Es sieht deutlich so aus, als würde nach vielen Querelen, Wechseln des Kreativteams und Verzögerungen durch COVID nun endlich etwas werden, aus dem fünften Teil der Abenteuer um INDIANA JONES.
Es wurde offiziell zu Protokoll gegeben, dass die Dreharbeiten abgeschlossen wurden und Regisseur James Mangold (LOGAN) verkündete, dass er sich nun an den Schnitttisch begeben wird. Allerdings sagte er auch, dass es immer noch zu früh ist, um Details bekannt zu geben, oder gar erste Bilder zu zeigen. Da auch Indy jetzt eine Disney-Prinzessin ist, darf man annehmen, dass die Trailerpolitik gut durchorganisiert sein wird. Bisher war die Geheimhaltung zum Projekt INDIANA JONES 5 äußerst effektiv und ich gehe von Überraschungen aus. Es gibt allerdings einige Szenenbilder auf IMDb, die eindeutig einen gealterten Indy im typischen Outfit zeigen, er wurde also offenbar nicht durch einen jüngeren Schauspieler ersetzt (es kann natürlich immer noch Rückblenden geben, denn es gibt auch Szenenfotos mit Nazis, die möglicherweise in den 1930ern oder ‑40ern spielen könnten).
James Mangold hat den Sessel des Regisseurs von Steven Spielberg übernommen, den der bei den vier vorangegangenen Filmen innehatte. Trotzdem ist Spielberg nicht raus, er produziert zusammen mit Frank Marshall (RAIDERS OF THE LOST ARK) und Kathleen Kennedy von LucasFilm. Das Drehbuch verfasste diesmal nicht George Lucas, sondern Mangold zusammen mit Jez und John-Henry Butterworth (EDGE OF TOMORROW).
Wie Deadline berichtet, befindet sich Amazon in Gesprächen mit Sony, um eine Realserie um die erfolgreiche Computerspielereihe GOD OF WAR für den Streamingdienst des Onlineversenders zu produzieren.
Showrunner sollen Mark Fergus (der Kopf hinter THE EXPANSE) und Hawk Otsby werden, weiterhin Rafe Judkins, der Produzent von WHEEL OF TIME und Auitor von UNCHARTED. Es produzieren weiterhin Sony Pictures Television und PlayStation Productions.
Die Spiele sind von griechischer Mythologie inspiriert und drehen sich um den Halbgott Kratos, das erste Spiel erschien bereits 2005 für die PS2, aktuell gibt es die siebte Inkarnation, die soeben erst für PCs veröffentlicht wurde, Teil acht, GOD OF WAR: RAGNAROK, soll noch 2022 erscheinen.
Über Besetzung, Inhalt und Starttermin gibt es derzeit noch keine Informationen.
Ich habe in meinem Leben schon so einige BATMAN-Interpretationen im Kino gesehen, angefangen mit Michael Keaton im Jahr 1989, der Fortsetzung (1992), dann Val Kilmer (1995), George Clooney (1997). Es folgte Christopher Nolans zu recht gefeierte Trilogie mit Christian Bale (2005, 2008 und 2012). Danach zog sich Batfleck 2016 in BATMAN V SUPERMAN und JUSTICE LEAGUE das Cape über – und obwohl es vorab viel Fankritik gab, fand ich, dass Affleck in der Rolle sogar noch das Gute an diesen Filmen war. Deswegen hielt ich mich für eine weitere Interpretation für gut gerüstet, das macht mich zwar nicht zu einem Batman-Spezialisten, aber zumindest habe ich hinreichend Vorkenntnisse zum Thema im Kino.
Als bekannt wurde, dass Robert Pattinson, für manche wohl auf immer als Glitzervampir gebrandmarkt, die Rolle in einem neuen Film übernehmen sollte, kochten etliche Fanseelen, offenbar traute man ihm den Caped Crusader nicht zu; ich hingegen hatte den Schauspieler inzwischen schon in so mancher Rolle gesehen und wusste, dass er deutlich mehr auf dem Kasten hat, als Schmusevampire und fand die Besetzung deswegen schon in Ordnung.
