Blizzard hat gerufen und die Presse ist gekommen. Vorgestellt wurde die nächste Erweiterung des MMOs WORLD OF WARCRAFT unter dem Titel MISTS OF PANDARIA, das dem Spiel die in Scharen abwandernden Spieler wieder zurück holen soll, allerdings aufgrund der Knuddelpandas bei Hardcore-Zockern bereits für Unmut sorgte.
Hier eine Galerie mit Pressebildern und ein ausführliches (englisches) »Fact Sheet« mit Details zur Erweiterung, die möglicherweise im Herbst in den Handel kommt.
Wer sich BioWares MMO STAR WARS – THE OLD REPUBLIC mal in Ruhe ansehen möchte, ohne es zu kaufen, hat jetzt die Gelegenheit dazu: am kommenden Wochenende (Donnerstag, den 15.03.2012 um 6:00 Uhr bis Montag, den 19.03.2012 um 8:00 Uhr) bietet man neuen Spielern ein Testwochenende an. Hierbei hat man die Möglichkeit SWTOR von Freitag bis Montag morgen auszuprobieren, dabei kann man allerdings eine maximale Stufe von 15 erreichen. Allein dadurch ist der Zugriff auf bestimmte Gebiete und Flashpoints bereits begrenzt, man kann sich allerdings durch die gesamten Anfangsgebiete spielen und auch ein wenig vom weiteren Verlauf der Handlung und den nächsten Planeten sehen (das wäre auf Republikseite die Hauptwelt Coruscant und bei den Imperialen deren Regierungssitz Dortmund Kaas … entschuldigung … Dromund Kaas). Es gibt weitere künstliche Beschränkungen, so dass man nicht alle Welten besuchen kann, zudem ist die Nutzung bestimmter Chat-Funktionen und des galaktischen Handels nicht möglich.
Wer noch dabei sein möchte sollte sich mit dem Download sputen, denn auch mit einer schnellen Leitung dürfte es etwas dauern, bis der inzwischen 27 Gigabyte große Client auf die Festplatte geschaufelt ist.
Nach dem Ende des Testwochenendes hat man die Möglichkeit das Spiel zu erwerben und seinen angespielten Charakter fortführen. Nach diesem ersten Trial-Weekend soll es weitere geben, allerdings ist pro Konto nur die Teilnahme an einem davon möglich.
Nach langem Warten und immer wieder neuen nebulösen Äußerungen hat Blizzard nun – man möchte endlich! rufen – einen Launchtermin für die von den Fans händeringend erwartete dritte Auflage ihres Multiplayer-Hack&Slay-Games DIABLO bekannt gegeben. Die Hölle tut sich auf am
15.Mai 2012
Offenbar geht das allerdings nicht ohne Probleme einher, denn der Entwickler hat in den letzten Wochen immer wieder Mal neue Features genannt, die im endgültigen Spiel dann doch nicht oder erst später vorhanden sein werden. Grund dafür dürfte Zeitmangel sein.
In Lateinamerika und Russland verschiebt sich der Start übrigens, dort wird man erst ab dem 7. Juni erhältlich sein.
Wer noch bis zum 1. Mai 2012 ein Jahresabo für WORLD OF WARCRAFT abschließt, bekommt DIABLO III übrigens umsonst (zusammen mit einem garantierten Zugang zur PANDARIA-Beta) – ein weiter Hinweis darauf, dass es mit den Spielerzahlen beim einstigen MMO-Primus nicht zu gut aussieht.
Der Preis für die normale Edition von DIABLO III wird 55 Euro betragen, die Deluxe-Edition kostet 90 Euro.
NCsoftsAION: THE TOWER OF ETERNITY ist ein weiteres Beispiel für ein gehyptes MMO, das dann die an es gestellten Erwartungen nicht erfüllen konnte. Bei Spielen asiatischer Herkunft muss man immer etwas vorsichtig sein, denn die dortige Spielweise unterscheidet sich offenbar von der hiesigen – dort steht man beispielsweise auf Gegrinde, hier nicht. Und auch wenn sich die asiatische Kultur im Westen ungebrochener Popularität erfreut, so sind Anpassungen an hiesige Geschmäcker doch fast zwingend notwendig.
AION beeindruckte mit hübscher Grafik, vielen kleinen netten Features und fliegenden Charakteren, im Spiel selbst zeigten sich jedoch relativ schnell Schwächen, die dazu führten, dass die Spieler zügig wieder auswanderten und Server zusammen gelegt werden mussten, damit die Helden nicht allein auf weiter Flur waren (was den Begriff »massive multiplayer« konterkarieren würde).
Jetzt wurde wie bei so vielen anderen gescheiterten nicht ganz so erfolgreichen MMOs das finanzielle Modell von Abo auf free-to-play umgestellt. Auch hier handelt es sich dabei im Prinzip eher um eine erweiterte Demo, denn bei einem kostenlosen Zugang sind diverse Spieloptionen nur eingeschränkt oder gar nicht vorhanden. Ehemalige Käufer von AION erhalten zusätzliche Boni und nach wie vor wird auch eine Abo-Variante mit Zugriff auf alle Spielfeatures angeboten, die kostet 9,99 Euro im Monat.
