Es war als Feature schon lange angekündigt, aber bisher nicht vorhanden: mit dem nächsten »großen« Patch am 28. Januar 2013 wird das sogenannte »Guesting« bei ArenaNetsMMOGUILD WARS 2 möglich sein. Das bedeutet: wenn man selbst auf dem einen Server spielt, Freunde aber auf einem anderen, kann man sie zeitweilig dort besuchen, ohne den eigenen Home-Shard aufzugeben. Im Rahmen dieser Stippvisite kann man so ziemlich alle Spielaktivitäten mit den dort ansässigen Spielen zusammen durchführen außer World versus World. Im Login-Bildschirm wird es eine neue »Gast«-Option geben, die es erlaubt, den Server zu wechseln. Guesting ist leider beschränkt auf die Weltregion, in der man spielt, es ist also nicht möglich, beispielsweise US-Freunde virtuell zu besuchen. Die Anzahl von Server, auf denen man Gast sein kann ist beschränkt, zudem ist man für 24 Stunden an den gastgebenden Shard gebunden.
Zusammen mit dem »Guesting« werden die dauerhaften Servertransfers eingeschränkt. Ab dem nächsten großen Patch wird man für Serverwechel mit Edelsteinen bezahlen müssen. Wieviel, darüber schweigt ArenaNet sich noch aus. Auch hier gibt es Einschränkungen: ein Transfer ist nur alle sieben Tage möglich (damit will man vermeiden, dass größere Spielermengen auf andere Server wechseln, um das World vs. World zu manipulieren), auf Server die als »voll« gekennzeichnet sind, kann man nicht wechseln. Die Kosten für den Servertransfer sind nicht einheitlich, es wird teurer sein, auf Shards mit hoher Population zu migrieren.
Der Projektinitiator Justin Barwick möchte es besser machen, als die Entwickler anderer alternativer Spiele-Handhelds wie Dingoo, Caanoo oder Gemei (die er selbst vertrieben hat), da seiner Ansicht nach dort die Community-Wünsche nicht genügend Beachtung finden. Deswegen hob er das GCW Zero aus der Taufe, ein Linux-basiertes Gerät speziell für Retro-Gaming, Emulatoren und Homebrew.
Als Prozessor dient eine 1‑GHz-MIPS-CPU vom Typ Ingenic JZ4770, für die Grafik ist eine OpenGL-ES‑2.0‑kompatible Grafikeinheit zuständig. Das Display hat eine Größe von 3,5 Zoll und nur 320 x 240 Pixel im Format 4:3. Das mutet wenig an, ist aber für den angestrebten Zweck, klassische Konsolenspiele wiederzugeben, ausreichend. Die Rechenpower soll auch für betagte Computerspiele reichen, hierfür wird man allerdings um Peripherie wie eine Tastatur nicht herum kommen.
Weitere technische Eckdaten sind: Betriebssystem Linux 3.x, genauer gesagt OpenDingux, 512 MByte DDR2-SDRAM, 16 GByte interner Flash-Speicher (auf einer austauschbaren MicroSD-Karte), bis zu 64 GByte externer Flash-Speicher (ebenfalls auf SDHC/SDHX), einen Mini USB-Anschluss, Mini-HDMI‑1.3‑Ausgang, ein Anschluss für ein analoges Videosignal‑, Kopfhörerausgang und Mikrofon. Ebenfalls verbaut sind Stereolautsprecher, das GCW Zero verfügt zudem über WLAN (IEEE 802.11 b/g/n im 2,4 GHz-Bereich), über eine Vibrationsfunktion und einen Beschleunigungssensor. Das GCW Zero ist 143 * 70 * 18 mm groß, wiegt 225 Gramm, der Akku hat eine Kapazität von 2800 mAh, das soll für sieben bis zehn Stunden Daddeln reichen.
Gesteuert wird über vier Buttons, ein digitales Steuerkreuz, einen Analogstick, Start- und Select-Knöpfe, sowie zwei Schultertasten.
