Bryan Fuller bei Anne Rice’ VAMPIRE CHRONICLES-Serie

Bryan Fuller bei Anne Rice’ VAMPIRE CHRONICLES-Serie

Vor knapp über ei­nem Jahr hat­te ich be­reich­tet, dass Anne Rice zu­sam­men mit ih­rem Sohn Chri­sto­pher eine Fern­seh­se­rie um ihre Ro­man­rei­he VAM­PI­RE CHRO­NI­CLES an­kün­dig­te. Pro­duk­ti­ons­part­ner da­bei sind die neu ge­grün­de­te Pa­ra­mount Te­le­vi­si­on und An­ony­mous Con­tent.

Die Neu­ig­keit: Laut Hol­ly­wood Re­por­ter ist jetzt Bryan Ful­ler (HAN­NI­BAL, AME­RI­CAN GODS) zum Team ge­sto­ßen und soll zu­sam­men mit Anne Rice den Pi­lot­film aus­ar­bei­ten – und mög­li­cher­wei­se auch da­nach mit da­bei blei­ben, even­tu­ell so­gar als Showrun­ner. Das wur­de auch von Pa­ra­mount Te­le­vi­si­on in ei­nem State­ment be­stä­tigt.

Hof­fen wir, dass Ful­ler mit die­ser Se­rie mehr Glück hat als mit sei­nen letz­ten Pro­jek­ten: STAR TREK: DIS­CO­VERY hat­te er ver­las­sen, noch be­vor der Pi­lot ge­dreht wur­de, da­bei ver­ab­schie­de­te man sich von den mei­sten sei­ner Kon­zep­te. Auch bei AME­RI­CAN GODS nahm er nach der er­sten Staf­fel we­gen krea­ti­ver Dif­fe­ren­zen sei­nen Hut – und mit ihm zu­sam­men auch gleich Gil­li­an An­der­son.

Mehr dazu wenn ich es er­fah­re.

Bild Bryan Ful­ler von Gage Skid­mo­rey, aus der Wi­ki­pe­dia, CC BY-SA

Kommt nach AMERICAN GODS eine SANDMAN-Fernsehserie?

Kommt nach AMERICAN GODS eine SANDMAN-Fernsehserie?

AME­RI­CAN GODS, die Se­rie nach Neil Gai­man, ist in den USA so­eben an­ge­lau­fen und hat bis­her haupt­säch­lich po­si­ti­ve Rück­mel­dun­gen er­zeugt, und das so­wohl bei Fans, wie auch bei Per­so­nen, die den Stoff noch nicht kann­ten.

Gail­man ist auch aus­füh­ren­der Pro­du­zent bei der Se­rie, Bryan Ful­ler und Mi­cha­el Green sind die Showrun­ner. Die drei ha­ben kürz­lich bei ei­ner Pro­mo­ti­on für die Se­rie zu­sam­men­ge­ses­sen und zu ver­ste­hen ge­ge­ben, dass sie gro­ßes In­ter­es­se dar­an hät­ten, Gaimans an­de­res gro­ßes Werk, die Co­mi­c­rei­he SAND­MAN, eben­falls zu ei­ner TV-Show zu ma­chen. Sie hof­fen War­ner da­von über­zeu­gen zu kön­nen, wenn AME­RI­CAN GODS so er­folg­reich wird, wie es ab­zu­se­hen ist. Gai­man wies dar­auf hin, dass man DC Co­mics mit ins Boot ho­len müss­te, die mit ihm zu­sam­men die Rech­te hal­ten. Das soll­te al­ler­dings grund­sätz­lich kein grö­ße­res Pro­blem dar­stel­len, da War­ner und DC oh­ne­hin ak­tu­ell an di­ver­sen Pro­jek­ten zu­sam­men­ar­bei­ten.

Ins­be­son­de­re Bryan Ful­ler schien hin­sicht­lich ei­ner Um­set­zung äu­ßerst en­thu­si­astisch, denn er sag­te (Über­set­zung von mir):

Tho­se co­mics are so fil­led with so much sto­ry, and so much hu­ma­ni­ty and such vi­su­al can­dy — try to stop us if we have half the op­por­tu­ni­ty.

Die Co­mics sind mit so­viel Sto­ry, so viel Mensch­lich­keit und so viel Eyecan­dy ge­füllt – ver­sucht uns auf­zu­hal­ten, wenn wir auch nur eine hal­be Chan­ce be­kom­men.

