Trailer: Netflix-Serie TRIBES OF EUROPA

Halt mich fest, ich fall um und traue mei­nen Augen kaum: Eine post­apo­ka­lyp­ti­sche Serie (mit Ali­ens!) auf Net­flix, die nicht nur in Euro­pa spielt, son­dern auch noch aus Deutsch­land kommt? Wann bin ich aus Ver­se­hen in die­ses Par­al­lel­uni­ver­sum gefal­len?

Phil­ip Koch (TATORT) ist der Seri­en­schöp­fer von TRIBES OF EUROPA, er führ­te auch Regie bei eini­gen Epi­so­den, pro­du­ziert hat neben dem Strea­ming­dienst W & B Tele­vi­si­on aus Mün­chen (Wie­demann & Berg), von denen kam bereits das müde DARK. Gedreht wur­de in Kroa­ti­en und der tsche­chi­schen Repu­blik. Bei wei­te­ren Fol­gen führ­te Flo­ri­an Bax­mey­er (TATORT) Regie. Es spie­len unter ande­rem: Hen­ri­et­te Con­fu­ri­usOli­ver Masuc­ciDavid Ali Ras­hedEmi­lio Sakra­yaMeli­ka Forou­tanAlain Bla­ze­vic und Richard Zeman.

Offi­zi­el­le Beschrei­bung:

2074: Nach einer mys­te­riö­sen Kata­stro­phe ist Euro­pa in unzäh­li­ge Mikro-Staa­ten zer­fal­len. Eini­ge soge­nann­te Stäm­me (»Tri­bes«) kämp­fen um die Vor­herr­schaft auf dem Kon­ti­nent. Die Geschwis­ter Kia­no (Emi­lio Sakra­ya), Liv (Hen­ri­et­te Con­fu­ri­us) und Elja (David Ali Ras­hed) wer­den in den Krieg der Tri­bes ver­wi­ckelt, als in der Nähe ihres Dor­fes eine Art Raum­schiff abstürzt. Die Geschwis­ter ber­gen einen mys­te­riö­sen Wür­fel aus dem Wrack, doch schon kurz dar­auf taucht die Anfüh­re­rin eines Tri­bes bei ihnen auf, die auf der Suche nach dem soge­nann­ten Cube ist. Kia­no, Liv und Elja wer­den getrennt und müs­sen sich fort­an auf eige­ne Faust in der gefähr­li­chen post-apo­ka­lyp­ti­schen Welt durch­schla­gen…

Ich bin sehr gespannt wie das wird (es kann nur bes­ser sein als DARK), aller­dings sei mir die Anmer­kung erlaubt, dass es typisch deutsch ist, zu spät zur Par­ty zu kom­men, denn eigent­lich ist das The­ma Post­apo­ka­lyp­sen in Film und Fern­se­hen längst abge­hakt (glück­li­cher­wei­se, ich kanns nicht mehr sehen).

TRIBES OF EUROPA star­tet bei Net­flix am 19. Febru­ar 2021.

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Trailer: Bruce Willis im SF-Actionfilm COSMIC SIN

Bruce Wil­lis darf mal wie­der den Action­hel­den geben, dies­mal aller­dings nicht in der drölf­zigs­ten Fort­set­zung von DIE HARD, der Nakato­mi-Tower liegt im Sci­ence Fic­tion-Film COSMIC SIN dies­mal im Welt­raum und es geht gegen Ali­ens.

Auf den ers­ten Blick ist das ein­fach nur der nächs­te »Alien-Invasion«-Film, aber der Vor­gu­cker macht ins­be­son­de­re wegen Wil­lis´ Oneli­nern eine Men­ge Spaß.

Bruce Wil­lis and Frank Gril­lo star in the new epic sci-fi adven­ture set in the year 2524, four hundred years after humans star­ted colo­ni­zing the outer pla­nets. Reti­red Mili­ta­ry Gene­ral James Ford (Wil­lis) is cal­led back into ser­vice after sol­diers on a remo­te pla­net are atta­cked by a hosti­le ali­en fleet. The thre­at against the human race escala­tes into an ine­vi­ta­ble inter­stel­lar war. Gene­ral Ford teams up with Gene­ral Eron Ryle (Gril­lo) and a team of éli­te sol­diers in a race to stop the immi­nent attack befo­re it is too late.

Das sieht gar nicht schlecht aus, ins­be­son­de­re, wenn man die gerin­gen Pro­duk­ti­ons­kos­ten von nur ca. zwei bis drei Mil­lio­nen Dol­lar betrach­tet.

Regie führ­te Edward Dra­ke nach einem Dreh­buch von ihm und Corey Lar­ge, Neben Wil­lis spie­len u.a. Frank Gril­loAde­lai­de Kane, Loch­lyn Mun­roLuke Wil­sonJohn­ny Mess­ner und Cos­tas Man­dy­lor.

COSMIC SIN soll Mit­te März in irgend­wel­che US-Kinos kom­men. Ich wür­de ihn bei uns eher als Stream und auf Kon­ser­ve erwar­ten.

