Buch

Voodoo Press legt das eBook oben drauf, und: DEAD SOULS von Michael Laimo

Cover DEAD SOULS

Neu­ig­kei­ten bei Voo­doo Press. Ab sofort erhält man beim Kauf eines Print-Titels direkt beim Ver­lag das eBook kos­ten­los mit dazu. Die bei­den ein­zi­gen Vor­aus­set­zun­gen sind, dass man eben direkt bei Voo­doo Press kauft und dass man mit Pay­Pal bezahlt. Das ist eine sehr erfreu­li­che und äußerst kun­den­freund­li­che Hand­ha­bung.

Wei­ter­hin mel­det der Ver­lag, dass dem­nächst DEAD SOULS von Micha­el Lai­mo erscheint. Der okkul­te Hor­ror-Roman wur­de von der NBC fürs Fern­se­hen ver­filmt und erzählt die Geschich­te von John­ny Petrie, der ein Anwe­sen von einem Mann erbt, von dem er noch nie zuvor gehört hat. Damit kann er der fami­liä­ren Höl­le sei­nes Eltern­hau­ses bestehend aus der reli­giö­sen Mut­ter und sei­nem trunk­süch­ti­gen Vater end­lich ent­kom­men. Doch das Haus gehör­te Ben­ja­min Con­roy, der davon beses­sen war, sich und den Sei­nen ewi­ges Leben zu schen­ken – selbst wenn er sie dafür töten muss. Doch die per­ver­se Zere­mo­nie ging ent­setz­lich schief …

DEAD SOULS kann ab sofort bei Voo­doo Press vor­be­stellt wer­den. Hier noch der Trai­ler zum Fern­seh­film.

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Cover DEAD SOULS Copy­right Voo­doo Press

NAUTILUS 119: Terra Incognita

Cover NAUTILUS 119

Um die Erfor­schung wei­ßer Fle­cken auf den Land­kar­ten von Fan­ta­sy-Wel­ten geht es in der Febru­ar-Aus­ga­be des monat­li­chen F&SF-Magazin NAUTILUS – Aben­teu­er & Phan­tas­tik. Dazu spre­chen im Heft drei­zehn inter­na­tio­na­le Fan­ta­sy-Autoren über die Kar­tie­rung ihrer Wel­ten.

Vie­le Leser von Fan­ta­sy-Roma­nen fin­den Kar­ten zu ima­gi­nä­ren Wel­ten toll und wich­tig, denn sie kön­nen damit den Wegen der Hel­den fol­gen oder emp­fin­den sie ein­fach nur als hüb­sche Illus­tra­ti­on. Ande­re wie­der­um mögen kei­ne Kar­ten­wer­ke, denn sie schrän­ken ihre Vor­stel­lungs­kraft ein. Wie die Autoren mit die­sem The­ma umge­hen und ob ihre Hel­den in den Fan­ta­sy-Wel­ten selbst Kar­ten zur Ori­en­tie­rungs­hil­fe benut­zen, frag­te die NAUTILUS in der Aus­ga­be 119, 02/​2014, die Autoren Tad Wil­liams, Ter­ry Brooks, Patrick Roth­fuss, Roy­ce Buck­ing­ham, Juliet Maril­lier, Kate For­syth, Bern­hard Hen­nen, Tho­mas Thie­mey­er, Bernd Per­pi­les, Tho­mas Finn, Ste­phan R. Bel­lem, Karl-Heinz Witz­ko und Bernd Rüm­mel­ein. Dazu gibt es Sach­tex­te zur Ver­mes­sung der Welt in Geschich­te und Gegen­wart, zu Kar­ten und Kar­to­gra­phen als The­ma in Roma­nen und Fil­men sowie zur Bedeu­tung von Land­kar­ten für Fan­ta­sy-Wel­ten. Eben­falls befragt wird der renom­mier­te Kar­ten­zeich­ner Jür­gen Speh, der u.a. die Welt­kar­ten zu GAME OF THRONES oder DIE SÄULEN DER ERDE gezeich­net hat.