Der letz­te Ver­such SAND­MAN auf den Fern­seh­schirm zu brin­gen ist ca. zwei Jah­re alt, da­mals hat­te es Jo­seph Gor­don-Le­vitt ver­sucht, nach­dem es bei der Um­set­zung al­ler­dings ei­nen Rück­schlag nach dem an­de­ren gab, wur­de das Pro­jekt ad acta ge­legt.

Mehr dazu wenn ich es er­fah­re.

Co­ver SAND­MAN VOL. 1 Co­py­right Vertigo/DC Co­mics

Bei CBS glaubt man nicht an den Erfolg von STAR TREK DISCOVERY

Bei CBS glaubt man nicht an den Erfolg von STAR TREK DISCOVERY

Logo STAR TREK DISCOVERY

Es gab be­kann­ter­ma­ßen be­reits di­ver­se Un­stim­mig­kei­ten bei der Pro­duk­ti­on der neu­en STAR TREK-Se­rie DIS­CO­VERY. Zu­erst ei­nen sub­op­ti­ma­len Teaser, dann wur­de die Show vier Mo­na­te ver­scho­ben, und zu­letzt trat Showrun­ner Bryan Ful­ler zu­rück. Of­fi­zi­ell wur­de ge­sagt, das sei auf­grund von Ter­min­aus­la­stung mit an­de­ren Pro­jek­ten, in­of­fi­zi­ell konn­te man ver­neh­men, es ha­ben an »krea­ti­ven Dif­fe­ren­zen« ge­le­gen. Bei den Fans stieß das Aus­boo­ten Ful­lers nicht auf po­si­ti­ve Re­so­nanz, war doch ge­ra­de die Tat­sa­che, dass er der Showrun­ner sein soll­te, höchst po­si­tiv auf­ge­nom­men wor­den, eben­so wie et­li­che sei­ner Vi­sio­nen für DIS­CO­VERY.

Jetzt wird der Hin­ter­grund für das merk­wür­di­ge Ver­hal­ten von CBS deut­li­cher, denn de­ren In­ter­ac­tive Me­dia CEO Jim Lan­zo­ne sag­te in ei­nem In­ter­view ge­gen­über Re­code Me­dia, dass die Se­rie des­we­gen nur auf dem Strea­ming­dienst All Ac­cess lau­fen sol­le, weil sie im her­kömm­li­chen Fern­se­hen oh­ne­hin kei­ne Chan­ce habe. Das be­grün­det er da­mit, dass SF-Se­ri­en hi­sto­ri­sche ge­se­hen sehr schlech­te Quo­ten hat­ten. Er sag­te un­ter an­de­rem:

Sci-fi is not so­m­e­thing that has tra­di­tio­nal­ly done re­al­ly well on broad­cast. It’s not im­pos­si­ble, for the fu­ture, if some­bo­dy fi­gu­res it out. But hi­sto­ri­cal­ly, a show like STAR TREK wouldn’t ne­cessa­ri­ly be a broad­cast show, at this point.

Dar­aus kann man ein­deu­tig le­sen, dass man bei CBS oh­ne­hin nicht an ei­nen Er­folg der Se­rie glaubt. Oder an­ders aus­ge­drückt: Man glaubt nicht, dass eine SF-Se­rie hin­rei­chend Zu­schau­er ak­ti­vie­ren kann, um dem Sen­der Wer­be­ein­nah­men in ge­wünsch­ter Höhe zu rea­li­sie­ren, denn dar­um geht es bei sol­chen Dis­kus­sio­nen letzt­end­lich im­mer. Dazu soll­te man al­ler­dings an­mer­ken, dass nie­mand eine Show über – bei­spiels­wei­se – sie­ben Staf­feln pro­du­ziert, wenn sie nicht er­folg­reich ist, sie­he TNG, DS9 und VOYA­GER. Auch STAR­GA­TE, hier schaff­te die Ori­gi­nal­se­rie zehn Staf­feln und so­gar der Ab­le­ger AT­LAN­TIS brach­te es auf fünf Se­a­sons. Wie Lan­zo­ne hier ins­be­son­de­re für STAR TREK, im­mer­hin eins der er­folg­reich­sten SF-Fan­chises al­ler Zei­ten, auf hi­sto­risch ge­se­hen man­geln­den TV-Er­folg kommt, ist mir ziem­lich schlei­er­haft. Ab­le­sen kann man dar­aus al­ler­dings, dass er nicht mit Über­zeu­gung hin­ter dem Pro­jekt steht. Für CBS steht viel auf dem Spiel, denn wenn sie das ver­bocken, dürf­te der Sen­der und des­sen IP nach den ver­rück­ten Dro­hun­gen und Kla­gen ge­gen Fan­fil­me un­ten durch sein. Wenn STAR TREK für CBS letzt­lich nur ein lä­sti­ges An­häng­sel dar­stellt, sol­len sie es an je­mand In­ter­es­sier­te­ren ver­kau­fen. Das wer­den sie aber ver­mut­lich nicht tun, weil ich da­von aus­ge­he, dass man mit den Ein­nah­men aus Kon­ser­ven-Ver­käu­fen der »hi­sto­risch schlecht lau­fen­den Se­ri­en« sehr gut le­ben kann.

