CLOCKWORK COLOGNE – Band eins erschienen

Cover "Rosenkrankmoerder"

CLOCKWORK COLOGNE ist eine Steam­punk-Kri­mi-Serie, die in einem fik­ti­ven Cöln um die Jahr­hun­dert­wen­de ange­sie­delt ist. Es wer­den Ver­schwö­run­gen auf­zu­de­cken, mys­te­riö­se Fäl­le zu lösen, neb­li­ge Spu­ren zu ver­fol­gen sein. Die Prot­ago­nis­ten kämp­fen mit der durch einen quan­ten­ma­gi­schen Unfall ent­stan­de­nen Strah­len­be­las­tung, dem ganz all­täg­li­chen Wahn­sinn und nicht sel­ten mit ihren eige­nen Dämo­nen.

Cöln, Freie Reichs­stadt, im Jah­re des Herrn 1898

Euro­pa hat sich noch immer nicht von dem Quan­ten­ma­gi­schen GAU erholt, der die Welt 40 Jah­re zuvor erschüt­tert hat. Die dar­aus resul­tie­ren­de Strah­lung ver­seucht den hal­ben Kon­ti­nent. Die Dampf­ma­gi­sche Gesell­schaft hat einen Schutz­schirm über Cöln errich­tet, doch die­ser Schutz hat sei­nen Preis. Die Dampf­ma­gi­er nut­zen die Furcht vor der Strah­lung aus, um die Bür­ger zu kon­trol­lie­ren.
Die Quan­ten­ma­gi­er sind in den Unter­grund geflüch­tet und haben unter den Gas­sen Cölns eine Welt geschaf­fen, die ihren eige­nen Regeln folgt. Aber auch in der Ober­stadt neh­men Kor­rup­ti­on und Ver­bre­chen erschre­cken­de Aus­ma­ße an. Die Dezer­na­te des Kai­ser­li­chen Kri­mi­nal­am­tes sind unter­be­setzt, die Beam­ten über­las­tet. Vie­le haben sich kor­rum­pie­ren las­sen oder resi­gniert.
Nicht so Kom­mis­sär Lacroix. Für ihn sind Recht und Gesetz nicht nur lee­re Flos­keln. Er steht mit bei­den Bei­nen fest auf dem geschwärz­ten Boden Cölns und kämpft für Gerech­tig­keit. Bis ein schwe­rer Schick­sals­schlag auch sei­ne Welt ins Wan­ken bringt.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu den Prot­ago­nis­ten, der Welt, den Hin­ter­grün­den und den Autorin­nen kann man auf der Web­site zur Serie fin­den.

Der ers­te Band der Rei­he wur­de von Simo­ne Keil ver­fasst und trägt den Titel GUY LACROIX: AUF DER JAGD NACH DEM ROSENKRANZMÖRDER, er ist sowohl als Taschen­buch über Ama­zon ver­füg­bar (178 Sei­ten, EUR 5,99), aber auch in Form eines eBooks via Ama­zon, Neo­books und diver­se wei­te­re Online­shops erhält­lich. Die elek­tro­ni­sche Fas­sung kos­tet gera­de mal 1,99 Euro.

Zusätz­lich wer­den die Kapi­tel des ers­ten Falls von Kom­mis­sär Lacroix – und auch der fol­gen­den Roma­ne – jeden Sonn­tag auf Qin­die online gestellt, man kann sich dort also vor dem Kauf ein Bild machen.

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Deutscher Trailer: 47 RONIN

In Sachen 47 RONIN, dem ers­ten Film mit Kea­nu Ree­ves seit Lan­gem, haben sie uns ganz schön ver­la­den. Es han­delt sich gar nicht um Samu­rai im alten Japan, son­dern um einen lupen­rei­nen Fan­ta­sy-Film. Jetzt bin ich sicher, dass ich den sehen muss. Wahn­sinn.

