(Vierte Unterbrechung der Sommerpause, Anm. d. Red.)
Ich wollte den Rechner bereits verlassen, da habe ich etwas gefunden, das ich euch zeigen MUSS: einen Trailer zum Fanfilm STAR WARS DOWNUNDER. Der Oberhammer, auch wenn man kaum ein Wort versteht (da muss man sich reinhören). Und die haben LASERBUMERANGS! Wie geil ist das denn?
Star Wars Downunder, is a 30 minute Star Wars fan film which finally answers the age old question, that has confounded many a film buff before: What would happen if you crossed Star Wars with an Australian beer commercial. Answer? Star Wars Downunder: an epic tale of the good the bad and the thirsty.
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(Erste Unterbrechung der Sommerpause , Anm. d. Red.)
Hamburg: Stöckelschuhe werden über den Bühnenboden geklappert, danach klirren Gläser aneinander, Schüsse fallen. Ein Schauspieler röchelt sterbend ins Mikrofon. Dann plötzlich eine Stimme: »Wir beobachten Sie! Wir sind die letzte Instanz«, mit diesen unheilsschwangeren Worten endete das Livehörspiel auf dem Aethercircus 2013. Die acht Künstler verlassen die Bühne. Eine Stunde Schauspiel, Sounds, Musik und einen nervenaufreibenden Krimi präsentierten Sie den Zuschauern. Aber das Projekt ist noch lange nicht zu Ende. Die Hauptaufführung findet am Samstag, 10. August, um 20 Uhr (Einlass ab 18 Uhr) im Theater an der Marschnerstraße, Marschnerstraße 46 statt. Die Steampunk-Band Drachenflug wird erneut die Musik gestalten und das Team hat sich bereits neue Extras ausgedacht.
Die Geschichte des Live-Hörspiels beginnt am frühen Morgen im Jahre 1888 auf dem Fuhlsbüttler Flugplatz. Eine Kutsche prescht heran und als sich die Nebel lichten taucht ein imposantes Luftschiff auf. Vier geladene Gäste, die unterschiedlicher nicht sein können, haben die Ehre, das neueste Wunderwerk der Technik zu betreten, um die Jungfernfahrt von Hamburg nach München zu erleben. Was sie nicht wissen ist, dass sie alle mehr als die Tickets eint. Noch ahnen sie nicht was für ein Grauen sie über den Wolken erwarten wird. Es geht um Schuld, Sünden, Buße und Erlösung. Doch die Reise endet für alle anders als gedacht. Ein rasanter Krimi als Live-Hörspiel in der Zeit von Jules Verne und Königin Victoria inszeniert.
Aber was ist eigentlich ein Live-Hörspiel? Auf der Bühne leihen bekannte Sprecher den Figuren ihre Stimme und spielen die Steampunk- Geschichte aus der Feder von Marco Ansing und Kristina Lohfeldt. Eine inszenierte Lesung, die das Kopfkino anregt. Die Geräuschemacherinnen Natalia Obscura und Evie Ex Machina lassen Türen quietschen, Propeller rattern, Pistolen knallen und Schritte vorbeihasten. Dazu komponierte Michael, Freiherr von Dunkelfels, die atmosphärische Musik.
Die Figuren des Stückes werden von namhaften Schauspielern gesprochen. So wird der neugierige Journalist Hermann Kühn von Martin Sabel dargestellt, der bereits in vielen Hörspielen (Arwinger, Geisterschocker, Dorian Hunter, der Fluch, Caine, Drizzt, Dragonbound, etc.) zu hören ist. Detlef Tams leiht dem preußischen Soldaten Friedrich Adalbert vom Lehn seine Stimme. Er sprach bereits in Dorian Hunter, Die drei ??? – Kids, Larry Brent, Hamburg-Krimis und vieles andere. Wiba Stein stellt die undurchsichtige Chantal LaGrande dar. Zu sehen war sie in Produktionen wie z.B. »Soul Kitchen«, »Notruf Hafenkante« und “Liebe deinen Feind“. Die Autoren des Stücks spielen auch mit: als der geheimnisvolle Katharsist (Marco Ansing) und die feministische Elsa Stahl (Kristina Lohfeldt). Das Cover stammt von Wey-Han Tan.
Das Besondere an dem Projekt: Die Inszenierung und eine CD-Pressung wird finanziert durch ein Crowdfunding bei Startnext.