Alle Details zur free-to-play-Version von AION finden sich auf dessen Webseite, einen Blick ist das grafisch hübsche Spiel sicher wert – kostet ja nichts (außer der Preisgabe der Emailadresse und dem Download des Clients).
Ich bin immer wieder positiv überrascht, was Fans fürs web alles auf die Beine stellen. Der HALO-Fanfilm unter dem Titel THE FALLEN wurde mit einem Budget von gerade mal 200 Dollar realisiert. Das Großartige daran: das sieht stellenweise besser aus, als so manche Billigproduktion auf SyFy (ich sage nur AREA 51 mit dem armen Bruce Boxleitner – der brauchte wohl das Geld).
Inhalt des Kurzfilms: ein gealterter Veteran des Kriegs zwischen Menschen und der Alien-Allianz erinnert sich an seine erste Begegnung mit Covenant-Truppen.
Großes Kino! Wann kommt eigentlich der Oscar für Web-Kurzfilme?
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Ich weiß, es hat inzwischen gefühlt schon jeder darüber geschrieben, aber ich war anderweitig beschäftigt. Mit dem Kessel-Run … oder so. :o) Außerdem gibt es nirgendwo anders meine bissigen Kommentare.
Inzwischen gibt es haufenweise Details zum »früh« im April kommenden »großen« Update von BioWares Themepark-MMO STAR WARS – THE OLD REPUBLIC, oder kurz SWTOR. Das heißt, es wird dann »früh« im April kommen, sollte es nicht erneut verschoben werden, ursprünglich war das Update schon für März angekündigt gewesen. Quelle ist das am Wochenende in Texas stattgefundene »Guild Summit«, in dessen Rahmen geladene Gäste von maßgeblichen Gilden weltweit ihre Meinung zum Spiel sagen durften und mit Neuigkeiten zugeschüttet wurden.
Natürlich gab man auch mit den Nutzerzahlen an: verkauft wurde das Spiel bislang zwei Millionen Mal, aktive Spieler hat man angeblich 1,8 Millionen. Dann wurde noch die Information heraus gegeben, dass der durchschnittliche Spieler (!) an sieben Tagen der Woche fünf Stunden spielt. Der durchschnittliche Spieler? Das wollen die mir nicht im Ernst verkaufen, oder? Das wären allein 35 Wochenstunden für den Durchschnitt, es müsste also eine maßgebliche Anzahl von Nutzern deutlich mehr spielen. Das kann BioWare einem Ewok erzählen, der glaubt das vielleicht … Wenn das die Ahnungslosen von CDU/CSU hören, wird garantiert sofort wieder ein Sucht-Lamento anheben und es werden Scheiterhaufen für Spieleverbrennungen vorbereitet.
Dass die Spieler in Scharen weglaufen ist kein Geheimnis und ein paar der Gründe die meiner Meinung nach dafür vorliegen habe ich neulich beleuchtet. Diverse weitere könnte man noch aufzählen, darunter ein Support, der ebenfalls besser laufen könnte.
Offenbar geht den Verantwortlichen bei Blizzard Entertainment der Arsch inzwischen auf Grundeis, denn man versucht ehemalige Spieler mit größzügigen Offerten zurück zu locken (die aber gleichzeitig Käufer der Erweiterung CATACLYSM düpieren dürften):
Spieler mit einem laufenden Abo, die ehemalige Nutzer von WOW im Rahmen der »Rolle der Auferstehung« zurück ins Spiel bringen, erhalten nicht wie früher nur zusätzliche Spielzeit, sondern exklusive Reittiere – entweder einen spektralen Greif oder einen spektralen Windreiter. Was dann natürlich dazu führen dürfte, dass diese Mouints so »exklusive« nicht mehr sind; das Reittier gibt es auch nur für einen Charakter, nicht für das Konto. Um die Gimmicks erhalten zu können, muss man eine Einladung via battle.net verschicken.
Eingeladene werden mit Goodies nahezu überschüttet: sie dürfen nicht nur einen ihrer Charaktere sofort auf Stufe 80 aufsteigen lassen (dazu gibts die Fertigkeit »Fliegen«, ein Flugreittier und einen Set grüner Ausrüstungsgegenstände), sondern auch sieben Tage für lau zocken. Weiterhin dürfen sie ohne Zusatzkosten den Server und die Fraktion wechseln (damit sie mit Freunden zusammen spielen können). Und als Schlag ins Gesicht für alle Käufer der Erweiterung CATACLYSM erhalten die Wiedereinsteiger diese kostenlos als Sahnehäubchen oben drauf.
