Es gibt ein Poster und einen neuen Trailer zu WRECK-IT RALPH 2, oder auch RALPH BREAKS THE INTERNET. In der Fortsetzung verschlägt es Ralph und Vanellope durch die Installation eines Routers aus ihrer Arcade ins Internet. Als großer Fan des ersten Teils freue ich mich sehr darauf zu sehen, wie die Protagonisten das Internet kaputt machen. Worüber ich mich nicht freue ist der deutsche Verleihtitel, der mal wieder an Dummheit kaum zu überbieten ist: RALPH REICHTS 2: WEBCRASHER – CHAOS IM NETZ. Deutschlandstart ist am 24. Januar 2019, und damit volle zwei Monate nach dem US-Start. Was soll das?
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Im Mai 2018 hat Erik Schreiber nicht nur Bücher gelesen und sie besprochen, er er hat auch eine Veranstaltung besucht, und zwar « Walt Disney – Mickey, Donald & Friends« im Landesmuseum Mainz. Die ist bei ihm allerdings nicht gut angekommen, »überteuert« und »langweilig« sind die Adjektive seines Fazits.
Weiterhin werden Bücher aus den Bereichen deutsche und internationale Phantastik, Hörspiele, Comics, Spiele und Fanmagazine besprochen.
DER PHANTASTISCHE BÜCHERBRIEF 656 liegt wie immer als PDF-Datei vor und kann kostenlos herunter geladen werden.
In den Chefetagen bei Sony scheint man bemerkt zu haben, wie überaus erfolgreich Nintendos Classic Mini-Versionen der NES und der SNES waren. Und auch der C64 Mini verkauft sich ziemlich gut (auch wenn hier glücklicherweise keine Strategie der künstlichen Verknappung gefahren wird).
Deswegen denkt man bei Sony jetzt gegenüber japanischen Medien laut über eine ähnliche Option für die Playstation One nach. CEO John Kodera sagte, dass es innerhalb der Firma Diskussionen gäbe, wie man so etwas umsetzen könne. Aktuell könne er allerdings noch nichts ankündigen.
Dürfte interessant sein zu sehen, ob und vor allem wie sie das tatsächlich umsetzen. Denn im Gegensatz zu Games für NES, SNES und C64, die von der Datenmenge her sehr klein sind, bringen PS1-Spiele schon etliche Megabyte auf die immaterielle Waage, wenn also Spiele vorinstalliert sind, müsste der Speicher schon ganz ordentlich sein – aber genau das ist heutzutage eigentlich kein Problem mehr.
Eine Art Neuauflage der PSOne, also mit Discs als Massenspeicher, halte ich für eher unwahrscheinlich.
Wenn eine Filmproduktion unter einem schlechten Stern steht, dann ist es wohl der Versuch, James O’Barrs Comic THE CROW mal wieder auf die große Leinwand zu bekommen. Sony versucht das jetzt bereits seit mehreren Jahren, und man hat schon mehrere Regisseure (z.B. F. Javier Gutiérrez und Rob Zombie) und Hauptdarsteller (z.B. Bradley Cooper, James McAvoy, Norman Reedus, Luke Evans und Jack Huston) kommen und gehen sehen.
Jetzt hatte bereits die Vorproduktion begonnen und Sony hatte sogar schon einen Starttermin angegeben, nämlich den 11. Oktober 2019. Mit den Dreharbeiten sollte in Kürze angefangen werden.
Das ist jetzt alles für die Füße, denn sowohl der seit 2015 gesetzte Regisseur Corin Hardy als auch der aktuelle Hauptdarsteller Jason Momoa haben jetzt hingeworfen, damit ist der Produktionsbeginn in einem Monat hinfällig. Als Grund werden nicht nur die üblichen »kreativen Differenzen« angegeben, sondern auch »finanzielle Schwierigkeiten« mit dem Produzenten Samuel Hadida von Davis Films. Wegen dieser Geldprobleme könnte es zudem sein, dass Sony sich aus dem Projekt zurück zieht.