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Erschienen: FANTASY & SCIENCE FICTION ALMANACH 2014

Cover F & SF-Almanach 2014

In Myra Çakans »Edi­ti­on Darda­riee« ist der FANTASY & SCIENCE FICTION ALMANACH 2014 erschie­nen, in dem bekann­te Namen und Neu­ent­de­ckun­gen aus der Phan­tas­tik-Sze­ne ihre Wer­ke prä­sen­tie­ren. Dabei sind: B.C. Bolt, Anja Bagus, Myra Çakan, Chris­ti­an Dör­ge, Frank W. Hau­bold, Ant­je Ippen­sen, Horus W. Oden­thal, Susan­ne Pav­lo­vic, Miri­am Pha­ro, Micha­el Szameit und Klaus Sei­bel.

Die Her­aus­ge­be­rin sagt zum eBook:

Die Mög­lich­keit, den Lesern nicht nur das Werk eines Autors vor­zu­stel­len, son­dern einen klei­nen Blick dar­über hin­aus zu ermög­li­chen, fin­de ich sehr reiz­voll. Als SF-Lese­rin und Autorin haben mich sol­che Bei­wer­ke schon immer inter­es­siert. Nicht ein­fach die plat­te Fra­ge »Wie sind Sie auf die Idee gekom­men?« zu stel­len, son­dern den Schrift­stel­ler ein­fach etwas aus dem Näh­käst­chen plau­dern las­sen.
So ent­stand im Som­mer die Idee zu dem F&SF Alma­nach – einem eBook, in dem sehr unter­schied­li­che Tex­te vor­ge­stellt wer­den soll­ten, die zwar für sich allein ste­hen, aber den­noch in einem Kon­text zu einem Werk des Autors zu ver­ste­hen sind. Dies kön­nen Ergän­zun­gen zu einem Roman sein, Vor­ge­schich­ten zu Prot­ago­nis­ten oder auch Erst­ver­öf­fent­li­chun­gen.
Her­aus­ge­kom­men ist ein brei­tes Spek­trum an phan­tas­ti­schen Erzäh­lun­gen – von High Fan­ta­sy, über Steam­punk und Space Ope­ra bis zu Cyber­punk.

Der­zeit ist der ALMANACH aus­schließ­lich als eBook via Ama­zon erhält­lich. Da er nicht durch har­te DRM-Maß­nah­men geschützt ist, kann man das eBook aller­dings bei­spiels­wei­se mit Calib­re auch ins ePub-For­mat wan­deln. Der Preis beträgt gera­de mal 99 Cent. Das Titel­bild steu­er­te Lothar Bau­er bei.

Cover Copy­right Edi­ti­on Darda­riee

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Neu bei Voodoo Press: TIMMY QUINN Band eins

Cover "Timmy Quinn" Band eins

Bei Voo­doo Press ist soeben der ers­te Band aus der TIMMY QUINN-Rei­he des US-Autors Kealan Patrick Bur­ke erschie­nen. Das Buch fasst die ers­ten bei­den Novel­len DER SCHILDKRÖTENJUNGE und DIE HÄUTE in einem Band zusam­men, in den Ver­ei­nig­ten Staa­ten erschie­nen bei­de getrennt. Für THE TURTLE BOY erhielt Bur­ke 2004 den Bram Sto­ker Award.

Der Schild­krö­ten­jun­ge

1979, Dela­ware, Ohio, Som­mer­fe­ri­en. Tim­my Quinn und sein bes­ter Freund Pete Mar­shall tref­fen am Myers-Teich auf einen selt­sa­men Jun­gen namens Dar­ryl. Als sie ihren Eltern von die­ser Begeg­nung erzäh­len, tre­ten sie damit etwas in Gang, das sei­nen Ursprung in einer schreck­li­chen, bös­ar­ti­gen und bru­ta­len Ver­gan­gen­heit hat, und das Tim­my Quinns Leben fort an ver­än­dern wird.

