Wie schon der letzte wird auch dieser STAR TREK-Film von einem Comic begleitet, das vor dessen Handlung spielt und zum Kinoevent hinleiten soll. Der Titel der in deutscher Sprache bei Cross Cult erschienenen Graphic Novel (im englischen original offenbar Einzelhefte) lautet STAR TREK – COUNTDOWN TO DARKNESS.
Erzählt wird ein Abenteuer kurz vor dem Film, der Zusammenhang damit erschöpft sich aber in ein paar ganz kleinen Andeutungen, was Spock und Uhura angeht, dass die Klingonen eine Rolle spielen, sowie einem kurzen Auftritt von John Harrison am Schluss.
So richtig überzeugen konnten mich aber leider weder Handlung noch künstlerische Ausführung. Hinweis: diese Besprechung enthält Spoiler (zum Comic, nicht zum Film)
STAR TREK INTO DARKNESS – Bundesstart 09.05.2013
Eine erste, subjektive Betrachtung …
Zwei der wichtigsten Fragen der Kino-orientierten Fangemeinden werden mit dem Start von J.J. Abrams´ jüngster Regiearbeit beantwortet. Wird es wieder viele Lens Flare geben? Und: spielt Benedict Cumberbatch tatsächlich Khan? Die Fragen sind schnell beantwortet mit: Warum sollte? Lens Flare, also die spiegelnden Reflexionen von Gegenlicht innerhalb eines optischen Linsensystems, im Sprachgebrauch auch Einstreuer genannt, sind ein Problem der Kameratechnik. Wenn man in einem 3D-Film Einstreuer einbaut, obwohl die Technik das menschliche Sehen nachempfinden soll, dann wäre dies im optischen Empfinden eher störend. Und dann Khan. Zumindest im STAR TREK-Universum ist er nicht nur einer der beliebtesten, sondern auch eindringlichsten Gegner des Guten. Sich mit Ricardo Montalbans Interpretation des charismatischen Übermenschen anzulegen, käme in den für den Erfolg wichtigen Fan-Kreisen einem filmischen Selbstmord gleich. Nerd-Liebling und Hollywood-Wunderkind J.J. Abrams kennt die Regeln im Spiel der Genres. Also, warum sollte?
Der neue Zyklus, der Jubiläumsband, der Gastautor und Gedanken zu eBooks.
Die PERRY RHODAN-Redaktion lud anlässlich des anstehenden Erscheinens von PR 2700, und einem damit beginnenden neuen Handlungsabschnitt, zum Pressetermin – und anders als sonst üblich diesmal in Köln, möglicherweise wegen der Medienpräsenz in der Rheinmetropole.
Der Eingeweihte mag nun annehmen, dass an einem Zyklenstart weiter nichts Außergewöhnliches ist, denn so etwas hatten wir in der über 50-jährigen Geschichte der Heftromanserie bereits oft genug – aber diesmal ist der Roman mit dem Titel DER TECHNO-MOND tatsächlich etwas Besonderes, denn er wird nicht von einem Exposé-Autor (oder sonstigem Teammitglied) verfasst, wie sonst, sondern vom Bestsellerautor Andreas Eschbach. Das ist natürlich ein geschickter Schachzug, denn auf diesem Wege kann man möglicherweise Leser und gerade Eschbach-Fans mitnehmen, die ansonsten nie einen Blick auf die Abenteuer des ehemaligen Risikopiloten geworfen hätten.
OBLIVION ist der erste Film, der von Anfang an und komplett im Soundsystem von Dolby-Atmos abgemischt wurde. Und das hört man. Nicht das die Toneffekte besonders diffizil und raffiniert über den Kinosaal gelegt wurden, ganz im Gegenteil. Der Ton bei OBLIVION funktioniert wie die gewaltige Bilderflut der durch und durch strukturierten Set-Designs. Joseph Kosinski hat unter Vorlage der von ihm mit verfassten Graphic-Novel, dem Science-Fiction-Genre nichts Neues hinzufügen können. Man muss ihm aber zugutehalten, dass der visuelle und akustische Bombast für vieles entschädigt, was dem Film an Originalität verloren geht. Und das, obwohl sich das Drehbuch spürbar Mühe gibt mit scheinbaren Überraschungen und Wendungen die Geschichte immer wieder mit neuen Facetten anzureichern.
GÖTTER DER NACHT vom Autor David Mack ist der Eröffnungsband einer Trilogie von Romanen unter dem Titel STAR TREK DESTINY, die ein paar Jahre nach der TV-Serie VOYAGER handeln, oder auch ungefähr ein Jahr nach Shinzons Machtergreifung auf Romulus, und sich um eine Borg-Invasion in den Föderationsraum drehen. Dabei haben die Cyborgs ihre Strategie geändert: wo sie früher assimilierten, sind sie nun offenbar auf Vernichtung aus. Aufgrund der technologischen Übermacht kämpft die Föderation einen aussichtslosen Kampf mit einem übermächtigen Gegner.
Mack bedient sich verschiedener bekannter Charaktere aus den Fernsehserien, addiert aber Aspekte aus den danach spielenden STAR TREK-Romanen hinzu, beispielsweise neben der U.S.S. Enterprise die TITAN unter William T. Riker.
