstellung des Zauberlehrlings HARRY POTTER, bleibt dem phantastischen Genre treu. Nach seiner Rolle in WOMAN IN BLACK steht er laut Variety in finalen Verhandlungen mit 20th Century Fox, um in einer weiteren Verfilmung von Mary Shelleys FRANKENSTEIN nicht etwa die Titelrolle zu übernehmen, sondern die des buckligen Gehilfen Igor – aber das ist diesmal die Hauptrolle.
Sollten die Gespräche erfolgreich sein, werden die Dreharbeiten beginnen, sobald Radcliffes Theater-Engagement am West End im Stück CRIPPLE OF INISHMAAN beendet ist. Das Drehbuch zur Neufassung des Klassikers wird von Max Landis (CHRONICLE) kommen, Regie soll Paul McGuigan (LUCKY NUMBER SLEVIN) führen.
Der Drehbuchautor sagte gegenüber »Shock Till you Drop«:
Ich hatte angefangen, unsere bisherigen Kenntnisse um FRANKENSTEIN auseinander zu nehmen und entdeckte, dass die heutige Form des Mythos wie das Publikum ihn kennt, aus einer Million unterschiedlicher Orte kommt. Ich habe mich intensiv der Aufgabe angenommen, das in einen neuen Kontext zu setzen, so dass das alles in einer Story funktioniert. Letztendlich ist es ein Historienstück und, ja, es ist aus der Perspektive von Igor, aber, mann, es ist cool. Das ist das Beste was ich bisher geschrieben habe.
HBO spendiert einen weiteren Trailer zur dritten Staffel ihrer Erfolgsserie GAME OF THRONES nach George R. R. Martin. Die Fans sollten jetzt allerdings nicht zu sehr frohlocken, denn es handelt sich eigentlich nur um den bereits bekannten Vorgucker, der lediglich mir ein paar neuen Szenen angereichert wurde.
Disney und Pixar veröffentlichten ein neues Poster zum Animationsfilm MONSTERS UNIVERSITY, der darüber berichtet, wie die Protagonisten aus MONSTER GMBH sich kennen lernten.
Zur dritten Installation der Abenteuer von Tony Stark, auch bekannt als sein metallenes Alter Ego IRON MAN, gibt es ein neues Poster. Auf dem ist Gwyneth Paltrow als dessen Freundin Pepper Potts zu bewundern.
Es spielen: Robert Downey jr., Don Cheadle, Guy Pearce, Rebecca Hall, Stephanie Szostak, James Badge Dale, Jon Favreau, Gwyneth Paltrow und Ben Kingsley.
US-Kinostart ist am 3. Mai, bei uns zwei Tage früher.
Promo-Poster Copyright Marvel & The Walt Disney Company
Leider übersieht man sie immer wieder jedes Jahr. Die Razzie-Awards (oder genauer: The Golden Raspberry Awards, bei uns nicht ganz korrekt als »Goldene Himbeere« übersetzt, Anm. d. Red.), die 1980 als notwendiger Gegenpol zu den unüberschaubaren Preisverleihungen aus der Taufe gehoben wurden. Nicht in irgendeinem hochtrabenden Ballsaal, sondern im Continental Breakfast Room des Holiday Inn wurden sie nun im Schatten der Oscars erneut verliehen.
Die 657 Stimmberechtigten aus 47 U.S. Staaten und 19 anderen Ländern scheinen keine Sympathie für den abschließenden Teil der TWILIGHT-SAGA gehegt zu haben. Von elf Nominierungen konnte BREAKING DAWN #2 immerhin sieben Preise holen. Das liegt nur knapp hinter Adam SandlersJILL & JACK, der im vorangegangenen Jahr in allen Kategorien gewonnen hat. Dafür hat Adam Sandler im zweiten Jahr in Folge den schlechtesten Hauptdarsteller bekommen.
Besonders witzig sind die Razzies immer dann, wenn sie Nominierungen oder Gewinner haben, die auch hoch auf Oscar-Kurs laufen, was dieses Jahr leider ausblieb. Besondere Vorfälle gab es keine. Zuletzt hatte 2009 Sandra Bullock ihre Auszeichnung als schlechteste Hauptdarstellerin für ALL ABOUT STEVE persönlich entgegengenommen. Ein atemberaubender Auftritt.
Nachfolgend alle »Ausgezeichneten«, die »Gewinner« sind fett gekennzeichnet.