Qualifiziert sind Spieler, die für mindestens 30 Tage ein aktives Abonnement hatten (ich würde mal vermuten, dass die Kernspielzeit, die man mit dem Erwerb des Games erhält, hier nicht zählt) und die ihr Konto bis zum 4. März 2012 gekündigt haben. Sie wollen also offensichtlich auch die ganz frisch enttäuschten Spieler zurück gewinnen. Sollte man den Account vor Dezember 2009 letztmalig genutzt haben, muss man diesen zuerst zum battle.net umziehen. Bis die verschickte Einladung ankommt, können bis zu 48 Stunden vergehen.
Um das Angebot zu nutzen, hat man ab Start der Aktion 90 Tage Zeit, danach erhält man nur die sieben Tage kostenlose Spielzeit, aber nicht mehr CATACLYSM und den Aufstieg auf Stufe 80. Für ehemalige Spieler auf jeden Fall eine gute Möglichkeit, an die CATA-Inhalte zu kommen, die Erweiterung kostet im Handel nach wie vor 20 Euro.
Alle Details zur Rolle der Auferstehung finden sich in einer FAQ.
Der Spieleanbieter Gamigo hat in der Nacht zum Donnerstag alle Server offline genommen, die Spieleserver ebenso wie die Gameserver. Grund hierfür war nach Aussagen des Unternehmens ein Hackerangriff. Weitere Details dazu wurden bislang nicht veröffentlicht, allerdings wurden die Spieler unter anderem via Facebook dazu aufgefordert, ihre Passwörter für Foren und beim Kundenlogin neu zu setzen, deswegen ist davon auszugehen, dass ein Einbruch erfolgte. Spieler melden nun, dass das Rücksetzen bzw. neu Setzen der Passwörter nicht in allen Fällen funktioniert.
Gamigo betreibt unter anderem Spiele wie CULTURES ONLINE oder das Science Fiction-MMO BLACK PROPHECY.
Die Server sind inzwischen wieder online, es ist zu hoffen, dass kurzfristig weitere Infos zur Verfügung gestellt werden, welche Daten betroffen sind. Auf der Startseite de.gamigo.com fehlt allerding jeglicher Hinweis auf das Problem und die Notwendigkeit, die Passwörter zu ändern. Der Anbieter gibt hier meiner Ansicht nach kein gutes Bild ab. Und so richtig zu funktionieren scheint die Webseite auch nicht immer …
Wie ich bereits berichtet habe, wird ein MMO zur HBO-Fernsehserie GAME OF THRONES entwickelt. Genauere Details gabe es damals noch nicht, das hat sich nun geändert. Entwickelt wird das Spiel unter der Ägide von Bigpoint, die die Lizenz erworben haben. Die schlechte Nachricht: es wird sich um ein Browsergame handeln. Man will das Spiel zur Game Developers Conference Anfang März in San Francisco erstmals vorstellen. Einen Screenshot gibt es bereits:
Weitere Details – außer der Tatsache, dass nicht ganz unerwartet die Unity-Engine genutzt werden soll – gibt es bisher nicht, auch die offizielle Webseite bietet derzeit nichts außer einem Feld, in dem man seine Emailadresse hinterlassen kann, um Newsletter erhalten zu können.
Laut einer Pressemitteilung trennt sich der Spieleentwickler Blizzard (WORLD OF WARCRAFT, DIABLO 3) von 600 Mitarbeitern. Man sei nach einer »Überprüfung des Geschäftsbetriebs« zu der Gewissheit gelangt, dass es Einsparpotential gebe. Nicht davon betroffen sind laut Blizzards Angaben die eigentlichen Spieleentwickler, sondern Angestellte aus den Bereichen Verwaltung, Marketings und Kundendienst. Die Spieler sollen sich keine Sorgen machen.
Keine Sorgen machen bei Einsparungen in Sachen Kundendienst? Die haben vielleicht ein sonniges Gemüt …
Trotz der massiven Einbußen der letzten Monate bei den Spielerzahlen von WORLD OF WARCRAFT trifft es dessen Entwickler nicht (warum man das extra nochmal betonen muss, obwohl es doch ohnehin hieß, die Developer seien nicht betroffen entzieht sich meinem Verständnis). Ebenfalls wird betont, dass weder aktuelle noch zukünftige Titel wie STARCRAFT, DIABLO 3 oder die WOW-Erweiterung MISTS OF PANDARIA durch die Kündigungen negativ beeinflusst werden sollen. Ob von den Entlassungen auch die europäische Dependance in Paris betroffen sein wird, ist derzeit unbekannt.
Fraglos dürfte es allerdings so sein, dass die sogenannte Erweiterung CATALCYSM aufgrund ihrer unausgegorenen Inhalte die Spieler nicht zufrieden stellen konnte und sich diese deutlich schneller als sonst wieder anderen Spielen zuwandten.
Dass es Probleme mit CATACLYSM gab, gibt auch Quest-Chefentwickler Dave Kosak im offiziellen Blog zu (Übersetzung von mir):
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