In Second Life (ja, das gibt’s immer noch) wird in in Zusammenarbeit mit dem »Kafé Krümelkram« am Montag, den 03.12.2012, Cyhtleen Earharts virtueller Buchladen eröffnet. Dieser »Buchladen an der Ecke« soll aber weniger Laden als vielmehr Treffpunkt für Literaturfans sein, eine Location für Diskussionen oder Lesungen. Selbstverständlich gibt es dort aber auch Bücher geben: Bildbände zum Blättern, Bücher auf Notecards, Links zu kostenlosen Downloads und professionellen E‑Books.
Anlässlich der Eröffnung am Montag um 20:00 MEZ wird es dort virtuelle Lesungen geben, das bedeutet, die Lesenden sind als Avatare anwesend und lesen live. Russel Eponym wird Lyrik in englischer Sprache vortragen. Für Science Fiction-Fans kein Unbekannter dürfte der Vortragende Michael Iwoleit sein.
Persönlich freue ich mich aber über eine Lesungspremiere. Merlin Thomas, der für den just erschienenen zweiten Band der von mir heraus gegebenen STEAMPUNK-CHRONIKEN mit dem Titel Geschichten aus dem Æther die Story Befreiungsschlag beisteuerte, wird aus genau dieser Geschichte lesen.
Zum Buchladen kommt man über den folgenden Link, um ihn öffnen zu können, muss man über einen installierten Second-Life-Client verfügen.
Für ein zu gründendes SF-Blog, das sich thematisch mit Science Fiction auseinander setzen soll, sucht Betreiber Nils Müller noch nach Mitstreitern, also genauer gesagt: Mitschreibern.
Auf die Idee ist Nils nach eigenem Bekunden gekommen, da es nach seiner Sicht keine deutschen Blogs gibt, die sich über Rezensionen hinaus insbesondere mit der aktuellen SF befassen und dabei auch gerade den englischsprachigen Raum nicht außer acht lassen. Er schreibt:
Auch wenn ich noch kein konkretes Konzept habe, schwebt mir eine Seite vor, auf der sich aktuelle Meldungen aus dem deutsch– und englischsprachigen Raum ebenso finden, wie Kolumnen zum Stand und der Entwicklung des Genres, Interviews, Überblicksartikel, Kommentare, Lese-Empfehlungen, hochwertige Fundstücke und vielleicht Essays über mögliche zukünftige Entwicklungen. Auch einen Podcast oder Kurzgeschichten könnte ich mir mittelfristig gut vorstellen.
Ich kann gar nicht sagen, wie großartig ich das finde. Informationen zu deutschen Veröffentlichungen findet man ja hierzulande zuhauf, aber Neuigkeiten zu englischsprachigen Publikationen und Medien sind oft spärlich gesäht (und dagegen die Infos im »englischen« Web überbordend und schwer überschaubar – eine Vorselektion wäre schon prima), deswegen ist das eine Idee, die ich super finde und eine Seite, die ich im Auge behalten werde. Ich bin sehr gespannt, was aus dem Projekt wird und wünsche alles Gute!
[Update:] Roland aka Nerdlicht hat mich dankenswerterweise darauf hingewiesen, dass Weltenkreuzer Nils´ privates Blog ist, das SF-Blog wird anders heißen. Ich habe diesen Artikel entsprechend korrigiert.
Headergrafik: Space by Sweetie 187 (CC BY), Logo »Weltenkreuzer« Copyright Nils Müller
Ein großer Name schien ein Garant dafür zu sein, via der Crowdfunding-Plattform Kickstarter von loyalen (und nostalgischen) Fans einen haufen Kohle für ein Computerspieleprojekt einzusammeln. Gelungen ist das beispielsweise Tim Schafer mit nebulösen Ankündigungen zu einem Point&Click-Game namens DOUBLE FINE ADVENTURE, Obsidian Games mit einer modernisierten Version von BALDURS GATE unter dem Namen PROJECT ETERNITY sammelte insgesamt 4 Millionen Dollar. Der letzte Gewinner war WING COMMANDER-Erfinder Chris Roberts, der über Crowdfunding bei Kickstarter und seine eigene Seite 5,5 Millionen Dollar für eine Weltraum-Shooter- und Handelssimulation zusammen bekommen konnte.