An­ge­sichts sol­cher Äu­ße­run­gen kann man sich aber leicht vor­stel­len, wie das Kli­ma bei der Pro­duk­ti­on aus­ge­se­hen ha­ben dürf­te, und war­um Ful­ler das Hand­tuch ge­wor­fen hat. Mei­ne Hoff­nung, dass aus STAR TREK DIS­CO­VERY was wird, sinkt. Aber die Hoff­nung stirbt be­kannt­lich zu­letzt.

Logo STAR TREK DIS­CO­VERY Co­py­right CBS

Bryan Fuller nicht mehr Showrunner von STAR TREK DISCOVERY

Bryan Fuller nicht mehr Showrunner von STAR TREK DISCOVERY

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Die neue STAR TREK Se­rie DIS­CO­VERY steht wahr­lich nicht un­ter ei­nem gu­ten Stern. Es gab ja be­reits di­ver­se Kri­tik und dann wur­de sie auch von ih­rem ur­sprüng­li­chen Start­ter­min im Ja­nu­ar 2017 noch um Mo­na­te in den Mai ver­scho­ben. Man ent­schul­dig­te das da­mit, dass man eben mehr Zeit be­nö­ti­ge, um eine qua­li­ta­tiv hoch­er­ti­ge Show ab­lie­fern zu kön­nen. Mög­li­cher­wei­se hat die Ver­zö­ge­rung aber auch an­de­re Grün­de.

Denn so­eben macht die Nach­richt die Run­de, das Showrun­ner Bryan Ful­ler von die­ser Po­si­ti­on zu­rück­ge­tre­ten ist, das mel­det un­ter an­de­rem Va­rie­ty. An­geb­lich ist der Grund für den Aus­stieg, dass Ful­ler mit an­de­ren Se­ri­en alle Hän­de voll zu tun hat. Wie aber zu er­war­ten war, gibt es auch Stim­men die aus­sa­gen, es habe »krea­ti­ve Dif­fe­ren­zen« zwi­schen Ful­ler und den Head-Hon­chos von CBS Te­le­vi­si­on Stu­di­os ge­ge­ben (Up­date: An­geb­lich woll­te Ful­ler den Start­ter­min noch­mal ver­schie­ben, das woll­te man bei CBS aber auf gar kei­nen Fall). Und nach dem Ver­hal­ten, das CBS in ver­schie­de­nen STAR TREK-As­pek­ten in den ver­gan­ge­nen Mo­na­ten an den Tag ge­legt hat, ist man ab­so­lut ge­neigt, das so­fort zu glau­ben. Ins­be­son­de­re, da die­se neue Se­rie be­kann­ter­ma­ßen ein Her­zens­pro­jekt Ful­lers war, das er schon seit Jah­ren ma­chen woll­te, ist es schwer zu glau­ben, dass er jetzt we­gen Ter­min­pro­ble­men aus­steigt. Und tat­säch­lich heißt es sei­tens der Pro­du­zen­ten, dass Ful­ler nicht kom­plett raus ist, son­dern »ak­tiv in­vol­viert bleibt«, nur eben nicht mehr als Showrun­ner, er wird aber wei­ter­hin als aus­füh­ren­der Pro­du­zent ge­nannt.

Die neu­en Showrun­ner sind Gret­chen Berg und Aa­ron Har­berts, enge Freun­de Ful­lers, mit de­nen er be­reits mehr­fach zu­sam­men­ge­ar­bei­tet hat, bei­spiels­wei­se an PUSHING DA­I­SIES. Wei­ter­hin an Bord sind Aki­va Golds­man, Alex Kurt­zman und Ni­cho­las Mey­er.

Ob­wohl im­mer noch kei­ne Be­set­zungs­de­tails be­kannt ge­ge­ben wur­den, sol­len die Dreh­ar­bei­ten im näch­sten Mo­nat be­gin­nen.

