THE BUTTERFLY EFFECT ist ein Kurzfilm als Hommage an und im Stil von klassischen amerikanischen Actionfilmen aus der Ära 1970er bis 1990er. Er wurde realisiert von Passion Pictures, verwendet wurde für die Realisierung die neueste Version 4.0 der Spieleengine Unity. Und die kann offenbar was. Der Metal-Soundtrack stammt von Steve Grimmett.
An ordinary looking guy wakes up one morning feeling the worse for wear and realises he’s run out of milk. As he drags himself out of the house to go and buy some, an extraordinary sequence of events draws him into a journey of mayhem on the streets of San Francisco.
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So etwas musste früher oder später kommen, ich hatte bereits seit langem damit gerechnet: Google startet ein MMO, das die Realität in das Spiel mit einbezieht. Googles neues Projekt INGRESS ist offenbar (Details fehlen noch) ein Android-basiertes »Augmented Reality Game«, in dem man durch sein Smartphone via App in der realen Welt mit anderen Spielern interagiert, gleichzeitig werden aber auch Dinge einbezogen, die tatsächlich gar nicht existieren. Das Ganze ergibt dann einen FRINGE-ähnlichen Mystery-Plot.
Man muss sich für eine von zwei Fraktionen entscheiden, entweder den Widerstand (Resistance) oder die Erleuchteten (Enlightened). Eine mysteriöse neue Form von Energie ist entdeckt worden – die Erleuchteten wollen dies dadurch entstehenden unfassbaren Möglichkeiten nutzbar machen, während der Widerstand glaubt, dass durch die Energie unsere Gedanken kontrolliert werden und die Menschheit davor beschützt werden muss.
Auf der Seite zu INGRESS kann man sich für einen Betazugang vormerken.
Ich muss zugeben: ich bin etwas gespalten. Einerseits finde ich die Idee und das Konzept überaus spannend, insbesondere, da der Schlüssel zum Erfolg offenbar Kooperation ist. Auf der anderen Seite wird das zu noch mehr Smartphone-Zombies führen, als wir ohnehin jetzt schon auf den Straßen sehen. Wollen wir das?
Ich habe mich auf jeden Fall für einen Beta-Account angemeldet, denn ausprobieren muss ich das einfach. Stellt sich die Frage, ob das In Europa überhaupt spielbar sein wird, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass Google das nicht vorgesehen hat.
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Die großen Publisher setzen seit Jahren auf dasselbe Prinzip: x‑fache Aufgüsse erfolgreicher Spiele und möglichst aufwendiges und damit teures Marketing-Brimborium. Dass es auch anders geht, zeigt das Indie-Studio Mojang mit seinem Blockbuster immer wieder. Bisher wurden über acht Millionen Exemplare des Sandbox-Spiels MINECRAFT abgesetzt – und ein Ende ist nicht in Sicht. Das Marketing-Budget Mojangs betrug dabei exakt null Euro.
Das ist natürlich nicht ganz korrekt, man müsste theoretisch auch die für Werbung aufgewendete Zeit berechnen, die Notch und Co. mit Twittern und Bloggen verbringen, aber das würden die sowieso tun – und das tun auch die Big Player.
Tomasz Zawada von CD Project RED (WITCHER) hat wohl recht, wenn er sagt:
When companies put profit before fans, they create something that’s an empty shell. You look at it from the outside, and it looks visually awesome and everything is polished, but when you look further into it there’s something lacking inside.
Wenn die großen Firmen Profit schwerer gewichten als die Fans, dann erschaffen sie nur leere Hüllen. Man kann es sich von außen ansehen, es sieht visuell großartig aus und alles ist blankpoliert, aber wenn man geneuer hinein schaut, dann fehlt innen etwas.
Mojang hat von Anfang an nicht nur auf die Fans gehört, sondern sie auch aktiv in die Entwicklung einbezogen, indem schon Alpha-Versionen von MINECRAFT verfügbar waren und man diese testen und kommentieren konnte. Und indem Mojang nie »böse« war und beispielsweise Modder mit rechtlichen Schritten verfolgte, obwohl diese den Code des Spieles reverse-engineered hatten (im Gegenteil – einige davon arbeiten jetzt für die Firma). Denn sie wussten genau, dass, wenn die Fanbase dank der Mods wächst, sie im Umkehrschluss wieder Spiele absetzen würden. Das, sowie das fast immer äußerst freundliche Auftreten gegenüber den Fans hat durch die entstehende Mundpropaganda neben den Qualitäten des Spiel zum Erfolg geführt – und nicht etwa Multimillionen-Dollar-Budgets für Werbung.
Vielleicht könnten die großen Publisher daraus etwas lernen. Ich glaube allerdings nicht daran, dass sie das tun werden, die beschäftigen sich lieber damit, ihren Kunden das Leben mit DRM, Konto-Zwang, rechtswidrigen EULAs und Klagen gegen Modder schwer zu machen – und ihnen den x‑ten Aufguss von altem Kram anzudrehen…
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Screenshot der aktuellen MINECRAFT-Verkäufe von minecraft.net
Erneut gibt es ein HUMBLE INDIE BUNDLE diesmal wieder wie gewohnt mit Computerspielen statt eBooks. Der Clou diesmal: trotz des Namens erhält man die Spiele nicht nur in Versionen für Android, sondern gleich auch für PC, Mac OS X und Linux (falls vorhanden).