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Teaser: THE NEVERS – viktorianische Superheldinnen

Ich hat­te bereits mehr­fach über THE NEVERS berich­tet. Das hät­te eigent­lich die nächs­te Show von BUFFY- und FIRE­FLY-Erfin­der Joss Whe­don wer­den sol­len, doch der hat das Pro­jekt vor Kur­zem ver­las­sen – krea­ti­ve Dif­fe­ren­zen und so. Die Pro­duk­ti­on ging natür­lich ohne ihn wei­ter.

In THE NEVERS geht es um eine Grup­pe von Frau­en mit außer­ge­wöhn­li­chen Fähig­kei­ten im vik­to­ria­ni­schen Zeit­al­ter, also eine Art frü­he Super­hel­din­nen (Drei­punkt­lan­dung!). Dazu gibt es jetzt einen ers­ten Teaser und dar­in kann man auch ganz kurz Steam­punk-Ele­men­te auf­blit­zen sehen.

Socie­ty fears what it can­not under­stand. Expe­ri­ence the power of The Nevers

Geschrie­ben wur­de die Serie von Joss Whe­donDou­glas Petrie und Jane Espen­son. Es spie­len unter ande­rem Eliza­beth Ber­ring­tonAnna Dev­linLau­ra Don­nel­lyVin­nie Hea­venAmy Man­sonRochel­le Neil und Nick Frost.

THE NEVERS star­tet in den USA im April auf HBO­Max, bei uns wird sicher irgend­ein Strea­ming­dienst zuschla­gen.

https://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​C​W​d​p​B​Q​F​g​dxQ

Wikimedias neuer »Code Of Conduct« für die Wikipedia: Gut gemeint ist nicht gut gemacht

Auf­grund von hau­fen­wei­se schlech­ter Pres­se (auch auf Phan­ta­News) aus den ver­schie­dens­ten Grün­den, dar­un­ter Mob­bing und Miso­gy­nie, hat man sich bei Wiki­me­dia, der Foun­da­ti­on hin­ter dem Online-Lexi­kon Wiki­pe­dia offen­sicht­lich gedrängt gese­hen, neue Ver­hal­tens­maß­re­geln ver­fas­sen zu las­sen. Die­ser neue »Code Of Con­duct« wur­de wie die Wiki­pe­dia selbst von Frei­wil­li­gen erar­bei­tet, man kann ihn über den vor­ste­hen­den Link ein­se­hen.

Theo­re­tisch klingt das gut. Es geht um Beläs­ti­gung, Mob­bing, respekt­vol­les Ver­hal­ten mit­ein­an­der und was der hoh­len Wor­te mehr zu fin­den sind. Das Pro­blem: Eine sol­che Wiki­pe­dia-Neti­ket­te gab es auch vor­her schon, auch in der deut­schen Aus­ga­be der Wiki­pe­dia – und die nett klin­gen­den und gut gemein­ten Regeln wur­den von den Admi­nis­tra­to­ren und Edi­to­ren in der Wiki­pe­dia täg­lich hun­dert­fach igno­riert.

Das­sel­be wird für den mit viel PR-Tam­tam aus­ge­roll­ten neu­en »Code Of Con­duct« gel­ten. Denn es wer­den weder kon­kre­te Sank­tio­nen für den Fall eines Ver­sto­ßes genannt, noch setzt Wiki­me­dia Kon­troll­in­stan­zen ein, die das Ein­hal­ten des »Code Of Con­duct« über­wa­chen und ggfs. sank­tio­nie­rend ein­grei­fen kön­nen – oder über­haupt wol­len.

Schon in der Ver­gan­gen­heit hat­te man in Fäl­len von Mob­bing oder will­kür­li­cher Mode­ra­ti­on sei­tens Wiki­me­dia nur dar­auf hin­ge­wie­sen, das gäbe ja bereits Ver­hal­tens­maß­re­geln und das wür­de völ­lig aus­rei­chen. Doch das tut es nicht, denn solan­ge die­se Regeln nicht auch irgend­wie durch­ge­setzt wer­den, sind sie eben nur inhalt­lo­se Wor­te, egal wie gut sie klin­gen, oder wie lan­ge irgend­wel­che Frei­wil­li­gen dar­um gerun­gen haben. Solan­ge es kei­ne Kon­se­quen­zen für Ver­stö­ße dage­gen gibt war die Arbeit umsonst und Wiki­me­dia ver­sucht sich nach wie vor aus ihrer Ver­ant­wor­tung zu steh­len.

Für mich bedeu­tet das wei­ter­hin: Solan­ge die Misstän­de ins­be­son­de­re bei der deut­schen Wiki­pe­dia nicht kon­se­quent ver­folgt und beho­ben wer­den, erhält Wiki­me­dia von mir auch künf­tig kei­nen Cent an Spen­den­gel­dern und kei­nen Buch­sta­ben Betei­li­gung an der miso­gy­nen Wis­sens­ver­hin­der­ung­latt­form.