Aber ein Name reicht nicht, man muss zum einen auch ein sexy Konzept vorlegen können und zum anderen darf man offenbar nicht als notorischer Angeber bekannt sein. Peter Molyneux ist jemand, der immer wieder bahnbrechende Spiele ankündigte, die dann hinter den derart geweckten Ankündigungen Lichtjahre zurück blieben. Auf Kickstarter sucht er jetzt nach Geldgebern für sein PROJECT GODUS (eine Neuerfindung von POPULOUS) – doch er erntet auch herbe Kritik, da etliche Spieler keinen Bock auf noch ein übermäßig gehyptes Game haben, das dann nicht in der Lage ist, seine Vorschusslorbeeren zu verdienen. Es wurden Stimmen laut die sagten »niemals wieder«.
Dennoch: das Plegde-Goal ist 450000 britische Pfund, nach zwei von 30 Tagen sind fast 100000 davon zusammen, ich würde mal die Vorhersage wagen, dass das klappen dürfte, auch wenn andere Projekte ihre Kohle bereits innerhalb von zwei Tagen zusammen hatten.
Auf der Plus-Seite muss man sehen, dass man das Spiel als Backer für gerade mal 15 GBP bekommen kann und an der Beta teilnehmen darf.
Gegen modernisierte Fassungen von Klassikern ist erst einmal nichts einzuwenden, wenn sie auch erkennbar innovativ werden. Ein großer Name kann – wie man sieht – auch schaden, wenn die Reputation nicht stimmt. Und wann kommen endlich die großen Alten des Spieledesigns mit ganz neuen Ideen aus der digitalen Höhle, statt nur Altes aufzuwärmen? Wobei ich zugeben muss, dass manches Aufgewärmte äußerst schmackhaft ist …
Anderes als im obigen Screenshot dräuen düstere Wolken über der virtuellen Mittelerde:
Eine Gemeinschaft aus dem Tolkien-Estate (Nachlass- und Rechteverwalter des Professors), sowie weiteren Teilnehmern, hat Warner Bros. und den Lizenzinhaber The Saul Zaentz Company verklagt, die Klageschrift wurde beim Hollywood-Reporter veröffentlicht. Saul Zaentz halten bereits seit 1969 bzw. 1975 Lizenzrechte an dem Marken LORD OF THE RINGS und HOBBIT. Zentraler Punkt der Klage ist, dass die Rechteinhaber ihr Lizenzrecht unerlaubt auf nichtphysische Produkte ausgeweitet zu haben sollen. Damit sind insbesondere »Glücksspiele« (bitte?), aber auch »herunterladbare Spiele« und Online-Games gemeint. Primäres Ziel ist hier offenbar HERR DER RINGE ONLINE, es geht aber auch um Offline-Spiele, für die Download-Content zur Verfügung gestellt wurde.
Das Pikante daran: es wird nicht nur Schadensersatz in Höhe von 80 Millionen Dollar gefordert, zusätzlich ist eine Forderung ein Teil der Klage, sämtliche »nichtphysischen« Produkte sofort einzustellen und vom Markt zu nehmen.
Ein Auszug aus der Klageschrift:
However, in recent years, and particularly in the aftermath of the unprecedented financial and critical success of the Films, defendants have, with increasing boldness, engaged in a continuing and escalating pattern of usurping rights to which they are not entitled — rights which belong exclusively to plaintiffs.
For example, although their limited merchandising license only gives them the right to sell tangible merchandise, defendants have developed, licensed and/or sold (and continue to develop, license and/or sell) downloadable video games based on The Lord of the Rings and The Hobbit, available only by downloading and/or access via the Internet, via mobile apps, tablet apps or other similar digital distribution channels, or through other online interconnectivity such as Facebook. There is no physical or tangible item of merchandise sold to the consumer with these games.