Die Häu­te

Sie­ben Jah­re sind seit den Ereig­nis­sen am Myers-Teich ver­gan­gen. Tim­my Quinn ist auf der Suche nach einem Ort des Frie­dens und das führt ihn zu sei­ner trau­ern­den Groß­mutter in eine klei­ne Hafen­stadt an der Süd­küs­te Irlands. Doch schnell ver­wan­delt sich der Hafen in einen Käfig in des­sen Grund­fes­ten sich die Toten in einer alten zer­fal­len­den Fabrik ver­sam­meln.
Um sein Leben und das derer, die er liebt zu beschüt­zen, muss Tim­my Quinn einen Schritt hin­ter den Vor­hang tre­ten, in das Reich der Toten, um dort noch etwas viel grau­en­haf­te­res zu ent­de­cken – eine rie­si­ge Grup­pe, bekannt als Die Häu­te …

Bur­kes fünf Novel­len aus der TIMMY QUINN-Rei­he wer­den in drei Bän­den bei Voo­doo Press erschei­nen, der ers­te liegt hier­mit vor, im zwei­ten wird man VESSELS und PEREGRIN´S TALE fin­den, der drit­te und letz­te ent­hält NEMESIS (die deut­schen Titel lie­gen noch nicht vor).

Band eins hat 280 Sei­ten und kos­tet 12,95 Euro. Er kann beim Ver­lag oder über Ama­zon bezo­gen wer­den (bei letz­te­ren ist er im Moment aller­dings nicht vor­rä­tig).

Cover TIMMY QUINN Band eins Copy­right Voo­doo Press

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Erschienen: DIE PHANTASTISCHEN ABENTEUER VON JOE & CRAIG – Episode 1 – DER DOPPELTE STALIN

Cover "Der doppelte Stalin"

Puh, das ist mal ein lan­ger Titel. Soeben erschien via Chi­chi­li die ers­te Novel­le aus der Rei­he DIE PHANTASTISCHEN ABENTEUER VON JOE & CRAIG vom Autoren Sean O´Connell, den auf­merk­sa­me Leser von Phan­ta­News bei­spiels­wei­se durch TÍR NA NÓG ken­nen. Geplant sind ins­ge­samt vier Epi­so­den, die ers­te trägt den Titel DER DOPPELTE STALIN, es fol­gen noch IM BANNE DER LOWLANDER, DAS ERWACHEN DES DÄMONS und WELTENBRAND.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen dazu:

DIE PHANTASTISCHEN ABENTEUER VON JOE & CRAIG spie­len in einer alter­na­ti­ven Zeit­li­nie, in der ein unge­wöhn­li­cher Mete­or­ab­sturz im Jahr 1816 das Ant­litz der Welt für immer ver­än­der­te (die­se Geschich­te erscheint eines Tages bei Ste­fan Holz­hau­er, wenn er sei­ne Steam­punk-Chro­ni­ken fort­setzt ;-) [Ich habe den Wink mit dem Zaun­pfahl ver­stan­den, Anm. d. Red. :) ]). Die unzäh­li­gen Split­ter des aus dem All stam­men­den Gesteins­bro­cken, die über ganz Euro­pa nie­der­gin­gen, hat­ten zum Teil fata­le Aus­wir­kun­gen auf die Men­schen, die mit ihnen in Berüh­rung kamen. Man­che von ihnen star­ben, vie­le wur­den schlicht und ein­fach ver­rückt und wie­der­um ande­re ent­wi­ckel­ten unge­wöhn­li­che Super­kräf­te.
1938 – Joe (O’Con­nell) und Craig (Came­ron) sind para­nor­mal begab­te Agen­ten im Diens­te des Bri­ti­schen Empires. Sie sol­len den rus­si­schen Füh­rer Josef Sta­lin, der zu Geheim­kon­sul­ta­tio­nen in Lon­don weilt, vor Angrif­fen deut­scher Augus­to­ren schüt­zen.
Dumm nur, dass die Nazis längst Bescheid wis­sen und ihre genia­le Agen­tin Anna-Maria Herbst nach Lon­don ent­sandt haben. Als dann auch noch ein zwei­ter Sta­lin auf den Plan tritt und eine rie­si­ge, flie­gen­de Stadt mit deut­schen Sol­da­ten über Lon­don erscheint, droht die gan­ze Situa­ti­on außer Kon­trol­le zu gera­ten.

Epi­so­de eins kann ab sofort als eBook erwor­ben wer­den, bei­spiels­wei­se über ama​zon​.de. Der Preis beträgt EUR 1,99. Der ers­te Teil ist ca. 64 Sei­ten stark.