Ich würde jetzt ehrlich gesagt nicht darauf wetten, dass wir diesen Film zu sehen bekommen. Was vielleicht auch gut so ist …
Angesichts der Blockbusterdichte im Kino könnte man meinen, dass es sonst keine Filme mehr gibt. Doch, die gibt es immer noch, doch finden zumindest bei uns eine Menge davon gar nicht mehr ins Lichtspieltheater. Das liegt daran, dass man an den »Großen« erheblich mehr Geld verdienen kann, und die Verleiher deswegen die »Kleinen« links liegen lassen. Oft erscheinen die dann nur auf Silberscheibe oder als Stream bei den einschlägigen Anbietern.
Dass es auch anders geht, zeigt A‑X-L, der erzählt die Geschichte eines Teenagers, der einen intelligenten Roboterhund findet. Das Ganze gemahnt an Filme aus den 80ern und 90ern wie beispielsweise NUMMER 5 LEBT.
In den USA kommt A‑X-L im August in die Kinos, einen Starttermin fürs #Neuland gibt es nicht.
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Die Fans waren nicht amüsiert, als der Absetzsender das tat, was er so oft tut: Er setzte die Serie LUCIFER nach den gleichnamigen Comics trotz brauchbarer (wenn auch nicht guter) Sehbeteiligung ab. Die Fans schrien im Netz Zeter und Mordios, was Fox Television in der Vergangenheit jedes einzelne Mal am Arsch vorbei gegangen ist.
Jetzt könnte man meinen, Fox hätte ein Einsehen, wenn sie in den USA noch zwei sogenannte Bonus-Episoden am Stück zeigen, obwohl die letzte Staffel eigentlich durch ist (inklusive Cliffhanger).
Jetzt kann man spekulieren, ob sie tatsächlich noch zwei Episoden produziert hatten, um der Serie einen Abschluss zu geben, oder ob es sich um Folgen handelt, die bisher aus irgendwelchen Gründen nicht gesendet wurden. Das werden wir wissen, wenn wir sie gesehen haben, ich tippe auf Letzteres – und damit ist das definitiv kein Fanservice, sondern soll eher beschwichtigen.
Die beiden Episoden laufen heute Abend im US-Fernsehen.
Nochmal Amazon: Nachdem SyFy die ambitionierte Science Fiction-Serie THE EXPANSE nach den Romanen des Autorenduos James S. A. Corey wegen zu geringer Sehbeteiligung abgesetzt hatte, gab Produzent Alcon Entertainment an, dass man nach einem neuen Sender (und damit Geldgeber) sucht. In der vergangenen Woche kamen dann Gerüchte auf, dass Amazon offenbar interessiert sei und es zu Verhandlungen gekommen ist, angeblich habe sich Chef Jeff Bezos persönlich eingeschaltet.
Der war es dann auch, der persönlich am Freitag die Nachricht verbreitete, dass Amazon die Show tatsächlich ab der vierten Staffel weiter produzieren wird.
Bisher hielt Amazon die Streamingrechte für THE EXPANSE in den USA, im Rest der Welt lief sie bei Netflix, die jetzt vermutlich darauf verzichten müssen (je nachdem wie die Vertragslage aussieht).
Auf jeden Fall eine gute Nachricht für alle Fans.
Starz ist ein US-Pay-TV-Channel (mit Subkanälen) der nicht erst in letzter Zeit durch aufwendige Produktionen auffiel und in direkte Konkurrenz mit HBO trat. zu den Starz-Serien gehören unter anderem SPARTACUS, die vierte Staffel TORCHWOOD, DA VINCI’S DEMONS, CAMELOT, BLACK SAILS, OUTLANDER, ASH VS. EVIL DEAD oder kürzlich AMERICAN GODS.