Defendants also have asserted and continue to assert that they have rights relating to a wide variety of goods and services beyond »articles of tangible personal property« and have registered trademarks and/or filed »intent to use« applications in those same categories, including without limitation hotels, restaurants, travel agencies, ringtones, online/downloadable games and housing developments — categories of rights which plainly have not been granted to them.
Warner hat verständlicherweise bislang nicht zu den Vorwürfen Stellung genommen. Sollte die Klage Erfolg haben, würde das das Ende von LOTRO bedeuten, allerdings ist davon auszugehen, dass der Konzern seine gesamte Rechtsabteilung aktiviert – und der Ausgang solcher Klagen ist in den USA dank des verschwurbelten Rechtssystems alles andere als gewiss.
Ich würde mal vermuten, dass dem Tolkien Estate inzwischen geschwant hat, dass sie schlecht verhandelt haben und Verbreitungsrechte über das Internet nicht frühzeitig genug in die Verträge eingingen. Jetzt möchte man das nachholen und kassieren – es ist wahrscheinlich, dass sich Darth Warner wie üblich hierbei nicht sonderlich freigiebig zeigen wollte. Ich gehe nicht davon aus, dass die Verantwortlichen derart naiv sind zu glauben, wirklich eine Abschaltung des Onlinespiels erreichen zu können. Mal ganz davon abgesehen sollte ihnen klar sein, dass die Fangemeinde von HDRO insbesondere seitdem das Spiel zu free-2-play wurde groß ist und diese in hohem Maße erbost darüber sein würde, wenn das erfolgreiche MMO aufgrund der Klage so einfach abgeschaltet werden müsste – den Klägern dürfte dann ein Shitstorm epischen Ausmaßes ins Haus stehen. Ich denke, allerdings, dass das Ganze auf einen Vergleich hinauslaufen wird, bei dem Warner (zähneknirschend) einen Betrag bezahlt und dafür die Online-Inhalte bestehen bleiben.
Interessant wird allerdings sein zu sehen, ob die Forderungen der Tolkien-Erben gundsätzlich von Gerichten als valide angesehen werden. Sollte dem so sein, dürfte das möglicherweise auch Auswirkungen auf zahllose andere »Intellectual Properties« haben.
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Screenshot LOTRO Copyright Turbine und Warner Bros.
Die Firma TSR (Tactical Studies Rules) ist unter Rollenspielern legendär – es war die von Gary Gygax und dort erschien einer der Urväter des Pen & Paper-Rollenspiels: DUNGEONS & DRAGONS. Nach finanziellen Problemen wurde TSR 1979 von Wizkids aufgekauft (die existieren seit 2008 aber auch nicht mehr).
Jetzt gibt es Informationen, dass eine Firma namens TSR Games ab Dezember ein Rollenspieler-Magazin namens GYGAX MAGAZINE heraus bringen möchte. Es existiert dazu bereits eine rudimentäre Webseite, ebenso wie eine zur Firma TSR GAMES. Die Spekulationen schlugen natürlich sofort hohe Wellen. Über whois-Abfragen fand man im EN World-Forum heraus, dass der Inhaber der Domains ein Mann namens Jayson Elliot ist. Man fragte sich zudem, was das für ein Magazin sein kann und ob die Familie Gygax damit irgendwie zu tun hat. Jayson Elliot meldete sich dort im Forum daraufhin persönlich zu Wort (Übersetzung von mir):
Hi guys, this is Jayson. I’m the editor for Gygax Magazine.
Gygax Magazine is myself, Ernie Gygax, Luke Gygax, Tim Kask, James Carpio, and Jim Wampler. Our first issue is out in December; since it’s not finished yet, we’ve been pretty quiet about things until it’s ready.
Just to address some of the questions, I thought it was best that I leave a reply. We do own the trademark for TSR, and have since December of 2011. We are a new company, not the old TSR, as they were purchased by Wizards in the ’90s. The trademark was abandoned about nine years ago, and we registered it in 2011.
We decided the best thing to release first as TSR was a gaming magazine, because we wanted a way to bridge the traditions of the old guard with the awesome new games that are out today.
