Bryan Fuller bei Anne Rice‹ VAMPIRE CHRONICLES-Serie

Bryan Fuller bei Anne Rice‹ VAMPIRE CHRONICLES-Serie

Vor knapp über einem Jahr hat­te ich bere­ichtet, dass Anne Rice zusam­men mit ihrem Sohn Christo­pher eine Fernsehserie um ihre Roman­rei­he VAMPIRE CHRONICLES ankündigte. Pro­duk­tion­spart­ner dabei sind die neu gegrün­dete Para­mount Tele­vi­sion und Anony­mous Con­tent.

Die Neuigkeit: Laut Hol­ly­wood Reporter ist jet­zt Bryan Fuller (HANNIBAL, AMERICAN GODS) zum Team gestoßen und soll zusam­men mit Anne Rice den Pilot­film ausar­beit­en – und möglicher­weise auch danach mit dabei bleiben, eventuell sog­ar als Showrun­ner. Das wurde auch von Para­mount Tele­vi­sion in einem State­ment bestätigt.

Hof­fen wir, dass Fuller mit dieser Serie mehr Glück hat als mit seinen let­zten Pro­jek­ten: STAR TREK: DISCOVERY hat­te er ver­lassen, noch bevor der Pilot gedreht wurde, dabei ver­ab­schiedete man sich von den meis­ten sein­er Konzepte. Auch bei AMERICAN GODS nahm er nach der ersten Staffel wegen kreativ­er Dif­feren­zen seinen Hut – und mit ihm zusam­men auch gle­ich Gillian Ander­son.

Mehr dazu wenn ich es erfahre.

Bild Bryan Fuller von Gage Skid­morey, aus der Wikipedia, CC BY-SA

Kommt nach AMERICAN GODS eine SANDMAN-Fernsehserie?

Kommt nach AMERICAN GODS eine SANDMAN-Fernsehserie?

AMERICAN GODS, die Serie nach Neil Gaiman, ist in den USA soeben ange­laufen und hat bish­er haupt­säch­lich pos­i­tive Rück­mel­dun­gen erzeugt, und das sowohl bei Fans, wie auch bei Per­so­n­en, die den Stoff noch nicht kan­nten.

Gail­man ist auch aus­führen­der Pro­duzent bei der Serie, Bryan Fuller und Michael Green sind die Showrun­ner. Die drei haben kür­zlich bei ein­er Pro­mo­tion für die Serie zusam­menge­sessen und zu ver­ste­hen gegeben, dass sie großes Inter­esse daran hät­ten, Gaimans anderes großes Werk, die Comi­crei­he SANDMAN, eben­falls zu ein­er TV-Show zu machen. Sie hof­fen Warn­er davon überzeu­gen zu kön­nen, wenn AMERICAN GODS so erfol­gre­ich wird, wie es abzuse­hen ist. Gaiman wies darauf hin, dass man DC Comics mit ins Boot holen müsste, die mit ihm zusam­men die Rechte hal­ten. Das sollte allerd­ings grund­sät­zlich kein größeres Prob­lem darstellen, da Warn­er und DC ohne­hin aktuell an diversen Pro­jek­ten zusam­me­nar­beit­en.

Ins­beson­dere Bryan Fuller schien hin­sichtlich ein­er Umset­zung äußerst enthu­si­astisch, denn er sagte (Über­set­zung von mir):

Those comics are so filled with so much sto­ry, and so much human­i­ty and such visu­al can­dy — try to stop us if we have half the oppor­tu­ni­ty.

Die Comics sind mit soviel Sto­ry, so viel Men­schlichkeit und so viel Eye­can­dy gefüllt – ver­sucht uns aufzuhal­ten, wenn wir auch nur eine halbe Chance bekom­men.

Der let­zte Ver­such SANDMAN auf den Fernsehschirm zu brin­gen ist ca. zwei Jahre alt, damals hat­te es Joseph Gor­don-Levitt ver­sucht, nach­dem es bei der Umset­zung allerd­ings einen Rückschlag nach dem anderen gab, wurde das Pro­jekt ad acta gelegt.

Mehr dazu wenn ich es erfahre.