Die Idee der groß angelegten Borg-Invasion und dem Zusammenspiel alter und neuer Charaktere hat seine Reize. Leider merkt man allzu deutlich, dass das Ganze auf drei Romane angelegt ist, denn stellenweise ist der erste Roman etwas zäh.
Ohne die Show aus den 70er Jahren gekannt zu haben (ich bin Jahrgang ’75), habe ich mir am Freitagabend, den 4. Januar 2013, das Spektakel in Oberhausen angeschaut. Mit dem leicht verblassten Wissen des Buches und um die alte Doppel-CD in der deutschen Fassung mit Curd Jürgens warf ich mich ins Getümmel. Im 1978er Original war Richard Burton der Erzähler/Journalist und gab dem Ganzen seine eigene Note.
Das Musical ist natürlich inspiriert vom gleichnamigen Buch des Briten H.G. Wells. Im Jahre 1898 geschrieben, hat es nichts von seiner Spannung eingebüßt. Die bekannten Hollywood-Streifen bzw. Serien wie MARS ATTACKS!, INDEPENDENCE DAY, V und viele andere sind letztendlich Klone dieser alten Geschichte.
Kurzum handelt es sich bei THE WAR OF THE WORLDS um eine klassische Invasionsstory bzw. einen interplanetaren Krieg. Das Spannende daran: es spielt im viktorianischen England. Erwähnenswert ist sicherlich noch Orson Welles´ Radiodrama von 1938, damals kam es fast zu einer Massenpanik. Über weitere Interpretationen des Stoffes informiert ausführlich die Wikipedia.
Am 17. und 18. November 2012 fand in München Trudering der diesjährige MucCon statt. Miriam Pharo hatte sich freundlicherweise bereit erklärt, für PhantaNews von dort zu berichten. Vielen Dank dafür! Der Red.
Um es vorweg zu nehmen: Am letzten Wochenende sind in München Trudering keine Aliens gelandet. Auch wenn einige Mitglieder des SFCD – nachfolgend »la Famiglia« genannt – sich nicht darüber einig waren, ob der Begriff »Aliens« als Subjekt oder Akkusativobjekt gemeint war. Ich kann bezeugen: Es handelte sich um harmlose Strichzeichnungen im Rahmen des MucCon-Programms. Am Sonntag bot Multitalent Gabi Behrend neben einem Schreibworkshop ein Zeichenworkshop an, eben unter jenem Motto »Aliens zeichnen«.
Zweifellos ist DREDD ein durchweg aufregendes Abenteuer. Wenn man den Werbestrategen und Fans der Comic-Reihe Glauben schenken darf, ist Pete Travis’ Verfilmung nach Alex Garlands Drehbuch endlich die filmische Umsetzung, auf die man seit Sylvester Stallones vergeblichen Versuch von 1995 lange zu warten hatte.
Man mag die zynische Dystopie wegen ihrer unreflektierten Gewalt für fragwürdig halten. Allerdings verlassen sich Autor Garland in der Geschichte und Travis mit seiner Inszenierung ganz auf die Mechanismen des aktuellen Action-Kinos. Es muss nicht alles Sinn machen, solange es Spaß macht. Und man muss sich schon lange nicht mehr der politischen Korrektheit unterwerfen. Losgelöst von allen heute funktionierenden gesellschaftspolitischen Konventionen, kann der JUDGE in seiner Zukunft das Unrecht in den Straßen und Wohnghettos von Mega-City‑1 bekämpfen. Sehr erfolgversprechend ist seine Arbeit dabei nicht, wie der titelgebende Richter, Geschworene und gegebenenfalls auch Henker in Personalunion lakonisch zugeben muss.
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Ich erhielt zum Testen das Science Fiction-RTS PLANETS UNDER ATTACK, vom russischen Entwickler Targem Games, das hierzulande von Topware vertrieben wird. Die Werbung versprach unter dem Slogan »nur noch eine Runde« ein süchtig machenden Spiel. Kann dieses Versprechen eingehalten werden?
Der Blick aufs Cover der Retailbox zeigte eine cartoonige Grafik und der Klappentext sowie die Bilder in der Flap-Box versprachen ein sich nicht selbst zu ernst nehmendes SF-Strategie-Szenario mit Steampunk-Anleihen bei den Protagonisten. Das sah so weit erst einmal ganz gut aus und weckte Interesse am eigentlichen Spiel. Wer keinen Wert auf Altersfreigaben auf dem Cover legt, der kann das Inlay der Plastikbox umdrehen, und die USK- und Pegi-Angaben verschwinden lassen. Das mag ich.
Nach SCHLANGENFUTTER und SCHATTENSPIELE legt die Autorin Miriam Pharo mit PRÄLUDIUM den dritten Band um die Polizei-Sektion 3 der Metropole Hanseapolis vor. Erneut wird das Ermittlerteam Elias Kosloff und Louann Marino mit einem undurchsichtigen Fall konfrontiert und erneut müssen die Detectives feststellen, dass sich hinter einem vermeintlich simplen Verbrechen viel mehr verbirgt, als man angenommen hätte.
Ich war sehr gespannt, ob die Autorin in der Lage sein würde, die Qualität des vorangegangenen Doppelbandes halten zu können. Wobei in den ersten beiden Romanen eine Geschichte erzählt wird, im Falle von PRÄLUDIUM ist die Handlung abgeschlossen. Auch dieses Buch ist beim Acabus-Verlag erschienen.
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