Alle paar Monate werden wir von Snail Games daran erinnert, dass sie ein Steampunk-MMO namens BLACK GOLD ONLINE in der Mache haben. Das Spiel soll angeblich noch in der zweiten Jahreshälfte von 2012 an den Start gehen. Spielen kann man drei »Rassen«: Menschen, Werwölfe und Vampire; an Klassen stehen zur Verfügung: Mechwarrior, Inquisitor, Mystic, Techno Adept, Werewolf, Alchemist und Witcher.
Der gut drei Minuten lange Videoclip zeigt ein paar Flythroughs und jede Menge Kampfszenen. Sieht gar nicht mal schlecht aus, es bleibt zu hoffen, dass es einen brauchbaren, hiesigen Distributor geben wird. Mehr Details auf der Webseite zum Game.
Piranha Games´ Online-Umsetzung von FASAs Tabletop-Klassiker BATTLETECH bzw. dem zugehörigen Rollenspiel MECHWARRIOR geht in die offene Beta. Ab dem 16. Oktober 2012 dürfen sich interessierte Mechpiloten in die Cockpits der Kampfroboter setzen und die Multiplayer-Duelle ausprobieren. Auch zum offiziellen Release bleibt das Spiel free2play.
Wie MECHWARRIOR ONLINE später konkret finanziert werden wird, muss man abwarten, es wird sicherlich einen ingame-Store geben, spannend wird es, zu sehen, ob man dort nur weitestgehend kosmetische Inhalte bekommen wird, oder pay-to-win-Gegenstände, mit denen derjenige weit vorne ist, der am meisten Geld ausgibt. Letzteres regelmäßig der Grund für frustrierte Spieler und gescheiterte MMO-Games.
Ich hatte zwar einen Beta-Zugang, aber leider keine Zeit, mich intensiver mit MECHWARRIOR ONLINE zu befassen. Ich hoffe, ich kann das noch nachholen. Beim Ersteindruck (ca. eine Stunde gespielt) war die Steuerung mit Maus und Keyboard nicht sonderlich intuitiv. Der Rest des auf der CryEngine basierenden Spiels sah aber insbesondere für alte BATTLETECH-Anhänger vielversprechend aus.
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Promografik MECHWARRIOR ONLINE (Atlas-Battlemech) Copyright Piranha Games
Kürzlich hatte WING COMMANDER-Schöpfer, Spieleentwickler und Filmregisseur Chris Roberts sein neues Spiel angekündigt, nun gibt es nicht nur Details, sondern auch einen ersten Trailer.
STAR CITIZEN, so der Titel des Spiels, soll natürlich erneut das Genre revolutionieren – und das ist bei Space-Sims und ‑Shootern gar nicht so schwer, die Anzahl der in den letzten Jahren erschienenen (brauchbaren) Games ist nämlich mit »überschaubar« noch sehr positiv beschrieben. Basis von STAR CITIZEN ist die Cry Engine, die Roberts an ihre Grenzen bringen will, die Inhalte wie Charaktere oder Raumschiffe sollen über deutlich mehr Polygone verfügen als heute üblich und damit einen bislang unerreichten Detailgrad aufweisen können. Das Trägerschiff (das schwer an WING COMMANDER gemahnt), soll aus über 7 Millionen Polygonen bestehen. Im Trailer kann man ansatzweise erkennen, wie detailliert die Charaktere sind.
Inhaltlich teilt sich das Spiel in zwei Teile: zum einen die Militärkampagne namens SQUADRON 42, hat man diese hinter sich gebracht, wird es zu STAR CITIZEN, bei dem man in einem Open World-Universum als Privatier agieren kann. Dabei ist es offenbar völlig frei, was man tut, von einer Karriere als Raumpirat über das Verdingen als Söldner bis zum ehrlichen Händler – und alles dazwischen – soll eine Menge gehen. Das Ganze wird sowohl als Einzelspieler wie auch in einem Multiplayer-Modus zu nutzen sein, damit steht Kämpfen gegen Kumpels oder Co-Op-Missionen zusammen mit diesen nichts im Wege.