[Up­date:] Of­fi­zi­el­les State­ment von CBS:

Due to Bryan’s other pro­jects, he is no lon­ger able to over­see the day-to-day of STAR TREK, but he re­mains an exe­cu­ti­ve pro­du­cer, and will con­ti­nue to map out the sto­ry arc for the en­t­i­re se­a­son… Bryan is a bril­li­ant crea­ti­ve ta­lent and pas­sio­na­te STAR TREK fan, who has hel­ped us chart an ex­ci­ting cour­se for the se­ries. We are all com­mit­ted to see­ing this vi­si­on through and look for­ward to pre­mie­ring Star Trek: Dis­co­very this co­m­ing May 2017.

Klingt für mich wie das üb­li­che PR-Bla­bla.

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Neues zu STAR TREK DISCOVERY

Neues zu STAR TREK DISCOVERY

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Ja, ich weiß, ganz tau­frisch sind die In­for­ma­tio­nen nicht mehr, aber wie ich be­reits schrieb: Ich hat­te Ur­laub.

Bryan Ful­ler hat laut ver­schie­de­nen Quel­len im Netz wei­te­re De­tails zur neu­en STAR TREK-Se­rie DIS­CO­VERY ent­hüllt. Die Se­rie, de­ren Pro­duk­ti­on in zwei Mo­na­ten be­gin­nen wird, spielt zehn Jah­re be­vor Ja­mes T. Kirk das Kom­man­do über die USS En­ter­pri­se über­nimmt. Da­mit kann man sich an der TOS-Iko­no­gra­fie be­die­nen und es könn­ten so­gar Fi­gu­ren aus der Klas­sik-Se­rie auf­tre­ten.

Der Haupt­cha­rak­ter ist nicht der Cap­tain, son­dern ein Lieu­ten­ant Com­man­der, und es wird eine weib­li­che Fi­gur sein. Die­se wur­de noch nicht be­setzt und es sind laut Ful­ler auch noch nicht alle De­tails aus­ge­ar­bei­tet, ver­mut­lich, weil da eben viel an der dar­stel­len­den Schau­spie­le­rin hängt. Die Pro­du­zen­ten woll­ten mal ei­nen an­de­ren Blick­win­kel ver­fol­gen, nach­dem sechs Se­ri­en aus der Sicht des Cap­ta­ins er­zählt wur­den. Was ich so üb­ri­gens für merk­wür­dig hal­te, denn man kon­zen­trier­te sich zwar auf die Kom­man­do­crew, aber der Fo­kus war ja in den spä­te­ren Se­ri­en deut­lich brei­ter als nur der Cap­tain. Und das wird sich nicht än­dern, denn es wer­den sie­ben Haupt­fi­gu­ren agie­ren.

Es soll mehr au­ßer­ir­di­sche Cha­rak­te­re ge­ben, als in je­der STAR TREK-Se­rie zu­vor. Auch »Ro­bo­ter« sol­len vor­kom­men. Ful­ler be­schwört hier­bei die Di­ver­si­tät, die ja im Fran­chise von je­her eine gro­ße Rol­le ge­spielt hat, seit (nicht nur) auf der Brücke der TOS-En­ter­pri­se Ame­ri­ka­ner, Rus­sen, Schwar­ze, Asia­ten und Ali­ens an­zu­tref­fen wa­ren.

Die er­ste Staf­fel wird tat­säch­lich nur 13 Epi­so­den um­fas­sen, weil Ful­ler die Hand­lung straff hal­ten möch­te, was bei ei­nem durch­gän­gi­gen Hand­lungs­bo­gen ein ver­mut­lich gu­ter Plan ist. Es soll aber auch Fol­gen ge­ben, die für sich selbst ste­hen, und in de­nen der Über­plot nur tan­giert wer­den wird.

Das Aus­se­hen des Schif­fes USS Dis­co­very ba­siert tat­säch­lich auf Ralph Mc­Quar­ries En­ter­pri­se Ent­wurf für den nie rea­li­sier­ten STAR TREK-Film PLA­NET OF THE TI­TANS.

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STAR TREK DISCOVERY ist der Titel der neuen Serie – plus: Teaser

STAR TREK DISCOVERY ist der Titel der neuen Serie – plus: Teaser

Bryan Ful­lers neue STAR TREK-Se­rie, die so­eben für den Strea­ming­dienst CBS All Ac­cess pro­du­ziert wird, und die im Rest der Welt auf Net­flix zu se­hen sein wird, trägt den Ti­tel STAR TREK DIS­CO­VERY, das ist die neu­este Mel­dung aus Rich­tung Co­mic Con.