Cover­ab­bil­dung Copy­right Chi­chi­li

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Trailer zum Staffelfinale von SLEEPY HOLLOW

Als Fox mit dem Plot zu ihrer neu­en Serie SLEEPY HOLLOW aus der Höh­le kam (pun inten­ded), haben sicher­lich vie­le gedacht, dass man dort end­gül­tig durch­ge­dreht ist. Zu abson­der­lich und abstrus war der Plan, einen wie­der­erweck­ten Ich­ab­od Cra­ne in unse­rer heu­ti­gen Zeit zusam­men mit einer Poli­zis­tin gegen das Böse agie­ren zu las­sen. Ich war eben­falls skep­tisch, doch dann hat sich die Serie zu einer der gro­ßen posi­ti­ven Über­ra­schun­gen des Herbs­tes 2013 ent­wi­ckelt (die ande­re ist ALMOST HUMAN). Heu­te läuft in den USA das Fina­le der ers­ten Staf­fel, es han­delt sich um eine Fol­ge in dop­pel­ter Län­ge. Nach­ste­hend der Trai­ler dafür. Sea­son zwei ist erfreu­li­cher­wei­se schon lan­ge geneh­migt.

http://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​g​R​9​g​e​O​H​v​F_M

SUPERMAN VS. BATMAN verschoben

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Im Jahr 2015 kom­men im Kino hau­fen­wei­se poten­ti­el­le Block­bus­ter auf uns zu, dar­un­ter ist nun aller­dings nicht mehr das Auf­ein­an­der­tref­fen der bei­den wohl iko­nischs­ten Super­hel­den aus dem DC-Uni­ver­sum. SUPERMAN VS. BATMAN wur­de auf einen noch nicht näher benann­ten Ter­min im Jahr 2016 ver­scho­ben. Den Start­platz erhält PAN, ein Film dar­über, wie aus einem ein­fa­chen Jun­gen Peter Pan wur­de.

War­ners Aus­sa­ge zum Ver­schie­ben ist kurz gesagt: »Wir benö­ti­gen mehr Zeit, um unse­re Visi­on voll­stän­dig umset­zen zu kön­nen«. Mög­li­cher­wei­se ist der Grund für den neu­en Ter­min aller­dings, dass man noch kei­nen Dar­stel­ler für den Film­bö­se­wicht gefun­den hat. Der­zeit ist Gerüch­ten zufol­ge Joa­quín Phoe­nix im Gespräch.

Die Ter­min­än­de­rung kol­li­diert mit Ben Afflecks Agen­da, denn der soll­te nach dem Ende der Dreh­ar­bei­ten sofort die Regie bei LIVE BY NIGHT über­neh­men. Wird sich die­ses Pro­jekt ver­schie­ben, oder steht Affleck damit mög­li­cher­wei­se nicht mehr für die Rol­le als BATMAN zur Ver­fü­gung? Fra­gen über Fra­gen …

Der Druck auf War­ner und Zack Sny­der ist groß, denn die Kon­kur­rent Mar­vel und Dis­ney haben eine über­aus erfolg­rei­che Rei­he von Super­hel­den-Fil­men am Start, die 2015 im zwei­ten Teil der AVENGERS kul­mi­nie­ren wer­den. Außer­dem ste­hen GUARDIANS OF THE GALAXY und ANT-MAN in den Start­lö­chern. Abge­se­hen von der DARK KNIGHT-Tri­lo­gie hat­te DC mit den Ver­fil­mun­gen sei­ner Comics im Ver­gleich dazu eher Pech.

[cc]

Pro­mo­fo­tos aus MAN OF STEEL und DARK KNIGHT Coyp­right War­ner Bros.

GAME OF THRONES Staffel vier Promo: ON THE SET

Wie erwar­tet pumpt HBO wei­te­re Trai­ler, Teaser und Pro­mos zur Erfolgs­se­rie GAME OF THRONES raus. Dies­mal ein »On the set«-Video mit kur­zen State­ments von Cast und Crew.