Für die Finanzierung hat Roberts eine eigene Crowdfunding-Plattform gegründet, die dem Ansturm der Fans nichts entgegen zu setzen hatte und erstmal aufgrund hoher Last ausfiel.
Hier der lange cinematische Trailer:
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Ich will das!
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Screenshots Copyright Cloud Imperium Games Corporation
Vor einiger Zeit hatte ich LEGEND OF GRIMROCK vorgestellt, eine modernisierte Neufassung des Klassikers DUNGEON MASTER, in der oldschool-Gameplay mit moderner Grafik kombiniert wurden – und das zu einem äußerst attraktiven Preis. Für das Spiel gibt es nun ein Update, das nicht nur Fehler beseitigt, sondern gleichzeitig einen Editor ins Spiel einfügt, über den es ermöglichst wird, selbst Dungeons zu erzeugen. Diese kann man dann selbstverständlich mit Freunden tauschen oder auch ganz einfach im Netz bereit stellen. Wer GRIMROCK über Steam erworben hat, kann die selbsterschaffenen Level auch über den dortigen Workshop anbieten.
Wie das Spiel ist auch der Editor geradeheraus und verzichtet auf überflüssigen Schnickschnack. Er ist ohne große Einarbeitung sofort verständlich und leicht zu bedienen. Diese Erweiterung des Spiel kostet – nichts. Das finde ich äußerst erfreulich. Weitere Informationen auf der Webseite der Entwickler.
Gestern gab es auf diversen europäischen Servern ein Massensterben im nach wie vor beliebten MMOWORLD OF WARCRAFT, in dem Dank der Veröffentlichung der Erweiterung MISTS OF PANDARIA gerade mal wieder mehr los ist als üblich. Wie joysiq meldet, fielen auf diversen Servern (beispielsweise Argent Dawn, Tarren Mill, Ragnaros, Draenor, Twisting Nether) in den Hauptstädten Stormwind und Orgrimmar auf einen Schlag alle Anwensenden tot um, also Spieler genauso wie NPCs.
Blizzard hat inzwischen gemeldet, dass es sich dabei um einen Hack handelte, den sogenannten »City Exploit«; der sei inzwischen nicht mehr anzuwenden und man würde diesen Vorkommnissen nachgehen, dabei solle jeder, der sich an einer solchen Aktion aktiv beteiligt hat mit Konsequenzen zu rechnen haben.
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Wer sich immer schon mal hinter das Steuer einer Viper klemmen und Toaster abschießen wollte, der kann genau das jetzt tun. Der Weltraum-Shooter DIASPORA: SHATTERED ARMISTICE spielt im Universum der Neuauflage von BATTLESTAR GALACTICA. Das Spiel wurde von Enthusiasten über vier Jahre entwickelt und bedient sich der FREESPACE2-Engine, ist aber ein Standalone-Game, kein Mod.
Einige Features des Spieles sind:
fliege die Viper MK II, die Raptor oder die neue MK VIIe
nimm an furiosen Kämpfen gegen die Streitkräfte der Cylonen teil
spiele als Mitglied der kolonialen oder der Cylon-Streitkräfte in Multiplayer-Kämpfen gegen Deine Freunde
komplette Sprachausgabe durch das gesamte Spiel
auf der Musik der Fernsehserie besierender aber komplett neuer Soundtrack
erschaffe mit dem Editor Deine eigenen Missionen
DIASPORA läuft unter Windows, Mac OS X und Linux, der Download ist kostenlos, auf der Festplatte sollte man ca. 3GB Platz für das Spiel bereithalten.
Großartig! So say we all!