Es ist mal wieder ein neuer ALIEN-Film in Arbeit, der soll allerdings nicht in die Kinos kommen, sondern wird für den Streamingdienst Hulu produziert, der Disney gehört. Dort soll 2023 auch eine ALIEN-Fernsehserie starten, mit der hat der Film dem Vernehmen nach allerdings nichts zu tun.
Es produzieren 20th Century Studios, Fede Alvarez (DON´T BREATHE) soll Regie führen und auch das Drehbuch schreiben (er trat auch mit dem Pitch ans Studio heran), es produziert unter anderem Ridley Scott, dessen letzte ALIEN-Inkarnationen PROMETHEUS und COVENANT eher so weniger erfolgreich waren.
Der neue Xenomorph-Streifen wird als »allein stehend« bezeichnet, was nicht bedeutet, dass er einsam ist, sondern keinen direkten Bezug zu vorangegangenen Produktionen haben wird. Persönlich glaube ich aber nicht, dass es keinerlei Anlehnungen zu vorherigen ALIEN-Geschichten geben wird.
Details zu Inhalt, Besetzung oder wann der bis dato unbenannte Film bei Hulu starten soll gibt es bislang noch nicht.
Der Phantastik-Freundin mit größerer Bandbreite als Romantasy ist der Name Brandon Sanderson sehr wahrscheinlich bekannt, der ist einer der umtriebigeren englischsprachigen Genre-Autoren. Er schrieb die MISTBORN-Trilogie oder beendete Robert Jordans WHEEL OF TIME-Reihe nach dessen Tod.
Das hat seine Fangemeinde allerdings nicht daran gehindert, ihm in den ersten fünf Tagen sagenhafte 16,5 Millionen Euro hinterher zu werfen. Er ist damit auf dem Weg sämtliche Rekorde auf der Plattform zu brechen.
Für 40 USD erhält man im Verlauf des Jahres 2023 (jeweils zu jedem Quartalsbeginn einen der vier Romane der Reihe als eBook. Für 60 USD bekommt man die Hörbücher (plus eBooks) und für 160 USD gibt es Premium Hardcover (plus eBooks, plus Hörbücher).
Auf dem bereits genannten Youtube-Kanal hat Sanderson sich in ziemlich witziger Weise zum Projekt geäußert:
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Ich hatte in der Vergangenheit, als Selfpublishing noch ein neueres Thema war als es heute ist, erklärt, dass die Verlage sich noch umsehen werden, wenn sich Bestsellerautoren dem Selfpublishing zuwenden – und so etwas ähnliches gerade auf Facebook kommentiert. Dort wurde ich auch gleich belehrt, dass das ja alles ganz anders sei, das habe auch John Scalzi in einem Blogpost bereits besprochen.
Gut, dass mir das mal erklärt wird, ich beschäftige mich ja erst seit deutlich über einer Dekade intensiv mit dem Thema und kenne mich deswegen vermutlich nicht so aus … :)
Dass Bestsellerautor°innen auch weiterhin mit Verlagen zusammenarbeiten werden, nachdem sie erfolgreich Bücher durch Crowdfunding und für Selfpublishing finanziert haben ist selbstverständlich eine Binsenweisheit. Natürlich werden sie das tun und die Produktionsarbeit und den Vertrieb gern diesen Verlagen überlassen – zumal man davon ausgehen kann, dass Bestsellerautor°Innen deutlich bessere Konditionen herausschlagen können, als unbekanntere Vertreter°innen der Zunft.
Aber, um mal den zentralen Punkt herauszustellen:
Wie viele Millionen hier am Ende auch immer zusammen kommen werden (aber bei der noch offenen Laufzeit des Crowdfundings dürften die Beiträge noch deutlich steigen) – den Umsatz hat kein Verlag gemacht.
