Spiel

Neues Video zum Steampunk-MMO BLACK GOLD ONLINE

Alle paar Mona­te wer­den wir von Snail Games dar­an erin­nert, dass sie ein Steam­punk-MMO namens BLACK GOLD ONLINE in der Mache haben. Das Spiel soll angeb­lich noch in der zwei­ten Jah­res­hälf­te von 2012 an den Start gehen. Spie­len kann man drei »Ras­sen«: Men­schen, Wer­wöl­fe und Vam­pi­re; an Klas­sen ste­hen zur Ver­fü­gung: Mech­war­ri­or, Inqui­si­tor, Mys­tic, Tech­no Adept, Were­wolf, Alche­mist und Wit­cher.

Der gut drei Minu­ten lan­ge Video­clip zeigt ein paar Fly­th­roughs und jede Men­ge Kampf­sze­nen. Sieht gar nicht mal schlecht aus, es bleibt zu hof­fen, dass es einen brauch­ba­ren, hie­si­gen Dis­tri­bu­tor geben wird. Mehr Details auf der Web­sei­te zum Game.

http://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​H​K​L​O​A​h​g​n​NMM

MECHWARRIOR ONLINE: offene Beta kommt

Piran­ha Games´ Online-Umset­zung von FASAs Table­top-Klas­si­ker BATTLETECH bzw. dem zuge­hö­ri­gen Rol­len­spiel MECHWARRIOR geht in die offe­ne Beta. Ab dem 16. Okto­ber 2012 dür­fen sich inter­es­sier­te Mech­pi­lo­ten in die Cock­pits der Kampf­ro­bo­ter set­zen und die Mul­ti­play­er-Duel­le aus­pro­bie­ren. Auch zum offi­zi­el­len Release bleibt das Spiel free2play.

Wie MECHWARRIOR ONLINE spä­ter kon­kret finan­ziert wer­den wird, muss man abwar­ten, es wird sicher­lich einen ingame-Store geben, span­nend wird es, zu sehen, ob man dort nur wei­test­ge­hend kos­me­ti­sche Inhal­te bekom­men wird, oder pay-to-win-Gegen­stän­de, mit denen der­je­ni­ge weit vor­ne ist, der am meis­ten Geld aus­gibt. Letz­te­res regel­mä­ßig der Grund für frus­trier­te Spie­ler und geschei­ter­te MMO-Games.

Ich hat­te zwar einen Beta-Zugang, aber lei­der kei­ne Zeit, mich inten­si­ver mit MECHWARRIOR ONLINE zu befas­sen. Ich hof­fe, ich kann das noch nach­ho­len. Beim Erst­ein­druck (ca. eine Stun­de gespielt) war die Steue­rung mit Maus und Key­board nicht son­der­lich intui­tiv. Der Rest des auf der CryEn­gi­ne basie­ren­den Spiels sah aber ins­be­son­de­re für alte BATT­LE­TECH-Anhän­ger viel­ver­spre­chend aus.

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Pro­mo­gra­fik MECHWARRIOR ONLINE (Atlas-Batt­le­mech) Copy­right Piran­ha Games

Trailer: Chris Roberts´ STAR CITIZEN – ich will das! Sofort!

Kürz­lich hat­te WING COMMANDER-Schöp­fer, Spie­le­ent­wick­ler und Film­re­gis­seur Chris Roberts sein neu­es Spiel ange­kün­digt, nun gibt es nicht nur Details, son­dern auch einen ers­ten Trai­ler.

STAR CITIZEN, so der Titel des Spiels, soll natür­lich erneut das Gen­re revo­lu­tio­nie­ren – und das ist bei Space-Sims und ‑Shoo­tern gar nicht so schwer, die Anzahl der in den letz­ten Jah­ren erschie­ne­nen (brauch­ba­ren) Games ist näm­lich mit »über­schau­bar« noch sehr posi­tiv beschrie­ben. Basis von STAR CITIZEN ist die Cry Engi­ne, die Roberts an ihre Gren­zen brin­gen will, die Inhal­te wie Cha­rak­te­re oder Raum­schif­fe sol­len über deut­lich mehr Poly­go­ne ver­fü­gen als heu­te üblich und damit einen bis­lang uner­reich­ten Detail­grad auf­wei­sen kön­nen. Das Trä­ger­schiff (das schwer an WING COMMANDER gemahnt), soll aus über 7 Mil­lio­nen Poly­go­nen bestehen. Im Trai­ler kann man ansatz­wei­se erken­nen, wie detail­liert die Cha­rak­te­re sind.