Launch Trailer:
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DIASPORA Trailer vier:
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Nein, wir reden hier nicht über den Sänger, sondern über den Chris Roberts, der die WING COMMANDER-Serie erfunden hat. Der ist nach etlichen Jahren als Hollywood-Produzent zurück im Bereich Spiele und will der Fangemeinde etwas geben, das im Prinzip schon tot gewähnt war: einen neuen, geilen Weltraumshooter. Es soll mit High-End-Grafik auch Spieleboliden an ihre Grenzen führen und eine Online-Komponente besitzen. WING COMMANDER-Veteranen dürfte jetzt bereits das Wasser im Mund zusammen laufen.
Vor ein paar Jahren bin ich an einen Punkt gekommen, wo ich etwas gespielt habe und das Gefühl hatte, dass die Technik andlich an einen Punkt kommt, wo ich das tun könnte, an dem ich wirklichinteressiert bin. Die Stufen an Immersion und Realität die man [heute] machen kann, sind noch deutlich größer.
[…]
Ich will kein mobiles Spiel machen. Ich will keine Social Game machen. Ich würde mich eher schießen. Ich weiß, dass es Leute gibt, die dafür bezahlt werden, sowas zu machen, aber ich mag diese großen, sensationellen, verlier Dich darin-Spiele, die Deine Kinnlade auf Bodenniveau gehen lassen.
Roberts wird sein neues – bislang noch unbetiteltes – Projekt am 10. Oktober zur Game Developer Conference in Austin, Texas, der Öffentlichkeit vorstellen. Ich bin sehr gespannt und bleibe am Ball. Eine neue WING COMMANDER-Inkarnation wird es aber wahrscheinlich nicht werden, denn meines Wissens hält er an dem Franchise nicht mehr die Rechte. Aber was solls? Drool …
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Wie der Verbraucherzentrale Bundesverband meldet, hat Spielehersteller Blizzard gegenüber dem VZBV eine Unterlassungserklärung abgegeben. Die hatte der Verband dem Hersteller von DIABLO und WORLD OF WARCRAFT Mitte Juni zugestellt. Inhaltlich ging es darum, dass aus der Verpackung des Spiels DIABLO 3 nicht eindeutig hervorging, dass man auch für die Offline-Kampagne eine Internetverbindung benötigt.
Die Unterlassunsgerklärung bezog sich allerdings nicht ausschließlich auf die neueste DIABLO-Inkarnation, sondern auf alle Spiele die eine ständige Serververbindung benötigen. Blizzard hat jetzt bis zum 1. April 2013 Zeit, solche Hinweise auf den Verpackungen seiner Spiele anzubringen.
Das Verfahren wegen der nicht erreichbaren Server wurde eingestellt. Warum das so ist, dazu schweigt der VZBV sich leider aus, es gibt nur einen knappen Hinweis darauf, dass die Server inzwischen problemlos funktionieren. Was ich persönlich für äußerst absonderlich halte, denn dadurch wird das Problem, dass die Kunden ihr erworbenes Produkt eine Zeit lang nicht nutzen konnten ja nicht aus der Welt geschafft. Man könnte fast den Eindruck gewinnen, dass es hinter den Kulissen einen Deal zwischen Blizzard und dem VZBV gegeben haben mag. Das ist natürlich eine reine Spekulation, aber klar ist, dass dieser Punkt für den Publisher zu deutlich größeren Problemen geführt hätte, wäre er weiter verfolgt worden. Einen inhaltlich nachvollziehbaren Grund für die Einstellung des Verfahrens sehe ich nicht.
Unzufrieden ist man beim Bundesverband nach wie vor darüber, dass Kunden gezwungen werden, ihre Spiele an ein Kundenkonto zu binden, wodurch ein Weiterverkauf nahezu unmöglich wird. Deswegen und wegen unilateral geänderter AGBs ohne Möglichkeit zum Widerspruchs hatte man gerade Valve eine Unterlassungserklärung zugestellt. Der Fall ist noch offen.