Marvels Fantastische Vier hatten im Kino bislang leider wenig Glück. Das soll sich jetzt ändern, denn im Zuge der Erfolgswelle an Superhelden-Filmen mit Figuren aus dem Comicverlag geht man auch dieses Thema noch einmal an. Diesmal könnte etwas daraus werden, denn als Produzent wurde Matthew Vaughn auserkoren.
Bekannt ist er nicht nur als Regisseur für Filme wie STARDUST oder KICK-ASS, sondern insbesondere für seine Interpretation der X‑MEN in FIRST CLASS. Bei der Forsetzung, da führt Bryan Singer Regie, wird er produzieren.
Vermutlich aufgrund der Rechtelage wird es sich nicht um einen Disney-Film handeln, das Studio hinter FANTASTIC FOUR ist Fox. Derzeit ist nur die Rede davon, dass er produzierrt, es ist allerdings nicht ausgeschlossen, dass er eventuell auch den Regiejob übernehmen könnte.
Weitere Informationen wie Starttermin und ähnliches gibt es aufgrund der frühen Phase des Projekts noch nicht.
Bild: Matthew Vaughn mit seiner Frau Claudia Schiffer 2010 (manchmal bekommt der bebrillte Nerd offenbar doch die Cheerleaderin), von Xuka, aus der Wikipedia, [sb name=»cc-by-nc-sa-de«]
In der letzten Nacht vergab man in Hollywood wieder die güldenen Strahlemänner. Dass es sich dabei um eine gigantische Selbstbeweihräucherunge der Filmindustrie und ihrer Erfüllungsgehilfen handelt, hat inzwischen hoffentlich auch der letzte begriffen, dass das Spektakel nichtsdestoweniger unterhaltsam ist, ebenfalls.
Wirkliche Überraschungen gab es in der von Seth McFarlane moderierten Veranstaltung nicht. Erwartungsgemäß gewann Daniel Day Lewis für die Darstellung des US-Präsidenten im Spielberg-Film LINCOLN seinen inzwischen dritten Oscar, laut Medienberichten ein Rekord. Ben Afflecks Polit-Drama ARGO gewann, ebenfalls erwartet, die Auszeichnung für den besten Film. Christoph Waltz erhielt den Award für die beste Nebenrolle für seine Darstellung eines Kopfgeldjägers in DJANGO UNCHAINED; damit seine zweite Auszeichnung, die rst erhielt er für INGLORIOUS BASTERDS, ebenfalls ein Tarantino-Streifen. Bei den Damen gingen die Figuren an Jennifer Jawrence als beste Schauspielerin für die Darstellung einer Nymphomanin in SILVER LININGS PLAYBOOK und die beste Nebendarstellerin an Anne Hathaway für LES MISÉRABLES.
Einen »großen« Gewinnerfilm gab es eigentlich nicht, allerdings wurde LIFE OF PI gleich vier mal mit einem Preis bedacht. Regisseur Ang Lee konnte den Oscar für die beste Regie mit nach Hause nehmen, zudem sackte der Film Auszeichnungen für die Filmmusik, Kamera und Spezialeffekte ein.
Zum Genre brauchen wir nicht viel zu sagen, BRAVE als bester animierter Film, wenn man den als Phantastik einstufen möchte. Der HOBBIT fand trotz seiner grandiosen 3D-Cinematografie nur am Rande statt. Was rauchen die in Hollywood eigentlich? Ansonsten ist vielleicht noch erwähnenswert, dass Adele für ihren BOND-Song SKYFALL eins der güldenen Männchen erhielt – auch nicht überraschend.
Interessant ist in diesem Zusammenhang noch, zu erwähnen, dass sich aufgrund der Verleihung des Oscar für die besten Spezialeffekte an LIFE OF PI Widerstand bei den SFX-Künstlern Hollywoods regt, die erbost darüber sind, dass die Arbeitsbedingungen bei der Produktion der SFX für den Film unschön gewesen sind, das Budget unzureichend war, dass der Regisseur darüber klagte, »die Entwicklungsabteilungen für Effekte seinen so teuer« und er diese gern billiger hätte. Die Firma »Rhythm & Hues Studio«, verantwortlich für die Spezialeffekte in SNOW WHITE AND THE HUNTSMAN sowie LIFE OF PI musste aufgrund der schlechten Bezahlung gerade Bankrott anmelden. Dadurch fühlen sich die Spezialeffekt-Künstler herabgesetzt – und das meiner Ansicht nach zu Recht. Einen offenen Brief von Philip Ray Broste an Ang Lee zu diesem Thema findet sich im Blog VFX Soldier . Mehr Details dazu auch auf der Facebook-Seite »VFX Solidarity International«.
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