Und auch ei­nen neu­en Teaser gibt es, der zweigt die USS Dis­co­very, wie sie ei­nen Han­gar in ei­nem Aste­ro­iden ver­lässt. Die Form des Schiffs fin­de ich et­was merk­wür­dig, das sieht ir­gend­wie aus, wie eine Sym­bio­se aus Ster­nen­flot­ten- und Klin­go­nen­tech­nik.

Ful­ler äu­ßer­te sich auch noch dazu, dass die Show tat­säch­lich in der Prime-Zeit­li­nie spie­len wird. Das le­sen wir doch gern.#

p.s.: Da schon wie­der wel­che das Mau­len an­fan­gen: Das wur­de aus­drück­lich als Test­ren­der de­kla­riert, weil man ir­gend­was zei­gen woll­te, es han­delt sich also nicht um fer­ti­ge Sze­nen und auch nicht um das ab­schlie­ßen­de De­sign des Schif­fes. Jetzt könn­te man dar­über dis­ku­tie­ren, ob die Ma­cher lie­ber gar nichts zei­gen soll­ten, oder et­was un­fer­ti­ges. Ge­meckert wird oh­ne­hin in bei­den Fäl­len.

STAR TREK-Serie: 13 Episoden, Storybogen über die gesamte Staffel

STAR TREK-Serie: 13 Episoden, Storybogen über die gesamte Staffel

STAR TREK Logo

So et­was war be­reits an­ge­deu­tet wor­den, als es hieß, die neue STAR TREK-Se­rie habe ein An­tho­lo­gie-For­mat: Showrun­ner Bryan Ful­ler sag­te in ei­nem In­ter­view ge­gen­über Col­li­der, dass die er­ste Staf­fel 13 Epi­so­den lang sein wer­de und ei­nen durch­ge­hen­den Sto­ry­bo­gen ha­ben wird. Wei­ter­hin er­klär­te er, dass die er­sten sechs Fol­gen be­reits ge­schrie­ben sei­en, die Hand­lung der ge­sam­ten er­sten Se­a­son aber eben­falls be­reits fest­ste­he. Er gab auch zu, dass CBS ihm ver­bo­ten habe, über De­tails zu spre­chen und dass man da­mit rech­nen darf, zum Co­mic Con mehr De­tails zu er­fah­ren. Und schließ­lich sag­te er, dass es 50 Jah­re STAR TREK gäbe, und 762 Epi­so­den, und dass man die Ge­schich­ten heu­te an­ders er­zäh­len müs­se, als man es in den ver­gan­ge­nen 50 Jah­ren ge­tan habe. Da stim­me ich ihm durch­aus zu. In dem Zu­sam­men­hang sag­te er zwar nicht di­rekt, aber er deu­te­te zu­min­dest an, dass es ei­nen ho­mo­se­xu­el­len Cha­rak­ter in der Se­rie ge­ben kön­ne.

Ich bin im­mer ge­spann­ter, wie Ful­ler und sei­ne Mit­strei­ter das al­les um­set­zen.

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STAR TREK-Serie hat einen weiteren Veteranen an Bord

STAR TREK-Serie hat einen weiteren Veteranen an Bord

Teaser zur neuen STAR TREK SERIE: CBS, setzen, sechs

Die von CBS an­ge­kün­dig­te neue STAR TREK-TV-Se­rie un­ter der Ägi­de von Alex Kurt­zman und Bryan Ful­ler hat ei­nen wei­te­ren Ve­te­ra­nen als Be­sat­zung be­kom­men: Joe Me­no­s­ky schrieb Epi­so­den für THE NEXT GE­NE­RA­TI­ON, DEEP SPACE NINE und VOYA­GER, dar­un­ter sol­che Klas­si­ker wie DAR­MOK, TIME´S AR­ROW oder TIN­KER TE­NOR DOC­TOR SPY. Der ge­sellt sich zu Ni­cho­las Mey­er, der be­kann­ter­ma­ßen an ZORN DES KHAN ar­bei­te­te. Eben­falls neu im Team sind die VOYA­GER-Ro­man­au­to­rin Kir­sten Bey­er und Aron Co­lei­te, der schrieb für HE­ROES und UL­TI­MA­TE X-MEN.