Kosten soll das Gerät 115 Dollar zuzüglich 15 Dollar Versand nach Europa. Die ersten Geräte könnten bereits im März 2013 zur Verfügung stehen, im Moment werkelt man noch an der Software. Alle weiteren details zu diesem für mich als Retro-Fan sehr interessanten Projekt finden sich auf der Kickstarter-Seite des Projekts sowie auf der Webseite des Anbieters.
Der SF-Kurzfilm R´HA stammt von Kaleb Lechowski, der hat das Drehbuch geschrieben, Regie geführt und auch die Animationen übernommen, den Sound hat Hartmut Zeller übernommen und gesprochen hat Dave Masterson. Für die Computeranimationen der Produktion wurden Maya, Nuke und Blender verwendet. Besonders bemerkenswert: Kaleb ist Autodidakt.
Grandios!
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… ist ein Videoclip, der von ILM anlässlich der Oscar-Nominierung zur Verfügung gestellt wurde. Bemerkenswert: die stop-motion-Animationen zu Beginn und am Ende der Demo-Reel wurden von Erik Dillinger auf die gute, alte Art und Weise hergestellt. Also ohne Computer.
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CD Project Red kennt man hauptsächlich von THE WITCHER, jetzt zeigen sie einen Trailer zu ihrem angekündigten Spiel CYBERPUNK 2077. Und der sieht ziemlich grandios aus, das kann man gar nicht anders sagen (die Musik geht aber leider gar nicht).
Erzählt wird über eine düstere Zukunft, in der Mega-Corporations die Welt beherrschen, cybernetische Aufrüstungen normal geworden sind und sich Netrunner im virtuellen Netz tummeln.
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Auf der CES in Las Vegas hat Lego die nächste Generation seiner Roboter-Bausätze mit der Bezeichnung »Mindstorm« vorgestellt. Sie trägt den Namen »Mindstorm EV3«.
Der P‑Brick (siehe links) ist der Kern aller damit zu erstellenden Roboter und basiert auf einem ARM9-Prozessor; der hat 16 MB Flash-Speicher und 64 MB RAM zur Verfügung und kann über die grafische Benutzeroberfläche LabView von National Instruments via PC programmiert werden. Seine Firmware ist Linux-basiert, er verfügt unter anderem über eine USB-Schnittstelle und einen Slot für SD-Karten. Man soll den P‑Brick auch über iOS- oder Android-Geräte steuern können. Dank der Kompatibilität mit dem Vorgänger sind dessen Bauteile weiterverwendbar.
Die Bauanleitungen für die 17 Roboter des Basispakets liegen erstmals auch in 3D-Fassungen vor, die man auf Tablets nutzen kann. Dabei hat man die Möglichkeit, sich die Baustufen aus allen Richtungen anzusehen.
Lego Mindstorms EV3 wird ab dem zweiten Halbjahr 2013 für ca. 350 Euro erhältlich sein. Neben der »normalen« Version wird es auch besondere Fassungen für Schulen geben.
Irrational Games zeigt uns neue Ansichten der fliegen Stadt Columbia aus ihrem neuen Spiel BIOSHOCK: INFINITE. Wie schon bei BIOSHOCK handelt es sich um einen Shooter in Ego-Perspektive und es ist anzunehmen, dass es nicht zimperlich aber auch erneut sehr stimmungsvoll zur Sache gehen dürfte. BIOSHOCK: INFINITE soll am 26. Februar 2013 erscheinen.
Promofotos BIOSHOCK: INFINITE Copyright Irrational Games
Sony Computer Entertainment hat bereits Ende des dritten Quartals 2012 beim United States Patent and Trademark Office ein Patent für ein Verfahren eingereicht, das Spiele an eine bestimmte Konsole binden können soll. Hierbei sollen Schlüssel auf einem Datenträger nachträglich geändert und in Korrelation zu einem Key auf einer Spielkonsole gestellt werden können. Damit wäre das Spiel an diese eine Konsole gebunden und kann nicht weiter verkauft werden. Mit dem Verfahren wäre es eventuell auch möglich, nachträglich den Funktionsumfang eines Spiels einschränken zu können, um beispielsweise aus einer Voll- eine Demoversion machen zu können, die erst nach einer Bezahlung wieder zu einem vollwertigen Spiel wird. Der Patentantrag wurde jetzt veröffentlicht.