Inhalt­lich teilt sich das Spiel in zwei Tei­le: zum einen die Mili­tär­kam­pa­gne namens SQUADRON 42, hat man die­se hin­ter sich gebracht, wird es zu STAR CITIZEN, bei dem man in einem Open World-Uni­ver­sum als Pri­va­tier agie­ren kann. Dabei ist es offen­bar völ­lig frei, was man tut, von einer Kar­rie­re als Raum­pi­rat über das Ver­din­gen als Söld­ner bis zum ehr­li­chen Händ­ler – und alles dazwi­schen – soll eine Men­ge gehen. Das Gan­ze wird sowohl als Ein­zel­spie­ler wie auch in einem Mul­ti­play­er-Modus zu nut­zen sein, damit steht Kämp­fen gegen Kum­pels oder Co-Op-Mis­sio­nen zusam­men mit die­sen nichts im Wege.

Für die Finan­zie­rung hat Roberts eine eige­ne Crowd­fun­ding-Platt­form gegrün­det, die dem Ansturm der Fans nichts ent­ge­gen zu set­zen hat­te und erst­mal auf­grund hoher Last aus­fiel.

Hier der lan­ge cine­ma­ti­sche Trai­ler:

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Ich will das!

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Screen­shots Copy­right Cloud Impe­ri­um Games Cor­po­ra­ti­on

Dungeon-Editor für GRIMROCK

Vor eini­ger Zeit hat­te ich LEGEND OF GRIMROCK vor­ge­stellt, eine moder­ni­sier­te Neu­fas­sung des Klas­si­kers DUNGEON MASTER, in der old­school-Game­play mit moder­ner Gra­fik kom­bi­niert wur­den – und das zu einem äußerst attrak­ti­ven Preis. Für das Spiel gibt es nun ein Update, das nicht nur Feh­ler besei­tigt, son­dern gleich­zei­tig einen Edi­tor ins Spiel ein­fügt, über den es ermög­lichst wird, selbst Dun­ge­ons zu erzeu­gen. Die­se kann man dann selbst­ver­ständ­lich mit Freun­den tau­schen oder auch ganz ein­fach im Netz bereit stel­len. Wer GRIMROCK über Steam erwor­ben hat, kann die selbst­er­schaf­fe­nen Level auch über den dor­ti­gen Work­shop anbie­ten.

Wie das Spiel ist auch der Edi­tor gera­de­her­aus und ver­zich­tet auf über­flüs­si­gen Schnick­schnack. Er ist ohne gro­ße Ein­ar­bei­tung sofort ver­ständ­lich und leicht zu bedie­nen. Die­se Erwei­te­rung des Spiel kos­tet – nichts. Das fin­de ich äußerst erfreu­lich. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen auf der Web­sei­te der Ent­wick­ler.

Massensterben in WORLD OF WARCRAFT-Städten

Ges­tern gab es auf diver­sen euro­päi­schen Ser­vern ein Mas­sen­ster­ben im nach wie vor belieb­ten MMO WORLD OF WARCRAFT, in dem Dank der Ver­öf­fent­li­chung der Erwei­te­rung MISTS OF PANDARIA gera­de mal wie­der mehr los ist als üblich. Wie joy­siq mel­det, fie­len auf diver­sen Ser­vern (bei­spiels­wei­se Argent Dawn, Tar­ren Mill, Rag­na­ros, Drae­nor, Twis­ting Nether) in den Haupt­städ­ten Storm­wind und Orgrim­mar auf einen Schlag alle Anwen­sen­den tot um, also Spie­ler genau­so wie NPCs.

Bliz­zard hat inzwi­schen gemel­det, dass es sich dabei um einen Hack han­del­te, den soge­nann­ten »City Exploit«; der sei inzwi­schen nicht mehr anzu­wen­den und man wür­de die­sen Vor­komm­nis­sen nach­ge­hen, dabei sol­le jeder, der sich an einer sol­chen Akti­on aktiv betei­ligt hat mit Kon­se­quen­zen zu rech­nen haben.