Hallo Leute. Ich bin’s, Jason. Ich bin der Redakteur des Gygax Magazine.
Gygax Magazin, das sind: ich, Ernie Gygax, Luke Gygax, Tim Kask, James Carpio und Jim Wampler. Unsere erste Ausgabe wird im Dezember erscheinen; da sie noch nicht fertig ist, haben wir uns bis jetzt ziemlich zurückgehalten, darüber zu sprechen.
Um auf einige der Fragen einzugehen, dachte ich es wäre am besten, hier zu antworten. Uns gehört das Trademark an TSR, wir haben es seit dem Dezember 2011. Wir sind eine neue Firma, nicht die alte TSR, denn die wurde in den 90ern von Wizkids gekauft. Das Trademark wurde vor neun Jahren aufgegeben und wir haben es in 2011 erworben.
Wir haben uns entschieden, dass es das beste wäre, als TSR zuerst einmal ein Spielemagazin zu veröffentlichen, weil wir eine Brücke von den Traditionen der alten Garde zu den großartigen neuen Spielen, die es heute gibt, schlagen wollen.
Holy Moly … Na, da darf man aber mal wirklich gespannt sein …
Vom Regisseur und Produzenten Tyson Wade Johnston stammt der SF-Kurzfilm SEED.
SEED spielt im Jahr 2071. Technologie hat es den Menschen ermöglicht, am Beginn der Kolonisierung eines Planeten Namens Gaia zu stehen. Ein Astronaut nimmt eine einsame Mission an und entdeckt Schrecken, die das menschliche Leben auf diesem Planeten ein für alle Mal beenden könnten.
SEED ist inspiriert von SF-Filmen der 60er- und 70er-Jahre und wurde mit einem Minimalbudget realisiert. Mehr auf tysonwadejohnston.org
BONJOUR STAR WARS – der Clip zum Wochenende. Grandios. Habt viel Spaß!
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Die großen Publisher setzen seit Jahren auf dasselbe Prinzip: x‑fache Aufgüsse erfolgreicher Spiele und möglichst aufwendiges und damit teures Marketing-Brimborium. Dass es auch anders geht, zeigt das Indie-Studio Mojang mit seinem Blockbuster immer wieder. Bisher wurden über acht Millionen Exemplare des Sandbox-Spiels MINECRAFT abgesetzt – und ein Ende ist nicht in Sicht. Das Marketing-Budget Mojangs betrug dabei exakt null Euro.
Das ist natürlich nicht ganz korrekt, man müsste theoretisch auch die für Werbung aufgewendete Zeit berechnen, die Notch und Co. mit Twittern und Bloggen verbringen, aber das würden die sowieso tun – und das tun auch die Big Player.
Tomasz Zawada von CD Project RED (WITCHER) hat wohl recht, wenn er sagt:
When companies put profit before fans, they create something that’s an empty shell. You look at it from the outside, and it looks visually awesome and everything is polished, but when you look further into it there’s something lacking inside.
Wenn die großen Firmen Profit schwerer gewichten als die Fans, dann erschaffen sie nur leere Hüllen. Man kann es sich von außen ansehen, es sieht visuell großartig aus und alles ist blankpoliert, aber wenn man geneuer hinein schaut, dann fehlt innen etwas.
Mojang hat von Anfang an nicht nur auf die Fans gehört, sondern sie auch aktiv in die Entwicklung einbezogen, indem schon Alpha-Versionen von MINECRAFT verfügbar waren und man diese testen und kommentieren konnte. Und indem Mojang nie »böse« war und beispielsweise Modder mit rechtlichen Schritten verfolgte, obwohl diese den Code des Spieles reverse-engineered hatten (im Gegenteil – einige davon arbeiten jetzt für die Firma). Denn sie wussten genau, dass, wenn die Fanbase dank der Mods wächst, sie im Umkehrschluss wieder Spiele absetzen würden. Das, sowie das fast immer äußerst freundliche Auftreten gegenüber den Fans hat durch die entstehende Mundpropaganda neben den Qualitäten des Spiel zum Erfolg geführt – und nicht etwa Multimillionen-Dollar-Budgets für Werbung.
