Die Geheimorganisation MEN IN BLACK, die die Erde vor dem Abschaum des Universums schützt, eignet sich aufgrund des Themas natürlich perfekt für eine Filmreihe, bei der auch mal die Hauptfiguren wechseln können. Nachdem wir Tommy Lee Jones zweieinviertelmal und Will Smith dreimal im schwarzen Anzug sehen konnten, bekommen wir es diesmal mit Tessa Thompson und Chris Hemsworth als … äh … Women In Black zu tun.
Und – soviel will ich vorwegnehmen – auch wenn der Film nicht der ganz große Wurf ist, habe ich mich über die gesamte Laufzeit ausgesprochen gut unterhalten gefühlt.
Für die Nerds eine kleine Auswahl von Titanen die in GODZILLA erscheinen, anwesend aber nicht zu sehen sind, oder als mögliche Gegner für weitere Filmen in Frage kommen: Anguirus, Baragon, Battra, Biolante, Destoroyah, Dogora, Ebirah, Gigan, Godzilla, Gorosaurus, Hedorah, Kamacuras, King Caesar, King Ghidorah, King Kong, Kumonga, Manda, Megaguirus, Megalon, Mothra, Ookondoru, Orga, Rodan, Rokmutul, SpaceGodzilla, Spiga, Titanosaurus, und/oder Varan. Auch in Deutschland, genauer bei München, ist ein Titan verborgen. Für den Film vollkommen irrelevant, aber für Interessierte könnte es vielleicht Rokmutul sein, oder sogar Anguirus. Der Trailer ist dafür zu ungenau.
Es gibt Filme, die nur wenige Zwecke erfüllen müssen. Sie sollen Spaß machen, sie sollen die selbst gestellten Ansprüche liefern, sie müssen keinen tieferen Sinn ergeben. Popcorn-Kino vom Feinsten. Mehr als zwei Stunden einfach abschalten können und dürfen. Überhaupt nicht mehr, aber dafür auch nicht weniger, erwartet man von einem Film, dessen Hauptdarsteller von Computern animiert wurde, größer als manches Hochhaus ist, und sich mit gleich großen Fieslingen ordentlich in die Wolle kriegt. Bei solch einleitenden Worten ist vorauszulesen, dass hier noch ein ganz großes »Aber« folgen wird. Doch wo fängt man da an? Godzilla ist ja schließlich nicht irgendein Hollywood-Schnellschuss. Im Abspann kann man sogar lesen, dass es extra einen Beauftragten für das sogenannte »MonsterVerse« gibt.
Kann Spurenelemente von Spoilern enthalten, aber nix Schlimmes. Ehrlich.
Er ist das Ergebnis einer Reihe von mehr als 20 Filmen (plus Fernsehserien) über einen Zeitraum von elf Jahren. Ein gigantisches Experiment, das so vorher noch niemand gemacht hatte: Ein zusammenhängendes Kinouniversum, in dem die Filme zwar im Prinzip unabhängig sind, aber doch alle zusammenhängen. Nach AVENGERS: INFINITY WAR musste Marvel liefern, die Fortsetzung und damit auch der abschließende Teil deser Phase des Marvel Cinematic Universe wurde sehnsüchtig erwartet und die Macher hätten das übel in den Sand setzen können, denn wie soll man derart viel Erwartungshaltung erfüllen können? Muss ein derart gehypter Film nicht beinahe zwangsläufig sein Ziel nicht erreichen und die Erwartungen nicht erfüllen?
Ja, AVENGERS: ENDGAME hätte übel ins Auge gehen können, aber eben nicht bei Marvel, denn die wissen ganz offensichtlich was sie tun. Und dazu gehört eben auch an erster Stelle die Zuschauer zu überraschen und sie trotzdem zufriedenzustellen.