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Quel­le Screen­shot: joy­stiq

DIASPORA: SHATTERED ARMISTICE – Weltraum-Shooter im NEW BSG-Universum

Wer sich immer schon mal hin­ter das Steu­er einer Viper klem­men und Toas­ter abschie­ßen woll­te, der kann genau das jetzt tun. Der Welt­raum-Shoo­ter DIASPORA: SHATTERED ARMISTICE spielt im Uni­ver­sum der Neu­auf­la­ge von BATTLESTAR GALACTICA.  Das Spiel wur­de von Enthu­si­as­ten über vier Jah­re ent­wi­ckelt und bedient sich der FREESPACE2-Engi­ne, ist aber ein Stan­da­lo­ne-Game, kein Mod.

Eini­ge Fea­tures des Spie­les sind:

  • flie­ge die Viper MK II, die Rap­tor oder die neue MK VIIe
  • nimm an furio­sen Kämp­fen gegen die Streit­kräf­te der Cylo­nen teil
  • spie­le als Mit­glied der kolo­nia­len oder der Cylon-Streit­kräf­te in Mul­ti­play­er-Kämp­fen gegen Dei­ne Freun­de
  • kom­plet­te Sprach­aus­ga­be durch das gesam­te Spiel
  • auf der Musik der Fern­seh­se­rie besie­ren­der aber kom­plett neu­er Sound­track
  • erschaf­fe mit dem Edi­tor Dei­ne eige­nen Mis­sio­nen

DIASPORA läuft unter Win­dows, Mac OS X und Linux, der Down­load ist kos­ten­los, auf der Fest­plat­te soll­te man ca. 3GB Platz für das Spiel bereit­hal­ten.

Groß­ar­tig! So say we all!

Launch Trai­ler:

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DIASPORA Trai­ler vier:

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Chris Roberts: Teaser zum WING COMMANDER-Nachfolger

Nein, wir reden hier nicht über den Sän­ger, son­dern über den Chris Roberts, der die WING COMMANDER-Serie erfun­den hat. Der ist nach etli­chen Jah­ren als Hol­ly­wood-Pro­du­zent zurück im Bereich Spie­le und will der Fan­ge­mein­de etwas geben, das im Prin­zip schon tot gewähnt war: einen neu­en, gei­len Welt­raum­shoo­ter. Es soll mit High-End-Gra­fik auch Spie­le­bo­li­den an ihre Gren­zen füh­ren und eine Online-Kom­po­nen­te besit­zen. WING COM­MAN­DER-Vete­ra­nen dürf­te jetzt bereits das Was­ser im Mund zusam­men lau­fen.

Roberts sag­te gegen­über Game­spot zu sei­nem Spiel:

Vor ein paar Jah­ren bin ich an einen Punkt gekom­men, wo ich etwas gespielt habe und das Gefühl hat­te, dass die Tech­nik and­lich an einen Punkt kommt, wo ich das tun könn­te, an dem ich wirk­lich­in­ter­es­siert bin. Die Stu­fen an Immersi­on und Rea­li­tät die man [heu­te] machen kann, sind noch deut­lich grö­ßer.
[…]
Ich will kein mobi­les Spiel machen. Ich will kei­ne Social Game machen. Ich wür­de mich eher schie­ßen. Ich weiß, dass es Leu­te gibt, die dafür bezahlt wer­den, sowas zu machen, aber ich mag die­se gro­ßen, sen­sa­tio­nel­len, ver­lier Dich dar­in-Spie­le, die Dei­ne Kinn­la­de auf Boden­ni­veau gehen las­sen.