Im Film­teil die­ser Aus­ga­be wird das gesam­te Film­jahr 2014 kar­tiert: In der Kino-Jah­res­vor­schau wer­den alle kom­men­den Phan­tas­tik-Fil­me des Jah­res 2014 vor­ge­stellt und ein Aus­blick auf die High­lights des Jah­res 2015 gege­ben. Mit ins­ge­samt 65 im Heft gelis­te­ten Film­starts aus dem Phan­tas­tik-Gen­re ver­spricht das Film­jahr 2014 beson­ders span­nend und viel­fäl­tig zu wer­den. Dazu kommt eine Vor­schau auf die sehens­wer­tes­ten neu­en TV-Seri­en des Jah­res in den Gen­res Fan­ta­sy, Mys­tery, Histo­ry und Hor­ror sowie ein Aus­blick auf die aktu­el­len Film­starts im Febru­ar: Über magi­schen Rea­lis­mus trotz immenser Bud­get-Kür­zun­gen des Stu­di­os in sei­ner Ver­fil­mung des Romans WINTER´S TALE spricht Regis­seur Aki­va Golds­man. Zum Remake von ROBOCOP erzählt Regis­seur José Pad­hi­la über unmensch­li­che Jus­tiz, wenn Robo­ter Krieg füh­ren, und sei­ne Vor­stel­lung vom Cyber-Pol­zis­ten. Der Dar­stel­ler John Gods­man berich­tet von den Dreh­ar­bei­ten zu »The Monu­ments Men«. Von sei­ner Rol­le als däni­scher Kom­mis­sar im Mys­tery-Thril­ler ERBARMEN erzählt Haupt­dar­stel­ler Niko­laj Lie Kaas, und beglei­tend dazu gibt es eine umfas­sen­de Werk­schau zu Schwe­den­kri­mis und Thril­lern aus Skan­di­na­vi­en in Roman, Film und TV-Serie.

Aus­klin­gend zur Bericht­erstat­tung zu DER HOBBIT: SMAUGS EINÖDE in den letz­ten Aus­ga­ben gibt es in die­sem Heft ein Inter­view mit dem Dia­log­re­gis­seur und Hör­buch­spre­cher Andre­as Fröh­lich, der seit den DER HERR DER RIN­GE-Fil­men die deut­sche Stim­me von Gollum ist und ihn auch in der neu­en DER HOB­BIT-Tri­lo­gie von Peter Jack­son sychro­ni­siert. In der ers­ten Film­tri­lo­gie lei­te­te er auch die gesam­te deut­sche Dia­log­re­gie. Der Fan­ta­sy-Autor Bern­hard Hen­nen gibt in der Magi­schen Schreib­werk­statt Ein­blick in die Kunst des Schwert­kampfs und die Welt sei­ner Dra­chen­el­fen. In der Vor­schau auf kom­men­de Roma­ne erzäh­len Autoren über ihre Schreib­tech­ni­ken bei der Erschaf­fung von Wel­ten und Cha­rak­te­ren. Und nicht zuletzt gibt es die Über­sicht zu kom­men­den Hör­bü­chern und Hör­spie­len sowie zahl­rei­che aktu­el­le Rezen­sio­nen zu Roma­nen, Hör­bü­chern, Video­ga­mes und Fil­men auf DVD und Blu-ray.