Cov­er SANDMAN VOL. 1 Copy­right Vertigo/DC Comics

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Bei CBS glaubt man nicht an den Erfolg von STAR TREK DISCOVERY

Bei CBS glaubt man nicht an den Erfolg von STAR TREK DISCOVERY

Logo STAR TREK DISCOVERY

Es gab bekan­nter­maßen bere­its diverse Unstim­migkeit­en bei der Pro­duk­tion der neuen STAR TREK-Serie DISCOVERY. Zuerst einen sub­op­ti­malen Teas­er, dann wurde die Show vier Monate ver­schoben, und zulet­zt trat Showrun­ner Bryan Fuller zurück. Offiziell wurde gesagt, das sei auf­grund von Ter­minaus­las­tung mit anderen Pro­jek­ten, inof­fiziell kon­nte man vernehmen, es haben an »kreativ­en Dif­feren­zen« gele­gen. Bei den Fans stieß das Aus­booten Fullers nicht auf pos­i­tive Res­o­nanz, war doch ger­ade die Tat­sache, dass er der Showrun­ner sein sollte, höchst pos­i­tiv aufgenom­men wor­den, eben­so wie etliche sein­er Visio­nen für DISCOVERY.

Jet­zt wird der Hin­ter­grund für das merk­würdi­ge Ver­hal­ten von CBS deut­lich­er, denn deren Inter­ac­tive Media CEO Jim Lan­zone sagte in einem Inter­view gegenüber Recode Media, dass die Serie deswe­gen nur auf dem Stream­ing­di­enst All Access laufen solle, weil sie im herkömm­lichen Fernse­hen ohne­hin keine Chance habe. Das begrün­det er damit, dass SF-Serien his­torische gese­hen sehr schlechte Quoten hat­ten. Er sagte unter anderem:

Sci-fi is not some­thing that has tra­di­tion­al­ly done real­ly well on broad­cast. It’s not impos­si­ble, for the future, if some­body fig­ures it out. But his­tor­i­cal­ly, a show like STAR TREK wouldn’t nec­es­sar­i­ly be a broad­cast show, at this point.

Daraus kann man ein­deutig lesen, dass man bei CBS ohne­hin nicht an einen Erfolg der Serie glaubt. Oder anders aus­ge­drückt: Man glaubt nicht, dass eine SF-Serie hin­re­ichend Zuschauer aktivieren kann, um dem Sender Wer­beein­nah­men in gewün­schter Höhe zu real­isieren, denn darum geht es bei solchen Diskus­sio­nen let­z­tendlich immer. Dazu sollte man allerd­ings anmerken, dass nie­mand eine Show über – beispiel­sweise – sieben Staffeln pro­duziert, wenn sie nicht erfol­gre­ich ist, siehe TNG, DS9 und VOYAGER. Auch STARGATE, hier schaffte die Orig­i­nalserie zehn Staffeln und sog­ar der Ableger ATLANTIS brachte es auf fünf Sea­sons. Wie Lan­zone hier ins­beson­dere für STAR TREK, immer­hin eins der erfol­gre­ich­sten SF-Fan­chis­es aller Zeit­en, auf his­torisch gese­hen man­gel­nden TV-Erfolg kommt, ist mir ziem­lich schleier­haft. Able­sen kann man daraus allerd­ings, dass er nicht mit Überzeu­gung hin­ter dem Pro­jekt ste­ht. Für CBS ste­ht viel auf dem Spiel, denn wenn sie das ver­bock­en, dürfte der Sender und dessen IP nach den ver­rück­ten Dro­hun­gen und Kla­gen gegen Fan­filme unten durch sein. Wenn STAR TREK für CBS let­ztlich nur ein lästiges Anhängsel darstellt, sollen sie es an jemand Inter­essiert­eren verkaufen. Das wer­den sie aber ver­mut­lich nicht tun, weil ich davon aus­ge­he, dass man mit den Ein­nah­men aus Kon­ser­ven-Verkäufen der »his­torisch schlecht laufend­en Serien« sehr gut leben kann.

Angesichts solch­er Äußerun­gen kann man sich aber leicht vorstellen, wie das Kli­ma bei der Pro­duk­tion aus­ge­se­hen haben dürfte, und warum Fuller das Hand­tuch gewor­fen hat. Meine Hoff­nung, dass aus STAR TREK DISCOVERY was wird, sinkt. Aber die Hoff­nung stirbt bekan­ntlich zulet­zt.