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Ausschreibung: ZOMBIE ZONE GERMANY

Zombie Walk

Zom­bies und die mit ihnen ein­her­ge­hen­de Apo­ka­lyp­se sind immer noch höchst prä­sent, sei es in Büchern oder in ande­ren Medi­en wie Film und Fern­se­hen. Jetzt gibt es eine Aus­schrei­bung, die Geschich­ten um die wan­deln­den Toten sucht. Ort des Gesche­hens: Deutsch­land. Her­aus­ge­ber ist Tors­ten Exter (KRIE­GER-Antho­lo­gie) und ver­legt wird das Gan­ze von Amrun. Aus der Beschrei­bung:

Deutsch­land 2021.

Hohe Stahl­be­ton­wän­de sichern die Gren­zen zu den Nach­bar­län­dern. Jagd­flie­ger und Kampf­hub­schrau­ber dröh­nen über den Grenz­strei­fen. Es wird auf alles geschos­sen, was sich (noch) bewegt.
Die weni­gen Leben­den haben sich zu Grup­pen zusam­men­ge­schlos­sen, oder agie­ren auf eige­ne, ver­zwei­fel­te Faust. Durch die Städ­te wäl­zen sich unto­te Lei­ber. Groß­städ­te wie Ber­lin sind wah­re Zom­bie-Molo­che. Vor der Nord- und Ost­see patrouil­lie­ren alli­ier­te Flot­ten­ver­bän­de der NATO, um eine Flucht der Über­le­ben­den und ein Aus­brei­ten der Seu­che zu ver­hin­dern.

Deutsch­land ist tot – untot.

Sie kamen über Nacht. Die ers­ten Sich­tun­gen und angst­er­füll­ten Hil­fe­ru­fe erreich­ten die Öffent­lich­keit am 06. Mai 2020. Sie wühl­ten sich aus feuch­ten Grä­bern – kürz­lich Ver­stor­be­ne und von Ver­we­sung gezeich­ne­te Lei­ber. Ihr Hun­ger war unstill­bar. Sie fie­len wie Heu­schre­cken­schwär­me über Dör­fer her und jeder Biss in wei­ches, leben­des Fleisch nähr­te ihre Gier und füll­te die wider­li­chen Rei­hen mit wei­te­rem jagen­dem Tod.
Panik, Flucht und Hys­te­rie waren die Fol­ge, aber es gab auch Soli­da­ri­tät und klei­ne Fun­ken der Hoff­nung. Die Aus­ru­fung des Not­stan­des im Som­mer 2020 und gro­ße Bun­des­wehr­ein­sät­ze im Inne­ren konn­ten die Aus­brei­tung der Unto­ten nicht ver­hin­dern.
Im März 2021 einig­ten sich die Euro­päi­sche Uni­on, NATO und Ver­ein­ten Natio­nen nach ver­geb­li­chen Ver­su­chen, die Epi­de­mie zu bekämp­fen, dar­auf, Deutsch­land unter eine kom­plet­te und umfas­sen­de Qua­ran­tä­ne zu stel­len. Nichts und nie­mand soll­te das ver­seuch­te Land der Toten ver­las­sen.

Deutsch­land 2022.

Die Anzahl der Leben­den ist gering. So gering wie ihre Aus­sicht auf Über­le­ben. Und doch haben sich letz­te Bas­tio­nen ver­zwei­fel­ten, mensch­li­chen Lebens gebil­det …

Die Geschich­ten soll­ten eine Län­ge von maxi­mal 20 Norm­sei­ten mit jeweils 1800 Anschlä­gen haben, das Aus­schrei­bungs­en­de ist der 15. Juni 2014. Alle wei­te­ren Infor­ma­tio­nen fin­den sich auf der Web­sei­te des Amrun-Ver­lags.

[Update 15:10] Wie ich gera­de auf der Web­sei­te sehe, geht das Pro­jekt sogar noch wei­ter:

Par­al­lel suchen wir Autoren, die in grö­ße­rem Umfang von der Zom­bie Zone Deutsch­land berich­ten. Das kann eine Novel­le (im Bereich von etwa 150.000 Zei­chen) oder gar ein Roman sein. Auch Mini­se­ri­en im Umfang jeweils einer Novel­le sind denk­bar. Eini­ge Bän­de sind schon jetzt bei ver­schie­de­nen Autoren in Arbeit.
Bit­te schi­cken Sie uns ein aus­sa­ge­kräf­ti­ges Expo­se zu ihrer Idee.