Mit dabei sind diesmal Crayon Physics Deluxe,Eufloria,Splice,Superbrothers: Sword & Sworcery EP und Waking Mars. Nun kenne ich die meisten davon zwar nicht, weiß aber, dass beispielsweise EUFLORIA und WAKING MARS hochgelobt ob ihres Spielwitzes und ihrer innovativen Ansätze sind.
Wie immer beim HUMBLE BUNDLE darf man zahlen, was man möchte. Gibt man mehr als den Durchschnitt, erhält man MACHINARIUM! als Dreingabe. Wie bei jedem BUNDLE bekommt man hier jede Menge DRM-freie und innovative Independent-Spiele fürs Geld. Die etablierte Spieleindustrie sollte sich ein Beispiel nehmen, aber die eiert ja lieber mit zwanzigmal aufgekochten alten Spielideen herum … Und natürlich geht auch diesmal ein Anteil an wohltätige Zwecke.
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Nach der Ankündigung von Chris Roberts, einen WING COMMANDER-Nachfolger namens STAR CITIZEN zu realisieren, hier die nächste Gefahr einer Herzattacke für altgediente Weltraum-Game-Fans. Kein Geringerer als David Braben selbst, sucht via Kickstarter nach Geld für ein Projekt namens ELITE: DANGEROUS. Und selbstverständlich handelt es sich dabei um eine moderne Version des Klassikers ELITE. Wer angesichts dessen nicht das Sabbern anfängt, der ist entweder zu jung oder eh nicht an komplexen Weltraum-Computerspielen interessiert …
ELITE: DANGEROUS soll das Gameplay des Originals mit moderner Technik verbinden, weiterhin soll es wie in der Fortsetzung FRONTIER aus dem Jahr 1993 möglich sein, die gesamte Milchstraße zu durchfliegen. Auch ein Multiplayer-Modus ist selbstverständlich geplant.
Wer mehr als 20 Pfund spendet – das sind aktuell ca. 25 Euro – der bekommt eine digitale Kopie des Spieles. Wer mehr ausgibt, der erhält Zugang zu Betatests und darf sich in einer geschlossenen Nutzergruppe der offiziellen Foren mit einbringen, um das Game zu gestalten. Außerdem kann man im Spiel namentlich auftauchen – als Raumstation, Planet oder Charakter.
ELITE: DANGEROUS ist eines der ersten Projekte auf der neu gegründeten britischen Dependance von Kickstarter. Braben ruft ein Pledge-Goal in Höhe von 1,25 Millionen britischen Pfund aus, das sind im Moment ca. 1,57 Millionen Euro. Nach seiner Aussage ist das nicht nur der Versuch, das Projekt zu finanzieren, sondern ebenso ein Test, ob das überhaupt jemand haben möchte. Are you fucking kidding me, Mr. Braben???
Wenn ich mal einen Blick in die Kristallkugel wagen darf: die Kohle kommt ganz entspannt und deutlich vor dem Termin zusammen. Nach drei von 60 Tagen sind bereits über 360000 Pfund auf dem virtuellen Konto.
Man entschuldige mich, ich muss Geld ausgeben gehen! Oder wie es neuerdings heißt: shut up and take my money!
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Logo ELITE: DANGEROUS Copyright Frontier Developments
Die Geigen-Elfe Lindsey Stirling meldet sich zurück, diesmal mit einem Medley aus dem Action Adventure ASSASSIN’S CREED III. Wie immer passend gekleidet, es fehlen eigentlich noch einige Parcour-Style-Moves. Aber sie muss ja nicht alles können. :o) Erfreulicherweise ist dieses Video deutlich weniger hektisch geschnitten als sonst.
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Eigentlich sollte heute die Version 1.4 des beliebten Independent-Sandbox-Spiels MINECRAFT erscheinen, doch daraus wird nichts. Grund: Bugs! Die neue Version war nicht nur aufgrund der vielen Änderungen auch als »Pretty Scary Update« bekannt, der Name zeigte sich als korrekt, denn laut Mojang ist 1.4 aufgrund zahlloser kleiner Fehler noch nicht bereit, ausgeliefert zu werden:
Wir haben ein ziemlich großes Problem das dazu führt, dass Mobs ersticken und durch hölzernen Boden fallen, das wir dringend beheben mussten. Andere Bugs drehen sich um Redstone Repeater, die dauerhaft auf »eingeschaltet« blieben und dass Fledermäuse viel zu oft gespawnt sind. Wir kümmern uns aber auch um kleinere Fehler, wie beispielsweise, dass »nasse Wölfe zu gruselig aussehen«.