Logo STAR TREK DISCOVERY Copy­right CBS

Bryan Fuller nicht mehr Showrunner von STAR TREK DISCOVERY

Bryan Fuller nicht mehr Showrunner von STAR TREK DISCOVERY

Logo STAR TREK DISCOVERY

Die neue STAR TREK Serie DISCOVERY ste­ht wahrlich nicht unter einem guten Stern. Es gab ja bere­its diverse Kri­tik und dann wurde sie auch von ihrem ursprünglichen Start­ter­min im Jan­u­ar 2017 noch um Monate in den Mai ver­schoben. Man entschuldigte das damit, dass man eben mehr Zeit benötige, um eine qual­i­ta­tiv hocher­tige Show abliefern zu kön­nen. Möglicher­weise hat die Verzögerung aber auch andere Gründe.

Denn soeben macht die Nachricht die Runde, das Showrun­ner Bryan Fuller von dieser Posi­tion zurück­ge­treten ist, das meldet unter anderem Vari­ety. Ange­blich ist der Grund für den Ausstieg, dass Fuller mit anderen Serien alle Hände voll zu tun hat. Wie aber zu erwarten war, gibt es auch Stim­men die aus­sagen, es habe »kreative Dif­feren­zen« zwis­chen Fuller und den Head-Hon­chos von CBS Tele­vi­sion Stu­dios gegeben (Update: Ange­blich wollte Fuller den Start­ter­min nochmal ver­schieben, das wollte man bei CBS aber auf gar keinen Fall). Und nach dem Ver­hal­ten, das CBS in ver­schiede­nen STAR TREK-Aspek­ten in den ver­gan­genen Monat­en an den Tag gelegt hat, ist man abso­lut geneigt, das sofort zu glauben. Ins­beson­dere, da diese neue Serie bekan­nter­maßen ein Herzen­spro­jekt Fullers war, das er schon seit Jahren machen wollte, ist es schw­er zu glauben, dass er jet­zt wegen Ter­min­prob­le­men aussteigt. Und tat­säch­lich heißt es seit­ens der Pro­duzen­ten, dass Fuller nicht kom­plett raus ist, son­dern »aktiv involviert bleibt«, nur eben nicht mehr als Showrun­ner, er wird aber weit­er­hin als aus­führen­der Pro­duzent genan­nt.

Die neuen Showrun­ner sind Gretchen Berg und Aaron Har­berts, enge Fre­unde Fullers, mit denen er bere­its mehrfach zusam­mengear­beit­et hat, beispiel­sweise an PUSHING DAISIES. Weit­er­hin an Bord sind Aki­va Golds­man, Alex Kurtz­man und Nicholas Mey­er.

Obwohl immer noch keine Beset­zungs­de­tails bekan­nt gegeben wur­den, sollen die Drehar­beit­en im näch­sten Monat begin­nen.

[Update:] Offizielles State­ment von CBS:

Due to Bryan’s oth­er projects, he is no longer able to over­see the day-to-day of STAR TREK, but he remains an exec­u­tive pro­duc­er, and will con­tin­ue to map out the sto­ry arc for the entire sea­son… Bryan is a bril­liant cre­ative tal­ent and pas­sion­ate STAR TREK fan, who has helped us chart an excit­ing course for the series. We are all com­mit­ted to see­ing this vision through and look for­ward to pre­mier­ing Star Trek: Dis­cov­ery this com­ing May 2017.

Klingt für mich wie das übliche PR-Blabla.

Logo STAR TREK DISCOVERY Copy­right CBS Tele­vi­sion Stu­dios

Neues zu STAR TREK DISCOVERY

Neues zu STAR TREK DISCOVERY

Logo STAR TREK DISCOVERY

Ja, ich weiß, ganz taufrisch sind die Infor­ma­tio­nen nicht mehr, aber wie ich bere­its schrieb: Ich hat­te Urlaub.

Bryan Fuller hat laut ver­schiede­nen Quellen im Netz weit­ere Details zur neuen STAR TREK-Serie DISCOVERY enthüllt. Die Serie, deren Pro­duk­tion in zwei Monat­en begin­nen wird, spielt zehn Jahre bevor James T. Kirk das Kom­man­do über die USS Enter­prise übern­immt. Damit kann man sich an der TOS-Ikono­grafie bedi­enen und es kön­nten sog­ar Fig­uren aus der Klas­sik-Serie auftreten.