Wenn Die letzte Instanz am 10. August erneut auf der Bühne steht, wird das Genre Steampunk wieder für Augen und Ohren erlebbar gemacht. Musikalische Extras, witzige Showeinlagen und verrückte Bühnenrequisiten machen das Stück zu einem Muss für jeden Steampunk- und Hörspielfan.
HEROES OF COSPLAY ist eine neue Dokumentationsserie, die im nächsten Monat auf dem Sender SyFy starten wird, allerdings erst einmal nur auf der US-Version. Ob oder wann diese Serie auch bei uns zu sehen sein wird, steht in den Sternen.
Die Dokumentation folgt einigen bekannten Namen aus der Cosplay-Szene und möchte erläutern wer sie sind, was sie da eigentlich genau machen – und warum. Sechs Episoden sind geplant, die US-Première ist am 13. August. Zur neuen Show existiert auch eine Facebook-Seite.
Wer im Detail vorgestellt wird (leider nur US-Amerikaner), findet sich in der offiziellen Presseerklärung:
Okay, dann ist heute halt Trailer-Tag. Der hier ist der Vorgucker zu IN SATURN´S RINGS vom südafrikanischen Filmemacher Stephen van Vuuren. Es handelt sich dabei um eine IMAX-Produktion, die sich ausschließlich aus Bildern der Raumsonden Cassini-Huygens zusammensetzt. Angeblich wurden keinerlei Spezialeffekte verwendet, ich denke allerdings, dass ich zumindest ein paar Parallax-Effekte sehe und auch die sich im 3D-Raum bewegenden Sterne (die Tiefe erzeugen) nicht ganz echt sein dürften. Nichtsdestotrotz ist das ein äußerst beeindruckender Trailer und der Film für Weltraumfans eindeutig Pflichtprogramm.
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Monatsanfang bedeutet: ein neuer FANDOM OBSERVER ist erschienen. Es handelt sich diesmal um die Aufgabe Numero 289 und als Chefredakteur zeichnet diesmal GüntherFreunek. Die Themen der aktuellen Ausgabe:
- Der Herr der Stop-Motion-Technik: Ein FO-Spezial zum Tode von Ray Harryhausen - Aus der FO-Giftküche: Der Plüsch-Gucky - Interview: Ein Gespräch mit Rick Yune
Selbstverständlich gibt es noch weitere Inhalte rund um das weite Gebiet der Phantastik:
Fanzinekurier, Kinorezensionen, Börsentipps (bidde?) und Empfehlungen zu Neuerscheinungen.
Den FANDOM OBSERVER kann man wie immer auf der Webseite des Magazins kostenlos im PDF-Format herunter laden.
Am Wochenende wurden im Rahmen eines Banketts in Seattle die Locus-Awards vergeben. Der Preis wird seit 1971 alljährlich vom US-Fachmagazin LOCUS für Veröffentlichungen im Bereich Science Fiction und Fantasy verliehen. In die Wertung gehen Werke ein, die jeweils im Vorjahr erschienen sind.
Der Preis für den besten SF-Roman ging an John Scalzi für seine SF-Parodie REDSHIRTS (der bezieht sich auf die fast schon legendären Rothemden der Sicherheitsleute bei STAR TREK, die durch eine geringe Lebenserwartung auffielen). Als bester Fantasyroman konnte Charles Stross´ THE APOCALYPSE CODEX einen Locus Award einheimsen. Die Auszeichnung für den besten Erstling erhielt Saladin Ahmed für den bei DAW und Gollancz erschienenen Roman THRONE OF THE CRESCENT MOON.
Nachfolgend die komplette Gewinnerliste, gelistet sind die jeweils fünf Bestplatzierten, der Gewinner wird in fett hervorgehoben. Wer nach neuem SF- und Fantasy-Lesestoff sucht, könnte die Liste als Einkaufszettel verwenden … ;o)
AVENGERS heimste die Preise für den besten Science Fiction-Film ein, für den besten Nebendarsteller (Clark Gregg als Agent Coulson), für die beste Regie (Joss Whedon) und für die besten Special Effects (Janek Sirrs, Jeff White, Guy Williams, Dan Sudick). Im Bereich TV sammelte BREAKING BAD die Preise für die beste TV-Präsentation, den besten Schauspieler (Bryan Cranston, allerdings im Unentschieden mit Kevin Bacon für THE FOLLOWING) und den besten Nebendarsteller im Fernsehen (Jonathan Banks) ein.
