AION jetzt free-to-play

NCsofts AION: THE TOWER OF ETERNITY ist ein weit­eres Beispiel für ein gehyptes MMO, das dann die an es gestell­ten Erwartun­gen nicht erfüllen kon­nte. Bei Spie­len asi­atis­ch­er Herkun­ft muss man immer etwas vor­sichtig sein, denn die dor­tige Spiel­weise unter­schei­det sich offen­bar von der hiesi­gen – dort ste­ht man beispiel­sweise auf Gegrinde, hier nicht. Und auch wenn sich die asi­atis­che Kul­tur im West­en unge­broch­en­er Pop­u­lar­ität erfreut, so sind Anpas­sun­gen an hiesige Geschmäck­er doch fast zwin­gend notwendig.

AION beein­druck­te mit hüb­sch­er Grafik, vie­len kleinen net­ten Fea­tures und fliegen­den Charak­teren, im Spiel selb­st zeigten sich jedoch rel­a­tiv schnell Schwächen, die dazu führten, dass die Spiel­er zügig wieder auswan­derten und Serv­er zusam­men gelegt wer­den mussten, damit die Helden nicht allein auf weit­er Flur waren (was den Begriff »mas­sive mul­ti­play­er« kon­terkari­eren würde).

Jet­zt wurde wie bei so vie­len anderen gescheit­erten nicht ganz so erfol­gre­ichen MMOs das finanzielle Mod­ell von Abo auf free-to-play umgestellt. Auch hier han­delt es sich dabei im Prinzip eher um eine erweit­erte Demo, denn bei einem kosten­losen Zugang sind diverse Spielop­tio­nen nur eingeschränkt oder gar nicht vorhan­den. Ehe­ma­lige Käufer von AION erhal­ten zusät­zliche Boni und nach wie vor wird auch eine Abo-Vari­ante mit Zugriff auf alle Spielfea­tures ange­boten, die kostet 9,99 Euro im Monat.

Alle Details zur free-to-play-Ver­sion von AION find­en sich auf dessen Web­seite, einen Blick ist das grafisch hüb­sche Spiel sich­er wert – kostet ja nichts (außer der Preis­gabe der Emailadresse und dem Down­load des Clients).

AutorIn: Stefan Holzhauer

Meist harm­los­er Nerd mit natür­lich­er Affinität zu Pix­eln, Bytes, Buch­staben und Zah­n­rädern. Kon­sum­iert zuviel SF und Fan­ta­sy und schreibt seit 1999 online darüber.

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