Das »Pretty Scary«-Update heisst ursprünglich deswegen so, weil es sich um ein Halloween-Release handelt, das dem Spiel diverse neue thematisch passende Monstren hinzufügen sollte: Hexen, Wither-Skelette und der dreiköpfige Wither-Boss. Zombies und Skelette sollen zudem neuerdings mit Equipment spawnen und das auch im Kampf benutzen können.
Neben den neuen Unholden gibt es aber zahllose weiter Neuheiten: Auf Ambossen kann man seine Ausrüstung reparieren, das Portalsystem wurde überarbeitet und es gibt neue dekorative Gegenstände. Verbessert worden sein soll auch die künstliche Intelligenz der Dorfbewohner, weiterhin soll das Herunterladen und installieren von Mods einfacher werden.
Der neue Releasetermin ist bereits morgen. Wer nicht bis dahin warten möchte, kann eine Vorversion testen.
Auf der Webseite von Good Old Games bekommt man … good old games. Es werden dort ältere Spieleklassiker DRM-frei für kleines Geld angeboten, die oftmals an die Erfordernisse moderner Rechner angepasst wurden. Erwirbt man dort Spiele, erhält man zudem immer wieder auch Gimmicks wie beispielsweise den Soundtrack dazu. Hin und wieder vertreibt GoG allerdings auch neue Spiele, wie beispielsweise LEGEND OF GRIMROCK.
Ähnlich wie bei den schon bekannten Humble Bundles startete GoG soeben eine »zahl’ was Du willst«-Aktion, in deren Rahmen man Games von Interplay im Paket erwerben kann. Wer weniger als 14,99 Dollar investiert, der erhält acht Spiele, darüber sind es 20, wer mehr als 34,99 Dollar ausgibt, darf sich sogar über 32 Spiele freuen. Darunter Klassiker wie DESCENT,EARTHWORM JIM,FREESPACE oder FALLOUT.
Alle Details zur Aktion, die noch knapp zehneinhalb Tage läuft, finden sich auf der zugehörigen Webseite. Ich habe bereits des Öfteren Spiele über GoG erworben und es gab nie irgendwelche Probleme. Die erworbenen Spiele (und zugehörige Gimmicks) stehen ab Kauf im persönlichen Bereich als Downloads zur Verfügung und können immer wieder herunter geladen werden.
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[Spiel 2012] Der Plan war eigentlich ein guter: am Freitag über die Spiel in Essen schlendern und mir neben dem Schießen einiger Fotos einen groben Überblick verschaffen, was ich am Samstag genauer in Augenschein nehmen würde. Das war zumindest der Plan. Als ich am Morgen mit minimaler Triefnase und leichten Halsschmerz gen Essen aufbrach war das auch immer noch so gedacht und ich hoffte, dass die Erkältung sich mit dem endgültigen Ausbrechen Zeit lassen würde, bis Sonntag. Schon als ich aber am späten Nachmittag zurück nach Hause fuhr, ahnte ich, dass daraus nichts werden würde. Und tatsächlich streckte mich die fiebrige Erkältung schon am Abend erfolgreich nieder, den Rettungswurf hatte ich wohl gründlich versaut. Den Samstag streiche ich als nicht existent aus meinem Tagebuch, denn den erlebte ich vor mich hin vegetierend und meine Erinnerungen an den Tag sind – inkohärent. Jetzt komme ich so langsam wieder auf die Füße, aber auch heute war ein Besuch in Essen definitiv noch keine Option.
Deswegen wird die Berichterstattung anders ausfallen müssen, als gedacht: ich werde zwar ein paar Spiele vorstellen können, die mir am ersten Tag aufgefallen sind, da ich die Details dazu aber am Samstag einholen wollte, wird es solche persönlichen Eindrücke beispielsweise aus Tests leider nicht geben können.
[Spiel 2012] Gestern war ich auf der Pressekonferenz zur Spiel 2012 alias »Internationale Spieltage« mit angeschlossener Neuheitenshow, bekanntermaßen die größte internationale Messe für Brett- und Gesellschaftsspiele. Ein paar der Eckdaten möchte ich an dieser Stelle zusammen fassen, bevor ich mich dann morgen ins Geschehen vor Ort stürzen werde. Aus diesem Grund wird sich hier auf PhantaNews morgen vermutlich nichts tun.
In diesem Jahr wird die Spiel zum 30. Mal ausgerichtet. Trotz dieses Jubiläums gibt es allerdings keine besonderen Events. Erstmalig gab es die Spiel im Jahr 1983, da fand sie in der Volkshochschule Essen statt. 12 selektiv angesprochene Anbieter waren vor Ort – allerdings kamen statt der angemeldeten 700 Spieler dann dank eines Berichts im Morgenmagazin des WDR 5000. Im Jahr darauf rechnete man bereits mit mehr Zulauf, aber auch diesmal sprengten die 15000 Interessierten die Veranstaltung. Ein neuer Ort musste her und der wurde mit dem Messegelände Essen gefunden. seit 1985 finden die »Internationalen Spieltage« dort statt (und ich möchte anmerken: seitdem war ich persönlich in jedem Jahr dort).
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