Wem nutzt ein neu­er »Code of Con­duct«, wenn sich nie­mand dar­an hält und kei­ner ihn durch­setzt?

Edit Policy: Lobbyismus und Kampagnen – neues Gezerre um die Urheberrechtsreform

Hin­weis: Der nach­fol­gen­de Text von Julia Reda (@senficon auf Twit­ter) erschien ursprüng­lich ges­tern auf Hei​se​.de, dort aller­dings hin­ter der brand­neu­en, unver­schäm­ten Pay­wall, die Track­ing erzwin­gen möch­te, wenn man die Hei­se-Beträ­ge lesen will. Da der Text unter CC-BY 4.0 steht, habe ich ihn hier repro­du­ziert.

Eigent­lich schien die Ver­ab­schie­dung der Urhe­ber­rechts­re­form durch das Bun­des­ka­bi­nett am ver­gan­ge­nen Mitt­woch aus­ge­mach­te Sache. Das Jus­tiz­mi­nis­te­ri­um hat­te den Regie­rungs­ent­wurf bereits der Pres­se vor­ge­stellt, dann kam der Rück­zie­her in letz­ter Minu­te. Insi­dern zufol­ge ist der neue CDU-Vor­sit­zen­de Armin Laschet für die Ver­zö­ge­rung des umstrit­te­nen Geset­zes ver­ant­wort­lich, das die EU-Urhe­ber­rechts­richt­li­nie mit­samt Upload­fil­tern und Leis­tungs­schutz­recht für Pres­se­ver­le­ger in deut­sches Recht umset­zen soll.

Die­se Ver­zö­ge­rung nutzt Mathi­as Döpf­ner, Chef­lob­by­ist des Bun­des­ver­bands der Zei­tungs­ver­le­ger BDZV und Vor­stands­vor­sit­zen­der des Axel Sprin­ger-Ver­lags, für eine bei­spiel­lo­se Lob­by­kam­pa­gne, die den Vor­schlag zulas­ten der Infor­ma­ti­ons­rech­te der All­ge­mein­heit an die Wunsch­vor­stel­lun­gen der gro­ßen Ver­la­ge anpas­sen soll. Die Lob­by­stra­te­gie basiert dar­auf, eine Debat­te über die Macht von ame­ri­ka­ni­schen Digi­tal­platt­for­men vom Zaun zu bre­chen, um den Anschein zu erwe­cken, die For­de­run­gen der Pres­se­ver­la­ge für die Reform des Urhe­ber­rechts dien­ten der Ein­he­gung der Macht von Goog­le, Face­book und Co. Eine öffent­li­che Debat­te über den Scha­den von Upload­fil­tern und Leis­tungs­schutz­recht für die Grund­rech­te der Nutzer:innen soll dadurch ver­mie­den wer­den. Genau so war es in einer inter­nen Lob­by­stra­te­gie des BDZV und der Ver­wer­tungs­ge­sell­schaft VG Media nach­zu­le­sen, die Netz​po​li​tik​.org kurz nach Ver­ab­schie­dung der EU-Urhe­ber­rechts­re­form öffent­lich gemacht hat.

Dar­in heißt es: »Das Anlie­gen der Absen­der und ihrer Rech­te­inha­ber, Kom­po­nis­ten, Musik- und Pres­se­ver­le­ger, Autoren sowie der Sen­de­un­ter­neh­men und ihrer jewei­li­gen Ein­zel­ur­he­ber wird unter ande­rem, aber nicht her­vor­ge­ho­ben, erwähnt. Die­ses Pro­blem wird als eines unter vie­len, viel­leicht auch noch grö­ße­ren, dar­ge­stellt. Nur auf die­se Wei­se ver­mei­den wir den Hin­weis von Kri­ti­kern, es gehe uns nur um die wirt­schaft­li­chen Inter­es­sen unse­rer Medi­en­un­ter­neh­men, Rech­te­inha­ber und Urhe­ber.«

Genau nach die­sem Mus­ter ver­mischt Döpf­ner aktu­ell die Urhe­ber­rechts­re­form mit sach­frem­den The­men, etwa einem Streit zwi­schen Goog­le und Face­book mit einer aus­tra­li­schen Wett­be­werbs­be­hör­de, der mit dem Urhe­ber­recht gar nichts zu tun hat, und dem Ruf nach einem Ver­bot per­so­na­li­sier­ter Wer­bung auf Online-Platt­for­men – ein Framing, das selbst in der Bericht­erstat­tung der Öffent­lich-Recht­li­chen unkri­tisch über­nom­men wur­de.