Es macht viel Sinn, sich alt­ge­dien­te STAR TREK-Hau­de­gen als Au­to­ren zu ho­len, denn die neue Se­rie muss ei­nen Spa­gat schaf­fen: zum ei­nen die al­ten Fans nicht ver­är­gern, aber zum an­de­ren auch neue zu­schau­er an Bord ho­len, und das Fran­chise im Fern­se­hen mo­der­ni­sie­ren. Kein leich­tes Un­ter­fan­gen, zu­mal die Show »nur« auf dem CBS-Strea­mingser­vice lau­fen soll. Der Pi­lot­film, der öf­fent­lich ge­zeigt wird, muss des­we­gen schon ein Ober­knül­ler sein, um die Ame­ri­ka­ner zum Ab­schluss ei­nes Strea­minga­bos zu be­we­gen.

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Gerücht: Neue STAR TREK-Serie spielt vor NEXT GENERATION

Gerücht: Neue STAR TREK-Serie spielt vor NEXT GENERATION

Enterprise-A

Wie es schon im Ti­tel steht: Es han­delt sich der­zeit nur um ein Ge­rücht, of­fi­zi­ell be­stä­tigt ist noch gar nichts.

Es könn­te sein, dass die von CBS an­ge­kün­dig­te neue STAR TREK-Fern­seh­se­rie nicht wie er­war­tet nach oder so­gar deut­lich nach VOYA­GER han­delt, son­dern viel­mehr in der Zeit zwi­schen dem Ki­no­film DAS UN­ENT­DECK­TE LAND und dem Be­ginn der Se­rie THE NEXT GE­NE­RA­TI­ON (deutsch: DAS NÄCH­STE JAHR­HUN­DERT). Die In­for­ma­tio­nen stam­men von De­vin Fa­ra­ci, der sich auf »ver­trau­ens­wür­di­ge Quel­len« be­ruft. Das kann na­tür­lich je­der, des­we­gen soll­te man sich nicht zu früh freu­en.

Sinn wür­de das aber auch des­we­gen ma­chen, weil Showrun­ner Bryan Ful­ler mit Ni­cho­las Mey­er je­man­den an­ge­heu­ert hat, der sich mit die­ser Zeit des STAR TREK-Uni­ver­sum gut aus­kennt, weil er ak­tiv dar­an mit­ge­wirkt hat.

Wür­de ich so et­was se­hen wol­len? Auf je­den Fall! Al­lein die Vor­stel­lung, dass wir die gran­dio­sen ro­ten Uni­for­men und die coo­len Schiffs­de­signs aus der Zeit zu­rück be­kom­men könn­ten, er­freut den Fan doch schon. In­ner­halb des Zeit­raums sind jede Men­ge Jah­re, so­gar Jahr­zehn­te, Zeit, um coo­le Ge­schich­ten in ei­nem nur semi-be­kann­ten Kon­text zu er­zäh­len. Sie wer­den na­tür­lich ein we­nig auf­pas­sen müs­sen, da ih­nen die Hard­core-Fans si­cher kei­nen noch so klei­nen Feh­ler ver­zei­hen wer­den, was Zeit­li­nie und Kon­ti­nui­tät an­geht.

Der Schach­zug wäre auch des­we­gen ge­schickt, weil man so die al­ten Fans si­cher so­fort an Bord hät­te, und trotz­dem Ge­schich­ten für neue Ge­ne­ra­tio­nen po­ten­ti­el­ler Zu­schau­er spin­nen könn­te.

Aber noch ist al­les Spe­ku­la­ti­on und al­les kann ganz an­ders kom­men.

Pro­mo­gra­fik Co­py­right Pa­ra­mount Pic­tures

Neue STAR TREK-Serie: Bryan Fuller an Bord

Neue STAR TREK-Serie: Bryan Fuller an Bord

Bryan FullerGe­stern abend ging es nach der Ver­öf­fent­li­chung auf startrek.com zum er­sten mal im Web her­um: Für die Pro­duk­ti­on der im Früh­jahr 2017 star­ten­den neu­en STAR TREK-Se­rie hol­te man Bryan Ful­ler als Showrun­ner und Dreh­buch­au­tor an der Sei­te vom aus­füh­ren­den Pro­du­zen­ten Alex Kurt­zman an Bord.

Das hal­te ich für eine groß­ar­ti­ge Nach­richt und CBS hat ge­nau den rich­ti­gen Mann ge­holt. Ful­ler hat nicht nur an DEEP SPACE NINE und VOYA­GER mit­ge­wirkt, er war auch Pro­du­zent oder Dreh­buch­au­tor ver­ant­wort­lich (oder mit­ver­ant­wort­lich) für ent­we­der schön schrä­ge und/oder höchst er­folg­rei­che Se­ri­en, wie bei­spiels­wei­se DEAD LIKE ME, PUSHING DA­I­SIES, HE­ROES oder in letz­ter Zeit HAN­NI­BAL. Ak­tu­ell ist er der Showrun­ner von AME­RI­CAN GODS nach Neil Gai­man und er wird die Neu­auf­la­ge von Ste­ven Spiel­bergs AMA­ZING STO­RIES an den Start brin­gen.

