Zur dritten Installation der Abenteuer von Tony Stark, auch bekannt als sein metallenes Alter Ego IRON MAN, gibt es ein neues Poster. Auf dem ist Gwyneth Paltrow als dessen Freundin Pepper Potts zu bewundern.
Es spielen: Robert Downey jr., Don Cheadle, Guy Pearce, Rebecca Hall, Stephanie Szostak, James Badge Dale, Jon Favreau, Gwyneth Paltrow und Ben Kingsley.
US-Kinostart ist am 3. Mai, bei uns zwei Tage früher.
Promo-Poster Copyright Marvel & The Walt Disney Company
Leider übersieht man sie immer wieder jedes Jahr. Die Razzie-Awards (oder genauer: The Golden Raspberry Awards, bei uns nicht ganz korrekt als »Goldene Himbeere« übersetzt, Anm. d. Red.), die 1980 als notwendiger Gegenpol zu den unüberschaubaren Preisverleihungen aus der Taufe gehoben wurden. Nicht in irgendeinem hochtrabenden Ballsaal, sondern im Continental Breakfast Room des Holiday Inn wurden sie nun im Schatten der Oscars erneut verliehen.
Die 657 Stimmberechtigten aus 47 U.S. Staaten und 19 anderen Ländern scheinen keine Sympathie für den abschließenden Teil der TWILIGHT-SAGA gehegt zu haben. Von elf Nominierungen konnte BREAKING DAWN #2 immerhin sieben Preise holen. Das liegt nur knapp hinter Adam SandlersJILL & JACK, der im vorangegangenen Jahr in allen Kategorien gewonnen hat. Dafür hat Adam Sandler im zweiten Jahr in Folge den schlechtesten Hauptdarsteller bekommen.
Besonders witzig sind die Razzies immer dann, wenn sie Nominierungen oder Gewinner haben, die auch hoch auf Oscar-Kurs laufen, was dieses Jahr leider ausblieb. Besondere Vorfälle gab es keine. Zuletzt hatte 2009 Sandra Bullock ihre Auszeichnung als schlechteste Hauptdarstellerin für ALL ABOUT STEVE persönlich entgegengenommen. Ein atemberaubender Auftritt.
Nachfolgend alle »Ausgezeichneten«, die »Gewinner« sind fett gekennzeichnet.
Marvels Fantastische Vier hatten im Kino bislang leider wenig Glück. Das soll sich jetzt ändern, denn im Zuge der Erfolgswelle an Superhelden-Filmen mit Figuren aus dem Comicverlag geht man auch dieses Thema noch einmal an. Diesmal könnte etwas daraus werden, denn als Produzent wurde Matthew Vaughn auserkoren.
Bekannt ist er nicht nur als Regisseur für Filme wie STARDUST oder KICK-ASS, sondern insbesondere für seine Interpretation der X‑MEN in FIRST CLASS. Bei der Forsetzung, da führt Bryan Singer Regie, wird er produzieren.
Vermutlich aufgrund der Rechtelage wird es sich nicht um einen Disney-Film handeln, das Studio hinter FANTASTIC FOUR ist Fox. Derzeit ist nur die Rede davon, dass er produzierrt, es ist allerdings nicht ausgeschlossen, dass er eventuell auch den Regiejob übernehmen könnte.
Weitere Informationen wie Starttermin und ähnliches gibt es aufgrund der frühen Phase des Projekts noch nicht.
Bild: Matthew Vaughn mit seiner Frau Claudia Schiffer 2010 (manchmal bekommt der bebrillte Nerd offenbar doch die Cheerleaderin), von Xuka, aus der Wikipedia, [sb name=»cc-by-nc-sa-de«]
In der letzten Nacht vergab man in Hollywood wieder die güldenen Strahlemänner. Dass es sich dabei um eine gigantische Selbstbeweihräucherunge der Filmindustrie und ihrer Erfüllungsgehilfen handelt, hat inzwischen hoffentlich auch der letzte begriffen, dass das Spektakel nichtsdestoweniger unterhaltsam ist, ebenfalls.