Die For­de­rung nach der Wer­be­re­gu­lie­rung ist nicht nur des­halb per­fi­de, weil der Ver­band der Pres­se­ver­le­ger, des­sen Prä­si­dent Döpf­ner ist, durch Lob­by­ing in Brüs­sel Sei­te an Sei­te mit den Online-Platt­for­men und Tele­kom­kon­zer­nen seit Jah­ren jeg­li­che Regu­lie­rung des Online-Trackings durch die ePri­va­cy-Ver­ord­nung blo­ckiert. Die For­de­rung ist auch ein Rück­schritt gegen­über den Plä­nen zahl­rei­cher Euro­pa­ab­ge­ord­ne­ter, die sich für ein all­ge­mei­nes Ver­bot von per­so­na­li­sier­ter Wer­bung mit­tels Track­ing und Tar­ge­ting ein­set­zen, das – anders als von Döpf­ner gefor­dert – natür­lich auch für Pres­se­ver­la­ge wie Axel Sprin­ger gel­ten muss, des­sen Online­an­ge­bot Welt​.de selbst mit geziel­ter Mani­pu­la­ti­on ver­sucht, unse­re per­sön­li­chen Daten abzu­grei­fen.

Vor allem ver­sucht Döpf­ners Kam­pa­gne durch plum­pe Ver­knüp­fung des The­mas Wer­be­re­gu­lie­rung mit der Urhe­ber­rechts­re­form den Anschein zu erwe­cken, dass alle, die sich ange­sichts des aus­ufern­den Wer­be­trackings um ihre Grund­rech­te sor­gen, logi­scher­wei­se auch für Ver­schär­fun­gen des Geset­zes­ent­wurfs über Upload­fil­ter und Leis­tungs­schutz­recht sein müss­ten. Dabei geht von den For­de­run­gen der Ver­la­ge bei der Urhe­ber­rechts­re­form im Gegen­teil eine gro­ße Gefahr für die Grund­rech­te der Nutzer:innen aus.

Tat­säch­lich hat die Bun­des­re­gie­rung den Pres­se­ver­la­gen bei der Urhe­ber­rechts­re­form bereits enor­me Zuge­ständ­nis­se gemacht – bis an die Gren­ze der euro­pa­recht­li­chen Zuläs­sig­keit. Anders als durch die EU-Richt­li­nie vor­ge­se­hen sol­len Pres­se­ver­le­ger nach dem deut­schen Ent­wurf näm­lich ihr Leis­tungs­schutz­recht auch mit­tels Upload­fil­tern durch­set­zen kön­nen. Das ist eine enor­me Gefahr für die Infor­ma­ti­ons­frei­heit, weil Pres­se­ar­ti­kel noch viel häu­fi­ger als jede ande­re Medi­en­form lega­le Zita­te frem­der Wer­ke ent­hal­ten. Wer­den Pres­se­ar­ti­kel in einen Upload­fil­ter ein­ge­speist, ist die Wahr­schein­lich­keit sehr hoch, dass fälsch­li­cher­wei­se ande­re Tex­te gesperrt wer­den, die das­sel­be Zitat ent­hal­ten – bei­spiels­wei­se wenn vie­le Medi­en unab­hän­gig von­ein­an­der das­sel­be Zitat aus einer Rede der Bun­des­kanz­le­rin wie­der­ge­ben. Die Sper­rung lega­ler Inhal­te, so lau­ten die Vor­ga­ben aus Arti­kel 17 der EU-Richt­li­nie, muss der deut­sche Gesetz­ge­ber bei sei­ner Umset­zung in natio­na­les Recht aber ver­hin­dern.

Man könn­te nun erwar­ten, die Ver­le­ger­ver­bän­de wür­den sich aus der Debat­te um die Umset­zung von Arti­kel 17 her­aus­hal­ten, damit nie­mand ihren Coup bemerkt, dass sie laut Regie­rungs­ent­wurf von den Upload­fil­tern pro­fi­tie­ren sol­len, die für sie durch den euro­päi­schen Gesetz­ge­ber gar nicht vor­ge­se­hen waren. Doch das Selbst­be­wusst­sein des BDZV, poli­ti­sche For­de­run­gen an die Bun­des­re­gie­rung dik­tie­ren zu kön­nen, kennt offen­bar kei­ne Gren­zen. Den Ver­le­gern ist ins­be­son­de­re eine Rege­lung des Geset­zes­ent­wurfs ein Dorn im Auge, die die auto­ma­ti­sche Sper­rung lega­ler Inhal­te ver­hin­dern soll. Ein ers­ter Dis­kus­si­ons­ent­wurf aus dem Som­mer sah noch vor, dass gering­fü­gi­ge Nut­zun­gen geschütz­ter Wer­ke, etwa die Wie­der­ga­be von weni­ger als 1000 Zei­chen eines Tex­tes, pau­schal lega­li­siert wer­den soll­ten. Platt­for­men soll­ten dafür eine Ver­gü­tung zah­len. Prompt wur­den die Print-Zei­tun­gen mit empör­ten Mei­nungs­bei­trä­gen aus der Ver­lags­bran­che geflu­tet, die von Ent­eig­nung oder gar der »Tau­send-Zei­chen-Ent­haup­tung« spra­chen, weil die Bun­des­re­gie­rung es wag­te, Aus­nah­men von einer Rege­lung vor­zu­se­hen, von der Pres­se­ver­la­ge laut Euro­pa­recht eigent­lich über­haupt nicht pro­fi­tie­ren dürf­ten.