Roberts wird sein neu­es – bis­lang noch unbe­ti­tel­tes – Pro­jekt am 10. Okto­ber zur Game Deve­lo­per Con­fe­rence in Aus­tin, Texas, der Öffent­lich­keit vor­stel­len. Ich bin sehr gespannt und blei­be am Ball. Eine neue WING COM­MAN­DER-Inkar­na­ti­on wird es aber wahr­schein­lich nicht wer­den, denn mei­nes Wis­sens hält er an dem Fran­chise nicht mehr die Rech­te. Aber was solls? Drool …

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Blizzard gibt Unterlassungserklärung ab

Wie der Ver­brau­cher­zen­tra­le Bun­des­ver­band mel­det, hat Spie­le­her­stel­ler Bliz­zard gegen­über dem VZBV eine Unter­las­sungs­er­klä­rung abge­ge­ben. Die hat­te der Ver­band dem Her­stel­ler von DIABLO und WORLD OF WARCRAFT Mit­te Juni zuge­stellt. Inhalt­lich ging es dar­um, dass aus der Ver­pa­ckung des Spiels DIABLO 3 nicht ein­deu­tig her­vor­ging, dass man auch für die Off­line-Kam­pa­gne eine Inter­net­ver­bin­dung benö­tigt.

Die Unter­lassunsg­er­klä­rung bezog sich aller­dings nicht aus­schließ­lich auf die neu­es­te DIA­BLO-Inkar­na­ti­on, son­dern auf alle Spie­le die eine stän­di­ge Ser­ver­ver­bin­dung benö­ti­gen. Bliz­zard hat jetzt bis zum 1. April 2013 Zeit, sol­che Hin­wei­se auf den Ver­pa­ckun­gen sei­ner Spie­le anzu­brin­gen.

Das Ver­fah­ren wegen der nicht erreich­ba­ren Ser­ver wur­de ein­ge­stellt. War­um das so ist, dazu schweigt der VZBV sich lei­der aus, es gibt nur einen knap­pen Hin­weis dar­auf, dass die Ser­ver inzwi­schen pro­blem­los funk­tio­nie­ren. Was ich per­sön­lich für äußerst abson­der­lich hal­te, denn dadurch wird das Pro­blem, dass die Kun­den ihr erwor­be­nes Pro­dukt eine Zeit lang nicht nut­zen konn­ten ja nicht aus der Welt geschafft. Man könn­te fast den Ein­druck gewin­nen, dass es hin­ter den Kulis­sen einen Deal zwi­schen Bliz­zard und dem VZBV gege­ben haben mag. Das ist natür­lich eine rei­ne Spe­ku­la­ti­on, aber klar ist, dass die­ser Punkt für den Publisher zu deut­lich grö­ße­ren Pro­ble­men geführt hät­te, wäre er wei­ter ver­folgt wor­den. Einen inhalt­lich nach­voll­zieh­ba­ren Grund für die Ein­stel­lung des Ver­fah­rens sehe ich nicht.

Unzu­frie­den ist man beim Bun­des­ver­band nach wie vor dar­über, dass Kun­den gezwun­gen wer­den, ihre Spie­le an ein Kun­den­kon­to zu bin­den, wodurch ein Wei­ter­ver­kauf nahe­zu unmög­lich wird. Des­we­gen und wegen uni­la­te­ral geän­der­ter AGBs ohne Mög­lich­keit zum Wider­spruchs hat­te man gera­de Val­ve eine Unter­las­sungs­er­klä­rung zuge­stellt. Der Fall ist noch offen.

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Bliz­zard-Logo Copy­right Bliz­zard Enter­tain­ment

Großartig: Trion Worlds spendet mit RIFT: STORM LEGION für Pandas

Das ist wohl eine der cools­ten Pro­mo­ti­on-Aktio­nen, die ich im MMO-Bereich (und auch abseits davon) bis­lang gese­hen habe. Tri­on Worlds hat eine Pro­mo-Akti­on ange­kün­digt, in deren Rah­men Spie­ler für Pan­das spen­den kön­nen, wenn sie eine Erwei­te­rung kau­fen. Nein, es dreht sich natür­lich nicht um die Erwei­te­rung mit dem Pan­da im Namen, die just von einem gewis­sen Mit­be­wer­ber auf die Welt los­ge­las­sen wur­de, son­dern um RIFT: STORM LEGION.

Ab sofort geht von jeder vor­be­stell­ter STORM LEGI­ON-Box ein Dol­lar an Pan­das Inter­na­tio­nal. Das ist eine Orga­ni­sa­ti­on, die sich der Ret­tung der gro­ßen Pan­das ver­schrie­ben hat. Die Vor­be­stel­lung muss über die offi­zi­el­le Web­sei­te der Erwei­te­rung storm​le​gi​on​.com gesche­hen und endet am 3. Okto­ber 2012.