Bryan Ful­ler hat­te im­mer wie­der deut­lich ge­macht, dass er gern eine neue STAR TREK-Se­rie ma­chen wür­de und dazu auch be­reits di­ver­se Ide­en ge­äu­ßert. Ein Pitch stamm­te von ihm, Chris Mc­Quar­rie und Ro­bert Mey­er Bur­nett, in dem ein Sze­na­rio im Jahr 3000 be­schrie­ben wur­de, in wel­chem sich die Fö­de­ra­ti­on in ei­ner Pha­se der De­ge­ne­ra­ti­on be­fin­det, ohne aber voll­stän­dig vom STAR TREK-Ge­dan­ken ab­zu­wei­chen. De­tails dazu fin­det man (un­ter an­de­rem) bei whatculture.com. Die Se­rie hät­te den Ti­tel STAR TREK FE­DE­RA­TI­ON tra­gen sol­len und in der Prime-Zeit­li­nie ge­han­delt. Von der Idee aus dem Pitch hal­te ich je­doch nichts, das klingt mir mit den de­ge­ne­rier­ten Men­schen und der nie­der­ge­hen­den Fö­de­ra­ti­on schon wie­der zu sehr nach den der­zeit all­ge­gen­wär­ti­gen Dys­to­pi­en und ich möch­te in STAR TREK eine po­si­ti­ve Zu­kunfts­vi­si­on se­hen. Dass das trotz – oder ge­ra­de we­gen – auch krie­ge­ri­scher und dra­ma­ti­scher Plots durch­aus mög­lich ist, zeig­te DEEP SPACE NINE.

Ich be­zweif­le al­ler­dings, dass FE­DE­RA­TI­ON der Plot für die neue Show sein dürf­te. Und nach der Zer­stö­rung des Pla­ne­ten Ro­mu­lus dürf­te auch in der Prime-Zeit­li­ne ei­ni­ges los sein, was sich für eine mo­der­ne TREK-Se­rie eig­net. Wenn sei schlau sind, ma­chen sie ir­gend­was 20 oder 30 Jah­re nach VOYA­GER, was die Mög­lich­keit für Gast­auf­trit­te von Schau­spie­lern aus den bis­he­ri­gen Se­ri­en er­mög­licht. Da­mit könn­te man neue Zu­schau­er ge­win­nen, aber auch die al­ten Fans ins Boot ho­len.

Für eher un­wahr­schein­lich hal­te ich hin­ge­gen, dass sie Ful­lers an­de­re Idee ver­fol­gen, zu se­hen, wie THE NEXT GE­NE­RA­TI­ON im Ab­rams-Uni­ver­sum aus­se­hen wür­de.

Wie auch im­mer: Mei­ne Span­nung in Sa­chen neu­er STAR TREK-Se­rie ist so­eben deut­lich ge­stie­gen. Und ich sehe Ful­lers Be­tei­li­gung höchst po­si­tiv.

Foto Bryan Ful­ler von Kri­stin Dos San­tos, aus der Wi­ki­pe­dia, CC BY-?SA

Spielberg und Fuller: AMAZING STORIES werden wiederbelebt

Spielberg und Fuller: AMAZING STORIES werden wiederbelebt

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AMA­ZING STO­RIES (in Deutsch­land: UN­GLAUB­LI­CHE GE­SCHICH­TEN) war der Ti­tel ei­ner Fern­seh­se­rie, die zwi­schen 1985 und 1987 pro­du­ziert wur­de. Hin­ter der Show, die ein­zel­ne, in­halt­lich nicht zu­sam­men­hän­gen­de Epi­so­den aus den Gen­res Fan­ta­sy, Hor­ror, Sci­ence Fic­tion und My­ste­ry be­inhal­te­te (ähn­lich wie TWI­LIGHT ZONE oder OU­TER LI­MITS), stand Ste­ven Spiel­berg.