Die Bun­des­re­gie­rung hat auf die­se Kam­pa­gne bereits reagiert und hat die Aus­nah­me inzwi­schen radi­kal zusam­men­ge­kürzt: Nach dem Regie­rungs­ent­wurf sol­len nur noch sol­che Inhal­te vor einer auto­ma­ti­schen Sper­rung bewahrt wer­den, die weni­ger als die Hälf­te eines frem­den Werks ent­hal­ten und die­sen Aus­schnitt mit ande­ren Inhal­ten kom­bi­nie­ren, wobei der Aus­schnitt nicht mehr als 160 Zei­chen umfas­sen darf. Von einer Lega­li­sie­rung die­ser Nut­zun­gen ist über­haupt nicht mehr die Rede, die Uploads gel­ten nach dem aktu­el­len Ent­wurf nur noch als »mut­maß­lich erlaubt« und dür­fen des­halb nicht voll­au­to­ma­tisch ohne mensch­li­che Prü­fung gesperrt wer­den. Einer nach­träg­li­chen Ent­fer­nung, soll­te es sich bei einer sol­chen Nut­zung doch um eine Urhe­ber­rechts­ver­let­zung han­deln, steht dage­gen nichts im Wege.

160 Zei­chen sind so lach­haft wenig, dass damit nicht nur Zita­te durch­schnitt­li­cher Län­ge (rund 300 Zei­chen) oder die Wie­der­ga­be eines ein­zel­nen Tweets (280 Zei­chen) unmög­lich gemacht wür­den. Selbst der Name der EU-Urhe­ber­rechts­richt­li­nie, voll aus­ge­schrie­ben, umfasst 220 Zei­chen – wir kön­nen uns also auf die auto­ma­ti­sche Sper­rung von Uploads gefasst machen, die über­haupt nicht aus frem­den Arti­keln zitie­ren, son­dern ein­fach den Namen eines Geset­zes erwäh­nen, der eben­falls in geschütz­ten Pres­se­ar­ti­keln auf­tau­chen könn­te. Wer die auto­ma­ti­sche Sper­rung von Tex­ten bei einer so gerin­gen Über­ein­stim­mung erlaubt, ris­kiert mas­si­ve Kol­la­te­ral­schä­den für die Infor­ma­ti­ons­frei­heit und ein unüber­schau­ba­res Upload­fil­ter-Cha­os.

War­um die Pres­se­ver­le­ger über­haupt auf das äußerst gefähr­li­che Instru­ment der Upload­fil­ter zurück­grei­fen kön­nen sol­len, ist dabei völ­lig unver­ständ­lich, hat­ten die Verfechter:innen des Leis­tungs­schutz­rechts doch stets beteu­ert, es gehe ihnen nicht um eine Behin­de­rung des Infor­ma­ti­ons­flus­ses, son­dern um die Ein­ho­lung von Lizen­zen von Platt­for­men – allen vor­an Goog­le, des­sen Such- und Nach­rich­ten­funk­tio­nen von der Upload­fil­ter-Rege­lung aber ohne­hin aus­ge­nom­men sind. Das Lob­by­ing der Pres­se­ver­la­ge gegen die Baga­tell­gren­zen ist auch des­halb völ­lig fehl am Plat­ze, weil die­se nur für Uploads gel­ten, die nicht­kom­mer­zi­ell sind oder nur gerin­ge Ein­nah­men erzie­len. Sol­che pri­va­ten oder nicht­kom­mer­zi­el­len Nut­zun­gen durch Ein­zel­per­so­nen sind aber ohne­hin vom Gel­tungs­be­reich des Leis­tungs­schutz­rechts für Pres­se­ver­le­ger aus­ge­nom­men.

Ange­sichts der aktu­el­len Medi­en­kam­pa­gne von Mathi­as Döpf­ner ist nicht damit zu rech­nen, dass die Pres­se­ver­la­ge an einem fai­ren Kom­pro­miss beim Urhe­ber­recht inter­es­siert sind. Selbst der Vor­schlag der lächer­lich nied­ri­gen 160-Zei­chen-Gren­ze wur­de im Sprin­ger-Blatt BILD bereits als zu groß­zü­gig kri­ti­siert, unter dem irre­füh­ren­den Titel: »Streit um Urhe­ber­rech­te: Goog­le und Face­book dro­hen mit Netz-Sper­re«. Bei der angeb­li­chen Dro­hung einer »Netz-Sper­re« han­delt es sich tat­säch­lich um die Ankün­di­gung von Goog­le, sei­nen Such­dienst in Aus­tra­li­en nicht mehr anbie­ten zu wol­len, wenn dort ein Wett­be­werbs­ge­setz ver­ab­schie­det wird, das Urhe­ber- oder Leis­tungs­schutz­rech­te mit kei­nem ein­zi­gen Wort erwähnt. Die­se geziel­te Des­in­for­ma­ti­on der Öffent­lich­keit hat bei Sprin­ger Metho­de. Ziel ist, den fal­schen Ein­druck zu erwe­cken, bei der deut­schen Urhe­ber­rechts­re­form gin­ge die Gefahr für die Mei­nungs- und Infor­ma­ti­ons­frei­heit von den Platt­for­men aus, nicht etwa von Leis­tungs­schutz­recht und Upload­fil­tern.