Es ist eine alte Binsenweisheit: Niemals von einem Trailer auf den Film schließen. Wenn das irgendwo zutrifft, dann bei SHAZAM!, denn die Vorgucker haben viel Wert auf die Kalauer und die herumalbernden Jugendlichen gelegt, die offensichtlich nicht damit zurecht kommen, dass einer von ihnen plötzlich und unerwartet zu einem Superhelden wird – und die dann anfangen zu experimentieren und selbstverständlich auch Unfug zu treiben. Das alles ist streng genommen auch kein Spoiler, denn das ist der zentrale Punkt beim Helden SHAZAM!
Ja, das kommt alles tatsächlich im Film vor und es ergibt eine Menge gute Lacher, aber die Macher haben es geschafft, so viel mehr daraus zu machen, als eine platte Komödie.
Bemerkenswert vorweg: Beim Marvel-Intro vor deren Filmen sieht man üblicherweise Szenen und Figuren aus vergangenen Produktionen, durch die »geblättert wird« und daraus entsteht das Logo. Das Blättern wird auch hier natürlich wieder verwendet, alle Szenen sind allerdings Stan Lee-Cameos, dem der Film auch gewidmet wurde. Da kann man schon mal ein Tränchen verdrücken.
Nach AVENGERS: INFINITY WAR fragte man sich: Was würde Marvel tun, um da noch einen draufzusetzen? Die Antwort ist so einfach wie unerwartet: Sie tun es nicht. CAPTAIN MARVEL nimmt sich in Sachen Bombast und Epik im Vergleich mit INFINITY WAR ganz erheblich zurück – und das hat dem Film sehr gut getan.
Noch dazu ist es der erste Streifen des Marvel Cinematic Universe mit einer Heldin als Hauptrolle – viele hatten gesagt, das sei längst überfällig, und das sicher vollkommen zu recht. Und wie fast schon zu erwarten liefert Marvel nicht nur, sie tun das auch noch in einer erfreulich unaufgeregten, undogmatischen und unterhaltsamen Weise.
Es war schon lange ein Herzensprojekt von James Cameron: Eine filmische Umsetzung des Mangas und Animés BATTLE ANGEL ALITA. Erstmalig wurde ein Film bereits im Jahr 2003 angekündigt, das Projekt verschob sich allerdings aufgrund von Camerons Arbeiten am AVATAR-Franchise immer wieder und manch einer hatte die Hoffnung schon lange aufgegeben, den Film als in der Produktionshölle verschollen abgeschrieben.
Als sich Cameron von dem Anspruch trennte, selbst Regie führen zu wollen und dieser Job an Robert Rodriguez ging, konnte das Projekt endlich Fahrt aufnehmen. Cameron bliebt allerdings weiter als Produzent mit an Bord und er verfasste auch zusammen mit Laeta Kalogridis Story und Drehbuch.
Die Dreharbeiten begannen bereits im Oktober 2016 und dauerten bis zum Februar 2017. Danach sollte es wegen der äußerst aufwendigen Postproduction noch ein weiteres Jahr dauern, bis ALITA: BATTLE ANGEL jetzt in die Kinos kam.
Ja, wo Marvel drauf steht, ist auch Stan Lee drin. Vorsicht für alle Film-Buffs, kurz einmal mit dem Nachbarn geschwätzt, schon hat man ihn verpasst. Aber es bleibt wirklich ausreichend Gelegenheit, sich in anderen vielen kleinen und größeren Details zu verlieren. Außerdem geht es ja in erster Linie um den liebenswertesten aller Bösewichter aus den Konsolenspielhallen. Schon zu Beginn des Filmes macht diese Fortsetzung den Eindruck, dass sie keine erzwungene Geldmaschine sein soll, die sich am Erfolg des Vorgängers gütlich tun will. Natürlich möchte Teil zwei genau das, die Regeln des Geschäftes sehen das so vor. Aber man kann sehr wohl darüber hinweg sehen, weil Autor Johnston mit seine Kollaborateurin Pamela Ribon mit viel Sorgfalt gegenüber dem Zuschauer, der Geschichte und seinen Figuren einen fast fließenden Übergang zwischen den zwei Filmen gelingt. Auch wenn zwischenzeitlich sechs Jahre vergangen sind. Genau wie in der Handlung von CHAOS IM NETZ.