Auch wenn ich Scalzi sehr schätze, stimme ich diversen seiner Einordnungen im Blogartikel nicht zu. Kickstarter-Projekte sind nicht hart, sie müssen nur gut geplant werden und machen Arbeit und sie können absolut nicht nur von Personen mit gigantischer Reichweite und Fanbase durchgeführt werden. Ich habe zahllose Crowdfundings für Bücher von völlig unbekannten Projektstartern unterstützt und selbst wenn keine Rekordbeiträge dabei zusammen kommen: Das waren alles Projekte, die kein Verlag haben wollte und an denen dann eben auch kein Verlag verdient hat, das übrig gebliebene Geld (nach Abzug von Kickstarter-Gebühren und Produktionskosten) floss vollständig an die Projektstarter. Deswegen ist es auch völlig irrelevant, wie bekannt jemand ist. Bestseller-Autor°innen können eine Fanbase aktivieren und wie Sanderson Rekorde brechen, aber auch unbekannte Protagonist°innen können abseits von Verlagen veröffentlichen – und tun das seit Jahren, wenn nicht Jahrzehnten.
Trotzdem werden auch und insbesondere bekannte Autor°Innen in der Zukunft verstärkt auf diese Art der Veröffentlichung zurück greifen, beispielsweise wenn kein Verlag Interesse am Stoff hat, oder die Konditionen nicht stimmen. Und je bekannter die jeweilige Person ist, desto mehr Geld wird an den traditionellen Verlagen vorbei fließen.
Und deswegen bleibe ich dabei: Die klassischen Publikumsverlage werden sich in Zukunft immer wärmer anziehen müssen. Zudem insbesondere dieser überragende Erfolg mit seinen gebrochenen Kickstarter-Rekorden Strahlwirkung haben dürfte und zahllose Nachahmer nach sich ziehen wird.
Relevant ist das hauptsächlich für den englischsprachigen Markt, denn der ist gigantisch viel größer als der deutschsprachige, deswegen kann man das auf hiesige Verhältnisse nicht eins zu eins übertragen – allein weil die schiere Menge an Zielgruppe in Deutschland um ein Erhebliches geringer ist (aber auch hierzulande kann man mit etwas Reichweite durchaus Herzensprojekte abseits von Großverlagen umsetzen – reich wird man damit allerdings nicht werden).
Es sagt einiges, wenn die Werbung für den neuen Hyundai im Cross-Promo mit UNCHARTED witziger und unterhaltsamer ist, als die 120 Millionen Dollar-Produktion selbst. Noch ist diese Adaption nicht nach einem der acht bereits erschienen Konsolenspiele von Naughty Dog umgesetzt, sondern versteht sich als etablierender Vorläufer. Das gibt den Filmemachern eine gute Gelegenheit verschiedene Dinge auszuprobieren und, im Falle einer fortführenden Reihe, eventuelle Schadensbegrenzung zu pflegen. Denn viele Hinweise lassen kaum Zweifel daran, dass ein zweiter Teil schließlich eine direkte Umsetzung des ersten Spiels UNCHARTED: DRAKE’S FORTUNE sein wird. Und Spiele-Nerds unterschieden sich in ihrer Pingeligkeit kaum von STAR TREK-Fans, oder dem BTS-Fandom. Während allzu freizügiger Umgang mit dem Ursprungsmaterial oft kleinlichen wirkenden Protest immer noch rechtfertigt, folgen aber Filmadaptionen immer noch ganz anderen Gesetzen. Bei Games noch viel schwieriger umzusetzen, als bei Buchvorlagen.
Nach dem Erfolg von FOUNDATION möchte sich Apple sich offenbar an weiteren klassischen SF-Themen bedienen. Das Copyright an Fritz Langs Film METROPOLIS, oder besser gesagt, am Roman von Thea von Harbou, würde in den USA demnächst ablaufen, das Haus mit dem Apfel möchte daraus eine Serie für seinen Streamingdienst Apple TV machen.