Es ver­heißt nichts Gutes, wenn sich die CDU unter neu­er Par­tei­füh­rung der­art vor Döpf­ners Kar­ren span­nen lässt. Die Gunst der Bou­le­vard­blät­ter mag für Laschet über­le­bens­wich­tig erschei­nen – tren­nen ihn doch nur noch sei­ne schwä­cheln­den Beliebt­heits­wer­te von der Kanz­ler­kan­di­da­tur für die Uni­on. Doch die CDU hat schon ein­mal den Feh­ler gemacht, die öffent­li­che Mei­nungs­bil­dung im Netz zu igno­rie­ren, als sie kurz vor der Euro­pa­wahl 2019 vom Video »die Zer­stö­rung der CDU« des You­Tubers Rezo über­rascht wur­de und ein his­to­risch schlech­tes Wahl­er­geb­nis ein­fuhr.

Rezo hat sich gemein­sam mit ande­ren Influencer:innen, deren Mil­lio­nen­pu­bli­kum die Auf­la­ge der BILD bei Wei­tem über­steigt, mit kon­struk­ti­ven Vor­schlä­gen in die Debat­te um die Urhe­ber­rechts­re­form ein­ge­bracht. Im Streit­ge­spräch mit FAZ-Her­aus­ge­ber Knop um die Urhe­ber­rechts­re­form lässt Rezo die­sen alt aus­se­hen.

Es ist jetzt an Laschet zu bewei­sen, ob er als neu­er Par­tei­vor­sit­zen­der die geschei­ter­te ein­sei­ti­ge Urhe­ber­rechts­po­li­tik zu Guns­ten der Pres­se­ver­la­ge fort­set­zen will, oder ob er sich an das Wahl­ver­spre­chen sei­ner Par­tei erin­nert, das lau­te­te: »Mei­nungs­frei­heit stär­ken und Nut­zer bes­ser­stel­len, Urhe­ber fair und effek­tiv ver­gü­ten, Platt­for­men ein­bin­den und ver­pflich­ten – aber alles ohne Upload-Fil­ter«. Sonst könn­te die Uni­on erneut davon über­rascht wer­den, wie vie­le der Mil­lio­nen Men­schen, die Upload­fil­ter und Leis­tungs­schutz­recht kri­ti­siert haben, bei der Bun­des­tags­wahl im Herbst wäh­len dür­fen.

Die Tex­te der Kolum­ne »Edit Poli­cy« ste­hen unter der Lizenz CC BY 4.0. Logo Ban Con­tent von der Elec­tro­nic Fron­tier Foun­da­ti­onCC-BY

 

Neu bei Splitter: NATHANAËLLE

Neue Comics aus dem wei­ten Bereich Sci­ence Fic­tion gibt es bei Split­ter, bei­spiels­wei­se NATHANAËLLE. Der Ver­lag schreibt dazu:

Natha­naël­le zieht Inspi­ra­ti­on aus zahl­rei­chen Quel­len, von Urspungs­tex­ten des Gen­res wie H. G. Wells’ Die Zeit­ma­schi­ne über Stan­dard­wer­ke wie I Robot (der Roman von Isaac Asi­mov, in wel­chem erst­mals die drei Geset­ze der Robo­tik beschrie­ben wur­den) bis zu moder­nen Klas­si­kern wie Ter­ry Gil­liams Film 12 Mon­keys, und gießt die­se Ver­satz­stü­cke in eine detail­ver­lieb­te Optik, in der Anklän­ge von Vik­to­ria­nis­mus und dem Futu­ris­mus der Mit­te des 20. Jahr­hun­derts mit­schwin­gen. Eine dis­pa­ra­te Zwei­klas­sen­ge­sell­schaft, die Deka­denz der Unsterb­lich­keit, Trans­hu­ma­nis­mus durch Kyber­ne­tik und Gedan­ken­trans­plan­ta­ti­on, und mit­ten­drin eine jun­ge Rebel­lin mit Namen Natha­naël­le, die kaum weiß, wie ihr geschieht. Ein wirk­lich beson­de­rer Sci­Fi-Oneshot, der Spaß macht aber zugleich zum Nach­den­ken anregt.

Das Sze­na­rio stammt von Charles Ber­be­ri­an, die Zeich­nun­gen erschuf Fred Bel­tran. Das Album kommt als Hard­co­ver ist 112 Sei­ten stark und kos­tet 22 Euro. Die ISBN lau­tet 978–3‑96219–553‑3.