Wirkliche Überraschungen gab es in der von Seth McFarlane moderierten Veranstaltung nicht. Erwartungsgemäß gewann Daniel Day Lewis für die Darstellung des US-Präsidenten im Spielberg-Film LINCOLN seinen inzwischen dritten Oscar, laut Medienberichten ein Rekord. Ben Afflecks Polit-Drama ARGO gewann, ebenfalls erwartet, die Auszeichnung für den besten Film. Christoph Waltz erhielt den Award für die beste Nebenrolle für seine Darstellung eines Kopfgeldjägers in DJANGO UNCHAINED; damit seine zweite Auszeichnung, die rst erhielt er für INGLORIOUS BASTERDS, ebenfalls ein Tarantino-Streifen. Bei den Damen gingen die Figuren an Jennifer Jawrence als beste Schauspielerin für die Darstellung einer Nymphomanin in SILVER LININGS PLAYBOOK und die beste Nebendarstellerin an Anne Hathaway für LES MISÉRABLES.
Einen »großen« Gewinnerfilm gab es eigentlich nicht, allerdings wurde LIFE OF PI gleich vier mal mit einem Preis bedacht. Regisseur Ang Lee konnte den Oscar für die beste Regie mit nach Hause nehmen, zudem sackte der Film Auszeichnungen für die Filmmusik, Kamera und Spezialeffekte ein.
Zum Genre brauchen wir nicht viel zu sagen, BRAVE als bester animierter Film, wenn man den als Phantastik einstufen möchte. Der HOBBIT fand trotz seiner grandiosen 3D-Cinematografie nur am Rande statt. Was rauchen die in Hollywood eigentlich? Ansonsten ist vielleicht noch erwähnenswert, dass Adele für ihren BOND-Song SKYFALL eins der güldenen Männchen erhielt – auch nicht überraschend.
Interessant ist in diesem Zusammenhang noch, zu erwähnen, dass sich aufgrund der Verleihung des Oscar für die besten Spezialeffekte an LIFE OF PI Widerstand bei den SFX-Künstlern Hollywoods regt, die erbost darüber sind, dass die Arbeitsbedingungen bei der Produktion der SFX für den Film unschön gewesen sind, das Budget unzureichend war, dass der Regisseur darüber klagte, »die Entwicklungsabteilungen für Effekte seinen so teuer« und er diese gern billiger hätte. Die Firma »Rhythm & Hues Studio«, verantwortlich für die Spezialeffekte in SNOW WHITE AND THE HUNTSMAN sowie LIFE OF PI musste aufgrund der schlechten Bezahlung gerade Bankrott anmelden. Dadurch fühlen sich die Spezialeffekt-Künstler herabgesetzt – und das meiner Ansicht nach zu Recht. Einen offenen Brief von Philip Ray Broste an Ang Lee zu diesem Thema findet sich im Blog VFX Soldier . Mehr Details dazu auch auf der Facebook-Seite »VFX Solidarity International«.
Für die jährliche DR. WHO-Convention »Gallifrey One« wurde ein Interview mit Steven Moffat aufgenommen, in dem er über das Jubiläumsjahr der Serie, die 2013 50 Jahre feiert, ebenso spricht, wie über die weiteren Pläne mit dem Timelord. Es wird demnach nicht nur ein sechzigminütiges Special geben, sondern mehrere. Außerdem gibt er an, bereits damit begonnen zu haben, an Staffel acht zu arbeiten.
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Der Sender The CW ist für Genre-Serien bekannt. Aktuell läuft dort beispielsweise die eher lahme Neuauflage von BEAUTY AND THE BEAST, die VAMPIRE DIARIES, natürlich ARROW und neuerdings auch die Mystery-Serie CULT. ARROW ist ein gutes Stichwort, der Hauptdarsteller dort ist Stephen Amell. Sein Cousin heißt Robbie Amell und auch der wird nun zu einem Hauptdarsteller zum Piloten einer möglichen SF-Serie des Senders namens TOMORROW PEOPLE.