Trotz der Decke­lung auf 10000 Dol­lar ganz ganz gro­ßes Kino und ich könn­te mir vor­stel­len, dass man ange­sichts die­ser wirk­lich gelun­ge­nen Akti­on in der Bliz­zard-Zen­tra­le mög­li­cher­wei­se gera­de ein klein wenig schäumt … :o)

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Pro­mo­gra­fik STORM LEGION Copy­right Tri­on Worlds

TWINE: verzweigende Stories erzählen

Nach län­ge­rer Zeit möch­te ich an die­ser Stel­le mal wie­der eine Soft­ware vor­stel­len, die kein Spiel ist. Für die Vor­stel­lung hole ich mal etwas aus: auch wenn der Begriff Hyper­text aus dem Web heut­zu­ta­ge durch­aus kein Fremd­wort mehr ist, so hat das Set­zen von Links und damit das Ver­zwei­gen von Geschich­ten in der Pro­sa nach wie vor kaum Bedeu­tung. Auch mit der flä­chen­de­cken­den Ein­füh­rung von eBooks, Smart­phones und Tablets liest man Bücher und Sto­ries noch wie vor hun­dert Jah­ren: line­ar. Wir hat­ten schon zu Print-Zei­ten etwas ähn­li­ches, vor etli­chen Jah­ren gab es mal Rol­len­spiel­bü­cher, wie bei­spiels­wei­se die Rei­he EINSAMER WOLF. Dar­in konn­te man sich an neur­al­gi­schen Punk­ten ent­schei­den, wie es mit der Geschich­te wei­ter gehen soll­te. Dazu wähl­te man sei­ne Opti­on und las dann auf der ent­spre­chen­den Sei­te wei­ter.

Obwohl heut­zu­ta­ge die ent­spre­chen­den Tech­ni­ken im Netz längst nicht mehr beson­ders beach­te­ter Stan­dard sind, haben sie ins schrift­li­che Geschich­ten erzäh­len nach wie vor qua­si kei­nen Ein­gang gefun­den. Was ich per­sön­lich ehr­lich gesagt ziem­lich selt­sam fin­de, aller­dings kann ich nach­voll­zie­hen, dass eine sol­che ver­zweig­te Sto­ry einen deut­li­chen Mehr­auf­wand im Schaf­fens­pro­zess bedeu­tet.

Und genau hier kommt TWINE ins Spiel. TWINE ist eine Soft­ware, die es ermög­licht, inter­ak­ti­ve Geschich­ten in Text­form – genau­er: HTML – und mit Ver­zwei­gungs­punk­ten in Form von Hyper­links auf ein­fa­che und über­sicht­li­che Art und Wei­se zu erstel­len. Durch den gra­fi­schen Ansatz hat man die Struk­tur sei­ner Geschich­te stän­dig im Blick und kann zudem ein­zel­ne Ele­men­te belie­big ver­schie­ben und auch neu ver­knüp­fen.

Wer also mal mit Hyper­tex­ten und Geschich­ten, expe­ri­men­tie­ren möch­te, die Alter­na­ti­ven statt eines linea­ren Ablaufs beinhal­ten, der soll­te drin­gend einen Blick auf TWINE wer­fen. Die Geschich­ten kön­nen dank der Umset­zung als sin­gle-file-HTML ein­fachst publi­ziert oder an Drit­te wei­ter gege­ben wer­den; dank des ver­wen­de­ten For­mats kann man die erstell­ten Datei­en auf einer rie­si­gen Men­ge von Gerä­ten betrach­ten, vom Com­pu­ter über den eRea­der (wenn er das Ver­fol­gen von Links beherrscht) bis hin zum Smart­phone – oder sogar exo­ti­sche­re, wie Spie­le­kon­so­len mit Brow­ser. Das Bes­te dar­an: es han­delt sich um eine Open Source-Soft­ware unter der GNU Public Licen­se. Mehr zum Pro­gramm auf der Web­sei­te des Pro­jekts. Twi­ne gibt es in Ver­sio­nen für Win­dows und Mac OS X. Das Gan­ze läuft für Hard­core-Nut­zer unter dem Namen Twee auch via Python von der Kom­man­do­zei­le aus.

Das fol­gen­de Video zeigt eine klei­ne Ein­füh­rung:

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