Bemer­kens­wert fin­de ich, wie der Ver­lag ver­sucht, den Begriff »Steam­punk« zu ver­mei­den … ;)

Cover­ab­bil­dung Copy­right Split­ter Ver­lag

Neues Album von Victor Sierra: IMPERFECT MERIDIANS

Steam­punk-Musik gibt es eigent­lich gar nicht. Eben­so wenig wie es Sci­ence Fic­tion-Musik gibt. Es gibt nur ver­schie­de­ne Ein­zel­künst­ler und Bands, die sich ein Steam­punk-Label auf­ge­klebt haben, und Musik aus den ver­schie­dens­ten Stil­rich­tun­gen machen, von Pop bis Gothic und die Tex­te haben Steam­punk-Ele­men­te. Bei man­chen Künst­lern besteht der Steam­punk auch nur aus lus­ti­gen Gewän­dern, bei ande­ren aus Cover­the­ma­tik.

Eine Band, die das The­ma in Text und Out­fit the­ma­ti­sie­ren und es umfas­send zum Stil­mit­tel gemacht haben, ist seit vie­len Jah­ren die fran­zö­si­sche Band Vic­tor Sier­ra, ihre Musik ist eine meist düs­te­re Mischung aus Indus­tri­al, Gothic, Dark­wa­ve und Rock. Ihr neu­es Album IMPERFECT MERIDIANS ist bereits am 24. Dezem­ber 2020 erschie­nen, man bekommt es bei­spiels­wei­se bei Band­camp, als MP3 oder FLAC, aber auch wie zu Kai­sers Zei­ten als CD. Dort kann man zudem in die Stü­cke rein­hö­ren. Das Geld geht in dem Fall direkt an die Band, statt an irgend­wel­che unsym­pa­thi­schen Musik­mul­tis.

Das letz­te Album von Vic­tor Sier­ra, THE MANCHURIAN PASS, erschien 2018, mehr zu ihnen fin­det man auch auf der offi­zi­el­len Web­prä­senz unter vic​tor​sier​ra​.net.

Cover Copy­right Vic­tor Sier­ra

VR: 3D-Modelling Software Gravity Sketch ab sofort kostenlos

Man könn­te anneh­men, es läge dar­an, dass Goo­gles Tilt Brush zur Open Source gemacht wur­de: Das 3D-Model­ling-Pro­gramm Gra­vi­ty Sketch, das für ver­schie­de­ne VR-Platt­for­men zur Ver­fü­gung steht, ist für nicht­kom­mer­zi­el­le End­be­nut­zer ab sofort eben­falls kos­ten­los. Es gab bereits eine freie Test­ver­si­on, die war aller­dings stark abge­speckt und erlaub­te bei­spiels­wei­se kei­nen Export von 3D-Datei­en. Ab sofort ist es mög­lich, in Gra­vi­ty Sketch erstell­te Modell mit der kos­ten­lo­sen Ver­si­on in FBX oder IGES zu expor­tie­ren (FBX funk­tio­niert aller­dings im Moment offen­bar noch nicht mit Stand-Alo­ne Head­sets wie der Ocu­lus Quest).

Um die freie Ver­si­on zu nut­zen muss man ein Kon­to beim Anbie­ter anle­gen. Das dient aller­dings in ers­ter Linie dazu, Model­le über die Cloud von einem Gerät zum ande­ren zu über­tra­gen (und sicher­lich möch­te man auch wis­sen, was die Nut­zer so tun).

Wer nicht mit einem Head­set kon­stru­ie­ren will, kann Gra­vi­ty Sketch auch auf einem iPad ver­wen­den, die neue Ver­si­on ist dort aller­dings noch in einer geschlos­se­nen Beta.

Die Macher erläu­tern in einem aus­führ­li­chen Blog­post auf ihrer Web­sei­te, war­um sie die­sen Schritt gehen und die Soft­ware ab sofort kos­ten­frei anbie­ten. Eine Busi­ness-Ver­si­on wird es wei­ter­hin geben.

Puh, Glück gehabt, vor ca. zwei Wochen hät­te ich mir Gra­vi­ty Sketch fast gekauft. :)

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VR: Googles Tilt Brush ist jetzt Open Source

Goog­le Tilt Brush ist eine Appli­ka­ti­on für VR Head­sets mit der man mit­tels vir­tu­el­ler Pin­sel drei­di­men­sio­na­le Kunst in der vir­tu­el­len Rea­li­tät erschaf­fen kann. Wer noch nie ein Head­set auf dem Kopf hat­te, kann sich das sicher­lich nur schwer vor­stel­len, aber die Ergeb­nis­se kön­nen inter­es­sant, aber auch spek­ta­ku­lär sein, eine völ­lig neue Kunst­form. Zudem kann man erstell­te Objek­te auch für die Wei­ter­ver­wen­dung in 3D-Edi­to­ren expor­tie­ren. Ursprüng­lich war Tilt Brush auf Steam für die HTC Vive ver­öf­fent­lich wor­den, inzwi­schen gibt es sie aber für alle nam­haf­ten VR-Bril­len.