Der Verkauf von gebrauchten Spielen ist der Branche seit Jahren ein Dorn im Auge, weil sie daran nichts verdient. Bei Downloadware ist es bereits gang und gebe, dass die Lizenz an ein Benutzerkonto gebunden wird. Dieses Sony-Patent dürfte sich auf die nächste Playstation beziehen. Wenn man das weiter denkt, ist es noch nicht einmal mehr möglich, ein Spiel mit zu einem Kumpel zu nehmen, um es auf dessen Konsole zu spielen. Ob Sony tatsächlich der Ansicht ist, die Kunden dadurch nicht gegen sich aufzubringen?
Hierzulande wurde erst Mitte des Jahres vom Europäischen Gerichtshof eindeutig entschieden, dass man gebrauchte Software selbstverständlich weiter verkaufen darf, auch wenn Anbieter wie Steam das noch ignorieren. Muss also wahrscheinlich mal wieder der Verbraucherzentrale Bundesverband ran, um fleißig abzumahnen. Bei Anbietern ohne Firmensitz in Deutschland natürlich wenig erfolgversprechend …
Sollte Sony ein solches Verfahren tatsächlich einführen, bleibt dem Kunden wahrscheinlich vorerst nur eins: Boykott.
[cc]
Bild: Sony SixAxis-Controller, von Zoidy at de.wikipedia, Public Domain, bearbeitet von mir
Wir haben immer wieder mal über das neue Spiel im ALIEN-Universum mit dem Titel ALIENS: COLONIAL MARINES gehört, das im Februar 2013 erscheinen soll. Es stammt vom Entwickler Gearbox und wird von Sega vertrieben. Fassungen sollen für die PS3, für die XBox und Windows-PCs zur Verfügung gestellt werden. Man kann nicht nur als Marine spielen, sondern auch die Gegenseite übernehmen, also die Aliens.
Das Spiel führt uns auf die Oberfläche von LV-426; Szenerien, Optik und auch Waffen orientieren sich selbstverständlich an den Filmen. Der unten stehende Trailer führt in den Story-Hintergrund ein.
Es dürfte spannend werden, festzustellen, ob das Spiel in der Lage sein wird, die Stimmung der Filme umsetzen zu können. Ich kann mich noch an ALIEN TRILOGY auf der Playstation 1 erinnern, das ungeheuer dicht war und bei dem einem schon mal vor Schreck der Controller aus der Hand fallen konnte. Für mich wird sich dieses Spiel daran messen müssen.
Kurz vor den Feiertagen mit den Nordmanntannen haut die Humble Bundle Inc. noch einmal ein Paket aus Independent-Spielen raus, damit man sich nicht langweilen muss, wenn die Entertainment-Geschenke unter dem Baum suboptimal ausfallen.
Diesmal sind enthalten: SNAPSHOT, THE BINDING OF ISAAC (plus Download-Content WRATH OF THE LAMB), CLOSURE und SHANK 2. Wer mehr als den Durchschnitt von derzeit ca. 6,40 USD bezahlt, erhält noch das geniale DUNGEON MASTER-Remake LEGEND OF GRIMROCK und DUNGEON DEFENDERS dazu. Zudem ist eine Filmdoku namens INDIE GAME: THE MOVIE mit im Paket. Und nicht vergessen wollen wir, dass auch diesmal wieder Soundtracks zu einigen der Spiele mit im Bundle stecken.
Wie immer gilt: alle Games sind DRM-frei und man kann bezahlen, was man möchte. Das Geld geht neben dem Anteil für die Humble Bundle Inc. und dem der Spieleentwickler an die Childs Play Charity – in welchen Anteilen kann der Käufer selbst bestimmen. Die Games liegen in Versionen für PC, Mac und Linux vor.
Um nochmal auf die Nordmanntanne zurück zu kommen: man kann das HUMBLE BUNDLE auch verschenken …
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