Das Heft gibt es als Print-Maga­zin im Han­del sowie als ePa­per für PC und App für iPho­ne und Android, sowie im Abo bei Ama­zon. Zudem läßt sich die Aus­ga­be kom­plett kos­ten­los auf der Maga­zin-Home­page www​.fan​ta​sy​m​a​ga​zin​.de online durch­blät­tern. Auch die kom­men­de März-Aus­ga­be NAUTILUS 120 kann dort schon jetzt gra­tis ein­ge­se­hen wer­den. Dar­in geht es dann um Hero­en in his­to­ri­schen Aben­teu­ern, Tee­nie-Blut­sauger auf der High­school, Film-Musi­cals, Bio­pics, den Film­pio­nier Walt Dis­ney, Cthul­hu im Inde­pen­dent-Kino, Tar­zan als den unsterb­li­chen Herrn des Dschun­gels und die Renais­sance von klas­si­schen Point & Click-Video­ga­mes.

Cover NAUTILUS 119 Copy­right Aben­teu­er Medi­en Ver­lag

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Börsenverein vergrätzt: doofes Urheberrecht ist doof

eBook-Paragraph

Jaja, der Bör­sen­ver­ein des deut­schen Buch­han­dels, so ist er. Immer ganz weit vor­ne dabei, wenn es gegen angeb­li­che Urhe­ber­rechts­ver­let­zun­gen Drit­ter geht (und meint dabei tat­säch­lich nicht die Rech­te der Urhe­ber, son­dern der Ver­wer­ter). Da wird gegen Raub­mord­ter­ror­ko­pie­rer gewet­tert, dass einem die Ohren schla­ckern. Nur selbst sieht man das mit dem Urhe­ber­rechts offen­sicht­lich nicht so eng.

Der Online­händ­ler buch​.de hat­te Rezen­sio­nen aus der FAZ ganz oder teil­wei­se abge­druckt, die Zei­tung war dage­gen gericht­lich vor­ge­gan­gen. Nun hät­te man anneh­men kön­nen, dass der Fall ein­deu­tig ist: das Urhe­ber­recht liegt beim Autoren, das Ver­wer­tungs­recht (ver­mut­lich via total buy­out des Urhe­bers, wie in der Zei­tungs­bran­che üblich) liegt bei der FAZ. Doch beim Bran­chen­ver­band sah man das anders. Ein Gerichts­ur­teil trieb dem Bör­sen­ver­ein (mir gegen­über haben Autoren neu­lich geäu­ßert, dass man ihn spa­ßes­hal­ber inzwi­schen auch den »Bösen­ver­ein« nennt) sei­ne Flau­sen aus. Das Urteil ist ein­deu­tig – und auf der Web­sei­te des Bör­sen­blat­tes zeigt man sich ob des nicht uner­war­te­ten Ergeb­nis­ses (Urhe­ber­rechts­ver­stoß, Ord­nungs­gel­des in Höhe von 250000 Euro, alter­na­tiv Haft) mau­lig. Denn:

Bedau­er­lich ist, dass das sym­bio­ti­sche Mit­ein­an­der von Buch- und Pres­se­ver­la­gen bei der Ver­wen­dung von Rezen­sio­nen nach die­sem Urteil fak­tisch auf­ge­kün­digt ist.

Ach so. Was sie anders­wo als (Sar­kas­mus on) uner­träg­li­ches, gera­de­zu todes­wür­di­ges Ver­bre­chen ver­dam­men (Sar­kas­mus off) – näm­lich das nicht­li­zen­sier­te Kopie­ren von Inhal­ten – ist wenn es ihre Mit­glie­der tun auf ein­mal ein »sym­bio­ti­sches Mit­ein­an­der«. Ich kom­me aus dem Lachen heu­te gar nicht mehr raus …

Beson­ders inter­es­sant fin­de ich die Argu­men­ta­ti­on der Bör­sen­ver­eins-Rechts­ver­dre­her-Juris­ten:

[…] Im Übri­gen ent­spre­che die Ver­wen­dung von Rezen­si­ons­aus­zü­gen und Rezen­sio­nen – unab­hän­gig von ihrer prin­zi­pi­el­len urhe­ber­recht­li­chen Schutz­wür­dig­keit – einer »lang­jäh­ri­gen, bis­her von allen Betei­lig­ten akzep­tier­ten oder zumin­dest gedul­de­ten und infol­ge­des­sen zum Gewohn­heits­recht erstark­ten Bran­chen­übung.«[…]

