Wing Commander

WING COMMANDER III: Remaster mit Originalvideos

Poster Wing Commander III Heart Of The Tiger

EA arbei­tet offen­bar an einer Neu­auf­la­ge von WING COMMANDER III: HEART OF THE TIGER. Vor­ge­stellt hat das Pro­jekt EA-Pro­du­zent Jim Ves­sel­la am Wochen­en­de auf der Port­land Retro Gam­ing Expo, in einem Vor­trag, der sich um die Siche­rung des EA-Archivs dreh­te. Dabei ist er laut einem Besu­cher des Panels auf über 600 Bän­der mit dem Ori­gi­nal­ma­te­ri­al der Video­se­quen­zen gesto­ßen, die er nun restau­riert.

Der Folie aus dem Vor­trag zufol­ge heißt das Pro­jekt WING COMMANDER III: HEART OF THE TIGER 30TH ANNIVERSARY EDITION, obwohl das Ori­gi­nal bereits 1994 erschie­nen ist. Die im Ori­gi­nal stark kom­pri­mier­ten Vide­os in 240p sol­len direkt aus den Bän­dern neu auf­be­rei­tet wer­den. Dazu kom­men im Spiel selbst 60 fps, Con­trol­ler­un­ter­stüt­zung und eine nicht näher erklär­te Ein­bin­dung der KILRATHI SAGA, womög­lich mit den bei­den Vor­gän­gern. Nach der Ver­öf­fent­li­chung sol­len außer­dem wei­te­re Ver­bes­se­run­gen fol­gen, die gemein­sam mit der Fan-Com­mu­ni­ty ent­ste­hen, was auch immer das genau bedeu­ten mag. Als Platt­for­men wer­den laut PC Gamer Steam, GOG und die EA-App genannt.

In den Video­se­quen­zen spie­len unter ande­rem Mark Hamill, Mal­colm McDo­well, Tim Cur­ry und John Rhys-Davies. Hamill und Rhys-Davies sind auch in Chris Roberts’ SQUADRON 42 dabei, zu dem es gera­de erst einen Wish­list-Trai­ler gab.

Ange­sichts des Timings könn­te man fast anneh­men, EA will Roberts trol­len. Wäh­rend die Backer°Innen von SQUADRON 42 seit über zehn Jah­ren auf den ver­spro­che­nen Raum­kampf im Stil von WING COMMANDER war­ten, könn­te das bes­se­re SQUADRON 42 aus­ge­rech­net ein Spiel von 1994 sein. Mit klas­si­schen Raum­kämp­fen statt über­bor­den­dem Pathos und viel­leicht sogar ganz ohne jah­re­lan­ge Ver­zö­ge­run­gen.

Eine offi­zi­el­le Ankün­di­gung von EA zu WING COMMANDER III gibt es bis­lang nicht, Ter­min und Preis sind eben­falls offen. Span­nend wird auch sein zu sehen, wie viel Geld EA uns für ein 40 Jah­re altes Spiel aus der Tasche zie­hen will. Inter­es­siert bin ich schon, ich hab das damals auf der PS1 gespielt (das könn­te hier viel­leicht sogar noch irgend­wo her­um­lie­gen) und die Ver­si­on hat­te so ihre Män­gel – vor­sich­tig aus­ge­drückt …

Pro­mo­gra­fik Coyp­right Elec­tro­nic Arts

Wishlist-Trailer zu SQUADRON 42

Ich hat­te mich neu­lich erst dazu aus­ge­las­sen, dass Chris Roberts (der Ent­wick­ler, nicht der Sän­ger) den Start sei­nes vor deut­lich über zehn Jah­ren via Kick­star­ter und den Ver­kauf über­teu­er­ter Schif­fe finan­zier­ten, seit Jah­ren über­fäl­li­gen Ein­zel­spie­ler-Sci­fi-Spiels SQUADRON 42 von 2026 auf Quar­tal 2 2027 ver­scho­ben hat. Sein vor­geb­li­cher Grund: die neue GRAND THEFT AUTO-Ite­ra­ti­on und dass alle nur dar­über berich­ten wer­den. Roberts hat­te sei­nen guten Ruf als Erfin­der von WING COMMANDER genutzt, um ordent­lich Koh­le für sein Pro­jekt ein­zu­sam­meln. Inzwi­schen ist die Com­mu­ni­ty aller­dings deut­lich ernüch­tert.

Nach dem ver­pat­zen Ent­wick­ler-Live­stream neu­lich dürf­te mei­ner Ansicht nach als Grund für die erneu­te Ver­schie­bung deut­lich näher an der Rea­li­tät sein, dass das Game, des­sen Launch schon öfter ver­scho­ben wur­de, als der Eröff­nungs­ter­min des Flug­ha­fens BER, schlicht­weg noch vol­ler Bugs und nicht fer­tig ist.

