Neues zur Phantastika in Oberhausen

Neues zur Phantastika in Oberhausen

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Ich hat­te bereits über die neue Ver­an­stal­tung »Phan­tas­ti­ka« berich­tet, die erst­mals am 2. und 3. Sep­tem­ber 2017 in Ober­hau­sen statt­fin­den soll.

Jetzt ist auch eine Web­site online, und was ich da lese, erfreut mich doch sehr. Denn anders als auf ande­ren ver­gleich­ba­ren Ver­an­stal­tun­gen im deutsch­spra­chi­gen Raum beschränkt man sich eben nicht auf Bücher, son­dern bie­tet auch ande­ren phan­tas­ti­schen Medi­en und ange­schlos­se­nen Gebie­ten eine Büh­ne. Bei­spiels­wei­se deut­sche und inter­na­tio­na­le Fil­me und Fern­seh­se­ri­en, das fin­det man anders­wo auch bereits, sel­te­ner schon sind die The­men Hör­bü­cher oder gar Musik. Beson­ders freut mich aber, dass hier auch zum einen Spie­le einen Platz fin­den, und das sowohl ana­log als auch digi­tal; zum ande­ren aber auch ein Blick auf moder­ne und ent­ste­hen­de Tech­no­lo­gi­en gewor­fen wer­den soll, die uns zum Teil viel­leicht noch wie SF erschei­nen, aber tat­säch­lich bereits Rea­li­tät sind. Einen sol­chen vor­wärts­ge­rich­te­ten Blick aufs Gen­re und ver­wand­te Gebie­te fin­de ich äußerst anspre­chend und er war mei­ner Ansicht nach auf ent­spre­chen­den Ver­an­stal­tun­gen auch drin­gend über­fäl­lig.

Da ich eine sol­che medi­en­über­grei­fen­de Mischung ja auch hier auf Phan­ta­News pfle­ge, bin ich über die Kon­zep­te hoch­er­freut.

Bekannt gege­ben wur­de jetzt auch, dass der Deut­sche Phan­tas­tik-Preis im Rah­men einer zwei­stün­di­gen Gala ver­lie­hen wer­den wird (ich wür­de mal ver­mu­ten am Sams­tag­abend). Und abschlie­ßend wies man heu­te dar­auf hin, dass Mul­ti­ta­lent Tom­my Krapp­weis wäh­rend der gesam­ten Phan­tas­ti­ka durch das Pro­gramm füh­ren wird.

Ich freue mich drauf!

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STAR TREK-Serie: 13 Episoden, Storybogen über die gesamte Staffel

STAR TREK-Serie: 13 Episoden, Storybogen über die gesamte Staffel

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So etwas war bereits ange­deu­tet wor­den, als es hieß, die neue STAR TREK-Serie habe ein Antho­lo­gie-For­mat: Showrun­ner Bryan Ful­ler sag­te in einem Inter­view gegen­über Col­li­der, dass die ers­te Staf­fel 13 Epi­so­den lang sein wer­de und einen durch­ge­hen­den Sto­ry­bo­gen haben wird. Wei­ter­hin erklär­te er, dass die ers­ten sechs Fol­gen bereits geschrie­ben sei­en, die Hand­lung der gesam­ten ers­ten Sea­son aber eben­falls bereits fest­ste­he. Er gab auch zu, dass CBS ihm ver­bo­ten habe, über Details zu spre­chen und dass man damit rech­nen darf, zum Comic Con mehr Details zu erfah­ren. Und schließ­lich sag­te er, dass es 50 Jah­re STAR TREK gäbe, und 762 Epi­so­den, und dass man die Geschich­ten heu­te anders erzäh­len müs­se, als man es in den ver­gan­ge­nen 50 Jah­ren getan habe. Da stim­me ich ihm durch­aus zu. In dem Zusam­men­hang sag­te er zwar nicht direkt, aber er deu­te­te zumin­dest an, dass es einen homo­se­xu­el­len Cha­rak­ter in der Serie geben kön­ne.

Ich bin immer gespann­ter, wie Ful­ler und sei­ne Mit­strei­ter das alles umset­zen.

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Joseph Kosinski: Neues zu TRON 3

Joseph Kosinski: Neues zu TRON 3

Am Oster­wo­chen­en­de fand der Won­der­Con statt, dort beant­wor­te­te Regis­seur Joseph Kosin­ski eini­ge Fra­gen zu sei­nem aktu­el­len Film OBLIVION. Das inter­es­siert uns hier aber nicht, er hat jedoch auch etwas zur Fort­set­zung von TRON: LEGACY erzählt.

TR3N, wie das Pro­jekt als Arbeits­ti­tel auch genannt wird, ist nicht ein­ge­stellt und auch nicht auf unbe­stimmt ver­scho­ben – es bleibt den­noch schwie­rig. In unge­fähr zwei Wochen soll der Regis­seur einen neu­en Dreh­buch­ent­wurf erhal­ten:

Wir arbei­ten an der Geschich­te seit 2009, alss inzwi­schen seit vier Jah­ren. Ich bin ziem­lich begeis­tert über die Idee, die wir dazu haben. Ich glau­be, dass sie das Ver­spre­chen ein­lö­sen wird, das die bei­den ers­ten Fil­me gege­ben haben. Das eröff­net dem Film neue Mög­lich­kei­ten und gibt dem Film eine weit­aus grö­ße­re Attrak­ti­vi­tät. Wäh­rend TRON: LEGACY em Ende die Fans zufrie­den­stell­te, erwei­tert die­se Idee die Mög­lich­kei­ten auf wirk­lich tol­le Wei­se. Aller­dings muss das Dreh­buch uns alle wirk­lich über­zeu­gen und die Sto­ry muss ein­fach unwi­der­steht­lich sein, um ums alle wie­der zusam­men zu bekom­men. Das Gan­ze wür­de unge­fähr drei­ein­halb Jah­re dau­ern. Um also wie­der da rein zu gehen und das Grid erneut zu besu­chen, brau­chen wir ein spek­ta­ku­lä­res Dreh­buch.

Das bedeu­tet: es ist in Arbeit, aber es ist noch nichts sicher. Und es wird dau­ern. Hof­fen wir das Bes­te.

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Bild: Joseph Kosin­ski 2010 auf dem Comic­Con, von Gage Skid­mo­re, aus der Wiki­pe­dia, CC BY-SA