Ver­ste­he. Weil man das seit Jahr­zehn­ten so hand­habt, ist es also qua­si gott­ge­ge­be­nes Recht. Na denn, ich kopie­re auch schon mein gan­zes Leben Din­ge …

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Bild von mir, CC BY-NC-SA

Erschienen: FANDOM OBSERVER 296

Cover FO 296

Urgh. Da ist mir doch der unver­zeih­li­che Pat­zer unter­lau­fen, dass ich ver­ges­sen habe, auf das Erschei­nen der Num­mer 296 des FANDOM OBSERVER hin­zu­wei­sen. Ein Miss­stand, dem an die­ser Stel­le aber umge­hend abge­hol­fen wird. Natür­lich erschien der FO pünkt­lich zum Monats­an­fang. Chef­re­dak­teur Mar­tin Kempf prä­sen­tiert dies­mal auf 17 Sei­ten die fol­gen­den The­men:

* Titel­ge­schich­te: Mos­kaus unbe­kann­ter Rake­ten­bau­er – Gün­ther Freu­nek por­trä­tiert den rus­si­schen Gegen­spie­ler Wern­her von Brauns, Ser­gej Korol­jow und ver­rät das Vor­bild für den us-ame­ri­ka­ni­schen Mars-Rover.
* Der Herr der Seri­en: Ein Inter­view mit Dirk van den Boom, SF-Autor, Poli­tik­wis­sen­schaft­ler, Exper­te für Mili­ta­ry-SF‑F und, und, und …

Und das erwar­tet euch außer­dem:
Armin Möh­les Fan­zine-Kurier mit einem Schwer­punkt auf den Mach­wer­ken des ACDs, Rezen­sio­nen zu Mat­thi­as Fal­kes Muse­ums­schiff, epo­cha­len Fil­men wie DIE PUTE VON PANEM und PARANORMAL ACTIVITY. Außer­dem beschäf­to­gen wir uns mit dem Start neu­er Seri­en und ihr erfahrt das Lieb­lings­ge­richt des Osna­brü­cker Chef­re­dak­teurs.

Der FANDOM OBSERVER 294 kann wie immer im For­mat PDF auf der Web­sei­te des Maga­zins her­un­ter gela­den wer­den.

Cover FO296 Copy­right Redak­ti­on FANDOM OBSERVER

Honor Harrington wird multimedial – Film, Serie, Comic, Spiel!

TalesOfHonor

Nicht kle­ckern, klot­zen, das schei­nen sich die Ever­green Stu­di­os zu den­ken. Die wol­len David Webers Mili­ta­ry-SF-Serie um die gene­tisch ver­bes­ser­te Mili­tätkom­man­dan­tin Honor Har­ring­ton gleich in meh­re­re Medi­en umset­zen. Geplant sind – man höre und stau­ne – ein Kino­film, eine Fern­seh­se­rie, Comics bei Top Cow und Spie­le-Apps für iOS und Android. Der Titel unter dem alle die­se Pro­jek­te lau­fen lau­tet TALES OF HONOR.

2000 Jahr in der Zukunft hat der Hyper­raum­flug es der Mensch­heit erlaubt, auch fer­ne ecken des Uni­ver­sums zu besie­deln, im Mit­tel­punkt steht Honor Har­ring­ton, weib­li­cher Raum­schiff-Cap­tain . Die Geschich­ten der Roma­ne erzäh­len von »Loya­li­tät und Men­schen­füh­rung«.

In der Rei­he sind bis­lang erstaun­li­che 28 Roma­ne erschie­nen, wei­ter­hin zwei Spin­off-Seri­en und eine Rei­he für jun­ge Erwach­se­ne, die­se sol­len als Quel­le für ver­schie­de­ne Hand­lungs­bö­gen genutzt wer­den. Ever­green will sei­ne zur Ver­fü­gung ste­hen­de Tech­nick, zuletzt ein­ge­setzt in WALKING WITH DINOSAURS, dafür ver­wen­den, Webers futu­ris­ti­sche Tech­no­lo­gie und die epi­schen raum­kämp­fe zum Leben zu erwe­cken.