Vielleicht könnten die großen Publisher daraus etwas lernen. Ich glaube allerdings nicht daran, dass sie das tun werden, die beschäftigen sich lieber damit, ihren Kunden das Leben mit DRM, Konto-Zwang, rechtswidrigen EULAs und Klagen gegen Modder schwer zu machen – und ihnen den x‑ten Aufguss von altem Kram anzudrehen…
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Screenshot der aktuellen MINECRAFT-Verkäufe von minecraft.net
Man muss weiterhin leider konstatieren, dass der Börsenverein die Fehler der Musikindustrie wiederholen möchte.
Mir sind daran allerdings einige Dinge unklar:
Wäre es nicht viel sinnvoller, endlich kundenfreundlich zu agieren und auf DRM-Maßnahmen zu verzichten, die die Nutzung der erworbenen Nutzungslizenzen auf beliebigen Geräten unterbinden, die Handhabung der eBooks höchst sperrig machen und die Kunden unter Generalverdacht stellen? Wäre es zudem nicht viel sinnvoller, endlich von den Mondpreisen abzukommen und eBooks zu angemessenen Kosten anzubieten? In beiden Fällen würde das sofort für eine höhere Akzeptanz und größere Umsätze sorgen. Sind Umsätze nicht genau das, was die Anbieter wollen?
Nach den Pressemitteilungen der letzten Zeit sind eBooks immer noch kein wirklicher Faktor im deutschen Markt und der Umsatz dümpelt auf äußerst niedrigem Niveau. Wenn das so ist, dann kann auch in der Schlussfolgerung eBook-Piraterie noch kein nennenswerter Markt sein. Was stimmt denn nun? Oder handelt es sich um eine Präventivmaßnahme, weil das Internet ja schließlich in Kürze von eBook-Kopien überschwemmt wird? Hört sich für mich nicht nach einem plausiblen Szenario an.
Noch ein ketzerischer Gedanke zum Abschluss: wenn man einer Organisation Geld dafür bezahlt, gegen Urheberrechtsverstöße vorzugehen, dann wird diese in dem Moment überflüssig, in dem sie großflächig erfolgreich ist … Im Jahr 2006 wurden gegen die GVU Ermittlungen eingeleitet, weil sie selbst illegal geschütztes Material in Tauschbörsen verbreitet hatten – sie begingen also möglicherweise genau die Taten, die sie verhindern sollten. Weiterhin halten sie selbst Honeypots vor, damit diese von Release-Gruppen genutzt werden können. Unbedenklich sind diese Vorgehensweisen nicht, meiner Meinung nach auch nicht moralisch oder rechtlich einwandfrei. Vielleicht denkt darüber ja beim Börsenverein mal jemand nach …
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Bild iPad von mir, Jolly Roger von Jack Rackham, gemeinfrei, Collage von mir
Und da ist sie auch schon, die Episode eins des BATTLESTAR GALACTICA-Ablegers BLOOD & CHROME um die Abenteuer des jungen Adama im ersten Cylon-Krieg. Wie ich bei einer Webserie befürchtet hatte, ist die »Episode« gerade mal 12 Minuten lang, darauf stehe ich gar nicht, ich mag TV-Folgen aus dramaturgischen Gründen deutlich länger, als dieses »short attention span«-Zeug (aber man muss ja derzeit froh sein, wenn man überhaupt noch eine SF-Serie mit Raumschiffen zu sehen bekommt). Damit wird die Gesamtlänge der ersten »Staffel« der Webserie bei gerade mal ungefähr 120 Minuten liegen, weniger, wenn man Vorschauen am Ende und Werbung für die Blue-Ray und SyFy abzieht – gerade mal Spielfilmlänge. Da steht aber verblüffenderweise auch, dass BLOOD & CHROME im Februar 2013 bei SyFy (USA) gezeigt werden wird. Hoffen wir, dass der Versuchsballon im Web erfolgreich ist, dann könnte vielleicht doch noch eine TV-Serie daraus werden …
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