Bis­her kos­te­te Tilt Brush Geld, ab sofort nicht mehr, denn Goog­le hat die Soft­ware als Open Source unter der Apa­che 2.0‑Lizenz auf Git­hub ver­öf­fent­licht. Die offi­zi­el­le Mit­tei­lung dazu lau­tet wie folgt:

As we con­ti­nue to build hel­pful and immersi­ve AR expe­ri­en­ces, we want to con­ti­nue sup­port­ing the artists using Tilt Brush by put­ting it in your hands. This means open sourcing Tilt Brush, allo­wing ever­yo­ne to learn how we built the pro­ject, and encou­ra­ging them to take it in direc­tions that are near and dear to them.

The open source archi­ve of the Tilt Brush code can be found at: https://​git​hub​.com/​g​o​o​g​l​e​v​r​/​t​i​l​t​-​b​r​ush

Plea­se note that it is not an actively deve­lo­ped pro­duct, and no pull requests will be accept­ed. You can use, dis­tri­bu­te, and modi­fy the Tilt Brush code in accordance with the Apa­che 2.0 Licen­se under which it is released.

In order to be able to release the Tilt Brush code as open source, the­re were a few things we had to chan­ge or remo­ve due to licen­sing rest­ric­tions. In almost all cases, we docu­men­ted the pro­cess for adding tho­se fea­tures back in our com­pre­hen­si­ve build gui­de. ‘Out of the box’, the code in the archi­ve will com­pi­le a working ver­si­on of Tilt Brush, requi­ring you only to add the Steam­VR Unity SDK.

The curr­ent­ly published ver­si­on of Tilt Brush will always remain available in digi­tal stores for users with sup­port­ed VR head­sets. If you’re inte­res­ted in crea­ting your own Tilt Brush expe­ri­ence, plea­se review the build gui­de and visit our git­hub repo to access the source code.

Che­ers, and hap­py pain­ting from the Tilt Brush team!

Das Pro­jekt auf Git­hub hat den Sta­tus »archie­ved«, man kann also kei­ne Pull Requests abge­ben und offen­bar wird die Soft­ware auch nicht mehr sei­tens Goog­le wei­ter ent­wi­ckelt oder gewar­tet. Trotz­dem kann jeder Inter­es­sier­te den Code klo­nen und ver­än­dern. Basis von Tilt Brush ist übri­gens die Game Engi­ne Unity, auch die steht für pri­va­te Zwe­cke kos­ten­los zur Ver­fü­gung.

[Update:] Vor­sicht! Ocu­lus (also Face­book) möch­te für die Tilt Brush-App immer noch 20 Euro abzo­cken! Wer das aus­pro­bie­ren möch­te, war­tet auf eine kos­ten­lo­se Imple­men­tie­rung aus einem Klon des dem Git­hub-Repo­si­to­ries.

Pro­mo­gra­fik Tilt Brush Copy­right Goog­le

Trailer: Disneys RAYA AND THE LAST DRAGON

Der nächs­te Ani­ma­ti­ons­film aus dem Hau­se Dis­ney steht an und er trägt den Titel RAYA AND THE LAST DRAGON, deutsch als RAYA UND DER LETZTE DRACHE. Die Zusam­men­fas­sung liest sich wie folgt:

In a realm known as Kuman­dra, a re-ima­gi­ned Earth inha­bi­ted by an anci­ent civi­liza­ti­on, a war­ri­or named Raya is deter­mi­ned to find the last dra­gon.

In einem Reich namens Kuman­dra, einer alter­na­ti­ven Erde, die von einer alten Zivi­li­sa­ti­on bewohnt wird, ist eine Krie­ge­rin namens Raya ent­schlos­sen, den letz­ten Dra­chen zu fin­den.

Regie führ­ten Don Hall (MOANA) und Car­los López Estra­da (HIGH & MIGHTY), Co-Regis­seu­re sind Paul Briggs (FROZEN) und John Ripa (FROZEN), die Sto­ry wur­de ver­fasst von Ade­le Lim (CRAZY RICH ASIANS) und Qui Nguy­en (DISPATCHES FROM ELSEWHERE).

Die Spre­cher­rie­ge kann sich sehen las­sen: Neben Kel­ly Marie Tran, die Raya spricht, sind u.a. dabei: Alan TudykGem­ma ChanAwk­wa­fi­naDani­el Dae KimSan­dra Oh und Bene­dict Wong.

RAYA AND THE LAST DRAGON soll am 5. März in die US-Kinos kom­men und zeit­gleich im Pre­mi­um-Seg­ment von Dis­ney+ ver­öf­fent­licht wer­den, also für Abon­nen­ten extra kos­ten.

Ich bin vom Trai­ler äußerst posi­tiv ange­tan: Kein Remake, kei­ne Reboot, ganz neu­er Stoff – und das sieht gran­di­os aus.

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