Um für etwas posi­ti­ve­re Mel­dun­gen zu sor­gen, hat man sich beim Ent­wick­ler jetzt tat­säch­lich ent­schie­den, dass das Game via Steam ange­bo­ten wer­den wird (das kam über­ra­schend) und da man es ab sofort auf die Wunsch­lis­te neh­men kann, spen­dier­te man einen Wish­list-Trai­ler.

Bei dem fal­len abseits von all dem Epos und teil­wei­se pein­lich-über­bor­den­dem Pathos (wenn er ver­sucht, einen auf STARSHIP TROOPERS zu machen, dann ist das gelun­gen, aber auf die schlech­test mög­li­che Art, denn das hier ist kei­ne böse Sati­re) drei Din­ge auf: Welt­raum­sze­nen kön­nen sie (zumin­dest ren­dern). Es tre­ten eine Men­ge Stars auf (das ist aber nichts neu­es, damit geben sie seit Jah­ren an). Und schließ­lich erschei­nen Aus­se­hen und Mimik der Figu­ren im Spiel nicht mehr zeit­ge­mäß.

Und war­um bekom­me ich einen Ego­shoo­ter, wenn ich bei Kick­star­ter für ein Raum­kampf­spiel im Stil von WING COMMANDER gepled­ged habe?

Die wich­tigs­te Fra­ge wird aber sein: Wel­che Aus­re­de wird Roberts aus dem Raum­an­zug-Ärmel zie­hen, wenn der Launch im zwei­ten Quar­tal 2027 erneut ver­scho­ben wer­den wird?

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Trailer: Chris Roberts´ STAR CITIZEN – ich will das! Sofort!

Kürz­lich hat­te WING COMMANDER-Schöp­fer, Spie­le­ent­wick­ler und Film­re­gis­seur Chris Roberts sein neu­es Spiel ange­kün­digt, nun gibt es nicht nur Details, son­dern auch einen ers­ten Trai­ler.

STAR CITIZEN, so der Titel des Spiels, soll natür­lich erneut das Gen­re revo­lu­tio­nie­ren – und das ist bei Space-Sims und ‑Shoo­tern gar nicht so schwer, die Anzahl der in den letz­ten Jah­ren erschie­ne­nen (brauch­ba­ren) Games ist näm­lich mit »über­schau­bar« noch sehr posi­tiv beschrie­ben. Basis von STAR CITIZEN ist die Cry Engi­ne, die Roberts an ihre Gren­zen brin­gen will, die Inhal­te wie Cha­rak­te­re oder Raum­schif­fe sol­len über deut­lich mehr Poly­go­ne ver­fü­gen als heu­te üblich und damit einen bis­lang uner­reich­ten Detail­grad auf­wei­sen kön­nen. Das Trä­ger­schiff (das schwer an WING COMMANDER gemahnt), soll aus über 7 Mil­lio­nen Poly­go­nen bestehen. Im Trai­ler kann man ansatz­wei­se erken­nen, wie detail­liert die Cha­rak­te­re sind.

Inhalt­lich teilt sich das Spiel in zwei Tei­le: zum einen die Mili­tär­kam­pa­gne namens SQUADRON 42, hat man die­se hin­ter sich gebracht, wird es zu STAR CITIZEN, bei dem man in einem Open World-Uni­ver­sum als Pri­va­tier agie­ren kann. Dabei ist es offen­bar völ­lig frei, was man tut, von einer Kar­rie­re als Raum­pi­rat über das Ver­din­gen als Söld­ner bis zum ehr­li­chen Händ­ler – und alles dazwi­schen – soll eine Men­ge gehen. Das Gan­ze wird sowohl als Ein­zel­spie­ler wie auch in einem Mul­ti­play­er-Modus zu nut­zen sein, damit steht Kämp­fen gegen Kum­pels oder Co-Op-Mis­sio­nen zusam­men mit die­sen nichts im Wege.

Für die Finan­zie­rung hat Roberts eine eige­ne Crowd­fun­ding-Platt­form gegrün­det, die dem Ansturm der Fans nichts ent­ge­gen zu set­zen hat­te und erst­mal auf­grund hoher Last aus­fiel.

Hier der lan­ge cine­ma­ti­sche Trai­ler:

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Ich will das!