Bild: Zom­bie Walk in Toron­to am 26. Okto­ber 2013, von Kat N.L.M. auf flickr, CC BY-NC

Preiserhöhungen – die feuchten Träume der Buchbranche?

Spitzweg

Ich bin schon lan­ge der Ansicht, dass ins­be­son­de­re Mas­sen­wa­re-Bücher hier­zu­lan­de deut­lich über­teu­ert sind. Und ich mei­ne damit klas­si­sche gedruck­te Bücher, die meist ver­lang­ten Mond­prei­se für eBooks sind eine ganz ande­re Geschich­te. In einem Arti­kel vom letz­ten Sonn­tag arbei­tet sich Bör­sen­blatt Online am The­ma ab und man ist ganz offen­sicht­lich der Ansicht, dass Bücher zu bil­lig sind und teu­rer wer­den müs­sen. Als Argu­men­ta­ti­ons­hil­fe bedient man sich des Ein­kaufs­lei­ters vom Bar­sor­ti­men­ter KNV. Der agiert mit Phra­sen wie »Bücher haben ihren Preis« oder »Bücher in gedruck­ter oder digi­ta­ler Form haben ihren Wert«.

Machen wir mal einen Rea­li­täts­check hin­sicht­lich der Kos­ten von Büchern in Euro­pa und den USA. ich möch­te hier mal eini­ge Prei­se exem­pla­risch nen­nen, um zu zei­gen, dass Gedruck­tes hier­zu­lan­de im Ver­gleich ein­fach zu teu­er ist. Vor­her will ich aller­dings noch auf eine sei­ner Aus­sa­gen ein­ge­hen. Er führt aus, dass es einen Preis­an­stieg um ca. zwei Pro­zent gab und fügt hin­zu:

Seit zwan­zig Jah­ren gab es eine sol­che Preis­er­hö­hung von einem Jahr zum ande­ren nicht mehr.

Ich weiß ja nicht, von wel­chen 20 Jah­ren er redet, aber ich kann mich an deut­li­che Preis­stei­ge­run­gen zur Umstel­lung von Deutsch­mark auf Euro erin­nern – und in Blick in mein Buch­re­gal bestä­tigt das auch. War­um blen­det er die­se Tat­sa­che wis­sent­lich aus?

Aber kom­men wir zu den Preis­ver­glei­chen. Ich habe eini­ge Bücher – natür­lich aus dem Seg­ment »Phan­tas­tik« – her­aus­ge­sucht und deren Prei­se in ver­schie­de­nen Län­dern ver­gli­chen. Es han­delt sich aus nahe­lie­gen­den Grün­den um inter­na­tio­na­le Titel, die in allen Län­dern ver­füg­bar sind. Das Ergeb­nis ist wie folgt:

Suzan­ne Coll­ins  – THE HUNGER GAMES, deut­scher Titel: DIE TRIBUTE VON PANEM, Hard­co­ver

  • Deutsch­land: 18,95 EUR
  • United King­dom: 9,99 GBP ~ 12,00 Euro
  • USA: 14,06 USD ~ 10,34 EUR
  • Ita­li­en: 12,67 EUR
  • Spa­ni­en: 15,20

J. R. R. Tol­ki­en – THE HOBBIT – deut­scher Titel: DER HOBBIT, Hard­co­ver

  • Deutsch­land: 14,95 EUR
  • United King­dom: 7,19 GBP ~ 8,64 EUR
  • USA: 11,80 USD ~ 8,68 EUR
  • Ita­li­en: es scheint kei­ne ita­lie­nisch­spra­chi­ge Aus­ga­be zu exis­tie­ren, die eng­li­sche kos­tet EUR 10,36
  • Spa­ni­en: 13,25 EUR