Der Hauptcharak­ter ist nicht der Cap­tain, son­dern ein Lieu­tenant Com­man­der, und es wird eine weib­liche Fig­ur sein. Diese wurde noch nicht beset­zt und es sind laut Fuller auch noch nicht alle Details aus­gear­beit­et, ver­mut­lich, weil da eben viel an der darstel­len­den Schaus­pielerin hängt. Die Pro­duzen­ten woll­ten mal einen anderen Blick­winkel ver­fol­gen, nach­dem sechs Serien aus der Sicht des Cap­tains erzählt wur­den. Was ich so übri­gens für merk­würdig halte, denn man konzen­tri­erte sich zwar auf die Kom­man­docrew, aber der Fokus war ja in den späteren Serien deut­lich bre­it­er als nur der Cap­tain. Und das wird sich nicht ändern, denn es wer­den sieben Haupt­fig­uren agieren.

Es soll mehr außerirdis­che Charak­tere geben, als in jed­er STAR TREK-Serie zuvor. Auch »Robot­er« sollen vorkom­men. Fuller beschwört hier­bei die Diver­sität, die ja im Fran­chise von jeher eine große Rolle gespielt hat, seit (nicht nur) auf der Brücke der TOS-Enter­prise Amerikan­er, Russen, Schwarze, Asi­at­en und Aliens anzutr­e­f­fen waren.

Die erste Staffel wird tat­säch­lich nur 13 Episo­den umfassen, weil Fuller die Hand­lung straff hal­ten möchte, was bei einem durchgängi­gen Hand­lungs­bo­gen ein ver­mut­lich guter Plan ist. Es soll aber auch Fol­gen geben, die für sich selb­st ste­hen, und in denen der Über­plot nur tang­iert wer­den wird.

Das Ausse­hen des Schiffes USS Dis­cov­ery basiert tat­säch­lich auf Ralph McQuar­ries Enter­prise Entwurf für den nie real­isierten STAR TREK-Film PLANET OF THE TITANS.

Logo STAR TREK DISCOVERY Copy­right CBS

STAR TREK DISCOVERY ist der Titel der neuen Serie – plus: Teaser

STAR TREK DISCOVERY ist der Titel der neuen Serie – plus: Teaser

Bryan Fullers neue STAR TREK-Serie, die soeben für den Stream­ing­di­enst CBS All Access pro­duziert wird, und die im Rest der Welt auf Net­flix zu sehen sein wird, trägt den Titel STAR TREK DISCOVERY, das ist die neueste Mel­dung aus Rich­tung Com­ic Con.

Und auch einen neuen Teas­er gibt es, der zweigt die USS Dis­cov­ery, wie sie einen Hangar in einem Aster­oiden ver­lässt. Die Form des Schiffs finde ich etwas merk­würdig, das sieht irgend­wie aus, wie eine Sym­biose aus Ster­nen­flot­ten- und Klin­go­nen­tech­nik.

Fuller äußerte sich auch noch dazu, dass die Show tat­säch­lich in der Prime-Zeitlin­ie spie­len wird. Das lesen wir doch gern.#

p.s.: Da schon wieder welche das Maulen anfan­gen: Das wurde aus­drück­lich als Testren­der deklar­i­ert, weil man irgend­was zeigen wollte, es han­delt sich also nicht um fer­tige Szenen und auch nicht um das abschließende Design des Schiffes. Jet­zt kön­nte man darüber disku­tieren, ob die Mach­er lieber gar nichts zeigen soll­ten, oder etwas unfer­tiges. Gemeck­ert wird ohne­hin in bei­den Fällen.

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STAR TREK-Serie: 13 Episoden, Storybogen über die gesamte Staffel

STAR TREK-Serie: 13 Episoden, Storybogen über die gesamte Staffel

STAR TREK Logo

So etwas war bere­its angedeutet wor­den, als es hieß, die neue STAR TREK-Serie habe ein Antholo­gie-For­mat: Showrun­ner Bryan Fuller sagte in einem Inter­view gegenüber Col­lid­er, dass die erste Staffel 13 Episo­den lang sein werde und einen durchge­hen­den Sto­ry­bo­gen haben wird. Weit­er­hin erk­lärte er, dass die ersten sechs Fol­gen bere­its geschrieben seien, die Hand­lung der gesamten ersten Sea­son aber eben­falls bere­its fest­ste­he. Er gab auch zu, dass CBS ihm ver­boten habe, über Details zu sprechen und dass man damit rech­nen darf, zum Com­ic Con mehr Details zu erfahren. Und schließlich sagte er, dass es 50 Jahre STAR TREK gäbe, und 762 Episo­den, und dass man die Geschicht­en heute anders erzählen müsse, als man es in den ver­gan­genen 50 Jahren getan habe. Da stimme ich ihm dur­chaus zu. In dem Zusam­men­hang sagte er zwar nicht direkt, aber er deutete zumin­d­est an, dass es einen homo­sex­uellen Charak­ter in der Serie geben könne.