Bei der Show handelt es sich offenbar um eine Variation des Themas, das wir bereits aus X‑MEN, HEROES oder SyFys ALPHAS kennen: Die Serie verfolgt die Abenteuer einer Gruppe junger Leute rund um die Welt, die »die nächste Stufe der menschlichen Evolution darstellen« und die sich zusammen tun, um »das Böse»tm zu bekämpfen. Amell spielt Stephen, einen »gequälten jungen Mann, der normal sein möchte und der erleichtert feststellt, dass er nicht verrückt ist, sondern vielmehr ein Teil einer genetisch überlegenen Gruppe«, genannt die TOMORROW PEOPLE.
Als ein weiterer Schauspieler wurde der australische Mime Luke Mitchell genannt, der dort in Soaps mitspielt.
Erstmal wird ein Pilot gedreht, auf Basis dessen die Mächtigen bei CW dann entscheiden, ob es eine Serie geben wird.
Die Academy of Science Fiction, Fantasy & Horror Films hat die Nominierungen für ihre diesjährigen Saturn Awards bekannt gegeben. Bei den Oscars findet das Genre erneut nahezu nicht statt, weil auch dort offenbar Standesdünkel herrschen. Bei dieser Academy hat man allerdings offenbar keine Berührungsängste mit anderen Genres, weil auch beispielsweise SKYFALL mehrfach nominiert wurde und bei dem sehe ich keine SF oder Fantasy, ebenso wenig wie bei LES MISERABLES oder DJANGO UNCHAINED. Aber das geht schon in Ordnung, auch hier auf PhantaNews ist der Fokus ja erklärterweise eher unscharf.
Erwartungsgemäß bei den Nominierungen weit vorne ist der HOBBIT, der allein neun Mal genannt wurde, gefolgt von LIFE OF PI und SKYFALL.
Die Stimmen für die Teilnehmer kommen von den Mitgliedern der Akademie. Die ersten Saturn-Verleihungen fanden im Jahr 1972 statt, der Moderator der Zeremonie war damals William Shatner.
Der STAR TREK-Regisseur (den der alte Shatner gerade noch ein »Schwein« genannt hat, weil er das Franchise »im Stich lässt«) redete in einem Interview gegenüber MTV über seinen neuen Film, genauer über Klingonen und Alice Eve. Letztere spielt in STAR TREK INTO DARKNESS Carol Marcus. Den Namen kennt man aus DER ZORN DES KHAN als Ex-Freundin von Kirk und Mutter des gemeinsamen Sohnes David. Hier wird also offenbar die erste Begegnung zwischen den beiden thematisiert. Man kann wahrlich nicht sagen, dass Orci und Kurtzman die Serienhistorie nicht kennen …
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Darüber, dass die NBC eine Serie um den wohl berühmtesten Blutsauger Graf Dracula nach Bram Stoker machen will, habe ich bereits im Juli letzten Jahres berichtet. Die Titelrolle wird dabei Jonathan Rhys Meyers besetzen. Jetzt wurden weitere Schauspieler bekannt:
Den Charakter des pflockbewehrten Vampirjägers van Helsing wird Thomas Kretschmann übernehmen (dem sind Spitzzähne nicht ganz unbekannt, immerhin spielte er in BLADE 2 einen). Oliver Jackson-Cohen gibt den Journalisten Jonathan Harker, der in die Ränge der Adligen aufsteigen und dort bleiben möchte.
Die Serie wird sich um den Vampir drehen, der als amerikanischer Geschäftsmann getarnt um das Jahr 1900 in London ankommt, vorgeblich um dort der viktorianischen Gesellschaft die Vorzüge der modernen Technik zu bringem. Tatsächlich plant er jedoch Rache an den Nachkommen derjenigen zu nehmen, die vor Jahrhunderten seine Existenz zerstörten. Doch dann verliebt er sich hoffnungslos in Mina Murray (Jessica De Gouw), die seine wiedergeborene Frau zu sein scheint.
Eine Vampir-Fernsehserie, was für eine überaus originelle Idee … ;)
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Bild: Thomas Kretschmann auf der 62. Berlinale im Februar 2012, Bild von Sibbi, CC BY
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