SKYFALL wurde als bester Action/Abenteuerfilm geehrt und THE CABIN IN THE WOODS erhielt eine Auszeichnung als bester Horror/Thriller-Streifen.
Berücksichtigt wurden Produktionen zwischen dem 1. Februar 2012 und dem 11. Februar 2013. Und bevor einer fragt, was BREAKING BAD und SKYFALL mit dem Genre zu tun haben: in den USA sieht man das glücklicherweise deutlich entspannter als im schubladengeilen Deutschland.
Das DFKI ist das Deutsche Forschungszentrum für künstliche Intelligenz in Bremen. Die haben im Rahmen des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie geförderten Projekts iStruct einen Roboter konstruiert und gebaut, der an einen Affen erinnert. Er kann auf allen Vieren laufen, sich, wenn es notwendig wird, aber auch auf die Hinterbeine erheben.
Das DFKI sagt zu iStruct:
Das Ziel des Vorhabens iStruct ist die Entwicklung eines tragenden Basissystems sowie biologisch inspirierter Bewegungsstrukturkomponenten, die die Lokomotions- und Mobilitätseigenschaften der Systeme, auf denen sie eingesetzt werden, nachhaltig verbessern. Um dieses Ziel zu erreichen, wird eine verbesserte Wahrnehmung der Umwelt und des eigenen Zustands benötigt. Die zu entwickelnden intelligenten Strukturen beinhalten eine Vielfalt von Funktionen, die nicht nur die bereits bestehenden Lokomotionsmuster von Robotern erweitern können, sondern auch weitere relevante Anwendungen zulassen, wie z.B. die zeitgleiche Verwendung als Träger- und Sensoriksystem. Auf diese Weise werden verschiedene Funktionalitäten in einem Bauteil vereint.
Zwei Video zeigen mehr:
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Wird auch Zeit, Skynet hat schon arge Verspätung … :o)
Nach Informationen von Ain’t It Cool News befindet sich Warner Bros. in Verhandlungen mit Dwayne »The Rock« Johnson, der eventuell eine Rolle im fünften Film um Endoskelett-Hunter-Killer spielen soll. Noch ist allerdings nicht endgültig entschieden, ob er tatsächlich ein Teil des TERMINATOR-Franchise werden wird, das zuletzt Arnold Schwarzenegger zurück gewonnen hatte (man muss sich allerdings fragen, ob er nur als Motioncapture-Vorlage agieren wird. Aber vielleicht baut Skynet ja auch geriatrische Terminatoren, wer weiß … ;).
Weiterhin wird berichtet, dass TERMINATOR 5 lange vor der Geburt von Sarah Connor spielen soll. Das Szenario beinhaltet wieder einen Terminator, der in die Vergangenheit geschickt wird, um in der Zukunft die erfolgreiche Revolution gegen Skynet zu verhindern. Diesmal jedoch geht es in eine Zeit weit vor Sarah Connors Geburt, nämlich in die 1940er und 50er Jahre. Auf einen solchen Plot wurde bereits in der leider wenig erfolgreichen TV-Serie THE SARAH CONNOR CHRONICLES hingewiesen.
Würde ich so etwas sehen wollen? Warum nicht. Einen Film um einen Terminator im Zeitrahmen der 1950er könnte ich mir durchaus attraktiv vorstellen. Ich befürchte allerdings, sie werden ihn leider nicht im Film Noir-Stil drehen, das wäre ein echter Knüller … ;)
Am vergangenen Mittwoch besuchte ich die Technische Universität Dortmund, denn dort hielt Marcus Rauchfuß von Daily Steampunk – und einer der Verfasser des bei O´Reilly erschienenen Sekundärwerks STEAMPUNK – KURZ & GEEK – einen Vortrag vor Studenten und Interessierten. Ich hatte die Kamera dabei, habe diesen Vortrag mitgeschnitten und ein wenig nachbearbeitet. Das Ergebnis ist unten zu sehen.
Wer noch nicht so recht Ahnung hat, was, zur Hölle, Steampunk eigentlich ist, der sollte einen Blick werfen, denn er wird definitiv illuminiert. Marcus beleuchtet die diversen Aspekte des Genres sehr gut, insbesondere, wenn man bedenkt, dass er nur eine gute dreiviertel Stunde Zeit dafür hatte. Da der Vortrag am Institut für Anglistik und Amerikanistik stattfand, ist er allerdings folgerichtig in Englisch.
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