Ich bin immer ges­pan­nter, wie Fuller und seine Mit­stre­it­er das alles umset­zen.

Logo STAR TREK Copy­right CBS

STAR TREK-Serie hat einen weiteren Veteranen an Bord

STAR TREK-Serie hat einen weiteren Veteranen an Bord

Teaser zur neuen STAR TREK SERIE: CBS, setzen, sechs

Die von CBS angekündigte neue STAR TREK-TV-Serie unter der Ägide von Alex Kurtz­man und Bryan Fuller hat einen weit­eren Vet­er­a­nen als Besatzung bekom­men: Joe Menosky schrieb Episo­den für THE NEXT GENERATION, DEEP SPACE NINE und VOYAGER, darunter solche Klas­sik­er wie DARMOK, TIME´S ARROW oder TINKER TENOR DOCTOR SPY. Der gesellt sich zu Nicholas Mey­er, der bekan­nter­maßen an ZORN DES KHAN arbeit­ete. Eben­falls neu im Team sind die VOY­AGER-Roma­nau­torin Kirsten Bey­er und Aron Coleite, der schrieb für HEROES und ULTIMATE X-MEN.

Es macht viel Sinn, sich altge­di­ente STAR TREK-Haude­gen als Autoren zu holen, denn die neue Serie muss einen Spa­gat schaf­fen: zum einen die alten Fans nicht verärg­ern, aber zum anderen auch neue zuschauer an Bord holen, und das Fran­chise im Fernse­hen mod­ernisieren. Kein leicht­es Unter­fan­gen, zumal die Show »nur« auf dem CBS-Stream­ingser­vice laufen soll. Der Pilot­film, der öffentlich gezeigt wird, muss deswe­gen schon ein Oberknüller sein, um die Amerikan­er zum Abschluss eines Streaminga­bos zu bewe­gen.

Logo STAR TREK Copy­right CBS

Gerücht: Neue STAR TREK-Serie spielt vor NEXT GENERATION

Gerücht: Neue STAR TREK-Serie spielt vor NEXT GENERATION

Enterprise-A

Wie es schon im Titel ste­ht: Es han­delt sich derzeit nur um ein Gerücht, offiziell bestätigt ist noch gar nichts.

Es kön­nte sein, dass die von CBS angekündigte neue STAR TREK-Fernsehserie nicht wie erwartet nach oder sog­ar deut­lich nach VOYAGER han­delt, son­dern vielmehr in der Zeit zwis­chen dem Kinofilm DAS UNENTDECKTE LAND und dem Beginn der Serie THE NEXT GENERATION (deutsch: DAS NÄCHSTE JAHRHUNDERT). Die Infor­ma­tio­nen stam­men von Devin Faraci, der sich auf »ver­trauenswürdi­ge Quellen« beruft. Das kann natür­lich jed­er, deswe­gen sollte man sich nicht zu früh freuen.

Sinn würde das aber auch deswe­gen machen, weil Showrun­ner Bryan Fuller mit Nicholas Mey­er jeman­den ange­heuert hat, der sich mit dieser Zeit des STAR TREK-Uni­ver­sum gut ausken­nt, weil er aktiv daran mit­gewirkt hat.

Würde ich so etwas sehen wollen? Auf jeden Fall! Allein die Vorstel­lung, dass wir die grandiosen roten Uni­for­men und die coolen Schiffs­de­signs aus der Zeit zurück bekom­men kön­nten, erfreut den Fan doch schon. Inner­halb des Zeitraums sind jede Menge Jahre, sog­ar Jahrzehnte, Zeit, um coole Geschicht­en in einem nur semi-bekan­nten Kon­text zu erzählen. Sie wer­den natür­lich ein wenig auf­passen müssen, da ihnen die Hard­core-Fans sich­er keinen noch so kleinen Fehler verzei­hen wer­den, was Zeitlin­ie und Kon­ti­nu­ität ange­ht.

Der Schachzug wäre auch deswe­gen geschickt, weil man so die alten Fans sich­er sofort an Bord hätte, und trotz­dem Geschicht­en für neue Gen­er­a­tio­nen poten­tieller Zuschauer spin­nen kön­nte.