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Screen­shots Copy­right Cloud Impe­ri­um Games Cor­po­ra­ti­on

Chris Roberts: Teaser zum WING COMMANDER-Nachfolger

Nein, wir reden hier nicht über den Sän­ger, son­dern über den Chris Roberts, der die WING COMMANDER-Serie erfun­den hat. Der ist nach etli­chen Jah­ren als Hol­ly­wood-Pro­du­zent zurück im Bereich Spie­le und will der Fan­ge­mein­de etwas geben, das im Prin­zip schon tot gewähnt war: einen neu­en, gei­len Welt­raum­shoo­ter. Es soll mit High-End-Gra­fik auch Spie­le­bo­li­den an ihre Gren­zen füh­ren und eine Online-Kom­po­nen­te besit­zen. WING COM­MAN­DER-Vete­ra­nen dürf­te jetzt bereits das Was­ser im Mund zusam­men lau­fen.

Roberts sag­te gegen­über Game­spot zu sei­nem Spiel:

Vor ein paar Jah­ren bin ich an einen Punkt gekom­men, wo ich etwas gespielt habe und das Gefühl hat­te, dass die Tech­nik and­lich an einen Punkt kommt, wo ich das tun könn­te, an dem ich wirk­lich­in­ter­es­siert bin. Die Stu­fen an Immersi­on und Rea­li­tät die man [heu­te] machen kann, sind noch deut­lich grö­ßer.
[…]
Ich will kein mobi­les Spiel machen. Ich will kei­ne Social Game machen. Ich wür­de mich eher schie­ßen. Ich weiß, dass es Leu­te gibt, die dafür bezahlt wer­den, sowas zu machen, aber ich mag die­se gro­ßen, sen­sa­tio­nel­len, ver­lier Dich dar­in-Spie­le, die Dei­ne Kinn­la­de auf Boden­ni­veau gehen las­sen.

Roberts wird sein neu­es – bis­lang noch unbe­ti­tel­tes – Pro­jekt am 10. Okto­ber zur Game Deve­lo­per Con­fe­rence in Aus­tin, Texas, der Öffent­lich­keit vor­stel­len. Ich bin sehr gespannt und blei­be am Ball. Eine neue WING COM­MAN­DER-Inkar­na­ti­on wird es aber wahr­schein­lich nicht wer­den, denn mei­nes Wis­sens hält er an dem Fran­chise nicht mehr die Rech­te. Aber was solls? Drool …

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WING COMMANDER reborn: THE DARKEST DAWN

WING COMMANDER-Fans auf­ge­merkt: am 22. März erscheint das von Fans pro­du­zier­te Spiel WING COMMANDER SAGA: THE DARKEST DAWN, das sich nach lan­ger Zeit ohne neue Pro­duk­te end­lich wie­der auf das Spie­le­uni­ver­sum bezieht, in dem die Mensch­heit gegen die feli­den Kil­ra­thi kämpft. Seit zehn Jah­ren arbei­ten die Anhän­ger der von Chris Roberts erson­ne­nen Spie­le­rei­he an einer Umset­zung ihres Pro­jekts. Ver­wen­det wird eine ver­bes­ser­te Ver­si­on der FREESPACE 2-Engi­ne, es soll 55 Mis­sio­nen und 70 Zwi­schen­se­quen­zen geben. Es exis­tie­ren Fas­sun­gen für Win­dows und Mac OS; man muss das Spiel FREESPACE 2 übri­gens nicht besit­zen, um TDD spie­len zu kön­nen.

Nor­ma­ler­wei­se wür­de man davon aus­ge­hen, dass sol­che Pro­jek­te sofort die Rech­te­inha­ber auf den Plan rufen und die­se die Ver­bots- und Kla­ge­keu­len aus­pa­cken, ins­be­son­de­re wenn es sich beim Publisher um evil Elec­tro­nic Arts han­delt.

Doch dem ist erstaun­li­cher­wei­se nicht so, sowohl Roberts wie auch der Bran­chen­rie­se haben zu ver­ste­hen gege­ben, dass sie nichts der­glei­chen tun wol­len und nichts gegen das Fan­pro­jekt haben. Das nen­ne ich eine erfreu­li­che und vor allem voll­stän­dig uner­war­te­te Ent­wick­lung. Damit dürf­te dem Launch am Don­ners­tag wohl nichts mehr im Weg ste­hen.

Die Hand­lung von THE DARKEST DAWN ist zwi­schen WING COMMANDER II und III ange­sie­delt und the­ma­ti­siert natür­lich erneut den Krieg zwi­schen Men­schen und Kil­ra­thi.

Alles Details zum Spiel auf der Pro­jekt­sei­te.

Und selbst­ver­ständ­lich gibt es auch einen Trai­ler, sogar einen deut­schen. Das für mich Bemer­kens­wer­te dabei ist, dass die Leis­tung der Spre­cher bes­ser ist als bei so man­cher Pro­fi-Pro­duk­ti­on. Alle Dau­men hoch und ich wer­de defi­ni­tiv einen Blick auf die­ses ambi­tio­nier­te Pro­jekt wer­fen – allein schon als alter WING COM­MAN­DER-Fan.

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