Nun soll es of­fen­bar eine Neu­auf­la­ge da­von ge­ben. Der in­ter­es­san­te Punkt dar­an: Spiel­berg wird nicht selbst als Showrun­ner auf­tre­ten, son­dern hat da­für Bryan Ful­ler (HAN­NI­BAL) an­ge­heu­ert. Der ist für zahl­rei­che zum Teil skur­ri­le Se­ri­en ver­ant­wort­lich, bei­spiels­wei­se DEAD LIKE ME oder PUSHING DA­I­SIES, und hat auch an DEEP SPACE NINE und VOYA­GER mit­ge­ar­bei­tet. Mei­ner An­sicht nach eine per­fek­te Wahl für so eine Se­rie.

Trotz­dem ist of­fen­bar auch Spiel­berg selbst noch er­heb­lich in­vol­viert, Ful­ler sag­te bei­spiels­wei­se, dass der Re­gis­seur sich per­sön­lich je­des Dreh­buch und je­den Epi­so­den­pitch an­sieht und dann ent­schei­de, ob das ge­macht wird. Die Se­rie ist der­zeit für NBC in Pro­duk­ti­on. Wann wir die er­ste Fol­ge zu se­hen be­kom­men, ist noch nicht be­kannt.

Ich bin sehr ge­spannt. MUM­MY DAD­DY ist trotz ih­res Al­ters im­mer noche eine der be­sten Fern­seh­epi­so­den al­ler Zei­ten.

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Starz gibt grünes Licht für AMERICAN GODS Fernsehserie

Starz gibt grünes Licht für AMERICAN GODS Fernsehserie

Cover American GodsDer Sen­der Starz hat grü­nes Licht für die Pro­duk­ti­on ei­ner Fern­seh­se­rie nach Neil Gaimans AME­RI­CAN GODS  ge­ge­ben. Showrun­ner und Au­tor wird Bryan Ful­ler (VOYA­GER, DEAD LIKE ME, HAN­NI­BAL) sein. Neil Gai­man ist eben­falls da­bei, er ist eben­so wie Ful­ler, Craig Ce­giel­ski und Ste­fa­nie Berk aus­füh­ren­der Pro­du­zent. Wie es in der Pres­se­mit­tei­lung wei­ter heißt, ist der Pro­duk­ti­ons­start da­von ab­hän­gig, ob und wann man eine an­ge­mes­se­ne Be­set­zung für Shadow Moon fin­den wird. Das be­deu­tet auch, dass man sich noch nicht zu sehr freu­en soll­te, das Pro­jekt ist nach wie vor in ei­nem sehr frü­hen Sta­di­um.

Neil Gai­man sag­te:

I am thril­led, sca­red, de­light­ed, ner­vous and a ball of glo­rious an­ti­ci­pa­ti­on. The team that is go­ing to bring the world of Ame­ri­can Gods to the screen has been as­sem­bled like the ma­ster cri­mi­nals in a caper mo­vie: I’m re­lie­ved and con­fi­dent that my baby is in good hands. Now we fi­nal­ly move to the ex­ci­ting busi­ness that fans have been doing for the last do­zen ye­ars: ca­sting our Shadow, our Wed­nes­day, our Lau­ra …

Auch HBO woll­te vor ein paar Jah­ren zu­sam­men mit Tom Hanks eine Um­set­zung als sechs­tei­li­ge Mi­ni­se­rie ma­chen, aber dar­aus wur­de nie et­was.

Und wor­um geht es in AME­RI­CAN GODS? In der Wi­ki­pe­dia fin­det man fol­gen­des dazu:

Die zen­tra­le The­se des Bu­ches ist, dass Göt­ter und my­thi­sche Krea­tu­ren nur des­halb exi­stie­ren, weil Men­schen an sie glau­ben. Die Im­mi­gran­ten brach­ten also Zwer­ge, El­fen und un­zäh­li­ge an­de­re Gei­ster oder Göt­ter mit nach Ame­ri­ka. Mit der Zeit und mit dem schwin­den­den Glau­ben der Men­schen schwand auch die Macht die­ser my­thi­schen We­sen. An­de­re, jün­ge­re Göt­ter er­ho­ben sich aus dem Be­wusst­sein des Vol­kes: Die Me­di­en, neue Tech­no­lo­gi­en, Dro­gen und nicht zu­letzt der Ka­pi­tal­markt. Von der er­bit­ter­ten Kon­kur­renz zwi­schen neu­en und al­ten Göt­tern be­rich­tet die­ses Buch.

Man darf ge­spannt sein, wie sich das Pro­jekt wei­ter ent­wickelt und ob wir es tat­säch­lich ir­gend­wann auf dem Bild­schirm se­hen wer­den.

Co­ver AME­RI­CAN GODS Co­py­right Har­per Torch