Aber noch ist alles Speku­la­tion und alles kann ganz anders kom­men.

Pro­mo­grafik Copy­right Para­mount Pic­tures

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Neue STAR TREK-Serie: Bryan Fuller an Bord

Neue STAR TREK-Serie: Bryan Fuller an Bord

Bryan FullerGestern abend ging es nach der Veröf­fentlichung auf startrek.com zum ersten mal im Web herum: Für die Pro­duk­tion der im Früh­jahr 2017 star­tenden neuen STAR TREK-Serie holte man Bryan Fuller als Showrun­ner und Drehbuchau­tor an der Seite vom aus­führen­den Pro­duzen­ten Alex Kurtz­man an Bord.

Das halte ich für eine großar­tige Nachricht und CBS hat genau den richti­gen Mann geholt. Fuller hat nicht nur an DEEP SPACE NINE und VOYAGER mit­gewirkt, er war auch Pro­duzent oder Drehbuchau­tor ver­ant­wortlich (oder mitver­ant­wortlich) für entwed­er schön schräge und/oder höchst erfol­gre­iche Serien, wie beispiel­sweise DEAD LIKE ME, PUSHING DAISIES, HEROES oder in let­zter Zeit HANNIBAL. Aktuell ist er der Showrun­ner von AMERICAN GODS nach Neil Gaiman und er wird die Neuau­flage von Steven Spiel­bergs AMAZING STORIES an den Start brin­gen.

Bryan Fuller hat­te immer wieder deut­lich gemacht, dass er gern eine neue STAR TREK-Serie machen würde und dazu auch bere­its diverse Ideen geäußert. Ein Pitch stammte von ihm, Chris McQuar­rie und Robert Mey­er Bur­nett, in dem ein Szenario im Jahr 3000 beschrieben wurde, in welchem sich die Föder­a­tion in ein­er Phase der Degen­er­a­tion befind­et, ohne aber voll­ständig vom STAR TREK-Gedanken abzuwe­ichen. Details dazu find­et man (unter anderem) bei whatculture.com. Die Serie hätte den Titel STAR TREK FEDERATION tra­gen sollen und in der Prime-Zeitlin­ie gehan­delt. Von der Idee aus dem Pitch halte ich jedoch nichts, das klingt mir mit den degener­ierten Men­schen und der niederge­hen­den Föder­a­tion schon wieder zu sehr nach den derzeit all­ge­gen­wär­ti­gen Dystopi­en und ich möchte in STAR TREK eine pos­i­tive Zukun­ftsvi­sion sehen. Dass das trotz – oder ger­ade wegen – auch kriegerisch­er und drama­tis­ch­er Plots dur­chaus möglich ist, zeigte DEEP SPACE NINE.

Ich bezwei­fle allerd­ings, dass FEDERATION der Plot für die neue Show sein dürfte. Und nach der Zer­störung des Plan­eten Romu­lus dürfte auch in der Prime-Zeit­line einiges los sein, was sich für eine mod­erne TREK-Serie eignet. Wenn sei schlau sind, machen sie irgend­was 20 oder 30 Jahre nach VOYAGER, was die Möglichkeit für Gas­tauftritte von Schaus­piel­ern aus den bish­eri­gen Serien ermöglicht. Damit kön­nte man neue Zuschauer gewin­nen, aber auch die alten Fans ins Boot holen.

Für eher unwahrschein­lich halte ich hinge­gen, dass sie Fullers andere Idee ver­fol­gen, zu sehen, wie THE NEXT GENERATION im Abrams-Uni­ver­sum ausse­hen würde.

Wie auch immer: Meine Span­nung in Sachen neuer STAR TREK-Serie ist soeben deut­lich gestiegen. Und ich sehe Fullers Beteili­gung höchst pos­i­tiv.

Foto Bryan Fuller von Kristin Dos San­tos, aus der Wikipedia, CC BY-?SA

Spielberg und Fuller: AMAZING STORIES werden wiederbelebt

Spielberg und Fuller: AMAZING STORIES werden wiederbelebt

Logo Amazing Stories

AMAZING STORIES (in Deutsch­land: UNGLAUBLICHE GESCHICHTEN) war der Titel ein­er Fernsehserie, die zwis­chen 1985 und 1987 pro­duziert wurde. Hin­ter der Show, die einzelne, inhaltlich nicht zusam­men­hän­gende Episo­den aus den Gen­res Fan­ta­sy, Hor­ror, Sci­ence Fic­tion und Mys­tery bein­hal­tete (ähn­lich wie TWILIGHT ZONE oder OUTER LIMITS), stand Steven Spiel­berg.