Engagiert haben sie dafür den MR. ROBOT-Macher Sam Esmail, der soll als Showrunner agieren, ausführend produzieren, schreiben und auch Regie führen.
Gerüchte über eine Serie die auf METROPOLIS basiert fliegen seit ca. 2016 durchs Netz, es war aber bislang unklar, welcher Streamingdienst zugreifen würde.
Das Thema der Vorlage in Buch und Film ist Kapitalismuskritik, das passt natürlich in einer modernisierten Form perfekt in unsere Zeit – allerdings nicht zu Apple.
Details zu Starttermin oder Besetzung gibt es derzeit noch nicht.
ONE SMALL STEP ist ein STAR TREK-Fanfilm aus England, der während der Covid-Lockdowns entstand. Es handelt sich um eine »Bonusstory« zum anderen Fanfilm A LONG WAY HOME und erzählt eine Hintergrundgeschichte zum Charakter Anna Keeley.
This short film goes back to the very start of the career of Anna Keeley, our hero from “A Long Way From Home”. Currently an ensign onboard the USS Challenger, her life is about to change as she’s been given a new assignment, helmswomen on the brand new USS Defiant. With her academy record exactly what Commander Sisko was looking for to join the Defiants crew, she will start this exciting chapter of her life…or so she thinks.
Während die Inszenierung und Darstellung sich auf Fanfilm-Niveau bewegen, muss man die VFX als bemerkenswert bezeichnen.
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Mit Filmen nach Computerspielen ist das so eine Sache: Allzu oft blieben die hinter den Erwartungen zurück, nicht selten weil man derart viel Geld für die Lizenzen bezahlt hatte, dass offenbar nicht mehr genug für ein brauchbares Drehbuch übrig war. Sony hat diese Probleme mit UNCHARTED nicht, denn ihnen gehören die Rechte daran über Sony Online Entertainment ohnehin.
In der guten alten Zeit, die so gut tatsächlich nicht war, ging man ins Kino, ohne vorher schon alles über einen Film erfahren zu haben und machte sich selbst ein Bild. Das mag zwar heute in Teilen auch noch so gelten, aber üblicherweise erzählen uns Internet und Medien schon im Vorfeld, was ein Blockbuster zu sein hat und was nicht.
Dabei muss gar nicht alles auf Teufel komm raus als Blockbuster daher kommen und Milliardenerfolge an den Kinokassen einspielen.
Reicht es nicht auch mal, wenn ein Film die Zuschauerin gut unterhält?
Vom Comic DIE KRONE DER STERNE nach den Romanen von Kai Meyer ist der zweite Teil (von dreien) der Comicausgabe bei Splitter erschienen. Gezeichnet wurde der Band von Ralf Schlüter, er wurde von Yann Krehl für das Format Comic adaptiert. PhantaNews-Leser dürfte der Name bekannt vorkommen, er steuerte eine Story zu meiner SF-Anthologie REISEZIEL UTOPIA bei.
Auf der Raumstation Hymnia, einem Eldorado für Glücksspieler und zwielichtige Gestalten, suchen Kranit und ihre Crew ihren alten Freund Olfur auf, der Shara Bitterstern von ihrem Sprengkragen befreien soll. Während Olfur und seine Muse – ein Android in Gestalt einer jungen Frau – mit der Entschärfung des Halsrings beschäftigt sind, läuft der waffenstarrende Gildenkreuzer Caudor Terminus in den Hangar der Station ein. Er steht unter dem Kommando des Stillepriesters Hadrath Talantis – Inizas Onkel, der gekommen ist, um sie zurückzuholen. Die Besatzung der Nachtwärts sitzt in der Falle!
Der Hardcover-Band ist 56 Seiten stark und kostet 16 Euro, erhältlich ist er beispielsweise direkt beim Verlag, oder bei Amazon. Es gibt auch eine eComic-Ausgabe, die schlägt mit erfreulich günstigen 6,99 Euro zu Buche.
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