Geor­ge R. R. Mar­tin:  A SONG OF ICE AND FIRE, deut­scher Titel: DIE HERREN VON WINTERFELL und DAS ERBE VON WINTERFELL, Taschen­buch

  • Deutsch­land: 15,00 EUR plus 15,00 EUR = 30 EUR
  • United Kin­dom: 6,29 GBP ~7,56 EUR
  • USA: 8,22 USD ~ 6,05 EUR
  • Ita­li­en: 12,75 EUR (die schei­nen eben­falls auf­zu­tei­len, aber es gibt anläss­lich der TV-Serie die ers­ten bei­den Bän­de in einem Buch)
  • Spa­ni­en: 9,50 EUR

J. K. Row­ling – HARRY POTTER AND THE DEATHLY HALLOWS, deut­scher Titel HARRY POTTER UND DIE HEILIGTÜMER DES TODES, Hard­co­ver (gibt es in .de nicht als Taschen­buch)

  • Deutsch­land: 24,90 EUR
  • United King­dom: 12,23 GBP ~ 14,70 EUR
  • USA: 15,86 USD ~ 11,66 EUR
  • Ita­li­en: 18,40 EUR
  • Spa­ni­en: 20,90 EUR

Cor­ne­lia Fun­ke – TINTENHERZ, eng­li­scher Titel: INKHEART

  • Deutsch­land: 9,99 Euro (Taschen­buch), 19,90 (Hard­co­ver)
  • United King­dom: 5,75 GBP ~ 6,90 EUR (Taschen­buch), 11,59 GBP ~ 13,93 EUR (Hard­co­ver)
  • USA: 8,61 USD ~ 6,33 EUR (Taschen­buch), 17,12 USD ~ 12,59 EUR (Hard­co­ver)
  • Ita­li­en: 8,93 EUR (Taschen­buch), eine Hard­co­ver­aus­ga­be scheint es nicht zu geben
  • Spa­ni­en: 11,30 EUR (Taschen­buch), 23,65 (Hard­co­ver)

Las­sen wir es dabei bewen­den, ich könn­te hun­der­te wei­te­re Bei­spie­le nen­nen. Der Trend ist ein­deu­tig: Bücher sind im Ver­gleich zu ande­ren Län­dern in Deutsch­land teu­er. Zum Teil sogar sehr teu­er. Der ein­zi­ge Aus­rei­ßer in den Stich­pro­ben ist TINTENHERZ in Spa­ni­en, ver­mut­lich sind die dor­ti­gen Ver­la­ge ordent­lich über den Tisch gezo­gen wor­den. Es möge mir bit­te auch nie­mand damit kom­men, dass auf der bri­ti­schen Insel kei­ne Umsatz­steu­er auf Bücher anfällt, in allen Fäl­len wären die­se auch dann noch deut­lich preis­güns­ti­ger, wenn man sie­ben Pro­zent auf­schla­gen wür­de. Der Fair­ness hal­ber muss man auch noch sagen, dass Bücher in Frank­reich ähn­lich teu­er sind wie in Deutsch­land. Auch da arbei­tet offen­bar eine gute Lob­by. Ja, ich weiß, der Absatz­markt und damit die Pro­duk­ti­on in eng­li­scher Spra­che ist weit­aus höher als die in deut­scher, damit kann man mehr abset­zen. Die Preis­ge­stal­tung unter­schei­det sich aller­dings auch in Län­dern mit gerin­ge­ren Absatz­zah­len übli­cher­wei­se von Deutsch­land dadurch, dass Bücher preis­wer­ter sind. Und den Osten Euro­pas habe ich dabei noch gar nicht betrach­tet. Übri­gens gilt auch in Spa­ni­en und Ita­li­en eine Buch­preis­bin­dung, eine sol­che exis­tiert in gera­de mal acht von 26 Län­dern Euro­pas. Nach aktu­el­len Sta­tis­ti­ken befin­det sich Deutsch­land beim all­ge­mei­nen Preis­ni­veau in Euro­pa unge­fähr in der Mit­te. Bei Buch­prei­sen sieht das aus schwer nach­voll­zieh­ba­ren Grün­den anders aus. Lei­der konn­te ich kei­ne Sta­tis­tik fin­den, die die Buch­prei­se in euro­päi­schen Län­dern ver­gleicht, des­we­gen mei­ne Stich­pro­ben.