Das ist wohl eine der coolsten Promotion-Aktionen, die ich im MMO-Bereich (und auch abseits davon) bislang gesehen habe. Trion Worlds hat eine Promo-Aktion angekündigt, in deren Rahmen Spieler für Pandas spenden können, wenn sie eine Erweiterung kaufen. Nein, es dreht sich natürlich nicht um die Erweiterung mit dem Panda im Namen, die just von einem gewissen Mitbewerber auf die Welt losgelassen wurde, sondern um RIFT: STORM LEGION.
Ab sofort geht von jeder vorbestellter STORM LEGION-Box ein Dollar an Pandas International. Das ist eine Organisation, die sich der Rettung der großen Pandas verschrieben hat. Die Vorbestellung muss über die offizielle Webseite der Erweiterung stormlegion.com geschehen und endet am 3. Oktober 2012.
Trotz der Deckelung auf 10000 Dollar ganz ganz großes Kino und ich könnte mir vorstellen, dass man angesichts dieser wirklich gelungenen Aktion in der Blizzard-Zentrale möglicherweise gerade ein klein wenig schäumt … :o)
Nach längerer Zeit möchte ich an dieser Stelle mal wieder eine Software vorstellen, die kein Spiel ist. Für die Vorstellung hole ich mal etwas aus: auch wenn der Begriff Hypertext aus dem Web heutzutage durchaus kein Fremdwort mehr ist, so hat das Setzen von Links und damit das Verzweigen von Geschichten in der Prosa nach wie vor kaum Bedeutung. Auch mit der flächendeckenden Einführung von eBooks, Smartphones und Tablets liest man Bücher und Stories noch wie vor hundert Jahren: linear. Wir hatten schon zu Print-Zeiten etwas ähnliches, vor etlichen Jahren gab es mal Rollenspielbücher, wie beispielsweise die Reihe EINSAMER WOLF. Darin konnte man sich an neuralgischen Punkten entscheiden, wie es mit der Geschichte weiter gehen sollte. Dazu wählte man seine Option und las dann auf der entsprechenden Seite weiter.
Obwohl heutzutage die entsprechenden Techniken im Netz längst nicht mehr besonders beachteter Standard sind, haben sie ins schriftliche Geschichten erzählen nach wie vor quasi keinen Eingang gefunden. Was ich persönlich ehrlich gesagt ziemlich seltsam finde, allerdings kann ich nachvollziehen, dass eine solche verzweigte Story einen deutlichen Mehraufwand im Schaffensprozess bedeutet.
Und genau hier kommt TWINE ins Spiel. TWINE ist eine Software, die es ermöglicht, interaktive Geschichten in Textform – genauer: HTML – und mit Verzweigungspunkten in Form von Hyperlinks auf einfache und übersichtliche Art und Weise zu erstellen. Durch den grafischen Ansatz hat man die Struktur seiner Geschichte ständig im Blick und kann zudem einzelne Elemente beliebig verschieben und auch neu verknüpfen.
Wer also mal mit Hypertexten und Geschichten, experimentieren möchte, die Alternativen statt eines linearen Ablaufs beinhalten, der sollte dringend einen Blick auf TWINE werfen. Die Geschichten können dank der Umsetzung als single-file-HTML einfachst publiziert oder an Dritte weiter gegeben werden; dank des verwendeten Formats kann man die erstellten Dateien auf einer riesigen Menge von Geräten betrachten, vom Computer über den eReader (wenn er das Verfolgen von Links beherrscht) bis hin zum Smartphone – oder sogar exotischere, wie Spielekonsolen mit Browser. Das Beste daran: es handelt sich um eine Open Source-Software unter der GNU Public License. Mehr zum Programm auf der Webseite des Projekts. Twine gibt es in Versionen für Windows und Mac OS X. Das Ganze läuft für Hardcore-Nutzer unter dem Namen Twee auch via Python von der Kommandozeile aus.
Das folgende Video zeigt eine kleine Einführung:
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