Bereits am fünf­ten März star­tet die cross­me­dia­le Akti­on mit einer monat­lich erschei­nen­den Comic­rei­he bei Top Cow. Unge­fähr zwei Wochen spä­ter soll das Spiel TALES OF HONOR: THE SECRET FLEET für Android und iOS erhält­lich sein. Genaue­re Ter­mi­ne zu Film und Serie ste­hen noch aus.

Color me impres­sed. Ich habe die Roma­ne nie gele­sen, weil ich nicht so auf Mili­ta­ry-SF ste­he, das muss ich nun wohl mal nach­ho­len. Aber ech­te Space Ope­ra mit Raum­schif­fen und Welt­raum­schlach­ten als Kino­film und end­lich mal wie­der als Fern­seh­se­rie? Zu schön, um wahr zu sein – sofort her damit!

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Pro­mo­fo­to Copy­right Ever­green Stu­di­os

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Neil Gaimans ANANSI BOYS wird zur Fernsehserie

Cover "Anansi Boys"

Neil Gai­man-Fans wer­den der­zeit ganz gut bedient. Zuerst wur­de bekannt, dass AMERICAN GODS in eine Fern­se­se­rie umge­setzt wer­den wird, jetzt mel­det die BBC, dass man ANANSI BOYS das­sel­be ange­dei­hen las­sen will.

Das Pro­jekt ist der­zeit noch in einem sehr frü­hen Sta­di­um, des­we­gen gibt es der­zeit kaum Details, aber es soll wohl eine Mini­se­rie wer­den, also ver­mut­lich ähn­lich wie wei­land NEVERWHERE. Letz­te­res agier­te aller­dings sicht­bar auf einem äußerst begrenz­ten Bud­get und ist nun auch schon ein paar Jah­re alt, heut­zu­ta­ge kann man mit gerin­gen Mit­teln deut­lich mehr rea­li­sie­ren. Unklar ist eben­falls noch, wann die Pro­duk­ti­on beginnt oder wann die Serie aus­ge­strahlt wer­den soll.

ANANSI BOYS ist die Fort­set­zung von AMERICAN GODS und wur­de 2006 mit dem Bri­tish Fan­ta­sy Award als bes­ter Roman des Jah­res aus­ge­zeich­net.

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Cover ANANSI BOYS Copy­right Har­per Coll­ins USA

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Science Fiction-Anthologie: EXOTISCHE WELTEN

Cover "Exotische Welten"

Vor noch nicht all­zu lan­ger Zeit grün­de­ten Susan­ne und Sean O´Connell den Ver­lag O´Connell-Press, mit der Absicht, Phan­tas­tik in Form von eBooks zu ver­öf­fent­li­chen. Bei­na­he zeit­gleich folg­te die ers­te Aus­schrei­bung für eine Sci­ence Fic­tion-Antho­lo­gie mit dem Titel EXOTISCHE WELTEN, die­se lief bis zum 31.12.2013.

156 Ein­sen­dun­gen gin­gen bei den bei­den ein, die­se wur­den gesich­tet und bewer­tet. In die Antho­lo­gie geschafft haben es dann schließ­lich 25 Sto­ries von eben­so vie­len Autoren, dar­un­ter bekann­te Namen wie Ju Honisch, Kars­ten Kru­schel, Cars­ten Steen­ber­gen, und Anja Bagus. Die bei­den umtrie­bi­gen Her­aus­ge­ber haben eben­falls je eine Geschich­te zur Samm­lung bei­gesteu­ert. Die voll­stän­di­ge Lis­te der teil­neh­men­den Autoren fin­det man auf der Ver­lags­sei­te.