Grund­sätz­lich deu­ten die Stich­pro­ben aber an, dass Bücher hier­zu­lan­de im All­ge­mei­nen deut­lich mehr kos­ten, als anders­wo. Jaja, ich weiß, jetzt wird das Argu­ment mit der Über­set­zung kom­men, das ist immer gern genom­men. Aller­dings weiß man auch, dass Über­set­zer hier­zu­lan­de äußerst mise­ra­bel bezahlt wer­den, des­we­gen kann die­ser Umstand ins­be­son­de­re bei Best­sel­lern kein Argu­ment dar­stel­len. Außer­dem kann man mit ein wenig Ver­glei­chen erken­nen, dass sich die Prei­se über­setz­ter aus­län­di­scher Lite­ra­tur an denen deut­scher Bücher ori­en­tie­ren. Dar­aus könn­te man schlie­ßen, dass auch letz­te­re zu teu­er sind.

»Aber denkt denn kei­ner an die Autoren?« höre ich es wie­der ein­mal aus den hei­li­gen Hal­len der Buch­bran­che rufen. Doch, an die den­ke ich. Stän­dig. Und ich weiß, wie mise­ra­bel die ent­lohnt wer­den. So schlecht, dass außer Best­sel­ler­au­toren in Deutsch­land kaum jemand davon leben kann.

Wir hal­ten fest: Bücher sind bereits jetzt aas­geie­rig teu­er und der Bör­sen­ver­ein scheint zu unter­stüt­zen, dass die­se noch teu­rer wer­den sol­len. Zudem geht man vom Taschen­buch immer öfter gern mal aufs Paper­back, weil man das bei glei­chem Inhalt deut­lich teu­rer ver­ti­cken kann – man könn­te es, eben­so wie das Auf­tei­len von Wäl­zern auf zwei Bücher, auch als »Kun­den­ver­ar­sche« bezeich­nen, denn es han­delt sich nur um neue Schläu­che für alten Wein. Die Bran­che ver­steht offen­sicht­lich immer noch nicht, dass sie heut­zu­ta­ge in direk­ter Kon­kur­renz zu Tablet- und Smart­phone-Apps steht, die man für ein paar Cent erwer­ben kann. Von ande­ren direk­ten Kon­kur­ren­zen wie Inter­net, Spie­len, Fil­men noch gar nicht gespro­chen. Und auch nicht davon, dass man sich eben sei­nen Lese­stoff für einen Bruch­teil des deut­schen Prei­ses gleich im eng­li­schen Ori­gi­nal kau­fen kann. Aller­dings soll­te man sich die­se eng­li­schen Ori­gi­na­le bes­ser nicht bei deut­schen Anbei­tern kau­fen.

Die mas­siv anstei­gen­de Armut in Deutsch­land, nach aktu­el­len Anga­ben sind fünf Pro­zent aller Kin­der als arm anzu­se­hen, scheint die Bran­che in ihrer Fil­ter­bla­se eben­falls nicht zu inter­es­sie­ren. Wenn die Ent­schei­dung lau­tet: Buch oder etwas zu essen, ist die Ent­schei­dung wohl ein­fach. Kann sich noch jemand an Anton Phil­ipp Reclam erin­nern, der mit sei­ner Uni­ver­sal­bi­blio­thek auch weni­ger Betuch­ten das Lesen von Klas­si­kern und Bel­le­tris­tik ermög­li­chen woll­te? Was ist davon geblie­ben, außer dem Ansin­nen, mög­lichst vie­le Bücher »zu dre­hen«?

Ja, ich den­ke auch, dass Bücher einen Wert haben. Aber der Preis muss ange­mes­sen sein. Und das ist er in mei­nen Augen bereits jetzt nicht. Zumin­dest nicht bei den Publi­kums­ver­la­gen mit ihren Groß­auf­la­gen.

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Bild: Der Bücher­wurm, von Karl Spitz­weg, gemein­frei, ange­rei­chert mit Euro-Sym­bo­len

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