Der von Lionsgate betriebene Sender Starz hat nun einen Deal mit Amazon Deutschland abgeschlossen, so dass man ihn über die »Prime Video Channels« abonnieren kann. Dafür sollen Serien zeitgleich zur USPremiere bei Starzplay (so heißt der neue Kanal) zu sehen sein. Im Programm nicht nur aktuelle Serien, sondern auch einige Filme (vermutlich aus dem Lionsgate-Portfolio).
Wer das nutzen möchte muss allerdings monatlich 4,99 Euro dafür berappen, zusätzlich zu den Kosten für Amazon Prime, denn nur die können den Kanal nutzen. Es gibt allerdings eine 14-tägiges Probeabo. Das ganze ist ohne dauerhafte Bindung, es kann nämlich monatlich gekündigt werden.
Es gibt bekanntermaßen bereits seit Langem Gerüchte über einen Film aus dem STAR WARS-Universum um die Figur des Kopfgeldjägers Boba Fett. Es existierte sogar mal ein IMDb-Eintrag. Jetzt konkretisiert sich das.
James Mangold (LOGAN) soll laut neuesten Meldungen aus den Weiten der Galax… äh … des Internets Regie führen und zusammen mit Simon Kinberg ein Drehbuch verfassen. Und wenn der Hollywood Reporter sowas meldet, dann stimmt es meist.
Was derzeit allerdings immer noch fehlt ist eine offizielle Bestätigung durch das Studio, deswegen gibt es auch noch keine weiteren Details.
Man kann jetzt spekulieren: Entweder spielt ein Film um den Charakter zwischen den Episoden III und IV, oder nach Episode VI, falls er den Sturz in den Rachen des Sarlacc überlebt haben sollte (wovon man ausgehen darf).
Ebenfalls in Arbeit: Ein Film um den Jedi-Ritter Obi-Wan Kenobi, der wohl 2020 in die Kinos kommen wird.
Promofoto Boba Fett Copyright LucasFilm und Walt Disney Pictures
Steam Link von Valve gibt es schon länger. Ursprünglich eine Hardware, mit deren Hilfe man Games aus Valves Steam Shop vom Computer auf den Fernseher streamen kann, kündigte man Anfang diesen Monats an, dass es auch Apps geben wird, mit denen man dasselbe auf Tablets tun kann. Kurz darauf erschien dann auch eine Android App die genau das kann. Eine äußerst coole Sache.
Apple möchte die App aber offenbar nicht in seinem Shop, denn nachdem die zuerst genehmigt wurde, hat man diese Genehmigung wieder zurück genommen, und zwar erst nachdem Steam bereits Werbung dafür gemacht hatte. Man kann jetzt spekulieren, ob Apple das tat, damit Valve dumm aussieht.
Die Begründung ist eher dünn, Apple redet von »Geschäftskonflikten«. Das Statement von Valve dazu liest sich wie folgt:
On Monday, May 7th, Apple approved the Steam Link app for release. On Weds, May 9th, Valve released news of the app. The following morning, Apple revoked its approval citing business conflicts with app guidelines that had allegedly not been realized by the original review team. Valve appealed, explaining the Steam Link app simply functions as a LAN-based remote desktop similar to numerous remote desktop applications already available on the App Store. Ultimately, that appeal was denied leaving the Steam Link app for iOS blocked from release. The team here spent many hours on this project and the approval process, so we’re clearly disappointed. But we hope Apple will reconsider in the future.
Das Getue Apples ist natürlich sehr merkwürdig. Erst wird die App genehmigt, und dann fällt ihnen plötzlich auf, dass ein »Business-Konfllkt« vorliegt? Und was könnte das sein? Die Tatsache, dass Apple ebenfalls Spiele verkaufen möchte und Valve deswegen als direkten Konkurrenten sieht? Auf Nachfragen seitens Valve hat Apple nicht geantwortet.
Ich bin immer wieder froh, dass ich nach dem iPad-Desaster mit ausbleibenden Updates und äußerst negativen Erfahrungen mit iTunes (für Serienseason bezahlt, die dann am Tag danach aus dem Shop verschwunden war) entschieden habe, Apple nie wieder Geld hinterherzuwerfen.
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