Die Sto­ries wer­den nun in Zusam­men­ar­beit mit den Autoren über­ar­bei­tet und EXOTISCHE WELTEN wird dann irgend­wann dem­nächst als eBook erschei­nen. Ich freue mich schon dar­auf, weil ich gera­de the­ma­ti­sche SF-Sto­ry­samm­lun­gen ganz groß­ar­tig fin­de.

[Update 10.02.2014:] Ich wur­de soeben auf einen klei­nen Feh­ler in mei­ner Bericht­erstat­tung hin­ge­wie­sen. Es ist kei­ne rei­ne SF-Antho­lo­gie.  In der Aus­schrei­bung waren fol­gen­de phan­tas­ti­sche Gen­re-Spiel­ar­ten genannt wor­den: Sci­ence Fic­tion, Fan­ta­sy, Steam­punk, Bizar­ro Fic­tion, Hor­ror, phan­tas­ti­scher Gen­re­mix. Das hat­te ich ein wenig aus den Augen ver­lo­ren … :)

p.s.: nur als Trans­pa­renz­dis­clai­mer: auch von mir ist eine Geschich­te mit drin …

Cover­il­lus­tra­ti­on EXOTISCHE WELTEN von Timo Küm­mel, Copy­right Cover O´Connell Press

Renaissance des »Groschenromans« in digitaler Form

Wie wie­der­ho­le ich noch gleich seit Jah­ren Man­tra-artig? »Das eBook wird der Heft­ro­man des 21. Jahr­hun­derts.«

Der Elek­tri­sche Repor­ter im ZDF aktu­ell zum The­ma:

»Digi­ta­le Gro­schen­ro­ma­ne: Das als Weg­wer­fli­te­ra­tur geschol­te­ne Gen­re erlebt im Netz gera­de eine Renais­sance.«

Sag ich doch! :)

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Der PHANTASTISCHE BÜCHERBRIEF 603

Cover Bücherbrief 603

An Erik lag es nicht, dass ich den Phan­tas­ti­schen Bücher­brief mit der Num­mer 603 hier erst heu­te vor­stel­le, ich war Anfang der Woche etwas … unpäss­lich. Das erklärt auch die zeit­wei­li­ge Abwe­sen­heit von Bei­trä­gen auf Phan­ta­News. Nun aber trotz­dem, oder erst recht: der neue Bücher­brief ist da. Die Aus­ga­be 603 gehört zum Janu­ar 2014.

Wie immer dreht sich im Bespre­chungs-Maga­zin von Erik Schrei­ber alles um Phan­tas­tik, sei es deut­sche oder inter­na­tio­na­le, sei es im Medi­um Buch, Comic oder auch Hörbuch/​Hörspiel. Dane­ben befasst die­se Aus­ga­be sich auch wie­der ein­mal mit Fan­zines.

Im Bereich deut­sche Phan­tas­tik liegt ein Schwer­punkt dies­mal auf klas­si­schen Seri­en wie RAUMSCHIFF PROMET oder LARRY BRENT, die im Blitz-Ver­lag eine Fort­füh­rung gefun­den haben, dane­ben wird bei­spiels­wei­se auch DIE DUNKLE HORDE von Chris­toph Har­de­busch vor­ge­stellt.
Bei der inter­na­tio­na­len Phan­tas­tik wid­met Erik sich unter ande­rem Yoko Oga­was DAS MUSEUM DER STILLE, Ryk Browns DER FLUG DER AURORA oder Lau­ren Beu­kes´ SHINING GIRLS.

Der Phan­tas­ti­sche Bücher­brief kann hier im For­mat PDF kos­ten­los her­un­ter gela­den wer­den.