… dieses beinahe schon geflügelte Wort stammt aus der Nerd-Comedy THE BIG BANG THEORY und hat danach in die Popkultur Einzug gefunden. Umso erstaunter war man natürlich deswegen, als DC und Warner nicht nur einen AQUAMAN-Film ankündigten, sondern dann ausgerechnet auch noch Jason Momoa die Titelrolle übernehmen sollte, der nun wirklich völlig anders aussieht, als man die Figur bisher kannte. Eben kein blondgelockter Jüngling in peinlichem, orangegrünem Spandex.
DC Comics hat mit seinen Kinofilmen abgesehen von WONDER WOMAN nicht eben riesigen Erfolg gehabt. Das liegt in meinen Augen zum einen an Snyders überstrapaziertem Grimdark-Ansatz, zum anderen daran, dass den Filmen der Humor fehlte, und zum letzten auch die schiere übersprudelnde und entspannt inszenierte Genialität nicht vorhanden ist, die die Marvel-Filme auszeichnet.
Man merkt während der gesamten Spieldauer, dass man bei DC und Warner den festen Willen hatte, jetzt aber endlich einen Film auf die Leinwand zu bringen, der mit den Epen des direkten Konkurrenten nicht nur mithalten, sondern sie übertreffen kann. Leider steht man sich genau deswegen auch selbst im Weg.
Als bekannt wurde, dass Peter Jackson mit WETA Workshop eine Umsetzung der MORTAL ENGINES-Romanreihe von Philip Reeve plant, war das schon bemerkenswert, denn bei den Büchern handelt es sich um ein Genre, das zwar im #Neuland nach wie vor noch eher einen Geheimtipp darstellt, aber auf der anderen Seite beinahe im Mainstream angekommen ist, zumindest wenn man sich die Auslage im Karnevalsladen ansieht. Im Bereich Literatur fassen die großen deutschen Verlag das Thema nicht mehr an, nachdem sie es mit Veröffentlichungen verbrannt haben, die mit Steampunk so viel zu hatten, wie 50 SHADES OF GREY.
Und jetzt kommt Jackson und macht einen seiner bekannt opulenten Filme aus einer Steampunk-Vorlage. Dabei ist das Genre doch mausetot, wie mir viele Schlaumeier in den vergangenen Jahren immer wieder erläutern wollten.
Ich habe ebenso immer wieder gelacht wenn man mir das sagte und nach dem Ansehen dieses grandiosen Films lache ich noch viel mehr. Neben dem soeben Geschriebenen auch deswegen, weil die zahllosen Victoria-Fetischisten unter den hiesigen Steampunks hier nicht unbedingt bedient werden – und weil MORTAL ENGINES zeigt, dass das Genre eben auch in einer fernen Zukunft ganz prima funktionieren kann.
Als ich las, dass es eine BATMAN Graphic Novel gibt, die mit H. P. Lovecrafts Versatzstücken spielt, musste ich mir das natürlich ansehen. THE DOOM THAT CAME TO GOTHAM ist so ein »was wäre wenn«-Ding, das Bruce Wayne und sein Alter Ego in eine andere Konituität verlegt, als man sie eigentlich kennt (»DC Elseworlds«). Geschrieben haben das Ganze Mike Mignola (HELLBOY) und Richard Pace, Bleistiftzeichnungen stammen von Troy Nixey, drübergeinkt hat Dennis Janke, koloriert wurde durch Dave Stewart und das Lettering übernahm Bill Oakley. Der englischsprachige Sammelband erschien Dezember 2015 bei DC Comics.
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