Nun soll es offen­bar eine Neuau­flage davon geben. Der inter­es­sante Punkt daran: Spiel­berg wird nicht selb­st als Showrun­ner auftreten, son­dern hat dafür Bryan Fuller (HANNIBAL) ange­heuert. Der ist für zahlre­iche zum Teil skur­rile Serien ver­ant­wortlich, beispiel­sweise DEAD LIKE ME oder PUSHING DAISIES, und hat auch an DEEP SPACE NINE und VOYAGER mit­gear­beit­et. Mein­er Ansicht nach eine per­fek­te Wahl für so eine Serie.

Trotz­dem ist offen­bar auch Spiel­berg selb­st noch erhe­blich involviert, Fuller sagte beispiel­sweise, dass der Regis­seur sich per­sön­lich jedes Drehbuch und jeden Episo­den­pitch ansieht und dann entschei­de, ob das gemacht wird. Die Serie ist derzeit für NBC in Pro­duk­tion. Wann wir die erste Folge zu sehen bekom­men, ist noch nicht bekan­nt.

Ich bin sehr ges­pan­nt. MUMMY DADDY ist trotz ihres Alters immer noche eine der besten Fernse­hep­iso­den aller Zeit­en.

Logo AMAZING STORIES Copy­right NBC

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Starz gibt grünes Licht für AMERICAN GODS Fernsehserie

Starz gibt grünes Licht für AMERICAN GODS Fernsehserie

Cover American GodsDer Sender Starz hat grünes Licht für die Pro­duk­tion ein­er Fernsehserie nach Neil Gaimans AMERICAN GODS  gegeben. Showrun­ner und Autor wird Bryan Fuller (VOYAGER, DEAD LIKE ME, HANNIBAL) sein. Neil Gaiman ist eben­falls dabei, er ist eben­so wie Fuller, Craig Cegiel­s­ki und Ste­fanie Berk aus­führen­der Pro­duzent. Wie es in der Pressemit­teilung weit­er heißt, ist der Pro­duk­tion­sstart davon abhängig, ob und wann man eine angemessene Beset­zung für Shad­ow Moon find­en wird. Das bedeutet auch, dass man sich noch nicht zu sehr freuen sollte, das Pro­jekt ist nach wie vor in einem sehr frühen Sta­di­um.

Neil Gaiman sagte:

I am thrilled, scared, delight­ed, ner­vous and a ball of glo­ri­ous antic­i­pa­tion. The team that is going to bring the world of Amer­i­can Gods to the screen has been assem­bled like the mas­ter crim­i­nals in a caper movie: I’m relieved and con­fi­dent that my baby is in good hands. Now we final­ly move to the excit­ing busi­ness that fans have been doing for the last dozen years: cast­ing our Shad­ow, our Wednes­day, our Lau­ra …

Auch HBO wollte vor ein paar Jahren zusam­men mit Tom Han­ks eine Umset­zung als sech­steilige Minis­erie machen, aber daraus wurde nie etwas.

Und worum geht es in AMERICAN GODS? In der Wikipedia find­et man fol­gen­des dazu:

Die zen­trale These des Buch­es ist, dass Göt­ter und mythis­che Krea­turen nur deshalb existieren, weil Men­schen an sie glauben. Die Immi­granten bracht­en also Zwerge, Elfen und unzäh­lige andere Geis­ter oder Göt­ter mit nach Ameri­ka. Mit der Zeit und mit dem schwinden­den Glauben der Men­schen schwand auch die Macht dieser mythis­chen Wesen. Andere, jün­gere Göt­ter erhoben sich aus dem Bewusst­sein des Volkes: Die Medi­en, neue Tech­nolo­gien, Dro­gen und nicht zulet­zt der Kap­i­tal­markt. Von der erbit­terten Konkur­renz zwis­chen neuen und alten Göt­tern berichtet dieses Buch.

Man darf ges­pan­nt sein, wie sich das Pro­jekt weit­er entwick­elt und ob wir es tat­säch­lich irgend­wann auf dem Bild­schirm sehen wer­den.

Cov­er AMERICAN GODS Copy­right Harp­er Torch

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