Phan­tas­ti­scher Bücher­brief 603 – Janu­ar 2014 (PDF, ca. 2,5 MB)

Kommentar: Das Adobe-DRM-Debakel

Logo Readers Against DRM

Dass har­te DRM-Maß­nah­men Mist sind und aus­schließ­lich ehr­li­che Kun­den bestra­fen, hat die Musik­in­dus­trie bereits vor Jah­ren auf die har­te Tour erfah­ren müs­sen. Die­se gab dann irgend­wann ihre Evo­lu­ti­ons­re­sis­tenz auf und ver­zich­te­te dar­auf. Seit­dem brum­men digi­ta­le Musik­ver­käu­fe. Weni­ger gesun­den Men­schen­ver­stand zeigt die kon­ser­va­ti­ve Buch­bran­che, in der viel zuvie­le Ver­la­ge Kopier­schutz­maß­nah­men immer noch für das Ei des Kolum­bus hal­ten, und eine mei­ner Ansicht nach völ­lig über­zo­ge­ne Para­noia gegen­über irgend­wel­chen »Buch­pi­ra­ten« pfle­gen.

Nun ist es also pas­siert: Ado­be bringt eine neue Ver­si­on von Digi­tal Edi­ti­ons her­aus und das führt erwar­tungs­ge­mäß zu Pro­ble­men. eRea­der für die es kei­ne Firm­ware-Updates mehr geben wird, sind raus, man wird sie zum Lesen von eBooks, die mit ADE3 geschützt sind nicht mehr nut­zen kön­nen. Aktu­el­le Lese­ge­rä­te benö­ti­gen mög­li­cher­wei­se Firm­ware­up­dates, von denen man nicht weiß, wie schnell sie kom­men wer­den. Oder ob die­se jemals erschei­nen.

Pikant in die­sem Zusam­men­hang auch: Kürz­lich erst wur­den Ado­be hau­fen­wei­se Daten­sät­ze ent­wen­det, man spricht von bis zu 150 Mil­lio­nen Kun­den­da­ten, die auf­grund mög­li­cher­wei­se schlecht gesi­cher­ter Ser­ver des Anbie­ters Kri­mi­nel­len in die Hän­de fie­len. Dar­un­ter eben auch die Daten von Kun­den, die man nur des­we­gen genö­tigt hat, ein Ado­be-Kon­to ein­zu­rich­ten, damit die­se eBooks lesen kön­nen, die mit dem DRM der Fir­ma geschützt sind. Unfass­bar. Auch hier soll­te die Buch­bran­che drin­gend mal in sich gehen und dar­über nach­den­ken, wie­viel Ver­ant­wor­tung sie in die­ser Cau­sa mit­zu­tra­gen hat.

Was mich dar­an am meis­ten belus­tigt: Seit Mona­ten, wenn nicht Jah­ren, schießt die Bran­che mit zahl­lo­sen mehr oder weni­ger halt­lo­sen Argu­men­ten gegen den Anti­chris­ten Ama­zon. Statt nun aber dafür zu sor­gen, dass man kun­den­freund­li­cher und beque­mer wird als der Online­rie­se, treibt man den eBook-Leser mit untaug­li­chen, durch Update defek­te und ver­mut­lich ohne­hin dem­nächst obso­le­ten DRM-Maß­nah­men (»unknack­bar« – dar­an glau­be ich nicht) gera­de­zu ins Kind­le-Öko­sys­tem, wo zwar eben­falls ein Kopier­schutz vor­han­den sein kann, der Kun­de aber in der Nut­zung nichts davon bemerkt.

Wenn es die Buch­bran­che ernst damit meint, (nicht nur) in Sachen eBooks eine ernst­zu­neh­men­de Alter­na­ti­ve zu Ama­zon wer­den zu wol­len, dann soll­te sie die lächer­li­chen, kun­den­feind­li­chen DRM-Spiel­chen sofort ein­stel­len. Unter ande­rem. Aber die zahl­lo­sen ande­ren Defi­zi­te sind hier nicht das The­ma.

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Gra­fik von Re­a­ders Bill of Rights, CC BY SA

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